Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
Tage am Fluss
Roman | "Diese Zeit ruft nach Geschichten wie dieser. Große Empfehlung." Luisa Neubauer
Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht. Jetzt anmelden oder registrieren
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 09.07.2026 | Archivierungsdatum 01.02.2027
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #TageamFluss #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen, um bei sich anzukommen
An einem heißen Sommertag strandet ein junger Mann bei der Fährfrau Sara Harmsen und bringt all ihre sorgsam errichteten Mauern ins Wanken. Ein Roman über alte Wunden und den Mut, sich wieder auf das Leben einzulassen.
Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die das Dorf Erlengrund mit dem Rest der Welt verbindet. Mit sieben Hühnern, drei Schafen und der Hündin Luna lebt sie in einem abgelegenen Haus am Fluss. Eines Tages taucht auf Saras Fähre ein junger Mann mit einer Kopfverletzung auf, Leon. Sara verarztet den jungen Mann und versteckt ihn bei sich. Dafür verlangt sie, dass er ihr bei den Arbeiten rund um ihr Haus hilft. Beim Scheren der Schafe, bei der Reparatur des Hühnerstalls und beim Sensen der Obstwiese kommen sich Sara und Leon zögerlich näher und bringen den Mut auf, sich ihren alten Wunden zu stellen. Und sie teilen ihre Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten. Als die beiden sich gegen eine geplante Brücke wenden, die Saras Fähre bedroht, sehen sie sich Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf ausgesetzt. Und dann tritt auch noch der Fluss über die Ufer …
»Diese Zeit ruft nach Geschichten wie dieser. Stark und stärkend, voller Lust am Leben. Große Empfehlung!«
Luisa Neubauer
Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen, um bei sich anzukommen
An einem heißen Sommertag strandet ein junger Mann bei der Fährfrau Sara Harmsen und bringt all ihre sorgsam errichteten Mauern ins...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462013672 |
| PREIS | 23,00 € (EUR) |
| SEITEN | 320 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Christina M, Buchhändler*in
Ein unterhaltsamer Roman mit Tiefgang. Sarah, die Fährfrau mit einigem seelischen Ballast, betreibt ihre Fähre aus Familienbesitz in dritter Generation. Sie Fähre verbindet den kleinen Ort Erlengrund mit dem Festland. Eine Bewohner sind für den Bau einer neuen Brücke und damit für die Abschaffund der Fähe. Da sie dafür aber Teile von Sarahs Land benötigen, diese aber das Land nicht verkauft, hat sie mit Gegnern zu kämpfen, die machtvoller scheinen als sie sind.
Eines Abends steigt ein verletzter junger Mann zu ihr auf die Fähre und bittet um Hilfe. Nach anfänglicher Ablehnung erlaubt sie ihm gegen Arbeitskraft bei ihr zu bleiben. Leon, so heißt der junge Mann, trägt auch Geheimnisse mit sich herum . Die gemeinsame Arbeit und das Zusammenleben hilft beiden sich zu öffnen und alte Lasten abzuwerfen.
Wer ein Fan von Alte Sorten von Ewald Arenz ist, wird auch an diesem Buch viel Freude haben. Mit den Gedichten von Berthold Brecht, den klugen Gedanken zu Klima und Umwelt und den sehr sympathischen Protagonisten ist dieses Buch ein kleines Juwel und ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus!
Buchhändler*in 1176457
Ein wunderbar geschriebenes Buch mit einer stilsicheren und feinfühligen Zeichnung der weiblichen Hauptfigur. Themen wie persönliche Grenzen, Verluste und der Mut zur Veränderung werden überzeugend und sensibel herausgearbeitet. Auch die Nebenfiguren sind lebendig gezeichnet; einzig Leon bleibt etwas blass, was jedoch gut seine Jugend widerspiegeln könnte. Die eindrucksvollen Naturbeschreibungen geben der Geschichte viel Atmosphäre und tragen die Gesellschafts‑ und Konsumkritik, ohne sie zu überladen. Ein nachdenklich stimmender, positiv nachhallender Roman, der sich hervorragend als Sommerlektüre eignet.
