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Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers
Band 1. Exklusiv in der 1. Auflage: mit besonders gestaltetem und umgeschlagenem Nachsatz
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Erscheinungstermin 16.07.2026 | Archivierungsdatum 30.11.2026
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Zum Inhalt
Ein Internat mit einem alten Geheimnis – Gänsehaut garantiert Nicky erhält ein Stipendium für die rätselhafte Ashfield Academy und lässt ihr bisheriges Leben hinter sich. Zwischen...
Eine Anmerkung des Verlags
Bei allen digitalen Leseexemplaren gilt eine Sperrfrist für Rezensionen. Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (16.07.2026).
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783407790590 |
| PREIS | 17,00 € (EUR) |
| SEITEN | 220 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ich bin total begeistert.
Nicky, die an die Ashfield Academy kommt ohne eine Ahnung zu haben in welch ein Abenteuer sie dadurch gerät. Freunde findet, ihre Gabe sich offenbart und dabei immer sich selbst treu bleibt. Ich habe diese Geschichte unheimlich gerne gelesen und bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band😍.
Nicky Tomlin erhält ein Stipendium für die sehr exklusive Ashfield Academy. Doch sie fühlt sich hier fremd. Ihre Ektern haben nur einen Fish-and-Chips-Imbiss und hier mischt man in der Mensa schon mal Blattgold unter die Gerichte! Außerdem gibt es hier seltsame Vorkommnisse. Ein Schüler ist schon seit einem Jahr verschwunden. Ob das mit dem Verschwinden eines Mädchens vor zehn Jahren in Zusammenhang steht? Nicky freundet sich mit dem schüchternen Shu, der Rollifahrerin Pauly und mit ihrer Zimmernachbarin Agatha an, die aussieht wie eine wütende Fledermaus. Nicky erfährt, dass sie eine Lauscherin ist, das heißt, sie kann Gedanken lesen. Auch ihre Freunde haben magische Fähigkeiten. Gemeinsam wollen sie einen geheimen magischen Zirkel gründen, der dem Geheimnis der Wasserspeiher und der verschwundenen Schüler auf den Grund geht.
Trotz der magischen Inhalte kommt das Buch nicht bedeutungsschwanger daher, sondern ist sehr witzig geschrieben. Die Hauptfigur Nicky ist sehr sympathisch. Themen wie Mobbing, Freundschaft und Anderssein werden behandelt. Außerdem zeigt der Text, dass Kinder mit Behinderung keine Belastung sind, sondern im Gegenteil auch zu Helden werden können.
Nicky Tomlin hatte zu ihrer Verblüffung ein Stipendium für das elitäre Internat Ashfield Academy in den Cotswolds erhalten. Zu Beginn des 3. Schuljahres ist Sophie Oldensteins Icherzählerin nun auf dem Weg dorthin; noch immer unsicher, ob die Tochter von Imbissbesitzern diese Ehre wirklich verdient. Schuluniformen mit schwarzen Blazern – alles piekfein an der Ashfield. Doch scheinen dort alle intelligenter, reicher und raffinierter zu sein als Nicky. Ihre Zimmergenossin Agatha, schwarzer Hoodie, schwarzer Nagellack, scheint in dem unheimlichen Gemäuer wie eine Fledermaus in vertrautem Biotop zu leben. Nickys Begegnung mit Pip aus dem ersten Studienjahr, seinem riesigen Hund Padraig, sowie den Schülerpaten, wecken zunächst ihr Vertrauen. Aus der fledermaushaften Agatha, Pauly, der Rollstuhlfahrerin, und Shuten, der an der Akademie die Last von drei älteren streberhaften Brüdern zu tragen hat, bildet sich bald eine eingeschworene Clique. Nicky lernt, dass es sich bei Ashfield ohne Wissen der Eltern der Schüler um eine Akademie für Magie handelt, auf der vorhandene Talente geweckt und gestärkt werden können. Weil sie Gedanken ihrer Mitmenschen mithören kann, als würde sie einem Hörspiel lauschen, ist sie also hier. Für die Lösung von Cold Cases um zwei verschwundene Jugendliche muss das Team sich schleunigst zusammenraufen; denn Hexen brauchen einen Zirkel, um ihre Kräfte zu stärken.
Fazit
Eine Auszubildende in Sachen Magie im Internat für Kinder reicher Eltern, liebenswürdige Mentoren und ironische Dialoge – all das könnte an den Jungen mit der blitzförmigen Narbe erinnern. „Der Ruf des Wasserspeiers“ als erster Band einer Duologie hat mich positiv überrascht, Akademie-Schmöker waren bisher kein Genre nach meinem Geschmack. Figuren und Setting finde ich hier gleichermaßen liebenswert. Die Figur Norville mit Mitte 30 könnte sich in der Charakterisierung vom älteren Roman-Personal deutlicher abgrenzen. Sprachlich ist noch Luft nach oben: treffendere Beschreibung der Innenwelt und weniger Adjektive sind wünschenswert, sowie eine strengere Korrektur einiger Fehler im Gebrauch von Verben .
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Serieninfo:: Fortsetzung udT: Fluch der Kassandra
4 1/2 Sterne
Nicky freut sich über ein Stipendium an der Ashfield Academy. Allerdings stellt sie schnell fest, dass dort irgendetwas seltsam ist. Als sie herausfindet, was genau anders ist, kann sie es kaum glauben: Magie ist im Spiel und auch sie selbst scheint magische Kräfte zu besitzen. Gemeinsam mit einigen neuen Freunden versucht sie, ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Dabei stoßen sie auf ein Geheimnis rund um verschwundene Kinder. Denn diese sind gar nicht wirklich verschwunden.
Ich bin über dieses Jugendbuch gestolpert und habe mich wahnsinnig gefreut, es zu lesen. Wer auf der Suche nach einem tollen Fantasybuch im Jugendbuchbereich ist, wird hier definitiv fündig.
Ein toller, angenehmer Schreibstil, ein spannendes Akademie-Setting und einige Rätsel warten auf die Lesenden. Auch an Spannung mangelt es nicht. Einzig mit einem Charakter konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Ansonsten war die Geschichte für mich sehr stimmig.
Nicky hofft einfach auf eine tolle Schule und macht plötzlich Bekanntschaft mit einer Welt, die ihr bis dahin völlig unbekannt war. Ich fand sie sympathisch und ihrem Alter entsprechend glaubwürdig. Auch die anderen Charaktere hatten durchaus ihren Reiz. Manche mussten bei mir allerdings erst etwas auftauen, da sie zu Beginn recht forsch wirkten. Mit Agatha hingegen konnte ich überhaupt nichts anfangen. Ihre ganze Art ging mir einfach gegen den Strich.
Das Magiesystem wurde in diesem Band bisher nur angerissen, wird aber hoffentlich in den Folgebänden noch ausführlicher beleuchtet.
Fazit
Der Fokus liegt in diesem Auftakt zunächst auf dem Ankommen und Zurechtfinden in der neuen Welt. Das hat mir gut gefallen, weil man nicht direkt mit zu vielen Informationen überfordert wird. Der erste Band soll neugierig auf die Fortsetzung machen und genau das gelingt ihm meiner Meinung nach hervorragend. Ich freue mich schon darauf, mehr von Nicky und ihren Freunden zu lesen. 4 Sterne
ARC-Review
4/5*****
Ein schöner und unterhaltsamer Jugendroman mit einer gelugenen Mischung aus Magie, Spannung, Mystery und Emotionen.
Isabel G, Rezensent*in
Packend!
Nicky erhält ein Stipendium für die renommierte Ashfield Academy in den Cotswolds. Die Freude darüber ist groß, doch zugleich plagen sie Zweifel, denn: Sie ist nicht der Typ, der auf ein Eliteinternat passt – sie ist weder reich noch schick, nur eben besonders begabt …
Zwischen befremdlichen Begegnungen, unter anderem mit zwei rivalisierenden Gruppen, die beide versuchen, Nicky für sich zu gewinnen, entdeckt sie plötzlich übernatürliche Fähigkeiten an sich. Die Ashfield Academy ist allerdings kein Internat für Magiebegabte, nicht alle hier verfügen über magische Kräfte, und wer nach Höherem strebt, braucht die richtigen Verbündeten.
Warum herrscht zwischen Leuten im Dorf und dem Internat eine frostige Atmosphäre voller Misstrauen? Wer oder was steckt hinter den unerklärlichen Vorfällen, die sich in Ashfield seit jeher ereignen? Woher kommt die zerstörerische Macht, die das Dorf seit Generationen heimsucht?
Der bildhafte Erzählstil, die eigenwilligen Figuren und die geheimnisvolle Handlung haben mich sofort gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
Das Setting ist großartig gestaltet: ein abgelegenes, idyllisches Dorf, ein altehrwürdiges Internat, mystische Wälder, ein Friedhof, auf dem es zu spuken scheint, und ein magischer Ursprung, der erforscht werden will.
Die Charaktere sind liebenswert und/oder interessant, zudem ist die Dynamik zwischen ihnen komplex, oft amüsant und macht große Freude beim Lesen. Man begleitet die Jugendlichen gern auf ihren gefährlichen Abenteuern.
Die ereignisreiche Handlung sprudelt vor atmosphärischen Details – alles wirkt wunderbar gemütlich, unterhaltsam und rätselhaft. Absolut mitreißend!
“Ashfield Academy” bietet eine einfallsreiche Welt zum Ein- und Abtauchen in eine düster-magische Handlung mit toll gezeichneten Figuren, mit denen man gerne mitfiebert. Perfekt für Fans von Kerstin Giers Jugendromanen!
„Ashfield Academy – Der Ruf des Wasserspeiers“ ist der Auftakt einer Reihe. Die Handlung ist in sich geschlossen, deutet am Ende jedoch ein neues Problem an, das eine entscheidende Frage aufwirft. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung: „Ashfield Academy – Der Fluch der Kassandra“.
Silvia J, Rezensent*in
Das farbrige Cover verspricht genau das, was der Roman hält. Der Schreibstil liest sich herrlich leicht und gleichzeitig so mitreißend, dass ich vollkommen in der Geschichte versunken bin. Ein echter Page-Turner, den man am liebsten in einem Rutsch verschlingt.
Es ist der Auftakt einer Dilogie, der neugierig auf den Folgeband macht. Es geht um Außenseiterinnen und Außenseiter entdecken magische Kräfte, lösen einen alten Kriminalfall und retten damit das Internat – und damit auch ein ganzes Dorf. Vier Schülerinnen/Schüler, Agatha, Pauly, Shu und eine weitere neue Mitschülerin, schließen sich zu einem Team zusammen und wachsen über sich hinaus. Die Ashfield Academy wirkt geheimnisvoll, aber zugleich warm und einladend. Die Mischung aus Schulalltag, geheimnisvollen Regeln und dunkleren Momenten erzeugt eine leicht unheimliche, aber nie zu angsteinflössende Stimmung. Perfekt für einen gemütlichen Leseabend. Die vier Protagonistinnen und Protagonisten sind sympathisch und gut erreichbar. Man spürt ihre Unsicherheiten, Träume und Loyalität. Ihre unterschiedlichen Stärken machen das Team glaubwürdig, und man freut sich, wie sie zusammenhalten, neue Freundschaften schließen und sich gegenseitig helfen. Magische Fähigkeiten treten offener heraus, wachsen aber organisch mit der Handlung. Der alte Kriminalfall liefert Spannungsmomente und Motive, ohne zu kompliziert zu werden. Die Entdeckungen wirken logisch und belohnen neugieriges Lesen. Der Schreibstil ist klar, direkt und schnell lesbar. Kurze Kapitel erleichtern den Einstieg, besonders für jüngere Leserinnen und Leser. Die Sprache bleibt leicht verständlich, ohne an Tiefe zu verlieren. Ihr werdet das Buch sicher mögen. Ich freue mich einstweilen schon auf Teil 2. Holt es euch und urteilt selbst.
