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Buchcover für Sommer auf Perigo Island

Sommer auf Perigo Island

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Erscheinungstermin 24.02.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Sommer 1991 auf Perigo Island vor der Küste Neufundlands. Der zwölfjährige Pierce und seine Freunde Bennie und Thomas verbringen ihre Ferien damit, den im Hafen ankommenden Fischern beim Sortieren ihres schwindenden Fangs zu helfen. Bis sie erfahren, dass ein Mädchen von der Insel vermisst wird: ausgerechnet Anna, die in geheimer Verbundenheit zu Pierce stand und als Einzige von seiner Angst vor dem offenen Wasser wusste, die ihn quält, seit sein Vater auf See verschwand. Zusammen mit Bennies New Yorker Cousine Emily setzen die Freunde alles daran, Anna zu finden. Auf ihrer abenteuerlichen Suche werden sie einem mysteriösen Meeresbiologen begegnen, eine Faszination für die Geheimnisse des Ozeans entwickeln, sich zum ersten Mal verlieben und sich ihren größten Ängsten stellen müssen.

Sommer 1991 auf Perigo Island vor der Küste Neufundlands. Der zwölfjährige Pierce und seine Freunde Bennie und Thomas verbringen ihre Ferien damit, den im Hafen ankommenden Fischern beim Sortieren...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783866487208
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 272

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein aufregender Sommer

Perry Chafe hat mit seinem Roman Sommer auf Perigo Island, ein tolles Werk über drei Jungen geschaffen.
Es ist eine Erinnerung des erwachsenen Pierce, wie er das Jahr 1991 auf seiner Insel erlebte.
Pierce, Bennie und Thomas sind zwölf Jahre alt.
Die Insel lebt vom Kabeljau fang. Die Jungen verdienen sich etwas Geld, mit dem herausschneiden der Zungen.
Davon hatte ich bis jetzt noch nichts gehört, man lernt doch nie aus.
Pierces Vater ist vor drei Jahren auf See umgekommen. Der Junge hat seit dem ein Trauma.
Die Freundschaft der drei ist toll beschrieben und Pierces erste Liebe zu Bennies Cousine auch.
Es macht Spa0 die Jungen zu begleiten.
Empfehlen wert.

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Solange die Leiche von Pierce Jacobs auf See vermisstem Vater nicht gefunden wird, klammert sich der Zehnjährige an die Hoffnung, dass sein Vater noch gefunden werden kann. Pierces Alltag auf seiner Heimatinsel vor Neufundland wird allerdings stark davon eingeschränkt, dass er nun Angst vor dem Meer hat und Suchmannschaften nicht mehr trauen kann, die seiner Meinung nach an den falschen Stellen suchen. Auf Perigo Island können Jungen bereits in Pierces Alter mit scharfen Messern, Boot, Leinen und Ködern für den Kabeljau-Fang umgehen. Pierce und seine beiden Freunde Thomas und Bennie planen bereits, in den Ferien beim Entladen der Fischerboote zu helfen und nach dem Zerlegen des Kabeljaus die „Zungen“ auf eigene Rechnung zu verkaufen. Pierce braucht Geld, um das unbeschädigte Boot seines Vaters wieder flott zu machen und selbst zum Fang hinauszufahren. Er will auf der Insel bleiben und seine Mutter unterstützen, die in zwei Jobs kaum genug zum Leben verdient. Doch als die Jugendliche Anna Tessier vermisst wird und der geheimnisvolle Solomon mit einem Anhänger voller Knochen beobachtet wird, kündigt sich ein abenteuerlicher Sommer an. Die Jungen werden nach den Ferien auf dem Festland zur Schule gehen, neue Freunde finden, jedoch auch mit der Entscheidung zwischen Bleiben und Fortgehen konfrontiert sein.

