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Buchcover für Ich rede, also bin ich

Ich rede, also bin ich

42 Geheimnisse unserer Sprache | Lernen Sie, bewusster zu kommunizieren, denn Sprache ist Ihr wichtigstes Tool.

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Erscheinungstermin 29.01.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Sprache begleitet uns durch jeden Moment unseres Lebens – und doch wissen wir erstaunlich wenig über sie. Wir reden, schreiben, diskutieren, ohne zu bemerken, wie sehr unsere Worte die Welt um uns herum formen. Wieso reden wir zum Beispiel anders, wenn wir verliebt sind? Wie verändert eine Fremdsprache unseren Charakter, und wer sagte das erste Wort?
Julia Mailänder spürt in 42 klugen, überraschenden Kapiteln den großen und kleinen Fragen unserer Sprache nach. Denn ob in Liebesbeziehungen, Freundschaften oder auf der Arbeit: Wie wir sprechen, entscheidet, wie wir leben.

Sprache begleitet uns durch jeden Moment unseres Lebens – und doch wissen wir erstaunlich wenig über sie. Wir reden, schreiben, diskutieren, ohne zu bemerken, wie sehr unsere...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783989410848
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 272

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
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5 stars

Das Buch zeigt, wie stark Sprache unser Denken und unser Leben beeinflusst. Es macht verständlich, dass Worte nicht nur etwas beschreiben, sondern auch formen, wie wir die Welt und uns selbst sehen. Alles ist einfach erklärt und gut nachvollziehbar. Insgesamt ist das Buch informativ, aufschlussreich und an manchen Stellen überraschend. Ich empfehle es allen, die sich bewusster ausdrücken möchten und eigene Entscheidungen besser nachvollziehen wollen.

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4 stars

Super interessantes Buch, ich konnte auf jeden Fall einiges für mich mitnehmen!
Vielen dank für das Rezensionsexemplar.

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5 stars

Ich finde es extrem spannend, wie Julia Mailänder in „Ich rede, also bin ich“ zeigt, dass unsere Worte nicht nur Luft sind, sondern unser gesamtes Leben formen. Beim Lesen der 42 Geheimnisse ist mir erst klar geworden, wie oft ich unbewusst kommuniziere und dabei Potenzial liegen lasse. Es fühlt sich gut an, Sprache endlich als das mächtige Werkzeug zu begreifen, mit dem man aktiv seine Beziehungen steuern kann. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch keine trockene Theorie ist, sondern direkt im echten Leben ansetzt. Die Tipps lassen sich sofort umsetzen, was mir im Alltag schon einige Aha-Momente beschert hat. Es ist ein echter Augenöffner, der einen dazu bringt, gezielter und wirkungsvoller zu sprechen.

5 stars
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4 stars

Sprache - die Supermacht

Der Titel „Ich rede, also bin ich“ mag zunächst skeptisch machen, suggeriert er doch, dass sich hier jemand ziemlich wichtig zu nehmen scheint. Doch beim Blick auf den Klappentext wird klar, dass Julia Mailänder etwas anderes beabsichtigt, nämlich Sprache zu erklären und damit zugleich für sie zu begeistern. Selbst wenn das bei mir als Sprachwissenschaftler nicht nötig gewesen sein mag, siegte die Neugier. Was also „kann“ das Buch?

Platt gesagt: In 42 Kapiteln, deren Überschriften aus Fragen bestehen, so manches Sprachthema erklären und ja, Begeisterung wecken. Gerade für Laien ist Sprachgebrauch eine Art Automatismus: Man lernt eine Sprache, gebraucht sie, denkt aber nicht tiefer darüber nach. Manchmal wundert man sich, warum man der einen Person besser folgen kann als anderen, stellt sich vielleicht mal eine Frage, etwa woher der eigene Name kommt, ob Dialekte aussterben, warum man weltweit englisch spricht und nicht französisch, und was passiert, wenn wir ständig „KI“ (bzw. Sprachmodelle) nutzen. Und genau solchen Fragen spürt Mailänder nach, wobei sie auch Nachbardisziplinen wie Psychologie streift. Das geschieht kenntnisreich, aber mit einer guten Portion Humor und vor allem Begeisterung.

Dass ein Buch, das nicht mal 300 Seiten hat, aber 42 (damit hatte die Autorin mich ja ohnehin schon …) Kapitel, das jeweilige Thema nicht in der Tiefe zu ergründen vermag, dürfte klar sein. Natürlich bleibt der Inhalt an der Oberfläche und manches ist doch sehr an das „moderne Leseverhalten“ angepasst (vorwiegend also „Infohäppchen“, die man voraussichtlich kaum am Stück wird lesen wollen), es geht aber hier auch nicht um sprachwissenschaftliche Durchdringung, sondern um Fakten über und Bewusstsein für Sprache – ihre Macht, ihren Einfluss, ihr Vermögen, unsere Welt zu der zu machen, die sie ist. Einiges kannte ich bereits, anderes frischte mein Wissen auf, doch stellenweise auch überrascht. Insofern gelingt Mailänder mit diesem Buch etwas Großes: Sie erklärt das „System Sprache“ leicht verständlich, weckt Neugier und schafft damit Beschäftigung mit dem Thema. 4,5 (abgerundete) Sterne, weil die im Buch verwendete Sprache doch sehr einfach ist, wenngleich es für Nicht-Sprachwissenschaftler sicher volle Punktzahl wäre.

4 stars
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5 stars
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5 stars

Als TEDx-Speakerin und Science Slammerin ist Julia Mailänder darauf gepolt, bei öffentlichen Veranstaltungen einen Sachverhalt für Laien auf den Punkt zu bringen und die Aufmerksamkeit des Publikums wachzuhalten. Wie sie diese Fertigkeit als Buchautorin umsetzen würde, darauf war ich sehr gespannt.

In 42 1/2 Kapiteln bietet die Autorin Infotainment vom Feinsten. Sprache scheint immer dann in unseren Focus zu rücken, wenn wir Kinder beim Aufwachsen begleiten, wenn die Hirnfunktion durch Krankheit oder Behinderung beeinträchtigt wird – oder wenn Aufregerthemen wie das Gendern gerade angesagt sind. Mailänder präsentiert ihre Themen in kurzen Abschnitten und angenehm kurzen Sätzen, die aus nicht mehr als drei Satzteilen bestehen. Themen sind u. a. wie Werkzeuggebrauch die für die Entwicklung menschlicher Sprache notwendige Basis hervorbrachte, wie Kinder Sprechen lernen, Zwei- und Mehrsprachigkeit und wie Muttersprache uns und unsere Wahrnehmung anderer Kulturen prägt, charakteristische Sprechweise von Mann und Frau und was sie bewirkt, sowie die Forschung der Herren Wernicke und Broca, die unser Verständnis von Sprache voranbrachten. Da ich mich aktuell mit Stärken und Schwächen von Sprachassistenz-Systemen beschäftige, war ich besonders daran interessiert, welche Unterschiede der Sprachverarbeitung bei Mensch und Maschine existieren und welche Gemeinsamkeiten. Die Autorin räumt mit der Mär vom Multitasking auf, indem sie darlegt, dass kaum jemand sich auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren kann, mit Ausnahme zweisprachiger Zeitgenossen, die geübt darin sind, die gerade nicht gebrauchte Sprache auszublenden. Es geht um Framing, Priming, Gendern, Autismus, ADHS, Legasthenie, Demenzerkrankungen, Dialekte und den Einfluss Sozialer Medien auf unsere Sprachverarbeitung. Mit Nerdwissen als Anker, wie z. B. Hund oder Pferd unsere Sprache beeinflussten, lässt sich vermutlich manch langweilige Wartezeit verkürzen. Dass Wissen sich ständig weiterentwickelt und nicht als endgültig abgelegt werden kann, ist eine der wichtigsten Einsichten des Buches.

Die einzelnen kurzen Kapitel lassen sich unabhängig voneinander lesen. Zur ersten Orientierung würde es mir gefallen, wenn z. B. Texte zur kindlichen Entwicklung, Neurodiversität oder Zweisprachigkeit als Cluster markiert wären, da manch einer evtl. damit beginnen möchte.

Fazit
„Ich rede, also bin ich“ zeigt sich als anspruchsvoller, zugleich leicht lesbarer Sachtext, der die W-Fragen beantwortet, wie und warum etwas geschieht, und mich mit seiner Themenvielfalt keine Minute gelangweilt hat. Da gerade Eltern lieber mit ihren Kindern gemeinsam Wissens-Sendungen sehen, Kindernachrichten oder Jugend-Sachbücher den Eltern-Ratgebern vorziehen, wünsche ich mir mehr niederschwellige Sachbücher wie dieses - ohne zusammengesetzte Wörter und verschnörkelte Satzkonstruktionen.

5 stars
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