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Brennen
Roman | Ein wilder Roadtrip durch das Leben eines jungen Mannes, der nur eines will: sich lebendig fühlen
von Daniel Donskoy
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Erscheinungstermin 09.10.2025 | Archivierungsdatum 30.04.2026
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Zum Inhalt
»Brennen« ist eine atemlose Reise, voller Exzesse, skurriler Begegnungen, über Grenzen, an den Rand von Abgründen – und immer wieder zurück zu den Sommern der Jugend in Tel Aviv, zu Tyler und einer Nacht, die alles veränderte.
Zwölf Jahre, nachdem das Schicksal die beiden auseinandergerissen hat, drängt es den Erzähler, seinem Freund Tyler zu schreiben: von dem Leben, das inzwischen vergangen ist. Von Dreharbeiten im russischen Schnee, kurz vor dem Krieg, von einer sizilianischen Jagdgesellschaft und einem furchtlosen Dackel, einem in Flammen stehenden Filmstudio in der Nähe von Auschwitz, vom existenziellen Kampf gegen eine wuchtige Britin – eine Geschichte von Übermut, von der Verzweiflung und der brennenden Leidenschaft.
In einer Sprache, die zugleich aufwühlt und tröstet, schreibt Daniel Donskoy über Aufbrüche, über den Rausch und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Man lacht laut – und im nächsten Moment trifft es einen mitten ins Herz.
»Brennen« ist eine atemlose Reise, voller Exzesse, skurriler Begegnungen, über Grenzen, an den Rand von Abgründen – und immer wieder zurück zu den Sommern der Jugend in Tel Aviv, zu Tyler und einer...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462007831 |
| PREIS | 23,00 € (EUR) |
| SEITEN | 320 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Hanna C, Rezensent*in
Rezension „Brennen“ - Daniel Donskoy
Ein wilder Roadtrip durch das Leben eines jungen Mannes, der nur eines will: sich lebendig fühlen.
Daniel Donskoy legt mit „Brennen“ ein bemerkenswert persönliches und zugleich gesellschaftlich relevantes Werk vor. Der Text bewegt sich zwischen autobiografischer Inspiration, emotionaler Innenschau und kritischer Beobachtung unserer Zeit. Dabei ist die Sprache weder verkopft noch verkünstelt – sie ist direkt, sinnlich, teilweise roh, und genau das macht diesen Roman aus.
Zentrale Themen sind Identität, Zugehörigkeit, Herkunft, Verletzbarkeit und das Ringen mit Erwartungen – von außen wie von innen. Donskoy zeigt, wie sich „Brennen“ anfühlen kann: als Sehnsucht, Wut, Leidenschaft, aber auch als Schmerz, der bleibt, selbst wenn man glaubt, ihm entkommen zu sein. Das Buch reflektiert Herkunft und Diversität, ohne sich in Klischees oder betont moralischem Ton zu verlieren.
Der Roman erzählt eine atemlose Reise – geprägt von Exzessen, skurrilen Begegnungen, Grenzübertritten und Blicken in den Abgrund. Immer wieder führt der Weg zurück in die Sommer der Jugend in Tel Aviv, zu Tyler und jener Nacht, die alles veränderte. Zwölf Jahre nachdem das Schicksal die beiden auseinandergerissen hat, spürt der Erzähler den Drang, Tyler zu schreiben – über das Leben, das seither vergangen ist.
„Brennen“ ist für mich ein absolut gelungener Debütroman. Er beeindruckt mit starken sprachlichen Bildern, erzählt von einem Leben voller intensiver Erfahrungen und fängt Gefühle ein, die uns als Menschen ausmachen.
Buchhändler*in 516281
Dieser erste Roman von David Donskoy ist atemberaubend.
Der Erzähler D. schreibt seinem ehemaligen Freund Briefe über sein temporeiches Leben. Seine Erlebnisse verschwimmen mit seinen Vorstellungen.
Der Protagonist und Erzähler möchte komplexe Erfahrungen machen und setzt dies auch um. Er vermisst seine verlorene Freundschaft, 12 Jahre begleitet man als Leser diese "Roadtrip" Daniels und begibt sich mit ihm in die wildesten Abenteuer.
Ein wahrhaft temporeiches Buch.
Mit „Brennen“ legt Daniel Donskoy ein kraftvolles Debüt vor, das unter die Haut geht. Der Roman ist eine intensive Reise,nach außen und nach innen: Nachdem eine prägende Nacht in Tel Aviv das Leben des jungen Erzählers und seines Freundes Tyler verändert hat, zieht sich deren gemeinsame Vergangenheit wie ein roter Faden durch ein Leben voller Aufbruch, Übermut und Bruchlinien.
Sprachlich überzeugt das Werk: Donskoy gelingt es, mit spürbarer Dringlichkeit zu schreiben, die Sprache ist gleichzeitig roh und sensibel. Man spürt, dass hier Gefühle eingebrannt sind.
Die thematische Vielfalt: Freundschaft, Flucht, Zugehörigkeit, Identität,durchzogen von Exzess, Reisen, Erinnerungen. Etliche Szenen wirken bildstark, plastisch, etwa Dreharbeiten im russischen Schnee, ein Filmstudio in Flammen bei Auschwitz.
Brennen“ ist kein gemütlicher Roman für zwischendurch. Er will gespürt werden. Wer sich darauf einlässt, erfährt eine literarische Erfahrung voller Wucht und Tiefe: Ein junger Mann auf Suche nach Leben, nach Zugehörigkeit, nach dem, was ihn brennen lässt, und nicht verbrennen. Für LeserInnen, die Literatur als Erlebnis verstehen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.
Dieses Buch ist ein intensiver, autofiktionaler Roman über Identität, Zugehörigkeit und Aufbruch. Der jüdisch-russisch-ukrainische Protagonist begibt sich auf eine wortgewaltige Reise durch verschiedene Länder und innere Konflikte. Der Roman ist wie ein literarischer Roadtrip – voller Exzesse, skurriler Begegnungen und emotionaler Abgründe. Beeindruckt beim Lesen hat mich die bildgewaltige, aufwühlende Sprache, die unter die Haut geht. Die in diesem Roman behandelnden Themen sind vielfältig. Wie Identitätssuche, kulturelle Zerrissenheit, Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Selbstüberschätzung werden reflektiert. Humorvolle und herzzerreissende Momente wechseln sich ab und erzeugen ein intensives Leseerlebnis. Beim Lesen wird man unweigerlich in die Sichtweise Daniel Donskoy mitgerissen. Was bleibt von uns, wenn Zeit und Schicksal uns auseinanderreissen? Es ist ein Text voller Übermut, Verzweiflung und brennender Leidenschaft. Er erinnert mich daran, dass Leben immer mehr ist als die Summe seiner Orte. Es ist das Feuer, das wir in uns tragen, selbst wenn die Welt um uns in Flammen steht. Geschrieben ist dieser Roman in einer Sprache, die zugleich aufwühlt und tröstet. Ein empfehlenswertes Buch.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1073326
DONSKOY schafft es den Leser intensiv in sein Werden und seine Suche nach sich reinzuziehen. Hat mir sehr viel Freude bereitet!
Abgefahren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Daniel Donskoys Debütroman legt ein Tempo vor, bei dem einem fast schwindelig wird. Die Briefe an Tyler, den Freund des Erzählers D. dienen als Bindeglied zwischen verschiedenen Orten und Zeitpunkten. Ob London, Moskau, Kalabrien (was für eine skurriele Urlaubserfahrung!), New York, Berlin oder Tel Aviv - der Lesende reist mit D. durch die Zeit und es verschwimmt Realität und Fiktion. Der Roadtrip nimmt immer mehr an Geschwindigkeit zu. Die Bilder formen sich vorm inneren Auge, auch wenn die Sprache manchmal holprig und konstruiert erscheint, ist am Ende alles stimmig. Und so emotional! Für mich ein gelungenes und lesenswertes Erstlingswerk eines beeindruckenden Menschen.
Nicole W, Buchhändler*in
Ein wirklich gutes Debut von Daniel Donskoy. Ich verfolge seinen Weg schon länger, besonders toll fand ich seine Format Friday Night Jews. Jetzt hat er mit Brennen überrascht. Die Story ist autofiktional. Ein Erzähler, der versucht seinem langjährigen Freund zu erläutern, was er gerade so macht. Man begleitet ihn auf verschieden Wegen zu unterschiedlichen Zeit. Er struggelt viel und macht eine Entwicklung durch , die sehr bewegend ist. Man merkt schon, das er durch seine Schauspielkarriere auch mit Sprache umgehen kann, das hat mich positiv überrascht. Es gelingt ja nicht jedem Promi so gut. Ich würde mehr von ihm lesen.
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Danielle L. Jensen
Fantasy & Science Fiction, Jugendbuch & Young Adult, Liebesromane