Tolles Jugendbuch über magische Begabungen, Internatsleben und mysteriöse Vorkommnisse.
Flüssig geschrieben und selbst noch gut zu lesen, wenn man bereits aus dem Zielalter herausgewachsen ist.
Die Charaktere sind teilweise ganz schön schräg, aber auch liebenswert. Und wer wäre nicht gerne in einem Laden, der stets das parat hat, was Du gerade brauchst?
Das Ende lässt zwar bereits erahnen, wie es weitergehen mag, die Story an sich ist jedoch abgeschlossen ohne großen Cliffhanger.
Bibliothekar*in 518160
Nicky startet mit einem Stipendium in ein neues Leben an der elitären, geheimnisvollen Ashfield Academy. Dort angekommen, entwickelt sie ungeahnte Fähigkeiten. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden stürzt sie sich in ein gefährliches Abenteuer.
Dieses Buch hat mich überrascht - positiv überrascht. Es konnte mich inhaltlich und sprachlich voll und ganz überzeugen. Das geheimnisvolle Setting in und um eine Eliteschule in einem alten Gemäuer in der Nähe einer kleinen, abgelegenen Ortschaft mitten im Nirgendwo, samt einsamen Friedhof, verwunschener Kapelle und finsterem See, erzeugt eine wohlig-gruselige Atmosphäre. Dies wird unterstützt durch die im Ort ansässigen, skurrilen Charaktere, die das ein oder andere Geheimnis hüten, aber auch für humorvolle oder mitfühlende Momente sorgen. Ein vollgestopfter, gemütlicher Gemischtwarenladen sowie ein dort lebender, riesiger schwarzer Vierbeiner sorgen für geruhsame Momente zum Wohlfühlen. Schnell wird klar, dass Magie im Spiel ist. Die Ashfield Academy unterscheidet sich von anderen Schulen für Magiebegabte. Denn eigentlich besuchen die Schule ganz normale Kinder und Jugendliche, die es sich leisten können. Nur die wenigsten von ihnen verfügen über besondere Gaben. Wobei eine Gabe immer nur genau 1x existiert. Alles in Bezug auf die Gaben lernen die Kinder durch Ausprobieren und Erfahrung. Es gibt keinen Unterricht in Magie. Nur eine eingeweihte Mentorin gibt ab und an Ratschläge oder Hinweise. Die Begabungen sind ein großes Geheimnis. Nur im Verborgenen können die Jugendlichen üben, sich in einem Hexenzirkel organisieren und gereimte Beschwörungsformeln anwenden. Dies macht die Situation zusätzlich unheimlich. Die Figuren sind sehr unterschiedlich im Aussehen, in ihren Fähigkeiten und im Charakter. Nicht immer ist alles harmonisch, aber man rauft sich zusammen bzw. geht aufeinander ein. Besonders die Hauptakteurin Nicky ist ein Bindeglied, sehr hilfsbereit und sieht das Gute in Lebewesen. Trotzdem bleibt am Ende unklar, wer Freund ist und wer Feind. Denn der Ausgang einiger Handlungsstränge bleibt ungewiss und wird auf den zweiten Teil verschoben. Ich freue mich drauf.
Die Handlung war gut strukturiert, überschaubar und sehr spannend. Deshalb und wegen der übersichtlichen Seitenanzahl würde ich dieses Buch auch für nicht so geübte Leser empfehlen. Aufgrund der Farbgestaltung und der Abbildungen auf dem Cover fühlen sich sicherlich auch etwas ältere Mädchen und Jungen angesprochen. Das Cover ist nicht typisch für ein Buch ab 11 Jahren. Alle Vielleser sollten auch zugreifen, sonst verpassen sie eine wirklich gute, mal etwas andere Zauber-Schul-Geschichte. Schnell ausgelesen, kompakt, etwas düster, mit dem gewissen Etwas und noch lange im Kopf.
Mögt ihr spannende Geschichten mit Magie? Dann seid ihr hier genau richtig.
Sowohl ungeübte Leser als auch Vielleser sollten zugreifen. Geheimnisvoll, mit einem wohligen Schauer und dem gewissen Etwas wird euch die schnell ausgelesene Geschichte noch lange beschäftigen.
Tanya K, Rezensent*in
In dem Buch Kinder und Jugenbuch Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein geht es um Freundschaft und Zusammenhalt auch wenn die Umstände nicht immer einfach sind.
Nicky erhält für die elitäre Ashfield Akademie ein Stipendium.
Kaum dort angekommen muss sie gleich feststellen, dass nicht jeder ehrlich zu ihr ist und das es Dinge gibt von denen sie vorher noch nie etwas gehört hat.
Mit Agatha ihrer Zimmerkollegin, Paula und Shu muss sie sich einem großen Geheimnis stellen und erfährt nebenbei einiges über ihre eigene Gabe.
Ein toller Roman ab 11 Jahren.
Die Protagonisten sind sehr authentisch und man fiebert mit ihnen mit.
Das pinke Cover ist ein Blickfang und gefällt mir sehr gut
Fazit ein fantastischer Roman für alle die gerne fantasy Romane lesen.
Nicole W, Rezensent*in
Ein schönes Jugendbuch!
Ich fand dieses Buch gut. Solide.
Es war kurzweilig und unterhaltsam. Man hat schnell in die Geschichte gefunden. Erst war es etwas schwer auch mit Nicky zu identifizieren, aber man lernt sie kennen und verstehen.
Ihre neue Schule ist nur nebenbei. Viel lernt man nicht kennen. Auch die Charaktere werden nicht tief beleuchtet.
Warum ist Agatha immer so grimmig? Warum ist die 3er Gruppe nicht beliebt?
Pauly und Pip fand ich aber total süß!
Die Geschichte ist teilweise etwas holprig und zu schnell. Zack ein Kampf, zack ein Wasserspeier und huch da ist die Lösung. Das hätte alles besser ausgebaut werden. Aber für ein Jugendbuch eigentlich ausreichend.
Was für ein schöner Auftakt! Ashfield Academy entführt uns in eine faszinierende, leicht düstere Schulwelt, in der Protagonistin Nicky ihr altes Leben hinter sich lässt und ein großes Abenteuer beginnt. Sophie Oldenstein schreibt wunderbar flüssig und versteht es meisterhaft, von der ersten Seite an Neugier und Spannung zu wecken. Das Eintauchen in diese magische Welt macht einfach riesigen Spaß, und die Suche nach Antworten rund um die Geheimnisse der Akademie hält einen total bei der Stange.
Für geübte Kids ab 11 Jahren und alle Fans von magischen Internatsgeschichten eine ganz große Empfehlung. Ein tolles Buch, das Lust auf mehr macht! 💖
Nicky erhält ein Stipendium für die Ashfield Academy. Sie stammt aus einfachen Verhältnissen und muss sich plötzlich unter Mitschülerin zurechtfinden, die aus einer ganz anderen Welt stammen.
Doch es sind nicht nur diese neuen, anderen Menschen und das generelle Leben im Internat, die Nicky zu schaffen machen, an die sie sich erst gewöhnen muss - an diesem Ort, mit diesem Ort stimmt etwas nicht.
Sie freundet sich mit drei Mitschülern an, entdeckt ihre magischen Talente, stößt auf einen alten Kriminalfall - und muss über sich hinauswachsen, als dunkle Mächte das Internat und die Region bedrohen ...
Es klang ganz nach einem Buch nach meinem Geschmack. Und tatsächlich gefielen mir Sophie Oldensteins Schreibstil, die Atmosphäre, die Kulisse und auch die Figuren sehr gut.
Es ist spannend, düster, gefährlich, es gibt Abenteuer, Freundschaft, Geheimnisse, Familie, Internat.
Insgesamt ist es ein Buch, was ich gerne gelesen habe und nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich freuen mich schon auf Band 2 und damit eine klare Leseempfehlung für alle, die Geschichten über das Internatsleben, Freundschaft, Abenteuer, dunkle Geimnisse und Mächte, mit Spannung und Gefahr, aber auch Atmosphäre, tollen Figuren und toller Kulisse, die Krimi-, Mystery- und noch mehr Fantasyelemente enthält, mögen!
Rezensent*in 1788401
Ich hatte Lust auf eine neue Reihe, mit Academy Setting und vorallem wollte ich mal wieder ein gutes Jugendbuch lesen, da ich Jugendbücher liebe, denn die sind deutlich unaufgeregter und der fehlende Spice tut hin und wieder ganz gut!
Mit Ashfield Academy – Der Ruf des Wasserspeiers gelingt Sophie Oldenstein ein gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden Jugendfantasy-Reihe. Die Autorin erschafft eine geheimnisvolle Welt voller Magie, Rätsel und Abenteuer, die vor allem jüngere Fantasy-Fans schnell in ihren Bann ziehen dürfte.
Der Schreibstil ist angenehm leicht, flüssig und altersgerecht. Ja, es ist ab 12 Jahren lesbar, aber auch deutlich ältere Leser haben hier viel Spaß an dem
Buch! Sophie Oldenstein versteht es, die Atmosphäre der Akademie lebendig einzufangen und Schritt für Schritt in die magische Welt einzuführen. Gerade für ein Jugendbuch ist die Balance zwischen Spannung, Magie und persönlichen Entwicklungen der Figuren gut gelungen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Protagonistin, die plötzlich mit einer Welt konfrontiert wird, die sie bisher nicht kannte. Gemeinsam mit ihr entdeckt man die Geheimnisse der Ashfield Academy, einer Schule für magisch Begabte. Das Akademie-Setting gehört zwar zu den bekannten Tropes des Fantasy-Genres, wird hier aber durch die Idee rund um die Wasserspeier und die besondere Magie interessant ergänzt. Die Schule bietet zahlreiche Möglichkeiten für Geheimnisse, Freundschaften, Rivalitäten und die Suche nach der eigenen Identität.
Zu den zentralen Themen zählen Mut, Selbstfindung, Freundschaft, Vertrauen und das Erwachsenwerden. Besonders die Entwicklung der Hauptfigur hat mir gefallen, da sie glaubwürdig wirkt und man ihre Unsicherheiten sowie ihre Neugier gut nachvollziehen kann. Auch die Nebenfiguren tragen dazu bei, die Welt lebendig zu gestalten und wecken Interesse an den kommenden Bänden.
Das Magiesystem wird im ersten Band noch nicht vollständig ausgeschöpft, macht aber neugierig auf mehr. Die Verbindung zwischen den magischen Kräften, den Geheimnissen der Akademie und den Wasserspeiern sorgt für eine spannende Grundlage, auf der die Reihe weiter aufbauen kann. Als Reihenauftakt konzentriert sich das Buch verständlicherweise vor allem auf die Einführung der Welt und ihrer Regeln, ohne dabei die Handlung aus den Augen zu verlieren.
