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Violette
oder frisches Wasser für die Blumen | Der internationale Bestseller mit über drei Millionen verkauften Büchern weltweit - kommt 2026 als hochkarätige Verfilmung ins Kino
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Erscheinungstermin 28.05.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Violette Toussaint ist Friedhofswärterin in einer kleinen Stadt im Burgund. Zufällige Gäste, regelmäßige Besucher und ihre Kollegen – Totengräber, Bestatter und Priester Cedric – kehren regelmäßig in ihrem Häuschen ein. Violette serviert ihnen Kaffee, tröstet und hört zu. Ihre sorgfältige Routine wird von der ungewöhnlichen Bitte eines Kommissars aus Marseille gestört: Seine Mutter hatte verfügt, dass ihre Asche auf Violettes Friedhof beigesetzt wird – auf dem Grab eines ihm völlig Fremden. Schon bald wird klar, dieser Wunsch ist untrennbar mit Violettes eigener komplizierter Vergangenheit verknüpft.
Mit feinem Gespür für das Besondere im Alltäglichen entsteht eine Welt voller Poesie, Wärme und Menschlichkeit – die Geschichte einer Frau, die unbeirrbar an das Glück glaubt.
Violette Toussaint ist Friedhofswärterin in einer kleinen Stadt im Burgund. Zufällige Gäste, regelmäßige Besucher und ihre Kollegen – Totengräber, Bestatter und Priester Cedric –...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783690450126 |
| PREIS | 16,00 € (EUR) |
| SEITEN | 592 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Eine Geschichte über Liebe, Verlust, Tod und Trauerbewältigung.
Violette ist gerade mal 17 Jahre alt, als sie Philippe Toussaint kennenenlernt und sich verliebt. Als sie ein Kind erwartet heiraten die beiden, doch der schöne Philippe ist mehr unterwegs und bei anderen Frauen, als zu Hause. So bleibt die Arbeit als Schrankenwärterin an Violette hängen, die sich in einem Leben mit ihrer Tochter Leo einrichtet. Ein schwerer Schicksalsschlag verändert alles und für Violette ist ein Neubeginn erst möglich, als sie eine Tätigkeit bei den Toten annimmt: sie wird Friedhofswärterin. Hier, an einem Ort, der das Ende des Lebens markiert, erfährt sie wahre Freundschaft und findet Erfüllung in einem Garten, in dem ihr zwischen Toten das Wunder des Wachsens und Lebens widerfährt.
Eine mehrsträngig angelegte Erzählung, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt und dabei die Geschichte einer Frau erzählt, für die das Leben trotz allem einen Ausweg bereithält. Klare Leseempfehlung!
S R, Buchhändler*in
Habe schon Tata sehr gerne gelesen...
Hier treffen wir auf Violette, die als Hüterin auf einem Friedhof lebt. Sie kümmert sich um die Gräber, aber auch um die dortigen Angestellten und nicht zuletzt den Besuchern des Friedhofs.
Eines Tages klopft es an der Tür und der Besucher hat eine ungewöhnliche Bitte....
Auch hier gibt VP ihren Figuren Zeit und Raum, um sich zu entwickeln.
Eine sehr anrührende Geschichte, die verfilmt wurde und wahrscheinlich Ende 2026 in die Kinos kommt.
Violette ist Friedhofswärterin, alleinstehend, mit Hund eine Menge zugelaufener Katzen. Sie scheint mit ihrem Leben zufrieden, sieht täglich den Pfarrer, die Totengräber und den Bestatter. Zu dem hilft sie den Besuchern das jeweilige Grab zu finden, verkauft Blumen und pflegt Gräber die kein Besuch mehr bekommen.
Der Anfang ist sehr beschaulich, wir lernen Violette die eine schwere Kindheit hatte und einen schrecklichen Ehemann. Je näher man sie kennenlernt. desto intensiver werden auch die Gefühle die diese Figur hervor ruft.
Als eine Tages Julien vor ihrer Tür steht, mit einem eigenwilligen Anliegen kommt Fahrt in die Geschichte. Jetzt erfahren wir mehr über die jeweiligen Besucher des Friedhofs. Nicht nur Jugendliche die Blödsinn machen. Violette führt über jede Beerdigung Buch, dadurch erfahren wir mehr über die Toten, klingt makaber aber es ist nur folgerichtig.
Der zurückhaltende Schreibstil, teilweise melancholisch und dann wieder mit feinem Humor gewürzt, würde ich als Markenzeichen der Autorin bezeichnen. Auch in einem anderen Buch das ich vor diesem gelesen habe, war es so. Es ist beeindruckend wie schnell einem diese fiktiven Menschen nahe kommen..
Diese Autorin muss man sich merken.
Violette Toussaint ist Friedhofswärterin in einer kleinen Stadt im Burgund. Zufällige Gäste, regelmässige Besucher und ihre Kollegen, Totengräber, Bestatter und Priester Cedric, kehren regelmässig in ihrem Häuschen ein. Violette serviert ihnen Kaffee, tröstet und hört zu. Dieser Roman hat mich mit einer stillen, fast heiligen Zärtlichkeit berührt. Violette Toussaint ist eine dieser Figuren, die sich nicht in den Vordergrund drängen, sondern deren Wärme sich langsam entfaltet. Was mich besonders bewegt hat beim Lesen, ist die Art, wie der Roman das Alltägliche poetisiert. Die Gespräche mit den Totengräbern, die Besuche der Hinterbliebenen, die kleinen Rituale, all das wird zu einem Mosaik aus Menschlichkeit. Nichts ist spektakulär, und gerade darin liegt die Schönheit. Eine leise Spannung in Violettes geordnetes Leben bringt die Bitte des Kommissars aus Marseille. Dass dieser Wunsch mit ihrer eigenen Vergangenheit verwoben ist, macht die Geschichte zu einer behutsamen, aber tiefen Erkundung von Verlust, Schuld und der Sehnsucht nach einem Platz in der Welt. Meiner Meinung nach liest man ein Roman über die Kraft der Sanftheit. Über eine Frau, die trotz allem an das Glück glaubt, nicht laut, nicht naiv, sondern mit einer stillen Beharrlichkeit, die lange nachhallt.
Elena N, Rezensent*in
Valérie Perrins Roman ist eine schöne Geschichte über Liebe, Verlust, Trauer und die Kraft, trotz schwerer Schicksalsschläge weiterzuleben. Im Mittelpunkt steht Violette Toussaint, die als Friedhofswärterin arbeitet und sich mit großer Fürsorge um die Gräber und die Menschen kümmert, die den Friedhof besuchen. Ihr ruhiges Leben verändert sich, als ein fremder Mann nach Antworten auf ein Familiengeheimnis sucht.
Nach und nach erfährt man mehr über Violettes bewegte Vergangenheit, ihre Enttäuschungen, Verluste und den Widerstandfähigkeit allen Lebensschwierigkeiten. Alle Figuren wirken komplex, lebendig und glaubwürdig, mit ihren Stärken und Schwächen.
Anfangs braucht die Geschichte etwas Zeit, um sich zu entfalten. Doch je weiter man liest, desto stärker wächst die Verbindung zu den Charakteren. Das Buch ist emotional, warmherzig und voller Menschlichkeit. Eine absolute Leseempfehlung.
Inge H, Rezensent*in
Trauer und Bewältigung
Violette ist der zweite Roman, den ich von der Schriftstellerin Valerie Perrin gelesen habe.
Leider brauchte ich erst eine ganze Zeit, um in den Roman hineinzukommen.
Es ist eine Geschichte über Liebe, Verlust, Trauer und das Weiterleben.
Die Protagonistin Violette ist Friedhofswärterin. Sie erwähnt viele Grabaufschriften und Begräbnisse. Dann passierte in ihrer Erinnerung ein dramatischer Verlust.
Nebenbei gibt es noch ein Tagebuch einer Irene, das fand ich nicht so interessant.
Das Buch ist ruhig geschrieben, mit Höhen und Tiefen.
Vor kurzem habe ich Tata von Valérie Perrin sehr gern gelesen und mich sehr gefreut, als ich dieses Buch entdeckt habe. Und so bin ich schnell und voll Vorfreude in die Welt der Violette eingetaucht.
Violette, die Ich-Erzählerin dieses Romans stellt sich zunächst vor und erzählt von ihrem Start ins Leben, ohne Eltern. Von ihrem Mann Philippe Toussaint (übersetzt ins Deutsche: Allerheiligen), dessen Arbeit sie mit erledigt, damit er Zeit für Motorräder, Geliebte und Super Mario hatte, von ihrer Arbeit als Schrankenwärterin, der Beendigung und dem Neustart als Friedhofswärterpaar. Natürlich bleibt der Ehemann nicht. Dafür treten neue Menschen in Violette's Leben, die bald Freunde werden. Violette wird vieles erleben und erdulden müssen. Was dies mit ihr macht, erzählt sie selbst.
Schon die ersten Zeilen dieses Romans haben mich abgeholt, mein Interesse und mein Mitgefühl geweckt und die Vorfreude auf diese Geschichte gesteigert.
Gut geschriebene Sätze, leicht und flüssig lesbar, nachvollziehbare Gefühle, leuchtende Landschaften, kleine humorvolle Beobachtungen und Charaktere, die so treffen und innig beschrieben sind, machen das Lesen zum Vergnügen. Über den relativ kurzen Kapitel befinden sich stets kleine Zitate oder Texte, die mir besonders gut gefallen haben.
Die Geschichte wird hauptsächlich von Violette erzählt. Aber zwischendrin erfahren wir Zusätzliches aus Irenes Tagebuch, erfahren den Fortlauf der Ereignisse aus der Sicht anderer Beteiligten. Diese Wechsel kann man leicht auseinander halten und durch ihre Unterschiedlichkeit bereichern sie die Geschichte.
Mir ist diese Art eine Geschichte zu erzählen, die Valérie Perrin hier wählt unglaublich gut gefallen. Alle Charakter haben Tiefe und entwickeln sich. Nicht jeder ausschließlich gut. Trotzdem empfindet man sie als rund, abgeschlossen, logisch, menschlich. Sogar der Unsympathische ist glaubhaft und empathisch geschildert.
Zudem regen die Themen dieses Romans zum Nachdenken und Mitfühlen an. Viele Anschauungen und Lebensweisen stehen nebeneinander. Was gut oder richtig ist, darf der Lesende für sich entscheiden.
Ich habe die Lektüre dieses Romans sehr genossen, habe mir Zeit genommen, um über die Texte nachdenken zu können. Obwohl ich manchmal ungeduldig wurde, denn spannend war auch alles, was hier passierte. Es gäbe noch so vieles über dieses Buch zu sagen, es steckt so viel mehr darin, doch das sollte jeder für sich selbst entdecken. LESEEMPFEHLUNG!
Vielen Dank an NetGalley und den Gutkind Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Rezensent*in 861419
Zauberhaft, melancholisch, optimistisch
Das Buch ist anfangs hauptsächlich aus der Perspektive der Friedhofswärterin Violette geschrieben und man begleitet sie in der Gegenwart ebenso wie in Erinnerungen durch ihr Leben mit tragischen Schicksalsschlägen. Mit zusätzlichen Erzählperspektiven entwickelt der Leser ein Verständnis für das Verhalten der anderen Charaktere und es entsteht langsam ein komplexes Bild. Die Wechsel in der Erzählzeit und der Perspektive waren gut dosiert, ich konnte sie jederzeit einordnen, da die Anzahl der Charaktere überschaubar war. Der Schreibstil ist zauberhaft und charmant, die Geschichte entwickelt sich ganz langsam, leise und organisch und versprüht einen dezenten, lebensbejahenden Optimismus. Gleichzeitig ist sie auch spannend, da sich die Details um einen schrecklichen Unfall langsam aufklaren. Die kleinen Geschichten rund um die Toten, ihre Gräber sowie ihre Besucher sind herzerwärmend und zauberhaft. Man spürt die Ruhe des Friedhofs und wird beim Lesen aus dem hektischen Alltag entführt. Auf mich hatte dieses Buch trotz der traurigen Elemente eine beruhigende, erdende und sehr lebensbejahende Wirkung.
Rezensent*in 2099525
Dieses Buch ist einfach Spitze!
Die Autorin war mir bis jetzt nicht bekannt, ich werde ein weiteres Buch von ihr lesen.
Die Lebensgeschichte der Violette ist einfach umwerfend und ich weiß nicht, wann mir beim Lesen mal die Tränen gelaufen sind.
Ich möchte nicht ins Detail gehen, überzeugt euch selbst! Den Friedhof als Hauptschauplatz des Romans zu wählen, ist einfach genial!
Buchhändler*in 472885
Violette ist ein berührender und atmosphärischer Roman über Liebe, Verlust und die Geheimnisse eines Lebens. Mit viel Feingefühl erzählt Valérie Perrin die Geschichte einer Frau, die trotz schwerer Schicksalsschläge ihre Wärme und Menschlichkeit bewahrt. Die Autorin verbindet bewegende Emotionen mit überraschenden Wendungen und erschafft Figuren, die lange im Gedächtnis bleiben. Ein tiefgründiges, gefühlvolles Buch, das zum Nachdenken anregt.
Rezensent*in 1805469
Dies ist nun schon das zweite Buch von Perrin in diesem Jahr, das begeistert. Neben dem bewegten Leben von Friedhofswärterin Violette gibt es mehrere nicht minder spannende Nebengeschichten. Und den geschickt konstruierten Handlungsverlauf spickt die Autorin mit allem, was die Sinne anspricht, angefangen bei Soundtracks und Liedtexten, Büchern und Zitaten, Garten und Pflanzen, Parfums und Kleider bis hin zu kulinarischen Leckereien. Ein Buch zum Mit- und Nachleben.
Buchhandlung Collibri/Federleserin
„[…] Menschen, die füreinander bestimmt wären, seien durch einen unsichtbaren Faden verbunden, der sich zwar verheddern, aber niemals reißen kann." (S. 149)
VIOLETTE – ODER FRISCHES WASSER FÜR DIE BLUMEN
Valérie Perrin
ET: 28.05.26
Nachdem ich TATA von Valérie Perrin gelesen und geliebt habe, wollte ich unbedingt auch ihren vorherigen Roman lesen.
Erneut entführt uns die Autorin nach Frankreich, diesmal in die Bourgogne. Dort arbeitet Violette als Friedhofswärterin und lebt zurückgezogen in einem kleinen Haus auf dem Friedhofsgelände. Ihre wenigen sozialen Kontakte beschränken sich auf die drei Totengräber, den Pfarrer und die Besucher des Friedhofs. Mit ihrer warmherzigen Art hat sie stets ein offenes Ohr, hilft bei Fragen und lädt Trauernde nicht selten auf eine Tasse Tee in ihre Küche ein.
In Rückblenden erfahren wir nach und nach von ihrer schweren Kindheit, die sie ohne ihre Eltern in einem Heim verbrachte. Wir begleiten ihre Liebe zu dem Taugenichts Pierre, ihre frühe Schwangerschaft und die Schicksalsschläge ihres Lebens. Doch auch im Gegenwartsstrang entwickelt sich die Handlung stetig weiter und hält einige Überraschungen bereit.
Valérie Perrin erzählt ihre Geschichte ruhig, feinfühlig und mit großer erzählerischer Eleganz. Erst wenn man vollständig in die Handlung eingetaucht ist, beginnt sie geschickt zwischen den Zeitebenen zu wechseln. Vergangenheit und Gegenwart verweben sich nach und nach zu einem stimmigen Ganzen, ohne jemals überladen zu wirken. Immer wieder eröffnet sie neue Perspektiven und verbindet verschiedene Schicksale auf beeindruckende Weise.
Etwa ab der Hälfte fragte ich mich, was nun noch kommen könnte – doch dann überraschte mich die Geschichte mit einer Wendung, die dem Roman beinahe die Spannung eines literarischen Krimis verlieh.
Für mich ist Violette ein großartiger Roman und ein echtes Highlight. Keine der 544 Seiten war mir zu viel.
Fazit:
Ein großartiges Buch, das wie ein buntes Kaleidoskop aus Erinnerungen, Liebe, Verlust und Hoffnung besteht. Atmosphärisch so dicht erzählt, dass ich beim Lesen meinte, den Duft der Blumen in Violettes Garten riechen zu können. Dieses Buch zieht ganz klar in meine Highlights ein.
5+/5
Lieblingszitat: "Wo mein Herz wohnt, wird deines weiterschlagen." (S. 324)
Rezensent*in 1111266
Violette wird jung Mutter, der Vater des Kindes ist ihr nicht treu. Doch der Einfachhalthalber bleibt er bei ihr, denn Violette verdient das Geld und er nutzt sie aus. Eigentlich arbeiten beide als Schrankenwärter und wohnen in einem Bahnhäuschen, doch er nimmt es mit der Arbeit nicht so genau. Die ganze Verantwortung liegt bei Violette. Nach einem Schicksalsschlag suchen sie neue Arbeit, es tut sich eine Stelle als Friedhofswärter auf. Violette nimmt diese an, der Mann jedoch möchte nicht im Friedhofswärterhäuschen wohnen und verlässt Violette. Sie weint ihm keine Träne nach. Ohne ihm ist sie besser dran und die Arbeit als Friedhofswärterin ist genau das richtige für sie. Violette freundet sich mit den Totengräbern und dem Bestatter an. Sie beobachte die Besucherinnen und Besucher der Gräber, macht sich Notizen über den Ablauf der Beerdigungen und lernt dabei soviel über das Leben. Die französische Autorin Valerie Perrin ist eine Meisterin der leisen Töne. Mit der Geschichte um Violette hat sie den Nerv der Zeit getroffen. Wir alle sind auf der Suche nach irgendwas und wir erkennen hier, es sind die kleinen Dinge des Alltags, die uns Menschen helfen: ein Gespräch, auch unter Fremden, kann so bereichernd sein, eine Einladung zum Tee, die Stille aushalten können. Aber auch Vergebung will gelernt sein. Die Protagonistin hat keine gute Schulbildung genossen, aber sie ist eine starke Persönlichkeit und hat sich Ziele gesetzt. Sie zeigt uns, auch in der Dunkelheit sehen wir irgendwann wieder das Licht. Ein Roman der Mut macht und mich tief berührt hat. Eine Verfilmung ist geplant, ich freue mich darauf.
Violette ist eines dieser seltenen Bücher, das mich tief berührt hat und noch lange nach dem Zuklappen beschäftigt hat. Es erzählt von Verlust, Trauer und Neuanfängen, aber vor allem davon, wie viel Hoffnung und Schönheit selbst in den dunkelsten Momenten des Lebens liegen können.
Violette war für mich eine wundervolle Protagonistin. Trotz allem, was sie erlebt hat, verliert sie nie ihre Menschlichkeit und ihre Fähigkeit, sich um andere zu kümmern. Ihre Geschichte hat mich emotional vollkommen mitgenommen – ich habe mit ihr gelacht, gelitten und gehofft.
Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil von Valérie Perrin. Er ist ruhig, poetisch und voller Wärme, ohne jemals kitschig zu wirken. Die Atmosphäre auf dem Friedhof, die vielen kleinen Geschichten der Menschen und die nach und nach enthüllten Geheimnisse ergeben ein wunderschönes Gesamtbild. Immer wieder dachte ich, ich wüsste, wohin die Geschichte führt, nur um kurz darauf wieder überrascht zu werden.
Dieses Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass das Leben selbst an einem Ort, der von Tod geprägt ist, voller Hoffnung, Liebe und neuer Anfänge sein kann. Es ist traurig, tröstlich, klug und unglaublich bewegend.
Ein absolutes Herzensbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Für mich ein klares Highlight und ohne Zweifel 5 Sterne.