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Buchcover für Solange der Fluss wartet

Solange der Fluss wartet

Roman | Der herzzerreißende Besteller des "Magiers der Worte" - Oprah Winfrey

mit Ulrike Wasel (Übersetzer*in); Klaus Timmermann (Übersetzer*in)

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Erscheinungstermin 30.07.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Corby Ledbetter ist am Ende. Erst verliert der junge Vater von Zwillingen seinen Job. Als sich eine heimliche Sucht einschleicht, droht seine Ehe zu zerbrechen. Und dann geschieht eine so schwerwiegende Tragödie, dass es die Familie zerreißt.

Nach der Verurteilung zu einer Haftstrafe kämpft Corby im Gefängnis ums Überleben. Er erfährt grausame Gewalt, aber auch kleine Gesten von Güte und elementare Verbundenheit. Getragen von Freundschaften und dem unerschütterlichen Glauben seiner Mutter an ihn, beginnt Corby, die Grenzen seiner Gefangenschaft zu überwinden. Er hofft, dass Gnade und Versöhnung vielleicht noch möglich sind. Aber können diejenigen, die er liebt, ihm seine Schuld je verzeihen?



Corby Ledbetter ist am Ende. Erst verliert der junge Vater von Zwillingen seinen Job. Als sich eine heimliche Sucht einschleicht, droht seine Ehe zu zerbrechen. Und dann geschieht eine so...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783989411364
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 544

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein großartiger, unvergesslicher Roman. Ein Highlight unter Neuerscheinungen.

„Solange der Fluss wartet“ von Wally Lamb aus dem Gutkind Verlag ist ein außergewöhnlicher Roman, der lange nach der letzten Seite nachhallt. Mit großer emotionaler Wucht erzählt Wally Lamb eine Geschichte über Schuld, Verlust, Vergebung und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Es ist ein tief bewegendes, eindringliches und zutiefst menschliches Buch, das zu den besten Werken des Autors zählt und für mich ein absolutes Highlight ist. Meine Erwartungen an den neuen Roman vom Meister der eindringlichen, tiefsinnigen Werken, Willy Lamb, sind mehr als erfüllt worden.

Im Mittelpunkt steht Corby Ledbetter, ein junger Familienvater von Zwillingen, dessen Leben völlig aus den Fugen gerät. Nachdem er seine Arbeit verliert, entwickelt er eine heimliche Alkohol- und Tablettensucht, die er erfolgreich von seiner Familie verbirgt. Trotz dieser Sucht ist er jedoch ein guter Vater für seine Kinder. Als schließlich eine schreckliche Tragödie geschieht, wird Corby zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Dort muss er sich nicht nur mit Gewalt, Angst und den harten Regeln des Gefängnisalltags auseinandersetzen, sondern vor allem mit seiner eigenen Schuld. Wobei er keine Vergdbung findet.

Auf seinem langen Weg begegnet er Menschen, die ihm mit Mitgefühl, Freundschaft und Menschlichkeit begegnen. Besonders die unerschütterliche Liebe seiner Mutter gibt ihm Kraft, nicht aufzugeben und an die Möglichkeit von Vergebung zu glauben. Die Begegnungen auf seinem Weg verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und zeigen, dass auch an dunkelsten Orten, Menschlichkeit existiert. Überhaupt, das Hauptteil des Romans, der sich im Gefängnis abspielt, ist tiefgründig, eindringlich und sehr emotional.

Corby ist eine unglaublich vielschichtige Hauptfigur. Er macht schwerwiegende Fehler und trägt deren Konsequenzen, bleibt dabei aber stets menschlich und nachvollziehbar. Gerade diese Ambivalenz macht ihn so authentisch. Auch Emily ist weit mehr als nur die verletzte Ehefrau – ihre Zerrissenheit zwischen Schmerz, Wut und Liebe ist eindrucksvoll dargestellt. Zutiefst glaubhaft.

Wally Lamb schreibt mit einer Intensität und Feinfühligkeit, die tief unter die Haut geht. Er urteilt nie über seine Figuren, sondern zeigt ihre Schwächen, Hoffnungen und inneren Kämpfe mit großem Mitgefühl. Die Geschichte entwickelt eine enorme emotionale Kraft und stellt schwierige Fragen über Schuld, Strafe, Vergebung und die Möglichkeit, nach einem folgenschweren Fehler wieder einen Platz im Leben zu finden.