Wer Jugendfantasy mit magischen Schulen, geheimnisvollen Kreaturen, spannenden Entdeckungen und sympathischen Figuren mag, sollte sich Ashfield Academy – Der Ruf des Wasserspeiers näher ansehen. Zwar bleiben noch einige Fragen offen und manches hätte für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe vertragen, dennoch bietet das Buch einen unterhaltsamen und vielversprechenden Start in eine neue Fantasy-Reihe, der Lust auf die Fortsetzung macht.
Christina P, Rezensent*in
Internatsclique besiegt magische Bedrohung
Ein Stipendium ist der Grund, warum Nicky an die Ashfield Academy kommt, ein Internat nahe eines urigen kleinen Ortes und voller reicher Schnösel. Sogar das Mittagessen besteht hier aus Schnösel-Gerichten! Bloß nicht negativ auffallen, den falschen Löffel benutzen oder so. Gemeinam mit ihren neugewonnenen (unschnöseligen) Freunden erfährt sie kurz darauf nicht nur, dass sie magische Fähigkeiten besitzt, sondern auch von einem uralten magischen Geheimnis, verschwundenen Kindern und einer Macht, die sie nur gemeinsam bekämpfen können.
Der Roman lebt stark von Erlebnissen und Interaktionen statt langer Beschreibungen und Grübeleien. Dadurch schreitet die Handlung schnell voran, ohne Langeweile auch nur den Hauch einer Chance zu bieten. Aussergewöhnlich ist die Freundesclique rund um Nicky, alle haben ihr Stärken, Schwächen, Macken oder Handycaps und müssen zunächst als Team zusammenwachsen. Die magischen Fähigkeiten der Magiebegabten sind ebenfalls vielfältig, wobei nur ein Bruchteil der Schülerinnen und Schüler Magie wirken kann. Und die Bedrohung, welche es zu besiegen gilt, fordert einiges an Mut, Vertrauen und Kreativität von den Jugendlichen. Die Gargoyles auf dem Cover bieten hier einen ersten Anhaltspunkt. Vor langweiligen Unterrichtsstunden wird mal beim Lesen verschont, dafür gibt es mit Norvilles Novitäten einen faszinierenden Laden der ganz besonderen Art, welchen die Kinder wiederholt im Ort aufsuchen.
Die Ashfield Academy ist für alle Magie- und Abenteuerfans einen Besuch wert und bietet ausreichend Material für eine ebenso gelungene Fortsetzung.
Buchhändler*in 772537
Dank ihrer mathematischen Begabung erhält Nicky ein Stipendium für die exklusive Ashfield Academy erhalten, die vor allem von Kindern reicher Familien besucht wird. Dort schließt sie Freundschaft mit dem schüchternen Shu, der raubeinigen Agatha und Pauly, die im Rollstuhl sitzt, und entdeckt, dass jeder von ihnen über magische Kräfte verfügt. Gemeinsam versuchen sie das Rätsel um mehrere junge Menschen zu lösen, die im Umfeld der Ashfield Academy spurlos verschwunden sind. Doch sind sie den dunklen Mächten gewachsen, die sie dadurch geweckt haben?
In flottem und humorvollem Ton werden die Ereignisse aus der Nickys Sicht erzählt. Sie ist eine sympathische Hauptfigur, die mutig und loyal ist, aber gleichzeitig einfühlsam und vernünftig bleibt. Die Frotzeleien der Freunde sorgen für unterhaltsame Momente und ihre magischen Abenteuer sind genau auf das anvisierte Publikum ab 11 Jahren zugeschnitten: spannend und dramatisch, aber nicht zu düster oder nervenaufreibend.
Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe rund um eine magische Akademie, die neugierig auf die Fortsetzung macht.
Rezensent*in 658031
Dieses Jugendbuch hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Idee das die Ashfield Acadamy eine ganz normale Schule ist in der es nur einige Schüler mit besonderen Fähigkeiten gibt fand ich seht gut.
Eine Gruppe von Außenseitern schließt sich zusammen, entdeckt ihre magischen Kräfte, muss mit den Coollen der Schule klar kommen und versucht ein altes Geheimnis zu lüften.
Der Jugendroman ist spannend geschrieben, dabei aber für das Alter angebracht. Es gibt eine Gruppe von unterschiedlichen Kindern, die alle nicht perfekt sind und gerade dadurch doch sympathisch werden. Ich glaube das hier jeder jemanden findet mit dem er oder sie gerne befreundet wäre und selbst die Abenteuer miterleben möchte.
Der Schreibstil ist gut zu lesen ohne zu komplizierte Begriffe, dabei bildlich und mitreißend. Ein wirklich spannender und toller Jugendroman voller Magie, Abenteuer und Spannung. Aber es geht eben auch um Freundschaft und Zusammenhalt um ein Internat das normal scheint es aber nicht ist und um ein Dorf das mit dieser Schule leben muss.
Die Vermehrung der Wasserspeier
Als Nicky ein Stipendium für die Ashfield Academy erhält, muss sie alleine mit Bahn und Bus anreisen, denn ihre Eltern können den familieneigenen Imbiss nicht schließen. Schon am Anreisetag missfällt ihr das elitäre Abendessen. Dann hört sie auch noch Sachen, die außer ihr niemand hört. Und dann verschwinden Schüler …
Die Jugend-Urban-Fantasy-Reihe, die Sophie Oldenstein mit diesem Band an den Start bringt, bedient sich der im Genre beliebten Ausgangssituation, dass ein junger Mensch mehr oder weniger überraschend auf ein Internat kommt. Das Besondere in dieser Hinsicht ist hier, dass es sich bei der Ashfield Academy um keine direkt magische Schule handelt. Viele Schüler besuchen diese Schule nur, weil sie eben ein elitäres Internat ist. Nur ein Teil der Schüler ist magisch begabt, ohne dass die anderen Schüler oder Lehrer davon wissen. Stipendien werden allerdings genau an diese vergeben, denn die Schule befindet sich auf einem alten Klostergelände, auf dem es eine starke magische Quelle gibt. Natürlich stehen die magisch Begabten auch im Fokus der Handlung. Auffällig ist, dass der Leser das genaue Alter der Protagonistin, die auch über ein magisches Talent verfügt, ohne es bisher bemerkt zu haben, nie erfährt. Lediglich aus den Altersangaben von Mitschülern kann man schlussfolgern, dass Nicky 12 oder 13 sein muss. Darüber hinaus kommen natürlich alle Elemente vor, die man aus derartigen Internats-Geschichten kennt. Fans dieses Sub-Genres werden sicher nicht enttäuscht werden, denn die Handlung entwickelt sich interessant und eigenständig, ohne Vorbilder zu kopieren. Da darf man auch die Fortsetzungen sicher gespannt sein.
Die Autorin setzt ihre junge Protagonistin als Ich-Erzählerin ein, womit der Leser immer nah an deren aktuellen Wissensstand bleibt.
Fazit:
Diese Reihe bietet ein neues magisches Internats-Abenteuer, dem es gelingt, seine Eigenständigkeit zu wahren.
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.
Die weitere Verbreitung erfolgt am Veröffentlichungstag.
Toller Einstieg in das Leben an der Ashfield Academy
Wer meint, das ist schon wieder so ein langweiliger Academy Roman wird enttäuscht sein. Denn die Ashfield Academy ist anders. Hier werden nämlich neben "normalen" Manschen auch Menschen mit magischen Eigenschaften unterrichtet. Keiner weiss in dem Dorf so richtig, was das Geheimnis der Academy ist und die Menschen, die keine Magie wirken könne, sind auch oft nach ein paar Jahren des Studiums wieder weg.
Doch alle anderen lernen hier ihre Fähigkeiten kennen. Nicky kommt in ein Zimmer mit Pauline. Das besondere an ihr ist, dass sie einen roten Blitz hat, sie sitzt nämlich in einem Rollstuhl. Gemeinsam mit zwei anderen Jugendlich versuchen sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, warum immer wieder Schüler spurlos verschwinden. Neben Pauline die aus der Gruppe etwas heraussticht sind auch die anderen beiden ziemlich unterschiedlich. Und das sorgt bei den Freunden hier und da zu Reiberein und manchmal auch mehr als das.
Die Freundschaft der vier, die so unterschiedliche sind und doch für sich einstehen und über ihre eigenen Schatten springen hat mir sehr gut gefallen. Neben dem ist die Geschichte extrem spannend und manchmal auch wirklich unheimlich. Der Schreibstil ist einfach und zugänglich, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
Eine spannende Geschichte über Freundschaft, Mut, anders sein, Vertrauen, Magie aber auch Abenteuer, Spannung, manche unheimliche und gefährliche Situationen und natürlich einem Ende, dass einen auf Band 2 warten lässt.
Klare Empfehlung, gut ab 12 Jahren lesbar
„Der Ruf des Wasserspeiers“ ist der erste Band der Ashfield Academy- Reihe von der Autorin Sophie Oldenstein.
Wir lernen Nicky kennen, die ein Stipendium für die mysteriöse Ashfield Academy erhält. Schon bald merkt sie, dass dieser Ort etwas ganz besonders ist. Neben dem Alltag auf der Academy erfährt sie zusammen mit ihren neuen Freunden, dass sie magische Kräfte besitzt. Den Zusammenhalt der Gruppe kann man immer wieder spüren, gerade als sie zusammen einen alten Kriminalfall verfolgen und das Dorf vor dunklen Mächten schützen müssen. Diese Ereignisse schweißen die Freunde immer weiter zusammen und ich fand es toll, dass jeder in der Gruppe etwas beitragen konnte.
Insgesamt gibt es eine düstere Atmosphäre, die immer wieder für Spannung sorgt, doch alles ist an das Lesealter ab 11 Jahren angepasst, sodass nichts zu gruselig wirkt. Den Internats Aspekt fand ich hier sehr gelungen und gerade die wachsende Freundschaft von Nicky, Agatha, Pauly und Shu fand ich sehr überzeugend. Sie hatten zunächst eher eine Außenseiter Position und haben Mut und Stärke in ihrer Freundschaft gefunden.
Der Schreibstil ist flüssig und die vielen Beschreibungen helfen sehr sich diese Welt vorstellen zu können. Auch die Kapitel haben angenehme Längen, sodass man auch Lesepausen einlegen kann. 220 Seiten finde ich für ein Jugendbuch ausreichend, dabei wird in diesem Auftaktband die Welt und die Umstände erklärt, sodass ich davon ausgehe, dass wir in den nächsten Bänden mehr über die Charaktere und die Magie erfahren werden.
Dies ist ein wirklich tolles Buch, welches ich sehr gerne weiterempfehlen werde.
Jules I, Buchhändler*in
Tolle Jugendfantasy mit Academy-Setting und Krimi-Plot. Und natürlich verlockt auch die tolle Ausstattung zu einem Kauf...
