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Ein unglücklicher Tod
Ein Fall für DC Smith
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Erscheinungstermin 22.07.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Als Self-Publisher eroberte Grainger die Herzen der Leserinnen und Leser im Sturm
Nach einem internen Ermittlungsverfahren hätte man DC Smith bei der Polizei von Norfolk gern in Rente geschickt. Zu alt, zu eigensinnig, zu charakterstark befand man, doch Smith lebt für seinen Beruf und schert sich wenig darum, was seine Vorgesetzten gern hätten. Er bekommt einen Routinefall zugeteilt – der Unfalltod eines Siebzehnjährigen –, doch was sich da vor Smith eröffnet, ist nichts weniger als die Frage nach Recht oder Gerechtigkeit.
DC Smith ermittelt im beschaulichen Kings Lake in der britischen Grafschaft Norfolk. Er ist ein sorgfältiger Polizeibeamter mit einem Hang zur Pedanterie, der keine spektakulären Heldentaten vollbringt, sondern akribisch und emphatisch seiner Arbeit nachgeht. Wo er aneckt, sind Vorgesetzte und Hierarchien, weshalb seine Rückkehr in den Dienst mit Vorsicht geschieht. Und so beauftragt man ihn zunächt mit einem klaren Fall; Smith soll routinemäßig den Unfalltod des siebzehnjährigen Wayne Fletcher prüfen, der beim Baden mit Freunden im Fluss ertrank. Dass der Fall längst nicht so klar ist, wie gedacht, verwickelt Smith schnell in eine Ermittlung, die große Kreise zieht. Fletcher starb tatsächlich an einem Unfall, doch ganz anders, als gedacht.
Als Self-Publisher eroberte Grainger die Herzen der Leserinnen und Leser im Sturm
Nach einem internen Ermittlungsverfahren hätte man DC Smith bei der Polizei von Norfolk gern in Rente...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783257301205 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 920508
In einem Rutsch gelesen. Ein toller Plot, intelligent, witzig und spannend mit der richtigen Portion sympathischer Ermittler und unfähige Kollegen....
Sehr britisch und doch über den Tellerrand schauend, eindrucksvoll und mit Gefühl, ich freue mich auf hoffentlich weitere Fälle des Polizisten der nicht in den Ruhestand gehen will !
Aus Schülerulk wird ernst, ein junger Mann stirbt 7nter ungeklärtem Umstand. Ein DC vor dem Ruhestand soll die Akte studieren und aufräumen aber zusammen mit einem Azubi ermittelt er auf seine Art. Spannend und wenig grausam- dasteht doch!
Bibliothekar*in 1498883
Nach einem internen Ermittlungsverfahren hätte man DC Smith bei der Polizei von Norfolk gern in Rente geschickt. Zu alt, zu eigensinnig, zu charakterstark befand man, doch Smith lebt für seinen Beruf und schert sich wenig darum, was seine Vorgesetzten gern hätten. Er bekommt einen Routinefall zugeteilt – der Unfalltod eines Siebzehnjährigen –, doch was sich da vor Smith eröffnet, ist nichts weniger als die Frage nach Recht oder Gerechtigkeit.
DC Smith ermittelt im beschaulichen Kings Lake in der britischen Grafschaft Norfolk. Er ist ein sorgfältiger Polizeibeamter mit einem Hang zur Pedanterie, der keine spektakulären Heldentaten vollbringt, sondern akribisch und emphatisch seiner Arbeit nachgeht. Wo er aneckt, sind Vorgesetzte und Hierarchien, weshalb seine Rückkehr in den Dienst mit Vorsicht geschieht. Und so beauftragt man ihn zunächt mit einem klaren Fall; Smith soll routinemäßig den Unfalltod des siebzehnjährigen Wayne Fletcher prüfen, der beim Baden mit Freunden im Fluss ertrank. Dass der Fall längst nicht so klar ist, wie gedacht, verwickelt Smith schnell in eine Ermittlung, die große Kreise zieht. Fletcher starb tatsächlich an einem Unfall, doch ganz anders, als gedacht. Als Smith die Person ausfindig macht, die Wayne Fletcher zuletzt gesehen hat, öffnet sich ein Raum, an den niemand an einem Sommernachmittag am See gedacht hätte.
Zusätzliche Informationen
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Marion S, Journalist*in
Ein Buch mit einer ungewöhnlichen Publikationsgeschichte. Der erfolglose Schriftsteller Robert Partridge hat nach fehlgeschlagenen Kontakten zu Agenturen und Verlagen beschlosssen, seine Krimis um DC Smith als Selfpublisher unter Pseudonym zu veröffentlichen. Daraus wurde ein erstaunlicher Publikumserfolg. Inzwischen gibt es fünfzehn Titel auf Englisch. Der Diogenes-Verlag bringt die Serie jetzt auf den deutschen Buchmarkt.
Ein interessanter Cop ermittelt in Norfolk. Ein bisschen erinnert er an den legendären Inspector Morse aus Oxford. Psychologisch einfühlsam ,mit viel Berufserfahrung untersucht er zum Auftakt den Tod eines Schülers. Eigentlich ein Unfall, oder vielleicht doch nicht?
Empfehlenswert für die Liebhaber klassischer englischer Krimis
Dass Peter Grainger als Selfpublisher erfolgreich war, wundert mich nach der Lektüre von "Ein unglücklicher Tod" nicht. Es ist der erste Band der Reihe um DC Smith, weitere Bände folgen noch in diesem Jahr und ich freue mich schon darauf!
Sein Vorgesetzter bei der Polizei von Norfolk würde DC Smith ja allzu gern in den Ruhestand schicken, aber Smith will nicht. Seit dem Tod seiner Frau ist die Arbeit sein Lebensinhalt. Also soll er sich um einen Unfalltod kümmern, und dazu Drogenpräventionsvorträge an Schulen halten. Außerdem soll er einen jungen Mann ausbilden und in die Polizeiarbeit einführen.
Wir lernen DC Smith als einen charakterstarken und gewissenhaften Ermittler kennen. Ihm geht es um Gerechtigkeit, was ihn mir sofort sympathisch gemacht hat. Ich habe ihn und seinen "Assistenten" sehr gerne bei den Ermittlungen begleitet. DC ist etwas in der Zeit steckengeblieben, hat mit Computern nichts am Hut. Er liebt immer noch seine Notizbücher, diese sogar in doppelter Ausführung. Einmal als Gedächtnisstütze, zum zweiten Mal zum Nachdenken beim Schreiben und .damit er bei Verlust eines Exemplars noch ein weiteres hat.
Der Krimi ist spannend zu lesen und dabei auch durchaus witzig. An manchen Stellen habe ich tatsächlich über die Formulierungen laut lachen müssen. Je weiter ich im Krimi war, desto mehr ist mir DC Smith ans Herz gewachsen. An einer Stelle hätte ich mir etwas mehr Hintergrund gewünscht (Stichwort Handy), aber ohne zu spoilern kann ich das hier nicht weiter ausführen. Diese Lücke hat aber weder der Spannung noch dem Krimi insgesamt geschadet.
Wer britische Krimis gepaart mit britischem Humor mag , wird DC Smith genauso gerne haben wie ich. Ich empfehle den Krimi auf jeden Fall weiter und freue mich auf weitere Teile mit diesem besonderen Typen DC! 5 Sterne!
Helga P, Buchhändler*in
DC Smith ist ein ausgesprochen sympathischer Held. Er geht den Oberen auf die Nerven, versteht sich gut mit allen, die ehrlich sind. Das sind aber natürlich nicht alle.
Ein junger Mann ist ums Leben gekommen, könnte als Unfall zu den Akten gelegt werden. Aber die Chefin, Alison Reeves gibt den Akt trotzdem an Smith, Das hat sicher einen Grund. Smith geht der Sache nach, gemeinsam mit Chris Waters, einem jungen Nachwuchspolizisten, der sich als deutlich schlauer entpuppt als geahnt.
Tolle Sprache, ein bisschen gemächlich, aber toll. Hat mit ausgesprochen gut gefallen.
Für alle, die es nicht blutig haben wollen, die perfekte Lektüre
Journalist*in 1908934
Leider hat mich das Buch nicht in seinen Bann ziehen können. Ich wollte endlich mal wieder einen Krimi lesen, bin aber nicht reingekommen in die Geschichte. Zu wenig spannend.
P. K, Buchhändler*in
Toller, klassischer Krimi. Geeignet für alle, die Vera Stanhope und co mögen. Sehr gut gefallen hat mir, wie mit genauester Ermittlungsarbeit ein scheinbarer Unglücksfall sich zu einem tiefgründigen Kriminalfall herausbildet. Freu mich schon auf die weiteren Bücher.
