Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
Im Licht der Lofoten
von Sophie Van der Linden
Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht. Jetzt anmelden oder registrieren
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 24.02.2026 | Archivierungsdatum N/A
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #ImLichtderLofoten #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Eine einsame Hütte auf den Lofoten: Hierher reist die schwedische Malerin Anna Boberg (1864–1935) jeden Winter völlig allein. Sie will die raue Schönheit und das besondere Licht der Arktis auf die...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783866487536 |
| PREIS | 20,00 € (EUR) |
| SEITEN | 128 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Silke S, Buchhändler*in
Weihnachten habe ich eine mir bislang unbekannte schwedische Malerin entdeckt: Anna Boberg (1964 - 1935). Ein paar wenige Bilder sind mir durch meine Fahrten nach Norwegen schon begegnet, ich hatte mich aber nie gefragt, wer sie gemalt hat. Anna Boberg hatte das große Glück, das ihr Mann, der Architekt Fredrik W. Boberg, sie beim Malen unterstütze. Häufig malte sie auf den Lofoten, immer wieder auch im Winter. Ende Februar erscheint im mareverlag ein kleiner Roman über die Malerin von Sophie van der Linden. Geschrieben wie ein Tagebuch oder persönliche Briefe, begleitet der Leser Anna Boberg durch die verschneite Arktis und nimmt an ihren Gedanken über ihre Bilder teil. Ein wunderschönes Kleinod von Buch! Ich werde es mit Freuden auspacken, wenn es kommt.
Karen R, Buchhändler*in
Zum Glück hat der mare Verlag dieses kleine, feine Buch über die relativ unbekannte schwedische Malerin Anna Boberg ins Deutsche übersetzt! Auf knapp hundert Seiten nimmt uns die Autorin Sophie van der Tann mit in das außergewöhnliche Leben der Malerin Anna Boberg (1864-1935). Sie war Zeitgenossin der Impressionisten. Ganz im Geiste dieser Bewegung fing sie in ihren Bildern das Licht und die Farben der winterlichen Arktis ein: „ein Weiß malen, das keine Abwesenheit darstellt, ein Licht malen, das keine Materie ist. Einfach malen.“ Jahr für Jahr zog es sie im Winter in ihre einsame Hütte in der Arktis, vis-à-vis der Lofoten. Dort galt ihre ganze Aufmerksamkeit dem Licht, den Farben, dem Schnee in der Landschaften und dem Himmel, den Polarlichtern. Sie wollte ihre schwedischen Landsleute davon überzeugen, dass sie mehr als nur die „Frau von“ war. Und sie wollte die Wertschätzung als Künstlerin von ihrer Heimat, die ihr das Ausland, ganz besonders Frankreich, längst gewährte. Schneestürme, Einsamkeit, die Sehnsucht nach ihrem Mann und größtem Seelenvertrauten, die Schroffheit der arktischen Bewohner - nichts hielt sie ab. Dieses innere wie äußere Ringen mit sich, der Malerei, der Anerkennung der schwedischen Gesellschaft beschreibt van der Thann in pinselfeinen Sätzen. „Ich möchte, dass die betrachtende Person wie ich das Gefühl hat, voll und ganz in diese polare Landschaft einzutauchen.“ Was Anna Boberg für ihre Kunst proklamiert, das gelingt Sophie von der Thann in ihrem intensiven Buch „Im Licht der Lofoten“. Sie bringt uns Lesende auf Tuchfühlung mit einer ganz und gar außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit.
Was jetzt noch fehlt zum ganz großen Glück? Ein gut gemachter Katalog, eine Einzelausstellung und eine Übersetzung der Autobiographie der beeindruckenden Künstlerin Anna Boberg. Eine weitere Künstlerin, die schleunigst aus der Mottenkiste der Kunstgeschichte geholt werden muss!
Sibylle K, Buchhändler*in
Ein absolut großartiger Text, wir erfahren durch den inneren Dialog der Protagonistin, vieles aus deren Vergangenheit und Gegenwart als Künstlerin und Ehefrau. Außerdem entsteht ein Bild der äußeren Landschaft, der Lofoten vor unseren Augen, der Beschwerlichkeit in der Natur, aber auch deren große Schönheit. Und dann lernen wir auch noch über das Entstehen von großer Kunst. Und ständig entstehen Bilder der Natur vor dem inneren Auge des Lesenden. Das ist große Literatur. Danke für die wunderbaren Lesestunden und absolute Weiterempfehlung.
Die Lofoten sind eine einsame Inselgruppe in Norwegen. Genau hierhin reist Anna Boberg (1864–1935), eine schwedische Malerin. Jeden Winter ist sie hier völlig allein und nutzt die Stille, um kreativ zu werden. Sie will die raue Schönheit und das besondere Licht der Arktis auf die Leinwand bannen, auch wenn das die monatelange Trennung von ihrem Mann bedeutet, dem Architekten Ferdinand Boberg, der ihr die Hütte einst erbaute. In einem Winter Anfang der 1930er ahnt Anna, dass es ihr letzter Aufenthalt sein könnte. Sie spürt einen inneren Drang, das eine große Werk zu erschaffen, das ihr endlich auch in ihrer Heimat die Anerkennung bringen wird.
Grundsätzlich mag ich historisch basierte Romane sehr. "Im Licht der Lofoten" konnte mich nicht in allen Aspekten überzeugen, doch ich habe die malerischen Landschaftsbeschreibungen und besonders auch die atmosphärische Schilderung von Annas Zugreise sehr geschätzt. Anna war für mich etwas unnahbar, obwohl wir die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt bekommen. Sie ist sich ihres Talents bewusst und mimt nicht die bescheidene Frau von Nebenan (Warum sollte sie auch?) und man hat auch gemerkt, dass sie ihren Mann sehr vermisst, doch irgendwie hat mir in ihrem Gedanken-Monolog etwas Gefühl gefehlt.
Es ist ein ruhiges, bedächtiges Buch, dass wie eine Art Tagebuch Annas Reise festhält. Es eignet sich auf jeden Fall sehr für die kalte Jahreszeit und ich empfehle es gerne allen weiter, die keine große Rahmenhandlung brauchen.
3,75/5 Sterne
Rezensent*in 1805469
Eigenwillige, sprachlich gelegentlich sperrige, aber insgesamt eindrucksvolle Romanbiografie einer wenig bekannten Malerin, die nicht nur im Schnee tiefe Spuren hinterlassen hat. Die Fülle an Farben, Formen und Texturen in ihren Bildern werden von der Autorin nachvollziehbar dargestellt. Das schöne Titelbild sowie die Abbildung von Bobergs Darstellung des Stormolla-Massivs sind eine wunderbare Ergänzung des Textes und regen dazu an, mehr vom Werk der Künstlerin zu entdecken.
Buchhandlung Collibri/Federleserin
Diese Rezension wird erst nach Ablauf der Sperrfrist veröffentlicht.
Karin S, Buchhändler*in
Ein kleines, intensives Büchlein, das mir eine bis dahin mir unbekannte Malerin nahe gebracht hat: Anna Boberg.
Eine außergewöhnliche Frau, die mit ihren Reisen auf die Lofoten immense Strapazen auf sich nahm, um die Schönheit der dortigen Natur abzubilden.
Ich habe des Buch in einem Rutsch durchgelesen und konnte mich durch den sehr persönlichen Schreibstil der Autoren sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen.
Ich werde das Buch auf jeden Fall gerne unseren Kunden empfehlen!
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Christian Schnalke
Geschenkbücher, Manga, Comics & Graphic Novels