Fazit
Perry Chafe zeichnet ein alles andere als idyllisches Bild des Insellebens im Jahr 1991, dort wo vorbeitreibende Eisberge zum Alltag gehören. Sein Roman huldigt Fogo Island, der Heimatinsel des Autors. Die Jungen sind persönlich mit Mobbing und dem Misstrauen gegenüber Fremden konfrontiert; die gesamte Bevölkerung mit dem rapiden Rückgang der Fangmengen, der die Existenz der 1500 Einwohner bedroht. 1992 wird eine Fischerei-Moratorium der Fischerei der Inselbewohner ein Ende setzen.

Der Autor trifft mit seinem Genre-Mix aus Coming-of-Age, Jugendabenteuer mit Krimi-Anteil, einem Lost Place und Regionalgeschichte mitten in die Umbruchphase, als sich erst wenige Küsten-Bewohner in Kanadas Nordosten ausmalen konnten, dass sie wenige Jahre später in Tourismus und Naturschutz arbeiten würden. Der Abenteuer-Anteil vor idyllischer Inselkulisse lässt Chafes autobiografisch unterlegten Text streckenweise als Jugendroman wirken, auch wenn die beiden Vermisstenfälle und die Existenzängste der Bewohner für diese Zielgruppe sehr düster wirken. Gelungen finde ich als erwachsene Leserin den etwas zu lehrerhaften Rückblick des rund 60-jährigen Salomon in die 60er Jahre. Ebenso wie die Entscheidung fortzugehen von Pierces Onkel liefert Salomon den Jungen modellhaft Motive für das Bleiben, Fortgehen und die Erhaltung von Traditionen. Ein beeindruckendes Memoir im Insel-Setting, mit dem Abstand eines inzwischen gereiften Icherzählers niedergeschrieben.

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Der zwölfjährige Pierce wohnt zusammen mit seiner Mutter auf Perigo Island, einer (fiktiven) Insel vor der Küste Neufundlands, deren Bewohner nahezu ausschließlich vom Fischfang leben. Auch der Vater von Pierce war Fischer, bis er vor drei Jahren nicht mehr vom Meer zurückkehrte. Pierce leidet noch immer unter dem Verlust des Vaters. Die einige Jahre ältere Anna stand Pierce damals zur Seite, als er Hilfe am dringendsten brauchte, und Pierce ist ihr dadurch tief verbunden, auch wenn sie sich nur selten sehen. Im Sommer 1991 verschwindet Anna eines Tages spurlos, und bei Pierce reißen alte Wunden auf. Zusammen mit seinen Freunden Bennie und Thomas sowie Emily, Bennies Cousine aus New York, macht sich Pierce auf die Suche nach Anna. Was hat der eigenbrötlerische und etwas unheimlich wirkende Solomon Vickers mit Annas Verschwinden zu tun? Und welche Rolle spielen der jugendliche Schläger Ross und seine Bande?

Perry Chafe gelingt es, eine berührende Coming-of-Age-Geschichte vor beeindruckender Naturkulisse mit Spannung zu verbinden. Auch Umweltprobleme wie die Überfischung der Meere und die Schäden durch Schleppnetzfischerei werden angesprochen. Auf berührende, leise und einfühlsame Weise erzählt das Buch von tiefer Freundschaft, erster Liebe, Vorurteilen und zweiten Chancen. Es zeigt eindrücklich, dass vorschnelle Urteile selten richtig liegen und tiefes Verständnis und Nähe manchmal dort zu finden sind, wo man es am wenigsten erwartet. Wahre Freundschaft braucht nicht viele Worte, sondern Beistand zur richtigen Zeit. Das Buch macht Mut, auch nach Trauer und Verlusten langsam wieder nach vorne zu blicken.

Nachdem mich letztes Jahr „Das Geschenk des Meeres“ aus dem mare Verlag sehr berührt hat, ist auch „Sommer auf Perigo Island“ wieder ein Highlight für mich gewesen.

