Holly im Himmel

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Erscheinungstermin 24.08.2022 | Archivierungsdatum 31.10.2022

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Zum Inhalt

Eine irrwitzige, verspielte und philosophische Abenteuergeschichte zu den drängendsten Kinderfragen

Als Holly in den Himmel kommt, ist ihr Leben noch lange nicht zu Ende. Im Jenseits ist ganz schön was los. Mitten im Gewimmel von Menschen und Tieren trifft sie auf Frida, die schon seit 100 Jahren hier ist und sich auskennt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zur Engelschule. Denn als Engel darf man, wie Frida verrät, zur Erde zurückreisen. Holly will unbedingt nachsehen, wie es ihrer Familie geht. Doch seit Bortel den Himmel regiert, ist die Schule geschlossen und der Draht zur Erde gekappt.

Eine irrwitzige, verspielte und philosophische Abenteuergeschichte zu den drängendsten Kinderfragen

Als Holly in den Himmel kommt, ist ihr Leben noch lange nicht zu Ende. Im Jenseits ist ganz schön...


Eine Anmerkung des Verlags

Illustriert von Lawrence Grimm.

Illustriert von Lawrence Grimm.


Marketing-Plan

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• Social-Media-Kampagne
• Animierte Clips mit Illustrationen und Quotes
• Digitale xxl-Leseprobe
• Blogger:innen- und Influencer:innen-Marketing

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783257013061
PREIS 14,00 € (EUR)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Der Autor Micha Lewinsky war mir vorher nicht bekannt & wenn ich es richtig verstanden habe ist dies auch sein erstes Buch, denn er ist eigentlich Drehbuchautor & Filmregisseur. Obwohl ich etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte, konnte mich das Buch doch berühren, vor allem durch seine Ideen & natürlich der Thematik rund um das Leben, das Sterben, die Trauer & den Tod. Und noch einiges dazwischen. Man merkt Herrn Lewinsky meines Erachtens an, das er eher wie bereits erwähnt aus einem anderem Metier kommt. Zudem kannte ich manche Wörter auch nicht, vielleicht rühren sie eher regional woanders her? Insgesamt ein gutes Buch, mir fehlte es manchmal allerdings etwas mehr an Gefühl.

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Holly landet im Himmel und trifft dort auf Frida, die schon einige Jahre da ist und sich auskennt. Holly wollte noch nicht aus dem Leben gehen und möchte unbedingt zurück auf die Erde, um zu schauen wie es ihrer Familie jetzt geht ohne sie. Aber das ist nur möglich als Engel, dazu muss man erst die Himmelsschulbank drücken - aber einige Hindernisse kommen den Beiden da in den Weg.
Was für ein wunderbares Buch! Ein wahrer Schatz und schon jetzt eins meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr. Ein Buch über das Sterben, das witzig und lebensfroh ist. Toll wie der Autor das schafft! Ich liebe dieses Buch!!

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Als Holly in den Himmel kommt, ist ihr Leben noch lange nicht zu Ende. Im Jenseits ist ganz schön was los. Mitten im Gewimmel von Menschen und Tieren trifft sie auf Frida, die schon seit 100 Jahren hier ist und sich auskennt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zur Engelschule. Denn als Engel darf man, wie Frida verrät, zur Erde zurückreisen. Holly will unbedingt nachsehen, wie es ihrer Familie geht. Doch seit Bortel den Himmel regiert, ist die Schule geschlossen und der Draht zur Erde gekappt. (Klappentext)

Dies ist in meinen Augen kein einfaches Buch. In dem Buch geht es um das Leben, das Sterben und den Tod – einfach um alles was damit zu tun hat. Der Schreibstil war für mich nicht immer einfach zu lesen und ich könnte mir vorstellen, dass auch jüngere Leser damit evtl. ihre Schwierigkeiten haben werden. Auch gab es Begriffe, die für mich nicht gleich ersichtlich waren. Teilweise berührte mich das Buch und machte mich nachdenklich. Was mir fehlte waren bei gewissen Begebenheiten die Emotionen. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade sensible jüngere Leser das Buch nicht alleine lesen sollten.