Rezensent*in 1146835
Der Zirkel
Nicky erhält ein Stipendium für die Ashfield Academy, doch auf dem Weg dorthin merkt sie, dass kaum jemand über die Academy sprechen möchte. Zwischen ihrem neuen Alltag im Internat, den seltsamen Regeln und neuen Bekanntschaften muss Nicky erkennen, dass an diesem Ort irgendwas nicht stimmt. Sie stößt auf einen alten, ungelösten Kriminalfall, den sie gemeinsam mit Agatha, Pauly und Shu lösen möchte. Doch können die Vier das wirklich schaffen?
Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers ist der erste Band der Reihe von Sophie Oldenstein für Kinder ab 11 Jahren. Die Stimmung des Buches ist eher düster, weswegen ich es vor allem jenen Kindern empfehlen würde, die auf etwas mehr Spannung und Gruselfaktor stehen, denn dann bekommt man auf jeden Fall eine spannende Geschichte.
Die Freundschaft zwischen Nicky, Agatha, Pauly und Shu ist besonders gelungen. Die Inklusion innerhalb der Geschichte ist so selbstverständlich, dass sie eine tolle Wirkung erzielt und Nicky zeigt sich als besonders loyale Protagonistin, die selbst kurze Bekanntschaften für wertvoll erachtet und alles gibt, um behilflich zu sein.
Die Atmosphäre des Buches ist düster, löst sich aber zum Ende hin etwas auf. Ich hätte mir noch mehr Tiefe im Internatsleben bzw. der Beschreibung der Academy gewünscht und damit selbst die Wirkung, die sie auf Ausstehende hat, erlebt. Das ist jedoch meine einzige Kritik am Auftakt der Ashfield Academy.
Buchhändler*in 2045044
Spannender Roman für Kinder ab 11 Jahren, die gerne Abenteuer erleben, viel Action mögen und die sich gerne gruseln; der Roman ist in sich abgeschlossen, trotzdem sind noch Fragen auf, die dem Leser wahrscheinlich in dem Fortsetzungsband beantwortet werden; spannend und sehr zu empfehlen
Zum Inhalt:
Nicky hat ein Stipendium erhalten und fährt dafür an die Ashfield Academy. Schon gleich am Anfang hat sie das Gefühl, dass hier irgendwas nicht stimmt. Dazu kommen noch seltsame Regeln und neue Bekanntschaften, mit denen gemeinsam sie ihre verborgenen magischen Kräfte entdecken. Dann erwachen aber dunkle Mächte und die Nicky und ihre Freunde müssen alles geben, um Ashfield zu retten.
Meine Meinung:
Ich mag ja Romane, die etwas mit magischen Fähigkeiten zu tun haben. Hier wird das mal wieder in einer sehr hohen Qualität abgeliefert, die einen dazu bringt, dass man einfach immer weiterlesen will. Das Buch ist zwar eigentlich für ein jüngeres Publikum gedacht, ist aber so geschrieben, dass auch ein älterer Leser Spaß an dem Buch haben wird. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet. Schön finde ich auch, dass die Geschichte um Ashfield weitergehen wird und freue mich schon darauf.
Fazit:
Hat mir gefallen
Bevor ich überhaupt angefangen habe zu lesen, hat mich das Cover neugierig gemacht. Die Akademie vor dem Vollmond, die magischen Wirbel, die bedrohlichen Wasserspeier und dazu diese auffällige pinke Farbe. Das wirkt ungewöhnlich und hat sofort dafür gesorgt, dass ich wissen wollte, was hinter dieser Kulisse steckt. Das Coverdesign ist für mich eindeutig ein Highlight und hat mich direkt dazu gebracht, das Buch aufzuschlagen.
Im Mittelpunkt steht Nicky, die überraschend ein Stipendium für die Ashfield Academy erhält. Sie kommt aus einem einfachen Elternhaus. Ihre Eltern betreiben einen Fish und Chips Imbiss und obwohl sie eine gute Schülerin ist, fragt sie sich ständig, warum ausgerechnet sie für diese elitäre Schule ausgewählt wurde. Diese Unsicherheit zieht sich durch die ersten Kapitel und macht sie sehr greifbar. Man versteht sofort, warum sie sich fehl am Platz fühlt und warum sie auf das freundliche Verhalten von Ben, Reggy und Sunita hereinfällt. Die drei scheinen sie aufzunehmen, doch schnell wird klar, dass ihre Motive nicht unbedingt selbstlos sind.
Die merkwürdigen Ereignisse, die Nicky erlebt, sorgen früh für Spannung. Das Klingeln, die fremden Stimmen, der Mitschüler, der sich scheinbar in Luft auflöst, und die Dorfbewohner, die der Akademie misstrauisch gegenüberstehen, schaffen eine Atmosphäre, die zwischen Neugier und Unbehagen pendelt. Gleichzeitig lernt Nicky nach und nach andere Schüler kennen, die der Geschichte Farbe geben. Agatha, die immer schwarz gekleidet ist und selten ein freundliches Wort übrig hat. Pauly, die mit ihrem Rollstuhl, dem roten Blitz unterwegs ist und kein Blatt vor den Mund nimmt. Schuten, der schüchtern ist und trotzdem wichtig für die Gruppe wird. Dazu kommen der jüngere Schüler Pip, der große Hund Padraig und Norville, der Ladenbesitzer, dessen Geschäft immer genau das bereithält, was man gerade braucht. Norville war für mich die interessanteste Figur, weil man nicht sofort erfassen kann, was er genau weiß und die Enthüllungen über ihn am Ende sehr spannend waren. Ich hoffe sehr, dass er im zweiten Band noch eine größere Rolle bekommt.
Die Welt rund um die Akademie ist interessant aufgebaut. Es gibt eine magische Quelle, von der die meisten Schüler nichts wissen. Nur einige von ihnen besitzen magische Fähigkeiten, die allerdings verschwinden, sobald sie erwachsen werden. Die Erwachsenen sind deshalb völlig ahnungslos, was die Vorgänge an der Schule betrifft. Carla York bildet die Ausnahme, da sie über die Quelle Bescheid weiß und als Mentorin für die Stipendiaten dient. Nicky und ihre Freunde müssen also das normale Internatsleben meistern und gleichzeitig im Geheimen herausfinden, was es mit der Magie und den Wasserspeiern auf sich hat. Diese werden bei Regen lebendig und sorgen für die richtige Portion Spannung. Einige Szenen sind gruselig, was genau richtig ist für Leser ab elf Jahren. Das offene Ende passt gut zur Dilogie und macht neugierig auf den zweiten Band, denn es gibt einige Enthüllungen, die man so nicht erwartet.
Trotz vieler gelungener Elemente vergebe ich vier Sterne. Die Akademie selbst bleibt für meinen Geschmack zu oberflächlich beschrieben. Ich hätte mir mehr Details gewünscht, um mich wirklich in Ashfield zurechtzufinden. Auch die Erwachsenen in der Akademie bleiben weitgehend blass, abgesehen vom Koch, der ständig exklusive Gerichte wie Hummercremesuppe und Trüffelrisotto für die reichen Schüler serviert. Der Ort rund um die Akademie wirkt ebenfalls sehr reduziert. Abseits von Norvilles Laden bekommt man kaum ein Gefühl dafür, wie das Dorf aussieht oder wer dort lebt. Es entsteht der Eindruck, als würden dort nur wenige Menschen wohnen, was der Geschichte etwas Atmosphäre nimmt.
Fazit: Das Buch bietet eine spannende Mischung aus Magie, Geheimnissen und glaubwürdigen Figuren, hat aber in der Ausgestaltung der Umgebung noch Potenzial. Die Lust auf Band zwei ist trotzdem da, denn die offenen Fragen und die letzten Enthüllungen machen neugierig auf das, was noch kommt.
Rezensent*in 596528
Geheimnisvolle Vorgänge im magischen Internat
Nicky erhält ein Stipendium für das altehrwürdige Internat Ashfield Academy. Bereits die Ankunft ist abenteuerlich und legt nahe, dass die Academy ein abgeschiedener Ort, eine eigene Welt für sich ist. Tatsächlich stellt sich bald heraus, dass einige Schüler magische Fähigkeiten haben, so auch Nicky selbst. Und schon sehr bald steckt sie mittendrin in Rivalitäten zwischen reichen Schülern und anderen Kindern, die aus bescheidenen Verhältnissen stammen und weder beliebt noch attraktiv sind. Rasch schließt Nicky Freundschaften und geht den Rätseln und Geheimnissen der Academy auf die Spur.
Die Autorin verwendet eine bildhafte Sprache, die den verwunschen scheinenden Ort vor dem inneren Auge lebendig werden lässt. Die Beschreibungen sind detailreich und gelungen. Es herrscht durchweg eine Atmosphäre der Spannung.
Nicky ist eine sehr sympathische Protagonistin, mutig und kameradschaftlich. Ihre neuen Freunde sind Außenseiter, jeder auf seine Art sehr liebenswert, auch ein bisschen schrullig.
Für Kinder und Jugendliche lässt das Buch eine ganz neue Welt entstehen, aber auch ich als Erwachsene habe das Lesen sehr genossen und freue mich auf einen zweiten Band!
Hierbei handelt es sich um den Auftakt der Reihe von Sophie Oldenstein, in der es um ein geheimnisvolles Internat geht - ein Ort voller Magie.
Der Schreibstil der Autorin ist dabei leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Die Atmosphäre ist magisch, geheimnisvoll und regnerisch - diese zieht sich durch das gesamte Buch und gestaltet die Geschichte ein wenig gruselig und definitiv unterhaltsam.
Die Hauptfigur Nicky und ihre neuen Freunde an der Ashfield Academy erleben so einiges, wobei Zusammenhalt und Freundschaft eine große Rolle spielen. Zudem liegt Magie in der Luft und jeder einzelne von ihnen entdeckt, was für Kräfte in ihnen steckt.
Obwohl das Setting eine Academy ist, was ich immer ganz besonders mag, erfährt man über den Unterricht dort eigentlich überhaupt nichts. Die Handlung spielt sich irgendwie immer außerhalb der Schulmauern und im Dorf ab.
Wirklich gestört hat es mich jedoch nicht, da die Geschichte auch so sehr fesselnd und unterhaltsam war.
Fazit: Ein magisch-gelungener Reihenauftakt mit einem geheimnisvollen und regnerischen Setting. Eine Geschichte voller Magie, in der Zusammenhalt und Freundschaft eine ganz große Rolle spielen. Ich fühlte mich die ganze Zeit gut unterhalten und vergebe daher auch 5 Sterne.
Wenn die Magie erwacht
Nicky Tomlin fährt mit dem Bus nach Ashfield, wo sie das nächste Schuljahr verbringen wird. Völlig überraschend hat sie das York-Stipendium der dortigen Eliteschule erhalten. Natürlich ist sie sehr aufgeregt und freut sich über die große Chance, die sie bekommt. Denn die Ashfield Academy ist eine Schule für Kinder reicher Eltern. Die Betreiber einer Fish and Chips-Imbissbude können ihrer Tochter normalerweise diesen Schulbesuch nicht finanzieren. Bei ihrer Ankunft lernt Nicky den Jungen Tip und Ladenbesitzer Norville nebst riesigem Hund Padraig im Dorf kennen, die sie freundlich empfangen. Werden ihre Mitschüler an der Academy auch so sympathisch sein?