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Hier haben wir einen kleinen literarischen Schatz! Ein rührender Roman über drei 12-jährige Freunde und ein Mädchen das verschwindet. Spielt Anfang der 90er Jahre in Neufundland auf einer kargen, rauen Insel. Kein Wort zu viel, keines zu wenig. Das perfekte Buch!

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Pierce und seine Freunde haben es nicht leicht auf der kleinen Insel vor Neufundland. Es gibt die Bande von Arschlöchern, die wirtschaftliche Lage ist nicht gut, Traditionen und Vorurteile existieren überall.
Ein tolles Buch über Freundschaft, Ängste und die ersten romantischen Gefühle, aber auch über die Liebe zum Meer.
Durchaus lesenswert auch für Erwachsene!

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Eine wunderbare Jugend-/Freundschaftsgeschichte mit ganz viel "Stand-by-me" Vibes.
Sehr spannend und authentisch geschrieben mit einem versöhnlichen Ende. Ich bin absolut begeistert!

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Bücher aus dem Mare Verlag sind für mich grundsätzlich eine Garantie für großartiges Lesevergnügen. So auch diesmal….eine berührende Geschichte, spannend erzählt, für mich jetzt schon ein Jahreshighlight!

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Mädchen und Kabeljauzungen

Pierce lebt 1991 auf Perigo Island, einer kleinen kanadischen Insel, auf der fast alle Männer Fischer sind und fast alle Frauen in der Fisch­fabrik ar­beiten. Auch er will später Fischer werden, ob­wohl er Angst vor dem Ozean hat, seit sein Vater auf See spur­los ver­schwand. Als ein Mädchen ver­schwindet, wollen Pierce und seine Freunde na­türlich helfen. Zu­sam­men mit der Cousine eines der Freunde, die die Ferien auf der Insel ver­bringt, ver­dächtigen sie bald einen alten Mann, der erst vor we­nigen Monaten auf die Insel kam.
Perry Chafes Roman in ein Genre einzuordnen, fällt alles andere als leicht. Beim Alter des Prota­gonis­ten könnte man na­türlich zu­nächst an ein Jugend-Aben­teuer denken, aber in das Genre passt dieser Roman nicht wirklich. Da ein ver­schwun­denes Mädchen eine Rolle spielt, liegt auch der Ge­danke an einen Krimi nicht allzu fern. Ein solcher ist es aber auch nicht, zumal die Suche nach dem Mädchen eher als Auf­hänger der Handlung dient. Worum es in diesem Buch haupt­sächlich geht, sind (teil­weise ro­mantisch ver­klärte) Jugend­erin­nerungen eines Mannes. Diese sind aller­dings rein fiktiv und keine reale Ge­schichte aus der Jugend des Autors. Wie ist es, auf einer kleinen Insel auf­zu­wachsen, wo jeder jeden kennt! Wo nur 2 Fern­seh­sender empfang­bar sind, von denen einer nur ein Regio­nal­sender ist, wo es nicht einmal ein Kino gibt. Der fremde Mann, der den Kindern eigent­lich nur wegen seiner Fremd­heit ver­dächtig er­scheint, er­schließt dem 12-jäh­rigen Prota­gonis­ten und seinen Freunden dann eine ihnen fremde Welt, von der sie nie ver­mutet hätten, dass sie eng mit dem täg­lichen Leben der Insel­bewohner ver­flochten ist: die Meeres­bio­logie und der damit ver­bundene Na­tur­schutz. Auch das Zu­sammen­brechen einer seit Gene­rati­onen ein­ge­bürgerten Lebens­weise wird the­ma­tisiert. Dieser eher ruhige Roman, der prak­tisch kom­plett ohne Action-M­omente aus­kommt, kann trotz­dem (viel­leicht gerade wegen dieser ruhigen Er­zähl­weise) ge­fallen.
Der Autor überlässt es seinem jungen Protagonisten, die Geschehnisse in der 1. Person zu er­zählen.

Fazit:
Der Roman erzählt in einer ruhigen Art die Erlebnisse seines 12-jährigen Prota­gonisten im Sommer, der sein ge­samtes späteres Leben prägte.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.