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Eine Abenteuergeschichte zum Thema Tod und Trauer. Nachdem Holly tödlich verunglückt ist lernt sie im Himmel Frida kennen. Die beiden müssen einige Abenteuer bestehen, bevor Holly auf der Erde nach ihrer Familie schauen kann und einiges wieder in Ordnung bringen kann.

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sehr zu empfehlen, nicht nur um mit kindern über dieses thema zu sprechen, das hier sehr schön verpackt ist
es bietet unterhaltung. wie bei der vorstellung beschieben aus meiner sicht ein irrwitziges, verspieltes und philosophisches abenteuer.

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Holly stirbt viel zu jung. Im Himmel lernt sie Frieda kennen und die Gepflogenheiten vor Ort.
Holly will ein Engel werden, damit sie nach ihrer Familie schauen kann.
Doch im Himmel regiert ein finsterer Mann. Was er sagt, ist Gesetz. Keiner traut sich ihm zu widersprechen. Holly und Frieda müssen sich was einfallen lassen, sonst stehen die Chancen gleich Null mit einem Blick zurück auf die Erde.

Micha Lewinsky hat ein verrücktes Buch über den Tod und den Himmel geschrieben.
Es darf gelacht werden. Die Geschichte ist skurril und verdreht, dabei sehr liebenswert.
Holly mochte ich sofort. Sie ist witzig und hat kluge Sätze im Sinn.
Der Erzählstil ist klasse, es kommen Sätze vor, die zum Nachdenken anregen. Auch amüsante Wortspiele, die aus Hollys Mund kommen.

Es ist eine Geschichte, die zeigt, der Tod muss keine Angst machen. Es gibt schöne Szenen, die eine Gänsehaut verursachen.
Holly versucht ihre Familie wiederzusehen und scheitert womöglich an Bortel, der ist gemein und kommandiert die Anwesenden im Himmel herum. Eine schwierige Situation für Holly und Frieda. Denn Bortel verhindert, dass sie Engel werden können.

Ich habe mich prächtig amüsiert, gleichzeitig war ich ein bisschen traurig.
Im Buch kommen viele Emotionen vor, die mir die Charaktere nahe gebracht haben.
Niedliche Zeichnungen runden die schöne Geschichte ab.

Die Altersempfehlung ist ab zehn Jahre, ich denke das passt, in dem Alter müsste ein junger Leser das erforderliche Verständnis aufbringen. Ein Erwachsener kann Hilfestellung geben. Ich habe das Buch mit 49 Jahren gelesen. Kinder- und Jugendbücher mag ich gerne.

Insgesamt ist es eine phantastische Geschichte mit wertvollen Elementen. Die Figuren sind gut gestaltet und facettenreich.
Holly im Himmel hat mir sehr gefallen. Der Autor hat das Thema wunderbar verpackt.

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Holly stirbt bei einem Verkehrsunfall vor den Augen ihrer Mutter. Im Himmel angekommen, hat sie nur noch einen Wunsch zurück zu ihrer Familie und zwar als Engel. Mit ihrer neuen Freundin gelingt ihr die Reise in die reale Welt, dort aber bringt nach Ankunft der beiden Mädchen das Chaos aus. Dieser warmherzige Roman, mit vielen humorvollen Begebenheiten und nachdenklichen Passagen rührt zu Tränen und weckt die Hoffnung, das es auch im Himmel weitergeht.

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Ein Buch vom Verlag ab 10 Jahren empfohlen zum heiklen und sehr sensiblen Thema Tod und was kommt danach?
Auf skurrile, witzige und nachdenklich stimmende Weise begleiten wir hier Holly - jüngst verstorben - im Himmel, wie sie zusammen mit ihrer neuen Freundin (bereits seit 100 Jahren hier) Abenteuer und Aufgaben zu bestehen hat.
Nicht ganz einfach - auf jeden Fall lohnenswert.

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Eine nette kurze Geschichte für Kinder. Ein bißchen Märchen und hoffnungsvoller als Sartre,d es Protagonisten die Chance auf der Erde noch einmal etwas besser zu machen gründlich verderben.