Sophie Oldenstein hat mit der Ashfield Academy ein Setting geschaffen, das bei genauem Hinsehen nur wenig Ähnlichkeit mit Hogwarts aufweist. Hier gehen, abgesehen vom Reichtum, ganz normale Kids zur Schule. Spannend ist, ob und was der Ort möglicherweise mit ihnen macht.
Nicky ist sympathisch, clever und authentisch. Ihre Gedanken und Gefühle sind gut nachvollziehbar, sodass es leicht fällt, sie zu verstehen. Sie fühlt sich an der neuen Schule weder wohl noch willkommen. Zwar sind die älteren Schüler Ben, Sunita und Reginald sehr bemüht um sie, aber ihr Bauchgefühl warnt Nicky. Agatha, mit der sie das Zimmer teilt, ist abweisend und wortkarg. Auch zu den anderen Mitschülern wie Pauly und Shu bekommt sie zunächst keinen Draht. Zu allem Übel entpuppt sich das Luxusessen der Academy als Reinfall. Wer mag schon jeden Tag Hummersuppe oder Trüffelrisotto?
Die angebliche Mutprobe, die sie mit Ben, Sunita und Reggie auf dem Friedhof ablegen soll, entpuppt sich als magische Beschwörung. Die prompt krachend schiefgeht und Nicky in große Gefahr bringt. Ihre neuen Freunden lassen sie im Stich und es ist ausgerechnet die muffige Agatha, die Nicky aus ihrer missliche Lage rettet. Jetzt erkennt sie, wer ihre wahren Freunde sind. Aber was geht hier vor? Die Erlebnisse im Friedhof und die Erzählungen ihrer neuen Freunde öffnen Nicky die Augen: Magie!
Sophie Oldenstein ist mit ihrem neuen Buch ein spannender Mix gelungen. Nicky fühlt sich einsam und verlassen in der neuen Schule, ohne Freundin Jenny und ohne ihre Familie nebst Kater Hurley. Sie muss erst ankommen und Freunde finden. Echte Freunde, die auch mal muffig sind, aber Nicky weder manipulieren noch ausnutzen. Und dann ist da noch ihre magische Gabe, die sich plötzlich meldet. Segen oder Fluch?
Nach und nach findet Nicky ihren Platz, gewinnt echte Freunde, akzeptiert ihre übersinnliche Fähigkeit und lüftet das Geheimnis von Ashfield. Gemeinsam mit Agatha, Pauly und Shu erlebt sie ein aufregendes Abenteuer in magischer Atmosphäre, das nicht nur sie betrifft. Es geht um sehr viel mehr.
Mir hat der Auftakt der Dilogie sehr gut gefallen. Der Plot passt, die Hauptfigur ist sehr sympathisch. Genau wie ihre Freunde, die Außenseiter, die ihr Herz und ihre Stärke erst auf den zweiten Blick zeigen. Das Abenteuer war spannend und ist noch nicht zu Ende. Ich bin gespannt, was Teil zwei uns erzählt. Wer ist der Bösewicht, der hinter allem steckt?
Inzwischen setze ich mich in mein neues Lieblingsgeschäft "Norvilles Novitäten", streichle Padraig und lasse mir die Knusperdinos schmecken.
Für die Altersgruppe ab 10 geeignet und für alle Junggebliebenen.
4,5 Sterne
Das Buch war kurzweilig zu lesen, ist unterhaltsam und erinnert ein wenig an die Serie Wednesday. Mehr dazu erkläre ich dir unten im Text.
Cover und Ausstattung:
Das Cover wurde schön und stimmig gestaltet. Es zeigt viele Elemente aus der Geschichte wie z.B. die Protagonistin Nicky (von hinten), zwei Wasserspeier, die Akademie und Bäume. Bei der Farbgestaltung dominieren Blau- und Rosatöne. Die vielen Details wurden gekonnt miteinander kombiniert und bilden ein gelungenes Gesamtbild.
Meine Meinung zum Inhalt:
Der Klappentext klingt etwas epischer als die Story am Ende ist, doch war sie deswegen nicht minder spannender. Autorin Sophie Oldenstein beschrieb ihre Geschichte mit direkten Worten und schuf ein kleines, sowie feines Worldbuilding. Der Prolog versprach dramatisches, wenngleich er mir nicht in Erinnerung blieb. Als er relevant wurde, hatte ich ihn vergessen.
Zum Glück tat dies meinem Leseerlebnis keinen Abbruch, vielmehr fand ich die gesamte Geschichte spannend. Im ersten Kapitel traf ich direkt auf Nicky, deren Ankunft in der Ashfield Academy kurz bevorstand. Zugegeben, das Verhalten der Busfahrerin befremdete auch mich. Zum Glück war der weitere Empfang herzlicher und gab sogleich einen kurzen Einblick in das Leben der Dorfbewohner.
Nach diesem „Intermezzo“ fand ich rasch in die Geschichte hinein. Ich muss zugeben, dass mich so manches Story-Element an die Serie „Wednesday“ erinnerte und zwar auf positive Weise. Das Setting war gut erdacht und hatte seinen eigenen Charakter. Die Akademie trug weit mehr in sich, als es von außen schien. Wobei eigentlich nicht der Ort der Grund war, sondern einige Schüler. Nach und nach traf ich auf verschiedene Protagonistinnen und Protagonisten wie Pip, Norville, Ben, Agatha, Pauly, Shu und ein paar mehr.
Einige von ihnen machten es mir ziemlich schwer sie zu mögen, andere erschienen mir als zu freundlich. Ich hatte den Eindruck, dass etwas ganz und gar nicht stimmte. Was sich im weiteren Verlauf bestätigen sollte. Mit der Zeit nahm immer mehr Magie Einzug. Es kam zu spannenden und nervenaufreibenden Wendungen. Gleichzeitig war ich ein wenig verwundert, dass trotz unflätigem und teilweise gemeinen Verhalten untereinander Freundschaften entstanden.
Über die Handlung kann ich aus Spoilergründen nicht mehr verraten. Ich möchte, dass du das Abenteuer unvoreingenommen erleben kannst. Ich selbst habe das Lesen genossen und war überrascht, wie schnell ich durch die Seiten flog. Ich las das Buch innerhalb eines Tages, weil die Geschichte flüssig und spannungsreich beschrieben wurde.
Ich erlebte Höhen und Tiefen, emotionale Momente, Selbstzweifel und Teamgeist. Einsicht wurde gezeigt und Fehler zugegeben. Der finale Showdown brachte ein starkes und actiongeladenes Ende mit sich, dass weitere Überraschungen bereit hielt. Ein paar kleinere Fragen blieben dennoch offen. Perfekt für die Fortsetzung.
Fazit:
Der erste Band rund um Nicky und die Ashfield Akademie war spannungsgeladen und ereignisreich. Es boten sich viele Momente zum Mitfiebern. Trotz widriger Umstände entstanden Freundschaften und Zusammenhalt. Die Protagonistinnen und Protagonisten erlebten Höhen und Tiefen, sowie emotionale Momente und ein actionreiches Finale. Zwischendurch wurde es richtig gefährlich, doch wurden auch diese Situationen gemeistert. Das Buch las sich ziemlich rasch und ist bestens für Kinder ab 11 Jahren geeignet. Es zeigt gut, was man erreichen kann, wenn man aufeinander eingeht und nicht feindselig ist. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Rezensent*in 643413
Ein Internat mit einem alten Geheimnis – Gänsehaut garantiert. Nicky erhält ein Stipendium für die rätselhafte Ashfield Academy und lässt ihr bisheriges Leben hinter sich. Zwischen Internatsalltag, seltsamen Regeln und neuen Bekanntschaften spürt sie schnell, dass an diesem Ort etwas nicht stimmt. Gemeinsam mit Agatha, Pauly und Shu entdeckt sie ihre verborgenen magischen Fähigkeiten – und stößt auf einen alten Kriminalfall. Als dunkle Mächte erwachen und das nahe Dorf bedrohen, müssen die vier über sich hinauswachsen, um Ashfield zu retten. Außenseiterinnen entdecken ihre Kräfte, retten ein Internat – und ein ganzes Dorf. Atmosphärisch und leicht gruselig - mit starken Identifikationsfiguren.
Dieses Buch hat mich schon nach wenigen Seiten in den Bann gezogen. Schnell war ich in der Handlung mitten dabei und an der Seite von Nicky. Die Neugierde war geweckt zu erfahren, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet. Ich wurde nicht enttäuscht. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung versetzte mich in eine andere magische Welt voller geheimnisvoller Wesen und Dinge. Die verschiedenen Charaktere sind gut vorstellbar und jeder ist für sich einzigartig und einmalig. Sie entwickeln sich auch entsprechend weiter. Die eigene Fantasie wird angeregt und das Kopfkino bekommt einiges zu tun. Die Handlung ist nachvollziehbar, wenn auch an manchen Stellen etwas vorhersehbar. Was aber der entstehenden Leseatmosphäre und dem Lesegenuss nicht geschadet hat. Die einzelnen Botschaften kommen gut und verständlich an. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und interessante Ereignisse und Wendungen lassen keine Langeweile aufkommen. Nun warte ich auf den Nachfolgeband
Rezensent*in 1885134
Schon nach wenigen Minuten war ich vollkommen in die Geschichte vertieft. Hauptprotagonistin Nicky war mir schnell sympathisch und gemeinsam haben wir Ashfield und die Umgebung erkundet und kennengelernt. Ihre Unsicherheiten waren für mich logisch erklärt und nachvollziehbar.
Schnell wird sie von einem Trio aufgenommen, ihre Zimmergenossin dagegen scheint unsympathisch.
Immer weitere sonderbare Dinge passieren in Nickys Umgebung, seit sie in Ashfield angekommen ist. Stimmen, Klingeln im Kopf...
Nach und nach werden weitere Charaktere in die Geschichte eingestreut. Unteranderem Pauly, die in ihrem "Roten Blitz", einem Rollstuhl, sitzt. Das war mal wieder was Neues beim Lesen.
Es gibt nur wenige erwachsene Personen, der Koch wird dank seiner ausgefallenen Speisen angeschnitten. Präsenter dagegen sind zum Beispiel Norville mit seinem mysteriösen Laden, der alles bietet, was man braucht und die hilfsbereite Carla.
Das Buch wird für Mädchen und Jungen ab elf Jahren beschrieben, kann aber durchaus auch ältere Leser erfreuen.
Die Auflösung der Wasserspeier hat mir gefallen und war schlüssig und Ich bin bereit für Teil zwei
Bibliothekar*in 1912186
„In Ashfield ist etwas im Wasser“
Die 13-jährige Nicky Tomlin hat es geschafft. Mit einem Stipendium der Ashfield Academy reist sie vom heimischen Exeter in die Cotswolds, um das kommende Schuljahr an dem dortigen Eliteinternat zu verbringen.
Schon das Städtchen Ashfield birgt bei Nickys Ankunft reichlich Skurriles und Geheimnisvolles, aber auch Liebenswertes. Als sie an der Schule selbst allerlei Leuten begegnet, in deren Nähe die merkwürdigsten Dinge geschehen, wird ihr klar, dass an diesem Ort nichts so ist, wie es scheint. Eher unfreiwillig bemerkt Nicky auch an sich selbst beunruhigende Veränderungen. Unversehens findet sie sich unter all den privilegierten Schüler:innen in einer Gruppe von Außenseitern wieder, die sich zusammen auf die Suche nach einem verschwundenen Schüler machen. Denn in Ashfield lauern Gefahren, denen man sich nicht alleine stellen sollte und es liegt Magie in der Luft…oder im Wasser?