Buchhändler*in 1075609
Ein unterhaltsamer Roman mit Tiefgang. Sarah, die Fährfrau mit einigem seelischen Ballast, betreibt ihre Fähre aus Familienbesitz in dritter Generation. Sie Fähre verbindet den kleinen Ort Erlengrund mit dem Festland. Eine Bewohner sind für den Bau einer neuen Brücke und damit für die Abschaffund der Fähe. Da sie dafür aber Teile von Sarahs Land benötigen, diese aber das Land nicht verkauft, hat sie mit Gegnern zu kämpfen, die machtvoller scheinen als sie sind.
Eines Abends steigt ein verletzter junger Mann zu ihr auf die Fähre und bittet um Hilfe. Nach anfänglicher Ablehnung erlaubt sie ihm gegen Arbeitskraft bei ihr zu bleiben. Leon, so heißt der junge Mann, trägt auch Geheimnisse mit sich herum . Die gemeinsame Arbeit und das Zusammenleben hilft beiden sich zu öffnen und alte Lasten abzuwerfen.
Wer ein Fan von Alte Sorten von Ewald Arenz ist, wird auch an diesem Buch viel Freude haben. Mit den Gedichten von Berthold Brecht, den klugen Gedanken zu Klima und Umwelt und den sehr sympathischen Protagonisten ist dieses Buch ein kleines Juwel und ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus!
Etwas von Grund auf ändern und Zeichen setzen.
"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.«
Durch das schöne Cover wurde ich auf das Romandebüt von Jochen Mariss aufmerksam und habe mich gefreut ihn, dank NetGalley und dem Kiepenheuer & Witsch Verlag, vorab als ebook lesen zu können.
Sara lebt auf einem kleinen Hof mit ihren Tieren am Fluss in einem kleinen Dorf. Sie ist die Fährfrau. Jonas kommt mit einer Kopfverletzung und einem Geheimnis auf ihre Fähre und sie versorgt ihn. Dafür hilft er auf dem Hof.
Heiße Sommertage, kein Regen, der Pegelstand des Flusses wird immer niedriger. Trotzdem kann man sich die Idylle vorstellen, dazwischen der heruntergekommene Hof, die träge machende Hitze, der trockene Garten. Es gelingt dem Autor ausgezeichnet, diese Bilder mit schönen Worten vor Augen zu transportieren. Doch auch den Kummer, die Einsamkeit, die Erinnerungen sind spürbar. Und sehr schön wird der Prozess beschreiben, wie man sich öffnen und füreinander da sein kann. Berührend und tiefgehend erzählt.
Die beiden Protagonisten werden allmählich eingeführt und geduldig entwickeln sich ihre Charaktere, die glaubhaft und authentisch beschrieben werden, die ihren Überzeugungen gemäß handeln und leben. Man spürt ihre Sorge um den Zustand unserer Welt, ihr Bemühungen zu verstehen und zu bewahren.
Jochen Mariss erzählt seine Geschichte langsam, so dass sich die Problematik allmählich entwickelt und auf die Höhepunkte zusteuert. Dabei werden seine Themen - Natur, Klima, Umwelt - dem Lesenden nicht übergestülpt, sondern plastisch vor Augen gemalt. Alles folgt logisch aufeinander.
Mir hat dieser ruhig erzählte Roman, den eine stille Spannung durchzieht und der verschiedene Problematiken im zwischenmenschlichen und in unserer Umwelt zum Thema macht, sehr gefallen. Nicht besser wissend sondern gut wissend erzählt.
LINKS NACH ERSCHEINUNGSTERMIN
S R, Buchhändler*in
Sara ist nicht mehr ganz jung und betreibt in dritter Generation die Fähre, die ein Dorf mit dem Festland verbindet. Dort mehren sich Befürworter für den Bau einer Brücke. Nicht nur deshalb hat sie es nicht so mit Menschen und lebt lieber allein mit ihrem Hund. Eines Tages betritt der junge Leon die Fähre. Er wurde bei einer Demonstration verletzt und wird gesucht. Er bittet um Schutz und Hilfe. Sara ist wenig begeistert, nimmt ihn dann aber doch zu sich. Er darf vorübergehend bleiben: Reparaturarbeiten gegen Kost und Logis.
Wir erfahren mehr über die Vergangenheit der beiden. Wie mag wohl die Zukunft aussehen für Sara bzw Leon. Oder auch Sara und Leon?
