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Buchcover für Weiße Westen, schwarze Nächte

Weiße Westen, schwarze Nächte

Kriminalroman

Gesprochen von Henrike Tönnes

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Erscheinungstermin 29.05.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Zwischen Wirtschaftswunder und Halbwelt tummeln sich die Spione. 

Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss ist gewitzt, unabhängig – und verzweifelt. Um für ihre kranke Schwester Elsa sorgen zu können, hat sie keine andere Wahl, als zu tun, was sie am besten kann: Einbrüche verüben. Eines Tages fallen Hedy dabei gefährliche Informationen in die Hände, mit denen Elsa leichtfertiger umgeht, als es den beiden Schwestern guttut. Plötzlich schweben die beiden in höchster Gefahr, und Hedy muss sich entscheiden, wie weit sie bereit ist zu gehen, um Elsa und sich zu schützen. 

Eine junge Frau gerät zwischen die Fronten des deutsch-deutschen Spionagekriegs – der erste Fall für die Meisterdiebin Hedy Voss.

Zwischen Wirtschaftswunder und Halbwelt tummeln sich die Spione. 

Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss ist gewitzt, unabhängig – und verzweifelt. Um für ihre kranke Schwester Elsa sorgen zu können, hat...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9783757020255
PREIS 12,99 € (EUR)
DAUER 7 Stunden, 10 Minuten

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
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Sabine Hofmann hat einen wunderbaren Spannungsroman geschrieben und ihn im Ruhrgebiet der 1960er Jahre platziert. Auf fast jeder Seite wird die Stimmung der damaligen Zeit eingefangen. Die Zeit der großen Kohleförderung ist vorbei, überall wird gebaut, es herrscht eine gewissen Unruhe. In dieser turbulenten Zeit versucht Hedy Voss sich und ihre Schwester, die wegen psychischer Probleme zur Zeit in einer Klinik lebt, durch Einbrüche und Auftragsdiebstähle über Wasser zu halten. Als sie bei einem ihrer Einbrüche ein Notizbuch mitgehen lässt, in dem sich politisch brisante Informationen wiederfinden, nimmt eine Geschichte ihren Lauf, in der Spionage und die Starfighter-Affäre eine große Rolle spielen. Und Hedy beherrscht die Kunst der Verwandlung so gut, das sie doch eigentlich selber perfekt als Spionin geeignet wäre.
Ein spannender historischer Roman, der mir als Ruhrpottlerin durch die Schauplätze in Essen und Bochum nochmal besonders gut gefallen hat. Die Autorin fängt den Zeitgeist gut ein, Hedy wird im Laufe der Geschichte immer facettenreicher und sympathischer. An die Sprecherin Henrike Tönnes musste ich mich am Anfang etwas gewöhnen, aber ich hatte das Gefühl, das wir uns quasi zusammen in die Geschichte rein gegroovt haben. Und den Ruhrpottdialekt beherrscht sie wirklich fantastisch.

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"Weiße Westen, schwarze Nächte" ist ein Kriminalroman von Sabine Hofmann, den ich als Hörbuch gehört habe, gesprochen von Henrike Tönnes.

Hedy Voss, die Hauptprotagonistin des Krimis, lebt in den 60er Jahren im Ruhrgebiet. Sie ist von "Beruf" Einbrecherin und macht das richtig gut. Die Erlöse aus den Einbrüchen benötigt sie dringend, um die kostspieligen Aufenthalte ihrer Schwester Elsa in privaten psychiatrischen Einrichtungen zu finanzieren. Eines Tages fällt ihr bei einem Einbruch neben Schmuck auch eine Kladde mit brisanten Aufzeichnungen in die Hände. Sie nimmt sie mit und bringt sich damit in höchste Gefahr. Ihre Schwester Elsa trägt durch ihr leichtfertiges Verhalten ihren Teil dazu bei, dass die Angelegenheit eskaliert.

Der Krimi war spannend zu hören. Die Einblicke in die Gefühle und Denkweise der Menschen in den 60ern wurde gut herausgearbeitet. Auch die lokalen Bezüge im Ruhrgebiet zwischen Kohle und Modernisierung hat die Autorin eindrücklich geschildert. Nach und nach erfahren wir auch mehr über Hedys persönliche Geschichte und wie es dazu kam, dass sie Einbrecherin geworden ist. Kann ein Einbrecher sympathisch sein? Inn diesem Fall kann ich das mit einem klaren Ja beantworten. Ich habe mit Hedy mitgefiebert und ihr die Daumen gedrückt. Ich war während des Hörens auf einer vollständig falschen Spur, das Ende kam überraschend für mich, Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, aus der von Hedy, von Elsa und aus der Sicht der Ermittler. Die Verknüpfung mit Machenschaften in Politik und Ministerien fand ich ausgesprochen gelungen. Der Krimi entfaltet seine Spannung nach und nach, das mag ich gerne. Das Ende macht Lust auf mehr! Als Einführung in Hedys Welt hat der vorliegende Band einiges zu bieten. Wie in ersten Bänden einer Reihe meistens der Fall, lernen die Lesenden alle Personen besser kennen, daher erhoffe ich mir vom nächsten Band noch mehr. Hier gibt es gute 4 Sterne!