Im ersten Band ihrer magischen Dilogie nimmt Sophie Oldenstein ihre jungen Leser:innen mit nach England in ein Dark Academia Setting mit phantastischen Elementen à la Harry Potter. Mit Nicky hat die Autorin eine außergewöhnliche und gleichzeitig unheimlich nahbare Heldin geschaffen, die es den Leser:innen leicht macht, sie ins Herz zu schließen. Auch Agatha, Paulie und Shu - die Gruppe von Außenseitern, denen sich Nicky anschließt - werden mit viel Humor, Mut und Herz schnell nicht nur zu ihren Freunden, sondern begeistern auch die Lesenden. Die Kombination aus einer gehörigen Portion Magie, einer Art von phantastischen Wesen, die einem in der Kinderliteratur nicht besonders oft begegnet, und viel trockenem Humor macht diese spannende Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und Überwinden von Grenzen zu einem Leseerlebnis, das Lust darauf macht zu erfahren, wie es an der Ashfield Academy weitergeht.
Bibliothekar*in 1933933
Die Geschichte ist voller Spannung und vieler Wendungen, sodass man immer weiterlesen möchte. Die Hauptfiguren sind sehr unterschiedlich, aber genau deshalb ergänzen sie sich gut. Die Atmosphäre mit der magischen Schule und vielen Geheimnissen war auch interessant.
Super für alle, die Fantasy, Magie, spannende Rätsel und Abenteuer mögen. Es ist manchmal ein bisschen gruselig aber nie unheimlich.
Wo ist Oliver?
Nicky bekommt ein Stipendium für die Ashfield Academy. Sie schließt dort neue Bekanntschaften und merkt, dass etwas nicht stimmt. Mit Agatha, Pauly und Shu entdeckt sie ihre magischen Fähigkeiten und stößt auf einen alten Kriminalfall. Dunkle Mächte erwachen und bedrohen das Dorf. Die vier Freunde müssen es retten. Ein Büch für Jugendliche/Kinder ab elf Jahren.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich ganz gut lesen, ist ja auch ein Kinder- bzw. Jugendbuch. Es gab auch keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss stören konnten. In der Geschichte war ich bald drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Es geht darum, sich mit dem richtigen Menschen anzufreunden und das sind die vier Nicky, _Shu, Agatha und Pauly. Agathas Fr3eund Oliver ist verschwunden und die vier versuchen herauszufinden wieso und wo er ist. Wird ihnen das gelingen? Mit der Zeit stellt sich heraus, dass es nicht nur um Oliver geht. Dies ist ein Kinder bzw. Jugend Fantasy Roman. Er war spannend´, hat mir gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Ich habe mit den Freunden gebangt und gezittert, mich aber auch gefreut. Und ich bin gespannt auf das zweite Buch, denn es ist eine Dilogie. Von mir eine Weiterempfehlung sowie fünf Sterne.
Katharina W, Rezensent*in
Nicky erhält ein Stipendium für die Ashfield Academy und studiert plötzlich zwischen sehr elitären Schüler:innen. Zu Beginn scheinen diese ihr gegenüber sehr freundlich gestimmt zu sein, bis sie sie bei erster Gefahr zurücklassen. Dafür erhält Nicky Unterstützung von unerwarteter Seite. Gemeinsam machen Nicky und ihren neuen Freunde sich daran, das Rätsel der Akademie zu lösen.
Schon zu Beginn des Buches merkt man, dass nicht überall alles ohne Magie zugeht, auch wenn das keiner als solches benennt. Zur selben Zeit lernt Nicky die ersten Personen kennen, von denen man sofort einige ins Herz schließt, während man einige andere erst nicht zuordnen kann oder falsch einsortiert. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Charaktere sehr unterschiedlich geschrieben wurde und durch diese verschiedenen Persönlichkeiten automatisch mehr Tiefe erhalten, ebenso wie die Tatsache, dass nicht alle von Anfang an sonderlich liebenswert erscheinen.
Gut gefallen hat mir auch, dass man mit Nicky erst herausfindet, welche Magie sich an diesem Ort befindet und was diese zu bedeuten hat. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, um zu erfahren, ob meine Vermutung der Wahrheit entspricht.
Erwähnenswert ist neben der ethische Diversität auch die normale Integration einer Behinderung im Buch. Mehr davon. ❤️
Etwas gewöhnen musste ich mich erst an die Seitenabdeckung. Diese ist sehr hübsch, aber anfangs wusste ich nicht, wohin damit, ohne sie kaputt zu machen.
Stefanie G, Rezensent*in
Der erste Band der Reihe und ich freue mich schon auf den nächsten. Das Cover vermittelt schon etwas magisches und unvorhersehbares und so geht es auch im Buch vor sich. Der Schreibstil ist fließend und mit der richtigen Menge an Adjektiven ausgestattet, sodass es sich sehr gut lesen lässt, man sich aber auch alle Figuren und die Umgebungen vorstellen kann.
Durch die einfach gestalteten Sätze ist das Buch für jüngere Leser sehr gut selbst zu lesen, aber nicht langweilig. Zusammen mit Nicky entdeckt der Leser Ashfield, die Academy und Magie. Da Nicky zuvor noch nichts davon gehört hatte, kann der Leser ebenso wie Nicky alles von Anfang an entdecken.
Schon von Beginn hat spürt man, dass es in der Ashfield Academy mehr zu entdecken und lernen gibt, als an einer normalen Schule. Interessant finde ich den Ansatz, dass die Lehrer nicht Bescheid wissen und auch nicht alle Schüler. Das wird in den nächsten Bänden hoffentlich noch etwas ausführlicher dargestellt, denn die Magie muss ja von den anderen übersehen werden. Dies wird zwar im Buch angesprochen, hat bisher aber noch nicht zu komischen Szenen geführt.
Angelegt ist auch schon das nächste Abenteuer, auf das ich mich sehr freue.
Leider habe sich ein paar Rechtsschreib- und Zeichensetzungsfehler eingeschlichen.
Rezensent*in 1440475
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Es passt gut zur Geschichte und macht neugierig auf die Geschichte.
Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Besonders das Akademie-Setting hat es mir angetan und hat dafür gesorgt, dass ich gerne in die Geschichte eingetaucht bin.
Das Buch ist sehr altersgerecht geschrieben. Dadurch konnte ich als erwachsene Leserin leider keine besonders enge Bindung zur Protagonistin aufbauen. Für Leserinnen und Leser der eigentlichen Zielgruppe dürfte das jedoch kein Problem sein.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Geschichte ist spannend und interessant.
Insgesamt ist *Ashfield Academy* ein gelungenes Kinderbuch, das mich vor allem mit seinem Setting überzeugen konnte.
Nele W, Buchhändler*in
Eine spannende Fantasy Geschichte. Auch wenn 'magische Person aus der nicht magischen Welt' nicht unbekannt ist, wird diese Geschichte doch neu und spannend erzählt. Äußerst Liebenswete Charaktere und ich warte gespannt auf Teil 2.
Josi R, Rezensent*in
Der Start in die Schulzeit an der Ashfield Academy ist mir sehr leicht gefallen. Die düsterere Atmosphäre macht das Setting geheimnisvoll und spannend. Die Charaktere scheinen alle etwas zu verbergen und man merkt sofort, dass in dieser Academy etwas Magisches vor sich geht.
Nicky ist eine sympathische Protagonistin, die ihrem Alter entsprechend handelt. Sie sucht neue Freunde, ist ein wenig draufgängerisch, gleichzeitig aber auch etwas ängstlich und sehr vertrauensselig.
Ihre Freunde Pauly, Pip und Shu habe ich schnell ins Herz geschlossen. Die drei sind loyal und unterstützen Nicky, wo sie nur können. Bei Agatha war ich anfangs hin- und her gerissen... Einerseits ist sie mutig und setzt sich für ihre Freunde, Familie und sogar Fremde ein. Andererseits ist sie jedoch oft herrisch und wird schnell unfair. Das finde ich gerade ihren Freunden gegenüber gemein und unangebracht. Diese Seite legt sie bis zum Ende nicht ab, weshalb sie mir leider unsympathisch geblieben ist. Für eine Jugendliche, die gerne Freunde hätte und sich zugehörig fühlen will, wirkt ihr Verhalten einfach zu grob, gemein und gehässig....
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre und die durchgehend hohe Spannung in der Geschichte. Ich wollte zu keinem Zeitpunkt das Buch aus der Hand legen und war ständig neugierig darauf, zu erfahren wie es weitergeht. Band Band 2 steht deshalb für mich auf jeden Fall auf der Leseliste, denn es bleiben noch so einige spannende Fragen offen.
Ich würde Ashfield Academy jedem empfehlen, der Lust auf ein düsteres Academy-Setting mit Wednesday-Vibes für jüngere Lesende hat. Wer Spannung, Geheimnisse und magische Talente sucht, ist hier genau richtig.
Geheimnisse hinter alten Mauern
Nicky erhält überraschend ein Stipendium für die geheimnisvolle Ashfield Academy. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft wird klar, dass an diesem Internat nichts gewöhnlich ist. Seltsame Ereignisse, rätselhafte Wasserspeier und verborgene Magie begleiten ihren Alltag. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Agatha, Pauly und Shu entdeckt sie nicht nur besondere Fähigkeiten, sondern stößt auch auf ein altes Geheimnis, das die Academy und das umliegende Dorf bedroht.
Die Ashfield Academy wirkt von Beginn an mystisch und lädt dazu ein, ihre vielen Geheimnisse Stück für Stück zu entdecken. Das Internatssetting harmoniert dabei hervorragend mit den Fantasy-Elementen und sorgt für eine spannende Mischung aus Abenteuer, Mystery und Magie. Besonders gelungen ist zudem die Freundschaft zwischen den vier Hauptfiguren. Sie wachsen glaubwürdig zusammen und ergänzen sich mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten. Themen wie Zusammenhalt, Mut und Selbstvertrauen werden dabei ganz selbstverständlich in die Geschichte eingebunden. Der Schreibstil ist zudem flüssig und gut verständlich, sodass man schnell in die Handlung eintaucht. Die Geschichte bleibt durchgehend spannend und bietet immer wieder überraschende Wendungen. Das Magiesystem und der Schulalltag bleiben jedoch noch recht oberflächlich, sodass manches eher angedeutet als wirklich vertieft wird. Da es sich um einen Reihenauftakt handelt, darf man hier sicherlich auf die Nachfolgebände gespannt sein.
Ein gelungener Start in eine vielversprechende Jugend-Fantasyreihe, die mit einer stimmungsvollen Academy, sympathischen Figuren und einer spannenden Geschichte Lust auf mehr macht.
Meike S, Rezensent*in
Gefährliche Kreaturen
Nicky ist neu auf der Ashfield Akademy. Alles ist anders, merkwürdig und es gibt seltsame Regeln. Auch die Schüler verhalten sich eigenartig, manche sogar feindselig. Nicky ist froh als sie neue Freunde findet. Agatha, Pauly und Shu . Zusammen versuchen sier die Geheimnisse dieses alterwürdigen und doch bedrohlich wirkenden Gemäuer zu ergründen. Es wird gefährlich, magisch und sogar lebendsbedrohend. Doch die Freunde halten zusammen, denn nur als Gemeinschaft können sie das Böse besiegen.
Ein guter Auftakt, gruselig, spannend und voller Magie. Die Geschichte entwickelt sich und die cleveren Protagonisten sind mutig und man findet schnell einen Zugang zu der Handlung.
Im Mittelpunkt des Kinder- und Jugendbuchs steht Nicky, die Dank ihrer mathematischen Begabung, ein Stipendium für die elitäre Ashfield Academy bekommen hat. Im Internat schließt sie Freundschaft mit ihrer Zimmergenossin, der raubeinigen Agatha, dem schüchternen Shu und Pauly, die im Rollstuhl sitzt. Bald entdeckt sie, dass jeder von ihnen über magische Kräfte verfügt, sie selbst eingeschlossen. Gemeinsam versuchen sie, das Rätsel um mehrere junge Menschen zu lösen, die im Umfeld der Ashfield Academy spurlos verschwunden sind. Als dunkle Mächte erwachen und das nahe gelegene Dorf bedrohen, bilden sie einen magischen Zirkel, um Ashfield zu retten.
Der Schreibstil der Autorin Sophie Oldenstein ist fließend und gut an die Jugendsprache angepasst. Vor allem die Frotzeleien der Freunde untereinander, die für die angesprochene Lesekohorte der 10 bis 13-jährigen typisch sind, wurden gut getroffen. Inhaltlich und in bildlicher Umsetzung ist das magische Abenteuer ebenfalls auf anvisierte Altersgruppe zugeschnitten: fesselnd, nicht zu düster, mit einem nachvollziehbaren Spannungsbogen ausgestattet. Die Figuren sind lebendig gezeichnet. Persönlich hat mir Pauly am besten gefallen, da sie am authentischsten beschrieben wird. Auch die Nebenrollen sind sehr gut charakterisiert.
Einige Handlungselemente erinnern zunächst an die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, also an Harry Potter. Dieser Eindruck hält jedoch nicht lange stand, da die Ashfield Academy keine Zauberschule, sondern eben nur ein elitäres Internat ist. Nur ein Teil der Schüler:innen ist magisch begabt, ohne dass es Mitschüler oder Lehrer wissen. Stipendien werden nur an magisch begabte Jugendliche vergeben.
Bei einem Kinderbuch ist auch das Cover für den Kauf ausschlaggebend. Es wurde farblich stimmig gestaltet und zeigt viele Elemente aus der Geschichte wie z.B. Nicky (von hinten), zwei Wasserspeier, die Akademie und Bäume. Die vielen Details bilden ein gelungenes Gesamtbild und man kann die Geschichte nach dem Lesen noch einmal Revue passieren lassen.
Die Autorin hat sich mit diesem Kinderbuch an Themen wie Mut, Freundschaft und Inklusion herangewagt, was ihr sehr hoch anzurechnen ist. Etwas mehr Tiefgang hätte der Geschichte jedoch gutgetan.
Ich durfte dieses Buch Probelesen und es hat mir auch als Erwachsene Person sehr gut gefallen. Die Autorin Sophie Oldenstein schafft es eine spannende Armosphäre zu bilden, ohne dabei zu viele Beschreibungen zu machen. Was ich gerade für jüngere Leser wichtig finde.
Die Geschichte um Nicky und ihre Freunde ist toll beschrieben und der Zusammenhalt zwischen den Freunden wächst von Kapitel zu Kapitel.
Nicky erhält in der Story unerwartet ein Stipendium an der Ashfield Academy. Sie findet aber ziemlich schnell heraus, dass ebendiese keine normale Schule ist. Es bildet sich eine heimelige Atmosphäre mit den Dorfbewohnern.
Es gilt die Geschichte der Schule zu ergründen und was hinter den Geheimnissen steckt. Ein paar „Bösewichte“ sind natürlich auch dabei. Alles was ein schönes Jugendbuch benötigt. Ich würde es meiner Tochter ab neun Jahren zum Lesen geben. Aber auch ich hatte viel Spaß und freue mich auf Fortsetzungen.
Ich habe mich tatsächlich von dem schönen Cover verleiten lassen das Buch zu lesen. Ich mag es wie die Akademie im Hintergrund aufragt, der angedeutete Wald, die Wasserspeier und das kontrastreiche Pink. Das Cover sah einfach einladend und spannend aus, so dass es sofort mein Interesse geweckt hat.
Die Geschichte wird aus Nickys Sicht geschrieben in Ich-Form, das mag ich immer sehr gerne, weil ich dann das Gefühl habe direkt dabei zu sein und ich komme so auch besser in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Sie Sätze haben eine angenehme Länger, man stolpert über keine Fremdwörter. Es lässt sich sehr flüssig und angenehm lesen. Es ist definitiv nicht anspruchsvoll. Die Umgebung wird gut beschrieben, so dass man sich alles sehr bildlich vorstellen kann.
Nicky, Agatha, Pauly und Shu (und auch Pip) sind alle sehr liebenswerte Charaktere. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen. In dem Buch werden der Zusammenhalt und die Freundschaft sehr gut hervorgehoben. Agatha war mir im ersten Moment etwas suspekt mit ihrer Art, leider wurde dies auch nicht besser.
Erst ab der Hälfte dämmerte es mir, dass ich gerade ein Kinderbuch lese. Das Alter der Kinder wird nie benannt. Es wird nur von Stufen geredet. Pip ist in der 1. Stufe, Nicky und ihre Freunde in der 3. usw. Tatsächlich war mir nicht wirklich bewusst, dass die Protagonistin so jung ist, aber dies empfand ich als überhaupt nicht stören und konnte ungehindert die Geschichte weiterlesen, nur hatte ich nun einen anderen Blick auf das Buch und meine Erwartung hat sich geändert.
Ich fand es tatsächlich auch sehr spannend, mir hat es gefallen, wie die Geschichte sich aufgebaut hat, welche Geheimnisse gelüftet wurden und auch wie es dann tatsächlich geendet hatte.
Norville und Padraig haben das Buch dann einfach nur noch klasse gemacht. Ich empfand jeden Besuch der Kinder in seinem Laden einfach nur toll und habe gerne über ihn und seinen Hund gelesen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich mit falschen Erwartungen ins Lesen gegangen bin. Das Buch wird ab 11 empfohlen und dem stimme ich auch zu 100 % zu. Es lässt sich flüssig lesen, es ist spannend und es macht Lust auf mehr, auch wenn man schon lange Erwachsen ist.
Buchhändler*in 1691484
**„Das Buch war eine kurzweilige und unterhaltsame Lektüre, die mich mit ihrem besonderen Charme ein wenig an die Serie „Wednesday“ erinnert hat – allerdings mit einer ganz eigenen Geschichte und Atmosphäre.**
### Cover und Gestaltung
Das Cover ist liebevoll und passend zur Handlung gestaltet. Es vereint viele wichtige Elemente der Geschichte: die Protagonistin Nicky, die Akademie, geheimnisvolle Wasserspeier und die umgebende Natur. Die Kombination aus Blau- und Rosatönen wirkt harmonisch und verleiht dem Cover eine magische, leicht geheimnisvolle Stimmung. Die zahlreichen Details wurden sorgfältig miteinander verbunden und ergeben ein stimmiges Gesamtbild.
### Meine Meinung zum Inhalt
Der Klappentext verspricht eine sehr große und epische Geschichte, doch auch wenn die Handlung etwas kleiner ausfällt als zunächst erwartet, verliert sie dadurch keineswegs an Spannung. Sophie Oldenstein erzählt ihre Geschichte mit einer klaren, direkten Sprache und erschafft dabei ein überschaubares, aber liebevoll gestaltetes Worldbuilding.
Der Prolog weckt zwar Erwartungen auf dramatische Ereignisse, blieb mir zunächst jedoch nicht besonders im Gedächtnis. Als die darin enthaltenen Informationen später wichtig wurden, hatte ich den Einstieg bereits etwas vergessen. Trotzdem hat dies meinem Leseerlebnis keinen Abbruch getan, denn die Geschichte konnte mich schnell fesseln.
Bereits im ersten Kapitel lernen wir Nicky kennen, die kurz vor ihrer Ankunft an der Ashfield Academy steht. Der Empfang verläuft zunächst etwas ungewöhnlich, doch schon bald erhält man einen ersten Einblick in die Umgebung und das Leben der Menschen dort. Danach findet man schnell in die Handlung hinein.
Besonders spannend fand ich das Setting der Akademie. Die Geschichte erinnert in einigen Punkten an **„Wednesday“**, was ich jedoch als positive Parallele empfunden habe. Die Ashfield Academy wirkt geheimnisvoll und verbirgt deutlich mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Dabei sind es vor allem die Schülerinnen und Schüler, die den besonderen Reiz des Ortes ausmachen.
Nach und nach begegnet Nicky verschiedenen Figuren wie Pip, Norville, Ben, Agatha, Pauly und Shu. Einige Charaktere waren mir sofort sympathisch, während andere mich durch ihr Verhalten zunächst eher skeptisch gemacht haben. Oft hatte ich das Gefühl, dass hinter manchen Personen mehr steckt, als sie zeigen – und diese Vermutung sollte sich im Verlauf der Geschichte bestätigen.
Mit zunehmender Handlung gewinnt die Magie immer mehr an Bedeutung. Spannende Wendungen, überraschende Entwicklungen und gefährliche Situationen sorgen dafür, dass die Geschichte nicht an Spannung verliert. Besonders interessant fand ich, wie sich trotz Konflikten, Vorurteilen und schwieriger Momente Freundschaften entwickeln und die Figuren lernen, zusammenzuhalten.
Aus Spoilergründen möchte ich nicht zu viel über die Handlung verraten. Die Geschichte sollte am besten ohne große Vorkenntnisse entdeckt werden. Ich selbst war überrascht, wie schnell ich durch die Seiten gekommen bin, denn der flüssige Schreibstil und die abwechslungsreiche Handlung haben mich immer weiterlesen lassen.
Ich habe die Figuren durch verschiedene Höhen und Tiefen begleitet, emotionale Momente erlebt und gesehen, wie sie mit Selbstzweifeln umgehen, Fehler eingestehen und über sich hinauswachsen. Der große Showdown sorgt schließlich für ein actionreiches Finale mit einigen Überraschungen. Zwar bleiben ein paar Fragen offen, doch genau das macht neugierig auf die Fortsetzung.
### Fazit
Der Auftakt rund um Nicky und die Ashfield Academy ist ein spannendes und ereignisreiches Abenteuer, das viele Momente zum Mitfiebern bietet. Trotz schwieriger Ausgangssituationen entstehen Freundschaften, Zusammenhalt und gegenseitiges Vertrauen. Die Charaktere entwickeln sich weiter, erleben emotionale Herausforderungen und müssen sich gefährlichen Situationen stellen.
Das Buch liest sich schnell und eignet sich besonders für junge Leserinnen und Leser ab etwa 11 Jahren. Es vermittelt auf schöne Weise, wie wichtig Offenheit, Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis sind.
Eine unterhaltsame Fantasy-Geschichte mit einer geheimnisvollen Akademie, sympathischen Figuren und einer guten Botschaft. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung!
**Bewertung: 5 von 5 Sternen**
Susanne B, Rezensent*in
Die Geschichte von Nicky und ihren Freunden an der Ashfield Academy zog mich von Beginn an in ihren Bann und ich flog nur so durch die Seiten. Ich habe mich in Norville Novitäten - Laden verliebt und Norville und Pip und auch der riesige, wilde Hund sind mir schnell ans Herz gewachsen. Dazu kommen die vielen Geheimnisse und als Leser möchte man natürlich wissen, was dahinter steckt, was es mit den magischen Elementen und den verschwundenen Kindern auf sich hat. Einen gewissen Gruselfaktor hat das Buch auch. Ich bin total gespannt auf Band 2.
Barbara K, Rezensent*in
Spannender Auftakt mit magischem Potenzial
Sophie Oldensteins Debütroman besticht durch eine geballte Ladung Spannung und Action. Die magischen Elemente geben dem Buch noch einen besonderen Touch. Ein sehr guter Auftakt der Reihe, der Lust auf mehr macht.
Die Autorin greift in diesem Buch auf viele bekannte und bewährte Elemente zurück. Dennoch schafft sie es, der Geschichte ihren eigenen, ganz persönlichen Stempel zu geben und etwas Besonderes zu erschaffen. Leider gab es aber auch die eine oder andere Unstimmigkeit in der Handlung, daher bekommt das Buch von mir nicht die volle Punktezahl.
Die Internatsschule Ashfield Academy hat bei mir für einige Überraschung gesorgt. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Zauberschule handelt. Dies ist aber nicht der Fall, wenn es auch einige magisch begabte Schülerinnen und Schüler gibt. Die Kombination finde ich sehr spannend, wobei mir nach dem ersten Band nicht ganz klar ist, ob der Lehrkörper von den magischen Fähigkeiten weiß. Gleiches gilt für die anderen Schülerinnen und Schüler. Hier hätte ich mir ein paar erklärende Worte gewünscht, da so einfach viele offene Fragen geblieben sind.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und an die empfohlene Altersgruppe angepasst. Die Sätze sind recht einfach gehalten. Dennoch verzichtet Sophie Oldenstein nicht auf ausführliche Beschreibungen. Die Schule und die Umgebung kann man sich gut vorstellen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass sie noch ein wenig mehr Zeit und Energie in die Erklärung der Welt investiert hätte. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies in den weiteren Bänden der Fall ist.
In diesem Band wird nur eine überschaubare Anzahl von Personen eingeführt. Nicky, Agatha, Pauly und Shu sind eine interessante, aber auch eine recht klischeebehaftete Truppe. Das Zusammenspiel der Charaktere funktioniert und man merkt deutlich, dass alle ihre Stärken und Schwächen haben. Dennoch fand ich die Verhaltensweisen zwischen den Personen manchmal ein wenig zu hart. Der Umgangston ist für meinen Geschmack manchmal ein wenig zu rau.
Alles in allem ist dies eine solide Mischung aus Kriminalfall, Fantasyroman und Internatsgeschichte. Die Academy bietet noch einiges an Potential und es bleibt noch ein wenig Luft nach oben. Dennoch macht das Buch Lust darauf, die Reihe weiterzuverfolgen.
Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die auf der Suche nach einer magischen Geschichte mit viel Spannung sind.
Corinna J, Rezensent*in
Das Buch hat mir gut gefallen. Sehr flüssiger Schreibstil. Auch für jüngere Leser geeignet. Eher leichtes Fantasy
Rezensent*in 594461
Zum Inhalt:
Nicky ist ganz aufgeregt, weil sie ein Stipendium für die rätselhafte Ashfield Academy erhält. Doch ihr Start an der neuen Schule ist alles andere als leicht. Denn nicht nur, dass sie eine unfreundliche Zimmernachbarin hat, scheint die Clique, die ihr alles in der Schule zeigt, nicht ganz ehrlich mit ihr zu sein. Wäre das noch nicht genug, kann Nicky plötzlich nicht nur die Gedanken der anderen Schülerinnen und Schüler hören, sondern an der Academy geschehen merkwürdige Dinge. Zusammen mit Agatha, Pauly und Shu versucht Nicky, dem auf den Grund zu gehen. Dabei stoßen sie auf dunkle Mächte, die nicht nur die Academy bedrohen, sondern das ganze Dorf.
Meine Meinung:
Jeder der vier Freunde hat nicht nur einen eigenständigen Charakter, sondern alle haben eine individuelle magische Fähigkeit, durch die sie sich gut ergänzen. Es war interessant, mit ihnen gemeinsam zu entdecken, wie weit ihre Fähigkeiten reichen und wie sehr sie durch die Gründung ihres Zirkels mit der Zeit wachsen. Am sympathischsten von den vier Freunden waren mir Nicky und der schüchterne Shu. Nicky ist ein intelligentes Mädchen, das sich erst mal in der Ashfield Academy zurechtfinden muss. Schon allein, weil sie aus einem ganz anderen sozialen Umfeld stammt als die meisten der Schülerinnen und Schüler. Ich habe Nicky gern auf ihrem Weg begleitet und fand es schön, dass sie sich ihr gutes Herz und ihr Einfühlungsvermögen bewahrt hat und sich nie hat unterkriegen lassen.
Nicht so gefallen hat mir der Umgangston der Freunde untereinander. Der ein oder andere flapsige Spruch war zwar lustig und hat die Handlung aufgelockert, aber viele der Kommentare gehen schon ganz schön weit und sind ziemlich verletzend. Zumindest habe ich das so empfunden. Klar, muss nicht jeder nur lieb und nett sein, aber unter Freund stelle ich mir einfach etwas anderes vor. Zumindest einen anderen Ton untereinander.
Der Kampf gegen die Bedrohung und die Suche nach dem vermissten Schüler waren spannend und aufregend. Zudem erfordert beides von den Freunden einiges an Mut, Zusammenhalt und Köpfchen. Denn nicht nur, dass sie unbekannte Zaubersprüche ausprobieren müssen, die nicht ohne Folgen bleiben, gilt es auch, gegen einige Gefahren zu bestehen. Ich war jedenfalls gespannt, was die vier Freunde herausfinden werden, und habe selbst meine Vermutungen angestellt, was an der Ashfield Academy vorgeht. Zumal man durch die bildreichen und lebhaften Beschreibungen nicht nur alles vor Augen hat, sondern regelrecht in die Geschichte gesogen wird.
Fazit:
Ein guter Auftakt der Reihe, in dem wir versuchen, mit Nicky, Agatha, Pauly und Shu herauszufinden, was mit dem verschwundenen Schüler geschehen ist und was es mit den mysteriösen Vorkommnissen in und um die Ashfield Academy auf sich hat. Ich habe die vier Freunde gern bei ihrem Abenteuer begleitet, das einige Gefahren und knifflige Situationen für sie bereithält. Etwas gestört hat mich der doch teilweise raue Umgangston unter den Freunden. Denn ich fand einige der Sprüche und Kommentare schon recht verletzend. Gefallen haben mir jedoch die bildreichen und lebhaften Beschreibungen, durch die man regelrecht in die Geschichte gesogen wurde.
Rezensent*in 1728894
Magie, ein geheimnisvolles Internat und Wasserspeier, die offenbar mehr zu erzählen haben, als man zunächst denkt – „Ashfield Academy – Der Ruf des Wasserspeiers“ hat definitiv eine interessante Ausgangsidee. Nicky kommt mit einem Stipendium an die mysteriöse Ashfield Academy und entdeckt dort nicht nur neue Freundschaften, sondern auch, dass hinter den alten Mauern einiges im Argen liegt. Gemeinsam mit Agatha, Pauly und Shu kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, das weit über den normalen Internatsalltag hinausgeht.
Die Atmosphäre des Buches hat mir grundsätzlich gefallen. Das Internat, die verschlungenen Wege, die Wasserspeier und die magischen Elemente schaffen eine schöne, leicht schaurige Stimmung. Gerade für die Zielgruppe ab etwa 11 Jahren bietet die Geschichte viele Zutaten, die neugierig machen: Geheimnisse, Magie, Freundschaft und ein Abenteuer, bei dem es einiges zu entdecken gibt.
Trotzdem bin ich persönlich nicht ganz in die Geschichte hineingekommen.
Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass mir etwas fehlt, um wirklich eine Verbindung zu den Figuren und der Welt aufzubauen. Die Handlung entwickelt sich zwar und es passiert einiges, aber bei mir wollte sich der richtige Lesesog einfach nicht einstellen.
Vor allem bei der Tiefe der Geschichte und der Charaktere hätte ich mir mehr gewünscht. Die Grundidee bietet meiner Meinung nach unglaublich viel Potenzial, gerade mit dem mysteriösen Internat und den magischen Fähigkeiten. Ich hätte gerne noch mehr über die Welt, ihre Regeln und die Hintergründe erfahren. Auch die Figuren hätten für mich teilweise noch stärker ausgearbeitet sein dürfen, damit ihre Gefühle, Gedanken und Entwicklungen für mich greifbarer werden.
Dabei möchte ich dem Buch keinesfalls absprechen, dass es unterhaltsam sein kann. Gerade für jüngere Leser*innen, die Internatsgeschichten mit Magie, Geheimnissen und einer Prise Grusel mögen, dürfte „Ashfield Academy“ einige spannende Momente bereithalten. Auch die Freundschaft zwischen Nicky, Agatha, Pauly und Shu bildet einen schönen Mittelpunkt der Geschichte.
Für mich persönlich blieb allerdings vieles ein wenig an der Oberfläche. Ich hätte mir gewünscht, stärker in die Welt einzutauchen und die Charaktere nicht nur auf ihrem Abenteuer zu begleiten, sondern sie auch emotional intensiver kennenzulernen.
Mein Eindruck ist deshalb ein bisschen zwiegespalten: Die Zutaten stimmen, aber bei mir hat die Geschichte nicht ganz das Gefühl ausgelöst, das ich mir von ihr erhofft hatte. Das Setting fand ich spannend und die Idee rund um die Academy und die Wasserspeier hat definitiv ihren eigenen Charme. Gleichzeitig fehlte mir die Tiefe, die aus einer interessanten Geschichte für mich eine wirklich besondere Geschichte gemacht hätte.
Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass das Buch sehr klar auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet ist. Als erwachsene Leserin habe ich möglicherweise andere Ansprüche an Charakterentwicklung und Worldbuilding als die eigentliche Zielgruppe.
Unterm Strich vergebe ich 3 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐☆☆
„Ashfield Academy – Der Ruf des Wasserspeiers“ ist für mich ein Buch mit einer schönen, magischen Grundidee und einem atmosphärischen Setting, bei dem ich mir persönlich jedoch mehr Tiefe gewünscht hätte. Ganz mein Buch war es daher leider nicht – trotzdem bin ich gespannt, wie sich die Geschichte und die Charaktere in einer möglichen Fortsetzung weiterentwickeln.
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