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Buchcover für Voll im falschen Film

Voll im falschen Film

Ein nüchterner Roman

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Erscheinungstermin 07.09.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Nora Stern ist Schauspielerin, Mutter, Alkoholikerin und seit drei Jahren abstinent. Bis sie in einem fremden Partykeller erwacht. Niedergeschlagen und verschleppt. Auf dem Bar­tresen: ein gut sortiertes Buffet. Getränke? Nichts – außer Alkohol. Nach vier Tagen kommt sie auf einer Wiese zu sich. In Freiheit, aber zurück an der Flasche. Nora muss trocken werden. Schnell. Bald stehen Dreharbeiten an, und im Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann macht sich Trunkenheit eher schlecht. Nur: So leicht ist es nicht. Als sie sich an einer Tankstelle Nachschub besorgen will, wird sie von einem Paparazzo abgelichtet. Das kann kein Zufall sein. Sie beginnt zu ermitteln. Gegen Widerstände. Gegen alte Feinde. Und gegen eine Sucht, die geduldig auf jede Chance wartet. – Ein bitterkomischer Roman über Abhängigkeit, Demütigung und die dünne Linie zwischen Täter und Opfer. –

Nora Stern ist Schauspielerin, Mutter, Alkoholikerin und seit drei Jahren abstinent. Bis sie in einem fremden Partykeller erwacht. Niedergeschlagen und verschleppt. Auf dem Bar­tresen: ein gut...


Vorab-Besprechungen

»Tiefgründig, skurril und trotz des sensiblen Themas meisterhaft humorvoll. Ich habe selten so viele unterschiedliche Emotionen beim Lesen auf einmal gespürt.«
Sebastian Fitzek

»Ein Seelendrama. Unfassbar ehrlich. Und trotzdem saukomisch.«
Peter Prange

»Tiefgründig, skurril und trotz des sensiblen Themas meisterhaft humorvoll. Ich habe selten so viele unterschiedliche Emotionen beim Lesen auf einmal gespürt.«
Sebastian Fitzek

»Ein Seelendrama...


Marketing-Plan

»Besoffen betrachtet« - Inszenierte Premierenlesung im Nochtspeicher Hamburg
https://nochtspeicher.de/literatur#event_3146


»Besoffen betrachtet« - Inszenierte Premierenlesung im Nochtspeicher Hamburg
https://nochtspeicher.de/literatur#event_3146



Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Paperback
ISBN 9783865329684
PREIS 22,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Niemand wird Nora wirklich glauben, wenn sie von der Entführung erzählt, den vier Tagen Gefangenschaft in einem Keller mit leckerem Büfett, aber ausschließlich alkoholischen Getränken. Die seit drei Jahren trockene Alkoholikerin, Schauspielerin und Mutter hängt nach der Freilassung wieder an der Flasche, ausgerechnet jetzt, da Dreharbeiten anstehen und der Sorgerechtsstreit um die Kinder zu eskalieren droht. Nora findet Hilfe bei Renate aus der damaligen Selbsthilfegruppe und ist entschlossen, herauszufinden, wer ihr das angetan hat.

Wiebke Lorenz schreibt aus Noras Ich-Perspektive, so dass ich ihre Gedanken und Gefühle teile, was mich oft sehr berührt hat. Die Protagonistin ist sehr selbstsicher und erscheint dadurch gelegentlich arrogant, will am liebsten alles allein schaffen, aber braucht beim Kampf gegen die Sucht nun doch Hilfe.

Der Schreibstil ist humorvoll auch durch Noras Selbstironie, locker, aber gleichzeitig eindringlich und macht Nora zu einer authentischen Figur, die ehrlich den Alltag einer Alkoholikerin beschreibt und deutlich Kritik übt an der Gesellschaft, in der man sich einerseits für Abstinenz rechtfertigen muss und andererseits oft als charakterschwach und „selber schuld“ gilt, wenn man alkoholabhängig wird.

