zum Hauptinhalt springen
Buchcover für Meine Berge bist du

Meine Berge bist du

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht. Jetzt anmelden oder registrieren

NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.


1

Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.

2

Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.

Erscheinungstermin 13.04.2026 | Archivierungsdatum N/A


Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #MeineBergebistdu #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Von dieser Liebe wissen nur die Berge

Guido Contin lebt in den Dolomiten, wohnt alleine mit seiner Katze Moglie und besitzt fast nichts – außer einer Mappe mit handgeschriebenen Briefen, adressiert an die Berggipfel und verfasst von einem Mann namens Onesto. Die Briefe erzählen von Onestos Kindheit, von seinem Zwillingsbruder Santo und davon, wie unzertrennlich die beiden sind. Doch dann taucht Celeste auf, beide verlieben sich in sie, und Santo handelt schneller. Um die Beziehung zu seinem Bruder nicht zu gefährden, entscheidet Onesto, seine Gefühle für sich zu behalten – und verzichtet auf seine große Liebe.

Bildstark und atmosphärisch sehr dicht erzählt Francesco Vidotto vor dem Hintergrund der Jahrhundertwende und des Zweiten Weltkriegs über Liebe und Verzicht und darüber, wie weit man seinen Gefühlen folgen sollte.

Von dieser Liebe wissen nur die Berge

Guido Contin lebt in den Dolomiten, wohnt alleine mit seiner Katze Moglie und besitzt fast nichts – außer einer Mappe mit handgeschriebenen Briefen, adressiert an...


Eine Anmerkung des Verlags

Achtung! Der Text ist noch unredigiert und unkorrigiert.
Sperrfrist: Bitte nicht vor dem 13.04.2026 öffentlich besprechen!
Herzlichen Dank!

Achtung! Der Text ist noch unredigiert und unkorrigiert.
Sperrfrist: Bitte nicht vor dem 13.04.2026 öffentlich besprechen!
Herzlichen Dank!


Vorab-Besprechungen

»Dieses Buch wird Sie zum Weinen bringen, und zum Nachdenken. Und genau das ist es, was ein gutes Buch tun sollte.« Il Messaggero

»Eine bewundernswerte Geschichte über Liebe, Schicksal und Treue zu sich selbst.« Il Venerdi

»Ein Buch für alle, die die Berge und echte Gefühle lieben, aber auch für alle, die sich gerne an längst vergangene Zeiten erinnern.« La Difesa del Popolo

»Das Buch erforscht den Sinn des Lebens mit einer klaren und berührenden Prosa, die die Lesenden auf eine poetische und introspektive Reise mitnimmt.« L’Adige

»Der Roman lässt uns in die Geschichten der beiden Protagonisten eintauchen, sie erleben, genießen und sich mit ihnen identifizieren.« La Notizia

»Dieses Buch wird Sie zum Weinen bringen, und zum Nachdenken. Und genau das ist es, was ein gutes Buch tun sollte.« Il Messaggero

»Eine bewundernswerte Geschichte über Liebe, Schicksal und Treue zu...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783036950938
PREIS 23,00 € (EUR)
SEITEN 224

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley-Reader (EPUB)
NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (EPUB)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ähnlich Robert Seetaler erzählt Vidotto eine Lebensgeschichte aus den Bergen des Cadore. Protagonisten sind die Zwillingsbrüder und Celeste, in der Retrospektive vom kauzigen Original des Dorfes dem Erzähler in Form von Briefen an die umgebenden Berge geschrieben. Ich mag nicht aufhören diese Erzählung zu lesen, zu früh ist sie zünde.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Eine große Liebesgeschichte.
Auch eine Geschichte über die Liebe zu den Bergen, zur Heimat, zur Familie, aus vergangener Zeit.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Wow, grosse Leseempfehlung! So schön, zärtlich und auch überraschend mit einer Prise Schalk. Einfach traurig-schön.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Was für ein großes Glück, wenn man sein neues Lesejahr mit einem Buch wie Francesco Vidottos 'Meine Berge bist Du' beginnen kann. Gut 160 Seiten, die vom Leben in den Dolomiten, von Liebe, Verlust, Gewalt, Armut und Sehnsucht erzählen. Es ist nicht immer schön, denn es ist ein karges, ein armes Leben. Doch es ist auch von Hoffnung und Liebe geprägt. Die Geschichte von Zwillingsbrüdern, die als Säuglinge getrennt und wieder in Kindheitstagen vereint wurden, wird durch Briefe erzählt. Briefe, die nicht an den Bruder oder an die heimliche Liebe gerichtet wurden. Sondern an die Berge der Dolomiten. Wer die Dolomiten einmal gesehen, sie erlebt und sich in ihnen bewegt hat, kann vielleicht schon darin die besondere Schönheit und Besonderheit dieses Buches erahnen. Doch nicht nur das macht diesen Roman, für mich, außergewöhnlich. Es ist die poetische Sprache, die mich im Innersten berührt hat. 'Der Herbst streichelte die alte Waldung, und sie wurde, schüchtern wie sie war, rot und gelb vor lodernder Lärchen.' Solch schöne Wortmalereien werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Und mich wieder gedanklich zu meinen Glücksort, den Dolomiten, führen.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Der Roman startet mit einer Geschichte zwischen Großvater und Enkel. Eine kurze, liebevoller Geschichte aus der Vergangenheit lässt bereits von Beginn an die Leser:innen in eine andere Welt eintauchen.
Es geht um Berge. Um die Liebe zu Bergen. Die Kraft der Berge. Und ihre Beständigkeit über Generationen hinweg.
Um die Bedeutung von Bergen. Darüber was es heißt, in einem Dorf in den Bergen aufzuwachsen. Sie jeden Tag zu sehen. Sie zu kennen - und damit ist wirklich kennen gemeint. Zu wissen  wann die Sonne zu welcher Jahreszeit zu welcher Uhrzeit welchen Baum bedeutet und welchen nicht. Über harte Winter, sonnig-warme Sommer. Wenig-kalte Herbsttage und leise Frühlingsmorgen.
Es geht um die Geschichte der Zwillinge Santo und Onesto, die in Form von Briefen an die unterschiedlichen Berge des Heinat-Bergdorfes geschrieben werden.
Die Art und Weise, wie diese Geschichte geschrieben ist hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Sie ist langsam, aber intensiv. Schnell sind Bilder voller Farben entstanden.
Ein Buch über Heimat, Familie, Überleben, Leben, Freundschaft, Erwachsenwerden, Verlust, Angst, Hoffnung und vieles mehr.

