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Der unaufhaltsame Aufstieg des Ministers Karsten Richter
Eine Satire
von Wolfgang Schorlau
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Erscheinungstermin 12.02.2026 | Archivierungsdatum 31.08.2026
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Zum Inhalt
Der Minister bekommt es mit seiner Mutter zu tun – eine Satire von Wolfgang Schorlau
Wolfgang Schorlau liefert die Komödie zur richtigen Zeit: über ein Politikmilieu, das im Angesicht der Klimakatastrophe nur nach Macht und dem kurzfristigen Vorteil giert – gleichermaßen schrecklich komisch und unheimlich nah an der Wirklichkeit.
Berlin im Jahr 2025. Die Gas-Lobby jubelt: Einer von ihnen soll zum Minister ernannt werden – der allseits beliebte Karsten Richter. Nun könnte es ihnen gelingen, die drohende Klimaneutralität abzuwenden. Doch plötzlich macht eine Ankündigung die Runde: »Pressekonferenz: Mein Sohn Karsten – die Ökosau!«
Karstens Mutter, eine Klimaaktivistin der allerersten Generation, hat kein gutes Gefühl bei der Karriere ihres Sohnes. An ihrer Erziehung liegt es nicht, aber die Zukunft unseres Planeten liegt ihm so gar nicht am Herzen. Stattdessen persönlicher Erfolg und die Anerkennung seiner Freunde zwischen Wirtschaft und Politik. Höchste Zeit, ein Zeichen zu setzen!
Der Kanzler ist alarmiert, Richter versucht, die Situation zu retten, da erhält er einen Anruf: Seine Mutter wurde entführt! Die beste Nachricht seit Tagen. Er beschließt, auf Zeit zu spielen …
Der Minister bekommt es mit seiner Mutter zu tun – eine Satire von Wolfgang Schorlau
Wolfgang Schorlau liefert die Komödie zur richtigen Zeit: über ein Politikmilieu, das im Angesicht der...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462018103 |
| PREIS | 16,00 € (EUR) |
| SEITEN | 160 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ruben S, Buchhändler*in
Sehr positiv bewerte ich, dass Wolfgang Schorlau, wie schon in seinem letzten Dengler-Krimi, die Gebaren und die Protagonisten der Energie-Lobby an den Pranger stellt. Mit allen Mitteln wird von den Lobbyisten versucht die Grünen und die grüne Politik zu diskreditieren und die Öffentlichkeit zu manipulieren. So weit, so gut und ehrenhaft und sicherlich auch der Vorsatz dieser Satire.
Leider kann der Inhalt und die Handlung des Stücks diesem hehren Ziel nicht folgen. Satire darf viel. Satire darf skurril sein, Satire darf auch überzogen sein, sie sollte aber auf jeden Fall unterhaltsam sein. Das ist hier leider nicht gegeben. Der Part mit der Entführung ist nur albern und auch der politische Handlungsstrang liegt nur knapp über Schultheaterniveau, auch wenn dort wahrscheinlich viel Wahrheit drin steckt.
So sehr ich die Dengler-Krimis schätze, das ist leider kein großer Wurf.
Monika F, Buchhändler*in
Ein gutes politisches Lehrstück und sehr witzig. Ähnlichkeiten mit lebenden Personejn natütlich der pure Zufall.
Ursula R, Buchhändler*in
Eine politische Satire vom Allerfeinsten, wie sie heute leider nur noch sehr selten zu finden ist. Reale Personen fallen einem dabei sofort ein und gerade das macht dieses Buch so lesenswert. Ich musste beim Lesen laut lachen, auch wenn das Lachen einem manchmal im Hals stecken bleibt. Wolfgang Schorlau hat das aktuelle Tagesgeschehen genauestens aufs Korn genommen. Die Entführung ist Slapstick auf ganz hohem Niveau. Ich würde eigentlich gerne mehr als fünf Sterne vergeben!
