Das dreiste Schweigen meines Kühlschranks
Roman
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Erscheinungstermin 24.08.2026 | Archivierungsdatum 15.08.2026
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Zum Inhalt
Wem glaubst du – deinem Mann oder deiner besten Freundin?
Rosa wünscht sich eine Familie, doch kaum ist sie schwanger, beschuldigt ihre beste Freundin Rosas Mann, er hätte ihren vierjährigen Sohn missbraucht. Wem wird sie glauben? Ein Roman über Rivalität, toxische Beziehungen und die Wichtigkeit von Freundschaft. Seit der Schule sind Rosa und Almut beste Freundinnen. Sie verbringen jede freie Minute miteinander und werden zu einer Einheit gegen den Rest der Welt. Auch als Erwachsene bleiben sie sich nah, beide arbeiten in derselben Agentur. Als X, eine frühe Affäre von Almut, auftaucht, gerät die Statik der Freundschaft ins Wanken. Rosa fühlt sich zu ihm hingezogen, Almut geht auf Distanz. Bis ihr Sohn eines Tages etwas ausspricht, was Rosa nach und nach zerbrechen lässt. Der Einzige, mit dem sie ihre Zweifel teilen kann, ist ihr leerer Kühlschrank. Und der schweigt, ziemlich dreist. Caro Reichl ist eine Meisterin der psychologischen Charakterstudie. Mit ihren Figuren stellt sie Fragen, die erst im Kopf der Lesenden beantwortet werden können. Dieser Roman hört sicher nicht auf mit der letzten Seite. Versprochen!Wem glaubst du – deinem Mann oder deiner besten Freundin?
Rosa wünscht sich eine Familie, doch kaum ist sie schwanger...Vorab-Besprechungen
»Ein kluges, leises, schonungsloses Buch, das einen nicht mehr loslässt. Über das, was wir nicht wissen wollen – und die Geschichten, die wir uns erzählen, um weiterleben zu können.« Lena Schätte
»Ein kluges, leises, schonungsloses Buch, das einen nicht mehr loslässt. Über das, was wir nicht wissen wollen – und die Geschichten, die wir uns erzählen, um weiterleben zu können.« Lena Schätte
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783701184163 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
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Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 11 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Das dreiste Schweigen meines Kühlschranks von Caro Reichl
Rosa und Almut kennen sich seit ihrer Schulzeit und sind seitdem unzertrennlich. Als Almut plötzlich einen schweren Vorwurf gegen Rosas Mann erhebt, gerät alles ins Wanken. Rosa muss sich fragen, wem sie überhaupt noch vertrauen kann.
Ich wusste beim Lesen ziemlich schnell, dass dieses Buch keine einfache Antwort liefern wird. Genau das fand ich gut. Immer wieder habe ich überlegt, wie ich selbst an Rosas Stelle reagieren würde. Je weiter die Geschichte voranging, desto unsicherer wurde ich.
Besonders die Freundschaft zwischen Rosa und Almut fand ich interessant. Beide kennen sich seit Jahren, trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sie ganz unterschiedlich auf dieselben Situationen schauen. Dadurch wurde vieles komplizierter, als es auf den ersten Blick wirkt.
Das Buch lebt für mich nicht von spektakulären Wendungen. Vieles passiert eher zwischen den Zeilen. Es sind Gespräche, Blicke und Zweifel, die dafür sorgen, dass man immer weiterlesen möchte.
Den Titel fand ich am Anfang ehrlich gesagt etwas ungewöhnlich. Während der Geschichte wurde aber immer klarer, warum ausgerechnet der Kühlschrank so eine wichtige Rolle spielt. Das hat mir richtig gut gefallen.
Ich glaube, jede wird beim Lesen irgendwann an den Punkt kommen, an dem er sich fragt, wem er eigentlich glaubt. Mir ging es jedenfalls so, dass ich meine Meinung mehr als einmal geändert habe.