Mit 224 Seiten ein Roman, der mit einer guten Tasse Tee genossen werden kann - und von mir im gemütlichen Tempo gelesen wurde.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Dieses Buch ist einfach nur wunderschön.

Mir hat die Idee sehr gefallen das Onesto seine Geschichte anhand von Briefen erzählt und diese viele Jahre später gelesen werden. Diese Briefen erzählen eine ergreifende Geschichte , vom Leben in den Bergen, vom Leben unter einfachsten Bedingungen, vom der Bindung unter Brüdern und von der Liebe.

Jeder Brief erzählt von einem wichtigem Ereignis aus seinem Leben und ich war einfach fazieniert von diesen Erzählungen.

Die Geschichte erzählt in ruhigen Worten eine emotionale Geschichte die uns das Leben von drei jungen Menschen näherbringen. Gleichzeitig erzählt der Roman vom harten Leben in den Bergen.

Dazu gibt es einen Teil in der Gegenwart in dem der Erzähler diese Briefe vorliest und es oft nicht erwarten konnte, wie es weiter geht. Da ging es ihm wie mir.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Das Jahr beginnt schon mal gut , wenn man so ein schönes Buch lesen kann. Eine Geschichte über die Liebe , eine Geschichte über die Liebe zu den Bergen der Dolomiten.Zum weinen schön.Grosse Leseempfehlung

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Die Geschichte in diesem Buch ist sehr emotional und der Autor versteht es, sie sehr bildhaft zu erzählen. Das Buch erzählt die Geschichte von drei jungen Menschen, deren Leben und Liebe und dem harten Leben in den Bergen. Da ist eine tiefe geschwisterliche Liebe die die Zwillinge verbindet und gleichzeitig die Liebe zu dem gleichen Mädchen. Die Idee diese Geschichte in Form von Briefen zu erzählen, gefällt mir gut. Diese lässt sich der "alte" Onesto viele Jahre später vorlesen. Die Briefe sind ein roter Faden über das Leben und den Verlauf des Lebens dieser drei jungen Menschen. Eine ergreifende Geschichte, die noch lange zum Nachdenken anregt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Meine Berge bist du von Francesco Vidotto ist ein ruhiger, poetischer Roman, der von Verlust, Schuld und der heilenden Kraft der Natur erzählt. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der sich nach einem persönlichen Schicksalsschlag in die Berge zurückzieht. Dort, in der Abgeschiedenheit der Dolomiten, begegnet er Menschen, Erinnerungen und Gefühlen, denen er lange ausgewichen ist.

Die Berge sind dabei weit mehr als nur Kulisse: Sie werden zu einem Spiegel der inneren Landschaft des Protagonisten. Vidotto beschreibt die Natur mit großer Eindringlichkeit und spürbarer Liebe zum Detail. Die Handlung entwickelt sich langsam, fast meditativ, was gut zur Stimmung des Romans passt, aber Geduld verlangt. Wer actionreiche Wendungen erwartet, wird hier nicht fündig, stattdessen geht es um leise Momente, innere Konflikte und zwischenmenschliche Nähe.

Besonders gelungen ist die emotionale Tiefe der Geschichte. Themen wie familiäre Bindungen, verpasste Chancen und die Möglichkeit von Versöhnung werden sensibel und ohne Kitsch behandelt. Der Schreibstil ist klar, ruhig und stellenweise sehr berührend.

Meine Berge bist du ist ein Roman für Leserinnen und Leser, die sich auf eine entschleunigte, gefühlvolle Geschichte einlassen möchten und Freude an Naturbeschreibungen und leisen Tönen haben. Ein Buch, das nachhallt und zum Innehalten einlädt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ich bin zutiefst begeistert und freue mich auf den Besuch Ihrer Vertreterin Frau L., um den Titel zu ordern. Wirklich schön!!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Der Ich-Erzähler und Schriftsteller Francesco lernt in seinem Heimatdorf Guido Contin kennen, einen alleinstehenden alten Mann, dessen Art und einfache, aber lebenserfahrende Weisheiten ihn faszinieren. Aufgrund eines Fotos, das Francesco in einer Felsspalte gefunden hat, lädt Guido ihn zu sich nach Hause ein und zeigt ihm eine Mappe mit Briefen eines gewissen Onesto, die dieser an die Berge in den Dolomiten gerichtet hat. Anhand dieser Briefe taucht Francesco tief in das Leben von Onesto, seinem Zwillingsbruder Santo und der schönen Celeste ein.

Onesto und Santo wurden während des Ersten Weltkrieges geboren. Ihr Leben nahm bereits kurz nach der Geburt eine schicksalhafte Wendung, und beide verbindet zeitlebens eine unverbrüchliche, tiefe Zuneigung. Onesto ist tief verwurzelt in seiner Heimat, und die Berge sind ihm so vertraut wie Gefährten. Das Leben kommt und geht, doch die Berge überdauern die Zeit, stehen unerschütterlich als Landmarken und sind für Onesto mit den entscheidenden Momenten seines Lebens untrennbar verbunden.

Eingebettet in die Rahmenhandlung entwickelt sich durch die Briefe Stück für Stück eine berührende Binnenerzählung, die von tiefer Liebe zur Heimat, der Familie und einer Frau erzählt, die allen Widrigkeiten trotzt und von lebenslanger Hingabe und Opferbereitschaft geprägt ist.
Eine wunderbar leise, zarte und dennoch intensive Geschichte, die noch lange im Herzen bleibt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars

Onesto

Der italienische Schriftsteller Francesco Vidotto hat für seinen Roman eine Erzählform gefunden, die daraus besteht, dass aus Briefen und Fotos eines alten Mannes einer Lebensgeschichte gefolgt wird.
Da sind die Brüder Onesto und Santos und die Liebe zu Celeste.
Der Autor hat einen weichen Erzählton, nicht immer ohne Kitsch. Zu oft gibt es Wiederholungen. De Erzähler wirkt naiv. Manches wirkt verklärt. Vielleicht war es deswegen nicht so ganz mein Buch.

3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Die Liebe gehört niemandem


Der Roman „Meine Berge bist Du“ von Francesco Vidotto war eine kleine Überraschung für mich. Was für ein feinsinniger, kurzer Roman!

Zu Beginn sind da ein Großvater und sein Enkel, und mit diesem kurzen Blick in die Vergangeheit taucht man in das Leben in den Dolomiten ein.
Dort lebt Guido Contin, ein alter Mann, der fast nichts besitzt - außer einer Mappe mit handgeschriebenen Briefen. Die Briefe erzählen von den Zwillingsbrüdern Onesto und Santo, die als Kinder voneinander getrennt wurden, wieder zueinander fanden und unzertrennlich wurden. Doch die Liebe zu Celeste spaltete sie, denn beide verliebten sich in das schöne Mädchen. Santo nutzt seine Chance schneller und Onesto entscheidet, seine eigenen Gefühle für Celeste zurückzustellen, um seinen Bruder nicht unglücklich zu machen.

„‘Armer Onesto, allerdings’, warf ich ein. ‘Für ihn muss es ein Schlag gewesen sein.’
[....]
‘Ich glaube nicht, dass er arm war. Im Gegenteil’, meinte er. ‘Vorher war er arm, wenn überhaupt. Er hatte nichts. Aber dann … Dann hatte er einen Bruder und eine Mutter und sogar einen Neffen, eine Schwägerin, und eine große Liebe.’
‘Aber die Liebe war nicht seine. Sie war Santos’, sagte ich.
Darauf rückte Guido Contin sich auf seinem Stuhl zurecht und sah aus dem kleinen Fenster über dem Herd.
Sein Ausdruck veränderte sich.
Er wurde ernster. Beinahe nostalgisch.
‘Die Liebe gehört niemandem, Signor Francesco. Man kann sie nicht besitzen. Man kann nur geben.’“

Die ruhig erzählte Geschichte, die vorr dem Hintergrund der Jahrhundertwende und des Zweiten Weltkrieg spielt entfaltet sich erst nach und nach, mit jedem gelesenen Brief, der ein weiteres Ereignis aus Onestos und Santos Vergangenheit erzählt, bis hin zum bewegenden Schluss.

Der Schreibstil von Francesco Vidotto ist sehr malerisch und poetisch, die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und die Geschichte hat mich sehr berührt. Ein ruhiger Roman über Liebe, verpasste Chancen und die Berge.

„‘Alle sollten zwei Namen haben‘, sagte er. ‚So kannst du, wenn du genug von dir hast, ein anderer sein.‘“

Vielen Dank an den Kein & Aber Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Was für ein wundervolles, ruhiges Buch. Für alle, die die Berge lieben. Für alle, die gerne Liebesgeschichten lesen, die einfach gut erzählt sind. Diese Geschichte hat mich zu Tränen gerührt, ohne rührselig oder kitschig zu sein. Einfach nur wunderschön!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Als die Mutter mit ihren Zwillingssöhnen einen Ausflug macht, wird eines ihrer Babys entführt. Auch intensive Suchen nach ihm bleiben erfolglos. Es ist einfach spurlos verschwunden. Der Kleine weiß nicht, wer seine Eltern sind. Eines Tages packt die Frau, die er Mutter nennen soll, einen kleinen Koffer. Der Mann, der angeblich sein Vater ist, reist mit ihm zu einem Ort, der in den Bergen liegt. Er fordert ihn auf, an der Türe einer Kate zu klopfen. Zuvor gibt er ihm noch einen Brief in die Hand. Als sich nach dem Klopfen die Türe öffnet, steht sein Ebenbild vor ihm. Eine junge Frau kommt aus der Stube und umarmt den Jungen sofort. Es ist ihr verlorener Sohn.

Santo und Onesto heißen die beiden Jungen. Sie versehen sich sofort und sind nicht nur Brüder, sondern ebenfalls beste Freunde. Dass beide die gleiche Frau liebten, tut ihrer Verbundenheit keinen Abbruch. Geschrieben ist das Buch in Form von Briefen. Sie werden auf Wunsch eines Seniors von einem jungen Mann vorgelesen. Die Briefe wurden von Onesto geschrieben und sind an die Berge der Umgebung gerichtet. Nur diese Giganten konnten ihn verstehen und nur ihnen vertraute er seine geheimen Gedanken an.

#MeineBergebistdu beschreibt in erster Linie die Liebe zu den Bergen. Gibt Einblick in das karge Leben der Bewohner hoch droben und ist eine Hommage an die Bruderliebe. Es hat mich berührt. Ein Buch, das lange nachwirkt und das ich nicht so schnell vergessen werde. #NetGalleyDE

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Was für ein mega Buch. Dieses Buch hat mich sehr berührt und es sind schon mal einige kleine Tränen geflossen.
Was Onesto alles für seinen Bruder Santo und für all die Menschen, die er liebt, tut, ist unglaublich. Auch bleibt er sich ein ganzes Leben lang treu bis ins hohe Alter, obwohl er sehr leidet, dass er seine grosse Liebe seinem Bruder überlassen hat. Das ist sehr faszinierend. Eine echte, wahre Liebe hält eben ein Leben lang.
Die Geschichte ist bildstark erzählt und ich war mittendrin.
Auch die "einfachen" Lebensweisheiten oder Lebenseinstellung von Onesta haben mich berührt.
Auf jedenfall werde ich das Buch an unserem Bibliothekabend im Mai vorstellen, damit dieses Buch möglichst viele Kolleginnen in ihr Sortiment aufnehmen

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Der Autor begegnet dem alten Guido Contin, genannt Cognac, der abgeschieden im kleinen Dorf Cadore in den Dolomiten lebt. In seinem einfachen Häuschen, gemeinsam mit seiner Katze Moglie, scheint er zufrieden mit dem Wenigen, das er besitzt. Doch hinter dieser stillen Existenz verbirgt sich ein Schatz: eine Mappe voller alter Briefe.

Diese Briefe wurden einst von Onesto an die Berggipfel geschrieben – poetische, leise Zeugnisse eines vergangenen Lebens. Sie erzählen kleine Geschichten aus dem Dorf, vom harten Alltag der Menschen, von Schicksalen, Krieg und Tod, aber auch von einer Liebe, die tief und grenzenlos ist.

Im Zentrum steht die Geschichte der Zwillingsbrüder Onesto und Santos: ihre Trennung und ihr späteres Wiederfinden. Beide lieben dieselbe Frau, Celeste. Onesto verzichtet, leidet und liebt im Stillen – aus Angst, seinen Bruder erneut zu verlieren. Seine Liebe ist eine leise, selbstlose, schmerzhafte Liebe.

Meine Berge bist du ist eine wunderschöne, sehr ruhige Geschichte. Sie wirkt wahrhaftig, getragen von der Authentizität der Briefe, voller Wärme und Melancholie. Ein Buch, das man nicht hastig liest, sondern fühlt. Ich hätte ewig weiterlesen können.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Große Gefühle, große Liebe
Der Roman "Meine Berge bist du" des Schriftstellers Francesco Vidotto ist ein Roman mit vielen Gefühlen. Der Roman erscheint im Verlag Kein & Aber (Erscheinungstermin 13.04.2026). Der Roman wurde aus dem Italienischen von Mirjam Bitter und Walter Kögler übersetzt.
Francesco Vidotto selbst erzählt uns diese Geschichte. In einer stürmischen Nacht steht plötzlich Guido Cuntin an seinem Gartentor. Er bittet den alten Mann herein und zwischen den beiden Männern entwickelt sich im Laufe der Zeit eine Verbundenheit. Guido Cuntin ist im Besitz von Briefen, die an die Berge der Dolomiten adressiert sind und Francesco soll diese Briefe zusammen mit Guido lesen. Die Briefe stammen von Onesto und gleichen eher einem Tagebuch. Sie erzählen die Geschichte von den Zwillingsbrüdern Onesto und Santo, die als Babys getrennt und im Alter von vier Jahren wieder vereint wurden und von Celeste, das Mädchen, in das sich beide verlieben. Mit jedem Brief erfahren wir mehr über die Liebe und die Sehnsucht, aber auch über das einfache Leben, die Sorgen und die Trauer. Und immer wieder spürt man die Hochachtung und Liebe der Menschen für die Berge und wie verwurzelt sie mit ihrer Heimat sind.
Auch mir erging es wie Francesco, ich war am Ende eines Briefes schon auf den nächsten Brief und die Fortsetzung gespannt. Francesco Vidotto hat uns einen besonderen und einfühlsamen Roman geschenkt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars

Hin und her gerissen bin ich bei dieser Geschichte der beiden Zwillingsjungen, die erst zusammen, dann getrennt und dann durch da Schicksal wieder zusammen geführt wurden. Der eine eher forsch, der andere eher zurückhaltend beobachtend. Als beide sich in das selber Mädchen verlieben, der eine offen, der andere im Geheimen, beginnt die Geschichte.
An sich eine gute Geschichte und auch im Grunde tiefsinnig, aber da mir der eine von der Darstellung nicht positiv gelegen ist und ich auch den Schreibstil etwas fade finde, war es eher ein Muss, da man ja wissen mag wie es endet, als eine Freude es zu lesen.

3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Am 13.04.2026 erscheint dieses Gebundene Buch mit 224 Seiten im Kein & Aber Verlag, geschrieben wurde das Buch von Francesco Vidotto.
Der Autor:
Francesco Vidotto, geboren 1976, ist in den Dolomiten aufgewachsen. Er arbeitete zwanzig Jahre lang als Manager und lebte in der Stadt, bevor er sich bewusst in die Berge nach Tai di Cadore zurückzog, wo er sich seither der Natur und dem Schreiben widmet. Er ist der Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Meine Berge bist du ist sein erstes Buch bei Kein & Aber.
Inhalt:
Guido Contin lebt in den Dolomiten, wohnt alleine mit seiner Katze Moglie und besitzt fast nichts – außer einer Mappe mit handgeschriebenen Briefen, adressiert an die Berggipfel und verfasst von einem Mann namens Onesto. Die Briefe erzählen von Onestos Kindheit, von seinem Zwillingsbruder Santo und davon, wie unzertrennlich die beiden sind. Doch dann taucht Celeste auf, beide verlieben sich in sie, und Santo handelt schneller. Um die Beziehung zu seinem Bruder nicht zu gefährden, entscheidet Onesto, seine Gefühle für sich zu behalten – und verzichtet auf seine große Liebe. Bildstark und atmosphärisch sehr dicht erzählt Francesco Vidotto vor dem Hintergrund der Jahrhundertwende und des Zweiten Weltkriegs über Liebe und Verzicht und darüber, wie weit man seinen Gefühlen folgen sollte.
Fazit:
Ich bin an die Geschichte ohne große Erwartungen rangegangen und wurde von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Es ist eine Geschichte einer unerwiderten Liebe in Zeiten des Krieges, denn die Geschichte spielt in den 1940er Jahren. Die Briefe an die Berge waren sehr interessant zu lesen, die Geschichte sehr spannend erzählt. Diese Geschichte hat mich berührt und fasziniert. Es ist eine der Geschichten, die man nicht so schnell vergisst und ich werde wohl noch lange daran denken. Dieses Buch konnte ich einfach nicht mehr zur Seite lesen, so hat es mich fasziniert. Dies ist die Art von Geschichten, die ich gerne zum Entspannen auf der Couch lese.
Wertung:
5/5 Punkte

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Meine Berge bist du ist ein poetischer und emotionaler Roman über eine große Liebe im Cadore-Tal in den Dolomiten, aus dem Italienischen von Mirjam Bitter und Walter Kögler.
Francesco findet auf einer Wanderung in einer Felsspalte das Foto eines jungen Mädchens, kurze Zeit später lernt er den hochbetagten Guido Contin kennen, der ihm Briefe zeigt, in denen die Geschichte des abgebildeten Mädchens namens Celeste erzählt wird.
Die Briefe sind von Onesto, die Adressaten sind die Berge: Der Cridola, der Monatel, Croda Longa, der Monte Pera, der Pelmo, der Duranno, Croda Mandrin, der Ciauderona.
Onesto und Santo sind Zwillinge, ihr Vater ist im Ersten Weltkrieg gefallen, sie leben mit ihrer Mutter in ärmlichen Verhältnissen. Beide verlieben sich in Celeste, ein Mädchen aus der Nachbarschaft.
Zweimal entkommt Celeste nur knapp dem Tod, sie überlebt den Biss einer giftigen Schlange und wird kurze Zeit später überfallen und missbraucht. Die beiden Brüder helfen ihr dabei, die traumatischen Erlebnisse zu überwinden.
Francesco Vidotto hat einen wunderschönen poetischen Schreibstil, der mich in das kleine italienische Dorf in den Dolomiten versetzt hat. „Die Blätter der Buchen segelten sanft hinab, legten sich auf die nackte Erde und bedeckten sie mit einem knisternden Teppich. Das feuchte Erdreich duftete nach Moos und drang in Nase und Lungen.“
Die teils tragische Liebesgeschichte eines Mannes, der seinem Bruder zuliebe auf die Liebe seines Lebens verzichtet hatte, hat mich zu Tränen gerührt.
Sehr gut hat mir auch die Rahmenhandlung gefallen, ich habe den betagten Guido mit seinem herausnehmbaren Gebiss ins Herz geschlossen. Das Ende stimmt versöhnlich und hoffnungsvoll. Von mir eine große Leseempfehlung und fünf Sterne.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Dieser Roman bekommt meine uneingeschränkte Empfehlung.
Die Geschichte hat mich berührt, zum Weinen gebracht und mich nicht losgelassen.
Ich wünsche dem Roman viel Erfolg!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Wunderbares Buch! Es hat eine bildgewaltige Sprache, man wähnt sich mitten in einem Heimatfilm. Der Kitschhammer drängt sich auf, aber die Klarheit und Schlichtheit der Sprache gleicht Vieles aus und lässt die Archaik der Berge noch stärker wirken. Ich denke, es wird gerade bei uns in Südtirol, die wir auch so berg- und landschaftsverbunden sind, sehr gern gelesen werden.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Dieses Buch ist eine Hommage an die Natur, die Liebe und Freundschaft. Jedes Kapitel ist athmosphärisch, poetisch und mitreißend erzählt. Einzelne SÄtze prägen sich ein und haften sich ans Leserherz.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Wir begleiten den Autor in die Dolomiten. Mithilfe von Briefen und einer Fotografie geht es in das vergangene Jahrhundert. Zwei Brüder, das harte, einfache Leben der dortigen Bewohner - und eine tragische Liebe. Der Stil ist sehr atmosphärisch, aber auch speziell - ich musste mich erst einmal daran gewöhnen. Sprachlich aber wunderschön! Spürbar war die Liebe zur Landschaft und den dort lebenden Menschen. Eine spezielle Geschichte.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Berührende Geschichte

„Meine Berge bist Du“ ist für mich ein wundervolles und einzigartiges Buch. Es erzählt eine tragische Geschichte voller Entbehrungen und Schmerz und steckt doch voller Liebe - für das Leben, für die Berge Italiens, für die Familie und für die Eine.

Francesco Vidotto hat einen ganz eigenen Erzählstil, der mich sofort gefangen genommen hat. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, habe mit Onesto gelitten und konnte mit und über Guido herzhaft lachen.

Die Charaktere - allen voran Onesto - konnten mich berühren und das harte Landleben der Zwillinge und ihrer Mutter vor der wunderschönen Kulisse der Dolomiten zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde vor meinem inneren Auge lebendig.

Besonders gefallen hat es mir, wenn der Autor Sachen nicht klar erzählt hat. Er hat so eine schöne Art Dinge anzudeuten und den Leser zu ermutigen, sich diese selbst auszumalen. So haben mich die meisten Wendungen zwar nicht überrascht, aber das war auch nicht schlimm, weil es dem Genuss der Lektüre keinen Abbruch getan hat.

Zudem steckt das Buch voller wunderschöner Zitate über die Liebe und das Leben, die nachhallen.

Mir wird dieses Buch noch lange im Gedächtnis und im Herzen bleiben und ich hoffe, dass viele begeisterte Leser diese Einschätzung teilen werden.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Die Handlung des Buches ist von einem Erzähler in der Ich-Form verfasst, der einem alten Mann begegnet, der zufällig ein Foto von einer Frau sieht, welches der Erzähler am Berg gefunden hat. Damit beginnt die Offenlegung von Briefen, die der alte Mann gesammelt bei sich hat und an die Berge in der Umgebung adressiert waren. Der Ich-Erzähler liest die Briefe auf Wunsch des alten Mannes ihm vor, wobei er selbst von der Lebensgeschichte, die vom Verfasser der Briefe namens Onesto handelt, in den Bann gezogen wird. Das Buch ist seht tiefgründig und macht auch sehr nachdenklich. Schon der Beginn, als Onesto mit 5 Jahren plötzlich zu seiner leiblichen Mutter und seinem Zwillingsbruder zurückgebracht wird, weckt die Neugier zu erfahren, was vorgefallen ist. Die Briefe offenbaren langsam viele bewegende und auch traurige Hintergründe, zeigen den Zusammenhalt der Zwillinge, ihre Kindheit, die Entwicklung ihrer Persönlichkeiten bis zu erwachsenen Männern und geben Einblicke in die Armut der Familie, die dennoch erfüllt ist mit Liebe. Viele Themen werden aufgegriffen: die die innige Beziehung der Zwillinge zueinander, ihre Liebe zu ein und demselben Mädchen, das Nachgeben des einen Zwillings, das Beschützen der Familie als auch die Liebe der Mutter zu ihren Kindern und dem Kampf ums Überleben. Die Charaktere Santo und Onesto sind unterschiedlich, aber sehr sympathisch. Bewegend sind Onestos Entscheidungen bezüglich des Verzichts auf seine große Liebe, die sich für seinen Bruder entschieden hat; der Unterstützung seines Bruders, welche soweit geht, dass Onesto sogar die Schuld für zwei Morde auf sich nimmt, die sein Bruder begangen hat, aber auch die Liebe zu seiner Mutter, als er erfährt, welche Opfer sie für ihre Familie gebracht hat. Das beschriebene Leben ist geprägt vom Überlebenskampf, der Armut, Gewalt, Krieg, Flucht und Tod. Ein sehr beeindruckendes Buch, mit sehr gutem Schreibstil des Autors. Das Ende ist überraschend und öffnet sehr eindrucksvoll die Verbindung zwischen dem alten Mann und den Briefen unter dem Namen Onesto. Ein hervorragendes Buch, welches zum Nachdenken anregt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Geliebte Berge
Gerne erinnert er sich an die Zeit seiner Kindheit, als er bei den Großeltern in dem kleinen Dorf Cadore in den Dolomiten lebte – heute ist Francesco Schriftsteller und wohnt nun allein im Haus der verstorbenen Großeltern. In einer Sturmnacht lernt er den alten Guido Contin kennen und erfährt von ihm, dass dieser im Besitz einer Mappe mit Briefen sei, geschrieben von einem gewissen Onesto, adressiert an die Berggipfel der Dolomiten. Nur ihnen konnte er sich anvertrauen, denn Onesto liebte Celeste, die Frau seines Zwillingsbruders Santo. Anhand dieser Briefe erfährt Francesco nach und nach vom Schicksal der beiden Brüder, vom harten Leben im Dorf, vom Krieg, von ihrer Liebe zu den Bergen und von beider Liebe zu derselben Frau, Celeste - und von Onestos Opferbereitschaft. Er verzichtet selbstlos, um seinen Bruder nicht zu verlieren, und leidet im Stillen …
Der Schriftsteller Francesco erzählt uns die Geschichte in Ich-Form. Durch das Vorlesen der Briefe bei Guido Contin entwickelt sich uns nach und nach eine zweite, tief berührende Handlung. Wir erfahren von tiefer Liebe zur Heimat, von aufopfernder Bruderliebe und von lebenslanger heimlicher Liebe zu einer Frau. Mit jedem Brief erlangen wir mehr Kenntnis über das einfache Leben in den Bergen und über die Sorgen und Nöte der Dorfbewohner. Genau wie Guido ist man als Leser auf den nächsten Brief gespannt, welchen Kummer Onesto wohl diesmal seinen geliebten Berggipfeln anvertraut hat. Während Onestos Briefe den Zeitraum zu Beginn des 20.Jahrhunderts über mehrere Jahrzehnte hinweg erfassen, leben der Erzähler und Guido Contin im Hier und Heute.
Der Schreibstil des Autors ist ruhig, beinahe meditativ, und sehr bildreich. Wunderbare Beschreibungen der Berge als Symbol von Stärke, Einsamkeit und Beständigkeit wechseln mit einfühlsam und liebevoll gestalteten Charakterstudien. Das Erzähltempo des Romans ist eher gemächlich, was jedoch sehr gut zur nachdenklichen Stimmung und den Themen lebenslange Liebe und selbstloser Verzicht passt.
Fazit: Ein sehr gefühlvoller Roman der sich besonders für Leser/innen eignet welche tiefgründige Geschichten mögen – wer Spannung und Action erwartet wird hier wohl enttäuscht werden.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars

Nette Geschichte, konnte mich aber nicht begeistern

Meine Berge bist du von Francesco Vidotto, erschienen im Kein & Aber Verlag am 13. April 2026.
In einem kleinen Dorf lernt Francesco Guido Contin kennen. Der lässt sich von ihm die Briefe von Onesto aus dem Ort vorlesen, der vor dem zweiten Weltkrieg mit seinem Zwillingsbruder dort gelebt hat. Santo und Onesto wachsen in ärmlichen Verhältnissen auf und verlieben sich gleichzeitig in das Mädchen Celeste. Da Santo mehr aus sich raus geht, reklamiert er die Liebe zuerst und so erzählt Onesto nur dem Berg von der Liebe seines Lebens.

Es geht um Liebe innerhalb der Familie, um Liebe zu dem einen Menschen und der Liebe zur Heimat und Beruf. Lange Zeit befinden wir uns in der Geschichte im Kindesalter auf dem Dorf und wechseln fast unmerklich zum Heranwachsenden und später zum Mann.
Ja, die Gegend wird schön erzählt und man kann sich ein Bild davon machen. Man erlebt das karge Leben mit Guido Contin, der wenig hat, aber trotzdem ein erfülltes und mit Begegnungen angefülltes Leben führt.

Der Schreibstil ist ruhig, manchmal wirkt es poetisch, aber die Geschichte ist etwas zäh und die Charaktere nicht so präsent wie bei Robert Seethaler. Die Erzählung baut auch nicht so auf Traditionen wie z.B. bei Tommie Goerz auf. Es ist nett zu lesen, aber mir blieb nach der Lektüre nicht viel im Gedächtnis.

