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Keine Angst, Darling
Ihre Welt ist makellos. Bis du zu genau hinsiehst. Atemberaubender psychologischer Thriller der preisgekrönten SPIEGEL-Bestsellerautorin. Thriller
von Vera Buck
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Erscheinungstermin 03.08.2026 | Archivierungsdatum 31.05.2026
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Zum Inhalt
Mit verstecktem Farbschnitt exklusiv in der ersten Auflage
Millionen wollen sein wie sie.
Doch ihr Leben ist eine gefährliche Lüge.
In der Luxussiedlung Sancta Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt. Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...
»Ein Thriller, der unter die Haut geht. Unerschrocken, modern und unglaublich spannend« EMILY RUDOLF
Psychologische Spannung auf höchstem Niveau: atemberaubend fesselnd und beängstigend aktuell - der neue Thriller der preisgekrönten SPIEGEL-Bestsellerautorin .
Mit verstecktem Farbschnitt exklusiv in der ersten Auflage
Millionen wollen sein wie sie.
Doch ihr Leben ist eine gefährliche Lüge.
In der Luxussiedlung Sancta Familia in Florida hat Lea endlich...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757702687 |
| PREIS | 17,00 € (EUR) |
| SEITEN | 448 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 598683
Ich habe alles stehen und liegen lassen, um sofort das neue Buch von Vera Buck zu beginnen. Es wird die Geschichte von Lea und Paula erzählt, zwei Schwestern, die sich voneinander entfernt haben. Nicht nur emotional, sondern auch räumlich. Lea lebt mittlerweile mit ihrem Mann und Tochter in einer "Gated Community" in Florida. Paula dagegen in der Nähe von Frankfurt mit ihrer Familie. Lea bespielt täglich die sozialen Medien mit Tipps und Tricks rund um das Thema: Haushalt, Eheleben und Kindererziehung. Dabei trägt sie Kleider aus den 50er Jahren und ist die Vorreiterin der amerikanischen "Tradwife"-Szene. Doch plötzlich postet sie keinen Content mehr und bei ihrer großen Schwester schrillen alle Alarmglocken. Sie fliegt in die USA und begibt sich auf Spurensuche...
Puh, dieser Thriller steckt voller Twists und Wendungen und hat mich total in den Bann gezogen! Eine klare Leseempfehlung für alle, die psychologische und packende Thriller mögen.
Rezensent*in 1863495
Die Stimmung in der Geschichte war von Anfang an irgendwie angespannt und geheimnisvoll, sodass man ständig wissen wollte, was eigentlich wirklich los ist. Genau das hat das Lesen für mich so spannend gemacht. Zwischendurch gab es einige Momente, die mich echt überrascht haben. Der Schreibstil war angenehm und hat perfekt zu dieser düsteren Atmosphäre gepasst. Insgesamt ein Buch, das einen ziemlich schnell fesselt und nicht mehr loslässt.
Isabel G, Rezensent*in
Fesselnd und voller gelungener Überraschungen!
Die Berliner Karrierefrau Lea war es leid, sich im Hamsterrad zu drehen, nie wirklich irgendwo anzukommen, weshalb sie sich eine Auszeit genommen hat. In dieser Phase der Orientierungslosigkeit lernt sie Matt in Florida kennen und verliebt sich direkt. Sie zieht mit ihm in die bewachte, geschlossene Wohnanlage “Sancta Familia”, wo sich die Beziehung und das Umfeld zunehmend als kontrollierend sowie gefährlich entpuppen.
Als plötzlich kein Content mehr von ihr erscheint, fliegt ihre Schwester Paula nach Florida – sie macht sich Sorgen, denn Lea neigt dazu, in tiefe schwarze Löcher zu fallen. Dort angekommen, behauptet Matt, Lea sei in einem Retreat. Dann merkt Paula, dass es in “Sancta Familia” wie in einer Sekte zugeht ...
