Brüder des Windes

Ein Roman aus Osten Ard

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Erscheinungstermin 13.04.2022 | Archivierungsdatum 06.09.2022

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Zum Inhalt

Tausend Jahre vor den Ereignissen, die im Drachenbeinthron geschildert werden: Die (fast) unsterblichen Sithi herrschen über die nördlichen Regionen von Osten Ard. Da tauchen Gerüchte auf, dass einer der ältesten und tödlichsten Drachen von ganz oben im Norden in das Reich eingedrungen ist. Am nächsten Morgen ist einer der beiden Söhne der mächtigsten Familie der Sithi verschwunden …Unter den Sithi Osten Ards gibt es keine anderen zwei, die so geliebt und bewundert werden wie die beiden Söhne der Herrscherfamilie: Hakatri, ein stets verläßlicher Junge, und sein stolzer und leidenschaftlicher kleiner Bruder Ineluki, der spätere Sturmkönig. Sein Temperament reißt den jüngeren hin, einen gleichermaßen kühnen wie schrecklichen Schwur zu leisten: Er will das tödliche und furchtbare Ungeheuer Hidohebhi zur Strecke bringen und vernichten. Aber damit bringt er nicht nur seinen Bruder und sich selbst in die größte Gefahr, sondern er beschwört auch eine Katastrophe für alle Sithi herauf, womöglich sogar auch für das ganze menschliche Geschlecht.

Tausend Jahre vor den Ereignissen, die im Drachenbeinthron geschildert werden: Die (fast) unsterblichen Sithi herrschen über die nördlichen Regionen von Osten Ard. Da tauchen Gerüchte auf, dass einer...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783608985030
PREIS 24,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Zum Glück mal nicht so umfagreich...
Wer Tad Williams kennt, liebt seine Bücher und so stürzte ich mich auch auf dieses. Wenn man Simon Schneelocke und das Universum Osten Ard nie wirklich verlassen hat, ist der Einstieg leicht, alle anderen werden allein mit der Namensfülle überfordert sein. Gut, das lädt zur Lektüre der Vorgänger ein und bindet neue Kunden... Eine ganz tolle Erweiterung der Welt, besonders in Mythologischer/Historischer Dimension! Und natürlich spannend wie nix, ich sag nur "hic sunt dracones"!

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Der neue Roman von Tad Williams ist wie immer eine Perle der fantastischen Literatur. Er entführt uns erneut in die Welt von Osten Ard, diesmal in die Zeit, als die geheimnisvollen Sithi noch auf dem Höhepunkt ihrer Macht sind. Endlich erfährt der Leser mehr über den Antagonisten aus der Drachenbeinthronsaga, den Sturmkönig Ineluki, der hier noch ein ungebärdiger junger Mann ist und es wird klar, woher sein alles verzehrender Hass auf die Menschen kommt.
Nun warte ich gespannt auf den letzten Band der Saga und von mir aus könnte der Autor noch öfter in diese wunderbare Welt zurückkehren.

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Mit Tad Williams macht man als Fantasyliebhaber einfach nie was falsch.
Hier handelt es sich sozusagen um die Vorgeschichte zu "Das Geheimnis der großen Schwerter" lässt sich aber problemlos unabhängig davon lesen.

Mein Herz schlägt einfach höher bei schöner klassischer Fantasy Lektüre, ohne zu viel Spice, Liebe, Elektronik oder anderem. Einfach nur eine grandiose Welt, Drachen, Schwerter und viel Gefühl für eine klasse und Spannende Story.

mich hat es total abgeholt und ich war wie, immer von Büchern von Tad Williams, zu 100% begeistert.

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Gefährliches Drachenblut
Tausend Jahre vor den Ereignissen die in dem Buch Der Drachenbeinthron erzählt werden: Die Sithi, die fast unsterblich sind, herrschen im Norden von Osten Ard. Doch da ist einer der ältesten und tödlichsten Drachen in das Reich eingedrungen und einer der Söhne der mächtigsten Sithi-Familie ist verschwunden….
Niemand von den Sithi ist so beliebt wie die beiden Söhne der Herrscherfamilie: Da ist Hakatri, ein verlässlicher Junge und Ineluki der leidenschaftliche und der spätere Sturmkönig. Dieser lässt sie dazu hinreißen und schwört den Hidohebhi, den Drachen zur Strecke zu bringen. Doch damit bringt er nicht nur seinem Bruder und sich selbst in Gefahr, er ist auch verantwortlich für eine Katastrophe für alle Sithi und womöglich sogar für das menschliche Geschlecht.

