Brüder des Windes

Ein Roman aus Osten Ard

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Erscheinungstermin 13.04.2022 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Tausend Jahre vor den Ereignissen, die im Drachenbeinthron geschildert werden: Die (fast) unsterblichen Sithi herrschen über die nördlichen Regionen von Osten Ard. Da tauchen Gerüchte auf, dass einer der ältesten und tödlichsten Drachen von ganz oben im Norden in das Reich eingedrungen ist. Am nächsten Morgen ist einer der beiden Söhne der mächtigsten Familie der Sithi verschwunden …Unter den Sithi Osten Ards gibt es keine anderen zwei, die so geliebt und bewundert werden wie die beiden Söhne der Herrscherfamilie: Hakatri, ein stets verläßlicher Junge, und sein stolzer und leidenschaftlicher kleiner Bruder Ineluki, der spätere Sturmkönig. Sein Temperament reißt den jüngeren hin, einen gleichermaßen kühnen wie schrecklichen Schwur zu leisten: Er will das tödliche und furchtbare Ungeheuer Hidohebhi zur Strecke bringen und vernichten. Aber damit bringt er nicht nur seinen Bruder und sich selbst in die größte Gefahr, sondern er beschwört auch eine Katastrophe für alle Sithi herauf, womöglich sogar auch für das ganze menschliche Geschlecht.

Tausend Jahre vor den Ereignissen, die im Drachenbeinthron geschildert werden: Die (fast) unsterblichen Sithi herrschen über die nördlichen Regionen von Osten Ard. Da tauchen Gerüchte auf, dass einer...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783608985030
PREIS 24,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Zum Glück mal nicht so umfagreich...
Wer Tad Williams kennt, liebt seine Bücher und so stürzte ich mich auch auf dieses. Wenn man Simon Schneelocke und das Universum Osten Ard nie wirklich verlassen hat, ist der Einstieg leicht, alle anderen werden allein mit der Namensfülle überfordert sein. Gut, das lädt zur Lektüre der Vorgänger ein und bindet neue Kunden... Eine ganz tolle Erweiterung der Welt, besonders in Mythologischer/Historischer Dimension! Und natürlich spannend wie nix, ich sag nur "hic sunt dracones"!

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Der neue Roman von Tad Williams ist wie immer eine Perle der fantastischen Literatur. Er entführt uns erneut in die Welt von Osten Ard, diesmal in die Zeit, als die geheimnisvollen Sithi noch auf dem Höhepunkt ihrer Macht sind. Endlich erfährt der Leser mehr über den Antagonisten aus der Drachenbeinthronsaga, den Sturmkönig Ineluki, der hier noch ein ungebärdiger junger Mann ist und es wird klar, woher sein alles verzehrender Hass auf die Menschen kommt.
Nun warte ich gespannt auf den letzten Band der Saga und von mir aus könnte der Autor noch öfter in diese wunderbare Welt zurückkehren.

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Mit Tad Williams macht man als Fantasyliebhaber einfach nie was falsch.
Hier handelt es sich sozusagen um die Vorgeschichte zu "Das Geheimnis der großen Schwerter" lässt sich aber problemlos unabhängig davon lesen.

Mein Herz schlägt einfach höher bei schöner klassischer Fantasy Lektüre, ohne zu viel Spice, Liebe, Elektronik oder anderem. Einfach nur eine grandiose Welt, Drachen, Schwerter und viel Gefühl für eine klasse und Spannende Story.

mich hat es total abgeholt und ich war wie, immer von Büchern von Tad Williams, zu 100% begeistert.

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Gefährliches Drachenblut
Tausend Jahre vor den Ereignissen die in dem Buch Der Drachenbeinthron erzählt werden: Die Sithi, die fast unsterblich sind, herrschen im Norden von Osten Ard. Doch da ist einer der ältesten und tödlichsten Drachen in das Reich eingedrungen und einer der Söhne der mächtigsten Sithi-Familie ist verschwunden….
Niemand von den Sithi ist so beliebt wie die beiden Söhne der Herrscherfamilie: Da ist Hakatri, ein verlässlicher Junge und Ineluki der leidenschaftliche und der spätere Sturmkönig. Dieser lässt sie dazu hinreißen und schwört den Hidohebhi, den Drachen zur Strecke zu bringen. Doch damit bringt er nicht nur seinem Bruder und sich selbst in Gefahr, er ist auch verantwortlich für eine Katastrophe für alle Sithi und womöglich sogar für das menschliche Geschlecht.

