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Tage am Fluss
Roman
von Jochen Mariss
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Erscheinungstermin 09.07.2026 | Archivierungsdatum 01.02.2027
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Zum Inhalt
Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen, um bei sich anzukommen
An einem heißen Sommertag strandet ein junger Mann bei der Fährfrau Sara Harmsen und bringt all ihre sorgsam errichteten Mauern ins Wanken. Ein Roman über alte Wunden und den Mut, sich wieder auf das Leben einzulassen.
Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die das Dorf Erlengrund mit dem Rest der Welt verbindet. Mit sieben Hühnern, drei Schafen und der Hündin Luna lebt sie in einem abgelegenen Haus am Fluss. Eines Tages taucht auf Saras Fähre ein junger Mann mit einer Kopfverletzung auf, Leon. Sara verarztet den jungen Mann und versteckt ihn bei sich. Dafür verlangt sie, dass er ihr bei den Arbeiten rund um ihr Haus hilft. Beim Scheren der Schafe, bei der Reparatur des Hühnerstalls und beim Sensen der Obstwiese kommen sich Sara und Leon zögerlich näher und bringen den Mut auf, sich ihren alten Wunden zu stellen. Und sie teilen ihre Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten. Als die beiden sich gegen eine geplante Brücke wenden, die Saras Fähre bedroht, sehen sie sich Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf ausgesetzt. Und dann tritt auch noch der Fluss über die Ufer …
»Diese Zeit ruft nach Geschichten wie dieser. Stark und stärkend, voller Lust am Leben. Große Empfehlung!«
Luisa Neubauer
Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen, um bei sich anzukommen
An einem heißen Sommertag strandet ein junger Mann bei der Fährfrau Sara Harmsen und bringt all ihre sorgsam errichteten Mauern ins...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462013672 |
| PREIS | 23,00 € (EUR) |
| SEITEN | 320 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Christina M, Buchhändler*in
Ein unterhaltsamer Roman mit Tiefgang. Sarah, die Fährfrau mit einigem seelischen Ballast, betreibt ihre Fähre aus Familienbesitz in dritter Generation. Sie Fähre verbindet den kleinen Ort Erlengrund mit dem Festland. Eine Bewohner sind für den Bau einer neuen Brücke und damit für die Abschaffund der Fähe. Da sie dafür aber Teile von Sarahs Land benötigen, diese aber das Land nicht verkauft, hat sie mit Gegnern zu kämpfen, die machtvoller scheinen als sie sind.
Eines Abends steigt ein verletzter junger Mann zu ihr auf die Fähre und bittet um Hilfe. Nach anfänglicher Ablehnung erlaubt sie ihm gegen Arbeitskraft bei ihr zu bleiben. Leon, so heißt der junge Mann, trägt auch Geheimnisse mit sich herum . Die gemeinsame Arbeit und das Zusammenleben hilft beiden sich zu öffnen und alte Lasten abzuwerfen.
Wer ein Fan von Alte Sorten von Ewald Arenz ist, wird auch an diesem Buch viel Freude haben. Mit den Gedichten von Berthold Brecht, den klugen Gedanken zu Klima und Umwelt und den sehr sympathischen Protagonisten ist dieses Buch ein kleines Juwel und ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus!
Buchhändler*in 1176457
Ein wunderbar geschriebenes Buch mit einer stilsicheren und feinfühligen Zeichnung der weiblichen Hauptfigur. Themen wie persönliche Grenzen, Verluste und der Mut zur Veränderung werden überzeugend und sensibel herausgearbeitet. Auch die Nebenfiguren sind lebendig gezeichnet; einzig Leon bleibt etwas blass, was jedoch gut seine Jugend widerspiegeln könnte. Die eindrucksvollen Naturbeschreibungen geben der Geschichte viel Atmosphäre und tragen die Gesellschafts‑ und Konsumkritik, ohne sie zu überladen. Ein nachdenklich stimmender, positiv nachhallender Roman, der sich hervorragend als Sommerlektüre eignet.
Buchhändler*in 1075609
Ein unterhaltsamer Roman mit Tiefgang. Sarah, die Fährfrau mit einigem seelischen Ballast, betreibt ihre Fähre aus Familienbesitz in dritter Generation. Sie Fähre verbindet den kleinen Ort Erlengrund mit dem Festland. Eine Bewohner sind für den Bau einer neuen Brücke und damit für die Abschaffund der Fähe. Da sie dafür aber Teile von Sarahs Land benötigen, diese aber das Land nicht verkauft, hat sie mit Gegnern zu kämpfen, die machtvoller scheinen als sie sind.
Eines Abends steigt ein verletzter junger Mann zu ihr auf die Fähre und bittet um Hilfe. Nach anfänglicher Ablehnung erlaubt sie ihm gegen Arbeitskraft bei ihr zu bleiben. Leon, so heißt der junge Mann, trägt auch Geheimnisse mit sich herum . Die gemeinsame Arbeit und das Zusammenleben hilft beiden sich zu öffnen und alte Lasten abzuwerfen.
Wer ein Fan von Alte Sorten von Ewald Arenz ist, wird auch an diesem Buch viel Freude haben. Mit den Gedichten von Berthold Brecht, den klugen Gedanken zu Klima und Umwelt und den sehr sympathischen Protagonisten ist dieses Buch ein kleines Juwel und ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus!
Etwas von Grund auf ändern und Zeichen setzen.
"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.«
Durch das schöne Cover wurde ich auf das Romandebüt von Jochen Mariss aufmerksam und habe mich gefreut ihn, dank NetGalley und dem Kiepenheuer & Witsch Verlag, vorab als ebook lesen zu können.
