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Meine Berge bist du
von Francesco Vidotto
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Erscheinungstermin 13.04.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Von dieser Liebe wissen nur die Berge
Guido Contin lebt in den Dolomiten, wohnt alleine mit seiner Katze Moglie und besitzt fast nichts – außer einer Mappe mit handgeschriebenen Briefen, adressiert an die Berggipfel und verfasst von einem Mann namens Onesto. Die Briefe erzählen von Onestos Kindheit, von seinem Zwillingsbruder Santo und davon, wie unzertrennlich die beiden sind. Doch dann taucht Celeste auf, beide verlieben sich in sie, und Santo handelt schneller. Um die Beziehung zu seinem Bruder nicht zu gefährden, entscheidet Onesto, seine Gefühle für sich zu behalten – und verzichtet auf seine große Liebe.
Bildstark und atmosphärisch sehr dicht erzählt Francesco Vidotto vor dem Hintergrund der Jahrhundertwende und des Zweiten Weltkriegs über Liebe und Verzicht und darüber, wie weit man seinen Gefühlen folgen sollte.
Von dieser Liebe wissen nur die Berge
Guido Contin lebt in den Dolomiten, wohnt alleine mit seiner Katze Moglie und besitzt fast nichts – außer einer Mappe mit handgeschriebenen Briefen, adressiert an...
Eine Anmerkung des Verlags
Sperrfrist: Bitte nicht vor dem 13.04.2026 öffentlich besprechen!
Herzlichen Dank!
Achtung! Der Text ist noch unredigiert und unkorrigiert.
Sperrfrist: Bitte nicht vor dem 13.04.2026 öffentlich besprechen!
Herzlichen Dank!
Vorab-Besprechungen
»Dieses Buch wird Sie zum Weinen bringen, und zum Nachdenken. Und genau das ist es, was ein gutes Buch tun sollte.« Il Messaggero
»Eine bewundernswerte Geschichte über Liebe, Schicksal und Treue zu sich selbst.« Il Venerdi
»Ein Buch für alle, die die Berge und echte Gefühle lieben, aber auch für alle, die sich gerne an längst vergangene Zeiten erinnern.« La Difesa del Popolo
»Das Buch erforscht den Sinn des Lebens mit einer klaren und berührenden Prosa, die die Lesenden auf eine poetische und introspektive Reise mitnimmt.« L’Adige
»Der Roman lässt uns in die Geschichten der beiden Protagonisten eintauchen, sie erleben, genießen und sich mit ihnen identifizieren.« La Notizia
»Dieses Buch wird Sie zum Weinen bringen, und zum Nachdenken. Und genau das ist es, was ein gutes Buch tun sollte.« Il Messaggero
»Eine bewundernswerte Geschichte über Liebe, Schicksal und Treue zu...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783036950938 |
| PREIS | 23,00 € (EUR) |
| SEITEN | 224 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ähnlich Robert Seetaler erzählt Vidotto eine Lebensgeschichte aus den Bergen des Cadore. Protagonisten sind die Zwillingsbrüder und Celeste, in der Retrospektive vom kauzigen Original des Dorfes dem Erzähler in Form von Briefen an die umgebenden Berge geschrieben. Ich mag nicht aufhören diese Erzählung zu lesen, zu früh ist sie zünde.
Daniela R, Buchhändler*in
Eine große Liebesgeschichte.
Auch eine Geschichte über die Liebe zu den Bergen, zur Heimat, zur Familie, aus vergangener Zeit.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1171222
Wow, grosse Leseempfehlung! So schön, zärtlich und auch überraschend mit einer Prise Schalk. Einfach traurig-schön.