Aus Anmerkungen und der Danksagung der Autorin geht hervor, dass sie zumindest familiär Erfahrungen mit Sucht hat, Wiebke Lorenz engagiert sich gegen den Konsum von Alkohol und die Stigmatisierung von Alkoholabhängigen. Ihre Protagonistin macht sehr klar, dass Alkoholiker eben keine Wahl haben.

Mit den glaubhaft beschriebenen Nebenfiguren kommt es zu unterhaltsamen Dialogen und tragikomische Szenen, nur David finde ich fast 'zu gut, um wahr zu sein', aber er ist natürlich wichtig als Rettungsring für Nora, er bewahrt sie vor dem Untergang, als ihr ihr Leben immer mehr entgleitet. Und er hilft ihr bei ihrem Versuch, den Verursacher ihrer Situation zu finden.

Es ist eher Zufall als Ermittlungserfolg, dass Nora letztendlich herausfindet, wer für die Entführung und die Folgen verantwortlich ist. Die Geschichte ist unterhaltsam, aber am meisten gepackt hat mich die fundierten Aufklärung über die Krankheit Alkoholsucht, die ich jetzt viel besser verstehe als vor 'Voll im falschen Film'.
Gut gefällt mir auch das farblich gelungene, zur Geschichte passende Cover, das sowohl eindeutig ist als auch neugierig macht.

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Ein ernstes Thema, locker und flapsig geschrieben. Es liest sich leicht und vermittelt trotzdem die schwierige Situation der alkoholkranken Schauspielerin Nora. Es wird sehr deutlich, dass es eine Krankheit ist, die oft verkannt wird. Ich denke jeder, der mit dem Thema zu tun hatte , wird sich darin wiedererkennen. Nora war drei Jahre trocken bis es zu dem unverschuldeten Rückfall kam. Man hatte ihr eine Falle gestellt.
Dieses Buch ist eine Warnung an alle, die vielleicht noch nicht süchtig sind, aber bereits ein Problem mit Alkohol haben.

4 stars
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Als trockene Alkoholikerin seinen neuesten Absturz mit einer Entführung zu erklären, die mit einem Eingesperrtsein in einem Keller voller Speisen und Trank (natürlich nur Alkohol) ihren Höhepunkt findet, klingt schon wie aus einem schlechten Film. Vor allem wenn es sich dabei um eine Schauspielerin handelt. Lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen?
Wiebke Lorenz kann ich nur ein großes Lob aussprechen, über die Thematik die sie hier wählt und die Art und Weise, wie sie damit umgeht.
Mutig ist auch ihre Anmerkung, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten basiert. Demzufolge muss man dem Buch einen anderen Stellenwert einräumen, denn es spiegelt eine Lebensgeschichte. Eine solche zu bewerten, fällt mir schwer. Ich kann ihr nur den Respekt entgegenbringen, den sie verdient.
Humorvoll wenn auch tieftraurig, liest sich der Weg von Nora. Auf eine eigentlich leichte Art aber trotzdem in kein Klischee verfallend wirkt die Erzählung der vielfältigen Hoch und Tief's, die unglaubliche Kraftanstrengung kosten. Dabei fühlen sie nicht mitleidsvoll an, sondern einfach nur so wie sie sind: authentisch und real.. Dieser permanente Kampf, dieses dauernde sich selbst unter Kontrolle halten mit der Angst, trotzdem zu versagen, scheint einem so unglaublich viel abzuverlangen. Manchmal habe ich mich bei dem Lesen gefragt, ob da überhaupt noch Platz bleibt für's einfache Leben leben.
Bei mir hat die Geschichte auf jeden Fall etwas bewirkt. Sie hat meinen Blick darauf geschärft, welchen Leidensweg diese Krankheit/Sucht mit sich bringt. Und wieviel Mut es kostet, sich dem ganzen Tag für Tag zu stellen und auch offen damit umzugehen.
Das Leben schreibt sein eigenes Drehbuch, zu dem es keine Bewerbung gibt. Die Rolle wird uns aufgezwungen, ist sozusagen vorbestimmt.
jAber den Feinschliff können wir immer noch selbst bestimmen. Wie auch in wieweit wir uns Hilfe holen, wenn wir Hilfe brauchen.