Sara lebt auf einem kleinen Hof mit ihren Tieren am Fluss in einem kleinen Dorf. Sie ist die Fährfrau. Jonas kommt mit einer Kopfverletzung und einem Geheimnis auf ihre Fähre und sie versorgt ihn. Dafür hilft er auf dem Hof.
Heiße Sommertage, kein Regen, der Pegelstand des Flusses wird immer niedriger. Trotzdem kann man sich die Idylle vorstellen, dazwischen der heruntergekommene Hof, die träge machende Hitze, der trockene Garten. Es gelingt dem Autor ausgezeichnet, diese Bilder mit schönen Worten vor Augen zu transportieren. Doch auch den Kummer, die Einsamkeit, die Erinnerungen sind spürbar. Und sehr schön wird der Prozess beschreiben, wie man sich öffnen und füreinander da sein kann. Berührend und tiefgehend erzählt.
Die beiden Protagonisten werden allmählich eingeführt und geduldig entwickeln sich ihre Charaktere, die glaubhaft und authentisch beschrieben werden, die ihren Überzeugungen gemäß handeln und leben. Man spürt ihre Sorge um den Zustand unserer Welt, ihr Bemühungen zu verstehen und zu bewahren.
Jochen Mariss erzählt seine Geschichte langsam, so dass sich die Problematik allmählich entwickelt und auf die Höhepunkte zusteuert. Dabei werden seine Themen - Natur, Klima, Umwelt - dem Lesenden nicht übergestülpt, sondern plastisch vor Augen gemalt. Alles folgt logisch aufeinander.
Mir hat dieser ruhig erzählte Roman, den eine stille Spannung durchzieht und der verschiedene Problematiken im zwischenmenschlichen und in unserer Umwelt zum Thema macht, sehr gefallen. Nicht besser wissend sondern gut wissend erzählt.
LINKS NACH ERSCHEINUNGSTERMIN
S R, Buchhändler*in
Sara ist nicht mehr ganz jung und betreibt in dritter Generation die Fähre, die ein Dorf mit dem Festland verbindet. Dort mehren sich Befürworter für den Bau einer Brücke. Nicht nur deshalb hat sie es nicht so mit Menschen und lebt lieber allein mit ihrem Hund. Eines Tages betritt der junge Leon die Fähre. Er wurde bei einer Demonstration verletzt und wird gesucht. Er bittet um Schutz und Hilfe. Sara ist wenig begeistert, nimmt ihn dann aber doch zu sich. Er darf vorübergehend bleiben: Reparaturarbeiten gegen Kost und Logis.
Wir erfahren mehr über die Vergangenheit der beiden. Wie mag wohl die Zukunft aussehen für Sara bzw Leon. Oder auch Sara und Leon?
Schöne Naturbeschreibungen und ein angehmer Schreibstil lassen uns wie ein ruhiger Fluss durch dieses Buch gleiten.
Buchhändler*in 2057187
Ein schöner Titel mit einer kraftvollen Botschaft, vom Setting sowie vom Schreibstil her allerdings sehr ruhig. Ich habe schwer hineingefunden und kann mir vorstellen, dass man Zeit und Ruhe braucht, um dieses Buch angemessen lesen und würdigen zu können.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1171222
Eine Eindsiedlerin sowie Fährfrau und ein junger Klinaaktivist treffen aufeinander und bauen ein zartes Band zueinander aus. Sie verheimlichen sich gegenseitig einiges, was immer wieder für Krach sorgt. Eine grosse Überschwemmung führt sie schliesslich zueinander. Trotz Wokeness ein lesenswerter Roman.
Eine Fähre, zwei Seelen und die Kraft der Natur
Sarah Harmsen führt als Fährfrau ein bescheidenes Leben. In ihrem abgelegenen Haus am Fluss lebt sie zusammen mit ihrer Hündin Luna, drei Schafen und sieben Hühnern – im Einklang mit der Natur und fernab vom hektischen Alltag.
Doch Sarah ist den Anfeindungen des Dorfes ausgesetzt. Eine Fähre sei nicht mehr zeitgemäß, stattdessen soll eine Brücke gebaut werden. Dafür benötigt man allerdings ihr Grundstück, den "Grünen Mond".
Bei einer ihrer letzten Tagesüberfahrten, steigt ein junger Mann zu ihr auf die Fähre: Leon, Umweltschützer und Baumbesetzer, der eine Kopfverletzung hat. Sarah nimmt ihn mit zu sich und versorgt ihn. Eigentlich soll er am nächsten Tag wieder verschwinden, doch Leon bleibt. Und Sarah lässt es zu. Schon bald hilft er bereitwillig bei der täglichen Arbeit mit.
Zwei besondere Menschen, die sich um die Natur sorgen und sich für ihren Schutz einsetzen.
"Tage am Fluss" ist eine Geschichte, die leise daherkommt und dennoch eine große Intensität entfaltet. Der Roman stellt das Thema Umwelt in den Mittelpunkt, ohne jemals belehrend zu wirken. Gleichzeitig erzählt er von zwei Menschen, die ihre eigenen Geschichten und Geheimnisse mit sich tragen, sich langsam öffnen und schließlich einen neuen Platz im Leben finden.
Wunderbar geschrieben, leise und berührend – eine Geschichte, die lange nachhallt und zum Nachdenken anregt.
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Oliver Pötzsch
Historische Romane, Krimis, Thriller, Mystery