Die weitere Verbreitung erfolgt am Veröffentlichungstag.

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Aus der Sicht des heute erwachsenen Piece erfahren wir in dem Roman "Sommer auf Perigo Island" seine Erlebnisse auf der Insel im Jahr 1992, als er gerade 12 Jahre alt war.

Pierce und seine Freunde Bennie und Thomas leben auf Perigo Island, einer Insel vor Neufundland, die vom Fischfang lebt. Die wenigen Einwohner sind Fischer, die drei Jungs helfen in den Sommerferien im Hafen beim Auseinandernehmen der Fische. Sie sind die Zungenschneider, die mit ein wenig hinzuverdientem Geld versuchen, ihren Familien zu helfen. Ausnahme ist Bennie, der aus gut situierten Verhältnissen kommt und damit auch nicht hinter dem Berg hält. Sie erfahren, dass Anna verschwunden ist, dem Mädchen, dem sich Pierce verbunden fühlt und die mehr von ihm weiß als andere. Seit sein Vater nicht mehr vom Fischfang zurückgekehrt ist und seitdem vermisst wird, hat Pierce Angst vor dem Wasser. Davon weiß nur Anna! Als Bennies Cousine Emily zu den drei Jungs stößt - sie besucht mit ihrer Mutter Bennie und seine Familie- begeben sie sich auf die Suche nach Anna und treffen dabei auf einen mysteriösen Mann, der in einer zerfallenen Hütte lebt.

Wir erleben mit Pierce und aus seiner Sicht das Erwachsenwerden, seinen Kampf gegen sich selbst und seinen Kampf gegen das Mobbing einer nur gering älteren Gruppe von Jugendlichen, die ihm und seinen Freunden das Leben schwer machen. Dabei kommt auch die Spannung nicht zu kurz: Die Nachforschungen der jugendlichen Protagonist*innen erzeugen beim Lesenden Spannung, ist doch der merkwürdige Mann sehr verdächtig. Pierce vermutet, er habe Anna umgebracht. Der Ich-Erzähler nimmt uns auf die Reise der Jugendlichen durch einen Sommer voller Aufregungen. Dabei schildert er auch die Nöte der Einwohner von Perigo Island. Das Meer ist überfischt und die Einwohner sehen ihre Existenz bedroht.

Ich habe diesen Roman gerne gelesen und mich den vier Freunden verbunden gefühlt. Besonders Pierce und Emily sind mir ans Herz gewachsen. In leichter und gut verständlicher Sprache schildert uns der kanadische Autor das beschwerliche Leben der Einwohner von Perigo Island, die Konflikte zwischen den sehr unterschiedlichen Gruppen um Pierce und Ross. Der Roman ist aber nicht nur eine Momentaufnahme des Lebens auf der Insel, es ist auch spannend geschrieben. Die Ermittlungen der vier Jugendlichen lassen den Lesenden dabei auch das eine oder andere Mal schmunzeln. Mir hat es Spaß gemacht zuzusehen, wie sich die Jugendlichen weiterentwickeln und wie sich die Geschichte auflöst. So nebenbei können die Lesenden auch einiges über Fischfang lernen. Die unterschiedlichen Charaktere sind aus der Sicht von Pierce überzeugend beschrieben. Natürlich hatte auch ich Vorbehalte gegenüber Solomon Vickers und natürlich besonders gegenüber Ross und seiner Truppe. Schön war es auch, die aufkeimende erste Liebe zwischen Emily und Pierce und die Eifersucht von Thomas mitzuerleben. Thomas ist überhaupt eine interessante Persönlichkeit....

Ein schönes Buch für zwischendurch! Wer das "Geschenk des Meeres" (von der selben Übersetzerin übersetzt) gerne gelesen hat, wird auch dieses Buch mögen. Eine Leseempfehlung und gute 4 Sterne gibt es von mir!

4 stars
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