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Auf dieses Buch bin ich durch die NetGalley-Challenge aufmerksam geworden. Schon das Cover und der Klappentext haben sofort meine Neugier geweckt. Der Einstieg hat mich dann komplett gepackt. Bereits auf den ersten Seiten war ich mitten in der Geschichte und konnte mir jede Szene bildlich vorstellen. Genau so muss für mich ein guter Thriller beginnen.

Nora war für mich eine großartige Hauptfigur. Sie ist schlagfertig, besitzt einen herrlich schwarzen Humor und kämpft trotz aller Rückschläge immer weiter. Gerade ihre Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit machte sie unglaublich authentisch. Ich habe mit ihr mitgefiebert, mitgelitten und ihr einfach nur gewünscht, dass sie ihren Weg wiederfindet.

Besonders beeindruckt hat mich die realistische Darstellung der Alkoholsucht. Ich kann natürlich nicht beurteilen, wie sich eine Suchterkrankung anfühlt, doch die körperlichen und seelischen Belastungen wirkten auf mich sehr glaubwürdig. Einige Gefühle und Situationen konnte ich – wenn auch aus einem ganz anderen Zusammenhang – gut nachempfinden. Dadurch wirkte Noras Kampf für mich noch greifbarer.

Trotz des ernsten Themas lockert die Autorin die Geschichte immer wieder mit trockenem, schwarzem Humor auf. Ich musste mehrfach schmunzeln oder sogar laut lachen, obwohl die Handlung insgesamt sehr bedrückend ist. Diese Mischung hat für mich hervorragend funktioniert.

Auch der Spannungsaufbau hat mich begeistert. Immer wieder habe ich neue Vermutungen angestellt und meine Meinung geändert. Die Autorin versteht es hervorragend, Hinweise so zu platzieren, dass man bis zum Schluss miträtselt.

Die Figuren haben bei mir starke Emotionen ausgelöst. Mit einigen Entscheidungen konnte ich mich zwar nicht immer anfreunden, genau das hat die Geschichte aber so lebendig gemacht.

Für mich ist dieses Buch ein intensiver, emotionaler und unglaublich fesselnder Thriller mit viel Tiefgang. Wenn ihr wissen möchtet, wie Noras Geschichte ausgeht, dann müsst ihr dieses Buch unbedingt selbst lesen.

Ich habe dieses Buch als digitales Rezensionsexemplar über NetGalley Deutschland erhalten. Vielen Dank an den Verlag für das entgegengebrachte Vertrauen. Meine Bewertung und Meinung bleiben davon selbstverständlich unbeeinflusst.

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Ungewöhnlich wie die Sucht beschrieben wird und dies verpackt in einer runden Geschichte, die von vielen Aspekten einer Beziehung mit einem Süchtigen erzählt. Es werden viele Sichtweisen rund um die sucht behandelt, so dass man die ganze Komplexität des Themas verstehen kann.