Meine Meinung
Ich muss vorausschicken, dass ich ein großer Tad-Williams-Fan bin, auch wenn ich es nicht geschafft habe, alle seine Bücher zu lesen. Dazu lese ich zu vielschichtig. Aber als ich dann gelesen habe, worum es in diesem Buch ging, war ich gleich dabei. Denn hier geht es um die Brüder Hakatri und Ineluki von der Sithi-Herrscherfamilie. Hakatri war mir neu, aber von Ineluki wusste ich bereits, dass er später der Sturmkönig werden würde. Der Ineluki gegen den die Könige von Osten-Ard kämpfen, was jeder der die Geschichte der großen Schwerter kennt, weiß. Doch diese Geschichte spielt viele Jahrhunderte vor dieser Zeit und ich war neugierig, wie Ineluki vorher war und von seinem Bruder Hakatri hatte ich ja noch nie gehört. Die Geschichte wird von Hakatris treuem Waffenträger Pamon Kes erzählt, einem Mann, der praktisch sein Leben seinem Herrn Hakatri verschrieben hatte. Das Buch konnte ich, dank des unkomplizierten Schreibstils des Autors, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen, so dass nichts meinen Lesefluss störte. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In den hitzigen Ineluki, der sich zu schnell zu einem Schwur hinreißen ließ und in Hakatri, der seinen (jüngeren) Bruder nicht im Stich lassen wollte und mir ihm zog. Was die beiden damit heraufbeschworen, bzw. was passierte, als sie dem Ungeheuer gegenüberstanden, das muss der geneigte Leser selbst lesen, Auch was davon praktisch die Folge war. Vielleicht wäre Ineluki ohne diese Ereignisse nie zum Sturmkönig geworden. Aber das ist Spekulation. Auf jeden Fall war dieses Buch wirklich sehr spannend vom Anfang bis zum Ende. Eine Spannung, die nie schwächer wurde. Es hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen, Ich habe mit Pamon und Hakatri gelitten, und gehofft. Ob die Hoffnung berechtigt war, auch das muss der geneigte Leser selbst lesen. Ich habe dieses Buch genossen und es mit Begeisterung gelesen. Es hat mir also sehr gut gefallen und mich auch genauso gut unterhalten. Daher die volle Bewertungszahl. Und eine Leseempfehlung sowieso.

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Eine Vorgeschichte aus Osten Ard

Schon lange wollte ich die Bücher um die Welt Osten Ard von Tad Williams lesen. Bevor ich mit der Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ beginne, habe ich mich zunächst für sein neuestes Buch entschieden. „Brüder des Windes“ erzählt eine Vorgeschichte, die ca. eintausend Jahre vor den Geschehnissen im Auftakt-Band „Der Drachenbeinthron“ angesiedelt ist.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Pamon Kes geschrieben, der Waffenträger und die rechte Hand von Hakatri, dem ältesten der beiden „Brüder des Windes“. Er schildert die dramatischen Ereignisse, die sich damals zugetragen haben.
Hakatri und Ineluki sind Brüder, die zwar unzertrennlich sind, aber von ihrer Art unterschiedlicher nicht sein können. Als bekannt wird, dass sich einer der ältesten und gefährlichsten Drachen in einem der nördlich gelegenen Täler niedergelassen hat und dort für Tod und Zerstörung sorgt, leistet Ineluki einen Schwur: Er wird das Ungeheuer töten.
Zusammen mit seinem Bruder Hakatri und weiteren Verbündeten macht sich Ineluki auf den Weg – nicht ahnend, was er mit seinem Schwur auslösen wird…

Da dieses Buch mein erster Roman von Tad Williams ist, brauchte ich eine gewisse Zeit, um mich einzulesen – gerade die vielen Begriffe und Bezeichnungen sind zunächst etwas kompliziert. Doch nach und nach konnte ich in die Geschichte eintauchen und war sofort fasziniert von den detaillierten Schilderungen der vielen Schauplätze.

„Der düstere Himmel und der am Hang hängende Nebel dämpften alle Farben, und ich konnte mich kaum des Gefühls erwehren, durch eine ganz und gar fremde Welt zu reiten, die sich keinen Deut für uns interessierte.“ – Seite 69, eBook


Man bekommt einen guten Einblick in die Clans, Völker und Stämme, erfährt einzelne Geschichten aus vergangenen Zeiten, von Verbannten und dem Zusammenleben der verschiedenen Völker.
Auch spielt hier das wertvolle Hexenholz eine zentrale Rolle.
Die Handlung ist eher ruhig erzählt, ab und an wird es auch mal etwas langatmig – jedoch gibt es immer wieder spannende Abschnitte. Besonders der Kampf mit dem Drachen ist packend zu verfolgen:

„Ich erinnere mich an das klaffende, gezackte Riesenmaul und an eine schieferfarbene Zunge. Und ich erinnere mich auch, dass die schwarz-goldenen Augen wie Laternen glommen (…)“

„Er war noch größer, als ich bei unserer ersten Begegnung gedacht hatte, ein Alptraum aus einer anderen Zeit, einer anderen Welt“ (Pamon) – Seite 142/143, eBook


Neben den Brüdern lernen wir auch den Erzähler Pamon gut kennen, der auf den Reisen auch einiges über sein eigenes Volk erfährt. Überraschend ist, wie sich die Geschichte in der zweiten Hälfte entwickelt, denn diese ist mir dem Kampf des Drachen noch lange nicht vorbei…

Zu Verbindungen mit den bereits erschienenen Romanen kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts sagen. Mir hat dieses Buch auf jeden Fall gut gefallen – durch die vielen detaillierten Beschreibungen bekommen auch Erstleser einen guten und interessanten Einblick in die Welt. Perfekt wäre zu der abgebildeten Karte am Anfang des Buches hier noch ein Glossar gewesen.

Mein Fazit: Eine lesenswerte Vorgeschichte aus Osten-Ard, die im Handlungsverlauf einige Überraschungen bereithält. Detailreiche Beschreibungen der Schauplätze geben einen sehr guten Einblick in die Welt von Osten Ard. Die Geschichte selbst ist eher ruhig erzählt, hält aber auch einige Abenteuer bereit. Mir hat dieser Einstig gut gefallen und bin nun sehr gespannt auf den „Drachenbeinthron“.

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Die Sithi herrschen über den Norden Osten Ards. Die beiden Söhne der Herrscherfamilie werden zwar vom Volk geliebt, sind aber von Grund auf unterschiedlich. Hakatri ist besonnen und verlässlich, Ineluki hitzköpfig und abenteuerlustig. Und so leistet er einen Schwur, der sein Leben auf den Kopf stellt: Er will einen Drachen, der in das Reich eingedrungen ist, zur Strecke bringen…

Mit „Brüder des Windes“ hat Tad Williams einen neuen Roman aus dem von hm erdachten Reich von Osten Ard veröffentlicht, das allerdings nicht die Ereignisse um den Drachenbeinthron fortsetzt, sondern im Gegenteil die Vorgeschichte etwa eintausend Jahre aus der Vergangenheit erzählt. Vorkenntnisse sind deswegen natürlich nicht notwendig, um der Handlung folgen zu können, es steigert aber natürlich den Reiz deutlich, die Bezüge zwischen den beiden Zeitebenen zu erkennen und zu erkunden, wie die Kette von Ereignissen, die hier startet, auch später noch Auswirkungen hat. Dabei kennt man als aufmerksamer Leser auch schon einige Namen, andere sind komplett neu – und gleich zu Beginn werden zahlreiche Charaktere eingeführt. Das war anfangs gar nicht so einfach, direkt einzusteigen und die ersten Vorkommnisse zu sortieren, später ist mir dies aber leichter gefallen. Denn schon bald schält sich ein Handlungsstrang heraus, der für Spannung und Dynamik sorgt, während andere eher ruhig gestaltet sind und die historischen Entwicklungen von Osten Ard betonen.