★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Rosa und Almut wachsen zusammen auf. Die eine zurückhaltend und unsicher, die andere laut und direkt. Almut nimmt schon immer viel Raum ein, während Rosa eher zurücksteckt. Trotz ihrer Unterschiede werden die beiden beste Freundinnen und verbringen fast jede freie Minute miteinander. Bis X in ihr Leben tritt und erste Risse in ihrer Freundschaft entstehen. Als er Jahre später wieder auftaucht und eine Beziehung mit Rosa beginnt, werden aus den feinen Rissen schnell tiefe Gräben. Almut ist alles andere als begeistert und versucht, die beiden auseinanderzubringen. Bis sie Rosa plötzlich mit einem schrecklichen Verdacht konfrontiert. Kann das wirklich möglich sein oder ist ihre Freundin einfach nur eifersüchtig?
Ich hatte das Buch innerhalb eines Tages durch, was vor allem am mitreißenden Schreibstil der Autorin lag. Gleichzeitig herrscht von Anfang an eine angespannte Stimmung und ich habe mich lange gefragt, ob an Almuts Verdacht tatsächlich etwas dran ist oder nicht.
Die Freundschaft zwischen Rosa und Almut ist von Anfang an nicht wirklich ausgeglichen und wird mit der Zeit immer toxischer. Durch ihre enge Bindung entstehen immer wieder Momente der Eifersucht, sobald eine von beiden versucht, sich etwas von der anderen zu lösen. Auch Rosas Beziehung zu X beginnt zunächst glücklich, entwickelt sich aber immer mehr in eine ungesunde Richtung.
Besonders gut fand ich, wie gut die Autorin beschrieben hat, wie der Verdacht Rosa innerlich langsam auffrisst. Obwohl sie zu ihrem Mann steht und die Anschuldigungen vehement zurückweist, bleibt diese eine Stimme in ihrem Hinterkopf: Was, wenn Almut doch recht hat? Diese Gedanken nehmen immer mehr Raum ein und beginnen schließlich auch ihre Beziehung zu X zu belasten.
Die Geschichte wird komplett aus Rosas Perspektive erzählt. Dadurch erleben wir alles nur so, wie sie es wahrnimmt. Durch ihre Unsicherheit und ihre starke emotionale Abhängigkeit ist sie außerdem leicht zu beeinflussen. Gleichzeitig erkennt sie teilweise selbst, wie ungesund ihre Beziehungen sind, kann sich aber nicht wirklich daraus lösen. Für Rosa ist der Gedanke, alleine zu sein und verlassen zu werden, schlimmer als alles andere. Das war beim Lesen manchmal wirklich traurig, aber gleichzeitig, was ihren Charakter betrifft, auch nachvollziehbar.
Im Verlauf der Geschichte begegnen uns Themen wie Alkoholmissbrauch, der Verdacht auf körperlichen Missbrauch und toxische Beziehungen. Manche Themen werden dabei intensiver beleuchtet als andere.
Ein wirklich starkes Buch, das mich vor allem durch seine psychologische Seite überzeugt hat. Die verschiedenen Themen greifen gut ineinander und lassen die Geschichte dadurch erschreckend real wirken. Bis zum Schluss wird man im Dunkeln gelassen und muss selbst entscheiden, welchem Instinkt man mehr vertraut.
Vielen Dank an NetGalley und dem Leykam Verlag für das Rezensionsexemplar
Rosa hat eine erwachsene Tochter und ist geschieden.Sie sitzt in ihrer Küche der ehemaligen Familienwohnung und schreibt ihre Geschichte auf, wie es dazu kam, dass sie nun ganz alleine ist, zuviel Wein trinkt,den Mann und ihre beste Freundin Almut verloren hat.Die einzige Gesellschaft, während sie ihre Vergangenheit reflektiert, ist der brummende Kühlschrank.
Der Roman von Caro Reichl ist mir sehr unter die Haut gegangen.Rosa hat in einer kompletten Zwickmühle gesteckt und nicht den Mut gehabt, den Vorwürfen von Almut auf den Grund zu gehen.Die Charaktere sind toll gezeichnet.
Das Buch werde ich sehr gerne weiterempfehlen.
