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Magisch
Roman
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Erscheinungstermin 29.07.2026 | Archivierungsdatum 27.09.2026
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Zum Inhalt
Von der Magie der zweiten Chancen, der Schönheit, die im Scheitern liegt und dem Mut, sich aufzubäumen - Der neue flirrende Roman der »Nordstadt«-Autorin
Magisch ist zurück. Natürlich in dem Haus hinter dem Knallerbsenwall, natürlich mit einem Job, der nicht ganz legal ist, natürlich mitten in der flirrenden Hitze des Spätsommers. Und alles fühlt sich an wie in ihren besten Zeiten, als Marie und Magisch erst enge Freunde und dann die erste Liebe wurden. Mehr als fünfzehn Jahre sind vergangen, und jetzt sitzen sie unten am Feldweg bei der Pferdekoppel im Schatten der Büsche und trinken Fanta-Korn als wären sie nie weg gewesen. Doch Andi, Maries Bruder, ist auch noch da, war tatsächlich nie weg, ist mittlerweile in der Partei, und noch immer gefährlich. Als Magisch bedroht wird, ist für Marie der Zeitpunkt gekommen, die Frage nach der Brandmauer in der eigenen Familie neu zu stellen.
Von widerständiger Liebe, Geschwisterschaft, einer eigenwilligen Dorfgemeinschaft und einem Neuanfang am Rande des Ruhrgebiets
»It's magic, it's you«
Von der Magie der zweiten Chancen, der Schönheit, die im Scheitern liegt und dem Mut, sich aufzubäumen - Der neue flirrende Roman der »Nordstadt«-Autorin
Magisch ist zurück. Natürlich in dem Haus...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783103977448 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 288 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 1190705
Ein toller Roman!
Die Hauptfiguren sind einfach sympathisch, und sie in ihrem persönlichen Beziehungsrevival beobachten zu dürfen, mitzufiebern und mitzufühlen, ist einfach ein Genuss! Dass im Hintergrund ein Familienklintsch auf Basis von Ideologie und Alltagspolitik stattfindet, macht die Sache nur spannender und zugänglicher.
Wirklich empfehlenswert!
Anne S, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Von der ersten bis zur letzten Seite ein kostbare Einmaligkeit - ich bin hin und weg von Magisch & vom klugen, witzigen und warmen Büsing-Sound. Toll!
anke z, Buchhändler*in
Der neue Roman von Annika Büsing überzeugt von der ersten Seite an. "Magisch" ist die Figur, die die Leser ans zum Nachdenken auffordert ,
Mut verlangt und Stehkraft. Es gibt aber auch leichte und zarte Momente. Ein Highlight des Jahres schon jetzt.
Noa V, Buchhändler*in
Wow!! Was für ein tolles Buch! Für mich ein echtes Highlight. Eine Geschichte über eine aussergewöhnliche Liebe, die eine zweite Chance bekommt und allen Widrigkeiten trotzt. Eine Geschichte über den Mut, für seine Werte einzustehen und Hass entgegenzutreten. Eine Geschichte über eine Familie, die tief gespalten ist und versucht, den Spalt zu kitten. Ich habe die beiden Chaoten Marie und Magisch sofort in mein Herz geschlossen und liebe ihren Humor. Und obwohl ich Bücher mit etwas derberer Sprache nicht immer mag, hat es die Autorin geschafft, für mich genau das richtige Mass zu treffen. So, dass die Figuren authentisch wirken, ohne dass sie zu vulgär rüber kommen.
Buchhändler*in 604431
Annika Büsing gelingt eine Sprache,wie sie selten vorkommt: frech,jung, witzig und mit viel Wahrheit. Jeden ihrer Dialoge kauft man ihr ab. Da ist nichts Verstelltes. Das wirkt. Mit Magisch und dem Familiengeflecht hat sie ausdrucksvolle Charaktere geschaffen,denen es Laune macht beim Leben ein Stück weit zuzuschauen. Die Story verfliegt zwar schnell und hallt wenig nach,aber ist trotzdem gute Unterhaltung.
Ganz großartiges Buch! Mindestens die gleiche Liga wie Nordstadt, nur eine ganz andere Geschichte.
Das Buch erzählt davon, wie es ist, einen Neonazi in der Familie zu haben, versucht Erklärungen zu finden, wie so eine Entwicklung in eine liberalen Familie sein kann.Marie muss ziemlich viel ertragen, in ihrem Elternhaus, weil die Eltern schützend die Hand über den ältesten Bruder Andi halten- bis er Maries Freund Krankenhausreif schlägt, dass sogar die Mutter von Magisch Probleme hat, ihren eigenen Sohn zu erkennen.
