Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
Die Enthusiasten
Roman
von Markus Orths
Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht. Jetzt anmelden oder registrieren
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 12.02.2026 | Archivierungsdatum 30.06.2026
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #DieEnthusiasten #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Glauben Sie uns: Der irrwitzigste Lesespaß seit Langem! Für alle, die die Welt der Literatur lieben!
Ein erzählerisches Feuerwerk über eine ziemlich besondere Familie, bei der Bücherplateaus von der Decke hängen und in der Geschichten zum Leben erweckt werden. Und über drei Geschwister, die eine innige Liebe verbindet und ein großer Verlust.
Was haben ein besessener Laurence-Sterne-Fan auf der abenteuerlichen Jagd nach dem angeblichen zehnten Band von Tristram Shandy, eine Teilchenforscherin, die abgeschirmt von kilometerdicken Felswänden über Jahre versucht, Dunkle-Materie-Teilchen zu erlauschen, ein Kino-Enthusiast, der abgefahrene Experimentalfilme ausheckt, eine nordenglische Kleinstadt und ein sensationeller Fund gemeinsam?
Sie kommen in »Die Enthusiasten« vor, dem wahrscheinlich turbulentesten und gewagtesten Roman seit Langem, der auf halsbrecherische Weise die Grenzen dessen auslotet, was Erzählen kann und was menschengemachte Kunst ist. Auch dabei: eine rätselhafte Thailänderin, eine unendlich liebenswerte, lesebesessene und eigensinnige Mutter, die spurlos verschwindet, und ein Vater, der ausschließlich auf nie dagewesene Fragen antwortet.
Glauben Sie uns: Der irrwitzigste Lesespaß seit Langem! Für alle, die die Welt der Literatur lieben!
Ein erzählerisches Feuerwerk über eine ziemlich besondere Familie, bei der Bücherplateaus von der...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783869713304 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 368 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 981431
Ein Buch voll Sprachgewalt, welches einen von Seite Eins an in seinen Bann zieht.
Markus Orths nutzt Laurence Sternes "Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman" als Aufhänger, um die Lebens und Familiengeschichte der Bärs, bestehend aus drei Geschwistern, einem Vater und einer lange verschwundenen Mutter, zu erzählen.
Das erste Lesehighlight in 2026 - absolut Buchpreiswürdig!
Jutta H, Buchhändler*in
Die Enthusiasten von Markus Orths ist ein Roman, der mich leise, aber nachhaltig beschäftigt hat. Es ist kein Buch, das mit einer spektakulären Handlung oder großen Wendungen auftrumpft – und genau darin liegt seine Stärke. Orths erzählt von Menschen, die für etwas brennen, und von dem Moment, in dem dieses Brennen zu flackern beginnt.
Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, den Figuren sehr nah zu sein. Sie wirken nicht wie literarische Konstrukte, sondern wie Menschen, denen man im echten Leben begegnen könnte: idealistisch, widersprüchlich, manchmal naiv, manchmal resigniert. Ihr Enthusiasmus ist ansteckend, aber auch fragil. Besonders berührt hat mich, wie Orths zeigt, dass Leidenschaft nicht automatisch glücklich macht – und dass das Festhalten an Idealen ebenso schmerzhaft sein kann wie ihr Verlust.
Der Schreibstil ist ruhig, präzise und immer wieder überraschend humorvoll. Ich musste öfter schmunzeln, obwohl die Themen alles andere als leicht sind. Orths beobachtet seine Figuren mit einer Mischung aus Nähe und Distanz, die ich als sehr angenehm empfunden habe: nie belehrend, nie sentimental, aber immer aufmerksam. Gerade diese Zurückhaltung lässt viel Raum für eigene Gedanken und Identifikation.
Was mir an Die Enthusiasten besonders gefallen hat, ist die Offenheit des Romans. Es gibt keine klaren Antworten darauf, wie man „richtig“ lebt oder wie viel Idealismus ein Mensch braucht. Stattdessen bleibt vieles in der Schwebe – so wie im echten Leben. Nach dem Lesen habe ich mich selbst gefragt, wofür ich eigentlich brenne und was passiert, wenn diese Begeisterung einmal nachlässt.
Die Enthusiasten ist ein stiller, kluger Roman, der nicht laut überzeugen will, sondern sich langsam entfaltet. Für mich ist es ein Buch über das Erwachsenwerden im weitesten Sinne – über das Ankommen in der Realität, ohne die Sehnsucht ganz aufzugeben. Ein Roman, der nachwirkt und gerade deshalb lange im Gedächtnis bleibt.
Hilfe, was für ein Buch! Ab und zu habe ich beim Lesen die Vision gehabt, ich müsse danach ein Gewicht auf den Buchdeckel legen, damit die Wörter und Sätze nicht herausquellen und sich weigern, in ihr Zuhause zurück zu kehren…
Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich so eingefangen hat und nach dessen Lektüre ich das Gefühl hatte, überrollt worden zu sein von einem Hochgeschwindigkeitszug, vollbesetzt mit wohlgeformten Sätzen, intelligenter, höchst rasanter Handlung, gigantischen Abschweifungen und immer neuen kuriosen Szenen. Noch während ich mich mit der Geschichte um die Hauptfigur Vince Bär beschäftigt habe, ist wie durch Zauberhand das Buch „Leben und Ansichten von Tristram Shandy“ von Laurence Sterne in meinem Sammler-Regal gelandet. Und das „nur“, weil Vince verrückt nach diesem Buch ist.
Eines Tages entdeckte er das Buch in einem Zug, beschrieben mit einem bösen Kommentar, weil es der Leser zuvor zu verschwurbelt fand. Vince las es durch, sprichwörtlich „in einem Zug“ und verließ besagten erst, als er an der Endhaltestelle rausgeworfen wurde. Er las und las und wurde sofort begeisterter Fan dieses Werkes.
Zum jährlichen Todestag von Sterne trifft er sich mit anderen Fans an dessen Grab und genau dort wird ihm etwas angeboten, für das er sein Leben (oder das von anderen?) geben würde. Die Theorie, dass es noch ein zehntes Buch von Sterne gibt, hält sich seit Jahren und nun bietet ein mysteriöser Fremder Vince dieses Manuskript an. Damit löst er eine Reaktion bei Vince aus, die ähnlich dem Anstoß einer Kernreaktion, nicht mehr zu stoppen ist…
Dies ist der Einstieg in einen abenteuerlichen Plot, der mit der Kindheit von Vince beginnt, in der seine Mutter die Familie und das kleine, mit Büchern vollgestopfte Hexenhaus für immer verlässt; ohne Abschied, ohne erkennbaren Grund. Sie ist weg und doch immer präsent in den zukünftigen Leben von Vince, seiner Schwester Elfi, seinem Bruder Marcellus und dem Vater. Rettung in dieser Zeit ist die Literatur, sind die unzähligen Bücher, die Vince und seinen Vater trösten, während seine Geschwister sich auf ihre eigene Suche nach Trost, nach dem Sinn des Lebens machen.
Was das kleine englische Dorf Coxwold, ein Massagesalon, eine Pistole und die Suche nach dem zehnten Band Sternes, mit Dunklen-Materie-Teilchen und einer detonierenden Toilette verbindet?
Nach solch einer sprachlichen Explosion, irrwitzigen Ideen und abenteuerlichen Wendungen, kann ich nur sagen; das muss man einfach lesen!!!
Jutta R, Buchhändler*in
Die Enthusiasten ist ein sprachgewaltiger Roman, der mich gleichermaßen überwältigt und begeistert hat. Markus Orths entfesselt ein Feuerwerk aus Wortschöpfungen, Assoziationen und gedanklichen Verästelungen, das mich immer wieder zwischen Staunen und Erschöpfung pendeln ließ. Gerade diese Spannung zwischen Überforderung und Faszination macht den besonderen Reiz des Buches aus.
Im Mittelpunkt stehen drei Geschwister, die ganz plötzlich und unerwartet von der Mutter verlassen wurden und sich mit unbändiger Leidenschaft ihren jeweiligen Obsessionen hingeben. Ihre Wege kreuzen und überlagern sich, treiben einander an und geraten in immer wildere, teils surreale Entwicklungen.
Es gab Momente, in denen mir die sprachliche Wucht fast zu viel wurde, als wolle der Text selbst jeden Rahmen sprengen. Doch immer wieder zog mich die erzählerische Kraft zurück hinein, fesselte mich mit überraschenden Wendungen und einer Atmosphäre, die zwischen Komik, Abgrund und poetischer Ekstase changiert.
Am Ende bin ich mit rasender Geschwindigkeit durch dieses Buch gerauscht – nicht, weil es leicht wäre, sondern weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Die Enthusiasten ist ein Roman, den man nicht einfach liest, sondern erlebt.
Karin M, Rezensent*in
Januar 2026. Das Buch "Die Enthusiasten" von Markus Orths hat bereits jetzt große Chancen mein Lieblingsbuch des Jahres 2026 zu werden.
Ich liebe Markus Orths ausgefallenen Ideen, seinen Sprachwitz, sein Spiel mit Worten und Sätzen, die außergewöhnlichen Protagonisten.
Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Was für ein Buch!
Ich empfehle es allen Buchliebhabern, allen Lesern, die Freude an guter Sprache haben, Menschen mit Sinn für etwas skurrilen Humor.
Und ja, ich empfehle es auch allen, die befürchten, Künstliche Intelligenz könnte irgendwann Autoren überflüssig machen.
Dagmar K, Buchhändler*in
In seinem neuesten Roman entfesselt Orths ein sprachliches Feuerwerk auf hohem literarischem Niveau, das gleichzeitig für irrwitzigen Lesespaß sorgt. Er erzählt die Geschichte von drei Geschwistern, die in ihrem Lebensinn der Verfolgung ihrer persönlichen, etwas skurrilen Ideen widmen. Natürlich tun sie dies mit großem Enthusiasmus, wie der Titel bereits andeutet. Der Roman ist ein turbulentes Werk, das durchaus auch zum Schmunzeln anregt. Doch Vorsicht: Orths’ überbordende Fantasie hat auch einige Fallstricke in die Handlung eingebaut.
Orths Roman zielt nicht nur darauf ab, uns Leser zu unterhalten. Durch sein Verwirrspiel möchte er unsere Sinne und Wahrnehmung schärfen und uns auf ein immer drängenderes Problem unserer Zeit aufmerksam machen. Obwohl sich seine Absicht spätestens zum Ende offenbart, werden aufmerksame Leser bereits durch zahlreiche Andeutungen darauf hingewiesen. Mehr möchte ich nicht verraten. Dieses Buch ist ein Muss.
Johanna L, Buchhändler*in
Das Buch ist ein absolutes Erlebnis. Es quillt förmlich über vor Sprachgewalt, Ideen, Humor, skurrilen Figuren und Wendungen. In dem Moment, wo es zu viel wird, öffnet der Autor ein neues Fass auf und alles beginnt neu zu sprudeln. Gleichzeitig geht es um elementare Dinge des Lebens, einfache Sätze stehen wiederum seitenlangen, ausschweifenden Textpassagen gegenüber. Aber genau so passt es und soll so sein.
Ein Roman wie ein Zehn-Gänge-Menü: von allem zu viel, aber gleichzeitig köstlich, ausgefallen, unvergesslich. Danach ist man satt und glücklich. Schon jetzt ein Highlight in diesem Lesejahr.
Buchhändler*in 772537
Vince ist Tristram Shandy-Experte und fest davon überzeugt, dass ein zehntes Buch des Geniestreichs existiert. Als ihm ein geheimnisvoller Mittelsmann das Werk tatsächlich anbietet, glaubt er sich schon am Ziel seines gesamten Strebens. Doch seine fieberhaften Bemühungen, das Buch in die Finger zu bekommen, katapultieren ihn in einen rasanten Strudel von wahnwitzigen Ereignissen.
Parallel zur Jagd nach Laurence Sternes Erbe erzählt der Erzähler Vince von seiner bücherbesessenen Familie, vom Verschwinden der Mutter und vom obsessiven Verlangen des Vaters nach originellen Formulierungen. Unzählige ausufernde Nebenbemerkungen befassen sich unter anderem mit Sprache und Literatur, mit dem Schreiben und Erzählen und mit künstlicher Intelligenz.
Der sprachgewaltige, irrwitzige, fantasievolle Roman ist eine großartige Hommage an Tristram Shandy und macht einfach Spaß zu lesen. Die ganze skurrile Familie von Vince mit ihrem Hexenhäuschen voller Bücher ist mir ans Herz gewachsen. Und ich war sehr beeindruckt, wie gut der Autor die Vertröstung samt Trostverweigung umsetzt.
Eine fabelhafte, sprachtrunkene Tour de Force für Leserinnen und Leser mit Freude an literarischem Übermut und erzählerischer Abschweifung.
Frauke S, Rezensent*in
‚Die Enthusiasten‘ ist ganz anders als die meisten Bücher - alles ist etwas verrückter, bunter, irrsinniger als in den meisten anderen Büchern. Das mag an der porträtierten Familie Bär liegen, die auch ganz anders ist, als die meisten Familien, und dabei vor allem besessen vom Lesen. Die drei Geschwister gehen schließlich ganz unterschiedliche Wege als Literaturexperten, Teilchenphysikerin und Filmemacher, doch verlieren sie nie den Draht zueinander und ihrem Vater, als ihre Mutter auf unerklärliche Weise eines Tages plötzlich verschwindet.
Es ist irgendwie erfrischend, wie jedes Familienmitglied in diesem Roman seinen Weg geht und dabei völlig ignoriert, was gesellschaftlich vielleicht von ihm erwartet sein könnte. Und auch die Wortspielereien des Autors machen beim Lesen einfach glücklich.
Das Ende der Geschichte hat mich dann doch überrascht, weil es in den heutigen Zeiten mit den heutigen technischen Möglichkeiten so offensichtlich und erwartbar war - und ich es vielleicht gerade deshalb in diesem ungewöhnlichen Roman irgendwie nicht erwartet hatte. Nichtsdestotrotz: Bei diesem Buch ist das Lesen an sich der Genuss und wer es bunt, wild und wagemutig mag, dem wird diese Geschichte gefallen.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Bärbel Dr. med. Grashoff
Gesellschaft, Körper, Geist & Gesundheit, Sachbuch