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Buchcover für Tokyo

Tokyo

Schwarzer Sommer. Ein japanischer Bestseller von beklemmender Wucht: atmosphärisch, intensiv und absolut fesselnd!. Thriller

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Erscheinungstermin 01.06.2026 | Archivierungsdatum 31.07.2026


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Zum Inhalt

»Glaubwürdig. Erschütternd. Unvergesslich.« Frankfurter Rundschau online

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Eine fesselnde Reise ins finstere Herz Japans ...

Tokyo, 1990. Eine Serie rätselhafter Kindesentführungen versetzt die Bewohner der Metropole in Angst und Schrecken. Als die Leiche eines der verschwundenen Mädchen wenig später aus einem Fluss geborgen wird, bangt ganz Tokyo um das Leben der Kinder. Während ein verzweifelter Vater Zuflucht in den Ritualen einer obskuren Glaubensgemeinschaft sucht und immer tiefer in den dunklen Sog ihrer Heilsversprechen gerät, wächst der Druck auf die Ermittler. Kommissar Saeki und sein Kollege Okamoto wissen: Die Zeit drängt, und sie haben keinerlei Anhaltspunkte zu Täter oder Motiv. Doch dann stößt Okamoto auf eine vielversprechende Spur - zu einem Mörder, der nichts mehr zu verlieren hat ...

Das gefeierte Debüt des japanischen Bestsellerautors - ein außergewöhnlicher psychologischer Thriller, der die dunklen Abgründe der modernen Großstadtgesellschaft und die Zerbrechlichkeit der menschlichen Seele schonungslos offenlegt

»Die sorgfältige Konstruktion eines Locked Room Mystery wie aus dem Goldenen Zeitalter des Detektivromans, komplett mit raffiniert in den Text eingewobenen Hinweisen« FAZ

»Glaubwürdig. Erschütternd. Unvergesslich.« Frankfurter Rundschau online

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783757702212
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 480

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Noch auf den letzten Seiten überraschend!

Ein Thriller, wie man sich das wünscht. Spannend bis zum Ende.

In Tokio sind zwei kleine Mädchen verschwunden. Es gibt keine Hinweise auf den Täter. Als von einem der verschwundenen Mädchen die Leiche gefunden wird, kommt eine SoKo zusammen unter der Leitung von Saeki. Die Ermittlungen kommen nur schwer voran und ein weiteres Kind verschwindet.

Das Buch wechselt zwischen zwei verschiedenen Ebenen. Die Ermittlungen der Polizei, wir haben die Perspektiven von Saeki und Okamoto. Viele Infos zu beiden Ermittlern und ihren Lebens.

Die zweite Perspektive ist die eines Mannes. Zu Beginn ist nicht viel bekannt, nur dass er unter einem schweren Verlust leidet. Wir lernen ihn auf seiner Suche nach dem Glück immer besser kennen. Er gerät in die Fänge einer obskuren Glaubensgemeinschaft.

Ich habe lange nicht verstanden, in welchem Zusammenhang diese beiden Perspektiven stehen. Zeitweise war ich mir nicht sicher, ob es überhaupt einen gibt. Nach etwa der Hälfte habe ich dann gedacht, jetzt habe ich’s verstanden. Nö, falsch gedacht, auf den letzten Seiten wurde ich völlig überrascht.

Durch die beiden Perspektiven ist es schwer zu erraten, welche Verbindung es gibt. Der Thriller ist ruhig geschrieben, wie ich es schon von anderen japanischen Thrillern kenne. Die Spannung ist von Anfang an da, man rätselt mit und versucht, sich zurechtzufinden. Das Buch überzeugt nicht durch Action oder weil es blutig ist. Es baut eine realistische Spannung auf und man ist gefesselt von den Figuren und der Entwicklung.

Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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"Tokyo" von Tokuro Nukui ist ein sehr geschickt konstruierter Thriller. Einmal drin im Geschehen, wollte ich ihn nicht mehr weglegen.

Der Thriller spielt im Jahr 1991. In Tokyo sind innerhalb kurzer Zeit zwei Kindergartenkinder spurlos verschwunden. Eines der Mädchen wird tot aufgefunden. Kommissar Saeki und sein Dezernat stehen vor einem Rätsel. Während die Polizei noch rätselt, ob die Fälle der beiden Mädchen zusammenhängen, , verschwindet ein weiteres Kind. Ein Vater ,der sein Kind verloren hat und Trost in einer religiösen Glaubensgemeinschaft sucht, scheint mit den Fällen zu tun zu haben.