Was für ein großes Glück, wenn man sein neues Lesejahr mit einem Buch wie Francesco Vidottos 'Meine Berge bist Du' beginnen kann. Gut 160 Seiten, die vom Leben in den Dolomiten, von Liebe, Verlust, Gewalt, Armut und Sehnsucht erzählen. Es ist nicht immer schön, denn es ist ein karges, ein armes Leben. Doch es ist auch von Hoffnung und Liebe geprägt. Die Geschichte von Zwillingsbrüdern, die als Säuglinge getrennt und wieder in Kindheitstagen vereint wurden, wird durch Briefe erzählt. Briefe, die nicht an den Bruder oder an die heimliche Liebe gerichtet wurden. Sondern an die Berge der Dolomiten. Wer die Dolomiten einmal gesehen, sie erlebt und sich in ihnen bewegt hat, kann vielleicht schon darin die besondere Schönheit und Besonderheit dieses Buches erahnen. Doch nicht nur das macht diesen Roman, für mich, außergewöhnlich. Es ist die poetische Sprache, die mich im Innersten berührt hat. 'Der Herbst streichelte die alte Waldung, und sie wurde, schüchtern wie sie war, rot und gelb vor lodernder Lärchen.' Solch schöne Wortmalereien werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Und mich wieder gedanklich zu meinen Glücksort, den Dolomiten, führen.
Der Roman startet mit einer Geschichte zwischen Großvater und Enkel. Eine kurze, liebevoller Geschichte aus der Vergangenheit lässt bereits von Beginn an die Leser:innen in eine andere Welt eintauchen.
Es geht um Berge. Um die Liebe zu Bergen. Die Kraft der Berge. Und ihre Beständigkeit über Generationen hinweg.
Um die Bedeutung von Bergen. Darüber was es heißt, in einem Dorf in den Bergen aufzuwachsen. Sie jeden Tag zu sehen. Sie zu kennen - und damit ist wirklich kennen gemeint. Zu wissen wann die Sonne zu welcher Jahreszeit zu welcher Uhrzeit welchen Baum bedeutet und welchen nicht. Über harte Winter, sonnig-warme Sommer. Wenig-kalte Herbsttage und leise Frühlingsmorgen.
Es geht um die Geschichte der Zwillinge Santo und Onesto, die in Form von Briefen an die unterschiedlichen Berge des Heinat-Bergdorfes geschrieben werden.
Die Art und Weise, wie diese Geschichte geschrieben ist hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Sie ist langsam, aber intensiv. Schnell sind Bilder voller Farben entstanden.
Ein Buch über Heimat, Familie, Überleben, Leben, Freundschaft, Erwachsenwerden, Verlust, Angst, Hoffnung und vieles mehr.
Mit 224 Seiten ein Roman, der mit einer guten Tasse Tee genossen werden kann - und von mir im gemütlichen Tempo gelesen wurde.
Rezensent*in 658031
Dieses Buch ist einfach nur wunderschön.
Mir hat die Idee sehr gefallen das Onesto seine Geschichte anhand von Briefen erzählt und diese viele Jahre später gelesen werden. Diese Briefen erzählen eine ergreifende Geschichte , vom Leben in den Bergen, vom Leben unter einfachsten Bedingungen, vom der Bindung unter Brüdern und von der Liebe.
Jeder Brief erzählt von einem wichtigem Ereignis aus seinem Leben und ich war einfach fazieniert von diesen Erzählungen.
Die Geschichte erzählt in ruhigen Worten eine emotionale Geschichte die uns das Leben von drei jungen Menschen näherbringen. Gleichzeitig erzählt der Roman vom harten Leben in den Bergen.
Dazu gibt es einen Teil in der Gegenwart in dem der Erzähler diese Briefe vorliest und es oft nicht erwarten konnte, wie es weiter geht. Da ging es ihm wie mir.