Besonders gut hat mir die Hörbuchsprecherin gefallen. Sie hat die Protagonist*innen toll interpretiert. Dabei kommt ihr eindeutig die (angeborene) Kenntnis des Ruhrpotts-Slangs zugute. Kompliment, es hat Spaß gemacht, ihr zu lauschen. Sie hat mit ihrer Stimme dazu beigetragen, der Handlung noch mehr Tiefe zu verleihen. Die Sprecherin bekommt von mir die volle Punktzahl!

Eine Hörempfehlung nicht nur Menschen aus dem Westen von Nordrhein-Westfalen. Ich kann mir vorstellen, dass hier Hören besser ist als Lesen!

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Weiße Westen, schwarze Nächte ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen bzw. gehört habe. Die Geschichte um Meisterdiebin Hedy Voss hat mir sehr gut gefallen.
Die Handlung spielt im Sommer 1966. Hedy und Elsa haben ihre Eltern im Krieg verloren, sie sind im Waisenhaus und in Pflegefamilien aufgewachsen. Bereits früh gerieten sie in die Fänge eines Verbrechers, der sie zu Diebinnen ausbilden wollte´. Bei Hedy hat das gut geklappt, die hübsche Elsa erwies sich jedoch als ungeschickt und wurde für andere Zwecke benutzt. Hedy finanziert mit ihrem Diebesgut Elsas Therapie in einer Privatklinik.
Bei einem Einbruch findet sie neben wertvollem Schmuck und Gemälden ein Notizbuch mit brisanten Aufzeichnungen. Das Notizbuch gehört dem ehemaligen Oberregierungsrat Seufert, der im Verteidigungsministerium tätig war. Es enthält auch Informationen zu seinen Konten in der Schweiz. Seufert war bereits länger im Visier des Geheimdienstes, er galt als korrupt. Nachdem er bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, wird sein Leben von Kriminalkommissar Hans Wittkamp unter die Lupe genommen..
Die Autorin beschreibt lebensnah und authentisch das Leben im Ruhrgebiet und in Bonn in den Sechziger Jahren. Spionagegeschichten lese ich eigentlich nicht gerne, aber in diesem historischen Kriminalroman konnte mich Hedys und Elsas Geschichte in den Bann ziehen. Beide schaffen es auf ihre Art, sich im Leben trotz schlechter Startbedingungen durchzuschlagen, und besonders Hedy erweist sich als äußerst gewieft. Gerne würde ich die beiden Schwestern und Kommissar Wittkamp bei ihren weiteren Erlebnissen in den Sechzigern begleiten. Von mir eine Lese- bzw. Hörempfehlung für alle, die in jüngere deutsche Vergangenheit im Ruhrgebiet eintauchen möchten.

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(Wieder) ein historischer Roman mit einer Prise eines Krimis.

Mit viel Spannung und angenehm perspektiven wechselnden Kapiteln beschreibt Sabine Hofmann den Ruhrpott in den 1960er Jahren.

Zwei Schwestern, ein Schicksal. Der Vater starb in Kriegsgefangenschaft und die Mutter starb bei einem der letzten Bombenangriffe. Verweist werden Hedy und ihre Schwester Elsa zu einer Tante geschickt. Von dort gelangen sie in das Rad der Weisenhäuser und erleben sexuelle Gewalt und werden in die Kriminalität gezwungen.

Im jetzt sind beide junge erwachsene Damen. Hedy bricht in teure Villen ein um für sich und ihr Schwester, die drogenabhängig ist und deshalb immer wieder in teure Kliniken muss, zu sorgen.

Ein scheinbar „normaler“ Einbruch bringt jedoch viel mehr mit sich als erwartet. Hedy ist nun im Besitz eines Tagebuch/Kalenders eines Korrupten ehemaligen Oberstaatsminister der wenige Tage darauf mit seiner Frau stirbt (stellt sich als Mord heraus).

Aus der Sicht von Polizisten, Agenten, Kriminellen und immer wieder Hedy wird mitreißend der Überlebenskampf in einer schwankenden Wirtschaft beschrieben. Traurig, verzweigt und sehr informativ wird hier eine Geschichte der einfachen Menschen in der Nachkriegszeit in einer Gegend beschrieben die im typischen Geschichtsspektrum eher mager vertreten wird.

Bonus: hin und wieder wird von Personen im Ruhrpottdeutsch gesprochen und im Hörbuch hat das die Sprecherin Henrike Tönnes wunderbar gemacht.

-> Für mich ein tolles Erlebnis! Erlebnis deshalb, weil ich mich vorallem durch das Vorlesen wie ein Teil des Geschehens gefühlt habe. Kein Buch, wo man in zwei Sätzen sagen kann, wie brillant es ist. Deshalb ist es aber nicht weniger gut, im Gegenteil!

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