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Das Cover lässt auf ein besonderes Buch schließen und genau das erwartet den Leser dieses Titels. Holly ist ein typisches kleines Mädchen mit einer Menge Wut. Ihr Papa ist sehr, sehr traurig (ihre Eltern nennen es Depressionen), weswegen sich Mama getrennt hat. Den neuen Freund der Mama findet sie unglaublich doof und dass ihr Bruder sich mit diesem Uwe versteht, findet sie furchtbar. Sie will, dass ihre Eltern wieder zusammen sind. Ob sie damit glücklich wären, ist ihr erst mal egal. Als ein erzwungener Versöhnungsversuch zwischen Hollys Mama und Papa in einem furchtbaren Unfall endet, kommt Holly im Himmel wieder zu sich. Sie freundet sich mit Frida an, die ihr die Möglichkeit eröffnet, wieder auf die Erde zu kommen. Doch das geht nur als Engel und der im Himmel herrschende Oberengel scheint ein Schurke zu sein... ein Abenteuer zwischen Himmel und Erde beginnt. Das ist sehr emotional geschildert und die Beschreibung des Oberengels ist teilweise sehr gruselig. Auch aufgrund des schweren Themas sicher nicht für jüngere Kinder geeignet - aber gemeinsam sicher ein (Vor-)Leseerlebnis, dass das Thema Tod/Trennung einmal anders aufgreift.

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„Es gibt so viele verschiedene Arten, auf den Tod zu reagieren wie auf das Leben. Die einen machten das Beste daraus, die anderen wehren sich bis zum Schluss dagegen.“

Als Holly bei einem Unfall stirbt, ist sie gerade einmal zehn Jahre alt. Sie lässt ihre Mutter, deren neuen Freund Uwe, ihren Papa und ihren kleinen Bruder Timi zurück und fliegt hinauf in den Himmel. Dort treffen alle aufeinander: Menschen und Tiere. In dem Gewusel lernt Holly zum Glück Frieda kennen, die sich bestens auskennt, wo sie doch schon über hundert Jahre im Himmel ist. Doch Holly kann nur daran denken, ihre Familie wiederzusehen und ist wild entschlossen, ein Engel zu werden, um auf die Erde zurückzukehren. Allerdings herrscht im Himmel der Vorsitzende der Engel namens Bortel, der Lügen verbreitet und seine neue Ordnung es nicht vorsieht, neue Engel auszubilden.

Autor Micha Lewinsky stellt das Bild vom friedlichen Himmel ziemlich auf den Kopf. Dort gibt es keine Engel „mit goldenen Flügeln und rosigen Wangen“, aber Freunde wie Gissi und Sören, die im Hintergrund Widerstand leisten, gegen die alleinige Herrschaft von Bortel, der, wie wir finden, eher in die Hölle gehört hätte. Trotzdem ist es ein schöner Ort, wie Frieda es passiert formuliert: „Keine Angst. Mehr als einmal sterben kannst du nicht. Das ist das Gute hier. Deshalb macht es so Spaß.“ Dieser politische Aspekt bringt zumindest Spannung und Abwechslung, ohne zu stark vom eigentlich Thema abzulenken. Tod und Trauer gehören immer noch zu den Tabuthemen, über die niemand gern spricht. Umso schöner finde ich es, dass Lewinsky sich so ehrlich, humorvoll, skurril und auch tröstlich damit beschäftigt. Auch andere Themen werden aufgegriffen, wie die meditierende Mutter, der die Ruhe bei der Trauer hilft, der depressive Vater, der oft traurig ist. Es sind viele kluge Botschaften und Anspielungen zwischen den Zeilen - für Kinder und Erwachsene: „Man kann immer nur vorwärts. Auch wenn man gestorben ist.“

Ganz nebenbei gibt die Handlung auch etwas Hilfestellung, wenn man selbst etwas Trost gebrauchen kann, denn es hilft, über die Toten zu sprechen und den verschiedenen Emotionen mit Verständnis zu begegnen. Die Trauerphasen und andere Begriffe werden in einfachen Worten verständlich erklärt. Schreibstil und Kapitellänge ist der Zielgruppe angemessen, die Handlung ist spannend und ungewöhnlich. Besonders die Dialoge haben einen ganz besonderen Witz, der mich oft schmunzeln ließ.

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Magisches Buch über das Leben und das Sterben.
Abenteuerlich geschrieben, mit der Hoffnung für Kinder - nach dem Tode geht es weiter.

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"Holly Im Himmel" von Micha Lewinsky, ist ein fantasievolle Geschichte mit ernster Thematik.

Nach einem tragischen Unfall wacht Holly nicht mehr auf und landet im Himmel. Doch dort ist ihr Leben noch lange nicht vorbei. Mitten im Trubel zwischen Menschen und Tieren trifft sie auf Frida, die sich im Himmel auskennt, schliesslich ist sie hier seit 100 Jahren. Holly wünscht sich sehnlichst zurück zu ihrer Familie zu können und erfährt von Frida das sie als Engel wieder auf die Erde zurückreisen kann. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zur Engelschule. Doch seit Brotel den Himmel regiert, ist die Schule geschlossen und somit der Weg als Engel auf die Erde zu gelangen gekappt.

Micha Lewinsky nimmt seine Leser mit in eine außergewöhnlich, fantasievoll und bewegend geschriebene Geschichte. Auch wenn die Thematik über den Tod, ein eher schwieriges Thema ist, hat mir die Umsetzung in der Geschichte auf kindgerechte Art gut gefallen. Die Handlung ist überaus fantasievoll, spannend und gespickt durch humorvolle Lesemomente. Die Charaktere sind authentisch ausgearbeitet in die man sich gut hineinversetzten kann. Auch der Schreibstil liest sich sehr locker, leicht und fliessend.

Doch auch wenn mich die Geschichte im grossen und ganzen gut unterhalten konnte, empfand ich es insgesamt dem Lesealter nicht ganz entsprechend und hätte das Lesealter auf 12 Jahre angesetzt.

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Zum Inhalt:
Holly kann es nicht fassen. Sie ist im Himmel! was ist denn da passiert? Nach und nach muss sie begreifen, dass sie gestorben ist und im Himmel. Und dort oben ist ganz schön was los. Unter den vielen Menschen und Tieren stößt sie auf Frieda, die schon ewig hier oben ist. Mit ihr zusammen will sie zur Engelschule, denn als Engel darf man zurück auf die Erde. Doch es kommt alles anders als geplant.
Meine Meinung:
Den Tod eines Kinder so humorvoll und doch auch irgendwie ernsthaft zu einem Buch zu machen, finde ich ausgesprochen gelungen. Es ist daraus eine Art Abenteuergeschichte geworden, die aber auch Raum lässt für die Trauer und den unfassbaren Schmerz, die Schuldgefühle. Aber wichtigstes Element ist dennoch das Abenteuer. Für mich ein Buch, mit dem man Kinder nicht unbedingt allein lassen sollte, aber das wirklich gut ist, um eben zu zeigen, dass auch junge Menschen sterben können.
Fazit:
Ganz toll

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Ein außergewöhnliches Kinderbuch. Holly hat es zur Zeit nicht einfach. Nach einem Streit mit Ihrer Mutter rennt sie vor ein Auto und stirbt. Sie erwacht im Himmel. Nun setzt sie alles daran ein Engel zu werden um zurück zu ihrer Mutter zu fliegen.
Ein Buch was berührt und trotzdem auch humorvolle Szenen hat. Ein Kinderbuch über Trauer mal anders geschrieben.

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Eine kindliche Abenteuergeschichte um ernste Themen
Zwei Mädchen, die zehnjährige Holly und die 100-jährige Frida, halten sich im Himmel auf. Zunächst aber gerät Holly durch die Trennung vom depressiven Vater in emotionale Schwierigkeiten besonders mit ihrer Mutter und ihrem neuen, lustigen Freund. In einem hitzigen Gespräch voll krasser Ablehnung verunglückt Holly schließlich tödlich, kommt in den Himmel und trifft dort ihre erste richtige Freundin, Frida. Eine richtige Familie hatte auch sie nicht. Als Engel wollten beide zurück zur Erde. Doch Bortel, der große Vorsitzende, glaubt, durch ein Regelsystem mit vielen Schaltern und Türen und durch Schließung der Engelschule dies verhindern zu können. Eigentlich sollte es im Himmel keinen bösen Kontrahenten wie ihn geben, sorgt natürlich für mehr Spannung. In neuen Körpern reisen beide Mädchen einen Tag vor Heiligabend zurück zur Erde, erfahren von all den Phasen der Trauerverarbeitung in Hollys Familie, suchen eifrig nach Auswegen.
Angerissen werde mehrere Probleme: Depression, neue Partnerwahl in der Familie mit deren Ablehnung durch ihre Kinder, Tod und Trauer für Groß und Klein, aber auch Freundschaft. Das böse Element rund um Herrn Bortel im ganzen Geschehen passt für mich nicht ganz optimal hinein.

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Ich habe dieses Kinderbuch erstmal selbst gelesen und hatte eigentlich geplant, es danach meiner Tochter vorzulesen, habe mich aber nach längerem Nachdenken dagegen entschieden.

Mir fiel es zuerst schwer, einzuordnen, warum "Holly im Himmel" ein negatives Gefühl bei mir hinterlassen hat. Aber mittlerweile weiß ich es: Wir sind gläubige Christen und vermitteln unseren Kindern, dass man nach dem Tod in den Himmel kommt. Und ganz wichtig bei dieser Tatsache ist für uns, dass man im Himmel glücklich ist.

Holly ist aber nicht glücklich, als sie stirbt und im Himmel wieder zu sich kommt. Sie will dort nicht sein, vermisst ihre Familie und will unbedingt zurück auf die Erde, zurück zu ihrer Familie. Und genau diese Tatsache mag ich absolut nicht. Dazu kommt, dass es im Himmel einen bösen "Oberengel" gibt, bei dem sich später herausstellt, dass er zu Lebzeiten auch schon böse war. Und auch das stört mich sehr. Im Leben böse, im Himmel böse. Das mag ich absolut nicht, denn es macht den Glauben zunichte, dass der Himmel ein schöner Ort ist.
Wahrscheinlich empfinden nicht-gläubige Menschen das anders, aber mich stört es auf jeden Fall so stark, dass ich das Buch meinen Kindern nicht zum Lesen geben möchte.

Der Rest der Geschichte ist nicht schlecht, auch den Schreibstil mochte ich. Allerdings sind mir zu viele wichtige Themen hineingepackt worden: Depression des Vaters, Trennung der Eltern, neuer Partner der Mutter, Verlust des Kindes und Trauerbewältigung - und irgendwie bleiben diese Themen dann doch alle auf der Strecke.

Fazit: Ich habe es gelesen, mag es aber nicht empfehlen.

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Das Buch schafft die Gratwanderung, einerseits unterhaltsam und teils auch lustig zu sein, und trotzdem auf einfühlsame Art über das Thema Tod zu sprechen.

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58 Micha Lewinsky: Holly im Himmel, Jugendbuch ab 10 J., 272 S. (Diogenes)
ET: 24.8.2022

NetGalley (September)

Ohne grosse Erwartungen habe ich dieses Kinderbuch gelesen. Einerseits hat es amüsante Szenen aber mit der Beschreibung im «Himmel» komme ich irgendwie nicht zurecht.
Man kann getrennter Meinung sein, ob gläubig oder nicht, jedoch stimmt für mich die Vorstellung überhaupt nicht, dass es im Himmel eine Zweiklassengesellschaft hat und man da unglücklich ist. Ich stelle mir vor, dass man da von allen Sorgen und Schmerzen befreit ist, vor allem glücklich ist und irgendwann mit all seinen Liebsten wieder vereint ist.
Es sollte doch ein Kinderbuch sein, das einem Kind das Thema Tod etwas fassbarer macht oder allenfalls sogar Trost spenden kann.
Ich glaube aber nicht, dass das mit dieser Geschichte gelingt.
Auch wurden mir zusätzlich zu viele Themen reingesteckt: Vater Depression, Mutter mit neuem Partner u.a., nach dem plötzlichen Tod von Holly versinkt die Familie in Trauer, all dies hätte kindgerechter erzählt werden können.
Leider nicht ganz gelungen, finde ich.

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Holly ist noch ein junges Mädchen als sie in den Himmel kommt. Doch im Jenseits ist ganz schön was los und vieles scheint nicht gut zu funktionieren. Mitten im Gewimmel von Menschen und Tieren trifft Holly auf Frida, die schon vor 100 Jahren gestorben ist und seitdem im Himmel lebt, deshalb kennt sie sich auch gut aus. Holly will unbedingt als Engel zur Erde zurück und nachsehen, wie es ihrer Familie geht. Doch seit Bortel den Himmel regiert, ist die Schule geschlossen und niemand darf zur Erde reisen...

Der Schreibstil dieses Buches ist leicht verständlich und kindgerecht. Bildhaft entsteht der Himmel mit seinem Gewimmel an toten Menschen und Tieren vor dem inneren Auge des Lesers. Aber auch für Erwachsene ist die Geschichte interessant und bei dieser Thematik wäre es das Beste die Geschichte gemeinsam mit dem Kind zu erleben und Fragen die beim lesen aufkommen zu beantworten und zu besprechen.

Holly ist ein sympathisches Mädchen weshalb es nicht schwer fällt sie schnell ins Herz zu schließen und mit ihr mitzufiebern. Ihre Gedanken und Gefühle waren für mich immer nachvollziehbar. Auch Frida mochte ich sehr schnell gern und fand es toll sich mit ihr und Holly ins Abenteuer zu stürzen.

Die Handlung ist vom Thema her eher etwas für ältere Kinder, aber die Themen Tod, Sterben und das Leben nach dem Tod werden Kindern im Buch gut und anschaulich näher gebracht. Mir hat die Geschichte Spaß gemacht, mal war sie humorvoll, mal ernst und dann wieder spannend. Eine schöne Mischung, die kaum einmal Langeweile aufkommen ließ. Das Ende vom Bösewicht war mir fast etwas zu einfach gelöst aber das ist immer Geschmackssache.

Fazit: Ein gelungenes Kinderbuch über die Themen Trauer, Tod und Leben nach dem Tod, dass ich vorallem älteren Kindern oder Erwachsenen die gemeinsam mit dem Kind lesen weiterempfehlen kann.

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Ich habe schon viele, viele Bücher über das Thema "Tod und das Leben danach" gelesen, denn dieses Thema beschäftigt mich schon sehr ...
Aber noch nie zuvor habe ich ein Buch gelesen, in dem dieses Thema so lebendig präsentiert wird wie in diesem:

"Holly im Himmel" von @michalewinsky, erschienen im Verlag @diogenes.kids

Holly ist 10, als sie bei einem Autounfall stirbt. Im Streit läuft sie vor ihrer Mama davon, als ein Laster sie erfasst.
Holly hat noch gar nicht realisiert, was geht gerade passiert ist, als sie sich im Himmel wiederfindet.
Dort ist es vor allem eins: voll und trubelig. Mit dem weit verbreiteten Bild von "Friede, Freude, Heiterkeit" hat der Himmel in diesem Buch übrigens gar nichts zu tun, hier gibt es sogar richtige Fieslinge!
Im Himmel trifft Holly auf Frida, die schon vor hundert Jahren dort angekommen ist. Frida wird Holly eine gute Freundin... Und Holly für Frida, denn die Mädchen brauchen sich gegenseitig....

Das vorliegende Buch ist bewegend! Der Autor nähert sich dem schwierigen Thema mit einer großen Leichtigkeit, ohne den nötigen Respekt aus den Augen zu verlieren.
Das Buch wird vom Verlag ab 10 Jahren empfohlen, das finde ich auch passend, möchte aber anregen, dass dies ein Buch ist, dass man am besten gemeinsam liest, oder zumindest als Erwachsener gesprächsbereit ist.
Das Buch eignet sich wunderbar um mit Kindern ins Gespräch zu kommen und über den Tod, Trauer und auch das Leben zu philosophieren!

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Zum Buch:

Holly hatte einen Unfall und ist im Himmel. Dort lernt sie Frida kennen, die schon hundert Jahre tot ist. Frida erzählt Holly, das sie als Engel zurück zur Erde darf. Also machen sie sich auf in die Engelschule. Aber der Vorsitzende Bortel hat andere Pläne.

Meine Meinung:

Ich fand den Klappentext und das Cover interessant und es machte mich neugierig.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Geschichte ist humorvoll und überraschend, damit hätte ich eher nicht gerechnet.
Die Geschichte ist allerdings eher für ältere Kinder, so ab zehn, elf Jahren.
Die Idee wie es im Himmel sein könnte, fand ich ganz interessant. Holly ist bzw. war ein aufgewecktes Mädchen, sie war mir sympathisch. Das Buch greift ein Thema auf, den Tod, und das auch noch humorvoll. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und habe es gerne gelesen, Holly und Frida mischen den Himmel und die Engel auf.
Nicht nur für Kinder ein gutes Buch, auch Erwachsene haben mit Holly ihre Freude.

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Ein originelles Buch um Kindern das Thema Tod und Sterben näher zu bringen. Die fantasievolle Geschichte vermittelt Spass beim Lesen. Wunderbare Metaphern entstehen. Empfehlenswert ab Schulalter zum Selberlesen und diskutieren

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"Holly im Himmel" ist ein Titel, der lange in mir nachgewirkt hat. Das Buch geht mit der Thematik des Todes einfühlsam und trotzdem nicht realitätsfern um. Ein schwieriges Thema, welches in diesem Kinderbuch sinnvoll Platz findet.

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Sehr berührend und trotz dem Thema Tod auch mit Humor und sehr sympathisch geschrieben. Ein tolles Jugendbuch aber auch für Erwachsene super geeignet. Ein Buch, welches ich gerne immer wieder empfehlen werde.

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Hollys Leben auf Erden ist wirklich anstrengend. Ihre Eltern haben sich getrennt, ihr kleiner Bruder Timi nervt, der Vater leidet unter Depressionen und der neue Freund der Mutter ist einfach nur doof. Als Holly während eines Streits mit ihrer Mutter auf die Straße rennt, wird sie von einem Lieferwagen erfasst, stirbt und kommt in den Himmel. Völlig überfordert von dem ganzen Gewimmel, das hier oben herrscht, trifft sie auf Frida, die schon 100 Jahre lang im Himmel herumirrt und sich gut auskennt. Von ihr erfährt sie, dass es eine Möglichkeit gibt, als Engel zurück auf die Erde zu kommen. Wäre da nicht der fiese Oberengel Bortel, der ein strenges Regime führt und es den Neuankömmlingen nicht leicht macht, die Engelschule zu besuchen. Gemeinsam mit Frida setzt sie alles daran, ihre Familie auf Erden wiederzusehen…

Was für ein Gefühlschaos war das denn bitte!? Ich bin durch alle emotionalen Höhen und Tiefen geschlittert, habe gelacht, geweint, geschmunzelt, mitgefiebert und mich zudem köstlich amüsiert. Dem Schweizer Drehbuchautor und Filmregisseur Micha Lewinsky ist mit „Holly im Himmel“ eine unterhaltsame, skurrile und überaus berührende Geschichte über das Leben nach dem Tod gelungen. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit verwebt er ernste Themen, wie die Trennung der Eltern, Depression, Tod und Trauer mit einer spannenden Abenteuergeschichte gespickt mit einer Vielzahl humorvoller Momente. Der Schreibstil ist leicht verständlich, die Geschichte trotz der Ernsthaftigkeit auf sensible und fantasievolle Art und Weise kinderecht aufbereitet.

Ein gelungenes Kinder- und Jugendbuch zum Thema Trauer, Tod und Leben nach dem Tod, das für Leser*innen ab 10 Jahren geeignet ist. Wobei ich denke, dass es bei dieser Thematik sicherlich besser ist, diese doch sehr nahegehende Lektüre gemeinsam mit dem Kind zu lesen.

Das tolle Cover und die zum Text passenden cartoonartigen Schwarz-Weiß-Illustrationen im Buch stammen übrigens von Lawrence Grimm.

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