Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
Kalt wie die Luft
Jakob Webers erster Fall
von Orjan N. Karlsson
Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht. Jetzt anmelden oder registrieren
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 04.02.2026 | Archivierungsdatum N/A
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #KaltwiedieLuft #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
In Bodø, einer malerischen Stadt nördlich des Polarkreises, kehrt die 19-jährige Iselin Hanssen von ihrer Joggingtour nicht zurück. Auf einem einsamen Pfad werden blutige Spuren gefunden...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783865329271 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Was für ein schöner Kriminalroman.
Ich habe schon lange nicht mehr so vielschichtige Charaktere kennengelernt. Keiner ist perfekt böse oder gut, selbst die Geschichte wird nicht perfekt gelöst.
Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt.
Rezensent*in 861419
Nordisch effektiv und geradlinig ermittelt;
Für mich war es das erste Buch dieses Autors und es hat mich angenehm überrascht. Dieser Krimi wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, macht aber dennoch einen übersichtlichen Eindruck und ist angenehm zu lesen. Ich fand es erfrischend, dass das Ermittlerteam gut miteinander auskommt und es keine hochgespielten Rivalitäten gibt. Die Hauptermittler Jakob Weber und seine neue Kollegin Noora Yun Sande werden auch privat vorgestellt und ich fand diese Hintergrundinformationen interessant, gut dosiert und nicht übertrieben. Die Ermittlungen sind effektiv und geradlinig und haben einen ganz eigenen Stil mit einer guten Spannungskurve. Der Schreibstil ist angenehm und doch wirkt das Buch besonders, das Setting im hohen Norden hat einen ganz speziellen Flair und passt sehr gut zum Fall, da die Eigenheiten abgelegener Schauplätze beschrieben werden. Der Fall war spannend, hätte aber für meinen Geschmack noch etwas komplexer sein dürfen. Da es der erste Fall einer erfolgreichen Reihe ist, verspreche ich mir viel von den Folgebänden. Von mir gibt es 4,5 Sterne.
Tanja S, Rezensent*in
Ein toller Norwegen-Krimi mit absoluter Leseempfehlung. Überraschende Wendungen und packend bis zur letzten Seite. Freue mich auf die Fortsetzung der Reihe!
Der erst kürzlich verwitwete norwegische Kriminalkommissar Jakob Weber ermittelt auf den Faröer-Inseln noch im Fall der vermissten Joggerin Iselin Hanssen, als mit der prominenten Reise-Influencerin Marte bereits die dritte Frau verschwindet. Jakob, Sohn eines deutschen Vaters, muss überstürzt mit der neuen Kollegin Noora Yun Sande aus Oslo zusammenarbeiten, die bisher über den Grund ihrer Bewerbung ins beschauliche Bodø eisern geschwiegen hat. Noora verfügt jedoch über Talente, die einer Serien-Ermittlerin noch manch wichtigen Dienst erweisen werden. Die studierte Botanikerin hat seit ihrer Jugend Outdoor-Erfahrung gesammelt und ist seit ihrer Schulzeit in Kabelvåg auf den Lofoten bestens vernetzt. Damit sie Jakob zu Fuß im Gelände nicht gnadenlos abhängt, muss ihr neuer Kollege offenbar dringend an seiner Ausdauer arbeiten.
Mit wechselndem Focus blicken Karlssons Leser:innen einem halben Dutzend Personen über die Schulter, die sich alle höchst verdächtig verhalten. Mindestens eine Figur muss junge Frauen entführen, sie bestialisch quälen und sich dabei offenbar auf Logistik-Talent und gute Ortskenntnisse verlassen können. Dass es vor fast 30 Jahren bereits einen nicht zu klärenden Vermisstenfall auf den Lofoten gab, wäre Jakob im Stress der Ermittlungen beinahe entgangen. Von der wohlhabenden Familie Jahrberg, mit deren Sohn die vermisste Iselin liiert war, bis zu Nachbarn, die in erbittertem Streit um einen Zufahrtsweg ringen, sind reichlich viele Personen verdächtig; vom traumatisierenden Ereignis in Nooras früherem Leben noch nicht zu sprechen. Hier kann man niemandem mehr über den Weg trauen und sich gepflegt gruseln. Da Jakob und Noora offenbar beide psychisch belastete Einzelgänger ohne Familienangehörige sind und die Charaktere unverwechselbare Eigenschaften zeigen, lässt sich der Handlung unkompliziert folgen. Hier taucht keine Figur „überraschend“ auf, an die ich mich nicht mehr erinnere … Mancher mag ein Zuviel an privaten Details und Emotionen beklagen, für einen Serienauftakt hat mich die Einführung in Temperament und Denkweise der Figuren positiv beeindruckt.
Die wichtigen Handlungsfäden drehen sich um Gewalt gegen Frauen, die Außenwirkung polizeilicher Ermittlungsmethoden auf Betroffene und Angehörige und immer wieder – um Männer, die diese Gewalttaten relativieren oder entschuldigen. Am Rande lässt sich verfolgen, wie die Ermittlerin Josefine/Fine Krog sich mit schlechtem Gewissen zwischen Dienst und Kinderbetreuung aufreibt und die Kolleg:innen sie nach Kräften integrieren.
Die Kombination aus Inselsetting auf Ørjan N. Karlssons Heimatinsel, in dem ein Serientäter theoretisch auf der Fähre erkannt werden könnte, und dem Lost Place verwitternder Bunker aus der Zeit der deutschen Besetzung hat mich zusätzlich zum komplexen Fall sofort gefesselt, auch wenn ich die Arbeitsweise des lange unbekannten Täters reichlich ekelhaft fand. Als Serienauftakt hat mich der Thriller begeistert und ich bin gespannt auf die drei weiteren bisher erschienenen Bände.
---
Serieninfo: Band 1 von bisher 4
Jakob Weber startet durch
Ein atmosphärisch dichter Nordic-Noir-Krimi, der mit rauer Landschaft, viel Spannung und einem vielschichtigen Ermittler daherkommt.
Mich hat dieses Buch wirklich gepackt, weil es diese typische nordische Kälte und Dunkelheit nicht nur beschreibt, sondern fühlbar macht. Die Landschaft, die Einsamkeit und die ständige Bedrohung haben bei mir beim Lesen eine richtig intensive Stimmung erzeugt. Ich hatte das Gefühl, selbst durch diese raue, unwirtliche Welt zu gehen, in der jederzeit etwas Schlimmes passieren kann. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich der Fall langsam aufbaut und immer komplexer wird. Die Verbindung zu einem alten Cold Case sorgt zusätzlich für Spannung und macht die Geschichte vielschichtig. Kommissar Jakob Weber wirkt dabei angenehm menschlich, kein übertriebener Superheld, sondern jemand, der unter Druck steht und trotzdem weitermacht. Für mich ist „Kalt wie die Luft“ ein starker Start in eine neue Reihe: düster, spannend und atmosphärisch dicht erzählt. Wer Nordic Noir mag, bekommt hier genau das, was man sich wünscht und noch ein bisschen mehr.
Der Roman spielt in Bodø, einer malerischen Stadt nördlich des Polarkreises. Die 19-jährige Iselin Hanssen verschwindet beim Joggen. Zunächst sieht es nach einer einzelnen, tragischen Entführung aus. Als eine weitere junge Frau spurlos verschwindet, kippt die Stimmung. Aus Sorge wird Panik, aus Gerüchten wird ein bedrohliches Flüstern über einen möglichen Serienmörder. Kriminalkommissar Jakob Weber und seine neue Partnerin Noora Yun Sande werden mit dem Fall betraut. Jakob und sein Team stossen auf einen jahrzehntealten Cold Case, die schockierende Ähnlichkeit mit ihrem Fall aufweist. Als Leser wird man von Orjan N. Karlsson in eine eisige Landschaft entführt. Die Geschichte lebt von der Mischung aus Bedrohung und dem Gefühl, dass die Zeit erbarmungslos verrinnt. Jede Spur könnte die entscheidende sein, jeder Fehler tödlich. Und während der Ermittler gegen die Uhr arbeiten, wird klar. Der Täter ist nicht nur skrupellos, sondern auch geduldig und bereit, jederzeit erneut zuzuschlagen. Für mich als Leser entfaltet sich eine Atmosphäre, die so klar und schneidend wirkt wie der arktische Wind über Bodø. Was als scheinbar gewöhnliche Vermisstmeldung beginnt, verwandelt sich rasch in einen Albtraum, der die ganze Stadt in Atem hält. Dieses Buch habe ich verschlungen. Ich kann es sehr empfehlen.
Rezensent*in 464978
„Kalt wie die Luft“ von Orjan N. Karlsson ist der erste Band seiner düsteren Thrillerreihe um den Kriminalkommissar Jakob Weber.
Die kleine Stadt Bodø liegt in Norwegen nördlich des Polarkreises. Hier lebt und arbeitet Kriminalkommissar Jakob Weber, der gerade seine neue Kollegin Noora Yun Sande im Team begrüßt, als die Nachricht von einer verschwundenen Joggerin eingeht. Von der neunzehnjährigen Iselin Hanssen fehlt jede Spur, aber es kann schnell ausgeschlossen werden, dass sie freiwillig untergetaucht ist. Alles deutet auf eine Entführung hin, aber dann kommt neue Dynamik in den Fall. Auf der nahegelegenen Insel Røst verschwindet eine weitere junge Frau, die als Influencerin Millionen Fans hat. Dadurch rücken Jakob und sein Team in den Fokus der Medien und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Ich bin ein Fan skandinavischer Krimis und Thriller und Orjan N. Karlsson kommt definitiv auf meine Liste. Seine Idee ist hochspannend und absolut fesselnd umgesetzt.
Die raue und kalte Umgebung nördlich des Polarkreises passt zur teils trostlosen und düsteren Stimmung der Charaktere, die aber immer wieder an kleinen Momenten des Lichts Hoffnung schöpfen. Für Kommissar Jakob Weber ist das besonders schwierig, denn er kämpft mit der Trauer um seine verstorbene Frau, während seine neue Kollegin Noora versucht, ihrer verstörenden Vergangenheit zu entkommen.
Ich mag es immer sehr, wenn eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Die Kapitel wechseln zwischen den Charakteren, welche bis auf den Killer alle immer klar benannt sind, so dass man nicht raten muss. Der Zugang zu den facettenreichen Figuren fällt deshalb nicht schwer und so weiß ich jetzt schon, dass ich von Jakob Weber und seinem Team definitiv mehr lesen möchte.
Die Handlung ist teils sehr düster und zeigt tiefste menschliche Abgründe. Der Autor geht nicht bis ins letzte Detail, aber die vorhandenen grausamen Schilderungen reichen für das Kopfkino ganz klar aus. Das Rätsel um den Killer ist komplex aufgebaut, so dass ich bis zum Schluss nicht wusste, wer der vielen Verdächtigen es denn nun sein könnte. Die falschen Fährten sind gekonnt gelegt und über allem schweben der Countdown und die bedrohliche Grundstimmung. Nüchtern, nordisch, gut.
Mein Fazit:
Ein packender Thriller, der von mir eine klare Leseempfehlung bekommt!