„Solange der Fluss wartet“ ist ein bewegender, kluger und zutiefst berührender Roman, der lange im Herzen bleibt. Die Figuren wirken lebendig, die Emotionen sind greifbar und die Geschichte entfaltet eine außergewöhnliche Sogwirkung. Für mich ist dieses Buch ohne jeden Zweifel ein absolutes Jahreshighlight und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Ein absolut lesenwerter und empfehlenswerter Roman. Sehr gut geschrieben, alles in allem ist es eine sehr traurige Geschichte, man könnte schon fast sagen eine Tragödie, was so manch einer oder eine Familie im Leben erleiden muß. Auch das Ende ist sehr traurig und emotional aber ich würde sagen trozdem noch ein sauberes und gutes Ende für alle beteiligten.
Mir hat das Buch sehr fut gefallen ,man mußte einfach weiterlesen in der Hoffnung, das doch noch alles gut wird.

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Endlich mal wieder ein Buch von Wally Lamb. Seinen früheren Bestseller der Gesang der Wale habe ich in jungen Jahren geliebt. Das Buch beginnt im Grunde mit einer Katastrophe, eine familiäre Tragödie die man sich schlimmer nicht vorstellen kann. In meinem Freundeskreis gibt es eine Familie, die ähnlich aufgestellt war. Vater verliert Job, Mutter ist allein verantwortlich für das Einkommen, macht Karriere, Vater kümmert sich um Kinder und Haushalt, wird depressiv und fängt heimlich an zu trinken. Auch er hatte einen Unfall, wo aber glücklicherweise nichts schlimmes passiert ist. Also ist der Plot nicht unrealistisch, so schlimm er auch sein mag. In dem Buch geht es darum, wie geht man um mit dieser Dchuld, die einen nie mehr loslässt? Wie damit weiterleben? Auch die Gefängniszeit wird intensiv und sehr plastisch beschrieben.. Mich hat das Buch sehr berührt und zu Perspektivwechseln angeregt.

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Ein tragisches, trauriges und wertvolles Buch. Corby Ledbetter ist ein junger Vater von 2jährigen Zwillingen. Bevor er seine Arbeit verlor waren seine Welt und seine Ehe in Ordnung. Als er jedoch keine neue Arbeitsstelle findet, wird er depressiv und eine heimliche Sucht schleicht sich ein. Dann geschieht eine Tragödie und seine Welt bricht völlig entzwei. Er kommt ins Gefängnis. Dort erlebt er exzessive Gewalt und Macht. Doch er hat das Ziel diese harte Zeit zu überstehen um wieder mit seiner Familie vereint zu sein. Er versucht sich nicht brechen zu lassen.
Ob es ihm gelingt, lest ihr am besten selbst. Aber Vorsicht, das Buch ist wirklich ergreifend und mehr als einmal hoffte ich, dass inhaftierte Menschen nicht wirklich solchen Übergriffen ausgesetzt sind.. Auch wenn Sie "Verbrecher" sind, haben sie menschliches Verhalten verdient.

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Corby Ledbetters Leben gerät völlig aus den Fugen: Der junge Vater von Zwillingen verliert seinen Job, während seine heimliche Alkohol- und Tablettensucht seine Ehe zunehmend belastet. Als schließlich eine folgenschwere Tragödie alles zerstört, bricht seine Welt endgültig zusammen…

Im Gefängnis beginnt für Corby der schwerste Kampf seines Lebens - nicht nur ums Überleben, sondern vor allem mit sich selbst. Zwischen grausamer Gewalt, Angst und Hoffnungslosigkeit findet er unerwartete Verbundenheit und Freundschaften. Dank des unerschütterlichen Glaubens seiner Mutter beginnt er, sich seinen Fehlern zu stellen und nach Gnade und Versöhnung zu suchen.