Wir lernen aus zwei Perspektiven die Hauptprotagonisten kennen. Da ist Matsumoto, der verzweifelte Vater, den wir in seiner Verzweiflung über den Verlust seiner Tochter begleiten. In einer merkwürdigen Religionsgemeinschaft mit Sektencharakter findet er Hoffnung. Die zweite Perspektive handelt von den Ermittlungen, insbesondere wird hier Kommissar Saeki beschrieben, der zu den sogenannten Karrierebeamten gehört. Das Dezernat ist geprägt von Feindseligkeiten zwischen Karrierebeamten und Nicht-Karrierebeamten, Beleidigungen sind an der Tagesordnung. Ob es diese Hierarchien in Japan wirklich gab oder gibt, kann ich nicht beurteilen und habe dazu auch nichts im Internet gefunden. Deutlich wird in diesem Thriller die Kultur Japans, das niemals Gefühle zeigen und nicht aus der Haut fahren. Mir tat Saeiki wirklich leid, ich hätte mich nicht zurückhalten können und hätte Contra gegeben. Beide Handlungsstränge sind jeder für sich spannend und ergänzen sich bestens.

Nukui beschreibt glaubwürdig, bildhaft, atmosphärisch und trotzdem ruhig. Sein Schreibstil ist lebendig, die einzelnen Kapitel nicht zu lang. Die Gefühlswelt der Charaktere wird nachvollziehbar geschildert, dabei steigt die Spannung kontinuierlich. Die Auflösung kam für mich unerwartet und hat mich total überrascht. Ich hatte mit viel gerechnet, damit nicht! Meine Vermutungen gingen in eine völlig andere Richtung. Perfekt!

Ein Problem hatte ich mit den vielen für mich manchmal ähnlich klingenden japanischen Namen. Nachdem ich mir dann aber eine Liste der Namen und den Funktionen der Personen angelegt hatte, war auch das kein Problem mehr.

Trotz der "Zusatzarbeit" bekommt der Thriller von mir verdiente 5 Sterne. Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen, nicht nur an Freunde asiatischer Literatur!

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Ich fand diesen Thriller absolut brillant konstruiert. Tokuro Nukui wirft einen schonungslosen, fast schon dokumentarischen Blick auf die Abgründe der Großstadt und der menschlichen Psyche. Die verschiedenen Perspektiven und das langsame Zusammensetzen des Falls haben für mich eine enorme Sogwirkung entwickelt. Es ist kein klassischer, rasanter Action-Thriller, sondern ein psychologisch tiefgründiges und atmosphärisch dichtes Meisterwerk.

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Dieses Debüt hat mich komplett eingesogen – so spannend, so dicht und gleichzeitig total atmosphärisch. Die Mischung aus düsterem Japan-Vibe, psychologischem Druck und dieser leisen Melancholie baut eine ganz eigene Welt auf, in der man sich beim Lesen richtig verliert. Für ein Erstlingswerk erstaunlich souverän erzählt und emotional viel intensiver, als ich erwartet hatte.

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Dieser Thriller hat mich von Beginn weg gefesselt. Weil er die flirrende Hitze Tokios mit einer tiefen, fast erstickenden Verzweiflung verbindet. Die Stadt wirkt wie ein brodelnder Hintergrund, in dem die Menschen ihre eigenen Schatten kaum noch erkennen. Als die beiden Mädchen verschwinden, spürt man sofort diese Mischung aus Ohnmacht und lähmender Angst, die sich wie ein Film über alles legt. Der Fund der ersten Leiche ist kein Schockmoment, sondern ein stiller, bitterer Schlag einer, der zeigt, wie verletzlich Kinder sind und wie schnell eine ganze Gemeinschaft ins Wanken gerät. Kommissar Saeki ist für mich das emotionale Zentrum der Geschichte. Seine Ermittlungen wirken wie ein Abstieg in eine Welt, in der Hoffnung nur noch ein schwacher Funken ist. Besonders berührt hat mich der Vater des getöteten Mädchens, der in die Arme einer obskuren Glaubensgemeinschaft flüchtet. Sein Schmerz ist so roh, dass man versteht, warum er Halt sucht, selbst dort, wo er ihn vielleicht nicht finden sollte. Mit dem Verschwinden eines weiteren Kindes zieht sich die Schlinge weiter zu. Die Spur, der Saeki folgt, führt nicht nur zu einem Täter, sondern zu den Abgründen menschlicher Einsamkeit und Verzweiflung. Man liest ein düsterer, atmosphärisch dichter Kriminalroman, der nicht auf schnelle Schocks setzt, sondern auf psychologische Tiefe. Ein Buch, das nachhallt, weil es zeigt, wie zerbrechlich Menschen sind und wie weit sie gehen, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr sehen.