4 stars
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Cui Bono

Wem nützt es, dass Nora Sand, nach 3 Jahren Abstinenz, wieder an der Flasche hängt?
Nützt es ihrem Ex Felix, der dabei ist, das alleinige Sorgerecht für die gemeinsamen 7 jährigen zu erstreiten, oder seiner neuen
Lebensgefährtin Penelope, die von den Kindern schon Mama genannt wird.
Oder der Paparazzo, der sie erwischt, und Fotos von ihr macht, als sie nachts besoffen an einer Tankstelle auftaucht, um Nachschub
zu besorgen. Aus Angst, dass die Aufnahmen in der Klatschpresse erscheinen können, liefert sich Nora mit ihm eine wilde Verfolgungs-
jagd, die für den Pressemenschen nicht gut ausgeht.
Oder nützt es ihrer ehemaligen Freundin Kiki, die sich durch einen peinlichen Vorfall beim Vorsprechen für eine Rolle, einen persönlichen
Vorteil verschaffen kann.
Oder nützt es ihrer ehemaligen Mit-Leidensgenossin Renate, die sie in der Suchtklinik kennengelernt hat, und die ihr schon damals eine
große Hilfe war. Nun läßt es Nora zu, dass Renate ihr Helfersyndrom voll ausleben kann, und sie bei dem Versuch, alleine zu entziehen,
mit rationierten Mengen an Alkohol versorgt.
Es gibt einige, die einen Nutzen davon haben können, allen voran, derjenige, der die Schuld an ihrem Rückfall hat. Der sie vier Tage
in einem Keller, bei reichlich Essen und noch mehr alkoholischen Getränken eingesperrt hat.
Es gibt jedoch eine, die keinerlei Nutzen aus den Exzessen ziehen kann, und das ist Nora selbst. Und so fällt sie von einem Suff in den
anderen, auf eine trotzige und bockige Nora Art, ohne den Fehler bei sich zu suchen. In der Theorie ist ihr alles klar, nur in der Praxis
kann sie von ihrem umfassenden Wissen nichts umsetzen, weil sie noch zu sehr von ihrem Dämon besetzt ist, und weil es im Moment
nur um die Beschaffung und Sicherung von Alkohol geht.

So locker und flockig wie Wiebke Lorenz in diesem Buch die Geschichte von Nora Sand erzählt, so sehr steckt auch der nötige Ernst
und die Dringlichkeit über das Thema Alkoholismus in unserer Gesellschaft dahinter. Lustig, gleichzeitig aber beklemmend und
zum Heulen.

Ein grandioses Buch und mit eindringlicher Leseempfehlung

5 stars
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Ich muss vorab sagen, dass ich nie die Klappentexte lese und daher nie weiß, worauf ich mich bei einem neuen Buch so einlasse. Der Titel des Buches „Voll im falschen Film“ passt zum Buch wie die buchstäbliche Faust aufs Auge. Und zwar gleich zweifach. Nora Stern war eben noch im Park joggen und erwacht im nächsten Moment in einem ihr völlig fremden Keller im Stile der 90er Jahre. In diesem Keller gibt es neben köstlichem Essen nur Alkohol. Als der Durst zu groß wird, wirft sie sämtliche Weisheiten, die sie sich in einer Entzugsklinik aneignen konnte, über Bord und greift zur Flasche – um im nächsten Moment wieder auf der Wiese im Park zu erwachen. Zunächst denkt sie an einen Albtraum – nur passt der immens vorhandene Suchtdruck nicht zu einem Traum. Als sie diesem erliegt und Weißwein an einer Tankstelle kaufen möchte, wird sie von einem Paparazzo angesprochen und fotografiert. Als Filmsternchen mit bekannter Vergangenheit als Alkoholikerin darf dieser Skandal natürlich nicht an die Presse gelangen. Sie begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit – hat sie den Aufenthalt im Keller nur geträumt und nutzt sie diese Geschichte als Ausrede, rückfällig geworden zu sein? Oder hat sie wirklich jemand in einem Keller eingesperrt und ihr den Alkohol aufgezwungen und sie so wieder süchtig gemacht? Ein Wettlauf gegen die Zeit mit der Frage, wem sie wirklich trauen kann.

