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Keine Angst, Darling
Ihre Welt ist makellos. Bis du zu genau hinsiehst. Atemberaubender psychologischer Thriller der preisgekrönten SPIEGEL-Bestsellerautorin. Thriller
von Vera Buck
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Erscheinungstermin 03.08.2026 | Archivierungsdatum 30.07.2026
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Zum Inhalt
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit limitiertem verstecktem Farbschnitt und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Millionen wollen sein wie sie.
Doch ihr Leben ist eine gefährliche Lüge.
In der Luxussiedlung Sancta Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt. Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...
»Ein Thriller, der unter die Haut geht. Unerschrocken, modern und unglaublich spannend« EMILY RUDOLF
Psychologische Spannung auf höchstem Niveau: atemberaubend fesselnd und beängstigend aktuell - der neue Thriller der preisgekrönten SPIEGEL-Bestsellerautorin .
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit limitiertem verstecktem Farbschnitt und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757702687 |
| PREIS | 17,00 € (EUR) |
| SEITEN | 448 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 598683
Ich habe alles stehen und liegen lassen, um sofort das neue Buch von Vera Buck zu beginnen. Es wird die Geschichte von Lea und Paula erzählt, zwei Schwestern, die sich voneinander entfernt haben. Nicht nur emotional, sondern auch räumlich. Lea lebt mittlerweile mit ihrem Mann und Tochter in einer "Gated Community" in Florida. Paula dagegen in der Nähe von Frankfurt mit ihrer Familie. Lea bespielt täglich die sozialen Medien mit Tipps und Tricks rund um das Thema: Haushalt, Eheleben und Kindererziehung. Dabei trägt sie Kleider aus den 50er Jahren und ist die Vorreiterin der amerikanischen "Tradwife"-Szene. Doch plötzlich postet sie keinen Content mehr und bei ihrer großen Schwester schrillen alle Alarmglocken. Sie fliegt in die USA und begibt sich auf Spurensuche...
Puh, dieser Thriller steckt voller Twists und Wendungen und hat mich total in den Bann gezogen! Eine klare Leseempfehlung für alle, die psychologische und packende Thriller mögen.
Rezensent*in 1863495
Die Stimmung in der Geschichte war von Anfang an irgendwie angespannt und geheimnisvoll, sodass man ständig wissen wollte, was eigentlich wirklich los ist. Genau das hat das Lesen für mich so spannend gemacht. Zwischendurch gab es einige Momente, die mich echt überrascht haben. Der Schreibstil war angenehm und hat perfekt zu dieser düsteren Atmosphäre gepasst. Insgesamt ein Buch, das einen ziemlich schnell fesselt und nicht mehr loslässt.
Isabel G, Rezensent*in
Fesselnd und voller gelungener Überraschungen!
Die Berliner Karrierefrau Lea war es leid, sich im Hamsterrad zu drehen, nie wirklich irgendwo anzukommen, weshalb sie sich eine Auszeit genommen hat. In dieser Phase der Orientierungslosigkeit lernt sie Matt in Florida kennen und verliebt sich direkt. Sie zieht mit ihm in die bewachte, geschlossene Wohnanlage “Sancta Familia”, wo sich die Beziehung und das Umfeld zunehmend als kontrollierend sowie gefährlich entpuppen.
Als plötzlich kein Content mehr von ihr erscheint, fliegt ihre Schwester Paula nach Florida – sie macht sich Sorgen, denn Lea neigt dazu, in tiefe schwarze Löcher zu fallen. Dort angekommen, behauptet Matt, Lea sei in einem Retreat. Dann merkt Paula, dass es in “Sancta Familia” wie in einer Sekte zugeht ...
Leas Einführung fand ich interessant und ihre Hals-über-Kopf-Verliebtheit ergab bis zu einem gewissen Grad Sinn für mich: Sie war desillusioniert, fühlte sich verloren – da wirkte der freundliche, verständnisvolle Matt wie eine Glückspille. Dass sie DAS nicht erkannte und einfach eine schöne Zeit mit ihm hatte, statt zusammenzuziehen/zu heiraten, konnte ich persönlich allerdings nicht nachvollziehen. Lea hat jedoch viele Gesichter; sie ist ambivalent, wankelmütig — mal leicht zu beeindrucken, mal misstrauisch, mal unsicher, mal felsenfest entschlossen …
Paulas Einführung empfand ich als überflüssig: Man erlebt sie als Berufstätige, Mutter mehrerer Söhne und Ehefrau — für mich wurde sie erst mit Paulas Ankunft in Florida interessant. Sie war mir sehr sympathisch. Sie ist multidimensional, selbstbestimmt und selbstkritisch gezeichnet.
Zur Handlung: Ja, die “Kontrollierender Mann macht verblendet verliebte Frau zum Opfer-Dynamik" ist mittlerweile evtl. überstrapaziert, aber diese Prämisse ist in “Keine Angst, Darling” wirklich vielschichtig, raffiniert und absolut fesselnd umgesetzt! - mit pointierter Gesellschaftskritik!
Der ausdrucksstarke, atmosphärische Erzählstil, die verschiedenen Perspektiven, das beklemmende, rätselhafte, ereignisreiche Geschehen und die Wahnsinns-Wendungen haben mich restlos begeistert! Ich habe das gut 400-Seiten-Buch in nur zwei Zügen verschlungen!
Rezensent*in 1914825
Was für ein grandioses Buch.
Zum einen liebe ich den Schreibstil von Vera Buck zum anderen ist das Thema echt Klasse gewählt.
Ich hatte so viele verschiedene Emotionen beim Lesen.
Die Protagonistin ist wirklich wie aus dem Leben gegriffen sehr authentisch
Ihre Schwester hingegen lebt in Florida in einer scheinbar 'heilen Welt'.
Sie lebt ein Leben a la tradwife und geht damit auch viral.
Zu viel will ich nicht vorweg nehmen.
Ein brisantes Thema so perfekt und Gänsehaut einflößend umgesetzt.
Auf der einen Seite die neue schnelllebige Zeit des Internets ist erschreckend gut dargestellt, mit veralteten Einstellungen was Mann und Frau und Familienleben betrifft und dann Thema Gewalt und Unterdrückung.
Große Klasse!
Mein Highlight 2026
Rezensent*in 1898067
Was für ein grandioser, perfekt durchdachter Thriller.
Die Menge an wichtigen Charakteren ist überschaubar, was ich persönlich immer ganz wichtig finde.
"Keine Angst, Darling" von Vera Buck war wieder einmal ein Thriller genau nach meinem Geschmack: Spannung, überraschende Twists, aber auch Einblicke in die Tradwife-Szene. Ich hatte von dieser Autorin bisher noch nichts gelesen, werde das aber nachholen!
Lea ist Influencerin, postet Videos über die heile Welt, in der sie lebt. Sie lebt in Florida in der geschlossenen Wohnanlage Sancta Familia, ist für ihre Familie da, kocht, backt, putzt und ihr Ehemann hat das Sagen. Eines Tages bleiben die Videos plötzlich aus. Ihre Schwester Paula, Mutter von drei Kindern, macht sich Sorgen und reist von Deutschland nach Florida. Dort angekommen erfährt sie von Matt, Leas Ehemann, Lea sei auf einem Retreat. Aber warum reagiert sie nicht auf Nachrichten und Anrufe? Je mehr Informationen Paula über Sancta Familia einholt, desto unruhiger wird sie.
Dieser Thriller hat mich sofort eingefangen und nicht mehr losgelassen. Vera Buck erzählt die Geschichte aus zwei Perspektiven, der von Lea und der von Paula. Während Lea in der Tradwife-Szene aufgeht und mit ihren Videos viele Frauen (aber auch Männer) erreicht und Zustimmung erhält, ist Paula eine ganz andere Persönlichkeit. Beide Charaktere sind gut beschrieben. Über Lea habe ich oft den Kopf geschüttelt. Wie kann sich eine Frau einem Mann nur dermaßen unterordnen? Die Einblicke in die Tradwife-Szene sind beängstigend. Besonders in USA und mittlerweile auch in anderen Ländern wird diese Szene ja bereits von rechten politischen Strömungen instrumentalisiert. Aber nicht nur das, wir erleben in diesem Roman auch toxische Beziehungen bis zur häuslichen Gewalt. Beängstigend, beklemmend und oft nur schwer auszuhalten. Buck hat in ihren Thriller einige Twists eingebaut, die alles in einem neuen Licht erscheinen lassen und mich total überrascht haben. Der Schreibstil von Vera Buck hat mir gefallen, er ist bildhaft und atmosphärisch. Ich habe mich mittendrin im Geschehen gefühlt. Ohne zu spoilern kann ich hier nicht allzu viel verraten. Ich empfehle allen, die diesen Thriller zu Hand nehmen, das Nachwort der Autorin NICHT vorher zu lesen (ich neige manchmal dazu, in diesem Fall habe ich es mir verkniffen, was auch gut war!) , das Nachwort enthält nämlich Spoiler!
Ich kann diesen Thriller wirklich weiterempfehlen, zumal er Einblicke in einen Bereich gibt, der leider immer mehr Zustimmung findet. Der Thriller ist spannend bis zum Ende, lässt die Lesenden manchmal etwas verwirrt zurück und klärt sich danach wieder. Gelungen!
Christine B, Buchhändler*in
Vera Bucks neuer Roman stellt zwei ungleiche Schwestern in den Mittelpunkt: Paula, die im Chaos ihres Lebens als berufstätige Mutter versinkt, und ihre Schwester Lea. Lea inszeniert online das perfekte "Tradwife"-Leben - mit selbstgemachter Butter, makellosem Haushalt und strahlendem Lächeln für Ihren YouTube-Kanal. Doch die idyllische Fassade trügt. Schnell wird klar, dass Leas Mann Matt sie unter dem Deckmantel der Fürsorge komplett kontrolliert. Als leas Social-Media-Kanal plötzlich verstummt, spürt ihre Schwester, dass etwas nicht stimmt, und macht sich auf die Suche nach ihr.