Heidi H, Buchhändler*in
Das Jahr beginnt schon mal gut , wenn man so ein schönes Buch lesen kann. Eine Geschichte über die Liebe , eine Geschichte über die Liebe zu den Bergen der Dolomiten.Zum weinen schön.Grosse Leseempfehlung
Maria H, Rezensent*in
Die Geschichte in diesem Buch ist sehr emotional und der Autor versteht es, sie sehr bildhaft zu erzählen. Das Buch erzählt die Geschichte von drei jungen Menschen, deren Leben und Liebe und dem harten Leben in den Bergen. Da ist eine tiefe geschwisterliche Liebe die die Zwillinge verbindet und gleichzeitig die Liebe zu dem gleichen Mädchen. Die Idee diese Geschichte in Form von Briefen zu erzählen, gefällt mir gut. Diese lässt sich der "alte" Onesto viele Jahre später vorlesen. Die Briefe sind ein roter Faden über das Leben und den Verlauf des Lebens dieser drei jungen Menschen. Eine ergreifende Geschichte, die noch lange zum Nachdenken anregt.
Meine Berge bist du von Francesco Vidotto ist ein ruhiger, poetischer Roman, der von Verlust, Schuld und der heilenden Kraft der Natur erzählt. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der sich nach einem persönlichen Schicksalsschlag in die Berge zurückzieht. Dort, in der Abgeschiedenheit der Dolomiten, begegnet er Menschen, Erinnerungen und Gefühlen, denen er lange ausgewichen ist.
Die Berge sind dabei weit mehr als nur Kulisse: Sie werden zu einem Spiegel der inneren Landschaft des Protagonisten. Vidotto beschreibt die Natur mit großer Eindringlichkeit und spürbarer Liebe zum Detail. Die Handlung entwickelt sich langsam, fast meditativ, was gut zur Stimmung des Romans passt, aber Geduld verlangt. Wer actionreiche Wendungen erwartet, wird hier nicht fündig, stattdessen geht es um leise Momente, innere Konflikte und zwischenmenschliche Nähe.
Besonders gelungen ist die emotionale Tiefe der Geschichte. Themen wie familiäre Bindungen, verpasste Chancen und die Möglichkeit von Versöhnung werden sensibel und ohne Kitsch behandelt. Der Schreibstil ist klar, ruhig und stellenweise sehr berührend.
Meine Berge bist du ist ein Roman für Leserinnen und Leser, die sich auf eine entschleunigte, gefühlvolle Geschichte einlassen möchten und Freude an Naturbeschreibungen und leisen Tönen haben. Ein Buch, das nachhallt und zum Innehalten einlädt.
Kerstin M, Buchhändler*in
Ich bin zutiefst begeistert und freue mich auf den Besuch Ihrer Vertreterin Frau L., um den Titel zu ordern. Wirklich schön!!
Simone F, Rezensent*in
Der Ich-Erzähler und Schriftsteller Francesco lernt in seinem Heimatdorf Guido Contin kennen, einen alleinstehenden alten Mann, dessen Art und einfache, aber lebenserfahrende Weisheiten ihn faszinieren. Aufgrund eines Fotos, das Francesco in einer Felsspalte gefunden hat, lädt Guido ihn zu sich nach Hause ein und zeigt ihm eine Mappe mit Briefen eines gewissen Onesto, die dieser an die Berge in den Dolomiten gerichtet hat. Anhand dieser Briefe taucht Francesco tief in das Leben von Onesto, seinem Zwillingsbruder Santo und der schönen Celeste ein.
Onesto und Santo wurden während des Ersten Weltkrieges geboren. Ihr Leben nahm bereits kurz nach der Geburt eine schicksalhafte Wendung, und beide verbindet zeitlebens eine unverbrüchliche, tiefe Zuneigung. Onesto ist tief verwurzelt in seiner Heimat, und die Berge sind ihm so vertraut wie Gefährten. Das Leben kommt und geht, doch die Berge überdauern die Zeit, stehen unerschütterlich als Landmarken und sind für Onesto mit den entscheidenden Momenten seines Lebens untrennbar verbunden.
