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Toxibaby
Roman
von Dana von Suffrin
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Erscheinungstermin 12.03.2026 | Archivierungsdatum 30.09.2026
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Zum Inhalt
Der schlimmste Liebesroman, den man sich vorstellen kann
»Toxibaby« ist ein schonungsloser, zugleich zärtlicher Roman über die Suche nach Liebe, die uns heilt – und die uns zerstören kann. Dana von Suffrin erzählt von einer Beziehung, die alles will: Rettung, Erkenntnis, Erlösung. Mit scharfem Witz und großer erzählerischer Kraft seziert sie die Beziehungsunfähigkeit einer ganzen Generation.
Herzchen liebt Toxibaby und Toxibaby liebt Herzchen, die zwei ziehen sofort zusammen und adoptieren einen Hund – und trotzdem funktioniert überhaupt nichts. Herzchen ist die gefeierte Millennial-Schriftstellerin, die alles hat, noch mehr will, und doch unglücklich ist, Toxibaby ist Anfang vierzig und meint, die Last der gesamten Welt auf seinen Schultern zu tragen.
Doch für Herzchen ist er der Mann, der ihr alles bedeutet und der ihr alles nimmt. Er ist schön, brillant, wütend auf die Welt – und auf sie. Was als rauschhafte Liebe beginnt, wird zu einem Kampf um Nähe und Selbstbehauptung, ein Spiel aus Hingabe, Abhängigkeit und intellektuellem Kräftemessen.
Der schlimmste Liebesroman, den man sich vorstellen kann
»Toxibaby« ist ein schonungsloser, zugleich zärtlicher Roman über die Suche nach Liebe, die uns heilt – und die uns zerstören kann. Dana von...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462009798 |
| PREIS | 23,00 € (EUR) |
| SEITEN | 240 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 1518830
Man schlägt dieses Buch auf – und wird sofort hineingezogen in eine Welt, die gleichzeitig scharf, absurd komisch und erschreckend nah an der Realität ist. Toxibaby von Dana von Suffrin ist kein Roman, den man „einfach so“ liest. Es ist eher ein literarischer Schlag ins Gesicht – klug, bissig und mit einem Humor, der manchmal fast weh tut.
Im Zentrum steht eine junge Frau, die sich durch ein Leben bewegt, das von Widersprüchen, Erwartungen und inneren Abgründen geprägt ist. Es geht um Familie, Herkunft, Körper, Begehren – und vor allem um all die subtilen und offenen Formen von Gewalt, die sich in Beziehungen einschreiben. Der Titel Toxibaby ist dabei Programm: toxisch sind nicht nur andere, sondern auch die eigenen Denkmuster, die man kaum abschütteln kann.
Was mich besonders getroffen hat, ist der Ton des Romans. Dana von Suffrin schreibt mit einer gnadenlosen Ehrlichkeit, die gleichzeitig unglaublich komisch ist. Diese Mischung aus Tragik und trockenem, fast zynischem Humor erzeugt eine ganz eigene Dynamik. Man lacht – und im nächsten Moment bleibt einem das Lachen im Hals stecken.
Die Sprache ist präzise, manchmal fast sezierend. Gefühle werden nicht romantisiert, sondern offengelegt, oft in ihrer unbequemsten Form. Gerade dadurch entsteht eine große Nähe zur Hauptfigur, auch wenn sie nicht immer „sympathisch“ ist. Aber genau das macht sie so echt.
Thematisch bewegt sich der Roman in einem Spannungsfeld aus Identität, Selbstbild und gesellschaftlichem Druck. Besonders stark fand ich, wie subtil Fragen von Herkunft und Zugehörigkeit mitschwingen, ohne jemals platt erklärt zu werden. Vieles bleibt zwischen den Zeilen – und genau dort entfaltet das Buch seine größte Kraft.
Mein Fazit:
Toxibaby ist ein intensiver, unbequemer und gleichzeitig unglaublich kluger Roman über das Aufwachsen (oder vielleicht eher: das Nicht-Ankommen) in einer widersprüchlichen Welt. Kein Wohlfühlbuch – aber eines, das lange nachhallt.
Rezensent*in 1640992
Wer diesem Account schon länger folgt, weiß: es handelt sich um einen Dana-von-Suffrin-Fankanal. Daher wenig überraschend, dass mich «Toxibaby» ziemlich 10/10 abgeholt hat. Von Suffrins Sprache ist einfach fucking brillant: klug, absurd, überzogen, gnadenlos. Sätze dürfen sich über eine ganze Seite ziehen und wirken dabei nie langatmig. Eher wie ein Sog, in den mensch gern reinrutscht.
Im Zentrum steht eine Beziehung, die die Leser:innenschaft auf Seite 1 als schlechte Idee erkennt. Ein Mann, komplett lost, und eine Frau, die glaubt, ihn noch fixen zu können. Die Dynamik aus Anziehung, Abhängigkeit, Negieren und permanentem Hinterfragen ist extrem präzise getroffen.
Vieles ist toxisch, einiges unangenehm vertraut. Die Erzählerin versteht ziemlich genau, was da passiert - und kommt/will trotzdem nicht raus. Dieses Sich-selbst-Erklären, Schönreden, Aushandeln von Nähe: sehr on point. Aber die Beziehungsunfähigkeit einer ganzen Generation unter die Lupe zu nehmen, ist noch nicht alles: ganz nebenbei verhandelt von Suffrin noch jüdische Identität, Herkunft, Familie, den Kulturbetrieb an sich.
Von Suffrins Mischung aus Humor und Schmerz hat für mich extrem gut funktioniert. Ich musste permanent lachen, um dann zwei Sätze später zu merken, dass es eigentlich verdammt wehtut.
Buchhändler*in 920656
Genial, intelligent, witzig und absolut anrührend ist dieser Roman! Herzchen und Toxibaby sind ein absolut ungleiches Paar, das weder mit noch ohne einander sein kann. Ihre Beziehung ist ein einziger Streit. Der Roman ist aus der Perspektive Herzchens mit wunderbarer Selbstironie geschrieben. Als Leser gerät man unweigerlich zwischen die Fronten, ist genervt über Toxibabys Lebensträgheit und Egozentrik, freut sich über seinen herrlich scharfen Blick auf die Gesellschaft, leidet mit Herzchen und kräuselt die Stirn über ihre Exzentrik und ihren naiven Hang zur Schwärmerei.
Auch ihre Familie lernt man wie schon in Suffrins vorangegangenem Roman „Noch einmal von Vorne“ kennen, herrlich chaotisch und liebenswürdig.
Absolut unkonventionell und lesenswert!!
Buchhändler*in 1696017
Sie: Millenial-Schriftstellerin mit "jüdischen Schuldgefühlen" und Hlefer-Komplex. Er: Ü40, chronisch unzufrieden und arbeitslos aus Überzeugung. Ein tragisch-komischer Einblick in eine typische On-Off-Beziehung, gespickt mit bitteren gesellschaftlichen Wahrheiten.
Buchhändler*in 1904532
Was für ein Ritt. Ich habe herzhaft gelacht, mich aufgeregt, mitgefühlt, es hat mich bewegt, ich war kurzzeitig verzweifelt und brauchte erst viele Pausen und dann konnte ich gar nicht mehr aufhören, Dana von Suffrins Buch zu lesen. Ein beeindruckendes Stück Literatur, in dem so viel mehr steckt als nur diese akribische Sezierung einer Beziehung. Es geht um Herkunft, Familie, Freundschaft - zeitweise will man es zuschlagen und gegen die Wand feuern und dann versteht es einen auch wieder herrlich zu unterhalten. Keine leichte Lektüre - aber auf jeden Fall eine lohnenswerte,
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