Als langjährige Leserin von Vera Buck kann ich sagen: auch dieser Thriller hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Anfangs fiel es mir schwer, Leas Verhalten nachzuvollziehen. Doch dieser Roman zeigt eindrücklich, dass hinter fast jedem auf den ersten Blick unverständlichen Handeln eine verborgene und oft schmerzhafte Geschichte steckt.
„Keine Angst, Darling“ von Vera Buck hat mich komplett gepackt und ehrlich gesagt auch nach der letzten Seite nicht mehr losgelassen. Ich habe das Buch in einem Zug verschlungen, weil man einfach immer tiefer in diese perfekte, luxuriöse und gleichzeitig unglaublich verstörende Welt hineingezogen wird.
Was als scheinbares Traumleben in der „Sancta Familia“ beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einem beklemmenden Psychothriller voller Manipulation, Kontrolle und dunkler Geheimnisse. Besonders stark fand ich die Atmosphäre: Diese Mischung aus Hochglanz-Inszenierung, Social-Media-Fassade und unterschwelliger Angst war so intensiv beschrieben, dass ich mich selbst permanent unwohl und misstrauisch gefühlt habe – genau das macht das Buch so genial.
Vor allem Paula hat mich beeindruckt. Ihre Suche nach Lea wird immer verzweifelter und gleichzeitig spannender, weil man als Leser ständig merkt, dass hinter dieser perfekten Welt etwas Grausames verborgen liegt. Die Spannung steigert sich Kapitel für Kapitel, und ich konnte das Buch wirklich keine Sekunde aus der Hand legen.
Für mich ist „Keine Angst, Darling“ weit mehr als nur ein Thriller. Das Buch zeigt erschreckend gut, wie gefährlich Perfektion, Abhängigkeit und blinder Gehorsam werden können – besonders hinter den glänzenden Bildern, die nach außen gezeigt werden. Absolut fesselnd, emotional intensiv und extrem beklemmend. Ein Buch, das mich komplett beschäftigt hat und definitiv noch lange im Kopf bleiben wird.
Zwischen Schrecken und Erschütterung
Das Thema Trad Wifes hat in letzter Zeit ja nochmal einen richtigen Aufschwung bekommen. Da passt dieser Thriller thematisch natürlich total in die aktuellen Debatten und bringt eine erschreckende Brisanz mit. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Die Einblick in das Leben von Lea als Tradwife Influencerin pber ihre Social Media Posts, Interviews und Kommentarspalten fand ich erzählerisch ansprechend aufbereitet. Das bringt das Thema dem Leser auf nachvollziehbare Art näher und der schöne Schein des ganzen wird gut herausgearbeitet.
Gleichzeitig spitzt sich Paulas Suche nach Lea immer mehr zu, untermalt von vermeintlichen Tagebucheinträgen und Erinnerungen an die gemeinsame Jugend und die schwesterliche Beziehung. Die Geschichte hat eine starke psychologische Komponente. Es geht um Druck, Angst, Machtlosigkeit, Abschottung bis zum Missbrauch.
Die Geschichte watet mit ein paar heftigen Wendungen auf und ist dadurch durchweg spannend, angsteinflößend und erschütternd.
Bibliothekar*in 1498883
In der Luxussiedlung Sancta Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt. Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...
Was es kostet, perfekt sein zu wollen
und wo ein Trend wirklich enden kann.
Bisher habe ich von Vera Buch Wolfskinder, Das Baumhaus und Der Dunkle Sommer gelesen und fand alle interessant, gut und spannend. Daher wollte ich auch gern ihren neuen Roman kennenlernen.
Lea und Paula sind Schwestern und Paula fühlt sich, obwohl sie inzwischen Mitte dreißig sind, immer noch für Lea verantwortlich. Beide haben einen anstrengenden Alltag mit Kindern, Mann, Familie. Lea in Florida, Paula in Deutschland. Nun hat Paula lange nichts von Lea gehört. Da sie sich Sorgen macht, fliegt sie nach Florida, um nach ihr zu sehen und erlebt all das, was uns die Autorin packend und fesselnd beschrieben, erzählt.
Der Alltag der beiden wird realistisch und wirklichkeitsnah geschildert, besonders, wie sich Lea's Alltag in Florida stückweise verwandelte. Denn gleich am Anfang befindet sich Lea in einem Albtraum und die Geschichte startet spannend und gruselig. Später erfahren wir die Vorgeschichte parallel zu den aktuellen Geschehnissen. Diese beiden Zeitstränge verwebt Vera Buck geschickt und gekonnt. Das steigert die Spannung. Gleichzeitig werden die Themen des Buches, der Trend Tradwives, Gewalt in der Ehe, Unterdrückung, Ignoranz durch die Umwelt, aber auch Schwesternliebe und Fürsorge sehr schön deutlich. Davon erzählt die Autorin modern, spannend, flüssig. Auch wenn es in paar kleinere Ungereimtheiten gab, stört dies nicht wesentlich.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sie sind glaubhaft und vielschichtig. Man versteht ihre Handlungen, wundert sich über Entscheidungen, leidet mit und kann ihre Angst spüren.
Ein Buch, das aufwühlt, aufregt, so sehr, dass man die Luft anhält und hofft und bangt. Aber auch ein Roman, der innehalten lässt und die Frage auftaucht, ob um einen herum auch Menschen leiden, unterdrückt werden, verschwinden. Und wie man es erkennen, wie helfen kann.
Auf jeden Fall ist dies ein Buch, das nicht nur spannende Unterhaltung bietet, sondern auch aufmerksam und sensibel für Unterdrückung, welcher Art auch immer, macht.
Über diese Geschichte kann man noch so viel sagen, so viel entdecken. Für mich war dies eine spannender Thriller, bzw. Spannungsroman, und vieles mehr, mit Tiefgang. Lesenswert!
"Zustimmung ohne die Möglichkeit, Nein zu sagen – ist keine Zustimmung. Eine Beziehung ohne Gleichberechtigung – ist Herrschaft. Liebe ohne Gleichwertigkeit – ist keine Liebe."
Vielen Dank an NetGalley und den Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
LINKS NACH ERSCHEINUNGSTERMIN
Bärbel K, Rezensent*in
Lea hat ihr Leben in Deutschland hinter sich gelassen. Sie war arbeitslos, hoffnungslos und so folgt sie dem Ruf und dem Versprechen von Matt Graves nach Florida. Bereits ein Jahr später heiraten die beiden und leben nun in der Luxussiedlung Sancta Familie gemeinsam mit Tochter Emma. Matt bietet ihr ein sicheres, behütetes Leben. Doch zu welchem Preis? Wie ihr Leben als Hausfrau, Mutter und Ehefrau aussieht, teilt Lea in den sozialen Medien, wo viele sie dafür bewundern, vielleicht auch beneiden. Doch in den letzten Wochen hat sie nichts mehr gepostet, was ihre große Schwester, Paula, beunruhigt. Auch telefonisch kann sie Lea nicht zu erreichen. Trotz eigener quirliger Familie fliegt Paula unangekündigt zu ihrer Schwester. Auf was für eine abgeschottete Siedlung Paula dort trifft, wie Ihr Schwager Matt sie spürbar abwimmeln will, wird von der Autorin sehr glaubhaft geschildert. Anfangs habe ich mich gefragt, warum Paula trotz der Widerstände, ja sogar persönlichen Bedrohungen, weiter nach Lea sucht. Schließlich muss sie ja auch an ihre eigene Familie, ihre 3 Kinder, in Deutschland denken. Schlussendlich hat es mich aber überzeugt, dass Paula bereits einmal in der Vergangenheit Lea im Stich gelassen hat und das will sie kein zweites Mal tun. Mich hat es beeindruckt, wie beharrlich Paula bei der Suche vorgeht, obgleich ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Je tiefer sie sich mit den Regeln und Gepflogenheiten in Sancta Familia auseinandersetzt wird ihr klar, dass so ein Lebensstil, die geltenden Regeln und auch das Verhalten der Frauen in der Gemeinschaft so gar nicht zu ihrer quirligen, lebenshungrigen Schwester passt. Selbst ich war beim Lesen streckenweise sprachlos, wie sich die Frauen dort derart dem Mann unterordnen, sein Wohlwollen an 1. Stelle steht und eigene Wünsche keine Bedeutung haben. Geschickt fand ich es von Vera Buck, wie sie die Lektüre mit Beschreibungen zu Leas Video-Darstellungen ihres so erfüllten Hausfrauendaseins einfließen lässt und die positiven Reaktionen ihrer Follower. Als Lea sich entschließt Matt zu verlassen, löst das eine Kette von Reaktionen aus, die an einigen Stellen bei mir Unverständnis über Leas Entscheidungen ausgelöst haben. Die aber genau so auch im echten Leben bei Frauen, die in einer krankhaften Beziehung leben, sich täglich so abspielen. Ich bin jedenfalls begeistert von diesem Buch, für das ich eine 100%ige Leseempfehlung ausspreche. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne
Rezensent*in 2087370
Keine Angst, Darling erzählt von zwei Schwestern, die längst nicht mehr nur geografisch getrennt leben. Während Paula mit ihrer Familie in Deutschland geblieben ist, führt Lea in Florida scheinbar das perfekte Leben: hübsches Haus, attraktiver Ehemann, ein Kind und tausende Follower, die ihre Beiträge über Ehe, Haushalt und traditionelle Rollenbilder feiern. Als Aushängeschild der sogenannten Tradwife-Bewegung wirkt ihr Alltag wie aus einer anderen Zeit — geschniegelt, harmonisch und makellos.