Eingebettet in die Rahmenhandlung entwickelt sich durch die Briefe Stück für Stück eine berührende Binnenerzählung, die von tiefer Liebe zur Heimat, der Familie und einer Frau erzählt, die allen Widrigkeiten trotzt und von lebenslanger Hingabe und Opferbereitschaft geprägt ist.
Eine wunderbar leise, zarte und dennoch intensive Geschichte, die noch lange im Herzen bleibt.
Rezensent*in 427080
Onesto
Der italienische Schriftsteller Francesco Vidotto hat für seinen Roman eine Erzählform gefunden, die daraus besteht, dass aus Briefen und Fotos eines alten Mannes einer Lebensgeschichte gefolgt wird.
Da sind die Brüder Onesto und Santos und die Liebe zu Celeste.
Der Autor hat einen weichen Erzählton, nicht immer ohne Kitsch. Zu oft gibt es Wiederholungen. De Erzähler wirkt naiv. Manches wirkt verklärt. Vielleicht war es deswegen nicht so ganz mein Buch.
Die Liebe gehört niemandem
Der Roman „Meine Berge bist Du“ von Francesco Vidotto war eine kleine Überraschung für mich. Was für ein feinsinniger, kurzer Roman!
Zu Beginn sind da ein Großvater und sein Enkel, und mit diesem kurzen Blick in die Vergangeheit taucht man in das Leben in den Dolomiten ein.
Dort lebt Guido Contin, ein alter Mann, der fast nichts besitzt - außer einer Mappe mit handgeschriebenen Briefen. Die Briefe erzählen von den Zwillingsbrüdern Onesto und Santo, die als Kinder voneinander getrennt wurden, wieder zueinander fanden und unzertrennlich wurden. Doch die Liebe zu Celeste spaltete sie, denn beide verliebten sich in das schöne Mädchen. Santo nutzt seine Chance schneller und Onesto entscheidet, seine eigenen Gefühle für Celeste zurückzustellen, um seinen Bruder nicht unglücklich zu machen.
„‘Armer Onesto, allerdings’, warf ich ein. ‘Für ihn muss es ein Schlag gewesen sein.’
[....]
‘Ich glaube nicht, dass er arm war. Im Gegenteil’, meinte er. ‘Vorher war er arm, wenn überhaupt. Er hatte nichts. Aber dann … Dann hatte er einen Bruder und eine Mutter und sogar einen Neffen, eine Schwägerin, und eine große Liebe.’
‘Aber die Liebe war nicht seine. Sie war Santos’, sagte ich.
Darauf rückte Guido Contin sich auf seinem Stuhl zurecht und sah aus dem kleinen Fenster über dem Herd.
Sein Ausdruck veränderte sich.
Er wurde ernster. Beinahe nostalgisch.
‘Die Liebe gehört niemandem, Signor Francesco. Man kann sie nicht besitzen. Man kann nur geben.’“
Die ruhig erzählte Geschichte, die vorr dem Hintergrund der Jahrhundertwende und des Zweiten Weltkrieg spielt entfaltet sich erst nach und nach, mit jedem gelesenen Brief, der ein weiteres Ereignis aus Onestos und Santos Vergangenheit erzählt, bis hin zum bewegenden Schluss.
Der Schreibstil von Francesco Vidotto ist sehr malerisch und poetisch, die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und die Geschichte hat mich sehr berührt. Ein ruhiger Roman über Liebe, verpasste Chancen und die Berge.
„‘Alle sollten zwei Namen haben‘, sagte er. ‚So kannst du, wenn du genug von dir hast, ein anderer sein.‘“
Vielen Dank an den Kein & Aber Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚
Ute M, Buchhändler*in
Was für ein wundervolles, ruhiges Buch. Für alle, die die Berge lieben. Für alle, die gerne Liebesgeschichten lesen, die einfach gut erzählt sind. Diese Geschichte hat mich zu Tränen gerührt, ohne rührselig oder kitschig zu sein. Einfach nur wunderschön!
