Mörderische Côte d'Azur

Der erste Fall für Kommissar Duval

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Erscheinungstermin 13.02.2014 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Tod auf dem roten Teppich – ein spannendes Krimi-Debüt aus Südfrankreich

Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. Ein spannendes Krimi-Debüt vor mediterraner Kulisse, das auf mehr hoffen lässt.

Tod auf dem roten Teppich – ein spannendes Krimi-Debüt aus Südfrankreich

Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462046427
PREIS 10,28 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Klapptext: Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine Unaus gepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Fazit: Für Kommissar Duval stellt sich sofort die Frage, wer hatte ein Interesse daran den Filmemacher Serge Thibaut zu ermorden? Beim Lesen gewinnt man den Eindruck, dass dieser Filmemacher sich sehr stark für den Regenwald einsetzt. Doch die Ermittlungen sprechen hier eine ganz andere Sprache. Das Private des Kommissars wird geschickt eingebunden in die Handlung. Das aktuelle Thema wird so eingebunden, dass man weiterlesen muss. Man will ja wissen, wie es herauskommt. Ein Hinweis über die Täterschaft wird nicht verraten. Das muss der Leser schon selber herausfinden. Ich habe das Buch sehr gut gefunden und die Handlung ist sehr gut abgerundet. Sehr empfehlenswert.

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Vielen Dank an den Verlag, dass Band 1-3, zum Downloaden freigegeben wurde. Ich freu mich sehr nun auch diese Bände lesen zu dürfen. Ich habe diese als Hörbücher gehört und mir ist Kommissar Duval ans Herz gewachsen, seine Art, seine Familie, seine Partner, die interessanten Fälle, sowie die Gegend in der alles spielt.

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Leo Duval macht privat und beruflich einen Neuanfang und ziehtvon Paris nach Canne Und wird gleich in einen brisanten Mordfall während den Filmfestspielen in Cannes verwickelt. So beginnt der fesselnde Krimi von Christine Cazon in MörderischeCote d'Azur. Ein fließend, spannend geschriebener Krimi, den man schlecht aus der Hand legen möchte. Er beschreibt die Problematik der Polizei von gestern wie heute Seine Vorgesetzten wollen schnell einen Täter, aber die Macht des Geldes machen es dem Protagonisten schwer, den wahren Täter fest zunehmen. Dieses Buch kann ich nur empfehlen es liest sich locker und leicht und ist trotzallem spannend und fesselnd. Das Cover läßt Platz zum Träumen und passt sehr gut zu diesem Buch. Ich danke NetGalley und dem Verlag, das ich lesen durfte.

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Kommissar Léon Duval hat sich nach dem Scheitern seiner Ehe nach Cannes versetzen lassen, wo seine ehemaligen Pariser Kollegen ihn faul in der Sonne sitzen sehen bei leckerem Essen und gutem Wein. Doch gerade jetzt findet das befühmte Film-Festival statt. die Stadt ist überlaufen und alles dreht sich um Geld und Macht - und ein berühmter Fotograf und Filmemacher wird während einer Pressevorführung erschossen. Natürlich fordern alle Seiten eine schnelle Aufklärung, um dem Renommee der Stadt nicht zu schaden, aber andererseits werden die Ermittlungen offensichtlich behindert. Doch Duval erhält einen Hinweis aus unvermuteter Richtung ... Christine Cazon legt mit "Möderische Cote d`Azur" ihren ersten Krimi der Südfrankreich-Reihe um den sympathischen Kommissar Léon Duval vor, dem bis zum heutigen Tag bereits sechs weitere gefolgt sind. Mit leichter Hand geschrieben, gelingt es ihr, eine authentische Stimmung zu schaffen und den mondänen Ort und das gefeierte Filmfestival vor den Augen der Leser*Innen überaus bildhaft entstehen zu lassen. Auch, wenn mit Duval der nächste Kommissar der Bücherwelt geschaffen wurde, der auf eine gescheiterte Ehe und ein eher kompliziertes Privatleben zurückblickt, war mir diese Figur sympathisch und seine Rolle sowie seine Handlungen und Gedankengänge nachvollziehbar. Er wurde insgesamt sehr gut eingeführt, so dass ich mich schon auf seine künftigen Fälle freue. Die anderen Figuren, mit Ausnahme des jungen Villiers, der zwar häufig in die Ermittlungen eingeschaltet ist, über den wir jedoch deutlich weniger erfahren, bleiben verhältnismäßig blass, was möglicherweise an ihrer Zahl liegt, teilweise aber auch Schade ist. Das Setting gefiel mir sehr gut und trotz der Assoziation zu Urlaub gab es viele Informationen zu dem wahren Leben im Süden Frankreichs. (Sehr schön. Die verstopften Straßen und überfüllten Restaurants...) Zur Stimmung passend wird in zahlreichen Passagen geschildert, wo Duval sein Mittag- oder Abendessen einnimmt. Die mediterranen Speisen ließen mir als Genießer oftmals das Wasser im Munde zusammenlaufen - doch derartige Nebensächlichkeiten - die in Frankreich natürlich keine sind - muss man mögen. Der Krimi war logisch aufgebaut und wies einen schönen Spannungsbogen von Anfang bis Ende auf, dieses kam allerdings ein wenig überstürzt, wenngleich absolut logisch. Hierbei fand ich besonders beeindruckend, wie die Frage nach Verständnis für den Täter im Gegensatz zum ausgeübten Mord gehandhabt wurde - und auch Korruption und Einfluss großer Unternehmen spielten eine wichtige Rolle; wichtige Themen, die ich gerne in Büchern widergespiegelt sehe. Auch, wenn ich damit spoilere, möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen, denn dieser Krimi thematisiert sexuelle Gewalt an Kindern! Mir hat die "Mörderische Cote d´Azur" gut gefallen und ich freue mich auf die weiteren Fälle des Léon Duval.