Doch plötzlich herrscht Funkstille. Keine Videos mehr, keine Posts, keine Nachrichten. Paula spürt sofort, dass etwas nicht stimmt, und reist nach Florida. Dort stößt sie auf eine abgeschottete Wohnanlage, deren perfekte Fassade schnell Risse bekommt. Die Bewohner wirken seltsam angepasst, Leas Mann reagiert ausweichend und überall liegt dieses diffuse Gefühl von Kontrolle und Bedrohung in der Luft. Je tiefer Paula gräbt, desto verstörender wird die Wahrheit hinter der scheinbar idyllischen Welt von „Sancta Familia“.
Der Thriller entwickelt von der ersten Seite an einen enormen Sog. Die düstere Atmosphäre, die psychologischen Abgründe und die vielen überraschenden Wendungen sorgten dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders stark ist dabei die Mischung aus Spannung und gesellschaftlicher Kritik: Themen wie Social-Media-Scheinwelten, traditionelle Rollenbilder und emotionale Abhängigkeiten werden raffiniert in die Handlung eingebunden. Durch die wechselnden Perspektiven und den mitreißenden Schreibstil entsteht ein permanentes Gefühl der Unsicherheit — genau das macht die Geschichte so fesselnd. Ein packender psychologischer Thriller, der lange nachhallt
Rezensent*in 1344944
Ein Buch, eine Geschichte, was einen nicht loslässt. Die Geschichte rund um Lea, eine Tradewife, und ihren Ehemann ist wirklich richtig gut geschrieben.
Ein Plot-Twist, der mich oft schlucken ließ.
Toll fande ich auch, wie anschaulich die Videos beschrieben wurden, mit dem, was geschieht, was gesagt wurde... Das habe ich so noch nie gelesen und es war toll.
Die Geschichte hat mich oft an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht. Besonders bei Paula, Leas Schwester, die alles in ihrer Macht stehende versucht, um Lea zu finden. Dabei gerät sie selbst in einen Strudel einer Sekte, der Community in der Lea mit ihrer Familie lebt.
Spannung bis zur letzten Seite ist hier absolut gegeben. Das Ende hat mich echt schockiert, ich dachte nein, wie kann man das machen. Doch dann hat sich alles gewendet. Dennoch zeigt sich am Ende, wer ein Trauma erlebt, wird es immer wieder vor sich sehen. Egal wie viel Zeit vergangen oder wie groß der Abstand ist.
Und von meiner Seite gibt es eine klare Leseempfehlung.
Nele R, Rezensent*in
Wenn du hinter die Kulissen einer Tradwive schauen möchtest, dann ich dieses Buch genaue das richtige.
Es hat mich richtig gefesselt und mitgenommen, weil so viel emotionale Energie von dem Buch ausging, dass es mich einfach eingenommen hat.
Rezensent*in 2061976
Absolut großartiges Buch! Es vereint so viele spannende Themen, die mich regelrecht dieses Buch verschlingen lassen hat.
Es ist super geschrieben und die Story ist wirklich sehr sehr gut gemacht. Es gibt so viele unerwartete Twists, die ich absolut nicht habe kommen sehen.
In meinen Augen ist dieses Buch ein Meisterwerk.
Die Thematiken, die behandelt werden, faszinieren mich generell total. Diese dann vereint in so einem Buch zu finden, ist wirklich sehr empfehlenswert.
Es ist so aktuell und weist auf einen gefährlichen Trend hin, der im Kommen ist.
Die Autorin hat hier einen sehr guten Einblick gegeben wie so etwas passieren kann.
Klare Empfehlung!
Rezension zu "Keine Angst, Darling" von Vera Buck
Erst einmal muss ich mich bei Vera Buck entschuldigen: Keine Angst, Darling war tatsächlich mein erstes Buch von ihr – obwohl noch zwei weitere ihrer Thriller auf meinem SuB liegen.
Aber bitte: Was habe ich da gelesen?
Ich war ab der ersten Seite völlig gefesselt und regelrecht süchtig nach der Geschichte. Ich wollte immer nur weiterlesen, weil mich die Handlung sofort in ihren Bann gezogen hat. Das Thema ist unglaublich spannend, gleichzeitig aber auch beängstigend, vor allem weil es so erschreckend real wirkt.
Mehr als einmal hatte ich beim Lesen ein mulmiges Gefühl. Teilweise war es sogar unangenehm, weiterzulesen, weil die geschilderten Entwicklungen so nah an aktuellen gesellschaftlichen Themen sind. Immer wieder musste ich dabei an "The Handmaid's Tale" beziehungsweise die Welt von "Gilead" denken. Wer das Buch oder die Serie kennt, weiß, wie beklemmend diese Atmosphäre sein kann und dass man manchmal kurz Abstand braucht.
Wenn ein Buch es schafft, ein solches Gefühl der Beklemmung und des Unbehagens auszulösen, dann ist das ein großes Kompliment an die Autorin. Chapeau, Vera Buck!
Ich vergebe absolut verdiente 5 von 5 Sternen.
- Für mich ist Keine Angst, Darling ein subtiler, aber unglaublich spannender Thriller, der unter die Haut geht.
Fazit & Leseempfehlung
Keine Angst, Darling ist ein packender und beklemmender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Geschichte wirkt erschreckend real und regt zum Nachdenken an. Gerade weil das Thema so aktuell ist, zeigt das Buch auf eindrucksvolle Weise, wie schnell man in einer Welt leben könnte, die zunächst unvorstellbar erscheint.
Ich empfehle das Buch allen, die spannende Thriller mit Tiefgang mögen und Geschichten schätzen, die nicht nur unterhalten, sondern auch noch lange nach dem Lesen im Kopf bleiben. Für mich war es ein absolutes Highlight.
Sicher ist auch: Das war nicht mein letztes Buch von Vera Buck.
Dagmar F, Rezensent*in
Paula und Lea haben sich vor Jahren schon entfremdet und Paula steht Leas Selbstinszenierung als Tradwife äußerst skeptisch gegenüber, aber als sie bemerkt, dass Lea seit Wochen nichts mehr gepostet hat und sie ihre Schwester auch nicht erreichen kann, reist sie kurz entschlossen nach Florida, um nach Lea zu sehen. Aber Lea ist nicht in der Gated Community 'Sancta Familia', sie sei in einem Retreat, behauptet ihr abweisender Mann. Paula begibt sich auf die Suche nach Lea.
Paula erzählt aus ihrer Ich-Perspektive, während Leas Geschichte aus personaler Sicht in Rückblenden, beginnend vor sechs Jahren und sich der Gegenwart annähernd, vor mir ausgerollt wird. Paulas Beschreibung ihres turbulenten Familienlebens ist so authentisch wie humorvoll, doch von Beginn an wird die Sorge um die jüngere Schwester deutlich. Lea macht einen labilen Eindruck und scheint in dem selbstsicheren starken Matt den passenden Partner gefunden zu haben, der ihr Sicherheit bietet. In der abgeschotteten Luxussiedlung entwickelt sie sich, zunächst aus Langeweile, zur Tradwife, einer Hausfrau, die das Jahrzehnte alte Rollenbild der sich dem Mann unterordnenden Ehefrau lebt und bald Millionen Follower ihrer perfekten Inszenierung in den Social Media hat. Eingeschobene Videos, Interviews und von Fans gepostete Kommentare lassen das Leben einer Tradwife lebendig werden und wecken in mir Unbehagen, genau wie die Schilderung des Alltags in der Sancta Familia.
Vera Buck schreibt bildhaft und intensiv, baut gekonnt auf beiden Erzählebenen eine bedrohliche Atmosphäre auf, schildert glaubhaft, wie Frauen sich zu Tradwives entwickeln und macht auch deutlich, wie sehr Männer von diesem Rollenbild profitieren.
Die Figurenzeichnung auch der Nebendarsteller ist gelungen und glaubhaft, wobei Leas Charakterisierung erst nach und nach vervollständigt wird, Lea entwickelt sich.
Die Autorin schafft es, mich auf falsche Fährten zu locken und untermauert meine Vermutungen scheinbar im weiteren Verlauf der spannenden Geschichte, bis ich bemerke, dass ich auf dem Holzweg bin.
'Keine Angst, Darling' hat mich mit seinen überraschenden Wendungen und der fesselnd erzählten, eskalierenden Handlung rund um ein aktuelles Thema bestens unterhalten. Sehr aufschlussreich und interessant ist für mich das Nachwort, hier geht Vera Buck ausführlich ein auf die Strukturen und Muster, die häusliche Gewalt und das Phänomen der Tradwives gemein haben.
Marlen H, Rezensent*in
Dass Vera Buck Thriller schreiben kann, wusste ich schon von ihren früheren Büchern. Somit hat mich dieses hier auch sofort interessiert.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und gut verständlich. Die Autorin hat es geschafft, mich von Anfang an zu fesseln und es wurde zu keiner Zeit langweilig.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Besonders hat mir gefallen, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschildert wurde. Die Einträge in das Haushaltsbuch waren ein gekonntes stilistisches Mittel.
Inhaltlich finde ich den aktuellen Bezug zu Social Media und dem Tradwife Phänomen sehr gut umgesetzt. Mir war bisher gar nicht bekannt, dass diese Lebensform wirklich wieder so im Kommen ist und welche Kreise das ziehen kann. Das Buch hat mich inspiriert, mich weiter mit dieser Thematik zu beschäftigen. Und genau das ist es für mich, was ein gutes Buch ausmacht: es hallt nach!
Der Plottwist kam dann ziemlich überraschend, bildete dann quasi noch den krönenden Höhepunkt.
Das Cover sticht sofort ins Auge. Wobei es für mich jetzt nicht unbedingt in so einer krassen Farbe daher kommen müsste. Es reiht sich mit diesem Stil sehr in den aktuellen Trend der derzeitigen Covergestaltung ein und marketingtechnisch ist das sicher auch so gewollt und clever angestellt. Das Buch überzeugt aber auch inhaltlich und hat meiner Ansicht nach den Vergleich, den man aufgrund des Covers sofort zu anderen Autoren/-innen zieht, gar nicht nötig.