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Der bereits 1993 erschienene Thriller “Tokyo – Schwarzer Sommer” von Tokuro Nukui ist in Japan schon in den 1990er Jahren ein Bestseller gewesen. Jetzt ist der fesselnde Krimi auch auf Deutsch erschienen. In einer düsteren Atmosphäre entrollt Nukui ein intensives Szenario, das mit einem psychologisch ausgefeilten Twist überrascht. Im Mittelpunkt stehen zwei Männer: der manisch-übereifrige Kommissar Saeki und ein tief von Trauer gezeichneter Vater. Immer wieder switcht Nukui zwischen den Perspektiven der beiden Hin und Her, bis sich beide Stränge in einem packenden Finale vereinen. So hat “Tokyo – Schwarzer Sommer” von Tokuro Nukui trotz seines Alters nichts an seiner düsteren Vehemenz und sprachlichen Raffinesse verloren.

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4 stars

Zwischen Schuld und Isolation – ein düsterer Gesellschaftsthriller der den Leser auf mehreren Ebenen herausfordert.

Zum Autor:

Takuro Nukus ist in seiner Heimat Japan ein geschätzter Autor. Sein Debütroman „慟哭“ Dōkoku Tokyo erschien vor 33 Jahren und wurde jetzt erstmal ins Deutsche übersetzt. Tokyo gilt als Paradebeispiel für den Aufbau japanischer Thriller der 1990er Jahre in denen psychologische und gesellschaftskritische Aspekte deutlich stärker im Mittelpunkt stehen als Plot-Mechanik,

Das Cover

Mich hat bereits das Cover angezogen. Die schlichte Skyline Toykos vor schwarzem Hintergrund, die klare Schrift und eine aufgehende Sonne in ocker – transportieren die beklemmende Stimmung für mich perfekt.

Inhalt:

Im Jahr 1990 erschüttert eine Serie rätselhafter Kindesentführungen die Öffentlichkeit. Als die Leiche eine kleinen Mädchens gefunden wird, eskaliert die Lage zunehmen und die Polizei gerät unter Druck.
Zwischen medialer Aufmerksamkeit, politischen Interessen und dem Leid der Angehörigen versuchen die Ermittler den Täter zu finden. Parallel dazu folgt der Roman einem trauernden Vater, der den Tod seiner Tochter nicht verarbeiten kann und dabei zunehmend in den Sog fragwürdige Religionsgemeinschaften gerät.

Meine Meinung

Die Geschichte entwickelt sich in zwei sich abwechselnd erzählten Handlungssträngen.
Auf der einen Seite stehen Kommissar Saeki und sein Team, die Ermittlungen zu den verschwundenen und ermordeten Mädchen führen. Wichtig ist dabei auch die zweite Perspektive innerhalb der Polizeiarbeit. Immer wieder erfahren wir auch etwas über die Entwicklungen durch Saekis Kollegen Okamoto wird begleitet. Was den Blick auf die Polizeiarbeit nochmals erweitert. Parallel dazu folgen wir einem namenlosen Mann, der nach einem schweren Verlust einsam und zutiefst gebrochen durch Tokyo irrt. Und immer tiefer in eine der zahlreichen Religionsgemeinschaften gezogen wird.


Der Schreibstil ist nüchtern und klar und bewusst zurückgenommen. Er ist nicht darauf ausgelegt Emotionen direkt zu erzeugen sondern sie über Situationen und Entwicklungen entstehen zu lassen. Das Erzähltempo bleibt durchgehend.

Der Fokus liegt auf Psychologie statt Action. Spannung entsteht nicht durch klassische Action sondern durch die akribische teils zähe Ergründung innerer Motive und den schleichenden Verfall der Figuren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kritik am Polizeiapparat und an gesellschaftlichen Strukturen. So nutzt Nukui die Ermittlungen um die starren Hierarchien, die interne Rivalität und die lähmende Angst vor Gesichtsverlust innerhalb der japanischen Polizei sowie die Dynamiken zwischen Ermittlungsbehören und Presse offenzulegen. Zudem spielt der Boom neuer religiöser Bewegungen im Japan der frühen 1990er Jahre eine zentrale Rolle.

Charaktere:

Die Charaktere sind vielschichtig und psychologisch tief ausgearbeitet.
Der namenlose Mann, Matsumoto genannt ist zutiefst gebrochenen, einsam und emotional verloren. Er sucht verzweifelt nach Sinn, Halt und Zugehörigkeit in seinem Leben. Ein kurzes Gespräch setzt eine Auseinandersetzung mit Religionsgemeinschaften in Gang. Ein Aspekt der sehr fein und detailliert beleuchtet wird. Die unterschiedlichen Gemeinschaften, ihr Glaube und insbesondere das Glauben wollen der Mitglieder. Die Mechanismen mit denen neue Mitglieder geworben werden. Für Außenstehende, intelligente Menschen und auch Menschen, die sich mit ihren Taktiken auskennen und ihnen Widerstehen können. Bis sie den wunden Punkt in einem berühren … . Besonders interessant, wie auch reflektierte und aufgeklärte Menschen in solche Strukturen geraten können. Trauer, Leere und der Wunsch nach innerer Orientierung werden gezielt verstärkt bis daraus Abhängigkeit entsteht.

Ebenso tief und vielschichtig wird Sakkos Charakter ausgearbeitet. Nach und nach erfahre ich viele über seine Vergangenheit, seine Eltern, seinen beruflichen Werdegang und seine Ehe. Auch wenn einige seiner Verhaltensweisen, aus westlicher Perspektive zunächst schwer verständlich wirken können werden sie nachvollziehbar sobald man sie im kulturellen Kontext betrachtet.

Dies trifft ebenfalls auf einige Verhaltensweisen anderer Charaktere. Erst wenn man die kulturellen Hintergründe wie z.B. Familienbindungen, das Pflichtgefühl gegenüber den Eltern, die Betonung von Harmonie sowie die Wichtigkeit das Gesicht zu wahren mit berücksichtigt wird vieles verständlicher. So sind z.B. der Grund für Saekis gescheiterte Ehe und die Auswirkungen auf Saekis Psyche, verständlicher wenn ich als Leser weiß, wie Ehen seinerzeit zustandekommen, welchen Einfluss diese, aber auch die Herkunft – auf die gesellschaftliche Stellung und den beruflichen Werdegang haben.

Erzählweise und Wirkung

Gerade die sehr ausführliche Darstellung der Polizeiarbeit und der Mechanismen der Religionsgemeinschaften kann für westlich geprägte Leser frustrierend wirken. Das Gefühl entstehen lassen, die Handlung hätte Längen. Über lange Strecken bleibt unklar wie die einzelnen Stränge zusammenhängen und wohin sich die Handlung entwickelt, warum überhaupt so detailliert darüber berichtet wird – wenn es doch nicht für die Ergreifung des Täters beiträgt.

Hinzu kommt, das klassische Spannungselemente weitgehend fehlen. Statt klarer Fortschritte entsteht ein Gefühl von Stillstand, Beobachtung und langsamer Verdichtung.

Gleichzeitig lässt sich genau daran auch die Wirkung des Romans erkennen. Die Unsicherheit zwingt dazu sich stärker auf die Figuren, Strukturen und Motive einzulassen, statt auf die schnelle Auflösung zu warten.

Zum Ende hin beginnen die Stränge stärker ineinanderzugreifen. Was zuvor wie zwei getrennt voneinander ablaufenden Ebenen, Ermittlungsarbeit auf der einen – der psychische Verfall auf der anderen Seite, erscheint, verdichtet sich Schritt für Schritt zu einem gemeinsamen Zusammenhang.

Dabei ist besonders der Moment entscheidend, an dem der Leser die Zusammenhänge erkennt. Sich seine bis dato gesammelten Informationen neu zusammensetzten und ein vollkommen neues Licht auf die Ereignisse werfen. Ehrlicherweise muss ich zugeben, das ich diese Vermutung von Beginn an hatte.

Handwerklich ist der Roman hervorragend aufgebaut. Vor allem die Verknüpfung der beiden Handlungsstränge und der sorgfältige Einsatz wiederkehrender Details haben mich begeistert.

Das Ende wartet nicht mit einer vollständig abgeschlossenen Auflösung auf, sondern lässt bewusst einige Fragen offen. Ganz im Stil vieler japanischer Romane. Gerade diese Ambivalenz verleiht dem Ende eine nachhaltige Wirkung und regt zum Nachdenken an.

Kulturelle Einordnung

Ein wichtiger Aspekt, der für das Verständnis des Romans wichtig ist, ist seine Verankerung im japanischen Kulturraum der 1990er Jahre, Viele Verhaltensweisen der Figuren, besonders im polizeilichen Kontext, aber auch im familiären und gesellschaftlichen Bereich sind eng mit Themen wie Hierarchie, Pflichtgefühl, sozialer Erwartung und dem Konzept des Gesichtsverlusts verbunden.

Für westliche Leser kann dies dazu führen, dass bestimmte Entscheidungen unverständlich oder sogar irritierend wirken, weil die dahinterliegenden Codes nicht unmittelbar sichtbar sind und die Bedeutung bzw Tragweite nur ansatzweise verstanden wird.

Zur Einordnung: japanische Krimis/ Thriller der 1990er

Japanische Krimis und Thriller der 1990er Jahre unterscheiden sich häufig von westlichen Thrillern derselben Zeit.

Typischer Aufbau:

langsamer atmosphärischer Aufbau: Die Spannung entwickelt sich schrittweise statt durch permanente Action oder Cliffhanger.

Psychologische Fokus: Im Mittelpunkt stehen Motive, Traumata und zwischenmenschliche Beziehungen, statt der Jagd nach dem Täter.

Gesellschaftskritik: Themen wie Familiendruck, Isolation, Konformität, wirtschaftlicher Wandel und die Schattenseiten der Leistungsgesellschaft spielen häufig eine wichtige Rolle.

Alltägliche Charaktere: Die Ermittler und die Protagonisten sind oft keine Helden, sondern gewöhnliche Menschen mit persönlichen Konflikten. Auch die Ermittlungen werden häufig als das Ergebnis von Beharrlichkeit, Aktenarbeit, Abstimmung und Hierarchie – und nicht als das Ergebnis eines brillanten Detektivs gezeigt. Der Fokus liegt eher auf der Arbeit als Gruppe gegenüber dem des Individuums in westlichen Thrillern.

Zurückhaltender Erzählstil: Gefühle und Konflikte werden eher angedeutet als offen ausgesprochen, vieles bleibt zwischen den Zeilen. Zur Wahrung der Harmonie (Wahrung des Gesichts) und um den Leser nicht durch „Emotionen“ zu überzeugen, sondern den Leser die Beweggründe selbst entdecken zu lassen.

zweigeteilte Erzählstruktur: Die Täter-Opferperspektive wird stark beleuchtet. Die Handlung baut sich durch das schrittweise Aufdecken von Hintergründen auf, wobei das WARUM (Psychologie) oft wichtiger ist – als das Wer (Whodunit)

Viele Werke folgen zudem der traditionellen vierteiligen Erzählstruktur (Kishōtenketsu).

Moralische Grauzonen: Es gibt selten eine klare Trennung zwischen Gut und Böse. Selbst die Täter werden differenziert dargestellt.

Wichtiger als der Täter selbst, oder dessen Ergreifung, ist oft die Frage, warum die Figuren so gehandelt haben und was das über die Gesellschaft und Beziehungen aussagt.

Fazit:

Toyko ist ein ruhiger, psychologisch dichter Gesellschaftsthriller, der sich bewusst Zeit lässt und eher über Atmosphäre, Figuren und gesellschaftliche Strukturen wirkt als über klassische Spannung.

Für westliche Leser kann das langsame Erzähltempo herausfordernd und frustrierend sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt einen vielschichtige Geschichte über Schuld, Verlust, institutionelle Systeme und die Frage, wie Menschen in solchen Strukturen Halt suchen und verlieren.

4 stars
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Bei dem Thriller ‚Tokyo‘ von Tokuro Nukui ist mir der Einstieg schwer gefallen, das Szenario ist sehr fremdartig, die sehr steif und von Formalien geprägte japanische Kultur hat eine große Distanz zur Geschichte und den Charakteren geschaffen.
Dabei bietet der Thriller einige Elemente, die zu einem beständigen Spannungsaufbau und wachsendem Interesse der Leser beitragen. Die Kapitel folgen abwechselnd zwei Erzählebenen. Die erste verfolgt eine Serie von Kindesentführungen in Tokyo im Januar des Jahres 1990. Nach dem Auffinden der Leiche eines der verschwundenen Mädchen, wird eine Sonderkommission gebildet unter der Leitung von Kommissar Saeki. Fehlende Erfolge bei der Aufklärung und ein weiterer Vermisstenfall setzen die Ermittler und nicht zuletzt Saeki unter Druck.
Der zweite Handlungsstrang folgt einem Mann mittleren Alters, der nach einem Schicksalsschlag Hilfe und Glück bei einer der zahlreichen obskuren religiösen Glaubensgemeinschaften sucht und mit der Zeit in eine Art Strudel von Ritualen und Wahnvorstellungen gerät. Zunächst ist nur wenig über den Mann bekannt, erst nach und nach erfährt der Leser etwas mehr über seine Person und was ihm widerfahren ist.
Beide Handlungsstränge entwickeln sich nebeneinander, erst spät wird klar, worin die gemeinsame Schnittmenge besteht. Ein Schwerpunkt des Thrillers liegt in den Besonderheiten der japanischen Kultur, in der hierarchische Strukturen den Alltag und das Berufsleben bestimmen. Es ist verpöhnt, seine Gefühle zu zeigen, das Handeln der Personen ist davon bestimmt, ihr Gesicht zu wahren. Innerhalb des Polizeiapparats beherrscht die Feindseligkeit zwischen Karrierebeamten und Nicht-Karrierebeamten die Zusammenarbeit.
Auf mich wirkten viele Szenen und Dialoge dadurch sehr steif, es ist mir nicht gelungen, zu einer der Figuren Nähe aufzubauen.
Insgesamt ist der Thriller durchaus spannend aufgebaut und wartet mit einigen Überraschungen auf, mir ist er etwas zu ruhig erzählt und zu fremdartig.

4 stars
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Dieser Roman aus den 1990er Jahren gibt Einblick in die japanische Kultur, besonders in Hinblick auf die Organisation und Arbeitsweise der Polizei.
Es geht mehr um die Menschen und ihre Abgründe als um die Aufklärung des Verbrechens.
Ich hätte mir ein wenig mehr Tempo in der Handlung gewünscht, aber der unglaubliche Twist am Ende des Buches hat das mehr als wettgemacht.

4 stars
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Tokio, 1991: Das Verschwinden von zwei kleinen Mädchen ruft die Polizei auf den Plan. Die Sonderkommission unter Kommissar Saeki ermittelt, scheint aber auf keinen grünen Zwei zu kommen. Selbst dann nicht, als die Leiche eines der Mädchen auftaucht.

Das Buch stammt aus den Neunzigerjahren und spielt auch in diesen. Den Erzählstil fand ich sehr eigen. Es wird mit zwei Erzählsträngen gearbeitet. Zum einen verfolgt man die Ermittlungen unter Kommissar Saeki und seinem Untergebenen. Dabei ist es letzterer, der viel öfters in Aktion tritt und der nahbarer scheint. Saeki bleibt als Ermittler sehr distanziert. Überhaupt wird dieser Teil der Erzählung eher sachlich geschildert. Es gibt sehr viele Erklärungen, die sich auf den Polizeistab insgesamt und auf die Hierarchie und die Machtkämpfe innerhalb der Polizei beziehen. Weniger geht es um die Ermittlungen – schon auch deshalb, weil diese zäh sind und sich immer wieder ins Nichts verlieren. Das wirkt zwar einerseits sehr authentisch, andererseits führt das auch zu einer gewissen Langatmigkeit.

Umso interessanter empfand ich daher den zweiten Erzählstrang. Dieser bezieht sich auf einen Mann, dessen Verwicklung in das Ganze erst einmal im Ungewissen bleibt. Er ist ein Einzelgänger, hat – angedeuteterweise - einen Schicksalsschlag hinter sich und ist nun auf einer unruhigen Suche. Diese führt ihn in die Hände so mancher Religionsgemeinschaft. Auch in diesem Teil gibt es viele allgemeine Erklärungen. Hier zum Beispiel zu der Vielfalt an „Religionsgemeinschaften“ (was in meinen Augen mit Sekten besser beschrieben worden wäre).
Wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, kann man sich als LeserIn bald schon denken – was aber im Detail dahintersteckt ist dann aber doch noch eine Überraschung.

Fazit: Ich empfand die Geschichte insofern als eigen, als dass sie eigentlich recht nüchtern erzählt wird. Krimi- oder Thrillerfeeling kam bei mir nicht auf, da es stellenweise eher trocken zugeht. Und doch hat mich die Geschichte bei der Stange gehalten. Ich fand es interessant, diesen Einblick ins Japan der Neunziger zu bekommen.

4 stars
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Mal was anderes, könnte aber spannender sein
Der Schreibstil ist gut zu lesen, ich fand den Text sehr gut übersetzt. Obwohl das Buch in den 1990ern spielt, wirkt es zeitlos. Es gibt zwei große, zeitlich versetzte Erzählstränge. Zum einen die Arbeit der Kriminalpolizei im Fall der vermissten Mädchen und zum anderen die Perspektive eines Mannes, der nach einem Schicksalsschlag Zuflucht bei verschiedenen neuen Religionsgemeinschaften sucht. Die Ermittlungen sind etwas zäh, es gibt immer wieder Erklärungen zu Karrierebeamten und zum Polizeiapparat, was ich auf Dauer etwas langatmig fand, vor allem da sich vieles wiederholt hat. Kleinteilige Ermittlungsschritte gibt es nicht, es wird alles ziemlich oberflächlich abgehandelt, da der Fokus des Buches auf der psychologischen Komponente liegt. Nach zwei Dritteln bekam ich eine Ahnung, wie die beiden Handlungsstränge zusammengehören könnten, wurde dann aber doch von einem unerwarteten Plot Twist überrascht. Den habe ich so nicht kommen sehen und fand ihn dennoch glaubwürdig und sehr kreativ. Aufgrund des interessanten Endes bekommt das Buch trotz einiger Längen noch vier Sterne von mir.

4 stars
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Düster, beklemmend und voller psychologischer Spannung

Tokyo von Tokuro Nukui ist ein Thriller, der mich vor allem durch seine intensive Atmosphäre und die psychologische Tiefe überzeugen konnte. Es ist keine Geschichte, die auf schnelle Action oder permanente Schockmomente setzt. Stattdessen baut sich die Spannung langsam auf, wird dabei aber immer greifbarer und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

Besonders beeindruckt hat mich die düstere und teilweise beklemmende Stimmung. Schon früh entsteht das Gefühl, dass hinter den Ereignissen mehr steckt, als man zunächst vermutet. Mit jeder neuen Information ergeben sich weitere Fragen und genau dieses ständige Miträtseln hat mich durch die Geschichte getragen.

Der Schreibstil von Tokuro Nukui ist angenehm zu lesen und gleichzeitig sehr eindringlich. Die Handlung wird ruhig aufgebaut, ohne jemals langweilig zu werden. Stattdessen entsteht eine unterschwellige Spannung, die sich Kapitel für Kapitel steigert. Immer wieder gibt es Momente, die einen innehalten lassen und dafür sorgen, dass man seine bisherigen Vermutungen hinterfragt.

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie wirken vielschichtig und authentisch und bewegen sich oft in moralischen Grauzonen. Gerade dadurch fühlen sie sich menschlich an. Man versteht ihre Beweggründe nicht immer sofort, kann ihre Entscheidungen aber oft nachvollziehen. Das macht die Geschichte noch interessanter, weil sie nicht nur von der Handlung lebt, sondern auch von den Menschen, die darin agieren.

Was mir ebenfalls gefallen hat, ist der Einblick in die japanische Umgebung und die gesellschaftlichen Strukturen, die immer wieder in die Geschichte einfließen. Dadurch erhält der Thriller eine besondere Atmosphäre, die ihn von vielen westlichen Thrillern unterscheidet.

Tokyo ist ein düsterer, intelligenter und psychologisch spannender Thriller, der weniger auf große Schockeffekte setzt, sondern vielmehr auf Atmosphäre, menschliche Abgründe und ein stetig wachsendes Gefühl des Unbehagens. Wer Thriller mit Tiefgang und einer beklemmenden Stimmung liebt, sollte dieses Buch definitiv im Blick behalten.

Von mir bekommt Tokyo 4 von 5 Sternen.