Schöne Naturbeschreibungen und ein angehmer Schreibstil lassen uns wie ein ruhiger Fluss durch dieses Buch gleiten.
Buchhändler*in 2057187
Ein schöner Titel mit einer kraftvollen Botschaft, vom Setting sowie vom Schreibstil her allerdings sehr ruhig. Ich habe schwer hineingefunden und kann mir vorstellen, dass man Zeit und Ruhe braucht, um dieses Buch angemessen lesen und würdigen zu können.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1171222
Eine Eindsiedlerin sowie Fährfrau und ein junger Klinaaktivist treffen aufeinander und bauen ein zartes Band zueinander aus. Sie verheimlichen sich gegenseitig einiges, was immer wieder für Krach sorgt. Eine grosse Überschwemmung führt sie schliesslich zueinander. Trotz Wokeness ein lesenswerter Roman.
Tatjana V, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Jochen Mariss verwebt in seinem Roman eine berührende, leise Liebesgeschichte mit hochaktuellen Themen wie Umweltschutz, Heimatverlust und dem Mut, gesellschaftlich gegen den Strom zu schwimmen. Ein absolute Leseempfehlung von mir.
Christa S, Buchhändler*in
Ein wunderschöner Roman. Die Geschichte hat mich sofort abgeholt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Die Figuren werden sehr einfühlsam geschildert und die Atmosphäre des Buches nimmt einen gefangen.
Ich habe es schon mehrfach erfolgreich empfohlen.
Buchhändler*in 405648
Ein ausgesprochen lesenswertes Buch, das mich durch seine Umweltthematik und die Tiefe der Protagonisten überzeugte. Zudem gefiel mir der ruhige, atmosphärische Schreibstil, der sich in jeder Zeile widerspiegelt und diese ganz besonderen Sommertage so eindrucksvoll in Szene setzt.
Buchhändler*in 1611022
Großes Kino für Kopf und Klima – Relevanter denn je!
Manche Bücher liest man nicht nur, man durchlebt sie. „Tage am Fluss“ von Jochen Mariss ist genau so ein Buch, das mich von der ersten Seite an gepackt und tief bewegt hat.
Der Autor greift hier das extrem dringliche Thema der Klimakrise auf, macht es aber durch die Augen seiner Figuren greifbar und lebendig. Der Fluss ist hier keine Kulisse, sondern das pulsierende Zentrum der Geschichte, dessen Bedrohung man beim Lesen förmlich spüren kann. Mitten in dieser Kulisse entfaltet sich das Zusammenspiel von Sara und Leon. Die beiden tragen tief sitzende, verborgene Geschichten und Geheimnisse mit sich herum, die sich wie ein roter Faden durch den Roman ziehen und der Handlung eine enorme psychologische Tiefe verleihen.
Mariss’ Schreibstil ist absolut großartig: messerscharf beobachtet, feinfühlig und mit einer dichten Atmosphäre, die einen komplett in den Bann zieht.
Fazit:
Ein absolut packender, hochaktueller Roman, der den Finger in die Wunde unserer Zeit legt und gleichzeitig zwei faszinierende Charaktere psychologisch tiefgründig seziert. Klug, intensiv und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die literarische Substanz suchen. Dieses Buch hallt definitiv nach!
Buchhändler*in 432316
Schöner Freundschaftsroman zwischen einer Fährfrau und einem jungen Umweltaktivisten.
Leon protestiert mit anderen Jugendlichen gegen die Abholzung eines Waldstücks für den Bau einer Autobahn. Die Auseinandersetzung mit der polizei eskaliert, er haut ab und landet verletzt bei Fährfrau Sara, die ihn bei sich aufnimmt und sich um ihn kümmert.
Doch Sara hat ihre eigenen Probleme. Aufgrund ihrer traurigen Familiengeschichte lebt sie sehr zurückgezogen und hat hohe Mauern um ihre Seele errichtet. Außerdem machen der Oberbürgermeister und die anderen Dorfbewohner ihr Druck. Die Fähre sei nicht rentabel, eine Brücke solle gebaut werden. Nur dafür müsste Sara ein Stück von ihrem Land hergeben. was sie keinesfalls möchte.
Zwischen Sara und Leon entwickelt sich eine große Vertrautheit, allemal eine tiefe Freundschaft, möglicherweise gar eine hauchzarte Liebesgeschichte...
Wunderbare Geschichte, die Hoffnung macht. Mit sympathischen Hauptfiguren, tollem Setting (die Flusslandschaft) und aktueller Thematik (Klimawandel, Umweltschutz, Nachhaltigkeit).
Insgesamt hat mich die Story sehr an Benjamin Myers "Offene See" erinnert, wobei es da neben der tollen Freundschaftsgeschichte zwischen einem jungen Mann und einer älteren Dame um die Liebe zu Büchern und zur Literatur ging. Der Myers hat mir allerdings noch besser gefallen als das Buch von Mariss, das aber auch sehr empfehlens- und lesenswert ist.
Das Cover zu "Tage im Fluss" passt hervorragend und ist auffällig schön gestaltet. Ein ganz besonderer Blickfang, der den Inhalt des Buches und die Figur der Sara sehr gut widerspiegelt.
Meine Bewertung: 3,8 von 5 Punkten.
Das Buch hat mich von den Vibes her sehr an "Alte Sorten" von Arenz erinnert.Zwei versehrte Seelen, die sich zufällig finden und gegenseitig stützen und heilen helfen.
Dazu kommen noch die wirklich schönen Naturbeschreibungen, überhaupt die Liebe zur Natur, die spürbar ist.
Das Thema Klimaschutz und Naturschutz ist omnipräsent, aber nicht mit erhobenen Zeigefinger.
Ich mochte die Geschichte von Sara und Leon sehr und werde sie gerne weiterempfehlen.
Ein atmosphärischer Roman über die eigenbrötlerische Fährfrau Sara, die den verletzten Klimaaktivisten Leon bei sich aufnimmt, der ihrem Leben eine neue Bedeutung gibt.
Die einfühlsame und bildhafte Sprache lässt die Protagonisten und das abgeschiedene Leben am Fluss lebendig werden.
Eine absolute Leseempfehlung für alle, die berührende Geschichten über Liebe, Natur und den Mut zur Veränderung mögen.
Brigitte K, Buchhändler*in
Eine liebevolle Geschichte um die eigenbrötlerische Fährfrau Sarah und den jungen Klimaaktivisten Leon, der verletzt Zuflucht auf Ihrem Hof findet. Ein sehr schöner und unterhaltsamer Sommerroman mit vielen aktuellen Themen und zwei sympathischen und ermutigenden Figuren
Lena F, Buchhändler*in
Eine altbekannte Geschichte: schrulliger Einzelgänger trifft auf jungen Menschen, der seine Schale knackt. In diesem Fall geht es um Sara, die in vierter Generation mit ihrer Fähre ein Dorf mit der nächsten Stadt verbindet, und Leon, Sprössling aus gutem Hause, der die Erde vor dem Untergang durch den Klimawandel retten will. Der Roman kommt ohne große, actiongeladene Handlung aus, überzeugt vielmehr durch leise Gefühle. Der Bau einer Brücke würde Saras Job obsolet machen und eine Zerstörung von örtlicher Flora und Fauna bedeuten. Das verbindet beide Figuren und ist auch das, was Jochen Mariss meiner Meinung nach besonders gelungen ist: die Verknüpfung der Geschichte mit einem aktuellen Thema, das uns alle betrifft.
Gebine S, Buchhändler*in
Eine kleine Fähre über einen Fluss, die Menschen jeweils auf die andere Seite bringt: klingt romantisch oder?
Für Sarah ist sie Arbeitsplatz, Erbe, Heimat für andere in Erlengund Verhinderung von Fortschritt. Sie wollen eine Brücke.
Wer wird in diesem Streit siegen, der das Dorf spaltet? Auf welche Seite schlägt sich Leon, der junge Mann voller Geheimnisse, den Sara mit ihrer Fähre aufgabelt?
Eine schöne Sommergeschichte mit Tiefgang!
Marlene B, Buchhändler*in
Ich finde das Cover sehr passend.
Eine Geschichte mit intensiven Charakteren, die kantige, oft heftig aufbrausende Sara trifft auf den verzweifelten, empfindsamen Leon. Mal ruhig dahin strömend, mal durchrüttelnd schnell entfaltet sich der Roman wie der Verlauf eines Flusses. Unerwartete Untiefen und mehr oder weniger vorhersehbare Wendungen, die Mal zum Lachen, zum Weinen, zum Wüten, zum Nachdenken anregen. Lebensgeschichten und -wege entwirren sich langsam. Das Fachwissen was Schafe, Hühner und Heu angeht bezweifle ich, dafür ist das Fachwissen über Bäume und die Kenntnis von Gedichten spürbar gegeben.
Ich bin mit Sara und Leon abgetaucht in ein anderes Leben, ganz wie man es sich von einem Fluss, äh Buch erhofft.
5 Sterne und meiner Empfehlung dieser naturnahen, lebensbejahenden Buchperle.
Fiona H, Buchhändler*in
Ein nachdenklich stimmender Sommerroman.
Auf dem Cover sieht man Sara, Fährfrau und ehemalige Buchhändlerin.
Wohnt am Fluss mit Ihrem Hund Luna und Ihren sieben Hühnern.
Ein Brückenbauprojekt droht Ihren Job als Fährfrau und ihr Grundstück am Fluss zu vernichten. Die Dorfgemeinschaft ist gespaltener Meinung.
Dieses Buch behandelt auch die Liebe zum Lesen, Gewalt in der Familie und das Kollektive Augen verschliessen des Umfelds, sowie die Frage ob der Zweck die Mittel heiligt.
Für Leser*innen von Delia Owens, Ewald Arenz oder "Windstärke 17".
Gabriele K, Buchhändler*in
Zwei Protagonisten, die im Leben gegen den Strom schwimmen, begegnen sich ausgerechnet auf einer Fähre. Ein Zeit aktuelles Buch, das Klimaschutz und Naturschutz miteinander verbindet.
Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre auf einem Fluss in Norddeutschland, die für Schüler und Arbeitnehmer - sprich Fußgänger und Radfahrer - eine wichtige Verbindung zu ihren Quasi Arbeitsstätten am anderen Ufer bietet. Die nächste Brücke ist viele Kilometer entfernt. Sara lebt mehr recht als schlecht von diesem Betrieb, Sie ist genügsam, baut ihr eigenes Obst und Gemüse an und hat auch noch 7 Hühner.
An einem Sommertag strandet Leon auf ihrer Fähre, der weder das Geld für die Überfahrt hat noch sehr vertrauenswürdig aussieht, denn er ist verletzt, dehydriert und trägt verschmutze Kleidung. Als er Sara auch noch um Hilfe bittet ist sie nicht begeistert, denn sie liebt ihr einsames , selbst bestimmtes Leben. Wider alle Vernunft nimmt sie Leon auf, aber sehr barsch und wenig liebevoll hilft sie ihm. Zunächst soll er am nächsten Morgen weiterziehen, aber dann erkennt sie, dass sie Hilfe gut gebrauchen kann. Der kleine Hof ist schon ein wenig verwahrlost . Es entsteht eine Zweckgemeinschaft zwischen beiden. Sara sorgt für frisch gebackenes Brot und das andere Essen, Leon renoviert und packt an, wo er es für nötig empfindet. Das führt auch mal zu Spannungen.
Beide haben ihre Geheimnisse und sind recht verschlossen. Zudem plagen beide Existenzängste: Sara weil eine neue Brücke ihren Betrieb gefährden könnte, Leon wird nach einer Klimaschutzaktion in einem Wald von der Polizei gesucht.
Langsam entsteht ein wenig Nähe zwischen beiden. Ein Hochwasser und die Gefahr für die Fähre schweißt in der Gefahr beide nach einem Streit wieder zusammen. Leon rettet Saras Existenz nachdem er Beweise für ein politisches Ränkespiel um den Brückenbau findet.
Eine Sommergeschichte der anderen Art mit Protagonisten, die auf Grund ihrer Familiengeschichte so geworden sind, aber Möglichkeiten finden, neue Wege in ihrem Leben einzuschlagen.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Marica Bodrozic; Mareike Fallwickl; Judith Poznan; Christine Koschmieder; Stefanie Jaksch; Ann Cotten; Simone Scharbert; Caca Savić; Julia Friese; Olga Grjasnowa; Zsusza Bánk; Isabel Bogdan; Jarka Kubsova; Clara Schaksmeier; Rasha Kayat; Claudia Hamm; Daria Kinga Majewski; Gabriele von Arnim; Slata Roschal
Belletristik, Historische Romane