Die daraus entstehende Mischung wirkt gekonnt und lesenswert, dennoch schleichen sich auch einige Passagen ein, die etwas langatmig wirken. Sicherlich ist es die Art von Tad Williams, viele Details intensiv zu erklären, hier hat mich das stellenweise jedoch etwas gestört. Dafür sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet, gerade die Hauptfiguren sind mit starken Eigenschaften versehen, aber auch sehr individuell, sodass sie nicht wie bloße Blaupausen in dem Genre wirken. Und natürlich ist die Stimmung und die Atmosphäre wie immer bei dem Autor sehr dicht und eindringlich, die verschiedenen Szenarien werden lebendig geschildert. Dafür bleiben einige Entwicklungen eher oberflächlich und werden nur nebenbei behandelt, während auf andere Ereignisse eine Lupe gerichtet sein scheint.

„Brüder des Windes“ ist als Prequel sehr umfangreich geraten und setzt einige Ereignisse in Gang, die die Grundlage für den „Drachenbeinthron“ und dessen Nachfolger bilden. Es ist einerseits interessant zu lesen, wie sich die Geschichte Oden Arts entwickelt, andererseits sind die Ereignisse aber auch eigenständig interessant geschildert. Ein ruhigerer und ein aufregender Handlungsstrang, beide auf seine Weise fesselnd – auch wenn einige Segmente etwas langsam erzählt sind.

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Dies ist mein erster Roman von Tad Williams und es hat mir sehr viel Freude bereitet.

Der Einstieg in das Buch war etwas holprig, wegen der vielen Charaktere, Begriffe und Bezeichnungen. Doch nach und nach konnte mich die Geschichte fesseln.

Das Buch ist aus der ICH-Perspektive von Pamon Kes geschrieben. Der Waffenträger und die rechte Hand von Hakatri. Er schildert die dramatischen Ereignisse, welche sich damals zugetragen haben. Einer der ältesten und gefährlichsten Drachen hat sich in einem Tal niedergelassen und sorgt dort für Zerstörung. Ineluki, der Bruder von Hakatri, leistet einen Schwur. Er wird den Drachen töten. Und der Weg beginnt.

Man bekommt einen guten Einblick in die Clans, Völker und Stämme. Auch das Hexenholz findet in der Geschichte eine Rolle.

Diese Vorgeschichte aus Osten-Ard ist lesenwert. Sie ist ruhig erzählt, hälte aber auch Spannungen parat.

Nun bin ich gespannt auf den nächsten Teil.

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Wie viele andere Leser warte ich auf die „Kinder des Seefahrers“, den dritten Teil der Trilogie „Der letzte König von Osten Ard“, als sich die „Brüder des Windes“ dazwischenschieben. Diese Geschichte spielt tausend Jahre vor den Ereignissen der beiden Osten-Ard-Trilogien und hat Hauptfiguren, die der Leser zumindest dem Namen nach kennt. Amerasu y-Senditu no’e-Sa’onserei ist die »Erste Großmutter« bzw. »Amerasu die Schiffgeborene« und starb im Sturmkönigskrieg. Sie hatte zwei Söhne: Ineluki, der als der Sturmkönig bekannt wurde und Hakatri, der als verschollen gilt und dessen Gebeine in den Trilogien eine Rolle spielen. Wer nun denkt, dass in einem Roman, der „Brüder des Windes“ als Titel trägt und die beiden eben genannten Brüder meint, etwas zu den Hintergründen erfährt, wird leider enttäuscht.

Dieser Roman ist im eigentlichen Sinne zweigeteilt, auch wenn dies vom Autor gar nicht so offensichtlich dem Leser präsentiert wird. Im ersten Teil versuchen die beiden Brüder ein Mittel zu finden, einen der großen, alten Drachen zu töten und im zweiten Teil geht es vielmehr darum, Hakatri auf seinem Weg zu begleiten, wie er eine schlimme Verletzung zu heilen vermag. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des Tinukeda’ya Pamon Kes, der als Waffenträger (den Zida’ya) Hakatri dient. Dadurch kann sich Tad Williams ein wenig aus der Pflicht nehmen, den Bogen aus dieser Geschichte zu den beiden Trilogien zu schlagen.

Wenn Du als Leser dieses Reviews angesichts der vielen Namen verzweifelst, dann ist diese Geschichte sicherlich nichts für Dich, denn die Romane von Tad Williams strotzen nur so vor fremden Namen, unterschiedlichen Völkern und diversen Fehden zwischen ihnen, wobei es immer wieder besonnene und unbesonnenere Figuren gibt, so wie in diesem Fall der hitzköpfige Ineluki und der zurückhaltende Hakatri.

Ich denke, dass Leser, die bisher noch nicht in Osten Ard unterwegs waren, mit diesem Roman anfangen können und sich erst danach der Trilogie „Das Geheimnis der großen Schwerter“ widmen. Es fallen zwar viele Orte und Namen, die auch später eine Rolle spielen, aber es ist kein Vorwissen nötig, um sich hier zurechtzufinden. Dafür benötigt man eher Freude an ruhigen Geschichten, die mit Emotionen ebenso punkten können wie mit ruhigen Erzählungen. Der Part, in dem der Drache eine Rolle spielt, sind zwar deutlich actionreicher, aber diese Stellen sind so kurz im Buch, dass ich sie hier an dieser Stelle nicht in den Vordergrund schieben mag.

Fazit

Im ersten Teils des Buchs fand ich den Wechsel zwischen ruhigen Passagen und actionreichen Szenen deutlich gelungener als den zweiten Teil, in dem quasi nur noch Hakatri mit seinem Waffenträger Pamon Kes im Mittelpunkt stehen. Hier übertreibt es Tad Williams ein wenig mit seinen Ausschweifungen, in denen zwar ein wenig Hintergrundwissen vermittelt wird, aber eben nur ein wenig. Vor allem das ruhige Ausklingen des Romans mag zwar zur Geschichte passen, kann mich als Leser aber nur bedingt fesseln.

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Tad Williams

Brüder des Windes

Ein Roman aus Osten Ard


Worum es geht, Klappentext:

Tausend Jahre vor den Ereignissen,
die im Drachenbeinthron geschildert werden:
Die (fast) unsterblichen Sithi herrschen
über die nördlichen Regionen von Osten Ard.
Da tauchen Gerüchte auf,
dass einer der ältesten und tödlichsten Drachen
von ganz oben im Norden
in das Reich eingedrungen ist.
Am nächsten Morgen ist
einer der beiden Söhne d
er mächtigsten Familie
der Sithi verschwunden …

Unter den Sithi Osten Ards
gibt es keine anderen zwei,
die so geliebt und bewundert werden
wie die beiden Söhne der Herrscherfamilie:
Hakatri, ein stets verläßlicher Junge,
und sein stolzer und leidenschaftlicher
kleiner Bruder Ineluki,
der spätere Sturmkönig. S
ein Temperament reißt den jüngeren hin,
einen gleichermaßen kühnen
wie schrecklichen Schwur zu leisten:
Er will das tödliche und
furchtbare Ungeheuer Hidohebhi
zur Strecke bringen und vernichten.
Aber damit bringt er nicht nur seinen Bruder
und sich selbst in die größte Gefahr,
sondern er beschwört auch eine Katastrophe
für alle Sithi herauf,
womöglich sogar auch für
das ganze menschliche Geschlecht.


Meine Meinung:

Definitiv ein Highlight!
Ein echter Tad Williams eben!
Virtuos geschrieben, wundervoll zu lesen
und sehr spannend.
Für mich blieben keine Wünsche offen
und ich bin restlos begeistert.
Aber ich bin auch schon seit
"Traumjäger und Goldpfote"
ein echter Fan des Autors und hatte noch
kein einziges Buch von ihm,
welches ich nicht verschlungen und geliebt habe.
Ich komme an seinen Geschichten einfach nicht vorbei
und freue mich jedes Mal, wenn er etwas Neues
auf den Markt bringt.
Seine Bücher begleiten mich schon seit vielen Jahren
und ich kann sie allen Fantasy-Lesern, die seine Werke
noch nicht kennen nur wärmstens ans Herz legen.
Er ist ein fantastischer Autor und versteht
es seine Leser zu fesseln und mitzureißen.

Ich finde man muss seine Geschichten
einfach lieben und vergebe
deshalb auch

fantastische 5 Sterne für "Die Brüder des Windes"!!!

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