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Buchcover für In die Schweiz

In die Schweiz

Roman. "Brillant und einzigartig. Dieser Roman hat mir das Herz gebrochen. Ein wahres Wunder." Samantha Harvey

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Erscheinungstermin 18.08.2026 | Archivierungsdatum 14.09.2026


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Zum Inhalt

Was bleibt von einem Leben? Die internationale Bestsellerautorin Emma Cline über einen Mann auf seiner letzten Reise – aufwühlend, fesselnd und tröstlich Irgendwann im nächsten Jahr wird sein Verstand ihn vollständig im Stich lassen, so die Prognose – und schon jetzt besteht die Welt für David zunehmend aus Rätseln. Was er weiß: Cody, der auf dem Sitz neben ihm schläft, begleitet ihn auf einer Reise. Ein Zwischenstopp in London. Ein Abendessen mit seiner erwachsenen Tochter. Das Ziel: die Schweiz. Während die Gegenwart sich auflöst, drängt die Vergangenheit heran: die Sonntagsbraten der Kindheit. Die steifen Kleider, die David für die Kirche trug. Die Sommer im Haus seines Freundes Tom. Emma Clines neuer Roman ist ein psychologisches Meisterstück, mal komisch, mal berührend und immer fesselnd. Eine eindringliche Geschichte über die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn all das, was ihn ausmacht, zu verschwinden beginnt.

Was bleibt von einem Leben? Die internationale Bestsellerautorin Emma Cline über einen Mann auf seiner letzten Reise – aufwühlend, fesselnd und tröstlich Irgendwann im nächsten Jahr wird sein...


Eine Anmerkung des Verlags

Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (18.08.2026).

Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (18.08.2026).


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783446288379
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 384

Auf NetGalley verfügbar

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Durchschnittliche Bewertung von 26 Mitgliedern


Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

"In die Schweiz" von Emma Cline ist ein Roman, den ich in Häppchen lesen musste. Der Inhalt ist mir wirklich an die Nieren gegangen.

David findet sich ohne Hilfe nicht mehr zurecht in der Welt. Sein Geist ist verwirrt und wird ihn laut Prognose der Ärzte innerhalb des nächsten Jahres vollständig verlassen. In Gedankensplittern ziehen Teile seines Lebens noch einmal an ihm vorbei, während er durch die Gegenwart stolpert.

Wir erleben Davids Verfall aus seiner Sicht., was diesen Roman unglaublich eindrücklich macht und uns den Verfall miterleben lässt. In wechselnden Abschnitten können wir Davids Gegenwart, seine Pläne und seine Vergangenheit verfolgen. Dabei ist die Unterscheidung zwischen Realität und Vergangenheit nicht immer ganz einfach. Als Anker dient sein Begleiter (eher Betreuer) Cody, der David hilft, sich zurechtzufinden und der ihn auf seiner letzten Reise begleitet. Der Titel sagt hier schon viel aus.

Cline beschreibt Davids Gedanken so lebensnah, dass mich der Roman immer noch nicht losgelassen hat. Er regt zum Nachdenken an und hat mich zutiefst berührt. Demenz aus der Sicht eines Betroffenen und nicht aus der Sicht der Angehörigen mitzuerleben, bietet noch einmal eine neue Dimension. D>er Roman bietet auch ein paar "Schmunzelstellen", die aber eigentlich aus Davids Sicht überhaupt nicht witzig sind. Der Roman ist kein leichter Roman, er hat Substanz. Psychologisch gut durchdacht und sprachlich großartig verfasst, bringt uns "In die Schweiz" das Thema Demenz nahe, manchmal sogar zu nahe. Mich hat es traurig und sehr nachdenklich gemacht.

Eine absolute Empfehlung an Lesende, die sich dem Thema Demenz aus dem Blickwinkel eines Betroffenen annähern wollen . Wenn es 6 Sterne geben würde, würde dieser Roman diese verdienen. So bleibt es bei 5 Sternen für dieses n großartige Werk!

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5 stars

Der Topfinanzmanager David hat die Diagnose fortschreitende Demenz.
Er merkt, dass er Vieles nicht mehr auf die Reihe kriegt.
Was tun?
Mit einem Assistent in die Schweiz reisen und die Möglichkeit des unterstützenden Suizid in Anspruch nehmen, bevor er ganz "weg" ist.
Ein tolles Buch, realistisch, humorvoll, auch tragisch, aber nie kitschig.
Absolut lesenswert!

5 stars
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4 stars

Ein psychologisches Meisterstück über das Verschwinden der Identität. David steht vor dem Abgrund: Sein Verstand wird ihn bald vollständig verlassen ... und die Zeit drängt. Begleitet von Cody macht er sich auf eine letzte Reise: London, ein Abendessen mit seiner Tochter, dann die Schweiz. Emma Cline erzählt mit psychologischer Tiefe und feiner Ironie von der existenziellen Frage: Was bleibt von einem Menschen, wenn alles, das ihn ausmacht, zu verschwinden beginnt? Ein sehr berührender Roman und zugleich erschreckend, denn was, wenn dieses Schicksal einen irgendwann selbst treffen sollte?

4 stars
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5 stars

„In die Schweiz“ von Emma Cline ist ein eindringlicher, zugleich leiser und immer wieder überraschend komischer Roman über das langsame Verschwinden eines Bewusstseins. Mit großer sprachlicher Präzision begleitet der Text David auf einer Reise, die nach außen hin klar strukturiert wirkt, während sich seine innere Welt zunehmend fragmentiert.

Emma Cline gelingt es, die Auflösung von Erinnerung und Identität nicht nur als Verlust, sondern auch als poetische, fast zärtliche Verschiebung von Realität zu erzählen. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit entstehen dichte, oft berührende Bilder, die lange nachwirken.

5 stars
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4 stars

So schwer und doch so leicht: das Sterben.
Wie ist das, wenn man überlegt, einen Weg zu wählen, der unumkehrbar ist? Ich finde, die Autorin hat sich gut eingefühlt, gerade die letzten Seiten sind mir nah gegangen, obwohl ich manche Dinge ein bisschen stereotypisch fand. Klar, keiner weiss, wie es wird, aber die "Bitterkeit" des Abschieds mit Schweizer Schokolade runterschlucken..... es war so schauerlich schön zu erlesen, dass man am Ende wohl wirklich allein ist. Ich hoffe nur, dass viele Leser sich deutlich intensiver mit ihren Mitmenschen und ihren Vorstellungen vom Tod beschäftigen. Sehr wichtiges Buch!

4 stars
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5 stars

Zuerst - das ist kein Text für Feiglinge. Mich zumindest hat er getroffen und zwar direkt in die Magengrube.
Assistierter Suizid in der Schweiz. Ein Thema mit dem ich mich persönlich befassen werde daher auch der Wunsch dieses Buch zu lesen. Dieses Thema literarisch aufzuarbeiten hat die Autorin meisterhaft geleistet.
Kein wenn und aber, kein durchlavieren mit Sentimentalitäten, keine Schonung. David wird seine Persönlichkeit verlieren, sein Gedächtnis, seine kognitiven Fähigkeiten. Das blüht ihm, dessen ist er sich bewusst. Ich frage mich ob dieser Zustand des Unausweichlichen nicht schlimmer ist als das Sterben in dem anonymen Zimmer in der Schweiz. Umringt von Zeugen und einer Kamera. Vorab die Schokolade damit das Gift nicht zu bitter schmeckt. Allein ohne Familie, denn David hat es verstanden zeitlebens an der Oberfläche zu verbringen, ohne tiefere menschliche Kontakte. Außer der einen Liebe, die ...Ich frage mich wie die Autorin all diese Klippen und Hindernisse des Themas umschifft, recherchiert, nachempfunden hat und mit ihrer Sprache einen Weg gefunden hat Unausprechliches in Literatur umzuwandeln. Grandios. Kurze Sätze, seziert aufs Wesentliche. Da gibt es Sätze, die sind scharf wie ein Messer und sie schneiden tief. Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte dem empfehle ich diesen Roman sehr, er macht irgendwie Angst, er tröstet nicht, er klärt nicht auf, vielleicht verstört er den Leser oder die Leserin sogar aber er ist zu 100 Prozent wahrhaftig. Ich glaube jedes Wort.

5 stars
5 stars
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