3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Guido lebt allein und verarmt in den Bergen. Sein größter Schatz ist eine Mappe voller Briefe, die an die Berge der Umgebung adressiert sind.
Als er bei einem Spaziergang in einen Sturm gerät, gewährt ihm der namenlose Erzähler Unterschlupf und darf als Dank dafür die Briefe lesen.
Diese erzählen uns das Leben von Onesto und Santo, die mitten in den Bergen unter ärmlichsten Verhältnissen aufwachsen und sich beide in dieselbe Frau verlieben.

Sehr bildhaft und unglaublich gefühlvoll beschreibt uns Francesco Vidotto die Welt in den italienischen Alpen zu Beginn des letzten Jahrhunderts.. Das Buch besticht durch seine poetische Sprache, die einen sofort in den Bann zieht. Sehr liebevoll werden die Protagonisten mit all ihren Sorgen und Ängsten beschrieben.

Gerne empfehle ich dieses ruhige Buch weiter, das sich sehr gut lesen lässt.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Was für eine Überraschung für mich!

Nach den ersten Seiten war ich skeptisch, dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich musste schmunzeln, war gerührt, habe gelacht und geweint!
Das Buch hat mich von Anfang bis Ende abgeholt und mitgenommen.

Ich kann nur sagen: lesen, lesen, lesen!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Zwischen Liebe und Verzicht

In diesem bewegenden Roman von Francesco Vidotto entfaltet sich eine leise, aber tief berührende Geschichte über Liebe, Verlust und die Kraft des Verzichts. Im Mittelpunkt steht Onesto, dessen Briefe – gerichtet an die Gipfel der Dolomiten – von einer Kindheit voller Verbundenheit und einer tragischen Entscheidung erzählen, die sein ganzes Leben prägt.
Die Beziehung zwischen Onesto, seinem Zwillingsbruder Santo und Celeste ist feinfühlig und glaubwürdig gezeichnet. Besonders eindrucksvoll ist, wie der Autor die Emotionen zwischen den Figuren einfängt, ohne dabei jemals kitschig zu werden. Stattdessen entsteht eine melancholische, fast poetische Atmosphäre, die lange nachhallt.
Die Einbettung in die historische Kulisse – von der Jahrhundertwende bis zum Zweiten Weltkrieg – verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe. Gleichzeitig bleibt der Fokus stets auf den leisen, persönlichen Momenten, die dieses Buch so besonders machen.
Ein stiller, wunderschöner Roman, der ans Herz geht und zeigt, dass wahre Liebe manchmal im Loslassen besteht.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Gut zu lesender Schreibstil.
Liebevoll ausgearbeitete und dargestellte Charaktere.
Toller,, gefühlvoller aber auch teils dramatischer Plot.
Was will man mehr ?!
Klare Leseempfehlung.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹🌹

Rezension zu "Meine Berge bist Du"

Ich finde ihn sehr sinnlich und ruhig

Es ist ein wirklich berührender und poetischer Roman über Herkunft, Verlust und die Kraft familiärer Bindungen. Mit einer eindringlichen Sprache zeichnet die Geschichte das Porträt einer zerrissenen Heimat und zeigt dabei auch auf, wie eine Erinnerung auch zugleich Schmerz und Trost sein kann. 😊

Die Figuren wirken auf mich dabei auch authentisch und vielschichtig, ihre Hoffnungen und Ängste bleiben einem noch lange im Gedächtnis. Besonders stark sind dabei auch die atmosphärischen Naturbilder, die innere Konflikte spiegeln.

Dabei ist es auch wirklich ein stilles und intensives ebook, das noch lange nachhallt und auch zum Nachdenken über Identität und Zugehörigkeit anregt. Ich mag es auf jeden Fall von ganzem Herzen sehr leiden. Es bringt dabei auch sehr viel Sinn im Leben, das spürt man genau beim Lesen.😁

Ich lade Euch nun alle sehr liebevoll zum lesen dazu ein. Wenn ihr individuell Zeit habt, erkundet es bitte.
Denn - es wartet wirklich schon sehr sehnsüchtig auf Euch.😊

🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺🌺

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Briefromane sind eine Seltenheit, Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind" fällt einem ein. Nun kommt der bezaubernde Stoff von Francesco Vidotto dazu, wobei die Angeschriebene nicht die Geliebte ist, sondern Gipfel der Dolomiten, denen ein Mann namens Onesto seine Lebens und unerfüllte Liebesgeschichte erzählt hat. Die gesammelten Schriftstücke sind im Besitz von Guido Contin, der sie gewissermaßen mit uns zusammen studiert. Man denkt bei dem Titel zunächst vielleicht an Paolo Cognettis "Acht Berge", von denen Vidottos Geschichte sich aber doch unterscheidet. Auch wenn die raue Berglandschaft Italiens hier wie dort die Leinwand bildet. Beide Romane seien hiermit ausdrücklich empfohlen. Sie lehren einen, was es bedeutet zu leben. Und zu lieben.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Wow. Das habe ich nicht erwartet... ich habe an eine Geschichte mit Handlung und ein paar Bergen erwartet... Aber was ich bekommen habe, ist unbeschreiblich. Eine unerwartet, nicht vorhersehbare Handlung mit Bergbeschreibungen, wo ich dachte, ich stehe davor. Auch die Briefform war spannend zu lesen und ich habe es kaum aus der Hand legen können

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Der Roman erzählt die Geschichte von Guido Contin, der wiederum die Geschichte von den Zwillingen Santo und Onesto erzählt. Der Erzähler berichtet, wie Guido eher zufällig zu ihm gekommen ist und wie die Freundschaft zwischen ihm und dem alten Mann langsam, aber stetig gewachsen ist.