Wiebke Lorenz schreibt mit „Voll im falschen Film“ eine großartig recherchierte Geschichte über Suchterkrankungen, in diesem Fall über die Alkoholsucht. Sie hat mich auf eine Weise getroffen, die ich vorher nicht erwartet hätte. Gerade weil in meiner Familie mehrere Menschen mit einer Suchterkrankung leben, hat mir das Buch geholfen, vieles besser zu verstehen — nicht nur die äußeren Abläufe, sondern auch die inneren Kämpfe, die Unsicherheiten und die Mechanismen, die Sucht so hartnäckig machen.

Alkoholismus ist wirklich komplex. Es geht nicht einfach darum, „zu viel zu trinken“. Es geht um Muster, die sich über Jahre entwickeln, um Versuche, Schmerz zu betäuben, um familiäre Dynamiken, die sich gegenseitig verstärken, und um das Gefühl, in einem Strudel zu stecken, aus dem man allein kaum herauskommt. Wiebke Lorenz beschreibt mit den Gedanken von Nora, wie viel Scham, Angst und gleichzeitig Sehnsucht nach Kontrolle in einer Sucht stecken können. „Voll im falschen Film“ hat mir wirklich gut gefallen. Mir hat eine Triggerwarnung am Anfang gefehlt. Die sollte man vielleicht noch einbinden.

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Ein krasses, aufrüttelndes Buch über Alkoholsucht, Umgang mit Krankheit und tja... menschlichen Schwächen! Ich habe dieses Buch ziemlich atemlos gelesen... Einerseits litt ich mit der Protagonistin, andererseits beobachtete ich kopfschüttelnd ihre Ignoranz, Arroganz und Verhalten... Aber wer bin ich , dass ich mir anmaßen kann über andere Menschen zu urteilen oder gar so krass in ihr Leben einzugreifen?!? Mir hat besonders gut gefallen, dass hier die tatsächliche Problematik der Alkoholkrankheit für die Person und auch für/durch die Gesellschaft sehr klar und deutlich in Worte gefasst wird. Es wird an keiner Stelle moralisiert - wer selbst Erfahrungen mit Süchten, Suchtkranken, Abhängigkeiten hat, wird sich hier gespiegelt fühlen, auch wenn jeder Mensch grundsätzlich anders ist. Ein inhaltlicher Punkt (warum fragt sie nicht nach, als das Objekt noch im Schrank steht!) stieß mir auf. Ansonsten war ich bezeiten auf der richtigen Spur, wenn alles auch sehr gut durchwoben wurde.
Interessant, ernüchternd im wahrsten Sinne des Wortes, augenöffnend...
Der Schluss war mir etwas zu ... tja, leicht... immerhin kam ein Mensch zu Tode...
Aber insgesamt sehr sehr stark!

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Ein wichtiges Buch, das sich mit dem Thema Alkoholabhängigkeit befasst.
Es ist keine Betroffenheitsliteratur, sondern fast ein Krimi.
Nora, Schauspielerin, Mutter, gerade im Sorgerechtsstreit mit ihrem geschiedenen Mann, trockene Alkoholikerin.
Sie findet sich eines Tages gefangen in einemunbekannten Keller wieder, bei einem gedeckten Buffet, nur leider gibt es als einziges Trinkbare alle arten von Alkohol.
Irgendwann kann sie nicht mehr widerstehen, so groß ist der Durst.
Und wieder geht alles von vorn los. Nur sollte sie rasch nüchtern werden, es hängt ja ihre ganze berufliche und private Existenz davon ab.
Aber sie findet heraus, dass ihr jemand ganz bewusst schaden will.
Das große Thema Abhängigkeit spannend behandelt.

5 stars
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Der Autorin Wiebke Lorenz ist ein wahrlich tolles Buch gelungen, dass auf teilweise humorvolle aber auch erschütternde Weise aus der Sicht einer Alkoholikerin den Kampf gegen die Alkoholsucht beschreibt. Im Fokus ist die Protagonistin Nora Stern, eine bekannte Schauspielerin, die seit 3 Jahren trocken ist. Als sie von Unbekannten entführt, in einen Keller gesperrt wird und nur alkoholische Getränke vorfindet, wird sie rückfällig. Doch das ist erst der Anfang, denn jemand hat es auf sie abgesehen und möchte sie beruflich und privat auf den Tiefpunkt bringen. Die Autorin beschreibt die Höhen und Tiefen, die Nora dabei durchläuft sehr authentisch und einfühlsam. Sie zeigt sehr eindrucksvoll wie das Vertrauen der Freunde, Bekannten, Familie bröckelt, nachdem sie herausfinden, dass Nora wieder trinkt; ihre Geschichte der Entführung wird ihr nicht geglaubt, was ich auch nachempfinden konnte. Für mich waren die beschriebenen Gefühle Noras, ihre Handlungen zum Beschaffen des Alkohols, die Lügen, die schnellen Stimmungsschwankungen, die inneren Entscheidungen warum sie zur Flasche greift, sehr eindrucksvoll beschrieben und haben mir einen neuen Einblick in die Gefühlswelt von alkoholabhängigen Personen gebracht. Die Geschichte der Entführung bis hin zur Täterfindung ist ebenfalls sehr gelungen. Als Leser:in habe ich tatsächlich mitgefiebert, wer Nora all die Tiefschläge zufügt und was der Grund dafür ist. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch, da sie dennoch versucht hat aus ihrer Sucht rauszukommen. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, fesselnd, humorvoll aber auch kraftvoll mit vielen Informationen Rund um die Alkoholsucht. Der Titel ist auch perfekt getroffen! Ich kann das Buch sehr empfehlen!

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Wahrheit oder Lüge – und wie schnell kann das eigene Leben entgleisen?

Nora ist Schauspielerin, Mutter von zwei Kindern und seit drei Jahren trockene Alkoholikerin. Nach einer mysteriösen Entführung wacht sie in einem Partykeller auf, in dem es ausgerechnet nur Alkohol zu trinken gibt. Als sie wieder freikommt, hat sie einen Rückfall – und muss nicht nur gegen ihre Sucht kämpfen, sondern auch herausfinden, wer ihr das alles angetan hat.

Wiebke Lorenz hat mit Voll im falschen Film einen Roman geschrieben, der tief unter die Haut geht. Egal, ob man selbst betroffen ist, jemanden mit einer Suchterkrankung kennt oder bislang keine Berührungspunkte damit hatte – das Buch macht eindrucksvoll deutlich, wie gnadenlos Alkoholabhängigkeit sein kann. Es zeigt, dass ein Rückfall jederzeit möglich ist und wie hart der tägliche Kampf gegen die Sucht wirklich ist.

Besonders beeindruckt hat mich der flüssige Schreibstil. Humor, Spannung und erschütternde Momente wechseln sich perfekt ab, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich wollte unbedingt wissen, wie Nora mit ihrem Suchtdruck umgeht und wer hinter den Ereignissen steckt.

Auch nach der letzten Seite hat mich die Geschichte nicht losgelassen. Sie regt zum Nachdenken an und zeigt eindrucksvoll, wie schmal der Grat zwischen Kontrolle und Absturz sein kann.

Ein bewegender, spannender und emotionaler Roman, der lange nachhallt. Für mich ein absolutes 5-Sterne-Buch.