Das dreiste Schweigen meines Kühlschranks überrascht: Hinter dem skurrilen Titel steckt viel mehr als nur eine leichte Alltagskomödie. Caro Reichl erzählt eine Geschichte über Vertrauen, Missverständnisse und die oft ungesagten Dinge zwischen zwei Menschen. Als Rosa mit einem schweren Vorwurf konfrontiert wird, gerät ihr Alltag aus den Fugen. Besonders stark ist dabei die Dynamik zwischen ihr und ihrer langjährigen Freundin Almut – zwei Frauen, die sich nah sind und doch dieselbe Situation völlig unterschiedlich wahrnehmen.
Der Roman kommt ohne künstliches Drama oder große Effekthascherei aus. Die Spannung entsteht im Kleinen: in Blickwechseln, falschen Erwartungen und alltäglichen Reibereien, bei denen man sich als Leser ständig fragt: Wie hätte ich jetzt reagiert? Caro Reichl schreibt humorvoll und treffsicher, ohne ernste Themen ins Lächerliche zu ziehen. Selbst der seltsame Kühlschrank aus dem Titel fügt sich am Ende erstaunlich gut als Metapher ein.
Ein feinfühliges, ehrliches Buch über Freundschaft und Selbstreflexion – perfekt für alle, die Geschichten mit Witz und Tiefgang suchen.
Rosa und Almut sind beste Freundinnen seit der Schulzeit, auch heute arbeiten sie zusammen in einer Werbeagentur. Als Almut Mutter wird und Rosa sich mit ihrem eigenen Kinderwunsch auseinander setzt, fängt ausgerechnet X, Almuts Exfreund aus Jugendzeiten zu dem Rosa sich ebenfalls angezogen gefühlt hat, in ihrer Agentur an.
Rosa und X werden ein Paar, Rosa wird schwanger und dann konfrontiert Almut sie mit einer Anschuldigung die alles verändern wird….
Caro Reichl erzählt „Das dreiste Schweigen meines Kühlschranks“ (was für ein großartiger Titel!) das Geschehen komplett aus Rosas‘ Perspektive. Vor dem besagten Kühlschrank und mit jede Menge Chardonnay schreibt Rosa ihre Geschichte mit X und Almut seit ihrer Jugend bis heute auf.
Dabei entsteht ein soghafter, schmerzhafter und bewegender Roman über (toxische) Beziehungen, romantische wie freundschaftliche, und über die Frage wem man im Zweifel aus welchen Gründen glaubt oder glauben will.
Rosa ist keine einfache Protagonistin, die sich nicht immer richtig verhält oder mit der man dennoch mitfühlt und hofft, ihre Zerrissenheit ist großartig und glaubwürdig dargestellt. Das ein oder andere Mal fragt man sich, wie man wohl selbst reagieren würde, wem man glauben würde.
Fazit: Eine toll erzählte Geschichte über sehr schwere aber wichtige Fragen und Themen, die ihren ganz eigenen Sog entwickelt und nachhallt - große Leseempfehlung
Nislin N, Rezensent*in
Das dreiste Schweigen meines Kühlschranks ist ein unterhaltsamer Roman mit viel Charme, Witz und einer guten Portion Selbstironie. Schon der ungewöhnliche Titel macht neugierig, und die Geschichte hält, was er verspricht: humorvolle Alltagssituationen, liebenswerte Figuren und viele Momente, in denen man schmunzeln muss.
Neben dem Humor greift das Buch auch Themen wie Einsamkeit, Freundschaft, Selbstfindung und die kleinen Herausforderungen des Lebens auf. Dadurch bekommt die Geschichte eine angenehme Tiefe, ohne ihre Leichtigkeit zu verlieren.
Der Schreibstil ist flüssig und kurzweilig, sodass sich das Buch schnell lesen lässt. An einigen Stellen hätte die Handlung etwas mehr Tempo vertragen können, insgesamt ist es aber eine gelungene Mischung aus Humor und Gefühl.
Ein leichtes, warmherziges Buch für alle, die humorvolle Geschichten mit sympathischen Figuren und einer Botschaft fürs Herz mögen.