Wally Lamb erzählt diese Geschichte mit großer emotionaler Wucht. Corby ist kein Held, sondern ein menschlicher Protagonist voller Fehler, Schwächen und innerer Konflikte. Gerade diese Authentizität macht seine Entwicklung für mich so glaubwürdig und berührend. „Solange der Fluss wartet“ ist ein bewegender Roman über Schuld und Vergebung, Verlust und Hoffnung – und darüber, dass selbst aus den dunkelsten Abgründen ein Weg zurück ins Leben führen kann.

(Erschheint im August-Newsletter der Buchhandlung Graff-Azubis und dann auch auf der Graff-Website. Noch kein Link vorhanden)

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Auch wenn im Klappentext nicht verraten wird, welche Tragödie Corby Ledbetter vollends aus der Bahn wirft (und ich verrate das hier auch nicht) so ist mir doch von vorne herein klargewesen, dass es keine leichte Lektüre wird. Wie keines von Wally Lambs Büchern. Und die Tragödie passiert auch ziemlich schnell. Und ja, man muss wirklich schwer schucken. Und dann landet Corby erst mal im Gefängnis und wir begleiten ihn dabei. Ich kann gar nicht sagen, was es genau ist, aber die Geschichte entwickelte für mich schnell einen starken Lesesog. Man kann gut mit Corby mitfühlen und seine Entwicklung ist sehr authentisch beschrieben.

Aus einem Mann mit Suchtproblemen und einer nur oberflächlich glücklichen Ehe wird erst ein Knasti, der aber nach und nach zu einem aufmerksameren Menschen wird, der sowohl seine Vergangenheit reflektiert als auch seine Empathie für Mitmenschen schärft. Einem besseren Menschen sozusagen. Einem Menschen, der sich und sein Schicksal lernt anzunehmen. Einem Mann, der um seine Frau und sein Kind kämpft und um einen Weg zu einer glücklichen Zukunft auch nach dem Gefängnisaufenthalt.

Gut gefallen hat mir, dass verschiedene typisch amerikanische Themen im Buch gestreift werden. Von Politik und Gesellschaftspolitik bis zu den Anfängen der nordamerikanischen Besiedlung, die in der Vergangenheit die indigenen Välker plattgewalzt hat. Es gibt auch einige sehr starke Nebendarsteller.

Ein Buch was einen reinzieht, berührt und lange nachhallt. Volle Punktzahl.

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Ich habe noch die vorherigen Werke von Wally Lamb in guter Erinnerung - es ist lange her, dass ich die gelesen habe- und als ich sah, dass es ein neues Buch gibt, habe ich mich sehr darauf gefreut.Meine Erwartung wurde nicht enttäuscht.Was für eine unglaublich gute Geschichte.Nichts für schwache Nerven.Die Figuren sind alle deutlich beschrieben.Ich hatte sofort eine Vorstellung von der jeweiligen Person.Das was dem Protagonistin Corby passiert, und er sich immer wieder selber sabotiert, ist teilweise sehr hart zu lesen.Dieses Buch ist eines, dass ich so schnell nicht vergessen werde.Grosse Leseempfehlung!

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Diese Geschichte hat für mich eine erschütternde, aber zutiefst menschliche Intensität, weil sie zeigt, wie schnell ein Leben aus den Fugen geraten kann, wenn mehrere Krisen gleichzeitig auf einen Menschen einprasseln. Corby Ledbetter ist kein Held, kein Bösewicht, sondern ein junger Vater, der unter der Last von Verantwortung, Angst und Überforderung zusammenbricht. Der Verlust des Jobs, die heimliche Sucht, die bröckelnde Ehe dies wirkt wie ein schleichender Sturm, der sich lange ankündigt, bevor er alles zerstört. Und dann kommt die Tragödie, die die Familie endgültig zerreisst. Man spürt, wie aus Fehlern schuld wird und aus Schuld ein Abgrund. Im Gefängnis verändert sich der Ton der Geschichte. Die Gewalt, die Corby dort erlebt, ist brutal. Sie zeigt, wie verletzlich Menschen werden, wenn ihnen Freiheit und Würde genommen werden. Gleichzeitig berühren die kleinen Gesten von Güte ein geteiltes Stück Brot, ein kurzer Moment echter Verbundenheit. Diese Kontraste machen den Roman so eindringlich. Dunkelheit und Licht existieren nebeneinander, oft im selben Raum. Besonders stark finde ich Corbys inneren Weg. Getragen vom Glauben seiner Mutter und den Freundschaften, die er trotz allem knüpft, beginnt er, die Grenzen seiner Gefangenschaft zu überschreiten. Nicht körperlich, sondern seelisch. Können die Menschen, die er liebt, ihm jemals verzeihen. Genau darin liegt die stille Wucht dieses Romans in der Hoffnung, die sich gegen jede Wahrscheinlichkeit behauptet.

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Wally Lamb erzählt in Solange der Fluss wartet eine Geschichte, die mich tief bewegt hat. Es ist kein Buch, das auf schnelle Spannung setzt, sondern eines, das seine Wirkung nach und nach entfaltet. Gerade dadurch hat es mich so nachhaltig beeindruckt.

Im Mittelpunkt steht ein Mann, dessen Leben durch persönliche Schicksalsschläge und folgenschwere Entscheidungen völlig aus den Fugen gerät. Die Geschichte behandelt Themen wie Schuld, Sucht, Verlust, Hoffnung und Vergebung mit großer Sensibilität und einer beeindruckenden emotionalen Tiefe. Dabei werden die Figuren nie auf ihre Fehler reduziert, sie wirken vielschichtig, glaubwürdig und zutiefst menschlich.

Besonders gefallen hat mir, wie einfühlsam Wally Lamb selbst schwierige Situationen beschreibt. Trotz der Schwere der Handlung gibt es immer wieder Momente, die Hoffnung schenken und zeigen, wie wichtig Mitgefühl, Freundschaft und Zusammenhalt sein können. Gerade diese Balance macht den Roman so besonders.

Der Schreibstil ist ruhig, eindringlich und sehr bildhaft. Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Figuren und ihre Entwicklung, was den Roman intensiv und authentisch wirken lässt. Ich habe mich den Charakteren schnell verbunden gefühlt und ihre Emotionen auf jeder Seite mitgetragen.

Solange der Fluss wartet ist kein leichtes Buch, aber eines, das lange nachhallt. Es regt zum Nachdenken an und zeigt, dass selbst nach den dunkelsten Zeiten Versöhnung und ein Neuanfang möglich sein können.

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Was bleibt, wenn ein Fehler alles zerstört?
Eine bewegende Geschichte über Schuld, Familie und die Suche nach einem Weg zurück ins Leben.

Corby Ledbetter verliert seine Arbeit und gerät immer tiefer in eine Situation, aus der er keinen einfachen Ausweg findet. Als schließlich etwas Schlimmes passiert, verändert sich sein ganzes Leben. Auch seine Familie muss mit den Folgen leben, denn nichts ist danach mehr so wie vorher.
Der Alltag im Gefängnis wird sehr eindringlich beschrieben. Manche Szenen sind schwer zu lesen, weil Gewalt und Angst dort allgegenwärtig sind. Gleichzeitig lernt Corby Menschen kennen, die ihm trotz seiner Vergangenheit mit Respekt begegnen. Vor allem seine Mutter hält weiterhin zu ihm und gibt ihm die Hoffnung, nicht völlig verloren zu sein.
Interessant ist die Entwicklung von Corby. Er muss sich mit dem auseinandersetzen, was geschehen ist, und erkennen, welche Folgen sein Handeln hatte. Dieser Weg ist nicht einfach und wird auch nicht beschönigt. Gerade dadurch wirkt seine Geschichte nachvollziehbar.
Auch die Familie spielt eine große Rolle. Verletzungen und Enttäuschungen verschwinden nicht einfach, sondern müssen erst verarbeitet werden. Diese Seiten der Handlung haben die Geschichte für mich besonders glaubhaft gemacht.
Nicht alle Abschnitte konnten mich gleichermaßen fesseln, denn manche Stellen ziehen sich und wiederholen sich. Trotzdem bleiben einzelne Szenen und vor allem Corbys Weg noch lange im Kopf.
Der Schluss gehört zu den stärkeren Teilen des Romans. Er bringt noch einmal viele Gefühle zusammen und zeigt, dass Schuld und die Hoffnung auf einen Neuanfang manchmal eng verbunden sind. Trotz einiger Längen ist eine Geschichte entstanden, die von Fehlern, Verantwortung und der Suche nach einem besseren Weg erzählt.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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