Günter S, Buchhändler*in
Origineller Plot! Man wird als Leser langsam an die wichtigsten Personen herangeführt. Dadurch entsteht eine Bindung zum Buch und das Interesse an der Geschichte bleibt erhalten bzw wächst.
Nur am Ende wird mir etwas zu viel an Erklärung für den Fall hineingepackt anstatt die Ereignisse zu erzählen.
Insgesamt aber eine Freude fürs Lesen!
Mein erster Eindruck: Maigret ermittelt in East Anglia, genauer gesagt in Norfolk. Mein zweiter Eindruck: Nein, D.C. Smith ist doch etwas smarter als Maigret. Aber besonnen und abgeklärt sind beide und das fand ich erfrischend gegenüber den vielen anderen Krimihelden, die diverse persönliche Krisen nebenbei noch bewältigen müssen. Dass ein Krimi ohne blutigen Mord auskommt, gefiel mir ebenfalls. Bei der Untersuchung eines Badeunfalls geraten D.C. Smith und sein junger Assistent Waters in eine Geschichte hinein, deren Beginn sie im Krieg zwischen Bosnien und Serbien finden. Smith und Waters ergänzen sich bei den Ermittlungen gut, denn sie schweigen an den richtigen Stellen oder bieten sich einen dezenten humorvollen Schlagabtausch.
In der neuen Reihe sehe ich viel Verkaufspotential und ich freue mich schon auf Band 2!
Buchhändler*in 1558980
Endlich mal wieder ein neuer britischer Krimi-Autor am Spannungshimmel. Der Schauplatz erinnert zwar an die Fernseh-Krimi-Idyllen, die Handlung aber gerade in der Rückschau bietet sehr viel mehr.
Dafür sticht die Lakonie und Ironie von DC Smith positiv hervor.
Mehr!!!
Das Cover hat etwas. Der Himmel in den tollen Farben, im Vordergrund die Boote auf dem Wasser, schon ansprechend.
Wir begleiten DC Smith, der endlich wieder im Dienst ist, aber erstmal nur einen Fall bekommt, der eigentlich ganz klar ist. Dazu noch einen jungen Polizisten in Ausbildung, der unweigerlich DCs Arbeitsweise mitbekommt.
DC ist ein kauziger Kerl, den man trotzdem irgendwie mögen muss. Der Umgang mit Kollegen ist teilweise vielleicht nicht so nett, aber er weiß, was er will und das zieht er dann auch durch. Mit moderner Technik hat er es nicht so und gibt so die Dinge, die einfacher am Computer zu erledigen sind, an seinen Helfer weiter, der sich damit umso besser auskennt.
Es ist ein absolut spannender Krimi, der vielleicht nicht mit großer Action daher kommt, aber trotz alledem rasant ist. Die Personen, allen voran DC Smith, sind überzeugend und das Setting ist auch sehr genial. Vor allem erkennt man, das DC vielleicht nicht gut mit Vorgesetzten auskommt, dafür aber umso besser mit den Menschen, von denen er sich ein Vorankommen in den Ermittlungen verspricht. Manchmal wird es sogar richtig poetisch. So fand ich den Satz „Dieser Gedanke erfüllte ihn mit einer merkwürdigen Aufregung, die fast an Angst grenzte, als wäre er ein Abenteurer auf dem Weg in den dunklen und mysteriösen Kontinent ihrer gemeinsamen Zukunft.“ richtig genial.
Lesen macht also Sinn und Spaß, denn auch das Ende enttäuscht nicht.
M C, Buchhändler*in
Ein klassischer englischer Krimi, dem man anmerkt, dass er schon einige Jahre alt ist. Das muss nicht schlecht sein, aber mich konnte er nicht wirklich packen, ich fand ihn etwas hausbacken.
Eine Party am Fluss. Ein Jugendlicher stirbt, nachdem er schwimmen gegangen ist. Eigentlich ein typischer Badeunfall. Aber DI Reeves bittet DC Smith, einmal drüberzuschauen. Und wenn Smith sich in etwas verbissen hat, dann findet er auch etwas. Zusammen mit dem Neuling Waters bohrt er nach und stößt auf Abgründe, die niemand zuvor vermutet hatte. Das kommt bei den Vorgesetzen nicht unbedingt gut an. Zuerst versucht man, ihn in seinen Ermittlungen zu behindern, später bestärkt man in kurioserweise darin. Smiths Misstrauen ist geweckt.
