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Buchcover für Irma tanzt

Irma tanzt

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Erscheinungstermin 18.08.2026 | Archivierungsdatum 14.09.2026


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Zum Inhalt

Tief berührend, weitreichend: Helene Bracht, die erst mit fast siebzig Jahren zum Schreiben fand, erzählt von uns allen, indem sie von ihrer Mutter erzählt. Voller Wucht und Schönheit beschreibt sie den Sommer des Abschieds von ihrer alten Mutter Irma. Und damit eine zutiefst vom 20. Jahrhundert versehrte Biografie, deren Bedingungen der Tochter erst jetzt klar werden. Trotz Kriegs- und Gewalterfahrungen, trotz bürgerlicher Enge hielt Irma immer am Lachen und an der Sehnsucht fest. Vor der letzten gemeinsamen Zeit sah die Tochter sie sogar noch einmal tanzen, voller Leichtigkeit und Andacht. Was bleibt davon? Was von der Fülle eines ganzen gelebten Lebens? Es bleiben Erinnerungen wie dieses ungeheuer wahrhaftige Buch voller Trost.

Tief berührend, weitreichend: Helene Bracht, die erst mit fast siebzig Jahren zum Schreiben fand, erzählt von uns allen, indem sie von ihrer Mutter erzählt. Voller Wucht und Schönheit beschreibt sie...


Eine Anmerkung des Verlags

Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (18.08.2026).

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783446289604
PREIS 23,00 € (EUR)
SEITEN 192

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Berührende Erinnerungen an die Mutter


In ihrem neuen Buch „Irma tanzt“ verarbeitet die spätberufene Autorin Helene Bracht den Tod ihrer Mutter und blickt zurück auf deren von Krieg und Entbehrungen geprägtes Leben.

Irma musste in ihrem Leben viel ertragen. Geboren 1911, ihre Mutter starb kurz nach der Geburt und die kleine Irma verbrachte die ersten Jahre im Heim, ihr leiblicher Vater hatte kein Anrecht auf sie. Erst als Kleinkind wurde sie von einer Tante adopiert. Sie überlebte den Krieg und Gewalterfahrungen, beides prägte ihr weiteres Leben:
„Auch später wurde ich das Gefühl nie los, dass es ihr eine gewisse Befriedigung verschaffte, sich all diesen Strapazen auszusetzen, ja, dass sie sich darin wohlfühlte. Wer hässlich ist, muss schuften, schien das dazugehörige Motto zu sein. So war sie es gewohnt, so war es vor allem im Krieg und nach dem Krieg immer gewesen. Man musste wuchten, kriechen, hungern, schleppen, frieren, sammeln, dienen. Kurz, man durfte sich für rein gar nichts zu schade sein. Ein Kernglaube ihrer Existenz.“

Dennoch glaubte ihre Mutter stets an das Gute im Menschen, sie lachte gerne und hatte eine Vorliebe für Musik und das Tanzen.

Während ihre Mutter nach einem Schlaganfall im Krankenhaus liegt, stößt die Autorin auf eine Mappe mit Briefen zwischen ihren Eltern. Dies zu lesen ist schmerzhaft; erst jetzt begreift sie, dass ihre Eltern das verband, was man heute eine toxische Beziehung nennt.

„Alle folgenden Briefe meiner Mutter klingen ohne nennenswerte Variationen ähnlich. Sie zu lesen, war eine Qual für mich. Ihre ans Obszöne grenzende Selbsterniedrigung schnürte mir die Luft ab. Ich erinnerte mich auch sofort daran, wie sie mir später erzählt hatte, dass sowohl ein von ihr sehr geschätzter Geistlicher als auch eine vertraute weltliche Beraterin, die sie im Laufe der Jahre aus wachsender Verzweiflung heraus aufgesucht hatte, ihr in nahezu wortgleicher Übereinstimmung den Rat gegeben hatten: ‚Gehen Sie den unteren Weg. Zeigen Sie sich ihm gegenüber demütig. Der Mann ist der Kopf der Frau.‘ Ich höre heute noch ihre zerknirschte Stimme, dieses über ihr Leben verhängte Urteil zitierend. Sie hat sich daran gehalten.“

Helene Bracht hat mit „Irma tanzt“ eine sehr berührende, liebevolle Biographie über ihre Mutter geschrieben; ein gleichermaßen persönliches wie nachdenklich stimmendes Buch.

Vielen Dank an den Hanser Verlag & NetGalley für das Rezensionsexemplar! 📚💚

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Irma tanzt von Helene Bracht ist ein leises, zutiefst berührendes Buch. Mit großer Ehrlichkeit und Wärme erzählt es vom Abschied, von Erinnerung und von der unzerstörbaren Sehnsucht nach Leben. Ein tröstlicher, wunderschöner Roman.

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Welch kluge, sprachbegabte Autorin! Ihre Erinnerungen an das gelebte und das nicht gelebte Leben ihrer Mutter zu lesen, ist Genuss und Bereicherung gleichermaßen. Berührend das wachsende Verständnis der damals knapp 30Jährigen für die sterbende Mutter und das Verstehen der heutigen Autorin (dass sie u.a. Psychologie studiert hat, tut dem Buch nochmals auf eine weitere Weise gut) für ihr eigenes damaliges Ich.

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