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Das Krimi-Debüt einer inzwischen sehr erfolgreichen Reihe. Kommissar Léon Duval ermittelt hier in seinem ersten Fall und der führt nach Cannes zu den Filmfestspielen. Als hier ein bekannter Regisseur vermodert wird, versucht man alles, um die Schlagzeilen zu verhindern. Ich fand den Krimi sehr spannend. Als Bonus bekommt man spannende Einblicke in die Filmwelt und den schönen Ort Cannes. Wer den ersten Teil gelesen hat, muss sie alle lesen und das zurecht.

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Kommissar Duval ermittelt an der Côte d`Azur. Man erfährt neben der Krimihandlung einiges über die Region und die Mentalität der Leute. (Ich finde die Bücher von Christine Cazon sind zwar keine große Literatur, aber sehr gut gemachte Unterhalteng. Und das muss man erst einmal können!)

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Obwohl ich keinerlei Bezug zu Frankreich habe, lese ich doch gerne Krimis, die in Frankreich spielen. Dieser hier hat mir auch sehr gut gefallen. Commissaire Duval hat bisher in Paris gelebt und gearbeitet, hat sich aber nach Cannes versetzen lassen und muss dort nun erstmal Fuß fassen, seine neuen Kollegen und den neuen Wohnort kennenlernen, sich mit der Arbeitsweise seiner Kollegen vertraut machen usw. Das ist gar nicht so einfach, da sein erster Fall sofort ein Mord während der Filmfestspiele ist. Ich mag den Schreibstil der Autorin gerne. Sie schafft es, die Orte der Geschichte lebendig werden zu lassen, auch wenn man sie noch nie gesehen hat. Auch die Atmosphäre der Filmfestspiele wirkt authentisch. Der Kriminalfall ist spannend, und der Spannungsaufbau ist ihr sehr gut gelungen. Duval ist ein interessanter Charakter mit einer guten Selbstwahrnehmung. Allerdings ist er niemand, der sich alles gefallen lässt und immer ja und Amen sagt. Das wird schon während seines ersten Falles deutlich. Er hat Ecken und Kanten, und das macht ihn auf jeden Fall sympathisch. Seine neuen Kollegen lernt man alle noch nicht besonders gut kennen. Das ist aber auch nicht nötig bzw. wird sich wohl in den nächsten Büchern dieser Krimireihe intensivieren. Ich werde die nächsten Bücher auch lesen, wenn ich mal wieder Lust habe, in Frankreich auf Verbrecherjagd zu gehen.

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❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤ Rezension zu "Mörderische Côte D'azur " - der erste Fall von Kommissar Duval vom @Kiwi Verlag Superspannend Monsieur Duval ist Kommissar und wird zu einem brisanten Fall hinzugeholt. In einem Filmpalais wurde der nette Serge tot nach einer Aufführung aufgefunden. Und jetzt stehen 2.000 Zuschauer unter Verdacht, es gewesen zu sein.... Wer hat den lieben Serge auf dem Gewissen?🤔 Für mich ist es der erste Fall dieses Ermittlers und ich fand ihn dabei auch äusserst spannend. In der wunderschönen Côte D'Azur habe ich mich dabei auch wahrlich sehr wohlgefühlt. Eine wirklich traumhafte und schöne Gegend dort - muss ich sagen. Monsieur Duval wirkte dabei auf mich auch klug und durchdacht bei seinen Ermittlungen. In meinen Augen ist er dabei auch eine durchaus aufgeweckte Person. Das Filmpalais fand ich hierbei auch sehr exquisit und angenehm. Der virtuelle Film dort gefiel mir sehr. Nach einer wunderbaren Überlegungszeit bekommt er nun von mir die goldenen 5 Sterne. ❤liebevoll empfehlen kann ich es Jedem von Euch❤ ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

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Kommissar Léon Duval ist Polizist mit Leib und Seele. Daran ist seine Ehe zerbrochen. Er sucht nun Abstand von seinen privaten Problemen, indem er sich ins mondäne Cannes versetzen lässt. Sein Amtseintritt verläuft turbulent, zeitgleich mit den berühmten Filmfestspielen, und ausgerechnet jetzt wird auch noch ein berühmter Dokumentarfilmer erschossen, der sich sehr für die indigenen Völker des Regenwaldes engagiert hat. Von der ersten Sekunde steht Duval unter enormen Druck, denn die Reputation des Festivals darf keinen Schaden nehmen. Dabei werden ihm auch zunehmend Steine in den Weg gelegt, denn hinter dem Toten stehen Leute, die sowohl Geld und Einfluss haben, aber auch jede Menge zu vertuschen. Von Anfang an baut die Autorin Spannung auf, aber sie fängt auch geschickt die aufgeheizte Stimmung der Stadt ein. Duval ist ein typischer Franzose, der gern mal einen Pastis trinken geht. Zum Glück verzichtet Christine Cazon auf epische kulinarische Ergüsse, wie sie so oft als Zeilenfüller in anderen französischen Krimis auftauchen. Stattdessen gibt sie Einblicke in die Situation des Regenwaldes, der unaufhörlich stirbt und die indigenen Völker heimatlos macht. Es wird erklärt, wie Firmen, die die Umwelt zerstören, sich durch Spenden für den Urwald ein sauberes Image verpassen, ohne dass die fortschreitende Rodung auch nur ansatzweise gestoppt wird. Es ist immer wieder faszinierend, wie ein Buch mit eigentlich reinem Unterhaltungswert durch eingestreute Informationen doch unter Umständen mehr Nachdenklichkeit erzeugen kann als ein ausführlicher Bericht mit erhobenem Zeigefinger.  Deshalb, aber nicht nur deswegen, vergebe ich gerne 5 Lesesterne.

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Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. Ein spannendes Krimi-Debüt vor mediterraner Kulisse, das auf mehr hoffen lässt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft. Die Charakteren sind sympathisch und vor allem Duval kommt sehr gut an. Der typische Ermittler geschieden und mit privaten Problemen aber glaubhaft und gut. Die Spannung baut sich auf und wird nur durch die gelungene Beschreibung der Landschaft oder der Mahlzeiten unterbrochen. Der Schluss ist schlüssig und überraschend. Etwas mehr Spannung und ich hätte 5 Sterne vergeben können. Aber trotzdem eine klare Leseempfehlung und ich mach mich gleich an Band 2. Danke an NetGalley

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Ein weiterer Band um den des Pariser Trubels überdrüssigen Kommissar. Spannende Handlung, ein bisschen Familie, gutes Essen-Urlaub pur

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Früher waren es lange Zeit die englischen Krimis, die mich begeisterten, zwischendurch machte ich den unvermeidlichen kriminalistischen Ausflug nach Venedig. Die winterlangen skandinavischen Abgründe des Menschlichen konnten mich nie so richtig überzeugen, die sind mir meist zu düster. Und nach langer Abstinenz von allem, was mit Mord und Totschlag zu tun hatte, zog mich Frankreich an. Zunächst das Perigord, dann die Bretagne und seit einigen Monaten mache ich jetzt mit Commissaire Duval die Côte d’Azur unsicher. Auf die Bücher gestoßen bin ich über einen Umweg, denn zunächst hatte ich von der Autorin etwas ganz anderes gelesen und bin dabei auch auf ihre Krimis neugierig geworden. Diese spielen in Cannes, wo Christine Cazon auch wohnt. Die Stadt kannte ich bisher nur von den Filmfestspielen, nun lerne ich sie auch von einer ganz anderen, weniger glitzernden Seite kennen, aber gleich der erste Fall für den Commissaire findet immerhin im Dunstkreis des Festivals statt. Außer dem Lokalkolorit (Ähm, ich habe da eine ganz neue Eigenart entwickelt, ich schaue mir die Orte per Google Earth von oben an. Gilt das schon als neurotisch oder ist das noch ein Spleen?) gefällt mir die Person des Commissaires, er ist ein ziemlich normaler Mensch für einen Krimiprotagonisten. Klar, er trägt seine kleinen Baustellen mit sich herum, aber alles im Rahmen. Und sie nehmen nicht zu viel Raum ein in der Handlung. Bemerkenswert finde ich es, dass in französischen Krimis das Zelebrieren der Mittagspause mit qualitativ unterschiedlichem Essen, einem Vin du table und dem Kaffee danach mindestens genauso wichtig ist wie die Lösung des Falles. Man muss Prioritäten setzen und es ist ja auch ganz logisch, dass der Verstand nur dann gut arbeiten kann, wenn der Körper ordentlich gefüttert wurde. Im Laufe der letzten Wochen habe ich mich also durch die ersten drei Duval-Bände gelesen und dabei etwas über die südfranzösische Mentalität gelernt, erfahren, dass Cannes eher eine kleinere Stadt ist (Irgendwie hatte ich immer die gesamte Stadt für so glamourös gehalten wie das Festival. Denkste!) und auch über die Probleme, die Menschen in Südfrankreich beschäftigen. Denn die Konflikte, die auftreten, wenn großer Reichtum auf bittere Armut trifft, konservatives Hinterwäldlertum auf liberale Weltoffenheit und europäische auf nordafrikanische Mentalität, sie werden immer mal wieder ganz beiläufig thematisiert. Die drei Bücher, die ich bisher kenne, haben mich auf mehr neugierig gemacht und auch mal wieder das Fernweh angeheizt. Ist lange her, dass wir zuletzt in Südfrankreich waren. Die kleinen Dörfer, wilden Bergbäche, die Märkte mit den vielen Düften, Geschmäckern und der Farbexplosion, das würde mich schon mal wieder reizen…

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Mord auf den Filmfestspielen Buchmeinung zu Christine Cazon – Mörderische Cote d’Azur „Mörderische Cote d’Azur“ ist ein Kriminalroman von Christine Cazon, der 2014 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. Zum Autor: Christine Cazon, Jahrgang 1962, hat ihr altes Leben in Deutschland gegen ein neues in Südfrankreich getauscht. Sie lebt mit ihrem Mann und Katze Pepita in Cannes, dem Schauplatz ihrer Krimis mit Kommissar Duval. Klappentext: Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. Meine Meinung: Leon Duval wirkt meist sympathisch und ist auch den schönen Seiten des Lebens nicht abgeneigt. Seine Ehe steckt in einer Krise und er ist von Paris nach Cannes, in die Heimat seiner Vorfahren, geflüchtet. Er mag gute Essen, Chansons von Brassens und schöne Frauen. Sein erster Fall ist spektakulär und er muss sein neues Team kennenlernen und seine Duftmarken bei den wichtigen Leuten der Stadt setzen. Die Autorin packt eine Reihe schwerer Themen in den Roman wie konkurrierende Umweltschutzorganisationen, den Umgang mit indigenen Menschen und das Wegschauen bei erfolgreichen und einflussreichen Menschen. Trotzdem bleibt der Mordfall im Mittelpunkt, auch wenn Leon Duval sich an die neue Region und ihren Lebensrhytmus gewöhnen muss. Der Kommissar versucht permanent hinter die Fassaden der Beteiligten zu schauen und eckt dabei schon mal an. Er wirkt kompetent und verfügt über eine Reihe wichtiger Kontakte. Manchmal übertreibt es die Autorin mit der Freiheitsliebe des Kommissars ein wenig. Nach anfänglichen Störungen klappt es auch mit seinem Team immer besser. Leon ist die einzige Figur, die umfassend charakterisiert wird, die übrigen Figuren werden nur skizziert, bieten aber Raum für Eigenschaften, die ihnen der Leser zuordnet. Der Schreibstil ist angenehm und leicht verdaulich. An einigen Stellen kommt das Mittelmeerflair zum Tragen, aber davon hätte ich mir mehr gewünscht. Die vielen Nebenhandlungen drücken ein wenig auf die Spannung, aber dann steigt die Spannung bis zum Ende permanent. Fazit: Insgesamt hat mich dieser Kriminalroman gut unterhalten mit einer interessanten Hauptfigur und dem gelungenen Plot. Gerne bewerte ich das Werk mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde eher ruhiger Romane mit einer komplexen Handlung aus.

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