Marie und Magisch gehen irgendwann getrennte Wege, beide machen ihre Lebenserfahrungen.Auch diese Entwicklung zu lesen war sehr schön.Was von Träumen letztendlich übrig bleibt.Magisch, der mit Vornamen Paul heisst, kommt nach 15 Jahren ins Dorf zurück.Marie liebt ihn immer noch und er Marie.Den Nazibruder Andi gibt es auch noch und er hasst Paul immer noch.
Es gibt unerwartete Wendungen und die Geschichte ist mit viel Humor geschrieben, trotz des ernsten Themas.
Ich werde das Buch sehr gerne empfehlen und zähle es -neben den Riesinnen- zu meinen Jahreshighlights.
Ute M, Buchhändler*in
Annika Büsing ist toll! Ich liebe jedes ihrer Bücher. Um so unangestrengt rüber zukommen muss man sich schon sehr anstrengen.
Eine Geschichte über unangepasste Lebensentwürfe. In diesem ganz eigenen Sound erzählt. Gefällt mir wieder sehr!
Anja N, Buchhändler*in
Magisch
Roman
von Annika Büsing
Warum nur ist mir Annika Büsing nicht schon früher aufgefallen?
Ich wurde regelrecht durch die Geschichte gezogen - eingesaugt und erst am Ende wieder losgelassen.
Ich habe magische Momente erlebt mit Marie und Paul - unglaublich viele Emotionen mitgefühlt, gelacht, geweint und Wut und Verzweiflung gespürt. Diese beiden Mitdreißiger, die das Leben eigentlich schon in Kindheitstagen für einander bestimmt hatte treffen sich nach mehrjähriger Trennung wieder zu Hause um einiges grade zu rücken und endlich sie selbst sein zu können.
Der Erzählton hat mich sowas von abgeholt, die Charaktere sind einfach echt und keine perfekten Helden - ich bin verliebt in diese Story!!!
Annika Büsing erzählt eine grossartige Geschichte von widerständiger Liebe, Geschwisterschaft, einer eigenwilligen Dorfgemeinschaft und einem Neuanfang am Rande des Ruhrgebiets. Magisch ist zurück, in dem Haus hinter dem Knallerbsenwall, natürlich mit einem Job, der nicht ganz legal ist, natürlich mitten in der flirrenden Hitze des Spätsommers. Ich habe selten einen Roman gelesen, der so warmherzig und zugleich so unerschrocken von zweiten Chancen erzählt. Die Figuren sind gealtert, die Wunden tiefer, die Hoffnungen zarter. Besonders berührt hat mich, wie das Buch das Scheitern nicht als Makel, sondern als Möglichkeitsraum zeigt als Ort, an dem Schönheit wächst und Mut sich formt. Die Szenen am Feldweg, Fanta-Korn trinken, die hitzige Sommerluft: kleine, sinnliche Details, die das Leben in einer Dorfgemeinschaft atmen lassen. Zugleich ist da die politische Spannung durch Andi, die familiäre Brandmauer, die neu gezogen werden muss, das macht die Geschichte dringlich und relevant. Als Magisch bedroht wird, ist für Marie der Zeitpunkt gekommen, die Frage nach der Brandmauer in der eigenen Familie neu zu stellen. Für mich ein Roman, der tröstet, aufrüttelt und daran erinnert, dass Neuanfänge oft aus den brüchigsten Momenten entstehen.
Annika Büsing erzählt in "Magisch" eine bewegende, nachdenklich machende Geschichte.
Empfehlenswert ab 14 Jahren
Buchhändler*in 516281
Auch in ihrem neuen Buch "Magisch" schafft es Annika Büsing wieder mit scheinbar leichtem Ton wahres zu erzählen.
Die Geschichte von Marie und Magisch, die vor 15 Jahren ein Paar wurden und nun auch, nach der Rückkehr der beiden in ihr Heimatdorf, ihre Zuneigung wieder entdecken, ist gut erzählt. Doch die Dorfbewohner, allen voran Andi, Maries Bruder, der nun ganz rechts ist, macht Stimmung gegen die beiden.
Es ist ein Buch, das Mut macht für seine Überzeugungen aufzustehen.
Wunderbar erzählt.