Ein weiterer Zufall bringt Guido dazu, ihm die Briefe zu zeigen: beim Wandern findet er hinter einem Stein ein altes Bild von einer jungen Frau. Guido kennt ihren Namen und zeigt dem Erzähler eine Mappe mit Briefen, die an die Berggipfel geschrieben wurden und die die Geschichte von den Zwillingsbrüdern und eben dieser jungen Frau, Celeste, erzählt.

Auch wenn sie Zwillinge waren, waren die Brüder in den ersten Jahren getrennt. Onesto lebte in der Stadt bei einem Paar, das er als seine Eltern kannte und Santo bei seiner Mutter in dem kleinen Dorf in den Dolomiten. Irgendwann bringt der Vater Onesto zu Bruder und Mutter, aber das Kind, das er damals war, versteht die Zusammenhänge nicht. Als Leserin hatte ich eine Ahnung, aber die Wahrheit hinter der frühen Trennung der Zwillinge habe ich erst spät erfahren.

Francesco Vidotto erzählt die Geschichte nie direkt. Nicht nur, dass sie in den Briefen steht, die schon so lange in Guidos Besitz sind. Sondern auch, weil Onesto in den Briefen zwar beschreibt, was er sieht und erlebt, aber oft weder Zusammenhänge noch Folgen nicht erkennen kann. Das ist mir als Außenstehende leichter gefallen.

Das hat die Lektüre nicht langweilig, gemacht, im Gegenteil. Gerade weil ich ahnte, was passieren würde, ist es mir schwergefallen, ohne Eingreifen zuzusehen, wie die drei jungen Leute ihrem Schicksal entgegeneilten. Die Geschichte von Santo, Onesto und Celeste ist nicht neu, aber der Autor hat sie auf eine besondere Weise erzählt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Liebe lässt vieles ertragen

Eingebettet in einer kurzen, sich langsam entwickelnden Freundschaft zwischen Francesco und Guido Conti wird die Geschichte von Onesto und seiner Familie in den Dolomiten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erzählt.
Francesco findet eine alte Fotografie einer jungen Frau zwischen Steinen am Berg. Guido Conti kennt ihre Geschichte. In seinem Besitz befindet sich eine Sammlung von Briefen, die Francesco laut verlesen möge. In diesen schreibt Onesto seine Geschichte nieder, ähnlich einem unregelmäßigen Tagebuch, die er jeweils anlässlich wichtiger Ereignisse an die umliegenden Berggipfel adressiert. Sie beginnt im Alter von fünf Jahren, als er unerwartet seiner unbekannten Mutter und dem Zwillingsbruder Santo zurückgebracht wird. Geschildert wird deren Kindheit über das Heranwachsen bis ins Erwachsenenalter, geprägt von dem harten, entbehrungsreichen Leben in den Bergen, beherrscht von der Natur und den Jahreszeiten, von Momenten der Gewalt. Dennoch ist die Liebe allgegenwärtig und tief: die mütterliche Liebe, die geschwisterliche Liebe, die Liebe zu einer Frau. Zu Celeste, die beide Brüder in ihren Bann zieht. Onesto verzichtet still auf eine Möglichkeit einer Liebe mit Celeste, möchte er doch seinen Bruder nicht verlieren. Jede Liebe scheint größer als die andere, einschließlich ihrer Opferbereitschaft, sie konkurrieren dennoch nicht. Und zuletzt handelt es von der beständigen Liebe zur Heimat, den Bergen, die Halt gibt im Leben.
So ruhig und eindrücklich die Verbundenheit zwischen Francesco und Guido Conti in der Rahmengeschichte wächst, so ruhig und langsam entwickelt sich die Geschichte von Onesto. Dies wird noch dadurch betont, dass Francesco die Briefe über mehrere Tage verteilt liest. Gleichwohl ist er, wie ich es auch war, sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Eine für mich sehr gelungene Erzähltechnik mit einem zu diesem Roman sehr passenden, eher subtilen Spannungsbogen, hin zu einem überraschenden Ende.
Der Schreibstil ist klar. Zuweilen sehr poetisch und bildgewaltig. Insbesondere, wenn Francesco, nach einem Schicksalsschlag in seine Heimat zurückgekehrt, seiner Kindheit erinnernd, auf jene geliebten Berge blickt, an die Onesto seine Briefe richtet.
Im Gegenzug werden die teils extremen Geschehnisse aus dem Leben von Onesto und Santo nüchterner erzählt, was ihre Härte noch verstärkt.
Die Charaktere werden sehr feinfühlig beschrieben. Besonders hat mir die Figur des Guido Conti gefallen, dem alten Mann in ärmlichen Verhältnissen lebend, voll positiver, liebevoller Lebensweisheit, die den Roman einrahmt.
Dies ist ein wunderschöner eindrücklicher Roman über Liebe, Schmerz, Verlust, mögliche vertane Chancen, Freundschaft, Demut, Tod.
Die Berge, wie die wahre Liebe, einmal entstanden, gewachsen und tief verwurzelt, lassen sich nicht mehr niederzwingen. Ein Roman der in einem in Gedanken bleibt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ein sehr tolles Buch mit einer wunderbaren Botschaft. Man folgt dem Protagonisten durch schwere Zeiten. Klare Empfehlung !

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Eine ganz wunderbare Geschichte: berührend, dramatisch, hoffnungsvoll. Berge fand ich persönlich immer faszinierend und beängstigend zugleich. Und irgendwie konnte ich das mit diesem Buch in Verbindung setzen. Einige Szenen dieser Geschichte bleiben mir wohl längere Zeit im Gedächtnis. Die Tatsache, dass Briefe tagebuchähnlich an die Berge geschrieben werden, fand ich sehr schön, Die Charaktere sind ziemlich divers und interessant, ihre Handlungen spannend, manchmal nicht vorhersehbar, aber immer nachfühlbar.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Eine zu Herzen gehende Erzählung über die Liebe in all ihren Facetten (und damit auch über das Leben) in einer ungewöhnlichen Erzählform!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: