Die Hexenholzkrone 1

Der letzte König von Osten Ard 1

Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.

Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht.
Erscheinungstermin 20.12.2017 | Archivierungsdatum 06.02.2018

Zum Inhalt

Der Auftakt von Tad Williams' neuem Epos aus Osten Ard Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen. Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren?

Der Auftakt von Tad Williams' neuem Epos aus Osten Ard Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608949537
PREIS 20,60 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

An Kindle senden (MOBI)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Die Osten Ard Saga geht weiter und nach „Das Herz der verlorenen Dinge“ als Appetithäppchen vorweg, war ich höchst begeistert und gespannt. Was man dann hier liest ist natürlich die Osten Ard Saga, episch, gefährlich, geheimnisvoll, große Probleme bahnen sich an, vielleicht sogar eine gewaltige Katastrophe. Utuk´ku, die Nornenkönigin, ist erwacht. Bei Büchern von Tad Williams braucht man Geduld. Fans wissen das und stellen sich darauf ein und eigentlich liebe ich auch seine epischen Werke, die sich Zeit lassen und sich liebevoll und originell mit den kleinsten Kleinigkeiten beschäftigen. Hier hat man das Gefühl, man kommt nicht so recht vom Fleck. Es treten neue, spannende Figuren auf, das ist toll und vielversprechend, aber weitgehend beschäftigen wir uns mit den altbekannten Helden, die 30 Jahre älter sind, Verantwortung tragen und trotzdem furchtbar gerne in alten Geschichten schwelgen. Natürlich ist hier und da eine Gedächtnisstütze ganz hilfreich, aber sie lassen wirklich nichts aus und irgendwann ist man es leid und möchte lieber Neues erleben, als die Vergangenheit aufzuarbeiten. Und wenn dann auf S.600 noch immer referiert wird, was der Bund der Schriftrolle ist und wer ihm wann angehört hat, dann kann man geradezu verzweifeln. Vermutlich wollte Herr Williams Hilfestellung für Neueinsteiger der Saga leisten, aber ehrlich gesagt ist es ein bisschen hoffnungslos, die Geschehnisse eines Epos von knapp 4000 nebenbei einfließen zu lassen. Und die Kenner der Geschichte fangen an, sich zu langweilen. Mir fehlte in diesem Buch auch die Erzählfreude, die man aus seinen anderen Büchern kennt. Entweder hat Tad Williams beschlossen, seinen Stil zu vereinfachen oder es hat ihn selbst gelangweilt, immer wieder darauf hinzuweisen, dass König Simon einst ein Küchenjunge war, der versehentlich Drachen getötet hat. „Die Hexenholzkrone 1“ endet mit einem fiesen Cliffhanger. Natürlich werde ich Teil 2 sofort lesen, aber ich hoffe, die Geschichte findet zu alt gewohnter Qualität zurück. Teil 1 ist eine Art Vorspiel, aber es könnten auch schon mal Dinge in Bewegung kommen. Bald!

War diese Rezension hilfreich?

Fast zwei Generationen sind vergangen, seit Simon den Sturmkönig Ineluki besiegt hat und Osten Ard, nachdem die Nornen in ihre unterirdische Festung gejagt wurden, einen langen Frieden genießen konnte. Aber jetzt regt sich neues Unheil. Die Nornenkönigin erwacht und an das Ohr des Königshofes dringen beunruhigende Neuigkeiten. Simon ist, wie erwartet ein guter König geworden. Nachdem sein Sohn viel zu früh gestorben ist, ruht nun seine ganze Hoffnung auf dem erstgeborenen Enkelsohn Morgan. Der ist aber ein Jungspund und voll in der rebellischen Phase. Die immer wieder erzählten Geschichten des Krieges, bei dem sein Großvater und seine Großmutter das Land gerettet haben, langweilen ihn und er hält sie für maßlos übertrieben. Freudig habe ich „Hexenholzkrone“ zu lesen begonnen und bin problemlos wieder in die Fantasywelt von Osten Ard eingetaucht. Gott sei Dank sind die meisten der Charakter noch am Leben und ich habe mich über jedes vertraute Gesicht gefreut, welches ich wieder getroffen habe. Dazu gehören tatsächlich auch die noch frischen Helden aus dem kurzen Zwischenband. Tad Williams kehrt zurück zu den Anfängen seiner Karriere und er macht alles richtig dabei. Mit großem Vergnügen habe ich den Beginn der Fortsetzungsreihe gelesen. Von der ersten Seite an hat es mich gefesselt. Ich mag seinen Erzählstil, der sich Zeit für die Darsteller nimmt und dabei ein paar sehr interessante Neulinge einführt. Langsam und intensiv schildert er die ersten Anzeichen einer neuen Gefahr, legt erste Fährten und baut einige Rätsel und Geheimnisse auf, die die Protas und der Leser erst noch lösen müssen. Wie im Flug habe ich die 700 Seiten gelesen. Das Ende des ersten Bandes kommt leider fürchterlich abrupt und ich bin heilfroh, dass es schon bald weitergeht. Tolles Buch. Ich bin begeistert.

War diese Rezension hilfreich?

Endlich, ein Wiedersehen mit Osten Ard! Der Leser kann erneut in der facettenreichen Welt von Tad Williams versinken und wird erst wieder daraus auftauchen, wenn die letzte Seite gelesen ist!

War diese Rezension hilfreich?

Mit seinem neuesten Wer „Die Hexenholzkrone 1“ setzt der Autor Tad Williams in der Zeit dreißig Jahre später im Geschehen in der fiktiven Welt Osten Ard an. Simon und Miriamel sind die Herrscher über Osten Ard. Ihren Sohn haben sie in einem Fieber verloren. Ihr Enkel ist nun rechtmäßiger Thronfolger, Prinz Morgan, doch sie sind sehr enttäuscht von ihm. Alles was die Pflicht betrifft scheint ihn nicht zu interessieren, er gilt als Trunkenbold und Spieler. Seine kleine Schwester bereitet den Großeltern da schon größere Freude, Prinzessin Lillia ist ein kleiner, wenn auch trotziger, Sonnenschein. Dabei gibt es jetzt ganz andere Probleme, die es vorrangig zu lösen gilt. Scheint es doch so, als wäre die Nornenkönigin wieder aktiv ... Schon nach ein paar Zeilen der Lektüre bin ich verloren in Zeit und Raum und vollkommen absorbiert in Tad Williams Fantasy-Welt Osten Ard. Mehrere Handlungsstränge lässt Tad Williams brillant nebeneinander herlaufen, um sie dann gekonnt zusammen zu fassen. Ein herrlicher Erzählstil, der mich fesseln und faszinieren kann. Die verwendete Sprache ist ausdrucksstark und zuweilen als zauberhaft zu bezeichnen. Es gibt Riesen und Zwerge, Trolle und diverse andere Charaktere. Die Figuren sind allesamt perfekt gezeichnet und angelegt und lassen mich beim Lesen gerne zwischen den verschiedenen Schauplätzen hin und her springen. Gekonnt gesetzte Cliffhanger spitzen die Spannung zu. Die Geschichte selbst ist episch und nimmt es locker mit anderen Fantasy-Großwerken auf. Tad Williams selbst heißt es, sei inspiriert von Tolkiens „Herr der Ringe“-Saga und George R.R. Marin gibt in einem Interview im „The Guardian“ zu, ohne Osten Ard wäre „Game of Thrones“ nie entstanden. Der neue Band wurde aufgrund seines Umfangs vom Verlag in zwei Teile aufgespalten, Teil 2 erscheint Anfang November. Von ganzem Herzen vergebe ich dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Fantasy Leser werden es lieben und für die Fans des Autoren Tad Williams ist es so oder so ein Must-Read. Tad Williams sagt übrigens selbst, er schreibe jedes seiner Bücher so, als sei es ein Einzelband. Also ist die Lektüre für jeden gut verständlich. Ich selbst bin auf den Autoren bei einer Lesung auf den Dragon-Days 2017 in Stuttgart, die als Livestreamlesung bei Lovelybooks übertragen wurde, aufmerksam geworden und er konnte mich sofort begeistern, so dass ich dieses Buch als Neuling verschlungen oder gar gesuchtet habe.

War diese Rezension hilfreich?

Für mich das erste Buch dieses Autors und es hat mich stellenweise einfach überfordert. Da ich die Vorreihe nicht kenne, prasselten die vielen Namen und Bezeichnungen auf mich ein und ich konnte sie gar nicht richtig ein- bzw zusortieren. Allerdings wird es im Laufe des Buches etwas besser. Die Geschichte ist interessant, zieht sich aber an einigen Stellen etwas, da vieles bis ins kleinste Detail beschrieben wird. Für mich zu viel Handlungen an zu vielen Orten, bei denen ich mir noch gar nicht sicher bin, wie das alles zusammen laufen wird. Auch wenn mit klar war, dass es nur der erste Teil ist, kommt das Ende dann natürlich ziemlich abrupt und so werde ich den nächsten Teil natürlich auch wieder lesen, weil ich neugierig bin, wie es mit Morgan und seiner Familie weiter geht. Die Protagonisten sind alle super ausgearbeitet und man kann sie sich gut vorstellen. Besonders hat mir die Wandlung von Morgan gefallen unter dem Einfluss von seinem neuen Freund Snenneq. Aber auch Simon, Miri und ihre Freunde habe ich beim lesen liebgewonnen. Sehr neugierig bin ich auf weitere Informationen zu Jarnulf und Nezeru und auch Viyeki. Ach ihr merkt schon. Irgendwie hat es mich wohl doch erwischt. Reihe: Der letzte König von Osten Ard: 1. Die Hexenholzkrone Teil 1 2. Die Hexenholzkrone Teil 2 3. Das Graslandimperium 4. Die Kinder des Seefahrers Die Vorreihe: Das Geheimnis der Großen Schwerter: 1. Der Drachenbeinthron 2. Der Abschiedsstein 3. Die Nornenkönigin 4. Der Engelsturm

War diese Rezension hilfreich?

Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen. Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren? Der Roman „Die Hexenholzkrone 1: Der letzte König von Osten Ard 1“ von Tad Williams ist der erste Band des neuen Epos aus Osten Ard und ist im Klett-Cotta Verlag erschienen. Der Autor knüpft 30 Jahre später an seinem ersten Epos von Osten Art mit seinem neuen Roman „Die Hexenholzkrone 1“ an. Die Hochkönige Simon und Miriamel bereiten ihren Enkel Prinz Morgan auf die Thronfolge vor, doch der scheint noch nicht für diese Rolle geschaffen und ist eher eine Enttäuschung für das Königspaar. Aber es gibt noch weitere Probleme, nach der langen Zeit des Friedens wurden wieder Nornen gesichtet und es scheint, dass die Nornenkönigin erwacht ist und nach Rache sinnt. Doch das darf jeder selber lesen. Ich konnte schon nach nur wenigen Seiten super gut in das Geschehen einfinden. Der Autor schreibt detailreich und spannend. Sodass man super leicht in die fantastische Welt eintauchen kann. Auch wenn der erste Band viele Rückblicke auf Ereignisse aus der Vergangenheit aufweist, als Neuling war das für mich sehr hilfreich. Die Charakteren Simon und Miriamel haben mir sehr gut gefallen, sie sind sehr schön ausgearbeitet und mir regelrecht ans Herz gewachsen. Aber auch andere Charakter sind jeder auf seine Art einzigartig. Man spürt auch, dass der Autor mit einer außerordentlichen Hingabe die Welt von Osten Art erschaffen hat. Die verschiedenen Sprachen der einzelnen Völker, die Landkarten oder Kulturen sind so unglaublich facettenreich ausgeführt und bis ins kleinste Detail durchdacht. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, in diese fantastische Welt einzutauchen und auch zu verlieren. Ich bin schon wahnsinnig auf den nächsten Band gespannt.

War diese Rezension hilfreich?

Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen. Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren? Tad Williams Erzählstil ist allumfassend und beschreibt sehr detailgetreu. Ich kenne die Vorgeschichte und die dazugehörigen Figuren nicht, aber es hat mir gut gefallen. Die einzelnen Charaktere sind gut dargestellt und entwickeln sich. Ich bin neugierig wie es weitergeht.

War diese Rezension hilfreich?

Schon nach wenigen Seiten fühlt man sich in Osten Ard wieder zuhause. Tad Williams neuester Streich spielt einige Jahre nach dem letzten Roman, der neue Prinz ist eine Enttäuschung und der Bösewicht erwacht erneut.. Wo fange ich hier am besten an? Die opulente Sprache nimmt einen komplett gefangen, man kann sich dem Sog gar nicht entziehen. Tad Williams ist seinem Stil treu geblieben, und es macht wirklich Freude sich von seinen Worten durch diese entfernte Welt führen zu lassen. Die Protagonisten sind allesamt sehr liebevoll und detailreich beschrieben, die Charaktere geradezu perfekt komponiert. Ein Fantasy-Hammer, der sich ohne sich ducken zu müssen, gut und gerne neben Tolkien einreihen kann. Der Auftakt zu einem Epos das bestimmt viele Anhänger finden wird und auch dem viel gelobten Game of Thrones in nichts nachsteht., da auch dieses literarische Werk einen wundervollen Serienstoff hergeben würde. Ich bin wirklich begeistert!

War diese Rezension hilfreich?

In Osten Ard sind 30 Jahre vergangen. Seine Herrscher Simon und Miriamel regieren seit einer Generation und haben inzwischen als Großeltern die Gelassenheit des Alters enwickelt. Auch für Tad Williams sind zwischen der Drachenbeinthron-Reihe und ihrer Fortsetzung drei Jahrzehnte vergangen. Die Sithi haben offenbar einen weiblichen Kurier an den Hof geschickt, eine Sithi-Fee, die durch einen Kriegspfeil verwundet wurde und erst gesund gepflegt werden muss. Erzählt wird die unabhängige Fortsetzung mit Fokus auf mehrere Personen, u.a. auf Morgan, Thronfolger und Enkel König Simons, aber auch auf Yaarike und Viyeki vom Bauleute-Orden und Jarnulf, der nicht verwinden kann, dass seine Mutter als Sklavin ihre Kinder im Stich lassen musste.. Schon in den Verknüpfungsband „Das Herz der verlorenen Dinge“ hätte ich problemlos versinken können, ohne vorhereinen Blick ins Personenregister des Drachenbeinthrons zu werfen. Im ersten Band des zweibändigen ersten Teils habe ich wieder genossen, wie authentisch Tad Williams seine Figuren entwickelt. Ihre Empfindungen und ihre Sicht auf ihre Welt wirken in ihrer fantastischen Umgebung völlig natürlich und glaubwürdig. Besonders gern lasse ich mich von der Beschreibung der arbeitenden Bevölkerung fesseln, von den Dienern, Kindermädchen, Knechten und Mägden. Würde sich eine Zeitfalte auftun, die mir Zugang nach Osten Ard verschafft, wäre dort, ob vom Pferderücken oder zu Fuß betrachtet, vermutlich alles genauso, wie von Williams beschrieben. Williams schafft eine Atmosphäre, als hätte die Drachenbeinthron-Serie erst vor wenigen Wochen geendet …

War diese Rezension hilfreich?

Das Buch „Die Hexenholzkrone - Der letzte König von Osten Ard“ ist von Tad Williams geschrieben und im Klett-Cotta Verlag Anfang September erschienen. Es umfasst 753 Seiten. Das Buch ist der Auftakt zu einem neuen Epos und spielt zeitlich hinter der Reihe „Das Geheimnis der großen Schwerter“. Buchgestaltung und Cover Das Cover des Buches ist sehr gut gestaltet. Durch den dunklen Grundton und den kahlen Baum im Hintergrund entsteht für mich ein Gefühl des Mysteriösem. Es verspricht ein Buch mit Spannung zu werden. Auf den ersten Seiten des Buches befindet sich eine Karte der Welt, in dem die Geschichte spielt. Für mich ist das immer sehr wichtig, weil man dadurch die Reise, die die Charaktere zurücklegen, nachverfolgen kann. Zusammenfassung Der menschliche Hochkönig Simon und seine Königin Miriamel befinden sich auf einer Reise auf dem Weg zu einem alten Bekannten, der im Sterben liegt. Dort treffen sie auf alte Freunde, die aus dem gleichen Grund anwesend sind. Im Laufe dieses Treffens werden sich alle gewahr, dass die Bedrohung, die sie für ausgelöscht hielten, wieder auferstanden ist und erneut das Königreich bedroht. Die allmächtige Königin der Nornen, Utuk'ku, erwacht aus ihrem langen Schlaf und ihr Volk zieht in den Krieg gegen die Menschen. Die Zeiten des Friedens neigen sich somit dem Ende zu. Zu allem Übel ist dieses Mal auch der Enkel und Thronfolger Prinz Morgan des Königspaares in direkter Gefahr und muss geschützt werden. Die alten Freunde, bestehend aus unterschiedlichen Völkern, halten erneut zusammen um gemeinsamen ihr Land zu verteidigen. Besonders interessant sind die einzelnen Kapitel aus der Sicht der Gegenspieler, des Nornen Viyeki und seiner Tochter Nezeru. In den einzelnen Kapiteln wechseln sich die verschiedenen Charaktere als Hauptpersonen ab. Schreibstil und Kritik Mir hat sehr gefallen, dass das Buch in der Lage ist eine eigene Welt heraufzubeschwören. Ich hatte das Gefühl den Charakteren sehr nah zu sein und entwickelte dabei eine Beziehung zu ihnen. Dieses wird besonders durch den angenehmen Schreibstil und die ausführlichen Beschreibungen der Umgebung und den Taten, Bewegungen der Hauptpersonen erzeugt. Jeder Charakter ist außergewöhnlich und unterschiedlich zu den jeweils anderen und hat eine eigene Persönlichkeit. Das Buch verweist häufig auf Geschehnisse, die in der Vergangenheit passiert sind. Das lässt für mich darauf schließen, dass diese Dinge in den Büchern davor geschehen sind, die ich leider alle nicht gelesen habe. Manchmal hat mich das etwas verwirrt und ich habe nicht alles verstanden. Ebenso war die Flut an neuen Charakteren am Anfang sehr viel. Größtenteils hat es in mir aber die Lust entfacht, die vorangegangenen Bücher auch noch lesen zu wollen. Besonders um die einzelnen Vorgeschichten der unterschiedlichen Charaktere kennenzulernen. Da ich leider das Wissen aus den Vorbüchern nicht besitze, wurde die Geschichte an mehreren Stellen zwischenzeitlich etwas langweilig und zog sich. Aber da mich der Schreibstil des Autors so sehr gefesselt hat, habe ich trotzdem mit großem Interesse weitergelesen. Fazit Wer gut geschriebene Bücher mit tollem Schreibstil mag und dem es auch nicht an Spannung fehlen darf, ist mit diesem Buch genau richtig. Ich empfehle aber trotzdem erst den vorherigen Epos zu lesen. Fantasievolle Welten mit unterschiedlichen Rassen und Magie kommen auch nicht zu kurz.

War diese Rezension hilfreich?

Rückkehr nach Osten Ard - nach langer Zeit.Anfang des Jahres gab es zur Einstimmung schon den Zwischenband "Das Herz der verlorenen Dinge", mit dem man wieder gut Erinnerungen auffrischen und sich auf Neues freuen konnte. Tad Williams beweist hier mal wieder, dass er ein Fantasy-Autor von höchstem Niveau ist. Die erschaffene Welt führt er konsequent weiter, der Leser taucht tief ein und vergisst alles um sich herum. Die 30jährige Friedenszeit ist vorbei. Die Nornenkönigin ist vor allem für Prinz Morgan eine Gefahr. Tolle Beschreibungen, eine fesselnde Geschichte und ein guter Schreibstil lassen hier keine Langeweile aufkommen.

War diese Rezension hilfreich?

„Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen. Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren?“ (Quelle: Klett-Cotta) Es fällt mir sehr schwer den Inhalt in eigene Worte zu fassen, deswegen belasse ich es bei dem Klappentext. Ich möchte euch natürlich nicht zu viel verraten 😉 Zunächst muss ich sagen, dass ich am Anfang des Buches sehr verwirrt war. Es passiert einiges, was auf den ersten Blick zusammenhanglos erscheint und es werden einem viele Charaktere um die Ohren geworfen (das mag einfacher sein, wenn man die erste Osten Ard Reihe kennt). Allerdings legt sich die Verwirrung schnell und man beginnt die Geschichte und die Zusammenhänge zu verstehen. Ab diesem Moment macht das Buch dann richtig Spaß! Die Welt, die Tad Williams in diesem Buch (und natürlich auch in den vorherigen Osten Ard Büchern) erschaffen hat, ist faszinierend. Es ist eine mittelalterliche Welt, die von den verschiedensten Rassen bevölkert wird. Neben den Menschen gibt es unsterbliche Völker, wie die Sithi und die Nornen, welche sehr an Elben erinnern, aber dennoch faszinierend sind. Zudem gibt es auch noch Trolle, Riesen und eine ganze Reihe von Tieren, von denen einige der realen Welt entspringen und einige fiktiv sind. Die Geschichte an sich ist meiner Meinung sehr interessant. Aber nicht weil man von einer epischen Schlacht in die nächste geworfen wird oder Intrigen über Intrigen aufgedeckt werden. Vielmehr finde ich die Geschichte gut, weil man Schritt für Schritt mehr an den eigentlichen Haupthandlungsstrang herangebracht wird und man, obwohl die Geschichte aus diversen Sichten erzählt wird, nie eine kompletten Überblick über alles hat. Da wären wir schon bei einem der Punkte, der mir am besten gefallen hat: die verschiedenen Sichten. Die meisten Kapitel werden aus Sicht von unterschiedlichen Menschen erzählt, aber es gibt auch Kapitel aus der Sicht von Nornen. Man lernt beide Seiten der verfeindeten Völker kennen. Sieht die Konflikte zwischen ihnen, ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Was ich etwas negativ finde, wofür der Autor aber nichts kann, ist, dass das Buch genau da aufhört, wo es endlich richtig spannend wird. Das liegt daran, dass in der deutschen Fassung zwei Bücher aus dem englischen Original gemacht wurden. Die Charaktere in diesem Buch finde ich sehr gelungen. Es gibt viele verschiedene Charaktere und obwohl das zunächst etwas viel für den Leser ist, macht das die Story viel greifbarer und „echter“. Man lernt so viel über die verschiedenen Völker und Kulturen in Osten Ard. Ich hatte erst die Befürchtung, dass bei so vielen verschiedenen Charakteren, die individuelle Entwicklung auf der Strecke bleibt, aber dem war zum Glück nicht so! Es gibt junge und alte Charaktere, Männer und Frauen, Menschen und Unsterbliche. Jeder dieser Charakter hat seine ganz eigene Persönlichkeit und entwickelt sich in die ein odere andere Richtung. Einer meiner Lieblinge ist der junge Prinz Morgan. Zu BEginn des Buches ist er nichts weiter als ein Trunkenbold, der der Rolle eines Prinzens überhaupt nicht gewachsen ist. Im Laufe des Buches macht er, auch mit Hilfe anderer Personen, eine positive Entwicklung durch. Er wird etwas erwachsener und nimmt sich der ein oder anderen Aufgabe an, wobei er dennoch immer wieder in alte Verhaltensweisen zurückfällt. Auch das Nornen-Menschen-Halbblut Nezeru ist ein sehr interessanter Charakter. Sie hat es als erstes Halbblut geschafft eine Klaue der Königin (eine Art Elitetruppe) zu werden und man lernt deutlich, wie sie täglich mit Problemen wegen ihres gemischten Blutes zu kämpfen hat und wie sie sich immer wieder beweisen muss. Sie wird von einer treuen Kriegerin zu einer jungen Frau, die zweifelt und beginnt selber zu denken. Das sind nur zwei Beispiele für die Vielfalt der Charaktere. Im Großen und Ganzen mochte ich alle von ihnen. Manche natürlich mehr und manche weniger. Den Schreibstil des Autors finde ich wirklich angenehmen. Alles ist sehr „auf den Punkt“. Personen, Gegenstände und ähnliches werden gut und detailliert beschreiben, aber zu keiner Zeit muss man sich der epische Beschreibungen kämpfen. Sehr schnell findet man sich als Leser in einem zügigen Lesefluss wieder. Was ich aber noch erwähnen sollte ich, dass ich das Buch in einem Zeitraum von etwa vier Wochen gelesen habe. Ich habe mir bewusst Zeit gelassen, um alles wirklich verarbeiten und begreifen zu können und für mich war das der richtige Weg. Hätte ich das Buch innerhalb einer Woche gelesen, hätte es mir sehr wahrscheinlich nicht so gut gefallen, wie es mir jetzt gefällt. Abschließend kann ich sagen, dass ich dieses Buch wirklich großartig finde. Es ist Fantasy vom feinsten. Es gibt verschiedene Rassen, ein Krieg droht, es gibt Magie und mystische Wesen. Ich war wirklich begeistert! Jedem von euch, der gute Fantasybücher mag, kann ich es nur empfehlen. Obwohl man vermutlich zuerst die Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ lesen sollte, wenn man Spoiler vermeiden möchte. Meine Bewertung: 5/5 Sterne

War diese Rezension hilfreich?

Eins vorab: nur weil ich das Buch nicht vorbehaltlos empfehlen würde, heißt es nicht, dass es schlecht geschrieben ist. Es ist das erste Epos, welches ich lese. Ich habe keines der vorangegangenen Bücher zu diesem Epos gelesen und daher keine Kenntnis über die handelnden Figuren, das Geschehen und den Zeitverlauf. Zudem tue ich mich mit Epen etwas schwer, da sie in meinen Augen "schwere Kost" sind. Ich habe den ersten Teil der Hexenholzkrone durchgelesen. Wie ich in anderen Rezensionen gesehen habe, hilft es wohl, die Charaktere nicht erst hier kennenzulernen, sondern bereits aus den anderen Büchern zu kennen. Der Autor hat als Unterstützung für Neuleser recht ausführliche Informationen zu den Personen gegeben. Buch und Handlung sind daher sehr "mächtig". In meinen Augen ist es die Geschichte von Prinz Morgan, dem Sohn von Simon und Miriamel, dem Kronprinzen, der bisher in den Tag hineingelebt hat und seinen Platz als zukünftiger König nicht gefunden hat, nicht finden wollte, sich lieber trinkend und feiernd die Zeit vertrieben hat. Erst das Erwachen der Nornenkönigin und die Gefahr, in der das Land schwebt, lassen ihn stückweise reifen und sich der Verantwortung bewusst werden, die er trägt. Seine Trollfreunde Quina und Klein-Snenneq formen ihn stückweise und sind eine wertvolle Unterstützung. Ich werde mir auch den zweiten Teil des Buches durchlesen - ich weiß ja nun ein wenig mehr über die Helden des Buches :).

War diese Rezension hilfreich?

Bei Tat Williams muss ich nie überlegen, ob mir ein Buch gefallen könnte. Ich kann ihn vorbehaltlos kaufen und darin versinken. Mich erfolgreich entführen lassen. Wie hier zu seinem neuen Epos aus Osten Ard. Man trifft alte Charaktere wieder, lernt neue Kennen und streift wieder durch dieses Land, das man einfach so wahnsinnig lieb gewonnen hat. Es ist wie als würde man wieder nach Hause kommen. Toll gesetzte Spannung, verrückte Situationen und der ein oder andere Humor. Fantasy-Leser haben hier wieder eine Perle vor sich.

War diese Rezension hilfreich?

Es ist mehr als zwanzig Jahre her seit ich die Saga vom Drachenbeinthron gelesen habe. Ich habe mich gefreut auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten und wurde nicht enttäuscht. Auch die neuen Figuren sind mir schnell ans Herz gewachsen. Tad Williams bemüht sich mit Rückblicken neue Leser in die Welt von Osten Ard einzuführen, aber ich denke man sollte die anderen Bücher schon gelesen haben um die Geschichte richtig geniessen zu können.

War diese Rezension hilfreich?

„DIE HEXENHOLZKRONE 1 – DER LETZTE KÖNIG VON OSTEN ARD“ VON TAD WILLIAMS 1. KLAPPENTEXT Der Auftakt von Tad Williams‘ neuem Epos aus Osten Ard Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen. Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren? 2. ZUM INHALT Tad Williams erzählt die Geschichte von Osten Ard weiter. In epischer Weise zeigt er die Zeit, dreißig Jahre nach dem Sturmkönigskrieg. In der Gegenwartszeit des Buches lebt es sich im Reich des Hochkönigspaares entspannt und friedlich. Es gibt kaum noch Zeitzeugen des großen Krieges.. Doch dann geschehen Dinge, die Jene aufhorchen lassen, die sich noch an die Nornen erinnern können. Die Hikeda’ya zeigen sich wieder. Geschickt verpackt uns Tad Williams die Ereignisse in mehrere Haupthandlungsstränge. Ich möchte acht davon kurz skizzieren. 1. Das Hochkönigspaar Simon und Miriamel ist zusammen mit ihrem Enkel auf Reisen Prinz Morgan auf Reisen und trifft Gefährten aus alten Zeiten wieder. 2. Die Botin und Sithi Tanahaya von Shisae’Ron wird im Kyrnswald überfallen. 3. Der zuhause gebliebene Königshaushalt mit der Enkelin Lilian, deren Mutter … 4. Der Prinz lernt Binabiqs Familie kennen und verändert sich. 5. Die finstere Nornenkönigin Utuk’ku ist erwacht. Wird der alte Blutkult wieder aufleben? 6. Eine Klaue der Königin fängt an, ihr Verhalten zu reflektieren.. 7. Der Hikeda’ya Viyeki wird von der Nornenkönigin unter Druck gesetzt. 8. Die weiße Hand arbeitet im Untergrund.. Dadurch erleben wir das Geschehen, das mindestens sieben Erzählperspektiven geschildert wird. Der Leser sieht es mit menschlichen Augen, aus der Sicht der Sithi, der Nornen und spürt den Machthunger der Nornenkönigin. Der Leser erhält durch die Handlungsstränge und die unterschiedlichen Erzählperspektiven eine komplexe Welt mit einem gelungenen Setting. Politsche Ereignisse und gesellschaftliche Besonderheiten sind herausragend ausgearbeitet. Tad Williams zeigt uns ein Generationenproblem. Die Helden, die beim letzten Krieg dabei waren, sind entweder tot oder alt und oft auch schon gebrechlich. Simons Enkel Prinz Morgan ist jetzt an der Reihe, allerdings weiß er nicht wirklich, worauf er sich einlässt, weil er die Hikkeda’ya – die Nornen und deren finstere Königin nur aus Erzählungen kennt. Wird er den Anforderungen erfüllen können? 5/5 Punkten 3. PROTAGONISTEN Prinz Morgan, der Enkel des Hochkönigspaares tritt eine Heldenreise an. Als „Säuferprinz“ gestartet, muss er sich nun nicht nur kämpferisch, sondern auch diplomatisch beweisen. Gelingt ihm mithilfe der Freunde seines Großvaters, Binabiq, Aditu, Jirik und Jeremias, die dunkle Macht in Gestalt der wiedererwachten Nornenkönigin zurückzuschlagen? Der Leser gewinnt die liebevoll ausgearbeiteten Charakter lieb, oder er beginnt sie zu verachten. Durch die vielschichtige Gestaltung der Figuren wird der Leser in die Geschichte gezogen. Nicht nur die Menschen entwickeln sich. Auch die Sithen und Hikkeda’ya entwickeln sich und reflektieren die Handlung. 5/5 Punkten 4. SPRACHLICHE GESTALTUNG Der Leser muss sich „Tad Williams“ erarbeiten. Wir haben mehrere Handlungsstränge, zahlreiche Charaktere, es werden unterschiedliche Sprachen gesprochen, die Kulturen sind sehr unterschiedlich und funktionieren auf ihre eigene Art und Weise. Ich habe die ersten Kapitel zweimal gelesen, damit ich ja nichts überlese. Der Text ist dicht und der Weltenbau facettenreich. Dem aufmerksamen Leser gelingt es, in dieser Welt anzukommen und zu genießen. Der Spannungsbogen ist hoch und bleibt hoch. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil. Besonders gut hat mir das Glossar am Ende des Buches gefallen. Tad Williams hat nun mal viele Mitspieler und es ist schön, wenn man nachschauen kann! 5/5 Punkten 5. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG „Die Hexenholzkrone 1 – Der letzte König von Osten Ard“ von Tad Williams in der Übersetzung von Cornelia Holfelder-von der Tann und Wolfram Ströle hat 800 Seiten, einen festen Einband und ist am 20.12.2017 unter der ISBN 9783608949537 bei Klett-Cotta im Genre Fantasy erschienen und kostet 20,60 €. Leider wurde „Die Hexenholzkrone“ für den deutschen Markt geteilt. Das führt zu einem etwas unglücklichen Ende des ersten Teiles. . Das Cover bildet das Hexenholz ab – die Hexenholzkrone? Passt genial zum Setting, auch wenn ich es nicht wirklich identifizieren kann. 5/5 Punkten 6. FAZIT Wo Tad Williams draufsteht, ist auch Tad Williams drin. Für aufmerksames Lesen wurde ich mit außerordentlichem Weltenbau belohnt. Charaktere mit Tiefe haben mich beeindruckt und sind mir ans Herz gewachsen. Besonders das Halbblut Nezeru Seyt-Enduya – die Tochter von Vijeki, dem Großmagister des Ordens der Bauleute und dessen menschlicher Geliebten Tzoja. Nezeru gehörte zu den fünf Klauen der Nornenkönigin. Ich glaube sie wartet noch mit einigen Überraschungen auf. Man glaubt wirklich die Protagonisten zu kennen und wartet auf das Wiedersehen mit Band 2. Ich danke Klett-Cotta Verlag und NetGalleyDE für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten. WEITERFÜHRENDE LINKS Tad Williams Tad Williams Newsletter bestellen

War diese Rezension hilfreich?

Mit „Die Hexenholzkrone“ beginnt Tad Williams‘ neuer Zyklus „Der letzte König von Osten Ard“, welcher nach dem Zwischenspiel „Das Herz der verlorenen Dinge“ an die Saga um das Geheimnis der Großen Schwerter anknüpft. Dabei war „Die Hexenholzkrone“ mein Tor nach Osten Ard, doch auch ohne das entsprechende Vorwissen ist mir der Einstieg bestens gelungen. Musste ich mich stellenweise ob der Fülle an Völkern, Sprachen und Figuren etwas mehr konzentrieren, blieb dennoch alles verständlich. Miriamel und Simon, das Hochkönigspaar von Osten Ard, stehen vor einigen Herausforderungen. Gerüchten zufolge soll die Nornenkönigin erwacht sein, und auch bei den Hernystyri und in Nabban kündigen sich Konflikte an. Zu allem Überfluss bereitet ihnen auch der königliche Enkelsohn große Sorgen, der seine Rolle als zukünftiger Thronfolger nicht mit der gebührenden Ernsthaftigkeit anzugehen scheint. In mehreren zunächst voneinander unabhängigen Handlungssträngen schildert Tad Williams das Schicksal mehrerer Bewohner von Osten Ard, die unter den unterschiedlichsten Bedingungen leben – doch keinem von ihnen entgeht, dass sich ihre Welt im Wandel befindet. Alle Figuren wirken bisher authentisch, doch erfährt man wegen der vielen Perspektivwechsel noch nicht allzu viel über einzelne Protagonisten. William’s Schreibstil ist dabei sehr angenehm, detailverliebt und zieht den Leser schnell mitten ins Geschehen, allerdings dauert es ein wenig, bis dieses an Fahrt aufnimmt. Anfänglich plätschert die Geschichte so vor sich hin, ohne, dass es zu spannenderen Zwischenfällen käme, doch dies wird der Tatsache geschuldet sein, dass hier die Basis für weitere Bände gelegt wird. Diese versprechen allerdings, spannend zu werden! Der Roman hat mich in seinen Bann gezogen und auch auf die Vorgeschichte bin ich sehr neugierig geworden.

War diese Rezension hilfreich?

Williams neue Reihe geht sehr freundlich mit Neueinsteigern um, so werden die wichtigen Ereignisse der letzten Reihe grob Umrissen und gut in die Erzählung eingebaut. Alte Leser werden sich an der Stelle wohl etwas langweilen, da ihnen die Bücher praktisch durch das Blut fließen, doch auch diese sollten zu den Büchern greifen und "durchhalten", denn sie werden durch neue Charaktere und die Weiterentwicklung der alten belohnt, denn wenn Williams sich neuen Stellen widmet scheint wieder das Talent, durch welches er seiner Zeit berühmt wurde. Nach dem Anfang packt er auch seinen wundervollen Schreibstil aus, welcher mich beim Geheimnis der großen Schwerter so verzaubert hat. Es liest sich auch sehr flüssig und die Spannung ließ mich den Anblick der Sonne vergessen, weil ich lieber lesen wollte als nach draußen zu gehen um die wenigen warmen deutschen Tage zu genießen.

War diese Rezension hilfreich?

Ich mag einfach wie er schreibt. Wie er seine Charaktere baut, sie sich entwickeln lässt, fütr Überraschungen gut ist. Williams ist einfach großartig.

War diese Rezension hilfreich?

Grossartige Fortsetzung des Klassikers "Das Geheimnis der Grossen Schwerter". Es dauert unter Umständen etwas, in die Geschichte zu tauchen, aber dann lässt sie einen nicht mehr los. Ausgezeichnete High Fantasy. Ich bis gespannt wie es weitergeht!

War diese Rezension hilfreich?

Ich habe extra noch mal alle vorherigen Bände gelesen - immer noch so genial wie beim ersten Mal!! Und dann diese Fortsetzung - ich bin echt begeistert - und könnte ewig weiterlesen. Wirklich gute Fortsetzung und das nach dieser langen Zeit - genial!!

War diese Rezension hilfreich?

Die Hexenholzkrone 1 von Tad Williams hat mir sehr gut gefallen. Es handelt sich um klassische Fantasy, in der man versinken kann. Ich liebe den Schreibstil des Autors und freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe. Es gelingt Tad Williams immer wieder, in seinen Fantasyromanen einen konstanten Spannungsbogen aufzubauen, eine faszinierende Welt zu erschaffen und seine Leser mit der spannenden Handlung zu fesseln.

War diese Rezension hilfreich?

Herrscht Frieden in den Landen, so ist es nicht derart beachtenswert, dass Bücher darüber geschrieben werden. Viel interessanter ist es, wenn Bewegung in die Fronten kommt und Unheil angekündigt wird. Zumindest in einem High-Fantasy-Roman. Und so verwundert es nicht, dass der neue Zyklus „Der letzte König von Osten Ard“ von Tad Williams gut 30 Jahre nach den Ereignissen aus „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ spielt. Vorkenntnisse? Es ist sehr löblich, dass der Autor diesen neuen Zyklus so geschrieben hat, dass Kenntnisse aus der Saga „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ nicht notwendig sind. Klar, für das Gesamtverständnis mag es hilfreich sein, aber ich persönlich finde, dass er es tatsächlich geschafft hat, die „aktuellen“ Ereignisse so zu beschreiben, dass der Leser nicht das Gefühl hat, dass ihm Informationen fehlen. Eventuell reicht es dem ein oder anderen Leser, eine Zusammenfassung der Ereignisse zu lesen, die sich an diversen Stellen im Netz befinden. Ich persönlich rate es allerdings so zu machen, wie ich selbst, und zuerst die vier Bücher des vorhergehenden Zyklus zu lesen. Neue alte Bekannte Die Mischung der Charaktere in diesem Buch ist Williams wirklich gut gelungen. Fast schon besser als im vorhergehenden Zyklus. Diverse Figuren wurden aus dem Universum genommen, andere sind in ihren Rollen gewachsen. Allen voran natürlich Simon und Miriamel. Aber neben den zum Teil charmant gealterten Bekannten, wird der neue Zyklus von vielen neuen Charakteren belebt, wie z.B. von „Prinz Frohsinn“, seines Zeichens Enkel der Majestäten. Auch wenn mir seine Rolle als pubertärer Saufbold anfänglich etwas aufgestoßen ist, so fand ich seine Entwicklung im Laufe des Buchs wirklich sehr gelungen. Ebenso wie die Darstellung der „anderen Seite“. Habe ich vor allem zum Ende des vorhergehenden Zyklus bemängelt, dass die Gegenspieler von Simon zu wenig Raum spendiert bekommen haben, so ist das Verhältnis in „Die Hexenholzkrone“ deutlich ausgeglichener. Alles in allem lebt das Buch von seinen authentischen Charakteren, die facettenreich ausgearbeitet wurden und Osten Ard von neuem zu beleben vermögen. High Fantasy vom Feinsten Dem Leser wird mit diesem Buch High Fantasy vom Feinsten geboten und ich persönlich finden den neuen Zyklus sogar atmosphärisch dichter und die Geschichte nochmals abwechslungsreicher. Selbstverständlich gibt es wieder mehrere Handlungsstränge, viele Charaktere und Namen und diverse verschachtelte Ereignisse, die der Geschichte eine typische Komplexität geben. Es gibt aber auch große Emotionen, Intrigen, Verrat und natürlich diverse Scharmützel, die einfach ebenso in diese Welt gehören. Fazit Tad Willliams ist ein wirklich sehr guter Auftakt zu einem neuen High-Fantasy-Epos gelungen. Dass „Die Hexenholzkrone“ derart umfänglich ist, dass der Verlag sich entschieden hat, diese in zwei Teilen erscheinen zu lassen, muss der Leser hinnehmen. Freunde des High Fantasy werden um diesen neuen Zyklus nicht umhin kommen und ich bin mir sicher, dass der Leser mit den beiden Teilen seine wahre Freude haben wird.

War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: