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Buchcover für Der Kernbeißer

Der Kernbeißer

Roman

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Erscheinungstermin 17.04.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Ein autobiografischer Roman über den Mut, das Leben noch einmal ganz neu zu beginnen - mitten im Kampf gegen den Tod.

Steffi ist Forschungsreisende, Biologin, Abenteurerin . Eine Frau, die Gefahren gewohnt ist, die allein durch Wüsten zog und aus der DDR floh. Doch als sie einen Knoten in ihrer Brust ertastet, steht sie einem Gegner gegenüber, den sie nicht mit Entschlossenheit allein bezwingen kann. Ein toter Kernbeißer vor ihrem Fenster wird zum Vorboten dessen, was kommt: Chemotherapie, Haarausfall, die schleichende Auflösung einer Identität, die auf Stärke und Unabhängigkeit gebaut war.

Steffi kämpft - schweigend, allein , wie sie es immer getan hat. Doch gerade die Krankheit reißt eine Leere auf, die kein Abenteuer je füllen konnte. Zum ersten Mal spürt sie, dass ein Leben ohne die Nähe eines anderen Menschen schmerzlich unvollständig bleibt.

Dann begegnet ihr ausgerechnet ein Mann, der so gar nicht in ihr bisheriges Leben passt. Kann sie sich öffnen - mit all ihren Narben?

Carmen Rohrbach erzählt mit poetischer Klarheit und biologischem Blick von der zerbrechlichsten aller Expeditionen : jener ins eigene Innere. Ein Roman, der leise beginnt und das Herz nicht mehr loslässt.

Ein autobiografischer Roman über den Mut, das Leben noch einmal ganz neu zu beginnen - mitten im Kampf gegen den Tod.

Steffi ist...


Eine Anmerkung des Verlags

Das E-Book "Der Kernbeißer" gibt es für 14,90 Euro.
Ein Hörbuch ist in Vorbereitung.

Das E-Book "Der Kernbeißer" gibt es für 14,90 Euro.
Ein Hörbuch ist in Vorbereitung.


Vorab-Besprechungen

5,0 von 5 Sternen Ein besonderer Titel auf einem wunderschönen Cover eines absolut lesenswerten Romans!

Bewertet in Deutschland am 20. April 2026 von Maria Koch

Der autobiografische Roman ist ein Buch über eine Krebserkrankung, ohne ein trauriger Krankheitsbericht zu sein. Die Autorin behandelt die Erkrankung souverän wie ein neues Projekt und nutzt die Zeit mit dem Krebs zum Reflektieren und Philosophieren. Eigenwillig und stark wie gewohnt schafft sie diesmal nicht nur die Heilung ihres Körpers, sondern auch das Zulassen von Hoffnung und Liebe.

Die Rückblenden zu ihrer Kindheit in der DDR sind schön zu lesen wie überhaupt das ganze Buch. Ich hab es sehr genossen und mochte es nicht aus der Hand legen. Das Sterben und Leben eines Kernbeißers bilden den Rahmen der Handlung und werden mit dem besonders gelungenen Cover gekrönt. Unbedingte Leseempfehlung!

5,0 von 5 Sternen Ein besonderer Titel auf einem wunderschönen Cover eines absolut lesenswerten Romans!

Bewertet in Deutschland am 20. April 2026 von Maria Koch

Der autobiografische Roman ist ein Buch...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783910866331
PREIS 18,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
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5 stars

Schon beim ersten Blick auf „Der Kernbeißer“ von Carmen Rohrbach ist mir das Cover aufgefallen, das mit seiner schlichten, aber irgendwie sehr stimmungsvollen Art direkt Lust auf Natur und Draußen-Sein macht. Es wirkt nicht so überladen wie viele andere Romane, sondern hat einen fast schon zeitlosen Vibe, der perfekt zum Inhalt passt.
Was mich aber so richtig begeistert hat, war der Schreibstil. Carmen Rohrbach schreibt unglaublich locker und nahbar. Man spürt auf jeder Seite ihre eigene Abenteuerlust und diesen Blick für die kleinen Details, ohne dass es irgendwie kompliziert oder künstlich wirkt. Die Geschichte liest sich einfach flüssig weg und ich konnte mich total in die Atmosphäre fallen lassen. Für mich war das Buch eine richtig schöne Flucht aus dem Alltag, die sich absolut echt angefühlt hat.

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5 stars

Als ein Kernbeißer sich am Fenster der Icherzählerin Steffi Karsten das Genick bricht, markiert diese Begegnung wieder einmal eine entscheidende Wende in ihrem Leben. Seit ihrer Jugend stand der Finkenvogel mit dem kräftigen Schnabel als Herzenstier stellvertretend für alles Lebendige, und Vögel symbolisierten für sie den Inbegriff der Freiheit generell. In der Gegenwart steht der Tod des Vogels für die Krebsdiagnose, die die Erzählerin gerade erhalten hat – und in der Zukunft wird ein Kernbeißer wieder eine unerwartete Wende markieren. Ihre Krebsdiagnose trifft „Steffi“, in der sich unübersehbar die Autorin des Romans verbirgt, mitten in einem Leben als Wissenschaftlerin, Abenteurerin und Sachbuchautorin. Anders als andere Patientinnen reagiert sie auf den drohenden Verlust ihrer Identität als „unerschrockene Forschungsreisende“ und das „Todesurteil“ weder mit Erstarrung, Leugnung oder lautem Auftritt in den Sozialen Medien. Die lebensbedrohliche Krankheit soll auf keinen Fall ihr bisher eigenständiges Leben behindern, beharrt die Patientin. Ihre Haltung könnte als Kampf gegen die Krankheit verstanden werden, ebenso als logische Fortsetzung einer DDR-Sozialisierung hinter Mauern und Stacheldraht, die auf Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg folgte und lehrte, dass Schweigen niemandem schadet. Steffi und Carmen Rohrbach (*1948) verkörpern für mich Prototypen der „Kriegskinder“, deren Eltern kein anderes Leben als das in aufeinander folgenden Diktaturen kannten.

Durch das Kernbeißer-Motiv erhält der Roman einen äußeren Rahmen, der formale Ablauf von Diagnose und Behandlung der Erkrankung geben den zeitlichen Rahmen vor, während die Autorin in Rückblenden entfaltet, was sie für ein Kind war, wer sie förderte, welche Landschaften sie in früher Kindheit schon prägten und welche gespeicherten Kränkungen sie in der aktuellen Krise verarbeiten muss. Neben der Kränkung durch einen Staat, der Neugier und Reiselust seiner Bürger:innen unterdrückt, lassen sich Entfremdung von der Familie verfolgen, die für die „Republikflucht“ mit zu büßen hat, aber auch Schuldgefühle, dass „Steffis“ Vater als steter Unterstützer seiner Kinder aus ihrer Sicht nicht ausreichend gewürdigt wird.

Fazit
Die Lebensbilanz einer fiktionalisierten, einzelgängerischen Abenteurerin zeigt auf, wie eine Krebsdiagnose sie wie einen gefällten Baum aus ihrem bisherigen Leben wirft und sie zugleich zwingt, ihren Lebensweg zu reflektieren. Der unübersehbar autobiografische Text liest sich angenehm sachlich, ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu sonstiger „Betroffenheitsliteratur“. Schwierig finde ich die Einordnung, in welches Regal im Buchhandel er passt und an welchen Platz der Systematik einer Datenbank. Ich ordne ihn als autobiografischen Roman ein.

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"Der Kernbeißer" von Carmen Rohrbach, erschienen im April 2026 im Neissufer Verlag

Es ist ein deutlich schwerwiegenderes Thema, wenn eine Frau, die ihr Leben lang die Freiheit der Welt erkundet hat, plötzlich auf die Grenzen des eigenen Körpers zurückgeworfen wird.

In ihrem Buch erzählt Carmen Rohrbach von einen Kampf gegen einen Feind in ihrem Körper.
Sie gibt der Figur den Namen Steffi, um so etwas Distanz zu schaffen.

Normalerweise erzählt sie von Reisen in die Mongolei oder vom Durchqueren des Jemen.
Nun ist es eine Expedition in das Land der Krankheit. Sie nutzt ihre Erfahrung als Naturwissenschaftlerin und Beobachterin, um den eigenen Verfall und den Heilungsprozess zu protokollieren. Es ist dennoch tief emotional geworden, ich fand es sehr bewegend.

Auch in der Krankheit bleibt die Natur ihre größte Kraftquelle.
Der Kontrast zwischen der einstigen Weite ihrer Reisen und der Enge des Krankenzimmers ist eines der bewegendsten Elemente des Buches.

Der Stil ist direkt, ehrlich und sachlich. Diese Nüchternheit macht die Momente der Hoffnung und die Beschreibungen der menschlichen Zerbrechlichkeit nur noch eindringlicher.

„Der Kernbeißer“ zeigt, dass die mutigsten Expeditionen nicht in der weiten Welt stattfinden, sondern in uns selbst.
Ein tief bewegendes Dokument über Resilienz und den Willen zum Leben. Mir hat es gefallen und ich kann es aus persönlichen Gründen nachvollziehen.

5 stars
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5 stars

Der Kernbeisser. Von
Carmen Rohrbach.
Von Ihrem Kampf gegen Krebs berichtet Steffi, aber häufig kommen auch Erinnerungen bei ihr hoch. Die Kindheit in der DDR.wie sie schon das eigentlich nicht einfügen will. Von Ihrem Studium von dem Gefängnisaufenthalt und dem Fluchtversuch. Das ist ein Roman der sehr gelungen ist, vor allein das Cover, der Vogel auf der Hand wird gleichzeitig ruhig und doch sehr lebendig. So ist es zudem ein Roman der Mut macht und Hoffnung wecken kann.

5 stars
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4 stars

Die Forscherin

Steffi steht mit beiden Beinen fest im Leben. Sie ist nach ihrem Biologiestudium als Forscherin durch die ganze Welt gereist. Immer wollte sie die Natur erkunden und verstehen. Bücher hat sie geschrieben und regelmäßig hält sie Vorträge und Lesungen. Dass sie einmal Krebs bekommen würde, stand nicht im Plan. Der Vogel, der an ihr Fenster fliegt nachdem sie den Knoten entdeckt hat, erscheint ihr wie ein schlechtes Omen. Und doch beginnt sie zu kämpfen, alleine und aufrecht so wie sie immer durchs Leben gegangen ist. Niemandem vertraut sie sich an. Wenn es ihr gut genug geht, übt sie ihre ganz normalen Tätigkeiten aus.

Von ihrem Kampf gegen die Krankheit berichtet Steffi, aber häufig kommen auch Erinnerungen bei ihr hoch. Ihre Kindheit und Jugend in der DDR, wie sie schon für merkte, dass sie sich da eigentlich nicht einfügen will. Von ihrem Studium, von dem Gefängnisaufenthalt wegen eines Fluchtversuchs. Das die Behörden ihre Einreise nicht erlaubten, so dass sie ihrem Vater keinen letzten Besuch abstatten konnte. Aber auch ihre Forschungsreisen kommen ihr in den Sinn. Doch über allem hängt natürlich die Krankheit und die Frage, ob sie eine Chance hat zu überleben.

Bei diesem berührenden kleinen Roman fällt zunächst das sehr gelungene Cover auf. Der Vogel auf der Hand wirkt gleichzeitig ruhig und doch sehr lebendig. Steffis Schicksal rührt an. Überfiel sie Furcht als den Knoten entdeckte, war sie darauf gefasst, es nicht zu schaffen. Man gewinnt den Eindruck, dass sie schon mit dem Schlimmsten rechnet, sich dem Tod aber nicht einfach überlassen wollte. Das passt auch nicht zu einer Forscherin, die die Probleme angeht. Und dennoch ist eine Krebserkrankung nicht so leicht zu überstehen. So leicht ist es zudem nicht, wieder Vertrauen zu dem eigenen Körper zu fassen. Und doch ist es sehr lesenswert, wie sich Steffi Neuerungen in ihrem Leben öffnet. Ein Roman, der Mut machen und Hoffnung wecken kann.

4 stars
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5 stars

Durchbeißen und weitermachen
Steffi ist Anfang 50 und hat als Ethnologin bereits zahlreiche gefährliche Expeditionen in die Wildnis unternommen, über die sie erfolgreich Bücher schreibt und Vorträge hält. Lebensbedrohliche Situationen sind ihr vertraut, doch nun erwartet sie eine ganz andere Herausforderung, sie hat einen bösartigen Krebs. Mutig stellt sie sich der Bedrohung, nimmt Operation, Bestrahlung und Chemotherapie auf sich. Jetzt hat sie Zeit auf ihr Leben zurückzublicken, auf ihr Leben in der DDR und ihre Flucht nach dem Westen und auf die schmerzhafte Trennung von ihrem damaligen Partner. Während sie immer schwächer wird, befasst sie sich mit dem Gedanken an Abschied und Tod. Ein Jahr später ist sie geheilt, fasst neuen Lebensmut und kann sogar mit einem neuen Partner glücklich werden …
Carmen Rohrbach, geb. 1948 in Bischofswerda, ist eine deutsche Biologin und Reiseschriftstellerin. Nach ihrem Studium in Greifswald und Leipzig unternahm sie einen Fluchtversuch über die Ostsee, wurde aufgegriffen, kam 2 Jahre in Haft und wurde 1976 von der BRD freigekauft. Danach unternahm sie, meist im Alleingang, zahlreiche Expeditionen nach Asien, Afrika, Südamerika und Arabien und wurde eine der erfolgreichsten Reiseschriftstellerinnen Deutschlands. Die Autorin lebt in Schondorf am Ammersee.
In ihrem Buch „Der Kernbeißer“ (2026, Neissuferverlag) lüftet die Autorin ein lang gehütetes Geheimnis: Ihren Kampf gegen die schwere Krankheit Krebs. Es ist eine Hommage an das Leben und soll Mut machen, Tiefpunkte im Leben zu überwinden. Ihrer Protagonistin gibt sie den Namen Steffi, um so etwas Distanz zu schaffen. Die Frau, die normalerweise von ihren abenteuerlichen Reisen berichtet, erzählt nun von der Erforschung der Krankheit in ihrem Körper. Tagebuchähnlich informiert sie über den Abbau ihrer Kräfte und über die allmähliche Heilung, wobei ihr ihre Erfahrungen als Naturwissenschaftlerin zugutekommen. Selbst in der Krankheit schöpft sie Kraft aus der Natur. Die Geschichte ist sehr emotional und berührend, der sachliche und nüchterne Schreibstil macht das Geschehen umso intensiver.
Fazit: Für mich war das Buch sehr nützlich. Nun kann ich auch die Ängste und Befürchtungen einer guten Bekannten, die unter dieser Krankheit leidet, besser verstehen und ihr meine Hilfe anbieten. – Meine Leseempfehlung!

5 stars
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