Smith ist ein Dinosaurier, ein Detective der alten Schule. Er arbeitet akribisch und nach Bauchgefühl. Mit den digitalen Medien hat er es nicht so. Aber dafür ist ja Constable Waters da. Er ermittelt angenehm unaufgeregt und hartnäckig. Aber man sollte sich nicht von seiner Unscheinbarkeit täuschen lassen. Wie ein Terrier bleibt er an seinen Verdächtigen dran, bis er sie gestellt hat. Dabei geht er nicht unbedingt nach dem Polizeilehrbuch vor. Vermutlich hat ihm dies die Degradierung zum Sergeant eingebracht, genau erklärt wird diese nicht. Es bleibt auch im Dunklen, woran genau seine Frau Sheila gestorben ist. Da bleibt also noch ein bisschen Spannung für weitere Bände.
Dieser Krimi ist nichts für Leser, denen es vor allem auf Action ankommt. Hier geht es viel in die Tiefe. Es geht um alte Wunden, Mechanismen und Machtspiele im Polizeiapparat, um Rache und Gerechtigkeit. Wer Hintergründiges mag, wird hier bestens bedient.
Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen, lässt doch beides auf einen spannenden Krimi hoffen. Von dem Schriftsteller habe ich bis jetzt noch nichts gehört und gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Zur Geschichte, Dc Smith ist bei der Polizei in Norfolk. Man hätte ihn gerne in Rente geschickt, da er einfach zu alt und zu eigensinnig ist. So hat man ihm nun noch einen einfachen Routine fall gegeben. Ein 17 jähriger, der in einem See ertrunken ist. Doch bei seinen Ermittlungen merkt DC. Smith bald, dass es sich hier nicht um einen einfachen Unfalltod handelt sondern dass sich dahinter etwas anderes verbirgt. Doch was genau, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Ich muss gestehen, dass mich das Buch zu keiner Zeit wirklich gepackt hat. Es plätschert alles so vor sich hin und zieht sich endlos in die Länge. Mich konnte das Buch nicht wirklich erreichen, ich kann es nicht wirklich weiter empfehlen
Maria H, Rezensent*in
"Ein unglücklicher Tod" ist ein Krimi, der spannend zu lesen ist. Manche Formulierungen sind so geschrieben, dass man eher zum Lachen neigt. Das Buch erinnert an britische Krimis, vermischt mit britischem Humor. Für mich war es gerade das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt. Spannend und unterhaltsam.
Simone F, Rezensent*in
Ich war neugierig auf diesen ersten Roman von Peter Grainger, der als Self-Publisher mit seiner DC-Smith-Reihe über 1 Million Bücher verkauft hat. Die ersten drei Bände erscheinen nun in den nächsten Monaten auch auf Deutsch bei Diogenes.
Detective Sergeant David „DC“ Smith ist Mitte Fünfzig und bei der Polizei in Kings Lake für seine unkonventionelle, leicht verschrobene Art berühmt-berüchtigt. Sein Vorgesetzter würde ihn am liebsten in den Ruhestand versetzen, doch DC Smith denkt nicht ans Aufhören. Als er nach einem internen Ermittlungsverfahren in den Dienst zurückkehrt, weist man ihm den Fall eines ertrunkenen Jugendlichen zu. Ein Unfall, reine Routine. Doch Smith entdeckt Ungereimtheiten und beginnt Fragen zu stellen, begleitet vom jungen Detective Constable Christopher Waters.
DC Smith war mir mit seiner leicht kauzigen, aber dennoch empathischen Art und seinem trockenen Humor auf Anhieb sympathisch. Er ist noch ein Ermittler „vom alten Schlag“, selbst im Jahr 2011 zieht er sein Notizbuch dem Computer vor. Seine Menschenkenntnis kommt ihm bei seinen Ermittlungen zugute, ebenso der Umstand, dass er aufgrund seines unscheinbaren Äußeren leicht unterschätzt wird.
Der Fall selbst konnte mich allerdings noch nicht so richtig überzeugen, da er sich sehr gemächlich entwickelt und mir die Spannung und wirklich überraschende Entwicklungen fehlten.
Anette U, Bibliothekar*in
Ein toller Serienauftakt für alle Fans von guten, englischen Krimis!
„Ein unglücklicher Tod“ von Peter Grainger führt uns nach Kings Lake in die Grafschaft Norfolk.
DC Smith hat nach längerer Pause und trotz der Hoffnung seiner Vorgesetzten, er möge sich in den Ruhestand verabschieden, gerade wieder seinen Dienst aufgenommen.
Da seine unkonventionellen Arbeitsmethoden zwar äußerst erfolgreich aber der Chefetage ein Dorn im Auge sind, überträgt man ihm versuchsweise erstmal etwas Unspektakuläres:
Smith soll sich um den Unfalltod eines siebzehnjährigen Schülers kümmern.
Der Azubi Chris Watson wird ihm an die Seite gestellt, um ihm bei der Routinearbeit ein bisschen über die Schulter zu schauen.
Es dauert aber nicht lange, da stößt Smith auf Ungereimtheiten und seine von langer, akribischer Polizeiarbeit geschärften Instinkte schlagen an.
Schnell findet der DC, den man leicht unterschätzt, heraus, dass der Tod des Schülers mit Ereignissen zusammenhängt, die Kreise bis nach ganz oben ziehen und geheim bleiben sollen.
Sein junger Azubi entpuppt sich als ähnlich gute Spürnase und entwickelt sich zu einer perfekt ergänzenden Hilfe.
Hier stimmt wirklich alles: intelligente Spannung ohne Blutrausch, feiner englischer Humor, ein geschichtliches, sensibles Thema und ein richtig sympathisches Ermittlerteam.
Da kann man es kaum noch erwarten bis der nächste Fall erscheint!
Vielen Dank an NetGalley für die Bereitstellung des tollen Leseexemplars!
Rezensent*in 594136
Das recht idyllische, aber im Grunde etwas nichtssagende Cover eines still ruhenden Flusses leitet hier direkt zum Tatort über. Die Geschichte beginnt mit einem übermütigen, angetrunkenen Studenten, der schwimmend ein Kanu verfolgt, um den Fahrer ein wenig zu ärgern. Dabei verschwindet der junge Mann plötzlich aus den Augen seiner Freunde und wird erst viel später tot aufgefunden.
Die Hauptperson des Krimis ist DC Smith – ein echtes Fossil der Polizeibehörde. Er ist unbestechlich, stur, geht konsequent seinen eigenen Weg und hat dabei immer das Gesetz vor Augen. Genau damit ist er seinen Vorgesetzten natürlich ein Dorn im Auge, die ihn am liebsten schon längst in Rente schicken würden – bisher allerdings erfolglos. Wohl auch deshalb drückt man ihm nun den Fall des toten Studenten aufs Auge, was auf den ersten Blick nach reiner Routineermittlung aussieht. Zudem soll er nebenbei auch noch einen Frischling direkt von der Polizeiakademie einarbeiten.
Entgegen aller Erwartungen der Chefs entwickeln sich die beiden zusammen zu einem absolut fantastischen Team. Schnell merken sie, dass hinter dem Ertrinkungstod viel mehr steckt, und sie kommen einer hochbrisanten Sache auf die Spur. Obwohl ihnen selbst aus höchsten Kreisen immer wieder nur Steine in den Weg gelegt werden, lassen sie sich nicht beirren.
Das Ganze ist durchweg spannend geschrieben. Die beiden Ermittler sind zutiefst sympathisch gezeichnet, und der packende Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Ein wirklich gelungener Krimi – ich hoffe sehr, dass dieses Duo noch in weiteren Fällen zusammen ermitteln darf!
Susanne B, Rezensent*in
Tatort Norfolk
Peter Grainger kannte ich bisher nicht. Eine echte Entdeckung! Denn „Ein unglücklicher Tod: Ein Fall für DC Smith“, ist ein richtig schöner britischer Krimi. Humorvoll, wunderbare Sprache. Worum geht es?
Der kürzlich degradierte Detective Constable Smith kehrt trotz des Drucks seiner Vorgesetzten, nach einer internen Untersuchung eines seiner früheren Fälle in den Ruhestand zu gehen, zum Polizeirevier Kings Lake in Norfork zurück.
DC Smith wird mit einem Routinefall betraut. War der Tod des 17-jährigen Wayne Fletcher tatsächlich ein Unfall? Scheinbar ist er ertrunken. Außerdem soll er seinen neuen Kollegen Chris Waters einarbeiten. Smith entdeckt Unstimmigkeiten…
„Ein unglücklicher Tod“ ist spannend und unterhaltsam. Peter Gainger, der eigentlich Robert Partridge heißt, hat einen atmosphärisch dichten Krimi geschrieben. Dazu ein flüssig zu lesender, sprachlich gewandter Schreibstil.
