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Buchcover für Das Jahr der Verluste

Das Jahr der Verluste

Roman

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Erscheinungstermin 10.09.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Das Ende eines Für-immers Von der Sichtbarmachung weiblicher Unsichtbarkeit und den Momenten der Selbstfindung zwischen den Verlusten Lina und Lois sind schon ewig verheiratet. Ein Status quo, der so sicher schien. Doch dann hält Lois das monotone Filmband ihres gemeinsamen Lebens ohne Vorwarnung an. Er möchte die Scheidung. Lina steht vor einem ungewollten Neuanfang, einem Prozess der Auflösung, der alle Bereiche ihres Daseins umfasst. Sie ist auf sich allein gestellt und merkt, dass die Gesellschaft kaum Lebensentwürfe für „Frauen wie sie“ bereithält: Der Körper trägt die Spuren der Zeit, Freundschaften verdursten, die Verluste häufen sich im Großen wie im Kleinen, auch Linas Selbstbild löst sich in den Wirren radikaler Veränderungen auf. Neuanfang mit 60 – und jetzt? Wie unter diesen Umständen wieder Vertrauen finden, sich neuen Aufgaben stellen und die Liebe wagen? Die neue Wohnung ist kalt, die Enkelkinder sehen Geister, wo einmal mehr war, Hobbys aus vergangenen Tagen wirken heute unpassend. Lina weiß nicht, wohin mit sich selbst. Aber eines weiß sie: Irgendwo liegen ihre Stärken. Sie muss sich nur daran erinnern und Mut im Unzumutbaren fassen. Denn wie viel bleibt übrig, wenn man sich vor jeder aufreibenden, schweren und schönen Emotion abschottet? Wer kann ich sein, wenn die Abhängigkeiten und nicht frei gewählten Selbstbilder wegfallen? „Das Jahr der Verluste“ erzählt in seiner Reduktion von der Kraft stiller Augenblicke, wenn ein ganzes Leben neu beginnen muss. In einem grandiosen Comeback-Roman widmet sich Irene Prugger den realen Herausforderungen, die unsere Gesellschaft Frauen – Müttern – auferlegt. Das große Drama in „Das Jahr der Verluste“ bleibt aus: In zuerst leisen, aber zusehends selbstbewussteren Akten der Emanzipation findet die Protagonistin zu sich selbst zurück. „Sprachlich gewandt, einfühlsam und messerscharf beobachtet erzählt Prugger von einem existenziellen Wendepunkt im Leben einer Frau. Es ist ein mitreißendes und zugleich tröstendes Buch.“ Judith W. Taschler

Das Ende eines Für-immers Von der Sichtbarmachung weiblicher Unsichtbarkeit und den Momenten der Selbstfindung zwischen den Verlusten Lina und Lois sind schon ewig verheiratet. Ein Status quo, der...


Vorab-Besprechungen

„Sprachlich gewandt, einfühlsam und messerscharf beobachtet erzählt Prugger von einem existenziellen Wendepunkt im Leben einer Frau. Es ist ein mitreißendes und zugleich tröstendes Buch.“ Judith W. Taschler

„Sprachlich gewandt, einfühlsam und messerscharf beobachtet erzählt Prugger von einem existenziellen Wendepunkt im Leben einer Frau. Es ist ein mitreißendes und zugleich tröstendes Buch.“ Judith W...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783709982761
PREIS 24,90 € (EUR)
SEITEN 208

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Das Jahr der Verluste von Irene Prugger, Haymon Verlag

Vom in der Schwebe leben und der Sehnsucht anzukommen.

Zum ersten mal bin ich auf Irene Prugger, eine österreichische Journalistin und Schriftstellerin, aufmerksam geworden. Mir gefiel das Cover des Romans und die Thematik über Verluste in den späteren Jahren einer Frau hat mich sehr angesprochen, zumal die Autorin selbst dieser Altersgruppe angehört. So war ich gespannt, was sie zu erzählen hat.

Lina und Lois trennen sich nach 36 Jahren Ehe, teilen den Besitz und da Lois in ein neues Leben startet, es nochmal versucht, bleibt Lina traumatisiert, erschüttert und ernüchtert zurück. Obwohl das Ende laut Tochter abzusehen war, ist sie nicht darauf gefasst, ihr gerade begonnenes bequemes Rentnerinnendasein ändern zu müssen. Und zwar gravierend.

Wie eine Bestandsaufnahme beginnt dieser Roman. Obwohl sich in Linas Leben im letzten Jahr die Trennung andeutet, verschloss sie die Augen, ignorierte die Anzeichen. Sie macht Fehler, weil sie zunächst den Zusammenbruch mit Aufbruch verwechselte. Sie muss ihr gesamtes Leben ändern, denn nun muss sie sparsam sein, früher wollte sie es sein.
Sie muss sich aufraffen und ihr bequemes, träges Leben neu sortieren. Sie muss sich ihren neuen Ängsten stellen und depressive Phasen überwinden. Dabei beobachtet und analysiert sich Lina selbst.

Dies wird nüchtern beschrieben und der Autorin gelingt es, das Interesse an dem Charakter der Lina zu wecken. Mitgefühl, Unverständnis ob ihrer Passivität und die Neugier, wie sie das bewältigen wird, motivieren zum Weiterlesen. Eine Situation, wie sie häufig passiert, wird interessant und nachfühlbar lebendig.

Während die Autorin Lina in ihrer Einsamkeit schildert, wagt sie auch den Blick über den Tellerrand und sie zeigt andere Lebensformen und beweist ihren Blick für die Vielfalt der einsamen Lebenskonzepte. Gut beobachtet und mit einer Prise Humor erzählt. Sehr gut analysiert und beschrieben wird auch der Prozess der Veränderung und Entwicklung bei Lina selbst und auch ihrer Umgebung. Und die Möglichkeiten, die sich Lina bieten sind passend und zeitgemäß gewählt. Sie kann wählen, sie kann aus dem was sie hat das beste machen - oder nicht. Was sie tut, muss jeder selbst lesen. Es lohnt sich.

Sehr gut gefallen haben mir auch die kleinen Metaphern, Hinweise und Andeutungen. Zum Beispiel die wunderschönen Ohringe, die den Hang haben, verloren zu gehen.

Man spürt die Lebenserfahrung und -weisheit der Autorin. Es ist ein Buch von einer Frau für Frauen. Aber auch für alle, die neugierig sind, wie es sich anfühlt, Verlust und Neuorientierung in späten Jahren anzugehen. Dazu klug, einfühlsam und authentisch erzählt. Lesenswert.

Vielen Dank an NetGalley und den Haymon Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Daher Werbung. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. #IrenePrugger #HaymonVerlag #DasJahrderVerluste #NetGalleyDE #theagri_liest

Die Rezension wird nach dem Erscheinungstermin auf folgenden Kanälen veröffentlicht: Links zu meinen Profilen:

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Ein wunderschöner Roman über eine Frau, die mit 60 Jahren noch einmal ganz von vorne anfangen muss und in diesem Jahr der Verluste zu sich selbst findet. Wunderbar geschrieben, sehr berührend und authentisch.

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