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Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104
von Susanne Abel
Gesprochen von Vera Teltz
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Erscheinungstermin 14.08.2025 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wird mitten in Deutschland ein kleiner Junge gefunden, der nichts über sich selbst und seine Herkunft weiß. Sein Alter wird geschätzt, er bekommt den Namen Hartmut und wächst in einem katholischen Kinderheim auf, in dem viel Ordnung und noch mehr Zucht herrscht. Dort lernt er die etwas ältere Kriegswaise Margret kennen, die ihn schon im Heim zu beschützen versucht. Die beiden werden zu einer unverzichtbaren Stütze füreinander und beschließen, sich nie wieder loszulassen. Doch während sie mit aller Kraft versuchen, gemeinsam das Geschehene zu vergessen und ein normales Leben zu führen, werden die Folgen ihrer Vergangenheit auch für die nachkommenden Generationen bestimmend ...
Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wird mitten in Deutschland ein kleiner Junge gefunden, der nichts über sich selbst und seine Herkunft weiß...
Eine Anmerkung des Verlags
Das Hörbuch ist auch als CD erhältlich; ISBN: 9783957133359; Preis; 28 Euro; Länge: 905 Minuten
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hörbuch, Ungekürzt |
| ISBN | 9783844943757 |
| PREIS | 24,95 € (EUR) |
| DAUER | 15 Stunden, 5 Minuten |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 932205
Mal wieder ein toller Titel von Susanne Abel! Sie enttäuscht nicht. Hart, aber wichtig und großartig erzählt. Das Hörbuch ist sehr zu empfehlen!
Buchhändler*in 830698
Sehr eindrucksvoll schildert Susanne Abel die Situation in den kirchlichen Kinderheimen in den 50ern. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Wir lernen Hardy, das Flüchtlingskind Nr. 104 (die Kinder in den Heimen wurden mit Nummern angesprochen) und die 6 Jahre ältere Margret kennen und begleiten diese bis ins Jahr 2007. Unmenschliche Zustände, kein liebes Wort sondern Hunger, Schläge, Medikamentenversuche und sexueller Missbrauch waren die grausame Realität in den Kinderheimen. Um so bewundernswerter, wie sich Margret und Hardy trotz ihres Schicksals gegenseitig stützen und immer wieder die Kraft aufbringen, nach vorne zu schauen. Auch dass sie sich trotz Widrigkeiten liebevoll um ihre Urenkelin kümmern und die Familie zusammenhalten. Die Autorin spart nichts aus, um die Wichtigkeit der Thematik, die lange Zeit verschwiegen wurde, zu verdeutlichen. Susanne Abel gibt den unzähligen Betroffenen eine Stimme und macht eindringlich klar, dass die Traumata in der Kindheit Spuren über mehrere Generationen hinterlassen, die nach Aufarbeitung schreien. Auch Hardys wiederholte Hilflosigkeit und sein Ausgeliefertsein gegenüber Behörden und Institutionen nach Margrets Tod hat mich sehr bewegt.
Von Vera Teltz wie immer sehr einfühlsam und ergreifend gelesen. Eine absolute Empfehlung und ein ganz besonderes Buch, das einen nicht loslässt.
Buchhändler*in 987683
Ein erschütterndes und bewegendes Buch, was mich sicher noch länger beschäftigen wird. Es ist einfach ein sehr trauriges Thema, aber es kommen auch die schönen Momente.
Ich mochte die Sprecherin sehr, angenehm anzuhören, schön betont, deutlich gesprochen und die Dialekte waren auch immer schön.
"Aber ich weiß, dass sich das, was uns als Kindern widerfährt, einbrennt und unser ganzes Leben prägt."
Im Buch "Du musst meine Hand fester halten Nr. 104" von Susanne Abel geht es primär um die Geschichte von Hardy und Margret, die sich als Waisenkinder in einem katholischen Kinderheim in der Nachkriegszeit kennen lernen und einander in dieser sehr schweren Zeit Halt geben. Es gibt in dieser Familiensaga noch weitere Perspektiven. So fängt das Buch bereits mit deren Urenkelin Emily in den 2000er Jahren an. Auch Emily hat es nicht leicht, denn ihre junge Mutter kümmert sich nicht gut genug um sie, einen Vater gibt es nicht, und so wächst sie bei Hardy und Margret auf. Dies gestaltet sich jedoch auch alles andere als einfach.
Der Roman beleuchtet das Thema Familie und Kindsein von allen Seiten. Die Erwartungen, die mit einer Blutsverwandtschaft einhergehen, die Bedürfnisse eines Kindes, sowie das Glück, in einer nicht verwandten Person seinen Schutz zu finden und eine eigene Familie zu gründen. Wie man es von Susanne Abel kennt, ist die Geschichte mit den interessanten Charakteren und gut geschriebenen Dialogen perfekt in den gut recherchierten historischen Kontext eingebettet. Dabei werden - wie auch in der Gretchen-Duologie - geschichtliche Themen angesprochen, die vielleicht nicht jedermann auf dem Schirm hatte, die jedoch keinesfalls in Vergessenheit geraten dürfen. Ihr Schreibstil ist zwar nicht literarisch komplex, aber sehr unterhaltsam und gefühlvoll.
Das Hörbuch wurde von Vera Teltz ganz wunderbar gelesen und mir hat die Lektüre großen Spaß bereitet, auch wenn ich mir manch eine Träne verdrücken musste.
Ich spreche eine große Leseempfehlung aus, für alle, die tief in die realistische Geschichte einer Familie eintauchen und sich auch von den Gefühlen der Charaktere mitreißen lassen wollen. Auf eine andere Art lässt sich dieses Buch nicht erleben.