Mit "Der unaufhaltsame Aufstieg des Ministers Karsten Richter" hat Wolfgang Schorlau eine kleine, aber umso feinere, Geschichte abgeliefert. Sie ist einerseits zum Brüllen komisch, und leider trotzdem so nah an der Wahrheit.
Karsten Richter, ein Mann aus der Gas-Lobby soll Wirtschaftsminister werden, die Lobby freut sich. Endlich mal ein Mann, der ihre Interessen vertritt. Noch vor seiner Ernennung und Vereidigung grätscht Karsten Richter allerdings seine eigene Mutter dazwischen, nennt ihn eine Öko-Sau und plant eine Pressekonferenz. Ihr Sohn macht ihr Kummer, trotz ihrer Erziehung (sie ist Klimaaktivistin der ersten Stunde) hat er mit Klimafragen keine Verträge, im Gegenteil. Der Kanzler droht: Pfeif Deine Mutter zurück oder Du wirst kein Minister! Aber dann wird Karstens Mutter entführt und er sieht seine Chance, indem er auf Zeit spielt und mit den Entführern handelt...
Schorlau betont in seinem Vorwort, alle Personen seien erfunden, auch wenn die Lesenden Ähnlichkeiten feststellen sollten. Und Ähnlichkeiten findet der aufmerksam Lesende mehr als genug! In lockerer Sprache nimmt uns der Autor auf eine Reise in die Mitte der Politik. Wir begleiten den Minister in spe durch Verhandlungen mit den Lobbyisten, Pressekonferenzen, Mitarbeitergespräche und vieles mehr. Satire vom Feinsten! Ich habe viel gelacht bei der Lektüre, aber auch einiges wiedererkannt, was mich unglaublich wütend gemacht hat.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und es hat sich definitiv gelohnt. Auch das Ende war klug konstruiert, auch wenn ich so etwas fast schon erwartet habe....
Wer Satire mag, wird dieses kleine Büchlein lieben! Ich empfehle es sehr gerne weiter und gebe volle 5 Sterne!
Realsatire as it's best. Wolfgang Schorlau hat eine wunderbare Geschichte eines nicht ganz gewöhnlichen Mutter-Sohn-Verhältnisses humoristisch und skurril erzählt. Dabei beschreibt er pointiert die aktuelle politische Lage in Deutschland. Lange nicht so gelacht!
Wolfgang Schorlau ist bekannt als Autor politischer Kriminalromane. Der Privatdetektiv Georg Dengler ist sicher vielen Leserinnen und Lesern ein Begriff. Aktuell hat er eine politische Satire verfasst, die Politik mit spannenden Erzählelementen verbindet.
Wirtschaftsminister Karsten Richter ist die zentrale Figur in diesem Roman. Er ist ein Mann, der für seine Karriere bereit ist, alles zu tun. Er, ein Mann aus der Gas-Lobby, soll Wirtschaftsminister werden, die Lobby sieht endlich ihre Interessen vertreten. Noch vor seiner Vereidigung nennt Richters Mutter in einer Pressekonferenz ihren Sohn Öko-Sau. Der Kanzler droht: Pfeif Deine Mutter zurück oder Du wirst kein Minister! Dann wird Karstens Mutter entführt und er sieht seine Chance, indem er mit den Entführern handelt und ihren „schlechten Businessplan“ kritisiert.
Seine entführte Mutter steht ebenfalls im Mittelpunkt der Handlung, denn ohne sie wäre die Charakterzeichnung des Ministers in spe nicht so gut gelungen. Sie nervt ihre Kidnapper mit ausgefallenen biologischen Ernährungs- und anderen Sonderwünschen.
Die Lektüre ist ebenso vergnüglich wie ernüchternd, und gerade deshalb so realitätsnah. Auch wenn man als österreichischer Leser den (vermutlichen) deutschen Realpolitiker und seine Karriere nicht kennt, so kann man doch Ähnlichkeiten mit der heimischen Politik feststellen.
Lesenswert für alle, die gerne schmunzeln und Politsatire mögen.
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