Gut skizzierte Figuren machen die Story authentisch. DC Smith war mir sofort sympathisch. Seine unkonventionellen Methoden. Ein bisschen wie Inspector Rebus aus den Büchern von Ian Rankin.
Und so bin ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, „Gnade vor Recht“, die im September erscheinen soll.
Fazit: Gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Reihe mit britischem Humor und treffsicheren Dialogen.
Ein großartiger klassischer Krimi - DC Smith ist ein Ermittler mit Charakter. Die Handlung langsam, der Stil anspruchsvoll, der Fall interessant!
Buchhändler*in 1856099
Sehr kurzweilig. In rasantem Tempo taucht man ein in ein anderes Land und begegnet den doch sehr bekannten menschlichen Abgründen.
Der Tod des 17-jährigen Wayne Fletcher beim Schwimmen im Fluss schien ein Unfall gewesen zu sein. Doch außer der Tatsache, dass Wayne ein gut trainierter Sportler und Schwimmer war, hätte der Stil misstrauisch machen müssen, in dem „DC“ Smith dieser Fall übertragen wird. Nach internen Ermittlungen gegen Smith soll der wie ein Routinefall wirkende Tod des jungen Mannes ihn offenbar dienstlich degradieren und evtl. nötigen, in Rente zu gehen. Dass Smith als einziger Assistent der junge Christopher Waters, Sohn eines Polizeikollegen, auf dessen ausdrücklichen Wunsch zur Seite gestellt wird, sollte ebenfalls misstrauisch machen. Wayne Fletcher war tot im Uferbereich gefunden worden, fern jeder Strömung und ein Unbekannter war zuvor auf dem Fluss in einem auffälligen, aus Holz gebauten Kanadier mit Stechpaddel und unterwegs in flottem Tempo beobachtet worden. In einem Arbeitsklima, in dem Polizeivertreter auf öffentliche Kritik nur noch gebetsmühlenartig antworten „Schreiben Sie bitte unbedingt an Ihren Abgeordneten“, recherchiert der erfahrene Ermittler gemeinsam mit dem Berufsanfänger, der sich als unentbehrlicher Sidekick zeigt. Für Smith dient ein Telefon allein zum Telefonieren, Waters wird andere Saiten aufziehen. Eine Spur, die die Kollegin Reeve zwar in den Akten notierte, die jedoch nicht verfolgt wurde, führt Smith und Waters in das herrschaftliche Anwesen „Manley Park“, das direkt am öffentlichen Wanderweg liegt, der am Fluss entlang führt. Smith demonstriert hier, dass mit einem Ermittler, der zuvor als Soldat im Auslandseinsatz „gedient“ hat, nicht zu spaßen ist und dass auch Peter Graingers Leser:innen ihn nicht unterschätzen sollten.
Fazit
Peter Graingers durch viele Personen komplexer Einstiegsband wartet mit einem Fall auf, der mich zuerst durch den Fundort des Toten am Fluss interessiert hat und anschließend mit seiner stufenweisen Entwicklung zum ganz großen Fall fesseln konnte. Die Zusammenarbeit von Alt und Jung, Smith‘ routinierte Vernehmungstaktik und nicht zuletzt meine Zweifel an Christopher Waters lieferten spannende Lektüre, die die Frage aufwirft, warum Grainger in Deutschland nicht längst bekannter ist.
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Die Serie: 17 Bände, Band 1 erschien zuerst 2013 im Selfpublishing
Meike S, Rezensent*in
DC Smith wird nach einem internen Ermittlungsverfahren wider Erwarten wieder im Dienst eingesetzt. Er soll den vermeindlich unspektakulären Tod eines jungen Mannes aufklären. Doch der Badeunfall entwickelt sich zu einem besonderen Fall, der gefährlich und weitreichend ist.
DC Smith verfolgt seine Spuren, unangepasst, stellt unbequeme Fragen und schert sich um keine Regeln. Seine Vorgesetzten sind genervt und machen ihm Druck. Doch dies ist sein ganz persönlicher Ansporn und er scheut keine Gefahr um der Gerechtigkeit Genüge zu tun.
Klug inszeniert, ein Ermittler der eigensinnig und humorvoll agiert und eine facettenreiche Handlung. Dieser Krimi hat auf jeden Fall Potential.
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