Als die Mutter mit ihren Zwillingssöhnen einen Ausflug macht, wird eines ihrer Babys entführt. Auch intensive Suchen nach ihm bleiben erfolglos. Es ist einfach spurlos verschwunden. Der Kleine weiß nicht, wer seine Eltern sind. Eines Tages packt die Frau, die er Mutter nennen soll, einen kleinen Koffer. Der Mann, der angeblich sein Vater ist, reist mit ihm zu einem Ort, der in den Bergen liegt. Er fordert ihn auf, an der Türe einer Kate zu klopfen. Zuvor gibt er ihm noch einen Brief in die Hand. Als sich nach dem Klopfen die Türe öffnet, steht sein Ebenbild vor ihm. Eine junge Frau kommt aus der Stube und umarmt den Jungen sofort. Es ist ihr verlorener Sohn.
Santo und Onesto heißen die beiden Jungen. Sie versehen sich sofort und sind nicht nur Brüder, sondern ebenfalls beste Freunde. Dass beide die gleiche Frau liebten, tut ihrer Verbundenheit keinen Abbruch. Geschrieben ist das Buch in Form von Briefen. Sie werden auf Wunsch eines Seniors von einem jungen Mann vorgelesen. Die Briefe wurden von Onesto geschrieben und sind an die Berge der Umgebung gerichtet. Nur diese Giganten konnten ihn verstehen und nur ihnen vertraute er seine geheimen Gedanken an.
#MeineBergebistdu beschreibt in erster Linie die Liebe zu den Bergen. Gibt Einblick in das karge Leben der Bewohner hoch droben und ist eine Hommage an die Bruderliebe. Es hat mich berührt. Ein Buch, das lange nachwirkt und das ich nicht so schnell vergessen werde. #NetGalleyDE
Sandra B, Buchhändler*in
Was für ein mega Buch. Dieses Buch hat mich sehr berührt und es sind schon mal einige kleine Tränen geflossen.
Was Onesto alles für seinen Bruder Santo und für all die Menschen, die er liebt, tut, ist unglaublich. Auch bleibt er sich ein ganzes Leben lang treu bis ins hohe Alter, obwohl er sehr leidet, dass er seine grosse Liebe seinem Bruder überlassen hat. Das ist sehr faszinierend. Eine echte, wahre Liebe hält eben ein Leben lang.
Die Geschichte ist bildstark erzählt und ich war mittendrin.
Auch die "einfachen" Lebensweisheiten oder Lebenseinstellung von Onesta haben mich berührt.
Auf jedenfall werde ich das Buch an unserem Bibliothekabend im Mai vorstellen, damit dieses Buch möglichst viele Kolleginnen in ihr Sortiment aufnehmen
Der Autor begegnet dem alten Guido Contin, genannt Cognac, der abgeschieden im kleinen Dorf Cadore in den Dolomiten lebt. In seinem einfachen Häuschen, gemeinsam mit seiner Katze Moglie, scheint er zufrieden mit dem Wenigen, das er besitzt. Doch hinter dieser stillen Existenz verbirgt sich ein Schatz: eine Mappe voller alter Briefe.
Diese Briefe wurden einst von Onesto an die Berggipfel geschrieben – poetische, leise Zeugnisse eines vergangenen Lebens. Sie erzählen kleine Geschichten aus dem Dorf, vom harten Alltag der Menschen, von Schicksalen, Krieg und Tod, aber auch von einer Liebe, die tief und grenzenlos ist.
Im Zentrum steht die Geschichte der Zwillingsbrüder Onesto und Santos: ihre Trennung und ihr späteres Wiederfinden. Beide lieben dieselbe Frau, Celeste. Onesto verzichtet, leidet und liebt im Stillen – aus Angst, seinen Bruder erneut zu verlieren. Seine Liebe ist eine leise, selbstlose, schmerzhafte Liebe.
Meine Berge bist du ist eine wunderschöne, sehr ruhige Geschichte. Sie wirkt wahrhaftig, getragen von der Authentizität der Briefe, voller Wärme und Melancholie. Ein Buch, das man nicht hastig liest, sondern fühlt. Ich hätte ewig weiterlesen können.
Große Gefühle, große Liebe
Der Roman "Meine Berge bist du" des Schriftstellers Francesco Vidotto ist ein Roman mit vielen Gefühlen. Der Roman erscheint im Verlag Kein & Aber (Erscheinungstermin 13.04.2026). Der Roman wurde aus dem Italienischen von Mirjam Bitter und Walter Kögler übersetzt.
Francesco Vidotto selbst erzählt uns diese Geschichte. In einer stürmischen Nacht steht plötzlich Guido Cuntin an seinem Gartentor. Er bittet den alten Mann herein und zwischen den beiden Männern entwickelt sich im Laufe der Zeit eine Verbundenheit. Guido Cuntin ist im Besitz von Briefen, die an die Berge der Dolomiten adressiert sind und Francesco soll diese Briefe zusammen mit Guido lesen. Die Briefe stammen von Onesto und gleichen eher einem Tagebuch. Sie erzählen die Geschichte von den Zwillingsbrüdern Onesto und Santo, die als Babys getrennt und im Alter von vier Jahren wieder vereint wurden und von Celeste, das Mädchen, in das sich beide verlieben. Mit jedem Brief erfahren wir mehr über die Liebe und die Sehnsucht, aber auch über das einfache Leben, die Sorgen und die Trauer. Und immer wieder spürt man die Hochachtung und Liebe der Menschen für die Berge und wie verwurzelt sie mit ihrer Heimat sind.
Auch mir erging es wie Francesco, ich war am Ende eines Briefes schon auf den nächsten Brief und die Fortsetzung gespannt. Francesco Vidotto hat uns einen besonderen und einfühlsamen Roman geschenkt.
Sabrina K, Rezensent*in
Hin und her gerissen bin ich bei dieser Geschichte der beiden Zwillingsjungen, die erst zusammen, dann getrennt und dann durch da Schicksal wieder zusammen geführt wurden. Der eine eher forsch, der andere eher zurückhaltend beobachtend. Als beide sich in das selber Mädchen verlieben, der eine offen, der andere im Geheimen, beginnt die Geschichte.
An sich eine gute Geschichte und auch im Grunde tiefsinnig, aber da mir der eine von der Darstellung nicht positiv gelegen ist und ich auch den Schreibstil etwas fade finde, war es eher ein Muss, da man ja wissen mag wie es endet, als eine Freude es zu lesen.
Am 13.04.2026 erscheint dieses Gebundene Buch mit 224 Seiten im Kein & Aber Verlag, geschrieben wurde das Buch von Francesco Vidotto.
Der Autor:
Francesco Vidotto, geboren 1976, ist in den Dolomiten aufgewachsen. Er arbeitete zwanzig Jahre lang als Manager und lebte in der Stadt, bevor er sich bewusst in die Berge nach Tai di Cadore zurückzog, wo er sich seither der Natur und dem Schreiben widmet. Er ist der Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Meine Berge bist du ist sein erstes Buch bei Kein & Aber.
Inhalt:
Guido Contin lebt in den Dolomiten, wohnt alleine mit seiner Katze Moglie und besitzt fast nichts – außer einer Mappe mit handgeschriebenen Briefen, adressiert an die Berggipfel und verfasst von einem Mann namens Onesto. Die Briefe erzählen von Onestos Kindheit, von seinem Zwillingsbruder Santo und davon, wie unzertrennlich die beiden sind. Doch dann taucht Celeste auf, beide verlieben sich in sie, und Santo handelt schneller. Um die Beziehung zu seinem Bruder nicht zu gefährden, entscheidet Onesto, seine Gefühle für sich zu behalten – und verzichtet auf seine große Liebe. Bildstark und atmosphärisch sehr dicht erzählt Francesco Vidotto vor dem Hintergrund der Jahrhundertwende und des Zweiten Weltkriegs über Liebe und Verzicht und darüber, wie weit man seinen Gefühlen folgen sollte.
