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Zum Inhalt
Als Rena spurlos verschwindet, macht sich ihre beste Freundin Tilla auf die Suche nach ihr. Doch schnell merkt sie: Nichts von dem, was Rena über sich erzählt hat, ist wahr. Die Verkäuferin, die angeblich Renas Mutter ist, hat gar keine Kinder. Das Haus an der Adresse, die ihre Freundin ihr genannt hat? Eine ausgebombte Ruine.
Je verzweifelter Tilla in ihrer Heimatstadt Halle nach Rena sucht, umso klarer treten die Abgründe der noch jungen DDR hervor. Als sich die brodelnde Unzufriedenheit in der Bevölkerung schließlich im Volksaufstand des 17. Juni entlädt, muss Tilla sich entscheiden, wie weit sie gehen will – für die Wahrheit, für ihre Freundin, und für die Frage, woran sie wirklich glaubt.
Als Rena spurlos verschwindet, macht sich ihre beste Freundin Tilla auf die Suche nach ihr. Doch schnell merkt sie: Nichts von dem, was Rena über sich erzählt hat, ist wahr. Die Verkäuferin, die...
Als Rena spurlos verschwindet, macht sich ihre beste Freundin Tilla auf die Suche nach ihr. Doch schnell merkt sie: Nichts von dem, was Rena über sich erzählt hat, ist wahr. Die Verkäuferin, die angeblich Renas Mutter ist, hat gar keine Kinder. Das Haus an der Adresse, die ihre Freundin ihr genannt hat? Eine ausgebombte Ruine.
Je verzweifelter Tilla in ihrer Heimatstadt Halle nach Rena sucht, umso klarer treten die Abgründe der noch jungen DDR hervor. Als sich die brodelnde Unzufriedenheit in der Bevölkerung schließlich im Volksaufstand des 17. Juni entlädt, muss Tilla sich entscheiden, wie weit sie gehen will – für die Wahrheit, für ihre Freundin, und für die Frage, woran sie wirklich glaubt.
Eine Anmerkung des Verlags
Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (21.07.2026).
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Ein Roman, der Einblicke gibt, in das sozialistische System in Ostdeutschland nach dem Krieg. Höhepunkt bildet den Aufstände in Halle am 17. Juni in den 1950er Jahren. Es wird am Beispiel Mathildas die Sprachlosigkeit in den Familien verdeutlicht, genauso wie die Geheimhaltung gegenüber Nachbarn, Schulkameraden und selbst Familienmitgliedern. Was darf gefragt werden? Was darf über die eigenen Gedanken erzählt werden? Ein schwieriges Thema, gut erzählt.
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
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Beschäftigte*r in der Buchbranche 1171222
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Ein herausragender Roman über die innere Zerrissenheit einer ursprünglich strammen Kommunistin in der DDR im Jahr 1953, die Schritt für Schritt der Wahrheit ins Auge blickt.
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Rezensent*in 594136
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Das schnörkellose, trotzdem interessante Cover macht neugierig. Die Geschichte führt uns in die Nachkriegs-DDR: Tilla lebt in recht beengten Verhältnissen zusammen mit ihrem Vater. Dieser hat schwer unter den Nazis gelitten und kehrte als Versehrter aus dem KZ zurück, weshalb er mit anerkannt politisch sauberer Weste schnell einen hohen Posten erhält. Tilla selbst ist wie er anfangs ideologisch vollkommen auf Parteilinie. Doch durch den Kreis ihrer Mitschüler verläuft eine unsichtbare Trennlinie zwischen den Überzeugten und den Kritikern des Systems, was Tilla leider auch die Freundschaft zu ihrer besten Freundin kostet. Dann lernt sie die unkonventionelle Rena kennen, die ihr fortan bedingungslos beisteht, sie gleichzeitig aber auch zum kritischen Denken anregt. Der Volksaufstand des 17. Juni wird schließlich für alle zum großen Wendepunkt.
Als Leser begleitet man Tilla intensiv beim Erwachsenwerden – auf ihrem Weg vom blinden Gehorsam hin zum eigenständigen Urteilen. Es ist faszinierend und bewegend zu sehen, wie sie beginnt, alles zu hinterfragen und auch die Position zu ihrem eigenen Vater völlig neu bewertet. Neben den großen politischen Fragen geht es in der Geschichte aber auch um eine ganz zarte Frauenfreundschaft und das erste vorsichtige Erkunden der eigenen Sexualität.
Das Buch baut unheimlich schnell eine große Nähe zur Protagonistin auf und gibt gleichzeitig tiefe, authentische Einblicke in die politische Kultur der damaligen DDR. Eine wirklich schöne, tiefgründige Geschichte, die man so schnell nicht wieder vergisst. Ganz klare fünf Sterne!
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Heike Z, Rezensent*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Deutsche Geschichte hautnah erleben
Eva Kranenburg taucht in ‘Falls jemand fragt, wer wir waren‘ ein in jene geschichteträchtigen Tage um den siebzehnten Juni 1953, die noch heute in der Bundesrepublik Deutschland für einen denkwürdigen Feiertag stehen. Angeregt durch ihre Familiengeschichte zeichnet die Autorin ein Stück Zeitgeschehen aus der Sicht von Tilla, einem Mädchen, dass noch in eine der oberen Klassenstufen zur Schule geht und in Halle an der Saale jenes revolutionäre Aufbegehren der Arbeiter in der damaligen DDR gegen die sozialen und politischen Bedingungen hautnah erlebt. Innerlich zerrissen von Überzeugungen und gewonnenen Einsichten finden ihre Gedanken zum politischen Alltag keine Ruhe. Sie hat mehr Fragen als Antworten und schweigt dennoch, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Einen großen Einfluss auf die sich langsam verändernde Gedankenwelt Tillas hat ihre Freundin Rena, die unerschrocken ihre Meinung äußert und ihr Leben lebt, dafür einen hohen Preis bezahlen muss. Doch dann ist da auch noch Roman mit den zwei Gesichtern, der sie in den Arm nimmt und beschützend sein möchte.
Eine spannende Geschichte, die mit viel Feingefühl und Überzeugungskraft die niederschmetternde Wahrheit eines menschenverachtenden Systems beschreibt und dabei der Frage auf den Grund geht: Ist man Teil einer Kraft die Böses will und Gutes schafft oder umgekehrt?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Rezensent*in 1900875
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Falls jemand fragt, wer wir waren hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Roman beleuchtet ein Stück Geschichte, das mir bislang völlig unbekannt war, und verbindet historische Fakten mit einer bewegenden fiktiven Geschichte auf beeindruckende Weise. Ich habe mit den Figuren mitgefiebert und mitgelitten – ein großartiger, absolut lesenswerter Roman.
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Buchhändler*in 1544251
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Ein toller Titel, der mir wieder einen neuen Blick auf die geschichtlichen Ereignisse gegeben hat.
Spannend geschrieben! Man fühlt mit der Protagonistin mit.
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Judith S, Journalist*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
„Falls jemand fragt, wer wir waren“ hat mich vor allem wegen der Zeit sehr interessiert, in der der Roman spielt. Über die junge DDR habe ich bisher nicht viel gelesen, und genau deshalb fand ich das Buch so spannend. Schon nach den ersten Seiten war ich ziemlich drin und wollte immer weiterlesen. Tilla und Rena fand ich interessant, auch wenn sie mir manchmal, nur manchmal, ein bisschen holzschnittartig vorkamen. Das ist aber meine einzige Kritik. Und: Trotzdem hat mich die Geschichte gepackt, und ich habe das Buch wirklich gern gelesen. Besonders schön fand ich, dass man dabei so viel über diese Zeit erfährt und dass das Ganze sehr authentisch wirkt, auch weil die Autorin offenbar einen persönlichen Familienbezug zu den Ereignissen hat. Das Cover ist stilvoll und gelungen.
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Christina M, Buchhändler*in
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
Ein Roman, der Einblicke gibt, in das sozialistische System in Ostdeutschland nach dem Krieg. Höhepunkt bildet den Aufstände in Halle am 17. Juni in den 1950er Jahren. Es wird am Beispiel Mathildas die Sprachlosigkeit in den Familien verdeutlicht, genauso wie die Geheimhaltung gegenüber Nachbarn, Schulkameraden und selbst Familienmitgliedern. Was darf gefragt werden? Was darf über die eigenen Gedanken erzählt werden? Ein schwieriges Thema, gut erzählt.
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
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Beschäftigte*r in der Buchbranche 1171222
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Ein herausragender Roman über die innere Zerrissenheit einer ursprünglich strammen Kommunistin in der DDR im Jahr 1953, die Schritt für Schritt der Wahrheit ins Auge blickt.
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Rezensent*in 594136
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Das schnörkellose, trotzdem interessante Cover macht neugierig. Die Geschichte führt uns in die Nachkriegs-DDR: Tilla lebt in recht beengten Verhältnissen zusammen mit ihrem Vater. Dieser hat schwer unter den Nazis gelitten und kehrte als Versehrter aus dem KZ zurück, weshalb er mit anerkannt politisch sauberer Weste schnell einen hohen Posten erhält. Tilla selbst ist wie er anfangs ideologisch vollkommen auf Parteilinie. Doch durch den Kreis ihrer Mitschüler verläuft eine unsichtbare Trennlinie zwischen den Überzeugten und den Kritikern des Systems, was Tilla leider auch die Freundschaft zu ihrer besten Freundin kostet. Dann lernt sie die unkonventionelle Rena kennen, die ihr fortan bedingungslos beisteht, sie gleichzeitig aber auch zum kritischen Denken anregt. Der Volksaufstand des 17. Juni wird schließlich für alle zum großen Wendepunkt.
Als Leser begleitet man Tilla intensiv beim Erwachsenwerden – auf ihrem Weg vom blinden Gehorsam hin zum eigenständigen Urteilen. Es ist faszinierend und bewegend zu sehen, wie sie beginnt, alles zu hinterfragen und auch die Position zu ihrem eigenen Vater völlig neu bewertet. Neben den großen politischen Fragen geht es in der Geschichte aber auch um eine ganz zarte Frauenfreundschaft und das erste vorsichtige Erkunden der eigenen Sexualität.
Das Buch baut unheimlich schnell eine große Nähe zur Protagonistin auf und gibt gleichzeitig tiefe, authentische Einblicke in die politische Kultur der damaligen DDR. Eine wirklich schöne, tiefgründige Geschichte, die man so schnell nicht wieder vergisst. Ganz klare fünf Sterne!
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Heike Z, Rezensent*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Deutsche Geschichte hautnah erleben
Eva Kranenburg taucht in ‘Falls jemand fragt, wer wir waren‘ ein in jene geschichteträchtigen Tage um den siebzehnten Juni 1953, die noch heute in der Bundesrepublik Deutschland für einen denkwürdigen Feiertag stehen. Angeregt durch ihre Familiengeschichte zeichnet die Autorin ein Stück Zeitgeschehen aus der Sicht von Tilla, einem Mädchen, dass noch in eine der oberen Klassenstufen zur Schule geht und in Halle an der Saale jenes revolutionäre Aufbegehren der Arbeiter in der damaligen DDR gegen die sozialen und politischen Bedingungen hautnah erlebt. Innerlich zerrissen von Überzeugungen und gewonnenen Einsichten finden ihre Gedanken zum politischen Alltag keine Ruhe. Sie hat mehr Fragen als Antworten und schweigt dennoch, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Einen großen Einfluss auf die sich langsam verändernde Gedankenwelt Tillas hat ihre Freundin Rena, die unerschrocken ihre Meinung äußert und ihr Leben lebt, dafür einen hohen Preis bezahlen muss. Doch dann ist da auch noch Roman mit den zwei Gesichtern, der sie in den Arm nimmt und beschützend sein möchte.
Eine spannende Geschichte, die mit viel Feingefühl und Überzeugungskraft die niederschmetternde Wahrheit eines menschenverachtenden Systems beschreibt und dabei der Frage auf den Grund geht: Ist man Teil einer Kraft die Böses will und Gutes schafft oder umgekehrt?
5 stars
5 stars
5 stars
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Rezensent*in 1900875
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Falls jemand fragt, wer wir waren hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Roman beleuchtet ein Stück Geschichte, das mir bislang völlig unbekannt war, und verbindet historische Fakten mit einer bewegenden fiktiven Geschichte auf beeindruckende Weise. Ich habe mit den Figuren mitgefiebert und mitgelitten – ein großartiger, absolut lesenswerter Roman.
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Buchhändler*in 1544251
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
Ein toller Titel, der mir wieder einen neuen Blick auf die geschichtlichen Ereignisse gegeben hat.
Spannend geschrieben! Man fühlt mit der Protagonistin mit.
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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Judith S, Journalist*in
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
„Falls jemand fragt, wer wir waren“ hat mich vor allem wegen der Zeit sehr interessiert, in der der Roman spielt. Über die junge DDR habe ich bisher nicht viel gelesen, und genau deshalb fand ich das Buch so spannend. Schon nach den ersten Seiten war ich ziemlich drin und wollte immer weiterlesen. Tilla und Rena fand ich interessant, auch wenn sie mir manchmal, nur manchmal, ein bisschen holzschnittartig vorkamen. Das ist aber meine einzige Kritik. Und: Trotzdem hat mich die Geschichte gepackt, und ich habe das Buch wirklich gern gelesen. Besonders schön fand ich, dass man dabei so viel über diese Zeit erfährt und dass das Ganze sehr authentisch wirkt, auch weil die Autorin offenbar einen persönlichen Familienbezug zu den Ereignissen hat. Das Cover ist stilvoll und gelungen.