Rezensent*in 1786347
„Der dunkle Sommer“ von der Autorin fand ich richtig gut und natürlich musste auch das neue Werk der Autorin bei mir einziehen.
Wir lesen aus der Perspektive von Paula und der Schreibstil ist direkt sehr einladend und flüssig. Ich fand Paula sympathisch und habe sehr gerne aus ihrer gelesen, auch wenn sie manchmal etwas naiv gehandelt hat.
Es gab für mich einige Längen, die aber trotzdem gut zu lesen waren. Es gab durchgehend etwas, das mich zum Weiterlesen animiert hat. Die Tradwife-Thematik kannte ich so noch nicht und fand sie sehr gut umgesetzt.
Was mir ganz besonders gefallen hat: Paulas verschwundene Schwester Lea ist Influencerin und es gibt sehr viele verschiedene Medien im Buch, also Videos, Kommentare und so weiter. Diese haben richtig Abwechslung reingebracht und beim Lesen einfach Spaß gemacht. Auch das „Tagebuch“ fand ich sehr gut eingesetzt.
Es gab immer wieder eingebaute Plottwists, die mir sehr gut gefallen haben. Das Ende wiederum zog sich für mich leider etwas und ich fand es nicht ganz so gut umgesetzt. Insgesamt hatte ich eine sehr gute Lesezeit mit dem Buch und fiebere schon dem nächsten Werk der Autorin entgegen!
Highlight!!!!! Vorsicht kann Spoiler enthalten!!!
Keine Angst, Darling von Vera Buck
Millionen bewundern ihr perfektes Leben, doch hinter der makellosen Fassade lauert etwas Dunkles …
Lea scheint endlich angekommen zu sein. Eine traumhafte Wohnanlage in Florida, ein liebevoller Ehemann, eine kleine Tochter und ein Leben, um das sie online beneidet wird. Doch als Lea plötzlich spurlos verschwindet, reist ihre Schwester Paula aus Deutschland an, um sie zu suchen. In der streng abgeschotteten Luxussiedlung „Sancta Familia“ stößt sie jedoch auf Schweigen, Kontrolle und eine erschreckende Welt voller Regeln. Frauen sollen funktionieren, gehorchen und bloß nicht auffallen. Und wer sich widersetzt, verschwindet …
Dieses Buch hat mich komplett gepackt. Vera Buck schafft es wieder einmal, eine beklemmende Atmosphäre aufzubauen, die mir beim Lesen regelrecht Gänsehaut bereitet hat. Besonders Paulas Verzweiflung war unglaublich echt. Ihre Angst, ihre Hilflosigkeit und der verzweifelte Versuch herauszufinden, was mit Lea passiert ist. Und wirklich, wie abstoßend der Turn von Matt und dessen bröckelnder Fassade.
Am schlimmsten fand ich diese perfide Vorstellung einer scheinbar perfekten Gemeinschaft, in der Frauen nur hübsches Beiwerk ihrer Männer sein sollen. Nach außen wirkt alles idyllisch und luxuriös, doch hinter den Zäunen herrschen Kontrolle, Manipulation und Angst. Gerade diese erschreckende Nähe zur Realität macht die Geschichte so intensiv.
Ich habe die wechselnden POVs, Onlinebeiträge, Interviews und Leas Notizen geliebt, weil sich dadurch Stück für Stück ein furchtbares Bild zusammensetzt. Mit jeder Seite wollte ich nur noch wissen, wo ist Lea? Und was ist dort wirklich passiert?
Besonders erschreckend fand ich auch Lea als Figur. Denn sie wollte all das am Anfang wirklich. Sie wollte die perfekte Ehefrau sein, ihrem Mann gefallen, bewundert werden und dieses scheinbar makellose Leben führen. Dabei hat sie gar nicht bewusst hinterfragt, welche Werte sie eigentlich nach außen trägt. Millionen Menschen folgen ihr online, sehen sie als Vorbild und genau das macht es so gefährlich.
Lea merkt erst viel zu spät, wie politisch ihr Verhalten und ihre Aussagen eigentlich sind. Wie sie ein Frauenbild unterstützt, das Frauen klein hält, gehorsam macht und Männern die Kontrolle überlässt. In der Sancta Familia wird genau dieses Denken gefördert und gefeiert. Und obwohl Lea nie bewusst anderen Frauen schaden wollte, wird ihr irgendwann auf erschreckende Weise klar gemacht, wie sehr sie damit gegen ihr eigenes Geschlecht gearbeitet hat.
Ein absoluter Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Wer „The Handmaid’s Tale“, „Lost Girls“ oder „Yesteryear“ mochte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Vera Buck beweist erneut, wie stark sie psychologische Spannung und gesellschaftliche Abgründe miteinander verbinden kann.
Rezensionslink folgt wenn Buch veröffentlicht
Paula Hartmann ist berufstätig und lebt mit ihrem Mann Niko, ihrem ältesten Sohn Theo und den Zwillingen Jonas und Elias in Frankfurt.
Ihre Schwester Lea hat in Amerika Matt geheiratet und wohnt gemeinsam mit der Tochter Emma geschützt in einer Community namens Sancta Familia
Als Lea plötzlich ihre Social Media Kanäle bei Instagram, tiktok usw., auf denen sie als sogenanntes "Tradwife" agiert, seit geraumer Zeit nicht mehr bedient, macht Paula sich so große Sorgen, dass sie nach Amerika reist.
Dort angekommen, muss sie feststellen, dass die Sancta Familia alles andere als eine freundliche Community ist.
Fremde haben dort nur auf Einladung Zutritt und ihr Schwager Matt benimmt sich merkwürdig. Auch die kleine Emma ist so gar nicht kindgerecht in ihrem Verhalten.
Doch Paula lässt sich nicht so leicht abwimmeln und beginnt,auf eigene Faust Leas Verschwinden aufzuklären.
Vera Buck schreibt spannend und legt ständig falsche Spuren. Ein ums andere Mal meinte ich zu wissen, was da vor sich geht. Um dann doch wieder in die Irre geführt zu werden.
Unbedingt lesenswert
Sonja T, Rezensent*in
Inhalt: Lea scheint alles zu haben, wovon andere träumen. Mit Millionen Followern auf Social Media präsentiert sie ein scheinbar makelloses Leben als Ehefrau, Mutter und Influencerin. Gemeinsam mit ihrem erfolgreichen Ehemann und ihrer kleinen Tochter lebt sie in einer luxuriösen Gated Community in Amerika. Doch plötzlich verschwindet Lea aus den sozialen Medien und ist nicht mehr erreichbar. Ihre ältere Schwester Paula reist daraufhin von Deutschland in die USA, um nach ihr zu sehen. Laut Leas Mann befindet sie sich in einem Retreat und brauche Abstand. Doch Paula spürt schnell, dass etwas nicht stimmt. Hinter der perfekten Fassade scheinen sich dunkle Geheimnisse zu verbergen. Wie gut kannte sie ihre Schwester wirklich?
Meinung: Dieser Thriller verbindet Spannung mit wichtigen gesellschaftlichen Themen und stellt dabei zwei völlig unterschiedliche Schwestern in den Mittelpunkt.
Lea lebt das scheinbar perfekte Leben. Als erfolgreiche Tradwife Influencerin begeistert sie Millionen Menschen mit ihrem Alltag als Hausfrau, Ehefrau und Mutter. Sie lebt in einer abgeschotteten Wohnanlage, präsentiert Harmonie und Perfektion und scheint alles für ihre Tochter zu tun. Durch Rückblicke erfährt man mehr über ihre Beziehung zu ihrem Ehemann Matt und darüber, wie sich ihr Leben bis zu ihrem Verschwinden entwickelt hat.
Paula dagegen lebt in Deutschland ein ganz normales und oft chaotisches Familienleben mit ihrem liebevollen Mann und ihren drei Kindern. Als Lea plötzlich nicht mehr auf Social Media aktiv ist, wächst in ihr schnell die Sorge. Sie beschließt, in die USA zu reisen und selbst nach Antworten zu suchen. Obwohl Matt ihr versichert, dass Lea sich lediglich in einem Retreat befindet, kommen Paula immer mehr Zweifel. Sie ist fest entschlossen herauszufinden, was wirklich passiert ist.
Die Geschichte greift auf spannende Weise Themen wie das Frauenbild in der Gesellschaft, den Einfluss sozialer Medien und den Druck eines perfekten Lebens auf. Auch weitere ernste Themen werden angesprochen, auf die ich wegen möglicher Spoiler nicht näher eingehen möchte.
Ich habe mich beim Lesen durchgehend gut unterhalten gefühlt und fand besonders die Mischung aus Spannung und gesellschaftlicher Kritik gelungen. Für Thriller Fans ist das Buch definitiv eine Empfehlung.
Fazit: Ein spannender Thriller, der ernste Themen behandelt und zeigt, wie trügerisch Perfektion sein kann.
Larissa D, Rezensent*in
Vera Buck schafft es in „Keine Angst, Darling“, eine düstere und mitreißende Atmosphäre zu erschaffen, die mich schnell in die Geschichte gezogen hat. ✨
Der Schreibstil liest sich angenehm und die Spannung baut sich Stück für Stück auf.
Besonders die geheimnisvollen Momente, die Emotionen und die unvorhersehbaren Entwicklungen haben das Buch für mich zu einem echten Pageturner gemacht.
Eine fesselnde Geschichte, die mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat! 🖤📚
Lea: "Das Ziel ist es, neben deinem Mann zu verschwinden. Und wenn du es richtig machst - Fragt niemand mehr nach dir."
...und dann verschwindet Lea tatsächlich eines Tages. Obwohl Paula seit dem Umzug ihrer Schwester von Frankfurt nach Florida in eine Gated Community kaum Kontakt mit ihr hegt, verfolgt sie ab und an ihr makelloses Social Media "Tradwife- Leben" auf Instagram. Dort präsentiert sie mit absoluter Überzeugung das Bild von einer demütigen, gläubigen und ihrem Mann ergebenden Hausfrau und Mutter. Sie kocht, zeigt Tipps und Tricks über Haushaltsführung und spricht darüber, wie die Rolle als Frau aussehen soll in der Ehe. Wo "Nein" sagen nichts mit Selbstbestimmheit zu tun hat, sondern mit Untergebenheit und keinen Widerworten. Mit ihrem hübschen und freundlichen Äußeren, verpackt in 50er Jahre Kleidern, findet sie viele Fans und Gleichgesinnte auf ihren Kanälen. Als Lea nichts mehr postet ist Paula besorgt und fliegt direkt nach Florida, obwohl es ihr selbst schwer fällt, Mann und Kinder alleine zu lassen für ein paar Tage. Paula kennt noch eine andere Seite von Lea- ihre sprunghafte und ambivalente Art. Als Paula ankommt, wird ihr durch Matt mitgeteilt, dass Lea in einer Art Yoga Retreat sei. Aber Paula ist jetzt keinesfalls beruhigt. Irgendetwas stimmt mit dieser Story nicht und die geschlossene, sowie überwachte Wohnanlage “Sancta Familia”, wo die die Familie lebt, gleicht einer Sekte und wirkt inszeniert. Paula lässt nicht locker und möchte am nächsten Tag weitere Fragen stellen, aber sie wird nicht mehr reingelassen...
Dieses Buch ist so viel mehr als ein Thriller. Am Ende musste ich einmal tief durchatmen und mir standen ein paar Tränen im Gesicht. Man sollte hier insbesondere das Nachwort der Autorin lesen, weil sie nochmal auf das Thema- insbesondere häusliche Gewalt und emotionale Abhängigkeit eingeht. Dabei beantwortet sie die Frage, warum sie dieses Thema so sehr bewegt und warum sie ihre Figuren gewisse Entscheidung hat treffen lassen. Wie oft dachte ich mir beim lesen: warum macht sie das nur? Es wird dann etwas einleuchtender. Aber ja- es ist nicht immer einfach nur schwarz und weiß, sondern psychisch komplex. Es war spannend zu erfahren, wie sich die emotionale Reise der an sich so unterschiedlichen Frauen entwickelt. Lea scheint sich nach schlimmen Erlebnissen mit Männern genau in Abhängigkeiten zu stürzen, weil sie auf Sicherheit und Geborgenheit hofft. Sie wirkt so manipulierbar, aber manchmal auch wieder rebellisch. Paula hingehen steht für sich ein und hat einen starken Willen. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Begebenheiten in Amerika, wo gerade "echte" Tradwives wie Lea ihr Leben bewerben auf Tik Tok und Co. Empfinde ich vieles des hier beschriebenen als aufklärend und tiefgründig. Mir fallen sogar ein paar Frauen ein, die mir ab und an angezeigt werden. Nachdem ich kurz denke, ob sie das wirklich freiwillig machen, komme ich dann zu dem Ergebnis, dass sie es sich so ausgesucht haben müssen. Aber wie das Buch aufzeigt, ist Social Media immer nur das, was man sehen soll. Eine polierte Fassade hinter einem Filter. Trends und Algorithmus. Lea's Geschichte ist die reele Geschichte vieler Frauen. In einem Gespräch sagt Matts Exfrau zu Paula etwas, was gar nicht mehr viel erklärt werden muss und einfach sitzt: Dass sie "ihm" dienen muss und Paula fragt "Wem, Gott?" - "Nein, dem Mann."
Man könnte noch so viel über dieses Buch besprechen, aber es ist wirklich spannend und zeigt eine abgründige Realität auf, in der Frauen leben (müssen) und wo ihnen durch Politik, Religion und dem Mann ihre Stimme genommen wird.
Der eindringliche und atmosphärische Erzählstil von Vera Buck sorgt dafür, dass man das Buch nahezu verschlingt und gerade im letzten Drittel entwickelt sich die Story rasant und äußerst wendungsreich. Für mich ergab sich kein einziger Kritikpunkt. Klare Lesempfehlung!
Ich habe freundlicherweise das Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe über NetGalley bereitgestellt bekommen. Vielen Dank!
Zwischen Hochglanz und Hölle
Worum geht’s?
Lea lebt das perfekte Leben. In einer Luxussiedlung mit Tochter, Mann und ohne Geldsorgen. Ihr Insta-Feed hat über 300 k Follower und sie ist die perfekte, glückliche Tradwife. Bis sie plötzlich nichts mehr postet, nicht mehr erreichbar ist und ihre Schwester Paula nach Florida reist, um sie zu finden.
Meine Meinung:
Vera Buck beweist mit „Keine Angst, Darling“ wieder einmal, warum sie zu den stärksten Stimmen für psychologische Spannung gehört. Dieses Buch kriecht einem langsam unter die Haut, flüstert einem ein, dass alles doch wunderschön aussieht, nur um einem im nächsten Moment den Boden unter den Füßen wegzureißen. Der Schreibstil ist intensiv, beklemmend und gleichzeitig so flüssig, dass man kaum merkt, wie tief man bereits in diesem Albtraum steckt.
Besonders stark fand ich die verschiedenen Perspektiven und Erzählformen. Wir begleiten Paula bei der verzweifelten Suche nach ihrer Schwester, lesen Rückblicke aus Leas Sicht, sehen Ausschnitte aus ihren Videos, hören Podcasts und entdecken die heimlichen Tagebucheinträge im Haushaltsbuch (das ich total falsch zugeordnet hatte). Und wir treffen Louise, die dieser Welt entkommen konnte. Alles greift perfekt ineinander. Jede Figur wirkt erschreckend echt, jede Szene sitzt genau dort, wo sie wehtun soll. Und genau das macht dieses Buch so unangenehm gut.
Denn hinter den makellosen Küchen, den lächelnden Familienbildern und den perfekt gebügelten Kleidern lauert etwas Dunkles. Es geht um Tradwives, um Kontrolle, Manipulation, häusliche Gewalt, MeToo, Unterdrückung und die perfide Dynamik sektenartiger Gemeinschaften. Sancta Familia wirkt nach außen wie ein konservativer Traum aus Harmonie und Tradition, doch je tiefer Paula blickt, desto deutlicher wird, wie viel Angst hinter dieser perfekten Fassade steckt.
Besonders erschütternd fand ich, wie schleichend sich all das entwickelt. Nicht laut. Nicht offensichtlich. Sondern langsam, subtil und dadurch umso realistischer. Genau darin liegt die wahre Stärke des Buches. Man versteht plötzlich, wie Menschen in solche Strukturen geraten können, ohne es anfangs selbst zu merken. Und mitten in diesem System wächst die kleine Emma auf und hält all das irgendwann für normal. Dieser Gedanke hat mich ehrlich verfolgt. Menschen bauen sich freiwillig goldene Käfige und nennen es dann „traditionelle Werte“ – und alles ist dekoriert mit hübschen Instagram-Filtern. Dazu kommen unfassbar viele Wendungen, ständig neue Abgründe und ein Tempo, das mich komplett durchs Buch gejagt hat. Ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen. Kaum dachte ich, ich hätte verstanden, was hier passiert, kam der nächste Schlag. Spannend, verstörend, emotional und erschreckend nah an der Realität.
Fazit:
„Keine Angst, Darling“ von Vera Buck ist ein psychologischer Thriller, der weit über reine Spannung hinausgeht. Das Buch zeigt auf beklemmende Weise, wie leicht Manipulation, Kontrolle und Gewalt hinter einem perfekten Bild verschwinden können. Gleichzeitig ist es ein absoluter Pageturner voller Twists, düsterer Atmosphäre und Szenen, die einen sprachlos zurücklassen. Für mich eines dieser Bücher, die nicht einfach enden, sobald man die letzte Seite zuschlägt. Es bleibt. Im Kopf. Unter der Haut.
5 Sterne von mir!
Buchhändler*in 1997414
Das Buch hat mir von Anfang an richtig gut gefallen. Beim Titel musste ich sofort an einen bestimmten Film denken, genauso auch beim Thema. Für mich war das Thema perfekt gewählt und sehr spannend umgesetzt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, wodurch man super durch die Seiten kommt. Insgesamt hat mich das Buch wirklich überzeugt und ich würde es definitiv weiterempfehlen.
Das Buch "Keine Angst, Darling" von Vera Buck ist ein eigenständiger Thriller, bei welchem direkt schon das Cover ins Auge springt mit dem blauen Farbton. 💙 Bislang hatte ich von der Autorin nur "Das Baumhaus" gelesen und war umso gespannter auf dieses Buch hier.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Kapitellänge ist gut gewählt. Geschrieben ist die Story in der Ich-Perspektive aus Sicht von Paula.
Hin und wieder erhalten wir aber auch Einschübe in Form von unter anderem Transkripten von Leas Social Media Videos oder Rückblenden in Leas Vergangenheit. Diese Abwechslung lockert den Lesefluss schön auf.
Im Mittelpunkt der Story steht Paula, eine berufstätige Dreifach-Mama, die zwischen Mental Load, Alltagschaos und Stress keine Ruhe kennt.
Ihre Schwester Lea scheint das komplette Gegenteil zu sein: Sie lebt den "Tradwives Trend", trägt Kleidung der 50er und ordnet sich ihrem Mann unter. Als Lea keine Videos mehr postet und keine Nachrichten mehr beantwortet, begibt Paula sich auf die Suche nach ihr. 🔎
Die Szenen in der Wohnsiedlung "Sancta Familia", in der Lea lebt, sorgen definitiv für ein beklemmendes Gefühl! Die Story selbst zieht sich jedoch zwischendurch immer mal wieder etwas. Zwar gibt es einige überraschende Wendungen, aber manche waren für mich doch vorhersehbar gewesen. Und insgesamt steckte für mich persönlich irgendwie auch etwas viel Drama in dem Thriller. 🫣
Das Ende der Story wiederum fand ich gelungen und in sich schlüssig. Was mir auch sehr gefallen hat, ist, dass sich das Buch mit den Gefahren von Social Media, fragwürdigen Trends und dem vermeintlich perfekten Leben auseinandersetzt. Außerdem werden im Buch auch häusliche Gewalt, traditionelle und stark konservative Rollenbilder thematisiert. Alles schwierige, aber sehr wichtige und aktuelle Themen.
Alles in allem ein spannendes und unterhaltsames Buch!
Rezensent*in 2036813
Keine Angst Darling von Vera Buck hat mich vor allem am Anfang total gepackt. Die Geschichte startet spannend, atmosphärisch und mit einer unterschwelligen Spannung, die sofort neugierig macht. Besonders die düstere Stimmung und die vielen offenen Fragen sorgen dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte.
Im Laufe der Handlung verliert das Buch für mich allerdings etwas an Tempo. Gegen Ende wirkte die Geschichte stellenweise etwas zäh und nicht mehr ganz so fesselnd wie zu Beginn. Manche Passagen hätten meiner Meinung nach kürzer sein können, damit die Spannung konstant bleibt.
Trotzdem ist es insgesamt ein lesenswerter Thriller mit einer starken Grundidee und einem gelungenen Einstieg. Wer spannende Psychothriller mit geheimnisvoller Atmosphäre mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich fand ihren Schreibstil sehr angenehm und auch die Kapitellängen waren super.
Die Story hat mir insgesamt richtig gut gefallen, vor allem weil ein aktuelles Thema aus Social-Media aufgegriffen wird. Teilweise hatte ich zwar das Gefühl, etwas Ähnliches schon einmal gelesen zu haben, trotzdem gab es mehrere spannende und gelungene Plots. Bei einem Plot hätte ich mir allerdings noch etwas mehr Erklärung gewünscht, da mir die Auflösung, warum, nicht ganz klar wurde.
Besonders cool fand ich, dass TikTok-Manuskripte im Buch integriert waren, dadurch konnte man sich die Videos viel besser vorstellen.
Unterm Strich ein spannender Thriller, der mich gut unterhalten hat, auch wenn mich die zwei genannten Punkte minimal gestört haben.
Keine Angst, Darling von Vera Buck war für mich ein Thriller, der mich vor allem wegen seiner Aktualität komplett abholen konnte. Schon Der dunkle Sommer hatte mir richtig gut gefallen, deshalb waren meine Erwartungen ziemlich hoch — und größtenteils wurden sie auch erfüllt.
Besonders spannend fand ich, wie viele aktuelle Themen in die Geschichte eingebaut wurden. Influencer-Kultur, toxische Beziehungen, Kontrolle und weibliche Selbstbestimmung wirken hier nicht übertrieben oder unrealistisch, sondern erschreckend nah an unserer Realität. Genau das hat das Buch für mich so intensiv gemacht.
Lea lebt scheinbar das perfekte Leben in der luxuriösen Gated Community Sancta Familia zusammen mit ihrem Mann Matt und ihrer Tochter Emma. Online präsentiert sie Millionen von Followern ihre makellose Welt. Alles wirkt perfekt, beneidenswert und kontrolliert — bis sie plötzlich verschwindet. Ihre Schwester Paula macht sich daraufhin auf die Suche nach ihr und merkt schnell, dass hinter der perfekten Fassade dieser Community etwas ganz und gar nicht stimmt.
Lea fand ich als Figur unglaublich interessant. Nach außen möchte sie perfekt wirken und alles unter Kontrolle haben, aber je mehr man aus ihrer Perspektive erfährt, desto deutlicher merkt man, wie groß der Druck eigentlich ist, unter dem sie steht. Gerade dieser Gegensatz zwischen perfekter Online-Welt und ihrer inneren Realität hat mich total gefesselt.
Paula mochte ich ebenfalls sehr gerne, weil sie sich nicht einschüchtern lässt und immer weiter nach der Wahrheit sucht. Durch sie entdeckt man Stück für Stück die dunklen Seiten dieser scheinbar perfekten Welt und ich habe beim Lesen ständig darauf gewartet, dass die Fassade endgültig zusammenbricht.
Was für mich aber wirklich das Highlight war, war die Atmosphäre. Diese perfekte Instagram-Ästhetik kombiniert mit einer dauerhaften unterschwelligen Gefahr hat so gut funktioniert. Während des Lesens hatte ich ständig dieses unangenehme Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Selbst in ruhigen Szenen war die Spannung immer spürbar.
Besonders zum Nachdenken gebracht haben mich die gesellschaftlichen Themen rund um Social Media und digitale Identitäten. Immer wieder stellt das Buch die Frage, was online eigentlich noch echt ist und wie viel Menschen nur für ein perfektes Bild nach außen inszenieren. Gerade weil vieles davon so real wirkt, fand ich die Geschichte teilweise richtig beklemmend.
Die ersten 30 bis 40 Prozent waren für mich zwar etwas langsamer, weil die Spannung eher unterschwellig aufgebaut wurde, aber danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Insgesamt hat mich Keine Angst, Darling mit seiner psychologischen Spannung, der beklemmenden Atmosphäre und der aktuellen Gesellschaftskritik wirklich überzeugt. Für mich war es ein Thriller, der nicht nur spannend war, sondern einen auch nach dem Lesen noch beschäftigt.
Rezensent*in 2085230
Das Cover in Blau- und Schwarztönen von "Keine Angst Darling" zeigt eine Hausfrau mit Schürze und einem Messer in der Hand. Es wirkt elegant, zeigt aber auch bedrohlich und geheimnisvoll, dass hinter der perfekten Fassade etwas Dunkles lauert.
Lea Hartmann lernt vor sechs Jahren auf einer Konferenz in Miami den inspirierenden Matt Graves kennen. Ein Jahr später folgen die Traumhochzeit und der Einzug in die abgeschottete Community Sancta Familia in Florida. Ihre Schwester Paula beschreibt diesen Ort treffend als ein Leben auf exakt zugelassener Höhe. Ein hoher Metallzaun mit aufgesetzter Maschendrahtrolle schützt die Bewohner wie in Fort Knox vor der Außenwelt. Wer dort lebt, verpflichtet sich einem strengen Wertekatalog und tauscht Freiheit gegen vermeintliche Sicherheit und Ordnung ein.
Lea fügt sich perfekt in diese mustergültige, makellose Welt ein und entdeckt den #tradewife-Lebensstil, den sie bald öffentlich auf Social Media zelebriert. Matt unterstützt sie dabei, denn Lea wird zur Galionsfigur dieser Community und des Leitsatzes: „Führung beginnt zu Hause.“ In dieser Inszenierung übernimmt der Mann die Kontrolle und das Denken, während die Frau gehorsam folgt und sich unterordnet. Erschreckend aktuell zeigt Vera Buck, dass solche Rollenbilder im 21. Jahrhundert keineswegs verschwunden sind, soziale Medien öffnen dieser Ideologie Tür und Tor. Doch der schöne Schein trügt. Aus der selbstständigen Marketingfrau wird zunehmend ein perfekt gestyltes Püppchen, dessen gesamtes Leben nur noch aus ihrem Mann Matt und ihrer Tochter Emma besteht. Was sich für Lea zunächst wie Frieden und Geborgenheit anfühlt, entpuppt sich immer mehr als Stillstand und Kontrolle.
Die Anzahl der Charaktere bleibt angenehm überschaubar, wodurch man schnell in die Geschichte hineinfindet. Besonders gelungen ist der flüssige und bildhafte Schreibstil von Vera Buck. Die wechselnden Perspektiven zwischen Lea und Paula sorgen zusätzlich für Spannung und lassen die Handlung aus unterschiedlichen Blickwinkeln lebendig werden. Die Story entwickelt einen enormen Sog, so dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen, da einige Handlungsstränge nicht ganz schlüssig aufgelöst werden. Einige Szenen werden zu vage erklärt, wodurch vereinzelt Fragen offenbleiben. Das schmälert die Spannung zwar kaum, hinterlässt nach dem Lesen jedoch ein kleines Gefühl von Unstimmigkeit.
Fazit: ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen für diesen packenden Thriller mit spannendem Thema. Ein Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann. Absolut klare Leseempfehlung!
Merve U, Rezensent*in
Das Buch "Keine Angst, Darling" von Vera Buck erzählt die Geschichte von zwei Schwestern, die durch einen bestimmten Zustand wieder zueinander finden.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, weshalb ich lediglich durch die Seiten geflogen bin. Auch inhaltlich ist die Geschichte spannend.
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
Jules I, Buchhändler*in
Hochspannender Thriller, der gleichzeitig nachdenklich macht. Absolut am Zahn der Zeit und noch dazu toll geschrieben!
Nachdem Paula ihre Schwester Lea nicht mehr erreichen konnte, fliegt sie Hals über Kopf nach Florida,um sie zu suchen und muss am eigenen Leib erfahren,wie gefährlich diese Gemeinschaft ist,in der Lea nun lebt.
Paula ist ein überzeugender und starker Charakter, während Lea schnell als "zu schwach" erscheint.
Die Reichweite ihrer Message über social media,in denen sie über die Herrlichkeit des "tradewife" Lebens spricht,ist erschütternd.
Erst nach und nach versteht man den komplexen Hintergrund,den Lea in die Arme dieser Gemeinschaft gedrängt hat und kann es selbst dann nur schwer akzeptieren.
Die Loslösung ist ein reiner Kampf und hält einem nochmal deutlich vor Augen, was passieren kann, wenn man so stark manipuliert wird,dass man es selbst glaubt.
Das Thema klang sehr nach Sekte,weshalb ich es auch unbedingt lesen wollte.
Es stellt sich aber schnell heraus,dass es nicht nur darum geht,sondern die Autorin ihr Augenmerk auf häusliche Gewalt legt - Frauen,die sich aus Angst nicht wehren und wie diese Dynamik entsteht, den Partner nicht einfach zu verlassen.
Psychologisch ein sehr komplexes,aber auch aktuelles Thema,dass Vera Buck mit einer spannenden Story untermalt hat.
Mir hat das Buch sehr gefallen. Mit dem Thema sollte sich jede Frau auseinandersetzen.
Hallo liebes Verlagsteam,
ganz herzlichen Dank, dass ich "Keine Angst, Darling" lesen durfte! Was für ein Pageturner!!!!
Bisher hatte ich noch kein Buch von Vera Buck gelesen und gleich ihr erstes von ihr, hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe!!! Ich habe die doch nicht wenigen Seiten innerhalb einiger Stunden quasi "weggeatmet". Immer wenn ich mich dazu zwingen wollte, etwas im Haushalt zu erledigen (wie ein braves Tradwife) oder vielleicht sogar etwas Sport zu machen (örks) - schwupps, lag ich wieder mit meinem Buch auf der Couch. Der Schreibstil hat mich total gefesselt, flüssig zu lesen, durchgängig spannend (was echt eine hohe Kunst ist) und voller geschickter Twists.
Das Trafwife-Phänomen fasziniert mich tatsächlich sehr, nicht weil ich etwa so leben will, sondern weil es mich brennend interessiert, wie Frauen auf der ganzen Welt auf ihre eigene Persönlichkeit und eigenen Wünsche verzichten, um sich "führen" zu lassen. Sowas erschließt sich mir in keinster Weise.
Ab und wann fand ich, dass die Handlung ein paar Längen hatte, aber ok, das ist jammern auf hohem Niveau. Aber auch die Charaktere haben mich nicht wirklich begeistert.
Trotzdem habe ich dieses Buch mit großer Begeisterung gelesen und natürlich auch auf meinem Blog als Neuerscheinung vorgestellt (ohne meine Meinung).
Herzliche Grüße
Petra
Zwischen Instagram-Idylle und Albtraum
Zwei Schwestern, die sich längst voneinander entfernt haben, leben in völlig unterschiedlichen Welten. Während die eine in Deutschland den ganz normalen Familienwahnsinn meistert, begeistert die andere in Florida Millionen Menschen mit ihrem scheinbar perfekten Leben als Ehefrau und Mutter. Doch als plötzlich jede Spur von ihr abreißt und ihre Kanäle verstummen, wächst aus einem unguten Gefühl schnell echte Sorge. Auf der Suche nach Antworten stößt ihre Schwester auf eine Welt, in der hinter makellosen Bildern und strahlenden Fassaden etwas Dunkles verborgen liegt.
Mich hatte die Geschichte schon nach wenigen Seiten im Griff. Diese unterschwellige Anspannung zieht sich durch das gesamte Buch und wird mit jedem Kapitel stärker. Man spürt förmlich, dass etwas nicht zusammenpasst, kann aber lange nicht greifen, was wirklich vor sich geht. Genau dieses Gefühl hat mich ständig zum Weiterlesen verleitet. Besonders faszinierend fand ich die Verbindung aus hochaktuellen Themen und klassischer Thriller-Spannung. Die glänzende Social-Media-Welt, traditionelle Rollenbilder und die Frage, wie leicht Menschen manipuliert werden können, verschmelzen hier zu einem Szenario, das erschreckend real wirkt. Gerade weil vieles gar nicht so weit hergeholt erscheint, entfaltet die Geschichte eine besondere Wirkung. Auch die Figuren haben auf mich authentisch gewirkt. Niemand ist einfach nur gut oder schlecht, jede Person bringt ihre eigenen Widersprüche mit. Dadurch wirken die Entscheidungen nachvollziehbar, selbst wenn man sie nicht immer gutheißt. Vor allem die Beziehung der Schwestern verleiht der Handlung emotionale Tiefe und macht die Ereignisse noch eindringlicher.
Dazu kommen zahlreiche Wendungen, die immer wieder neue Zweifel säen und bisherige Annahmen auf den Kopf stellen. Kaum glaubt man, die Richtung der Geschichte zu kennen, zieht sie einem erneut den Boden unter den Füßen weg. Für mich war das ein atmosphärischer, beklemmender und gleichzeitig unglaublich packender Thriller, den ich nur schwer aus der Hand legen konnte.
„Keine Angst, Darling“ startet direkt mit einem spannenden Einstieg, vom ersten Moment an möchte man wissen, wie es weitergeht. Die unterschiedlichen Perspektiven machen den Thriller sehr spannend, durch sie denkt man sich immer mehr: Da kann doch etwas so ganz und gar nicht stimmen. Immer wieder kommt es zu Handlungsverläufen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte.
Die Auszüge aus dem Haushaltsbuch und die Tiktok-Transkripte waren eine tolle Abwechslung und sie zu lesen fand ich richtig gut. Auch sonst war der Schreibstil richtig gut zu lesen und hat nur noch mehr dafür gesorgt, dass ich jede freie Minute dafür nutzen wollte.
Die Stimmung in der Sancta Familia wird richtig gut vermittelt, wodurch der Ort mit einem unguten Gefühl verknüpft wird.
Die Themen rund um Tradwives und allgemein den Einfluss von Influencer*innen sind super aktuell und werden spannend umgesetzt, so entsteht beim Lesen immer wieder ein Gänsehaut-Gefühl. Dabei bleiben die Handlungen sehr realistisch und wirken nie künstlich überspitzt.
Das Nachwort fand ich sehr wertvoll, es bettet die Geschichte nochmal sehr gelungen ein.
Wer Freida McFadden mag, wird dieses Buch lieben! Hier jagt ein Twist den nächsten.
Dieses Buch hat mich zum Lachen, zum Staunen und zum Weinen gebracht. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt! 🤯
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt:
Aus der Ich-Perspektive von Paula, Mutter von drei Jungs.
Aus der Perspektive ihrer Schwester Lea, einer erfolgreichen Tradwife-Influencerin, die in Amerika lebt.
Sowie durch ein als Haushaltsbuch getarntes Tagebuch.
Als Lea mehrere Wochen lang nichts mehr postet und auch auf Paulas Anrufe nicht reagiert, macht sich Paula große Sorgen und reist nach Amerika. Dort kommt sie nach und nach den dunklen Geheimnissen von „Sancta Familia“, der Wohnsiedlung, in der Lea mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt, auf die Spur. Hier hatte ich richtig Sektenvibes. Erschreckend, dass es solche Resorts tatsächlich gibt.
Und genau hier nimmt das Drama seinen Lauf.
Hinter Gehorsam, traditionellen Rollenbildern und einem Leben wie in den 50er-Jahren, völlig ohne Emanzipation, scheint nach außen hin alles perfekt zu sein: harmonisch, ordentlich und in Pastellfarben getaucht. Doch hinter den verschlossenen, gleich aussehenden Türen und dem akkurat gestutztem Rasen, verbirgt sich eine ganz andere Realität.
Nach und nach kommen Manipulationen und erschreckende Wahrheiten ans Licht. Gepaart mit einer ordentlichen Portion Lügen. Der Spannungsbogen bleibt über die gesamte Geschichte hinweg hoch.
[Auszug aus dem Buch]
Die Familie kommt immer zuerst.
Verlässlichkeit ist Liebe.
Der Haushalt ist das Herz der Familie.
Ordnung im Außen schafft Frieden im Inneren.
Kinder brauchen Klarheit.
Sanftmut statt Streit.
Gemeinschaft heilt.
Hingabe macht schön.
Eine Mutter, die mit Liebe dient, strahlt von innen.
Stille ist Stärke.
Dies sind die Leitsätze, nach denen man in „Sancta Familia“ lebt. Und ganz wichtig: Widersprich niemals deinem Mann, denn der hat immer recht.
Dieses Buch ist Gesellschaftskritik pur! Es thematisiert Rollenklischees, Verschwiegenheit, die Fassade einer perfekten Welt und die Illusionen der Social-Media-Realität auf eindringliche und sehr bildhafte Weise.
Ich fand die Geschichte grandios! Für mich ein absolutes Jahreshighlight 2026. Es war mein erstes Buch von Vera Buck und ganz sicher nicht mein letztes!
Rezensent*in 1614437
Der Thriller KEINE ANGST, DARLING von Vera Buck handelt von Lea Graves, die ein Leben als Trad Wife führt, das sich jedoch zur gefährlichen Lüge entwickelt.
Lea Graves führt für ihre zahlreichen Follower ein traumhaftes Leben an der Seite ihres beschützenden Mannes Matt und ihrer kleinen Tochter Emma. Und das alles in der Gated Community Sancta Familia. Als keine neuen Posts mehr auf ihrem Account veröffentlicht werden, macht sich insbesondere ihre Schwester Paula große Sorgen und macht sich auf den Weg zu Lea.
Dieser Thriller hat mich regelrecht in seinen Bann gezogen. Erst war ich fasziniert und neugierig auf die Posts von Lea, über die im Rückblick berichtet wird. Man ist hin- und hergerissen zwischen Kopfschütteln über das vermeintlich perfekte Leben als Trad Wife und dem Verständnis für Lea und ihre Nachbarinnen, dass sie sich für ein solches Leben entschieden haben. Dass der wahre Horror hinter der heilen Fassade erst später kommt, wurde Schritt für Schritt sichtbarer. Ich konnte mit den meisten Hauptpersonen ihre jeweiligen Emotionen miterleben und in ihr Wesen eintauchen. Um dann nur ein paar Seiten weiter wieder weitergetrieben zu werden vom Fortgang der Geschichte. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Thriller von Vera Buck.
Lehrende*r 1247686
Was für ein Thriller. Die beklemmende Atmosphäre, die ständig wachsende Anspannung und das Gefühl, dass hinter der perfekten Fassade etwas ganz und gar nicht stimmt, haben mich komplett in den Bann gezogen. Vera Buck schafft es meisterhaft, gesellschaftliche Themen mit psychologischer Spannung zu verbinden – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe jede Seite verschlungen.
Rezensent*in 1920138
Keine Angst, Darling“ von Vera Buck hat mich ehrlich gesagt komplett gepackt und auch nach der letzten Seite nicht mehr losgelassen.
Besonders spannend fand ich das aktuelle Thema rund um Tradwives, Perfektion und die scheinbar ideale Welt der „Sancta Familia“. Nach außen wirkt alles luxuriös, harmonisch und perfekt inszeniert, doch hinter dieser Hochglanz-Fassade verbergen sich Kontrolle, Manipulation und dunkle Geheimnisse. Gerade diese Mischung aus Social-Media-Perfektion und unterschwelliger Bedrohung war unglaublich intensiv beschrieben.
Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt man nach und nach immer tiefere Einblicke und merkt schnell, dass hinter allem deutlich mehr steckt. Vor allem Paulas Suche nach Lea hat mich total mitgerissen, weil die Spannung Kapitel für Kapitel steigt und man permanent misstrauisch bleibt. Der Schreibstil liest sich dabei super flüssig und schafft eine richtig beklemmende Atmosphäre.
„Keine Angst, Darling“ hat mir richtig gut gefallen. Auch wenn einige Dinge vorhersehbar waren, hat es mich total in seinen Bann gezogen. Ich wollte wissen wie es weitergeht und wie es ausgehen wird. Ich fand das Konstrukt, das Setting und die Idee spannend. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich bin durch die Seiten geflogen. Für mich war es die perfekte Unterhaltung, auch wenn es ein eher seichter Thriller war.
Was für ein beklemmender und emotionsgeladener Thriller!!
Das Buch ist aus Lea's Sicht in der Vergangenheit und aus Paula's Sicht in der Gegenwart geschrieben.
Unterschiedlichere Leben könnten die beiden Schwestern nicht führen: Paula hat drei Kinder und arbeitet als Unternehmensberaterin in Deutschland. Sie ist eine chaotische, liebevolle, aber auch gestresste Mutter. Lea lebt in den USA in einer Gated Community, hat ein Kind und ist perfekte, ordentliche Hausfrau und Influencerin. Sie führt ein Leben als Tradwife.
Die beiden Schwestern halten nur sporadischen Kontakt. Umso merkwürdirger ist es, als Paula feststellt, dass Lea schon länger nicht mehr auf social Media aktiv war. Sie hat direkt ein ungutes Bauchgefühl und fliegt in die Staaten.
Dort angekommen wird sie mit Lea's "perfektem" Leben konfrontiert und fühlt sich direkt sehr unwohl, denn ihre Schwester ist laut ihrem Mann Matt in einem Retreat ohne Kontakt zur Außenwelt. Komisch nur, dass Lea es keinem erzählt hat.
Je mehr Paula in die Welt der Gated Community eintaucht, desto mehr scheinen die Menschen dort was verbergen zu wollen.
Wird Paula Lea finden und inwieweit spielt ihr Ehemann Matt eine Rolle in diesem Szenario?
Die Autorin hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil.
Besonders bei Matt hatte ich ein ungutes Gefühl und fühlte quasi seine manipulierende Art. Ich traue ihm nicht über den Weg.
Auch die Gefühlre, die er bei seiner Frau Lea auslöst sind alles andere als positiv. Zu der gemeinsamen Tochter hat er anscheinend ein gutes Verhältnis.
Ich mag auch die Kontraste, die die Autorin durch die verschiedenen Lebensstile der Schwestern schafft: chaotisch im Verhältnis zu ordentlich, Selbstbestimmung im Vergleich zu kontrolliert werden. Einfach brilliant.
Ich finde die Idee zum Thema "Tradwives" und was mit dem Lebensstil einhergeht gut in die Geschichte eingearbeitet.
Daumen hoch für die Emotionen, die dieser Thriller bei mir ausgelöst hat.
Klare Leseempfehlung!
Vera Buck hat es drauf, sie überrascht einem immer wieder
Das ist mal ein Thriller voller Spannung und Action, diese Geschichte war einfach faszinierend und ja ich bin tatsächlich sprachlos. Diese spannungsgeladene Atmosphäre unfassbar gut umgesetzt und gemacht
Tolle Storyline und mit einem mega Plott
Thriller vom feinsten
Ganz klare Leseempfehlung
Veronika S, Buchhändler*in
Erschüttern - und so menschlich. Ein Thema, dessen Brisanz zu Unrecht belächelt wird. Und eine "Lösung" des Konfliktes, die schon zu oft der Weg der anderen Konfliktpartei war.
Unbedingt auch das Nachwort der Autorin lesen!
Carmen E, Buchhändler*in
Keine Angst Darling von Vera Buck Thriller ab 3.8.26
Lea lebt mit Ihrem Mann in einer luxuriösen Wohnsiedlung und in den sozialen Medien ist Lea eine glückliche Ehefrau. Ein superspannender Psychotriller über eine toxische Beziehung, in der Frauen mit Gehorsam, Unterwerfung, Manipulation und Kontrolle «glücklich» werden, bis sie es selber glauben. Fesselnd, atemberaubend und eine Geschichte, die unter die Haut geht und mich lange beschäftigt hat…unbedingt lesen.
Verena S, Rezensent*in
Mein erstes Buch der Autorin und ich habe nicht viel erwartet, aber es wird definitiv nicht mein letztes von ihr sein.
Das Buch hat mich so gefesselt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Geschichte von Paula, die chaotisch und aufgeblüht in ihrem Mama Alltag ist und ihrer Schwester Lea. Lea inszeniert online das perfekte "Tradwife"-Leben für Ihren YouTube-Kanal.
Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein auf den ersten Blick.
Lea wirkt nach außen hin wie eine Frau mit einem Perfekten leben, doch hinter dem online Leben sieht die Welt anders aus.
Und als dann auch noch Lese Social-Media-Kanal plötzlich verstummt, spürt ihre Schwester, dass etwas nicht stimmt, und macht sich auf die Suche nach ihr.
der Schreibstil hat die verschiedenen Geschichten, Emotionen und Gefühle perfekt wieder gespiegelt und man konnte sich gut hineinversetzen. Ebenso kam die Spannung nicht zu kurz und ja ich will nicht zu viel Spoilern.
Große Empfehlung von mir!
Eine perfekte Mischung aus der beklemmenden Patriarchatskritik von Yesteryear, der Sogwirkung von The Housemaid und der dystopischen Wucht von Der Report der Magd. Erschreckend, bedrückend und unmöglich aus der Hand zu legen, regt dieser Thriller noch lange nach der letzten Seite zum Nachdenken an.
Jan S, Lehrende*r
Vera Buck ist mit Keine Angst, Darling ein fesselnder Thriller über Kontrolle, Manipulation und gefährliche Geheimnisse gelungen, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Besonders beeindruckt hat mich die beklemmende Atmosphäre, die sich Stück für Stück aufbaut und dabei ständig das Gefühl vermittelt, dass hinter der perfekten Fassade etwas zutiefst Verstörendes verborgen liegt.
Die Geschichte verbindet psychologische Spannung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen und schafft es, dabei gleichermaßen unterhaltsam wie nachdenklich zu sein. Die verschiedenen Perspektiven und eingestreuten Dokumente verleihen dem Roman zusätzliche Tiefe und sorgen dafür, dass man immer weiter lesen möchte. Immer wieder ergeben sich neue Fragen, während die Handlung geschickt die Spannung hält, ohne zu viel vorwegzunehmen.
Auch die Figuren wirken glaubwürdig und vielschichtig. Gerade die Dynamiken innerhalb der Beziehungen sind eindringlich dargestellt und lassen einen emotional mitfiebern. Die Autorin zeigt, wie schleichend Kontrolle und Manipulation entstehen können, ohne dabei belehrend zu wirken.
Ein atmosphärischer, kluger und packender Thriller, der lange nachhallt. Wer spannende Geschichten mit psychologischem Tiefgang und einem aktuellen Thema sucht, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Rezensent*in 2093408
Wie weit würdest du gehen, um endlich sicher zu sein – und was, wenn genau dieses vermeintliche Sicherheitsnetz zur größten Gefahr wird?
Lea scheint alles zu haben: ein luxuriöses Leben in Florida, einen liebevollen Ehemann, eine Tochter und Millionen Follower, die ihr perfektes Leben bewundern. Als erfolgreiche Influencerin präsentiert sie ihren Alltag als „gute Frau“ im Stil der 50er Jahre. Doch als plötzlich keine neuen Inhalte mehr erscheinen, wird ihre Schwester Paula misstrauisch. Sie reist aus Deutschland in die USA, um nach Lea zu sehen. Was sie dort entdeckt, lässt die Fassade des perfekten Lebens Stück für Stück bröckeln und führt tief hinein in eine Welt voller Kontrolle, Manipulation und dunkler Geheimnisse.
Vera Buck hat mich mit diesem Thriller von der ersten Seite an gefesselt. Besonders beeindruckt hat mich, wie sie ein wichtiges gesellschaftliches Thema aufgreift und daraus einen unglaublich spannenden Psychothriller macht. Ich habe mit Lea und Paula mitgefiebert, ihre Ängste gespürt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Erschreckende ist, dass die Thematik der häuslichen Gewalt keine Fiktion ist. Vera Buck gelingt es eindrucksvoll, die Mechanismen dahinter sichtbar zu machen und die Abgründe aufzuzeigen, die sich hinter einer perfekten Fassade verbergen können. Dabei bleibt die Geschichte durchgehend spannend und entwickelt einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte.
Der Thriller von Vera Buck ist mit dem Thema zum Trend Tradewife so aktuell wie nie.
Die Autorin beschreibt sehr spannend und eindringlich mit guten Spannungsmomenten die Hintergünde eines Tradewifes und wie diese von ihrem direkten Umfeld gesteuert wird. Was ist wahr und was bloßer Schein?
Man fliegt als Leser nur so durch die Handlung, was auch an dem flüssigen Erzählstil liegt.
Für mich eine klare Leseempfehlung.
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