Meine Meinung
Ich muss vorausschicken, dass ich ein großer Tad-Williams-Fan bin, auch wenn ich es nicht geschafft habe, alle seine Bücher zu lesen. Dazu lese ich zu vielschichtig. Aber als ich dann gelesen habe, worum es in diesem Buch ging, war ich gleich dabei. Denn hier geht es um die Brüder Hakatri und Ineluki von der Sithi-Herrscherfamilie. Hakatri war mir neu, aber von Ineluki wusste ich bereits, dass er später der Sturmkönig werden würde. Der Ineluki gegen den die Könige von Osten-Ard kämpfen, was jeder der die Geschichte der großen Schwerter kennt, weiß. Doch diese Geschichte spielt viele Jahrhunderte vor dieser Zeit und ich war neugierig, wie Ineluki vorher war und von seinem Bruder Hakatri hatte ich ja noch nie gehört. Die Geschichte wird von Hakatris treuem Waffenträger Pamon Kes erzählt, einem Mann, der praktisch sein Leben seinem Herrn Hakatri verschrieben hatte. Das Buch konnte ich, dank des unkomplizierten Schreibstils des Autors, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen, so dass nichts meinen Lesefluss störte. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In den hitzigen Ineluki, der sich zu schnell zu einem Schwur hinreißen ließ und in Hakatri, der seinen (jüngeren) Bruder nicht im Stich lassen wollte und mir ihm zog. Was die beiden damit heraufbeschworen, bzw. was passierte, als sie dem Ungeheuer gegenüberstanden, das muss der geneigte Leser selbst lesen, Auch was davon praktisch die Folge war. Vielleicht wäre Ineluki ohne diese Ereignisse nie zum Sturmkönig geworden. Aber das ist Spekulation. Auf jeden Fall war dieses Buch wirklich sehr spannend vom Anfang bis zum Ende. Eine Spannung, die nie schwächer wurde. Es hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen, Ich habe mit Pamon und Hakatri gelitten, und gehofft. Ob die Hoffnung berechtigt war, auch das muss der geneigte Leser selbst lesen. Ich habe dieses Buch genossen und es mit Begeisterung gelesen. Es hat mir also sehr gut gefallen und mich auch genauso gut unterhalten. Daher die volle Bewertungszahl. Und eine Leseempfehlung sowieso.

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Eine Vorgeschichte aus Osten Ard

Schon lange wollte ich die Bücher um die Welt Osten Ard von Tad Williams lesen. Bevor ich mit der Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ beginne, habe ich mich zunächst für sein neuestes Buch entschieden. „Brüder des Windes“ erzählt eine Vorgeschichte, die ca. eintausend Jahre vor den Geschehnissen im Auftakt-Band „Der Drachenbeinthron“ angesiedelt ist.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Pamon Kes geschrieben, der Waffenträger und die rechte Hand von Hakatri, dem ältesten der beiden „Brüder des Windes“. Er schildert die dramatischen Ereignisse, die sich damals zugetragen haben.
Hakatri und Ineluki sind Brüder, die zwar unzertrennlich sind, aber von ihrer Art unterschiedlicher nicht sein können. Als bekannt wird, dass sich einer der ältesten und gefährlichsten Drachen in einem der nördlich gelegenen Täler niedergelassen hat und dort für Tod und Zerstörung sorgt, leistet Ineluki einen Schwur: Er wird das Ungeheuer töten.
Zusammen mit seinem Bruder Hakatri und weiteren Verbündeten macht sich Ineluki auf den Weg – nicht ahnend, was er mit seinem Schwur auslösen wird…

Da dieses Buch mein erster Roman von Tad Williams ist, brauchte ich eine gewisse Zeit, um mich einzulesen – gerade die vielen Begriffe und Bezeichnungen sind zunächst etwas kompliziert. Doch nach und nach konnte ich in die Geschichte eintauchen und war sofort fasziniert von den detaillierten Schilderungen der vielen Schauplätze.

„Der düstere Himmel und der am Hang hängende Nebel dämpften alle Farben, und ich konnte mich kaum des Gefühls erwehren, durch eine ganz und gar fremde Welt zu reiten, die sich keinen Deut für uns interessierte.“ – Seite 69, eBook


Man bekommt einen guten Einblick in die Clans, Völker und Stämme, erfährt einzelne Geschichten aus vergangenen Zeiten, von Verbannten und dem Zusammenleben der verschiedenen Völker.
Auch spielt hier das wertvolle Hexenholz eine zentrale Rolle.
Die Handlung ist eher ruhig erzählt, ab und an wird es auch mal etwas langatmig – jedoch gibt es immer wieder spannende Abschnitte. Besonders der Kampf mit dem Drachen ist packend zu verfolgen:

„Ich erinnere mich an das klaffende, gezackte Riesenmaul und an eine schieferfarbene Zunge. Und ich erinnere mich auch, dass die schwarz-goldenen Augen wie Laternen glommen (…)“

„Er war noch größer, als ich bei unserer ersten Begegnung gedacht hatte, ein Alptraum aus einer anderen Zeit, einer anderen Welt“ (Pamon) – Seite 142/143, eBook


Neben den Brüdern lernen wir auch den Erzähler Pamon gut kennen, der auf den Reisen auch einiges über sein eigenes Volk erfährt. Überraschend ist, wie sich die Geschichte in der zweiten Hälfte entwickelt, denn diese ist mir dem Kampf des Drachen noch lange nicht vorbei…

Zu Verbindungen mit den bereits erschienenen Romanen kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts sagen. Mir hat dieses Buch auf jeden Fall gut gefallen – durch die vielen detaillierten Beschreibungen bekommen auch Erstleser einen guten und interessanten Einblick in die Welt. Perfekt wäre zu der abgebildeten Karte am Anfang des Buches hier noch ein Glossar gewesen.

Mein Fazit: Eine lesenswerte Vorgeschichte aus Osten-Ard, die im Handlungsverlauf einige Überraschungen bereithält. Detailreiche Beschreibungen der Schauplätze geben einen sehr guten Einblick in die Welt von Osten Ard. Die Geschichte selbst ist eher ruhig erzählt, hält aber auch einige Abenteuer bereit. Mir hat dieser Einstig gut gefallen und bin nun sehr gespannt auf den „Drachenbeinthron“.

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Die Sithi herrschen über den Norden Osten Ards. Die beiden Söhne der Herrscherfamilie werden zwar vom Volk geliebt, sind aber von Grund auf unterschiedlich. Hakatri ist besonnen und verlässlich, Ineluki hitzköpfig und abenteuerlustig. Und so leistet er einen Schwur, der sein Leben auf den Kopf stellt: Er will einen Drachen, der in das Reich eingedrungen ist, zur Strecke bringen…

Mit „Brüder des Windes“ hat Tad Williams einen neuen Roman aus dem von hm erdachten Reich von Osten Ard veröffentlicht, das allerdings nicht die Ereignisse um den Drachenbeinthron fortsetzt, sondern im Gegenteil die Vorgeschichte etwa eintausend Jahre aus der Vergangenheit erzählt. Vorkenntnisse sind deswegen natürlich nicht notwendig, um der Handlung folgen zu können, es steigert aber natürlich den Reiz deutlich, die Bezüge zwischen den beiden Zeitebenen zu erkennen und zu erkunden, wie die Kette von Ereignissen, die hier startet, auch später noch Auswirkungen hat. Dabei kennt man als aufmerksamer Leser auch schon einige Namen, andere sind komplett neu – und gleich zu Beginn werden zahlreiche Charaktere eingeführt. Das war anfangs gar nicht so einfach, direkt einzusteigen und die ersten Vorkommnisse zu sortieren, später ist mir dies aber leichter gefallen. Denn schon bald schält sich ein Handlungsstrang heraus, der für Spannung und Dynamik sorgt, während andere eher ruhig gestaltet sind und die historischen Entwicklungen von Osten Ard betonen.

Die daraus entstehende Mischung wirkt gekonnt und lesenswert, dennoch schleichen sich auch einige Passagen ein, die etwas langatmig wirken. Sicherlich ist es die Art von Tad Williams, viele Details intensiv zu erklären, hier hat mich das stellenweise jedoch etwas gestört. Dafür sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet, gerade die Hauptfiguren sind mit starken Eigenschaften versehen, aber auch sehr individuell, sodass sie nicht wie bloße Blaupausen in dem Genre wirken. Und natürlich ist die Stimmung und die Atmosphäre wie immer bei dem Autor sehr dicht und eindringlich, die verschiedenen Szenarien werden lebendig geschildert. Dafür bleiben einige Entwicklungen eher oberflächlich und werden nur nebenbei behandelt, während auf andere Ereignisse eine Lupe gerichtet sein scheint.

„Brüder des Windes“ ist als Prequel sehr umfangreich geraten und setzt einige Ereignisse in Gang, die die Grundlage für den „Drachenbeinthron“ und dessen Nachfolger bilden. Es ist einerseits interessant zu lesen, wie sich die Geschichte Oden Arts entwickelt, andererseits sind die Ereignisse aber auch eigenständig interessant geschildert. Ein ruhigerer und ein aufregender Handlungsstrang, beide auf seine Weise fesselnd – auch wenn einige Segmente etwas langsam erzählt sind.

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Dies ist mein erster Roman von Tad Williams und es hat mir sehr viel Freude bereitet.

Der Einstieg in das Buch war etwas holprig, wegen der vielen Charaktere, Begriffe und Bezeichnungen. Doch nach und nach konnte mich die Geschichte fesseln.

Das Buch ist aus der ICH-Perspektive von Pamon Kes geschrieben. Der Waffenträger und die rechte Hand von Hakatri. Er schildert die dramatischen Ereignisse, welche sich damals zugetragen haben. Einer der ältesten und gefährlichsten Drachen hat sich in einem Tal niedergelassen und sorgt dort für Zerstörung. Ineluki, der Bruder von Hakatri, leistet einen Schwur. Er wird den Drachen töten. Und der Weg beginnt.

Man bekommt einen guten Einblick in die Clans, Völker und Stämme. Auch das Hexenholz findet in der Geschichte eine Rolle.

Diese Vorgeschichte aus Osten-Ard ist lesenwert. Sie ist ruhig erzählt, hälte aber auch Spannungen parat.

Nun bin ich gespannt auf den nächsten Teil.

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Wie viele andere Leser warte ich auf die „Kinder des Seefahrers“, den dritten Teil der Trilogie „Der letzte König von Osten Ard“, als sich die „Brüder des Windes“ dazwischenschieben. Diese Geschichte spielt tausend Jahre vor den Ereignissen der beiden Osten-Ard-Trilogien und hat Hauptfiguren, die der Leser zumindest dem Namen nach kennt. Amerasu y-Senditu no’e-Sa’onserei ist die »Erste Großmutter« bzw. »Amerasu die Schiffgeborene« und starb im Sturmkönigskrieg. Sie hatte zwei Söhne: Ineluki, der als der Sturmkönig bekannt wurde und Hakatri, der als verschollen gilt und dessen Gebeine in den Trilogien eine Rolle spielen. Wer nun denkt, dass in einem Roman, der „Brüder des Windes“ als Titel trägt und die beiden eben genannten Brüder meint, etwas zu den Hintergründen erfährt, wird leider enttäuscht.

Dieser Roman ist im eigentlichen Sinne zweigeteilt, auch wenn dies vom Autor gar nicht so offensichtlich dem Leser präsentiert wird. Im ersten Teil versuchen die beiden Brüder ein Mittel zu finden, einen der großen, alten Drachen zu töten und im zweiten Teil geht es vielmehr darum, Hakatri auf seinem Weg zu begleiten, wie er eine schlimme Verletzung zu heilen vermag. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des Tinukeda’ya Pamon Kes, der als Waffenträger (den Zida’ya) Hakatri dient. Dadurch kann sich Tad Williams ein wenig aus der Pflicht nehmen, den Bogen aus dieser Geschichte zu den beiden Trilogien zu schlagen.

Wenn Du als Leser dieses Reviews angesichts der vielen Namen verzweifelst, dann ist diese Geschichte sicherlich nichts für Dich, denn die Romane von Tad Williams strotzen nur so vor fremden Namen, unterschiedlichen Völkern und diversen Fehden zwischen ihnen, wobei es immer wieder besonnene und unbesonnenere Figuren gibt, so wie in diesem Fall der hitzköpfige Ineluki und der zurückhaltende Hakatri.

Ich denke, dass Leser, die bisher noch nicht in Osten Ard unterwegs waren, mit diesem Roman anfangen können und sich erst danach der Trilogie „Das Geheimnis der großen Schwerter“ widmen. Es fallen zwar viele Orte und Namen, die auch später eine Rolle spielen, aber es ist kein Vorwissen nötig, um sich hier zurechtzufinden. Dafür benötigt man eher Freude an ruhigen Geschichten, die mit Emotionen ebenso punkten können wie mit ruhigen Erzählungen. Der Part, in dem der Drache eine Rolle spielt, sind zwar deutlich actionreicher, aber diese Stellen sind so kurz im Buch, dass ich sie hier an dieser Stelle nicht in den Vordergrund schieben mag.

Fazit

Im ersten Teils des Buchs fand ich den Wechsel zwischen ruhigen Passagen und actionreichen Szenen deutlich gelungener als den zweiten Teil, in dem quasi nur noch Hakatri mit seinem Waffenträger Pamon Kes im Mittelpunkt stehen. Hier übertreibt es Tad Williams ein wenig mit seinen Ausschweifungen, in denen zwar ein wenig Hintergrundwissen vermittelt wird, aber eben nur ein wenig. Vor allem das ruhige Ausklingen des Romans mag zwar zur Geschichte passen, kann mich als Leser aber nur bedingt fesseln.

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Tad Williams

Brüder des Windes

Ein Roman aus Osten Ard


Worum es geht, Klappentext:

Tausend Jahre vor den Ereignissen,
die im Drachenbeinthron geschildert werden:
Die (fast) unsterblichen Sithi herrschen
über die nördlichen Regionen von Osten Ard.
Da tauchen Gerüchte auf,
dass einer der ältesten und tödlichsten Drachen
von ganz oben im Norden
in das Reich eingedrungen ist.
Am nächsten Morgen ist
einer der beiden Söhne d
er mächtigsten Familie
der Sithi verschwunden …

Unter den Sithi Osten Ards
gibt es keine anderen zwei,
die so geliebt und bewundert werden
wie die beiden Söhne der Herrscherfamilie:
Hakatri, ein stets verläßlicher Junge,
und sein stolzer und leidenschaftlicher
kleiner Bruder Ineluki,
der spätere Sturmkönig. S
ein Temperament reißt den jüngeren hin,
einen gleichermaßen kühnen
wie schrecklichen Schwur zu leisten:
Er will das tödliche und
furchtbare Ungeheuer Hidohebhi
zur Strecke bringen und vernichten.
Aber damit bringt er nicht nur seinen Bruder
und sich selbst in die größte Gefahr,
sondern er beschwört auch eine Katastrophe
für alle Sithi herauf,
womöglich sogar auch für
das ganze menschliche Geschlecht.


Meine Meinung:

Definitiv ein Highlight!
Ein echter Tad Williams eben!
Virtuos geschrieben, wundervoll zu lesen
und sehr spannend.
Für mich blieben keine Wünsche offen
und ich bin restlos begeistert.
Aber ich bin auch schon seit
"Traumjäger und Goldpfote"
ein echter Fan des Autors und hatte noch
kein einziges Buch von ihm,
welches ich nicht verschlungen und geliebt habe.
Ich komme an seinen Geschichten einfach nicht vorbei
und freue mich jedes Mal, wenn er etwas Neues
auf den Markt bringt.
Seine Bücher begleiten mich schon seit vielen Jahren
und ich kann sie allen Fantasy-Lesern, die seine Werke
noch nicht kennen nur wärmstens ans Herz legen.
Er ist ein fantastischer Autor und versteht
es seine Leser zu fesseln und mitzureißen.

Ich finde man muss seine Geschichten
einfach lieben und vergebe
deshalb auch

fantastische 5 Sterne für "Die Brüder des Windes"!!!

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Es ist lange her, daß ich die 4 Bände um die großen Schwerter gelesen habe, sie hatten mich vor ca. 35 Jahren zur Fantasy gebracht. Nachdem ich mit großem Genuß Die Brüder des Windes gelesen habe, fange ich nochmal mit dem Drachenbeinthron an. Die Saga ist echt beeindruckend!

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Spannend und faszinierend wie eh und je

„Brüder des Windes: Ein Roman aus Osten Ard“ von Tad Williams ist 2022 im Verlag Klett-Cotta erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 368 Seiten.

In diesem Buch erfährt der Leser von den Geschehnissen lange vor der berühmten Drachenbeinthron-Saga. Es wird die Geschichte von Ineluki und seinem älteren Sithi-Bruder Hakatri erzählt, vom Kampf gegen den mächtigen, schwarzen Hidohebi, vom dunklen Drachenblut und man erfährt auch, warum so manche Sithi einen Groll gegen die Sterblichen entwickelt haben, der vielleicht anfangs überhaupt nicht den Menschen gegolten hat.

Jedem, der die Drachenbeinthron-Reihe gelesen hat, wird nun so einiges klar.
Manches bleibt leider auch im Verborgenen, das im Zuge des Buches wirklich gut geklärt hätte werden können. Mich hätte beispielsweise mehr zu Ineluki und seiner Wandlung interessiert oder aber auch zum weiteren Leben seines älteren Bruders Hakatri. Schade, dass dies so kurz gekommen ist.

Wer wie ich ein großer Fan von Tad Williams und der Drachenbeinthron-Reihe ist, wird das Buch dennoch sehr gerne lesen und ich war wirklich fasziniert davon, wie schnell man sich als Leser wieder mitten in Osten Ard befindet. Ich mag nach wie vor den Schreibstil von Tad Williams sehr, sehr gerne. Er schreibt klar, anschaulich, unterhaltsam und die Seiten fliegen bei mir wirklich ganz schnell dahin – manchmal leider viel zu schnell.

Fazit: Ganz klare Leseempfehlung – auch wenn ich ein klein wenig enttäuscht bin, weil ich gerne mehr erfahren hätte und das Potential da gewesen wäre. Aber: die Hoffnung stirbt zuletzt!

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Tad Williams ist einer der Autoren, die ich zwar schon seit einer Weile im Auge hatte, aber bisher noch kein Buch von ihnen in Angriff nahm. Als ich jedoch erfuhr, dass das neue Buch zwar ein Vorgänger zur Saga "Das Geheimnis der großen Schwerter", jedoch auch für Neueinsteiger gut lesbar sein sollte, wollte ich nun auch endlich in die Welt von Osten Ard einsteigen.

Mir war klar, dass ich mit dieser Vorgeschichte vermutlich den Blick auf die eigentliche Reihe veränderte, wenn ich diese schließlich lesen sollte. Aber dies kann durchaus auch einen eigenen Reiz haben. Jedenfalls machten mich die ersten Seiten sehr neugierig, wohin mich die Reise führen würde - denn es stellte sich mit der Zeit heraus, dass es hier wahrlich um mehr als nur eine Reise ging.

Es überraschte mich ein wenig, dass das Buch aus der Sicht eines Dieners geschrieben wurde. Genauer gesagt die niedergeschriebenen Erinnerungen von Pamon Kes, der viele Jahre Hakatri als Waffenträger diente. Auf der einen Seite schön geschrieben; fast schon mit einer poetischen Note. Auf der anderen Seite empfand ich es am Anfang auf Dauer etwas anstrengend. Besonders bei den Dialogen fühlte ich mich von der Art her an die Gespräche zwischen "Winnetou und Old Shatterhand" erinnert; sehr höflich und irgendwie gestelzt.

Mit der Zeit kam ich jedoch immer mehr rein in die Erzählung, den Stil und allgemein die Welt, sodass ich mich schließlich besser darauf einlassen konnte und mich die Neugierde immer weiter antrieb, dranzubleiben.

Pamon Kes war ein sehr demütiger Diener, der das Dienen und die Loyalität seinem Herrn gegenüber zu mehr als 100% verinnerlichte. Es schien sein einziger Lebensinhalt zu sein. Und von eben diesem Standpunkt aus berichtete er von seinen Erlebnissen mit den Brüdern Hakatri und Ineluki. Es war schon fast schmerzhaft, wie untertänig und völlig selbstlos er handelte und sogar dachte. Wenn er dann doch mal angeregt wurde, etwas eigenständiger zu sein, auch mal etwas zu hinterfragen oder einfach zu zweifeln, tat er dies stets mit einem schlechten Gewissen. Dass er die besagten Erlebnisse überleben würde, war klar, denn sonst hätte er diesen "Reisebericht" nicht schreiben können. Nur das Wie und mit welchem Ergebnis erfuhr man quasi erst kurz vor Schluss.

Trotz des ruhigen Erzählstils wechselte der Spannungsbogen häufig, wobei nicht allzu viel vorhersehbar oder zumindest zu erahnen war. Die Neugierde auf die Entwicklung und das Ende wuchs mit der Zeit und es gab nicht viele Stellen, die mir unschlüssig schienen. So kam ich schließlich doch ganz zügig voran und trotz der Unwissenheit zur eigentlichen Reihe fühlte ich mich letztendlich gut unterhalten. Auf jeden Fall machte es mich neugierig auf den Drachenbeinthron und was wohl aus den ganzen Charakteren und Ländern geworden ist.

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Die Zida‘ya-Brüder Hakatri und Ineluki folgen der Bitte des menschlichen Prinzen Cormach, die Seinen von einem (Lind)Wurm zu befreien, von dem sich herausstellt, dass er Hidohebhi, der Schwarzwurm, einer der sehr gefährlichen alten Würmer ist. Ineluki tut den Schwur, nicht nach Hause zurückzukehren, bis Hidohebhi vernichtet ist, was nicht nur ihn auf eine schwere Probe stellen wird.

Erzählt wird die Geschichte in Ich-Form von Pamon Kes einem Tinukeda‘ya, die von den Zida‘ya Wechselwesen genannt werden, der der Waffenträger Hakatris ist, und seinen Herrn nicht nur in das gefährliche Abenteuer begleitet, sondern auch mit ihm die Konsequenzen durchsteht, die daraus entstehen. Mir gefällt diese Erzählweise gut, vor allem, weil sie nicht aus Sicht eines der priviligierten Zida‘ya ist, sondern aus der eines bei den meisten weniger Geachteten, der zudem im Laufe der Geschichte auch noch eine neue Sicht auf sich selbst erhält.

Der Roman ist anders als viele andere, denn er hört mit dem Ende der Jagd nach Hidohebhi noch lange nicht auf, fast könnte man meinen, die Geschichte geht danach erst richtig los. Schon vorher gibt es Begegnungen mit anderen Gemeinschaften, was interessant ist, aber erst danach geht das Reisen so richtig los, und man lernt als Leser:in einiges über die einzelnen Kulturen, deren Lebensweisen und Hintergründe, wozu durchaus auch Kritisches gehört.

Die Geschichte spielt, laut Klappentext, tausend Jahre vor dem „Drachenbeinthron“, wer schon öfter in Osten Ard unterwegs war, kennt vielleicht manches schon, bekommt aber eventuell eine neue Perspektive und lernt neue Geschichten und Mythen kennen. Ich selbst habe bisher nur wenige Bücher aus diesem Universum gelesen, finde vieles interessant, was ich hier lese, und freue mich darauf, dem einen oder anderen Namen später noch einmal zu begegnen. Auch für einen Neuling könnte es eine interessante Lektüre sein. Was allerdings fehlt ist eine Art Glossar, dafür ist eine Karte, die den Weg der Charaktere nachvollziehen lässt, vorhanden.

Die Spannung ist in diesem Roman unterschiedlich verteilt, vor allem der erste Teil ist sehr spannend, später lässt die Spannung nach, blitzt aber immer wieder einmal auf. Dennoch finde ich auch den zweiten Teil nicht langweilig, auch er lebt davon, dass man wissen möchte, wie es wohl ausgehen wird. Was aber vielleicht mehr wiegt: Tad Williams kann so schreiben, dass der Leser sich nicht nur dabei, sondern auch mitfühlt, und er kann Charaktere kreieren, die man sich merkt, und die man gerne weiterbegleiten würde.

Tad Williams ist immer lesenswert, und auch dieser Band hat mir wieder einmal Lust darauf gemacht, endlich die mir noch fehlenden Bände aus Osten Ard zu lesen. Er ist aber kein packender Pageturner sondern lässt es in weiten Teilen ruhiger angehen – lesenswert ist er dennoch und gehört in die Bibliothek eines jeden Fans der Osten Ard-Reihe. Empfehlen kann ich ihn aber auch Genrefans, die es nicht durchgehend sehr spannend haben müssen, die „fremde“ Namen und Begriffe nicht abschrecken und die gerne phantasievolle und gut erzählte Fantasy lesen.

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Der Roman erweitert den Blick auf die Welt Osten Ards, welche Tad Williams seit nunmehr über 30 Jahren in immer weiteren Kreisen erschafft. Die Geschichte der beiden Brüder Ineluki und Hakatri beleuchtet die Hintergrundgeschichte der ersten Bände und verdeutlicht das Verhalten vor allem Inelukis in diesen, womit dieser Charakter deutlich mehr Plastizität erhält. Wie immer sind die Roman von Williams ausgezeichne geschrieben und lassen sich flüssig und leicht lesen.

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Bei Tad Williams sind meine Erwartungen immer hoch und sie wurden auch diesmal nicht enttäuscht. Das Buch ist gut unabhängig lesbar. Nach ein paar Seiten und wenn man sich auf die vielen Namen erstmal eingelassen hat, ist dieses Buch ein großer Fantasy-Genuss!

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Man braucht schon ein bisschen, um in die Geschichte hineinzukommen, was einfach an den Schauplätzen der Handlung, den Figuren und den Namen liegt. Wer sich aber die Mühe macht, wird sehr gut belohnt mit einer fantastischen Geschichte, die man schon bald nicht mehr aus der Hand legen kann. Das Cover hat gleich meine Aufmerksamkeit erweckt und auch den Inhalt fand ich spannend und unterhaltsam. Die Figuren sind interessant und haben Tiefe. Ich hatte viel Lesespaß und kann das Buch empfehlen.

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Die Tad-Williams-Bücher, die im Osten-Ard-Universum spielen, sind meine Lieblingsfantasybücher. Mit Freude habe ich jetzt das Prequel zum Drachenbeinthron gelesen. Die Geschichte von Ineluki und seinem Bruder und der Jagd nach dem großen Drachen wird episch und spannend erzählt. Ich habe mich gerne auf das etwas langsamere Tempo eingelassen und all die Kleinigkeiten und Ausschweifungen genossen. Vieles wird hier auserzählt, was schon mal in anderen Büchern erwähnt wurde. Das macht einfach Spaß. Für Leute, die zum ersten Mal etwas von Williams lesen, würde ich es nicht unbedingt empfehlen, sondern hier tatsächlich erst mal den Drachenbeinthron zur Hand nehmen, da dieser noch etwas komplexer und ausgefeilter daher kommt. Für mich als Fan war das Buch ein Muss und ich kann einfach nur 5 Sterne vergeben.

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Tad Williams ist einfach immer lesenswert! Und dieses Buch war wieder Mal unglaublich spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich total gefesselt, gut unterhalten und in seinen Bann gezogen. Ein echter Tad Williams eben!. Für mich blieben keine Wünsche offen und ich bin restlos begeistert. Aber ich bin auch schon seit Ewigkeiten ein treuer Fan des Autors und hatte noch kein einziges Buch von ihm, das ich nicht verschlungen und geliebt habe und freue mich jedes Mal, wenn er etwas Neues auf den Markt bringt. Seine Bücher begleiten mich schon seit vielen Jahren und ich kann sie allen Fantasy-Lesern, die seine Werke noch nicht kennen nur wärmstens ans Herz legen. Auch bei diesem hatte ich schöne Stunden beim lesen und gebe gern eine absolute Leseempfehlung!

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Ebenso wie alle anderen Romane aus Osten Ard ist Tad Williams auch hier wieder ein Meisterwerk gelungen.
Der Autor schafft es eine unglaublich große und detailreiche Welt mit herausragenden Figuren und Kreaturen heraufzubeschwören, die einen vollständig einnimmt und nicht mehr loslässt.

Dieses Buch spielt chronologisch vor allen anderen Büchern des Autors und ist somit eine Vorgeschichte zu „Das Geheimnis der Großen Schwerter“.
Folglich gibt es von mir dazu eine ganz eindeutige Leseempfehlung, wenn jemand diese Bücher nicht kennen sollte!

Das Buch handelt von zwei Brüdern, die sich, um eine große Bedrohung zu vernichten, auf eine Drachenjagd begeben. Dabei nehmen sie eine gefährliche Reise auf sich.

Das Besondere ist, dass einer der Brüder dieses Buches der Antagonist der folgenden sein wird. Somit erhält der Leser eine recht gute Einschätzung in die Gefühlslage von ihm und kann vielleicht ein wenig die Beweggründe seiner Taten nachvollziehen.

Wer gut geschriebene Bücher mit tollem Schreibstil mag und dem es auch nicht an Spannung fehlen darf, ist mit diesem Buch genau richtig!

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Als ich auf den Sozialen Medien sah, dass es etwas neues von Tad Williams gibt, habe ich mich sehr gefreut.
Seine Reihen um den Drachenbeithron und Otherland konnten mich schon früh begeistern.
Ein bisschen habe ich gebraucht, mich in Osten Ard wieder zurecht zu finden, doch dann konnte mich die Geschichte schnell wieder gefangen nehmen.
Diese erzählt die Reise und den Kampf der Brüder Hakatri und Ineluki ( der Herrscherfamilie der Sithi) mit dem größten und einer der ältesten Drachen des Landes aus der sicht des Knappen Pamon Kes.

Die beschiebenen Ereignisses waren spannend und aufschlußreich, führten zu so manchem tiefen Luftholen.
Das letzte drittel zog sich leider jedoch sehr. Auch wenn ich die bildgewaltigen Beschreibungen des Autors an sich sehr mag, war es mir dann letztlich zwischenzeitig zu viel des Guten.
Trotzdem war es unheimlich schön wieder in Osten Ard zu weilen!

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Die Zida‘ya-Brüder Hakatri und Ineluki folgen der Bitte des menschlichen Prinzen Cormach, die Seinen von einem (Lind)Wurm zu befreien, von dem sich herausstellt, dass er Hidohebhi, der Schwarzwurm, einer der sehr gefährlichen alten Würmer ist. Ineluki tut den Schwur, nicht nach Hause zurückzukehren, bis Hidohebhi vernichtet ist, was nicht nur ihn auf eine schwere Probe stellen wird.


Die Geschichte spielt, laut Klappentext, tausend Jahre vor dem „Drachenbeinthron“, wer schon öfter in Osten Ard unterwegs war, kennt vielleicht manches schon, bekommt aber eventuell eine neue Perspektive und lernt neue Geschichten und Mythen kennen. Ich selbst habe bisher nur wenige Bücher aus diesem Universum gelesen, finde vieles interessant, was ich hier lese, und freue mich darauf, dem einen oder anderen Namen später noch einmal zu begegnen. Auch für einen Neuling könnte es eine interessante Lektüre sein. Was allerdings fehlt ist eine Art Glossar, dafür ist eine Karte, die den Weg der Charaktere nachvollziehen lässt, vorhanden.


Die Spannung ist in diesem Roman unterschiedlich verteilt, vor allem der erste Teil ist sehr spannend, später lässt die Spannung nach, blitzt aber immer wieder einmal auf. Dennoch finde ich auch den zweiten Teil nicht langweilig, auch er lebt davon, dass man wissen möchte, wie es wohl ausgehen wird. Was aber vielleicht mehr wiegt: Tad Williams kann so schreiben, dass der Leser sich nicht nur dabei, sondern auch mitfühlt, und er kann Charaktere kreieren, die man sich merkt, und die man gerne weiterbegleiten würde.

Tad Williams ist immer lesenswert, und auch dieser Band hat mir wieder einmal Lust darauf gemacht, endlich die mir noch fehlenden Bände aus Osten Ard zu lesen. Er ist aber kein packender Pageturner sondern lässt es in weiten Teilen ruhiger angehen – lesenswert ist er dennoch und gehört in die Bibliothek eines jeden Fans der Osten Ard-Reihe. Empfehlen kann ich ihn aber auch Genrefans, die es nicht durchgehend sehr spannend haben müssen, die „fremde“ Namen und Begriffe nicht abschrecken und die gerne phantasievolle und gut erzählte Fantasy lesen.

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