Leas Einführung fand ich interessant und ihre Hals-über-Kopf-Verliebtheit ergab bis zu einem gewissen Grad Sinn für mich: Sie war desillusioniert, fühlte sich verloren – da wirkte der freundliche, verständnisvolle Matt wie eine Glückspille. Dass sie DAS nicht erkannte und einfach eine schöne Zeit mit ihm hatte, statt zusammenzuziehen/zu heiraten, konnte ich persönlich allerdings nicht nachvollziehen. Lea hat jedoch viele Gesichter; sie ist ambivalent, wankelmütig — mal leicht zu beeindrucken, mal misstrauisch, mal unsicher, mal felsenfest entschlossen …
Paulas Einführung empfand ich als überflüssig: Man erlebt sie als Berufstätige, Mutter mehrerer Söhne und Ehefrau — für mich wurde sie erst mit Paulas Ankunft in Florida interessant. Sie war mir sehr sympathisch. Sie ist multidimensional, selbstbestimmt und selbstkritisch gezeichnet.
Zur Handlung: Ja, die “Kontrollierender Mann macht verblendet verliebte Frau zum Opfer-Dynamik" ist mittlerweile evtl. überstrapaziert, aber diese Prämisse ist in “Keine Angst, Darling” wirklich vielschichtig, raffiniert und absolut fesselnd umgesetzt! - mit pointierter Gesellschaftskritik!
Der ausdrucksstarke, atmosphärische Erzählstil, die verschiedenen Perspektiven, das beklemmende, rätselhafte, ereignisreiche Geschehen und die Wahnsinns-Wendungen haben mich restlos begeistert! Ich habe das gut 400-Seiten-Buch in nur zwei Zügen verschlungen!
Rezensent*in 1914825
Was für ein grandioses Buch.
Zum einen liebe ich den Schreibstil von Vera Buck zum anderen ist das Thema echt Klasse gewählt.
Ich hatte so viele verschiedene Emotionen beim Lesen.
Die Protagonistin ist wirklich wie aus dem Leben gegriffen sehr authentisch
Ihre Schwester hingegen lebt in Florida in einer scheinbar 'heilen Welt'.
Sie lebt ein Leben a la tradwife und geht damit auch viral.
Zu viel will ich nicht vorweg nehmen.
Ein brisantes Thema so perfekt und Gänsehaut einflößend umgesetzt.
Auf der einen Seite die neue schnelllebige Zeit des Internets ist erschreckend gut dargestellt, mit veralteten Einstellungen was Mann und Frau und Familienleben betrifft und dann Thema Gewalt und Unterdrückung.
Große Klasse!
Mein Highlight 2026
Rezensent*in 1898067
Was für ein grandioser, perfekt durchdachter Thriller.
Die Menge an wichtigen Charakteren ist überschaubar, was ich persönlich immer ganz wichtig finde.
"Keine Angst, Darling" von Vera Buck war wieder einmal ein Thriller genau nach meinem Geschmack: Spannung, überraschende Twists, aber auch Einblicke in die Tradwife-Szene. Ich hatte von dieser Autorin bisher noch nichts gelesen, werde das aber nachholen!
Lea ist Influencerin, postet Videos über die heile Welt, in der sie lebt. Sie lebt in Florida in der geschlossenen Wohnanlage Sancta Familia, ist für ihre Familie da, kocht, backt, putzt und ihr Ehemann hat das Sagen. Eines Tages bleiben die Videos plötzlich aus. Ihre Schwester Paula, Mutter von drei Kindern, macht sich Sorgen und reist von Deutschland nach Florida. Dort angekommen erfährt sie von Matt, Leas Ehemann, Lea sei auf einem Retreat. Aber warum reagiert sie nicht auf Nachrichten und Anrufe? Je mehr Informationen Paula über Sancta Familia einholt, desto unruhiger wird sie.
Dieser Thriller hat mich sofort eingefangen und nicht mehr losgelassen. Vera Buck erzählt die Geschichte aus zwei Perspektiven, der von Lea und der von Paula. Während Lea in der Tradwife-Szene aufgeht und mit ihren Videos viele Frauen (aber auch Männer) erreicht und Zustimmung erhält, ist Paula eine ganz andere Persönlichkeit. Beide Charaktere sind gut beschrieben. Über Lea habe ich oft den Kopf geschüttelt. Wie kann sich eine Frau einem Mann nur dermaßen unterordnen? Die Einblicke in die Tradwife-Szene sind beängstigend. Besonders in USA und mittlerweile auch in anderen Ländern wird diese Szene ja bereits von rechten politischen Strömungen instrumentalisiert. Aber nicht nur das, wir erleben in diesem Roman auch toxische Beziehungen bis zur häuslichen Gewalt. Beängstigend, beklemmend und oft nur schwer auszuhalten. Buck hat in ihren Thriller einige Twists eingebaut, die alles in einem neuen Licht erscheinen lassen und mich total überrascht haben. Der Schreibstil von Vera Buck hat mir gefallen, er ist bildhaft und atmosphärisch. Ich habe mich mittendrin im Geschehen gefühlt. Ohne zu spoilern kann ich hier nicht allzu viel verraten. Ich empfehle allen, die diesen Thriller zu Hand nehmen, das Nachwort der Autorin NICHT vorher zu lesen (ich neige manchmal dazu, in diesem Fall habe ich es mir verkniffen, was auch gut war!) , das Nachwort enthält nämlich Spoiler!