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Tokyo folgt zwei Handlungssträngen. Der erste folgt Kommissar Saeki, ein Polizist, der das Verschwinden kleiner Mädchen aufklären möchte. Als dann eine Mächenleiche auftaucht, wird der Aufschrei der Bevölkerung groß. Der Druck, dem Saeki ausgesetzt wird, lässt die schleppenden Ermittlungen noch langsamer wirken.
Gleichzeitig verfällt ein von trauer geplagter Vater einer sogenannten "Glaubensgemeinschaften". In dieser findet er Halt, Zuversicht und einen neuen Lebenssinn, der das Loch in seiner Brust zu stopfen vermag. Doch die Rituale und Heilpraktiken, die in dieser Gemeinschaft praktiziert werden, werden immer weltfremder. Mit der Zeit werden sie immer gefährlicher und abstruser, was zu unmenschlichen Taten führt.
Der Thriller hält die Lesenden fest im Griff. Zu Beginn kann man noch nicht wirklich erahnen, in welche Richtung die Geschichte sich entwickelt, doch je länger man liest desto intensiver wird es. Die Beschreibung der Glaubensgemeinschaft, bzw. des Kultes ist sehr spezifisch und lässt hinterfragen, ob man nicht selbst auch anfällig wäre, einer solchen Gemeinschaft zu verfallen.
Der Plottwist am Ende ist unerwartet und man würde das Buch am liebsten sofort nochmal lesen, um zu sehen, wie die Geschichte auf das Ende hingearbeitet hat.

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„Tokyo: Schwarzer Sommer“ ist ein düsterer, klug gebauter Psychokrimi mit starker Prämisse und beklemmender Atmosphäre. Besonders überzeugend ist, wie Tokuro Nukui Trauer, Verzweiflung und Manipulation miteinander verknüpft. Der Plot ist raffiniert und entfaltet seine Wirkung vor allem zum Ende hin. Gleichzeitig bleibt die Erzählweise recht kühl und distanziert. Dadurch beobachtet man das Leid der Figuren manchmal eher, als dass man wirklich mit ihnen fühlt. Wer temporeiche Thriller erwartet, könnte sich zwischendurch Geduld wünschen. Wer aber psychologische Abgründe, komplexe Konstruktionen und japanische Kriminalliteratur mag, bekommt hier ein starkes, unbequemes Buch. Nicht immer emotional packend, aber sehr clever und nachhaltig.

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Tokio 1991: Kurz hintereinander verschwinden zwei kleine Mädchen. Eines wird tot aufgefunden. Kommissar Saeki ermittelt in dem Fall. Als ein drittes Mädchen verschwindet, gerät er unter Druck.
Daneben such ein verzweifelter Mann Trost in einer Sekte. Wie hängt alles zusammen?

Am Anfang habe ich mich ein wenig schwergetan beim Lesen. Es gibt zwei Erzählstränge. Der eine dreht sich um den Mann und die Sekte, der andere um Kommissar Saeki und die verschwunden Kinder. Der Erzählstrang der Sekte hatte mich von Anfang, den vom Kommissar fand ich eher schwierig. Mit ein bisschen Konzentration bin ich dann aber doch gut in die Geschichte reingekommen. Ein bisschen Kenntnis über die japanische Gesellschaft und die Höflichkeitsformeln hilft auch immens.

Fazit: Kein Thriller für "mal eben" zu lesen. Anspruchsvoll, aber verdammt gut wenn man sich drauf einlassen kann.

4 stars
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Eher ein Kriminalroman als ein Thriller, sehr intelligent geplottet; für den man aber etwas Geduld mitbringen muss 🌸

Vielen Dank an @NetGalleyDE und @Lübbe für dieses Rezensionsexemplar!


Der Einstieg viel mir echt nicht leicht, da es viele Perspektiven und Namen sind, die man sich erstmal merken muss um alles zu verstehen.

Bei einer der 2 Hauptpersonen bzw Perspektiven habe ich mich lange gefragt, was das überhaupt soll und gleichzeitig einen Versacht gehabt (ich verrate nicht, ob der sich bestätigt hat im Endgang).

Der Schreibstil war relativ trocken, aber irgendwie fand ich das passend. Kann natürlich auch an der Übersetzung liegen 🤨
Grade der Mittelteil hat sich gezogen finde ich, aber im Hinblick auf das Ende hat es Sinn ergeben, dass alles so ausführlich war und es hat sich auch gelohnt, denn das Ende war krass.. Ich konnte es ab ca 70 bis 80 % nicht mehr aus der Hand legen!

Jetzt hab ich es eben beendet und bin irgendwie leicht geschockt bei dem Ende.. 😅 Wenn ich jetzt den Plot Revue passieren lasse, finde ich es echt smart gemacht vom Autor 👏 ich glaube mit dem Wissen werde ich es irgendwann noch mal rereaden 💪

Ich würde das Buch schon weiterempfehlen, allerdings darf man hier keinen Thriller im klassischen Sinne erwarten à la Fitzek oder McFadden. Für mich ist es allerdings eher ein Kriminalroman 🥸

4 stars
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