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Zum Inhalt
Ein soghafter Roman über das Entgleiten eines Lebens von großer erzählerischer Intensität: Julia von Lucadou schreibt von den Abgründen der Verdrängung – über Angst, Verunsicherung, Trauma und Schutzbedürfnis.
Nichts überlässt Jot, Mitte fünfzig, dem Zufall. Seine ganze Existenz ist auf Planung und Kontrolle ausgerichtet – bei einer Firma, die Bunker an Superreiche verkauft, hat er den idealen Job gefunden und natürlich auch privat für den Notfall vorgesorgt. Doch dann stößt er bei seiner Laufroutine auf einen Toten und sein sorgfältig errichtetes Absicherungssystem beginnt zu bröckeln. Das Bild des halbentblößten Körpers lässt ihn nicht mehr los. Doch warum spricht die Polizei von Selbstmord? Zutiefst verunsichert muss Jot erkennen, dass seine Wahrnehmung und Erinnerung außer Kontrolle geraten sind und es Antworten nur geben kann, wenn er es wagt, in die versiegelten Schächte seiner Vergangenheit zu steigen. Ein hochaktueller Roman über Ängste und Verunsicherung in unserer krisengeschüttelten Gegenwart und die gefährliche Macht der Verdrängung.
Ein soghafter Roman über das Entgleiten eines Lebens von großer erzählerischer Intensität: Julia von Lucadou schreibt von den Abgründen der Verdrängung – über Angst, Verunsicherung, Trauma und...
Ein soghafter Roman über das Entgleiten eines Lebens von großer erzählerischer Intensität: Julia von Lucadou schreibt von den Abgründen der Verdrängung – über Angst, Verunsicherung, Trauma und Schutzbedürfnis.
Nichts überlässt Jot, Mitte fünfzig, dem Zufall. Seine ganze Existenz ist auf Planung und Kontrolle ausgerichtet – bei einer Firma, die Bunker an Superreiche verkauft, hat er den idealen Job gefunden und natürlich auch privat für den Notfall vorgesorgt. Doch dann stößt er bei seiner Laufroutine auf einen Toten und sein sorgfältig errichtetes Absicherungssystem beginnt zu bröckeln. Das Bild des halbentblößten Körpers lässt ihn nicht mehr los. Doch warum spricht die Polizei von Selbstmord? Zutiefst verunsichert muss Jot erkennen, dass seine Wahrnehmung und Erinnerung außer Kontrolle geraten sind und es Antworten nur geben kann, wenn er es wagt, in die versiegelten Schächte seiner Vergangenheit zu steigen. Ein hochaktueller Roman über Ängste und Verunsicherung in unserer krisengeschüttelten Gegenwart und die gefährliche Macht der Verdrängung.
Der Roman hat mich besonders deshalb gepackt, weil Jots Bedürfnis nach Kontrolle so nachvollziehbar wirkt. Alles planen, sich absichern, für jede mögliche Katastrophe vorbereitet sein und dann reicht ein einziges Ereignis, um dieses ganze Sicherheitsgefühl ins Wanken zu bringen. Besonders beschäftigt hat mich, wie sich nach und nach die Grenzen zwischen Erinnerung, Wahrnehmung und verdrängter Vergangenheit verschieben. Man spürt Jots Verunsicherung und fragt sich irgendwann selbst, was eigentlich noch sicher ist. Die Bunker, die er beruflich verkauft, sind dabei ein starkes Bild: Man kann sich äußerlich gegen fast alles abschotten, aber vor dem, was in einem selbst verborgen liegt, kann man nicht einfach eine Tür schließen. Ein intensiver und beklemmender Roman über Angst, Kontrolle und die Frage, wie lange man vor seiner eigenen Vergangenheit davonlaufen kann.
5 stars
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Renate S, Rezensent*in
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5 stars
Julia von Lucadou schreibt über Jot, einem inder Schweiz lebenden Mann Mitte 50 mit gesteigertem Sicherheitsbewusstsein. Die starken Schutzwälle werden brüchig und das tief Verdrängte steigt auf, als er beim Joggen einen Toten findet
Das Buch ist extrem spannend, psychologisch gelungen, die Sprache bildhaft und zwingend. Es hat mich durchgehend fasziniert, auch das Cover passt
5 stars
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rico G, Rezensent*in
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5 stars
5 stars
Was ist noch sicher?
Der Roman hat mich besonders deshalb gepackt, weil Jots Bedürfnis nach Kontrolle so nachvollziehbar wirkt. Alles planen, sich absichern, für jede mögliche Katastrophe vorbereitet sein und dann reicht ein einziges Ereignis, um dieses ganze Sicherheitsgefühl ins Wanken zu bringen. Besonders beschäftigt hat mich, wie sich nach und nach die Grenzen zwischen Erinnerung, Wahrnehmung und verdrängter Vergangenheit verschieben. Man spürt Jots Verunsicherung und fragt sich irgendwann selbst, was eigentlich noch sicher ist. Die Bunker, die er beruflich verkauft, sind dabei ein starkes Bild: Man kann sich äußerlich gegen fast alles abschotten, aber vor dem, was in einem selbst verborgen liegt, kann man nicht einfach eine Tür schließen. Ein intensiver und beklemmender Roman über Angst, Kontrolle und die Frage, wie lange man vor seiner eigenen Vergangenheit davonlaufen kann.
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Renate S, Rezensent*in
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Julia von Lucadou schreibt über Jot, einem inder Schweiz lebenden Mann Mitte 50 mit gesteigertem Sicherheitsbewusstsein. Die starken Schutzwälle werden brüchig und das tief Verdrängte steigt auf, als er beim Joggen einen Toten findet
Das Buch ist extrem spannend, psychologisch gelungen, die Sprache bildhaft und zwingend. Es hat mich durchgehend fasziniert, auch das Cover passt