Walter muss weg

Frau Huber ermittelt. Der erste Fall

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Erscheinungstermin 07.05.2020 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Auf dem Dorf kommen die Leichen wenigstens an die frische Luft!

Glaubenthal: Umgeben von ausgedehnten Wäldern liegt es in einer sanften, von wildromantischen Schluchten durchzogenen Hügellandschaft. Doch der schöne Schein trügt – dieses Dorf hat es in sich! Das bekommt auch Hannelore Huber auf der Beerdigung ihres Mannes zu spüren. Groß war die Vorfreude auf ein beschauliches Leben in Harmonie: endlich Witwe. Nun aber muss sie auf ihre alten Tage auch noch Ermittlerin werden. Denn im Sarg ruht, wie sich zeigt, nicht ihr Ehegatte, sondern eine falsche Leiche ... Thomas Raab erzählt mit großartigem schwarzem Humor, wie sich die grantige Huberin auf die Suche nach dem verstorbenen Ehegatten begibt und zu ermitteln beginnt. Unterstützung erhält sie dabei ungebeten von einer fremden rotzfrechen Göre, die zumindest einen vielversprechenden Nachnamen trägt: Glück.

Auf dem Dorf kommen die Leichen wenigstens an die frische Luft!

Glaubenthal: Umgeben von ausgedehnten Wäldern liegt es in einer sanften, von wildromantischen Schluchten durchzogenen Hügellandschaft...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Klappenbroschur
ISBN 9783462054255
PREIS 10,28 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Siebzig Jahre lebt sie jetzt schon hier. Geburtsort Glaubenthal. Todesort wahrscheinlich auch. Und noch nie zuvor ist Derartiges passiert: Jemand wird beerdigt. Und dann ist das gar nicht dieser Jemand. Dafür ist zu allem Übel die Originalbesetzung des Sarges verschwunden, und justament muss das genau ihr Walter sein.*

Im ländlichen Glaubenthal will Hannelore Huber nur eins – die neugewonnene Freiheit ohne Ehemann genießen. Dieser ist nämlich – endlich – gestorben. Doch das Leben als Witwe fängt für die alte Huber nicht gut an. Beim Begräbnis ihres Walters kommt es zu einem Zwischenfall und nun ist allen klar, der Tote im Sarg ist gar nicht ihr Walter. Aber wo ist der dann abgeblieben? Und was hat es mit den ganzen Toten auf sich, die plötzlich auftauchen? Hannelore Huber nimmt auf ihre alten Tage ihren Gehstock zur Hand und ermittelt.

Glaubenthal und die alte Huber waren keine Neulinge für mich, bin ich doch mit dem zweiten Band bereits in die Reihe eingestiegen. Da mir der so gut in Erinnerung blieb, wollte ich auch Walters Schicksal erfragen und wurde nicht enttäuscht. Herrlich ist es, Hannelore zu begleiten. Mit ihrer menschenscheuen, zynischen Art bietet die alte Huber einen eigenen Blick auf die Dorfbewohner, der mit Gemeinschaft wenig zu tun hat. Hier stehen eindeutig die Schwächen der Bewohner im Mittelpunkt nicht ihre Stärken. Und doch blitzt immer wieder Menschenfreundlichkeit durch – selbst bei der so abgehärteten Huberin.

Als Leser muss man sich hier immer wieder mit dem Gedanken auseinandersetzen, wie es dazu kommen konnte, dass eine über fünfzig Jahre bestehende Ehe so dermaßen schief gehen kann. Die Beschreibung der Ehejahre, der aufkeimende Hass, viel mehr aber noch die Gleichgültigkeit, die sich irgendwann breit macht, sind nicht ganz leicht zu verdauen.

Die Ermittlungen konfrontieren die alte Huber nicht nur mit den Erinnerungen an ihre eigene Ehe und ihr Leben, sondern auch mit dem ein oder anderen Geheimnis der Dörfler. Von Idylle kann hier keine Rede sein. Mit sehr trockenem, schwarzem Humor muss bei dieser Reihe gerechnet werden.

Bemerkenswert ist auch der Erzählstil des Autors. Er ist gespickt mit Assoziationen, die das Geschehen unterbrechen können und vom Leser einiges an Wissen erfordern, da sie nicht erklärt werden. Damit unterscheidet sich das Buch von anderen Krimis, die auf dem Land spielen.

Fazit: Den schwarzen Humor muss man mögen, dann kann man die Reihe in vollen Zügen genießen.

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Glaubenthal: Umgeben von ausgedehnten Wäldern liegt es in einer sanften, von wildromantischen Schluchten durchzogenen Hügellandschaft. Doch der schöne Schein trügt – dieses Dorf hat es in sich! Das bekommt auch Hannelore Huber auf der Beerdigung ihres Mannes zu spüren. Groß war die Vorfreude auf ein beschauliches Leben in Harmonie: endlich Witwe. Nun aber muss sie auf ihre alten Tage auch noch Ermittlerin werden. Denn im Sarg ruht, wie sich zeigt, nicht ihr Ehegatte, sondern eine falsche Leiche ... Thomas Raab erzählt mit großartigem schwarzem Humor, wie sich die grantige Huberin auf die Suche nach dem verstorbenen Ehegatten begibt und zu ermitteln beginnt. Unterstützung erhält sie dabei ungebeten von einer fremden rotzfrechen Göre, die zumindest einen vielversprechenden Nachnamen trägt: Glück.

Ein wirklich gelungener Roman. Der Schreibstil ist flüssig und gespickt mit schwarzem Humor. Aber es werden auch ernste Themen mit angesprochen, wie etwa das Leben im Alter. Frau Gruber grübelt über ihr Leben und ob sie alles Richtig gemacht hat. Doch mit seinem schwarzen Humor hat Thomas Raab die Geschichte um Frau Gruber und das Dorf nicht zu bedrückend werden lassen. Die Charakteren sind super gelungen. Ich freue mich schon auf den 2. Band.
Danke an NetGalley.

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Dieses Buch hat mich an meine Grenzen des Erträglichen gebracht. Grundsätzlich liebe ich Geschichten des dörflichen Lebens, gerne aus dem bayerischen Raum, aber Aufgrund des wirren Schreibstils, den nicht nachvollziehbaren Zeit- und Situatonssprüngen, kam ich nicht über das zweite Kapitel hinaus. Das passiert mir selten. Ich kann dieses Buch nicht empfehlen, da es viel bessere Lektüre gibt, zum Glück.

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Wer den österreichischen Humor liebt, sollte diese Satire mit Krimiplot unbedingt lesen. Herrlich skurrile Figuren mit derbem schwarzem Humor und viel Tiefgründigkeit.

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Ich hatte mich auf einen Krimi mit Humor gefreut, aber den abgerissenen Sprachstil halte ich nicht aus. Zu anstrengend ist es, den unterbrochenenGedanken, halben Sätzen und wirren Wechseln zu folgen. Leider scheint diese Art Humor mich nicht zu treffen.

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