Ich kann diesen Thriller wirklich weiterempfehlen, zumal er Einblicke in einen Bereich gibt, der leider immer mehr Zustimmung findet. Der Thriller ist spannend bis zum Ende, lässt die Lesenden manchmal etwas verwirrt zurück und klärt sich danach wieder. Gelungen!
Christine B, Buchhändler*in
Vera Bucks neuer Roman stellt zwei ungleiche Schwestern in den Mittelpunkt: Paula, die im Chaos ihres Lebens als berufstätige Mutter versinkt, und ihre Schwester Lea. Lea inszeniert online das perfekte "Tradwife"-Leben - mit selbstgemachter Butter, makellosem Haushalt und strahlendem Lächeln für Ihren YouTube-Kanal. Doch die idyllische Fassade trügt. Schnell wird klar, dass Leas Mann Matt sie unter dem Deckmantel der Fürsorge komplett kontrolliert. Als leas Social-Media-Kanal plötzlich verstummt, spürt ihre Schwester, dass etwas nicht stimmt, und macht sich auf die Suche nach ihr.
Als langjährige Leserin von Vera Buck kann ich sagen: auch dieser Thriller hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Anfangs fiel es mir schwer, Leas Verhalten nachzuvollziehen. Doch dieser Roman zeigt eindrücklich, dass hinter fast jedem auf den ersten Blick unverständlichen Handeln eine verborgene und oft schmerzhafte Geschichte steckt.
„Keine Angst, Darling“ von Vera Buck hat mich komplett gepackt und ehrlich gesagt auch nach der letzten Seite nicht mehr losgelassen. Ich habe das Buch in einem Zug verschlungen, weil man einfach immer tiefer in diese perfekte, luxuriöse und gleichzeitig unglaublich verstörende Welt hineingezogen wird.
Was als scheinbares Traumleben in der „Sancta Familia“ beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einem beklemmenden Psychothriller voller Manipulation, Kontrolle und dunkler Geheimnisse. Besonders stark fand ich die Atmosphäre: Diese Mischung aus Hochglanz-Inszenierung, Social-Media-Fassade und unterschwelliger Angst war so intensiv beschrieben, dass ich mich selbst permanent unwohl und misstrauisch gefühlt habe – genau das macht das Buch so genial.
Vor allem Paula hat mich beeindruckt. Ihre Suche nach Lea wird immer verzweifelter und gleichzeitig spannender, weil man als Leser ständig merkt, dass hinter dieser perfekten Welt etwas Grausames verborgen liegt. Die Spannung steigert sich Kapitel für Kapitel, und ich konnte das Buch wirklich keine Sekunde aus der Hand legen.
Für mich ist „Keine Angst, Darling“ weit mehr als nur ein Thriller. Das Buch zeigt erschreckend gut, wie gefährlich Perfektion, Abhängigkeit und blinder Gehorsam werden können – besonders hinter den glänzenden Bildern, die nach außen gezeigt werden. Absolut fesselnd, emotional intensiv und extrem beklemmend. Ein Buch, das mich komplett beschäftigt hat und definitiv noch lange im Kopf bleiben wird.
Zwischen Schrecken und Erschütterung
Das Thema Trad Wifes hat in letzter Zeit ja nochmal einen richtigen Aufschwung bekommen. Da passt dieser Thriller thematisch natürlich total in die aktuellen Debatten und bringt eine erschreckende Brisanz mit. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Die Einblick in das Leben von Lea als Tradwife Influencerin pber ihre Social Media Posts, Interviews und Kommentarspalten fand ich erzählerisch ansprechend aufbereitet. Das bringt das Thema dem Leser auf nachvollziehbare Art näher und der schöne Schein des ganzen wird gut herausgearbeitet.
Gleichzeitig spitzt sich Paulas Suche nach Lea immer mehr zu, untermalt von vermeintlichen Tagebucheinträgen und Erinnerungen an die gemeinsame Jugend und die schwesterliche Beziehung. Die Geschichte hat eine starke psychologische Komponente. Es geht um Druck, Angst, Machtlosigkeit, Abschottung bis zum Missbrauch.
Die Geschichte watet mit ein paar heftigen Wendungen auf und ist dadurch durchweg spannend, angsteinflößend und erschütternd.
Bibliothekar*in 1498883
In der Luxussiedlung Sancta Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt. Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...
Was es kostet, perfekt sein zu wollen
und wo ein Trend wirklich enden kann.
Bisher habe ich von Vera Buch Wolfskinder, Das Baumhaus und Der Dunkle Sommer gelesen und fand alle interessant, gut und spannend. Daher wollte ich auch gern ihren neuen Roman kennenlernen.
Lea und Paula sind Schwestern und Paula fühlt sich, obwohl sie inzwischen Mitte dreißig sind, immer noch für Lea verantwortlich. Beide haben einen anstrengenden Alltag mit Kindern, Mann, Familie. Lea in Florida, Paula in Deutschland. Nun hat Paula lange nichts von Lea gehört. Da sie sich Sorgen macht, fliegt sie nach Florida, um nach ihr zu sehen und erlebt all das, was uns die Autorin packend und fesselnd beschrieben, erzählt.
Der Alltag der beiden wird realistisch und wirklichkeitsnah geschildert, besonders, wie sich Lea's Alltag in Florida stückweise verwandelte. Denn gleich am Anfang befindet sich Lea in einem Albtraum und die Geschichte startet spannend und gruselig. Später erfahren wir die Vorgeschichte parallel zu den aktuellen Geschehnissen. Diese beiden Zeitstränge verwebt Vera Buck geschickt und gekonnt. Das steigert die Spannung. Gleichzeitig werden die Themen des Buches, der Trend Tradwives, Gewalt in der Ehe, Unterdrückung, Ignoranz durch die Umwelt, aber auch Schwesternliebe und Fürsorge sehr schön deutlich. Davon erzählt die Autorin modern, spannend, flüssig. Auch wenn es in paar kleinere Ungereimtheiten gab, stört dies nicht wesentlich.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sie sind glaubhaft und vielschichtig. Man versteht ihre Handlungen, wundert sich über Entscheidungen, leidet mit und kann ihre Angst spüren.
Ein Buch, das aufwühlt, aufregt, so sehr, dass man die Luft anhält und hofft und bangt. Aber auch ein Roman, der innehalten lässt und die Frage auftaucht, ob um einen herum auch Menschen leiden, unterdrückt werden, verschwinden. Und wie man es erkennen, wie helfen kann.
Auf jeden Fall ist dies ein Buch, das nicht nur spannende Unterhaltung bietet, sondern auch aufmerksam und sensibel für Unterdrückung, welcher Art auch immer, macht.
Über diese Geschichte kann man noch so viel sagen, so viel entdecken. Für mich war dies eine spannender Thriller, bzw. Spannungsroman, und vieles mehr, mit Tiefgang. Lesenswert!
"Zustimmung ohne die Möglichkeit, Nein zu sagen – ist keine Zustimmung. Eine Beziehung ohne Gleichberechtigung – ist Herrschaft. Liebe ohne Gleichwertigkeit – ist keine Liebe."
Vielen Dank an NetGalley und den Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
LINKS NACH ERSCHEINUNGSTERMIN
Bärbel K, Rezensent*in
Lea hat ihr Leben in Deutschland hinter sich gelassen. Sie war arbeitslos, hoffnungslos und so folgt sie dem Ruf und dem Versprechen von Matt Graves nach Florida. Bereits ein Jahr später heiraten die beiden und leben nun in der Luxussiedlung Sancta Familie gemeinsam mit Tochter Emma. Matt bietet ihr ein sicheres, behütetes Leben. Doch zu welchem Preis? Wie ihr Leben als Hausfrau, Mutter und Ehefrau aussieht, teilt Lea in den sozialen Medien, wo viele sie dafür bewundern, vielleicht auch beneiden. Doch in den letzten Wochen hat sie nichts mehr gepostet, was ihre große Schwester, Paula, beunruhigt. Auch telefonisch kann sie Lea nicht zu erreichen. Trotz eigener quirliger Familie fliegt Paula unangekündigt zu ihrer Schwester. Auf was für eine abgeschottete Siedlung Paula dort trifft, wie Ihr Schwager Matt sie spürbar abwimmeln will, wird von der Autorin sehr glaubhaft geschildert. Anfangs habe ich mich gefragt, warum Paula trotz der Widerstände, ja sogar persönlichen Bedrohungen, weiter nach Lea sucht. Schließlich muss sie ja auch an ihre eigene Familie, ihre 3 Kinder, in Deutschland denken. Schlussendlich hat es mich aber überzeugt, dass Paula bereits einmal in der Vergangenheit Lea im Stich gelassen hat und das will sie kein zweites Mal tun. Mich hat es beeindruckt, wie beharrlich Paula bei der Suche vorgeht, obgleich ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Je tiefer sie sich mit den Regeln und Gepflogenheiten in Sancta Familia auseinandersetzt wird ihr klar, dass so ein Lebensstil, die geltenden Regeln und auch das Verhalten der Frauen in der Gemeinschaft so gar nicht zu ihrer quirligen, lebenshungrigen Schwester passt. Selbst ich war beim Lesen streckenweise sprachlos, wie sich die Frauen dort derart dem Mann unterordnen, sein Wohlwollen an 1. Stelle steht und eigene Wünsche keine Bedeutung haben. Geschickt fand ich es von Vera Buck, wie sie die Lektüre mit Beschreibungen zu Leas Video-Darstellungen ihres so erfüllten Hausfrauendaseins einfließen lässt und die positiven Reaktionen ihrer Follower. Als Lea sich entschließt Matt zu verlassen, löst das eine Kette von Reaktionen aus, die an einigen Stellen bei mir Unverständnis über Leas Entscheidungen ausgelöst haben. Die aber genau so auch im echten Leben bei Frauen, die in einer krankhaften Beziehung leben, sich täglich so abspielen. Ich bin jedenfalls begeistert von diesem Buch, für das ich eine 100%ige Leseempfehlung ausspreche. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne
Rezensent*in 2087370
Keine Angst, Darling erzählt von zwei Schwestern, die längst nicht mehr nur geografisch getrennt leben. Während Paula mit ihrer Familie in Deutschland geblieben ist, führt Lea in Florida scheinbar das perfekte Leben: hübsches Haus, attraktiver Ehemann, ein Kind und tausende Follower, die ihre Beiträge über Ehe, Haushalt und traditionelle Rollenbilder feiern. Als Aushängeschild der sogenannten Tradwife-Bewegung wirkt ihr Alltag wie aus einer anderen Zeit — geschniegelt, harmonisch und makellos.
Doch plötzlich herrscht Funkstille. Keine Videos mehr, keine Posts, keine Nachrichten. Paula spürt sofort, dass etwas nicht stimmt, und reist nach Florida. Dort stößt sie auf eine abgeschottete Wohnanlage, deren perfekte Fassade schnell Risse bekommt. Die Bewohner wirken seltsam angepasst, Leas Mann reagiert ausweichend und überall liegt dieses diffuse Gefühl von Kontrolle und Bedrohung in der Luft. Je tiefer Paula gräbt, desto verstörender wird die Wahrheit hinter der scheinbar idyllischen Welt von „Sancta Familia“.
Der Thriller entwickelt von der ersten Seite an einen enormen Sog. Die düstere Atmosphäre, die psychologischen Abgründe und die vielen überraschenden Wendungen sorgten dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders stark ist dabei die Mischung aus Spannung und gesellschaftlicher Kritik: Themen wie Social-Media-Scheinwelten, traditionelle Rollenbilder und emotionale Abhängigkeiten werden raffiniert in die Handlung eingebunden. Durch die wechselnden Perspektiven und den mitreißenden Schreibstil entsteht ein permanentes Gefühl der Unsicherheit — genau das macht die Geschichte so fesselnd. Ein packender psychologischer Thriller, der lange nachhallt
Rezensent*in 1344944
Ein Buch, eine Geschichte, was einen nicht loslässt. Die Geschichte rund um Lea, eine Tradewife, und ihren Ehemann ist wirklich richtig gut geschrieben.
Ein Plot-Twist, der mich oft schlucken ließ.
Toll fande ich auch, wie anschaulich die Videos beschrieben wurden, mit dem, was geschieht, was gesagt wurde... Das habe ich so noch nie gelesen und es war toll.
Die Geschichte hat mich oft an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht. Besonders bei Paula, Leas Schwester, die alles in ihrer Macht stehende versucht, um Lea zu finden. Dabei gerät sie selbst in einen Strudel einer Sekte, der Community in der Lea mit ihrer Familie lebt.
Spannung bis zur letzten Seite ist hier absolut gegeben. Das Ende hat mich echt schockiert, ich dachte nein, wie kann man das machen. Doch dann hat sich alles gewendet. Dennoch zeigt sich am Ende, wer ein Trauma erlebt, wird es immer wieder vor sich sehen. Egal wie viel Zeit vergangen oder wie groß der Abstand ist.
Und von meiner Seite gibt es eine klare Leseempfehlung.
Nele R, Rezensent*in
Wenn du hinter die Kulissen einer Tradwive schauen möchtest, dann ich dieses Buch genaue das richtige.
Es hat mich richtig gefesselt und mitgenommen, weil so viel emotionale Energie von dem Buch ausging, dass es mich einfach eingenommen hat.
Rezensent*in 2061976
Absolut großartiges Buch! Es vereint so viele spannende Themen, die mich regelrecht dieses Buch verschlingen lassen hat.
Es ist super geschrieben und die Story ist wirklich sehr sehr gut gemacht. Es gibt so viele unerwartete Twists, die ich absolut nicht habe kommen sehen.
In meinen Augen ist dieses Buch ein Meisterwerk.
Die Thematiken, die behandelt werden, faszinieren mich generell total. Diese dann vereint in so einem Buch zu finden, ist wirklich sehr empfehlenswert.
Es ist so aktuell und weist auf einen gefährlichen Trend hin, der im Kommen ist.
Die Autorin hat hier einen sehr guten Einblick gegeben wie so etwas passieren kann.
Klare Empfehlung!
Rezension zu "Keine Angst, Darling" von Vera Buck
Erst einmal muss ich mich bei Vera Buck entschuldigen: Keine Angst, Darling war tatsächlich mein erstes Buch von ihr – obwohl noch zwei weitere ihrer Thriller auf meinem SuB liegen.
Aber bitte: Was habe ich da gelesen?
Ich war ab der ersten Seite völlig gefesselt und regelrecht süchtig nach der Geschichte. Ich wollte immer nur weiterlesen, weil mich die Handlung sofort in ihren Bann gezogen hat. Das Thema ist unglaublich spannend, gleichzeitig aber auch beängstigend, vor allem weil es so erschreckend real wirkt.
Mehr als einmal hatte ich beim Lesen ein mulmiges Gefühl. Teilweise war es sogar unangenehm, weiterzulesen, weil die geschilderten Entwicklungen so nah an aktuellen gesellschaftlichen Themen sind. Immer wieder musste ich dabei an "The Handmaid's Tale" beziehungsweise die Welt von "Gilead" denken. Wer das Buch oder die Serie kennt, weiß, wie beklemmend diese Atmosphäre sein kann und dass man manchmal kurz Abstand braucht.
Wenn ein Buch es schafft, ein solches Gefühl der Beklemmung und des Unbehagens auszulösen, dann ist das ein großes Kompliment an die Autorin. Chapeau, Vera Buck!
Ich vergebe absolut verdiente 5 von 5 Sternen.
- Für mich ist Keine Angst, Darling ein subtiler, aber unglaublich spannender Thriller, der unter die Haut geht.
Fazit & Leseempfehlung
Keine Angst, Darling ist ein packender und beklemmender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Geschichte wirkt erschreckend real und regt zum Nachdenken an. Gerade weil das Thema so aktuell ist, zeigt das Buch auf eindrucksvolle Weise, wie schnell man in einer Welt leben könnte, die zunächst unvorstellbar erscheint.
Ich empfehle das Buch allen, die spannende Thriller mit Tiefgang mögen und Geschichten schätzen, die nicht nur unterhalten, sondern auch noch lange nach dem Lesen im Kopf bleiben. Für mich war es ein absolutes Highlight.
Sicher ist auch: Das war nicht mein letztes Buch von Vera Buck.
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