5 stars
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Nora Stern ist Schauspielerin, Mutter und seit drei Jahren trockene Alkoholikerin. Eines Tages wacht sie jedoch in einem fremden Partykeller auf. Sie wurde niedergeschlagen und entführt, um dort im Keller zwischen Unmengen Alkohol eingesperrt zu werden. Irengendwann kann ie nicht mehr widerstehen… Nach vier Tagen kommt sie wieder zu sich. Sie ist nicht mehr im Keller, sondern auf einer Wiese und neben ihr liegt eine Falsche. Nora hat nur einen Gedanken, sie muss wieder trocken werden, stehen doch Dreharbeiten an und im Sorgerechtsschreit macht sich der Alkoholkonsum auch nicht so gut… Wird sie es schaffen?
Zwischenzeitlich dachte ich beim Lesen es wäre ein Krimi, unglaublich spannend. Es ist auch kein Roman über Alkoholismus und dessen Folgen. Im Klapptext heißt es „Ein bitterkomischer Roman über Abhängigkeit, Demütigung und die dünne Linie zwischen Täter und Opfer.“ Bitterkomisch fand ich den Roman auch nicht unbedingt, er hat beim Lesen schon ein komisch-beklemmendes Gefühl ausgelöst. Auf jeden Fall spannend zu lesen und für mich schon ein erschütternder Einblick in das Leben eines Alkoholikers. Schnell ist auch klar, es ist ein rein fiktiver Roman, die Sory etwas absurd. Dennoch hat mich der Roman zum Nachdenken angeregt und auch ein bisschen betroffen gemacht.

5 stars
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Es gibt Bücher, die liest man, klappt sie anschließend zu und macht einfach weiter. Und dann gibt es Bücher wie Voll im falschen Film. Dieses Buch hat mich tief berührt und mich auch noch lange nach der letzten Seite beschäftigt. Selten hat mich eine Geschichte so nachdenklich zurückgelassen.
Im Mittelpunkt steht eine Frau, deren Leben immer stärker von ihrer Alkoholabhängigkeit bestimmt wird. Nach außen versucht sie, den Alltag irgendwie aufrechtzuerhalten und sich nichts anmerken zu lassen. Doch hinter dieser Fassade kämpft sie jeden einzelnen Tag gegen ihre Sucht, gegen Scham, Verzweiflung und den Wunsch, endlich aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Dabei wird eindrucksvoll deutlich, wie sehr die Krankheit nicht nur sie selbst, sondern auch ihr gesamtes Umfeld belastet und wie schwer der Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben ist.
Ich habe beim Lesen so oft mit der Protagonistin mitgefühlt. Es gab Momente, in denen ich sie am liebsten geschüttelt hätte, und genauso viele Momente, in denen ich sie einfach nur in den Arm nehmen wollte. Genau das macht dieses Buch für mich so besonders: Es zeigt keinen erhobenen Zeigefinger, sondern einen Menschen, der an seiner Krankheit leidet und dessen Gedanken und Gefühle unglaublich authentisch beschrieben werden.
Am meisten hat mich beeindruckt, wie sehr dieses Buch mit Vorurteilen aufräumt. Ich muss ehrlich sagen, dass auch ich manches über Alkoholabhängigkeit viel zu einfach gesehen habe. Nach dieser Geschichte ist mir noch einmal bewusst geworden, dass Sucht keine Frage von fehlender Disziplin oder mangelndem Willen ist. Wer glaubt, ein alkoholabhängiger Mensch müsse sich "einfach nur zusammenreißen" oder "einfach aufhören zu trinken", sollte dieses Buch unbedingt lesen. Es macht auf erschütternde und gleichzeitig sehr einfühlsame Weise deutlich, welche gewaltige Kraft eine Suchterkrankung entwickeln kann und wie schwer es ist, ihr zu entkommen.
Für mich war dieses Buch weit mehr als nur ein Roman. Es hat mich emotional mitgenommen, mein Verständnis für suchtkranke Menschen verändert und mir eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Mitgefühl statt vorschneller Urteile ist. Genau solche Bücher liebe ich – Bücher, die nicht nur eine Geschichte erzählen, sondern den Leser auch ein Stück weit verändern.
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung und selbstverständlich 5 von 5 Sternen. Dieses Buch sollte jeder lesen, der glaubt, Alkoholiker könnten problemlos mit dem Trinken aufhören. Vielleicht trägt es dazu bei, Vorurteile abzubauen und Menschen mit einer Suchterkrankung mit mehr Verständnis zu begegnen.

5 stars
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