Fazit:
Ich bin an die Geschichte ohne große Erwartungen rangegangen und wurde von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Es ist eine Geschichte einer unerwiderten Liebe in Zeiten des Krieges, denn die Geschichte spielt in den 1940er Jahren. Die Briefe an die Berge waren sehr interessant zu lesen, die Geschichte sehr spannend erzählt. Diese Geschichte hat mich berührt und fasziniert. Es ist eine der Geschichten, die man nicht so schnell vergisst und ich werde wohl noch lange daran denken. Dieses Buch konnte ich einfach nicht mehr zur Seite lesen, so hat es mich fasziniert. Dies ist die Art von Geschichten, die ich gerne zum Entspannen auf der Couch lese.
Wertung:
5/5 Punkte
Magdalena L, Rezensent*in
Meine Berge bist du ist ein poetischer und emotionaler Roman über eine große Liebe im Cadore-Tal in den Dolomiten, aus dem Italienischen von Mirjam Bitter und Walter Kögler.
Francesco findet auf einer Wanderung in einer Felsspalte das Foto eines jungen Mädchens, kurze Zeit später lernt er den hochbetagten Guido Contin kennen, der ihm Briefe zeigt, in denen die Geschichte des abgebildeten Mädchens namens Celeste erzählt wird.
Die Briefe sind von Onesto, die Adressaten sind die Berge: Der Cridola, der Monatel, Croda Longa, der Monte Pera, der Pelmo, der Duranno, Croda Mandrin, der Ciauderona.
Onesto und Santo sind Zwillinge, ihr Vater ist im Ersten Weltkrieg gefallen, sie leben mit ihrer Mutter in ärmlichen Verhältnissen. Beide verlieben sich in Celeste, ein Mädchen aus der Nachbarschaft.
Zweimal entkommt Celeste nur knapp dem Tod, sie überlebt den Biss einer giftigen Schlange und wird kurze Zeit später überfallen und missbraucht. Die beiden Brüder helfen ihr dabei, die traumatischen Erlebnisse zu überwinden.
Francesco Vidotto hat einen wunderschönen poetischen Schreibstil, der mich in das kleine italienische Dorf in den Dolomiten versetzt hat. „Die Blätter der Buchen segelten sanft hinab, legten sich auf die nackte Erde und bedeckten sie mit einem knisternden Teppich. Das feuchte Erdreich duftete nach Moos und drang in Nase und Lungen.“
Die teils tragische Liebesgeschichte eines Mannes, der seinem Bruder zuliebe auf die Liebe seines Lebens verzichtet hatte, hat mich zu Tränen gerührt.
Sehr gut hat mir auch die Rahmenhandlung gefallen, ich habe den betagten Guido mit seinem herausnehmbaren Gebiss ins Herz geschlossen. Das Ende stimmt versöhnlich und hoffnungsvoll. Von mir eine große Leseempfehlung und fünf Sterne.
anke z, Buchhändler*in
Dieser Roman bekommt meine uneingeschränkte Empfehlung.
Die Geschichte hat mich berührt, zum Weinen gebracht und mich nicht losgelassen.
Ich wünsche dem Roman viel Erfolg!
Sigrid K, Bibliothekar*in
Wunderbares Buch! Es hat eine bildgewaltige Sprache, man wähnt sich mitten in einem Heimatfilm. Der Kitschhammer drängt sich auf, aber die Klarheit und Schlichtheit der Sprache gleicht Vieles aus und lässt die Archaik der Berge noch stärker wirken. Ich denke, es wird gerade bei uns in Südtirol, die wir auch so berg- und landschaftsverbunden sind, sehr gern gelesen werden.
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