Jules I, Buchhändler*in
Ein wahnsinnig heavy Thema, das meisterhaft aufgearbeitet wurde. Tolle Prosa, tolle Dialoge, tolle Chaeaktere.
Nachdem der Titel alleine mich schon gehooked hatte, hab ich dieses Buch quasi inhaliert, vor allem zum Ende hin. Ein sehr schwieriges Thema wird hier sehr gut aufbereitet und Dinge werden angesprochen, die normalerweise nicht in Unterhaltungen über Missbrauch zu finden sind. Durch die Perspektive der Protagonistin, die ja mal sowasvon ein unreliable narrator ist, erfahren wir zuerst von dem Bruch mit ihrer besten Freundin und warum sie nichts mehr miteinander zutun haben. Am Anfang war ich sehr perplex und konnte nicht wirklich glauben, dass die Protagonistin Rosa sich für ihren Mann entschieden hat, der von ihrer besten Freundin beschuldigt wird ihren Sohn übergriffig berührt zu haben. Aber dann holt sie aus und erzählt wie sie Almuth kennengelernt hat und dann ihren Mann. Und plötzlich weiß man selbst gar nicht mehr was man glauben soll.
(Leichte Spoiler ab hier:)
Beide, sowohl der Ex-Mann, als auch Almuth, werden einem immer unsymphatischer und zwischendurch möchte man einfach in das Buch greifen und die Protagonistin aus dieser grauenvollen dynamik rausholen. Aber dann geht es schon weiter und wir werden mit der Anschuldigung konfrontiert und wie der Ex-Mann darauf reagiert.
(Größere Spoiler ab hier:)
Zum Ende hin habe ich bemerkt, dass es in diesem Buch vielleicht gar nicht darum geht, ob er es wirklich getan hat. Das "Ob" wird einem so plakativ vor die Nase gehalten, dass man alles drum herum vollkommen außer Acht lässt. Aber sowohl im Buch, als auch im echten Leben, sollte man vielleicht eher das Augenmerk auf die Opfer legen. Hier wird nicht nur der kleine Sohn von Almuth zum Opfer, sondern auch Rosa, die es aber einfach nicht schafft zu erkennen in welcher Situation sie steckt.
(Spoiler zuende:)
Währenddessen werden die Flashbacks aufgelockert durch Szenen in der Gegenwart, in denen Rosa ihren Kühlschrank personifiziert und sich kläglich an ihren letzten Fetzen Kontrolle über ihr Leben klammert.
Ich werde dieses Buch definitiv weiterempfehlen und hoffe, dass es mindestens eine Hand voll Menschen gibt, die sich nicht von dem Thema abschrecken lassen.
Rosa und Almut sind beste Freundinnen. In der Schulzeit sind sie unzertrennlich, später arbeiten sie sogar bei derselben Firma. Rosa wünscht sich Kinder. Und sie ist mit X zusammen, den sie schon seit der Schulzeit angehimmelt hat. Doch als sie schwanger ist, erzählt Almut plötzlich, X habe ihren Sohn missbraucht. Was steckt dahinter? Das kann doch nicht stimmen, oder? Rosa wird ihr Leben lang begleitet vom Liebherr, ihrem Kühlschrank, der einzigen Konstante, mit dem sie auch regelmässig spricht...
Das Buch hat auf mich eine Art Sog entwickelt, ich wollte immer weiterlesen. Es ist sehr spannend geschrieben, Rosa und X haben in ihrer Beziehung sehr viele toxische Muster, die eigentlich alle unreflektiert und unaufgearbeitet bleiben. Die Autorin beschreibt das sehr klug und oft nebenbei. Für den Leser, der sich mit solchen Dingen beschäftigt ist das sehr interessant zu sehen. Ich weiss nur nicht, wie das auf manche Menschen wirkt, die so etwas nicht erkennen - wird hier dann einfach Gewalt in der Beziehung normalisiert? Ich finde das Buch sehr spannend, hätte mir vielleicht am Ende noch etwas mehr Auflösung gewünscht. Von mir gibts 5 Sterne und ich bin sehr gespannt, was wir von der Autorin in Zukunft noch lesen werden.
Rezensent*in 2086544
Ein kurzes aber sehr emotional geladenes Buch. Hier geht es um Freundschaft, Liebe und Vertrauen, aber auch sexueller Missbrauch ist hier ein Thema. Ich muss sagen, das mich das Buch sehr mitgenommen hat, da eine Mutter alleine kämpfen musste und ihr niemand geglaubt hat.
Klare Empfehlung an alle die sich mit dem Thema beschäftigen
Inhaltsangabe (Quelle Amazon)
Wem glaubst du – deinem Mann oder deiner besten Freundin?
Rosa wünscht sich eine Familie, doch kaum ist sie schwanger, beschuldigt ihre beste Freundin Rosas Mann, er hätte ihren vierjährigen Sohn missbraucht. Wem wird sie glauben? Ein Roman über Rivalität, toxische Beziehungen und die Wichtigkeit von Freundschaft.
Seit der Schule sind Rosa und Almut beste Freundinnen. Sie verbringen jede freie Minute miteinander und werden zu einer Einheit gegen den Rest der Welt. Auch als Erwachsene bleiben sie sich nah, beide arbeiten in derselben Agentur. Als X, eine frühe Affäre von Almut, auftaucht, gerät die Statik der Freundschaft ins Wanken. Rosa fühlt sich zu ihm hingezogen, Almut geht auf Distanz. Bis ihr Sohn eines Tages etwas ausspricht, was Rosa nach und nach zerbrechen lässt. Der Einzige, mit dem sie ihre Zweifel teilen kann, ist ihr leerer Kühlschrank. Und der schweigt, ziemlich dreist.
Caro Reichl ist eine Meisterin der psychologischen Charakterstudie. Mit ihren Figuren stellt sie Fragen, die erst im Kopf der Lesenden beantwortet werden können. Dieser Roman hört sicher nicht auf mit der letzten Seite. Versprochen!
„Die Welt wäre ein besserer Ort, könnten mehr Menschen wie Kühlschränke sein. Als Partner hätte er so viel zu bieten – oder viel mehr genau das, was man dann ihn hinein gibt. (…) er ist also nichts Besonderes, aber das erwarte ich auch nicht von ihm, er erwartet ja auch nicht von mir, dass ich etwas Besonderes bin.“ Seite 13
INHALT
Ich nehme dich mit in ein Gedankenspiel: stell dir vor, du hast eine enge Freundin - ihr kennt euch ewig, ihr vertraut euch blind. Dann lernst du einen Mann kennen, auch dem vertraust du blind, ihr liebt euch. Es kommt ihr aber immer so vor, als ob du dich entscheiden müsstest. Als dann noch der Vorwurf (dass dein Mann dem Sohn deiner Freundin zu nah kam) im Raum steht - und du dich entscheiden musst für eine Wahrheit, was tust du?
Rosa hält in diesem Buch zu ihrem Mann. Und dennoch frisst es sie über Jahre auf - was ist, wenn doch etwas dran war?
„Ist ja eigentlich klar, was du mir da unterstellst? Wenn du mich wirklich liebst, würdest du keine Sekunde so über mich denken.“Seite 133
EINDRUCK UND FAZIT
Welch ein Gedankenspiel, oder? Ich habe mir die Frage beim Lesen immer wieder gestellt: und hoffe, dass ich nie in dieser Situation komme! Dieses Buch hat mich von Anfang an so in den Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Story und auch die Rolle des Kühlschranks in diesem Buch - fand ich besonders und auf jeden Fall werde ich mich lange daran erinnern können. Die Geschichte wirkt super real, man liest die ganze Zeit mit einem Kloß im Hals. Was würde ich tun in dieser Situation? Wem würde ich glauben und warum? Und wann wacht man endlich aus diesem Albtraum auf?
„In unserer Freundschaft gab es nie einen Zeiten, an dem wir beide gleichzeitig in einer funktionierenden Beziehung waren. Entweder traf das Glück sie oder mich. Für uns beide reicht es nie.“ Seite 117
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Belletristik, Historische Romane
Alexandria Warwick
Fantasy & Science Fiction, New Adult