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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels
Roman
von Vea Kaiser
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Erscheinungstermin 09.10.2025 | Archivierungsdatum 30.04.2026
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Zum Inhalt
Vea Kaiser erzählt in ihrem rasanten neuen Roman von einer jungen Mutter, die über alle Hürden hinweg im Wiener Traditionshotel Karriere macht und ihre Geschichte selbst in die Hand nimmt.
Wien, Ende der Achtzigerjahre: Angelika Moser, aufgewachsen im Gemeindebau als Tochter der Hausbesorgerin, verbringt ihre Freizeit durch das Nachtleben tanzend. Gleichzeitig liebt sie ihren Job in einer für sie neuen, eleganten Welt: Als Buchhalterin im Grand Hotel Frohner, das von Wiener Originalen und Gästen von überallher bevölkert wird, lässt sie sich auf zweifelhafte Zahlenspiele ein, um das Etablissement zu retten. Plötzlich mit kleinem Kind auf sich allein gestellt, nimmt Angelika den Kampf um ein gutes Leben auf und beginnt, Rechnungen zu manipulieren. Jahrzehnte vergehen – bis ihr die Zahlen um die Ohren fliegen.
Vea Kaiser erzählt in »Fabula Rasa« mit sprachlicher Brillanz, Witz und Gefühl vom Streben nach Glück.
Vea Kaiser erzählt in ihrem rasanten neuen Roman von einer jungen Mutter, die über alle Hürden hinweg im Wiener Traditionshotel Karriere macht und ihre Geschichte selbst in die Hand nimmt.
Wien, Ende...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462052343 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 576 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ach, Vea, wie sehr habe ich mich gefreut, Neues von dir zu sehen!!
Ich bin seit Blasmusikpop riesengroßer Fan der österreichischen G'schichtldruckerin und "Future Grande Dame of German Literature" und fiebere jeder ihrer neuen Geschichten entgegen. Zugegeben, so sehr wie ihr Erstling hat mich bisher keine der anderen Erzählungen mitgenommen, doch für "Fabula Rasa" hatte ich große Hoffnungen. Wie schön könnte man sich doch in den Geschichten, die hinter dicken Wiener Hotelmauern passieren, hineinspinnen...
Vea Kaiser führt in rasantem Tempo durch die fast 600 Seiten. Langweilig wird die Geschichte nicht und wer den Humor der Autorin mag, kommt auch in diesem Buch nicht zu kurz. So weit so gut. Und dennoch hat mir beim Lesen der Geschichte irgendetwas gefehlt... zum Beispiel einmal ein richtiger Ausreißer der Protagonistin, die nach einiger Zeit doch sehr durchschaubar wurde. Ein paar verrückte Wendungen... eigentlich wusste ich von Anfang an, wo lang die Geschichte führen und wo sie enden wird.
Dennoch, ich hatte beim Lesen ein großes Vergnügen und warte jetzt schon ganz ungeduldig auf das nächste Werk :)
Ein Roman, inspiriert durch eine wahre Geschichte. Eine junge, alleinerziehende Mutter fängt als Buchhalterin in einem Grandhotel in Wien an und hinterzieht in Laufe der Jahre mehrere Millionen, um ihrem Kind ein gutes Leben zu ermöglichen. Die Geschichte fängt den Wiener Schmäh und die Atmosphäre der Stadt hervorragend ein und ist sehr flüssig geschrieben. Sehr empfehlenswert.dd
Angelika stammt aus einfachen Verhältnissen und arbeitet als Buchhalterin im Hotel Frohner. Sie liebt Ordnung und Zahlen.
In ihrer Freizeit zieht sie mit Freunden um die Häuser, schläft zu wenig und trinkt zu viel. Doch im Gegensatz zu ihren Freunden entwickelt Angelika sich weiter. Sie will ein geordnetes, seriöses Leben ohne Exzesse, dafür beruflichen Erfolg.
Als Angelika schwanger wird, geht sie in Elternzeit, um danach mit neuem Schwung ihre Karriere anzutreten.
Doch ihr Sohn ist kein einfaches Kind und stellt sie vor manche Herausforderung, die Angelika viel Kraft kosten. Dabei ist das Geld immer knapp und so kommt es, dass das Hotel Frohner ihr den ein oder anderen "Kredit " gewährt.
Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und wird von Vea Kaiser hervorragend erzählt. Das macht sie mit viel Empathie, Humor und in einer angenehmen Sprache. Der Wiener Schmäh sorgt für die richtige Atmosphäre.
Eines der Bücher, bei dem ich traurig war, als ich die letzte Seite gelesen habe.
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Vea Kaiser schreibt den Roman über ihre Betrügerin Angelika so herzerfrischend, locker und leicht, dass mir ihre Figur, trotz der Betrügereien, sehr gefallen hat und mir sympathisch war.
Angelika Moser wächst im Wiener Gemeindebau auf, tanzt durch die Nächte und arbeitet als Buchhalterin im Grand Hotel Frohner. Die alleinerziehende Mutter beginnt, die Zahlen des Hotels zu manipulieren. Zunächst aus Not, später aus Kalkül. Sie endwendet über drei Jahrzehnte Millionen. Lebt ein Leben zwischen Kristalllüstern und Bilanzfälschung, bis ihr Lügengebäude einstürzt. Vea Kaiser hat mit diesem Roman eine Geschichte geschrieben die sich zwischen Wiener Glamour, moralischen Grauzonen und weiblicher Selbstermächtigung bewegt. Angelika ist clever, charmant, aber auch skrupellos. Ihre Motive sind nachvollziehbar, ihre Methoden fragwürdig. Das Lesen der Geschichte lässt den Leser hinter die Kulisse eines Hotels blicken. Lokale, Opernball, Hotelbetrieb, in der Geschichte wird die Atmosphäre mit liebevollen Details und trockenem Wiener Humor eingefangen. Ein Roman der dramatisch, vielschichtig, mit überraschenden Wendungen und einem Hauch Selbstironie erzählt wird. Diese Geschichte hat mich von Beginn an in den Bann gezogen und wird spannend geschildert. Ein Buch das ich empfehlen kann.
Ein besonderes Schmankerl serviert uns Vea Kaiser mit ihrem neuen Roman. Man verfolgt Angelikas Leben über drei Jahrzehnte sowohl beruflich im Hotel als auch privat. Durch die inhaltliche Dichte kann man richtig gut in das Buch eintauchen und viele Stunden mit Angelika und den anderen Wiener Originalen verbringen. Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr flüssig und es wird auf keiner Seite langweilig. Die lange Wartezeit auf dieses vierte Buch der Autorin hat sich wirklich gelohnt.
Tina N, Buchhändler*in
Ihr wollt ein rasantes Abenteuer und puren Nervenkitzel?
Dann seid ihr hier komplett falsch.
Der neue Roman von Vea Kaiser ist wie eine alte Postkarte, die ihr in einer Schublade findet und die euch an den Menschen erinnert, dessen Handschrift ihr auf der Rückseite erkennt. Wie ein Film aus den 80ern, den ihr zwar schon kennt, ihr wisst sogar wie er ausgeht, aber ihr liebt ihn trotzdem.
Hier habt ihr Zeit, die Figuren kennenzulernen und liebzugewinnen, euch in Wien und der Schickeria umzusehen und euch zu fragen, ist etwas Falsches zu tun weniger schlimm, wenn man es aus Liebe tut?
Eines aber ist klar: Wien, wir sehen uns bald wieder.
Danke für diese Reise, liebe Vea!
Glamour, Glanz und Gewissen: In Fabula Rasa lässt Vea Kaiser eine junge Buchhalterin zur Königin des Grand Hotel Frohner aufsteigen, um sie dann wieder ganz tief fallen zu lassen. Doch sie scheint auch im Gefängnis noch Haltung zu bewahren.
Angelika Moser ist in den 20ern, als sie als junge Buchhalterin dem Direktor Frohner auffällt. Er übergibt ihr ein paar delikate Aufgaben und ist begeistert, dass sie Stillschweigen bewahren kann. Eine ganz besondere Aufgabe lässt sie unentbehrlich werden und zeigt ihr gleichzeitig, wie leicht es geht, in die Kriminalität abzudriften.
Die junge Angelika ist eine Partyqueen. Sie liebt es im berühmten U4 zu tanzen, ist dem Alkohol nicht abgeneigt und genauso nicht den Männern. So endet sie als Alleinerzieherin, wie ihre Mutter, denn der Kindsvater ist ein Lebemann; lieb aber nicht besonders stabil. Als Ernährer ist er nicht zu gebrauchen.
Da Anglika von einem Desaster ins nächste stolpert und immer auf sich gestellt ist, beginnt sie sich Geld vom Hotel zu "borgen". Es fängt alles an mit bloßem Überleben. Sie braucht Geld für ihren Sohn, um ihm Obdach und Nahrung zu sichern. Doch später darf es auch mal ein Chanel-Täschchen sein, eine Rolex oder ein Kleid von Lagerfeld. Angelika ist angesehen und hat es geschafft, sich über ihre Herkunft zu erheben. Als Leser*in hat man Mitleid mit ihr. Sie will ihrer Mutter, die an Vergesslichkeit leidet einen guten Lebensabend bereiten und vor allem ihrem Sohn ein besseres Leben ermöglichen. Was klein beginnt, wird immer größer und Angelika verliert den Boden unter den Füssen. Ihre Betrügereien gelingen extrem lange. Sie ist wirklich eine hervorragende Buchhalterin. Was sie schlußendlich ihre Redlichkeit kostet, ist wiederum ihre Sorge um ihren Sohn.
Mit diesem Roman stellt Vea Kaiser die Frage, wie weit eine Mutter gehen kann und darf für ihr Kind. Mit für sie typischem Sprachwitz lässt sie uns eintauchen in die Welt von Glanz und Glamour der Reichen und Schönen und lässt uns in deren Abgründe blicken. Mit Angelika Moser hat sie eine Protagonistin geschaffen, die sich nicht so leicht beeindrucken lässt und die immer auch hinter den schönen Schein blickt.
Stilistisch ist das Buch ausgesprochen wienerisch. Mit morbidem Schmäh und Liebe zum Detail werden Menschen und Orte recht plastisch geschildert. Aber auch die Wiener Ruppigkeit hat Platz in diesem Buch und findet sich in vielen Dialogen. Für Nicht-Wiener gibt es daher auch ein kleines Wörterbuch zum Nachschlagen.
Mir hat der Roman hervorragend gefallen. Wiederholt hat mich Vea Kaiser königlich unterhalten und ich hoffe inständig, dass ich diesmal nicht so lange auf den nächsten Roman warten muss.
Buchhändler*in 518381
Toll fabuliert und echt wienerisch. Die "wahre" Geschichte einer Wiener Grand Hotel Buchhalterin, die ihren Arbeitgeber um mehrere Millionen brachte. In der Mitte ein paar Längen, aber darüber kann ich hinweg sehen. Ich habe versucht Erna und Basti zu googeln, bin leider nicht fündig geworden. Zu gern würde ich Bastis Insta-Account finden.
J. D, Rezensent*in
Ich habe bereits den "Rückwärtswalzer" von Vea Kaiser gelesen und fand das Buch so toll, dass ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe. Und dann gibt es sogar einen Querverweis zum Rückwärtswalzer als kleines easter egg.
Angelika Moser - das erfahren wir bereits zu Beginn - sitzt im Gefängnis, weil sie das Hotel Frohner im großen Stil um Geld betrogen hat. Doch wie kam es dazu? Das erfahren wir in linearer Form, immer wieder durchbrochen von kurzen Gesprächen im Gefängnis.
Angelika wächst bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die Hausbesorgerin ist. Die beiden gucken sich alljährlich die Eröffnung des Wiener Opernballs an und Angelika träumt davon, auch einmal dort zu tanzen. Aber sie arbeitet als Buchhalterin in einem Luxus-Hotel, wo sie zwar immer wieder viele reichte und bekannte Persönlichkeiten sieht, aber eben nur als Angestellte des Hotels.
Ein toller Schreibstil, immer durchsetzt vom Wiener Schmäh - sogar ein kleines Wörterbuch gibt es am Ende des Buches. Und ich musste so oft lachen.
Und im Verlauf des Buches habe ich immer wildere Theorien aufgestellt, wie sie wohl im Gefängnis gelandet ist.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine Empfehlung für das Buch.
Buchhändler*in 1209150
Ich habe wenig erwartet und viel bekommen. Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten und berührt - ich war richtig traurig, als ich es zu Ende gelesen hatte. Gleichzeitig hat es mir meine eigenen Vorurteile aufgezeigt: ich war sehr skeptisch ob des Titels und des Covers - aber diese Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen und es wird nicht mein letztes Buch von Vea Kaiser gewesen sein. Danke für das Leseexemplar und die Augenöffnung :)
Annette F, Buchhändler*in
Vera Kaiser zeigt hier wieder ihr Erzähltalent: wie auch schon in „Blasmusikpopp“ schafft sie es, den Leser auch über die Länge des Buches bei der Stange zu halten. Sie erzählt aus der Perspektive der Beobachterin, spielt eigene Erfahrung und Eindrücke aus den Besuchen bei der Protagonistin ein, schildert sehr eindrücklich und plastisch das Hotelleben, die gesellschaftlichen, arbeitstechnischen und persönlichen Veränderungen über die Jahrzehnte. Ob man am Ende pro oder contra zur Protagonsistin steht, die man über fast vier Jahrzehnte begleitet hat, bleibt dem Leser/der Leserin selbst überlassen.
Dieser Roman ist genauso berührend wie unterhaltsam erzählt, mit Menschlichkeit und viel Humor, Charme und Wiener Schmäh. Trotz ihrer kriminellen Energie empfindet man viel Sympathie für die Hauptfigur, die ihr Leben mit Bravour meistert.
Unterhaltung mit Tiefgang und vielen besonderen Figuren, die begeistert!
Buchhändler*in 1106554
Was für ein Lesevergnügen! Vea Kaiser erzählt die Jahrzehnte überspannende Geschichte von Angelika Moser, einer blitzgescheiten Frau aus kleinen Verhältnissen, die sich von der Buchhalterin zur Finanzleitung des Grand Hotel Frohner in Wien hinaufarbeitet. Im Auftrag des Seniorchefs, der ihr Talent für Zahlen erkennt, schreibt sie die ersten "kreativen" Rechnungen, um die Steuerschulden des Hotels zu senken. Als sie selbst in Notlagen gerät als alleinerziehende Mutter ohne Wohnung, genehmigt sie sich selbst "Kredite". Ihr turbulentes Leben mit den all den menschlich-schrägen Ereignissen im Hotel und ihre diversen Liebschaften ist eine einzige rasante Achterbahnfahrt, bei der nicht nur die Heldin, sondern auch wir Leser uns fragen, wann es sie aus der Kurve tragen wird. Dabei bleibt sie immer sympathisch, weil sie sich rührend um ihre Mutter und ihren Sohn kümmert - ein Wiener Schelmenroman über eine Ganovin mit goldenem Herzen. Besser als jede Sacher-Torte!
Buchhändler*in 1249387
Dieser Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. Angelika Moser ist als Buchhalterin im noblen Hotel Fohner angestellt. Ihr Privatleben ist turbulent, mit ihrer Freundin Ingi ist sie im Wiener Nachtleben unterwegs. Im U4 lernt sie den talentierten, jedoch erfolglosen Musiker Freddy kennen. Nebenbei verliebt sie sich auch in den Sohn des Hotels, der dort inkognito als Praktikant arbeitet. Schwanger wird sie jedoch vom unverlässlichen Freddy. Ihren Sohn Basti zieht sie schließlich alleine groß. Und weil sie als Alleinerziehende kaum über die Runden kommt, beginnt sie sich einmal heimlich Geld vom Hotel Frohner " auszuleihen". Weil es so einfach geht, überweist sie sich immer öfter größere Summen - für ihren Sohn.
Ein rasanter Roman über Veruntreuung, über Mutterliebe, über die "bessere Gesellschaft" und den Wunsch, dazuzugehören.
Ich habe den Roman sehr gern und schnell gelesen.
Buchhändler*in 1688496
Angelika Moser ist Buchhalterin im Grand Hotel Frohner - ein Beruf, auf den sie mehr als stolz ist. Sie ist die zuverlässigste Angestellte in der Verwaltung und weiß es auch. Obwohl sie Abteilungsleiterin ist und regelmäßig vom Hoteldirektor persönlich mit nicht ganz legalen Aufgaben betraut wird, kommt sie kaum über die Runden. Nach der Geburt ihres Sohnes steht es besonders schlecht um ihre finanzielle Lage. Der Vater des Kindes hält sich für einen Rockstar, kriegt aber eigentlich nichts auf die Kette, und das Geld wird immer knapper. Angelika kennt nur einen Ausweg aus ihrer Not und beginnt, sich selbst im Namen des Hotels immer wieder „kleine Kredite“ auszustellen. 3,3 Mio. Euro gehen doch noch als kleiner Kredit durch, oder?
Obwohl das Buch besonders in der ersten Hälfte eigentlich wirklich schwere Themen behandelt - Angelika verdient selbst als Abteilungsleiterin kaum genug, um über die Runden zu kommen, sie muss sich mit dem Vater ihres Kindes rumschlagen, und es stellt sich raus, dass Mutter zu sein tatsächlich gar nicht so leicht ist - bringt es einen beim Lesen andauernd durch trockenen wiener Humor zum Lachen. Die Figuren sind liebenswert, und obwohl sie immer wieder in absurde und lustige Situationen geraten, schwingt doch immer ein Fünkchen Realität mit, das einem vor Augen führt, dass das Leben alles andere als perfekt ist und man manchmal aus den richtigen Gründen die falschen Entscheidungen trifft.
Buchhändler*in 774061
Die Geschichte von Angelika Moser hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat wunderbar das Lebensgefühl der 80er Jahre und den Wiener Schmäh
eingefangen. So lebensecht wie sie die Probleme der aus einfachen Lebensverhältnissen stammenden Protagonistin beschreibt. Die Probleme mit den Männern, dann als alleinerziehende Mutter die trotz Kind arbeiten gehen muss und dann natürlich das kontinuierliche abrutschen in die Kriminalität, All das ist so gut beschrieben. Der Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt ich kann ihn nur weiterempfehlen.
Buchhändler*in 1685571
Vea Kaiser - meine Entdeckung des Jahres 2025. Die Autorin erzählt die Geschichte von Angelika Moser, Tochter einer alleinerziehenden Hausbesorgerin, die Karriere macht: Als Buchhalterin in einem Grand Hotel. Irgendwann wird aus der korrekten Buchhalterin eine alleinerziehende Mutter und pflegende Tocher mit viel zu wenig Geld. Was liegt da näher, als die Buchhaltung ein wenig anders auszulegen? Mehr als drei Millionen Euro landen auf ihren Konten und irgendwie empfindet man starke Sympathie für Angelika Moser. Toll erzählt, humorvoll und voller Wiener Schmäh. Dazu einnehmende Charaktere - das macht einfach Spaß zu lesen. Auf jeden Fall stehen nun die ersten Romane von Vea Kaiser auf meiner Wunschliste.
Buchhändler*in 914726
Dieses Buch macht unglaublich Spass. Eine tolle Hauptperson, der man gerne folgt. Besonders haben mir die vielen österreichischen Begriffe gefallen, wie so oft kann man im Dialekt viel treffender beschreiben als im Hochdeutschen. Eine unbedingte Leseempfehlung!
Irmi P, Buchhändler*in
Mich fasziniert es immer wieder, wie überzeugend und vielschichtig Frau Kaiser ihre Charaktere darstellt und deren Geschichten erzählt.
In "Fabula rasa" habe ich mit der Protagonistin eine Zeitreise durch das Wien der 80er Jahre bis in die jüngste Vergangenheit erlebt, die sich einfach nur authentisch und real angefühlt hat. Frau Kaisers Geschichten sind einfach ein Hit!
Ein Glücksgriff
Dieser tolle Roman wurde mir von einer befreundeten Mitarbeiterin eines Verlags empfohlen und was soll ich sagen!? Ich könnte ihr dafür wöchentlich Blumen schicken, so dankbar bin ich.
Welche Mutter ist nicht bereit, alles für ihr Kind zu tun, damit es den Kleinen gut geht?
Alles? Auch Verbotenes oder Kriminelles? In einem Interview, das ich über Vea Kaiser gelesen habe, gibt sie uns Lesern selbst die Möglichkeit darüber zu entscheiden, ob Angelika Moser moralisch korrekt gehandelt hat.
Ich als alleinerziehende Mama war total gefesselt von dieser Geschichte! Morgens bin ich mit Angelika zur Arbeit gegangen, hatte Gespräche mit dem Herrn Direktor und war überfordert vom Sohnemann...
Einfach ein GRANDIOSER Roman!!
Na, wie hättet ihr entschieden und gehandelt? ;-)
Buchhändler*in 914508
Wie gerne bin ich mit Angelika durch die Gänge des Grand Hotels "gewandert", habe mit ihr gebangt und gelitten und bin am Ende des Buch nur ungern aus dieser Wiener Geschichte zurückgekehrt. Flüssig zu lesen, mit feinem Humor und einer Protagonistin, die sich mit all ihren Fehlern/falschen Handlungen so schnell in mein Leserherz geschlichen hat, dass ich sie und ihre Lieben gerne noch länger begleitet hätte.
Buchhändler*in 590427
Angelika Moser, eine Frau, die als Einzelkind einer alleinerziehenden Mutter im Wiener Gemeindebau aufgewachsen ist, lebt ein Leben voller Widersprüchlichkeiten. Als Buchhalterin im Grand Hotel Frohner liebt sie Zahlen und analysiert strukturelle Schwächen sehr präzise. Privat dagegen zieht sie mit der Freundin um die Häuser, trinkt viel und schläft wenig. Der Vater ihres Sohnes ist nur mäßig zuverlässig und so treibt sie zunächst der Mut der Verzweiflung dazu, die Zahlen im Hotel zu ihren Gunsten zu manipulieren. Antrieb ist die Liebe zu ihrem Sohn, dessen Leben ebenfalls durch Höhen und Tiefen geprägt ist. Aber sie unterstützt ihn bis Basti seinen Weg gefunden hat. Beim Besuch des Opernballs scheint sie den Aufstieg geschafft zu haben, den auch ihre Mutter ihr nicht zugetraut hatte. Sie fühlt sich als Teil der besten Wiener Gesellschaft, erkennt aber auch, dass sie raus muss aus dem Rechnungswahnsinn und dem Grand Hotel. Da ist sie aber schon zu tief in einen Strudel von Lügen und Verstrickungen geraten und verspürt fast Erleichterung als alles vorbei ist.
Die Autorin Vea Kaiser wurde durch eine wahre Begebenheit zu ihrer Geschichte inspiriert. Die Betrugsgeschichte einer Buchhalterin kombiniert sie virtuos mit der Lebensgeschichte von Angelika Moser. Das wird klug und witzig erzählt mit einem gehörigen Schuss Gesellschaftskritik an der Wiener Schickeria.
Nicht mein erster Roman der Autorin und ganz sicher auch nicht der letzte.
Christine G, Buchhändler*in
Das Leben schreibt die interessantesten Geschichten. Und noch spannender wird es, wenn eine Autorin sich eine solche Vorlage zu Eigen macht. Und das sehr glaubhaft!
Die meisten wissen mittlerweile, um welche Vorlage es hier geht.
Eine Buchhhalterin betrügt ein nobles Wiener Hotel um mehrere Millionen Euro. und wird erwischt.
Als Grund gibt sie an, das alles für ihren Sohn getan zu haben.
Was für ein glücklicher Zufall, dass Vea Kaiser gerade schwanger ist, als sie von diesem Ereignis liest.
Und so erschafft sie die sympathische Angelika Moser, die aus ärmlichen Verhältnissen kommt, aber gut mit Zahlen kann. Sie steigt innerhalb ihrer Abteilung auf, hat einen guten Draht zum Hoteldirektor und verfolgt ihre Karriere trotz oder gerade wegen ihres Sohnes Basti.
Eigentlich sieht sie die Summen, die sie abzwackt, eher als Darlehen. Sie führt akribisch Buch darüber und scheint mit allem davonzukommen.
Als sie ein letztes Mal versucht, sich Ärger vom Hals zu halten, geht das leider schief.
Dem Wiener Schmäh erliege ich nur allzugerne. In meiner Kindheit waren wir oft in Österreich, weshalb ich das sehr kleine Wienerisch-Wörterbuch kaum gebraucht habe, es aber gut finde, dass es vorhanden ist.
Überhaupt hatte ich diesen Singsang, bei dem sich sogar Beleidigungen wie Komplimente anhören, die ganze Zeit im Ohr.
Der Angelika habe ich auch gerne zur Seite gestanden, während ihren Liebschaften, den unschönen Erlebnissen mit der dementen Mutter, Basti in der Pupertät, beim Wandel des Hotels, welches mit den Jahren gehen muss.
Alle Höhen und Tiefen bin ich ihr gefolgt.
Tja und was für ein geschickter Kniff ist es, dass sich die Autorin selbst ins Buch schreibt. " Eine diebische Freude" (SZ vom 16.11.2025) hat es ihr bereitet die fiktiven Interviews mit der verurteilten Angelika Moser zu führen.
Und so ist der vorliegende Roman allein das Werk von Vea Kaiser, deren Erzählkunst mich auch schon bei " Rückwärtswalzer" begeistert hat.
Beide Bücher kann ich euch bedenkenlos empfehlen 🩷
Tatjana V, Beschäftigte*r in der Buchbranche
„Fabula Rasa“ ist ein kluges, mutiges und unglaublich unterhaltsames Buch. Es feiert das Fabulieren nicht als Lüge, sondern als Rettungsanker. Wer Romane liebt, die das Herz berühren, aber den Verstand fordern, wird von dieser Geschichte über die Neuerfindung eines Lebens absolut begeistert sein.
Anja L, Buchhändler*in
Auch der vierte Roman der Erzählkünstlerin Vea Kaiser hat mich absolut überzeugt. Perfekt verbindet sie Fiktion und eine wahre Geschichte. Man ist im Leben der Protagonistin vollkommen gefangen und kann ihre Beweggründe gut nachvollziehen. Der Wiener Schmäh gibt dem ganzen noch den besonderen Charm. Ein gelungenes und für mich perfektes Lesevergnügen!
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