Ein aktuelles Thema, im Rahmen einer komplizierten Familiengeschichte aufgearbeitet. Der Roman ist aus der Sicht der Protagonistin Marie erzählt und zieht sich über einen längeren Zeitraum - es geht um ihre Beziehung zu ihrem Freund Paul, aber auch um die Beziehung zwischen Paul und ihrem Bruder, der eine andere politische Einstellung hat. Durch diese politische Einstellung gibt es diverse Reibungen in der Familie und Marie und Paul entzweiten sich in der Vergangenheit, fanden danach aber wieder zusammen. Die Geschichte ist interessant erzählt und sehr kurzweilig geschrieben mit schwierigen und wichtigen gesellschaftlichen Hintergründen. Man kann mitansehen, wie die politischen Einstellungen der Protagonisten die familiären Zusammenhänge zerstören und auch, welche gesellschaftlichen Situationen dadurch entstehen, die zu Ärger und Hass führen. Ich habe den Roman gerne gelesen, hätte ihn aber nicht zur Hand genommen, wenn ich vorher gewusst hätte, daß er sich mit jeder Faser auf die politischen Diskrepanzen bezieht.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 816520
Annika Büsing ist eine meiner Meinung nach viel zu wenig präsente Autorin in der deutschsprachigen literarischen Öffentlichkeit - sie zeichnet Charaktere und Milieus so toll, man ist sofort Teil dieser Geschichten. Ohne zu viel Pathos und ehrlich erzählt sie von menschlichen Schieflagen und findet dabei Settings, denen sie noch was neues abgewinnen kann, scheut nicht vor schwierigen Ausgangssituationen zurück. Machen trotzdem Spaß zu lesen, ihre Bücher. Klare Empfehlung!
Buchhändler*in 457407
Annika Büsing erzählt in Magisch von einer ungewöhnlichen zweiten Chance für die Liebe, familiären Konflikten und dem Mut, für die eigenen Überzeugungen und Werte einzustehen. Mit viel Witz, lebendigen Dialogen und authentischen Figuren entwickelt der Roman einen ganz eigenen Ton und lässt sich gut lesen. Trotz des eingängigen, kurzweiligen Schreibstils hat mich der Roman leider nicht so wirklich "gepackt".
Andrea S, Buchhändler*in
Paul Magisch ist schon ein Typ. Bisschen Punk, bisschen Hippie, bisschen anders. Und Marie war mal mit ihm zusammen. Bis sie ihn für Noah verlies. Dann ging Magisch weg, auf Tour, machte Musik. Und jetzt ist er wieder da. Und Marie nicht mehr mit Noah zusammen. Dafür Leiterin einer Hundetagesstätte und mit einem Nazi-Bruder. Vielleicht geht also noch was zwischen Marie und Magisch. Und eigentlich passiert auch nicht viel mehr in diesem Roman. Vielleicht noch ein bisschen Demo gegen Rechts, tote Ratten in der Küche, erschossene Schafe vergraben im Wald und skurrile Situationen auf der Polizeiwache. Ein bisschen Magie in der Belanglosigkeit lässt sich aber durchaus finden und am Ende ist es einfach ein nettes Buch für zwischendurch, was nicht den Anspruch erhebt, in eine Schublade zu passen. Liebesgeschichte? Ja. Alltagskomik? Durchaus. Tragisch? Auch das. Familiendrama? Inklusive. Gesellschaftskritik? Gibt's obendrauf. Möge also jede:r Leser:in einen eigenen magischen Moment mit diesem Buch haben.
Katja G, Buchhändler*in
Ich bin seit "Nordstadt" großer Annika Büsing-Fan. Auch in "Magisch" schafft sie mit ihrem einzigartigen und besonderen Ton, so anders, roh und direkt eine besondere Beziehung zum Leser. Sie hat mich eingesogen und erst auf der letzten Seite wieder ausgespuckt.. Das Buch ist authentisch und nahbar, aber gleichzeitig tiefgründig. Fein beobachtet die politischen Spannungen im Ruhrgebiet, glaubwürdig die Figuren mit all ihren Fehlern und Stärken. Die perfekte Mischung aus sozialem Realismus und emotionaler Intensität.
Ach, Annika Büsing schafft es einfach immer wieder kleine Welten/ Dörfer etc in so eine tolle Sprache zu verpacken, dass ich immer am Ball bleibe. Auch magsich ist keine Ausnahme - unbedingt lesen! (und alles andere von ihr auch)
Eva-Maria B, Buchhändler*in
Annika Büsing hat mich bereits mit ihrem vor einem Jahr erschienen Roman „Wir kommen zurecht“ als Autorin überzeugt. Klar, dass ich „Magisch“ sofort lesen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil!
Der Roman weist nicht unbedingt viel Handlung auf, die man wiedergeben könnte. Aber der Schreibstil, die Authentizität der Figuren, die Stimmung sind so toll, dass ich dieses Buch bestimmt nicht nur einmal lesen werde.
Magisch, der mit Vornamen eigentlich Paul heißt, kommt nach 15 Jahren Abwesenheit, die er überwiegend in Berlin verbrachte, in sein kleines Heimatdorf im Ruhrgebiet zurück. Er zieht in das Haus seiner Mutter, die an Krebs verstorben ist. Dort treffen sich Magisch und Marie wieder, die 15 Jahre zuvor ein Paar waren, dann aber mit anderen Partnern getrennte Wege gingen. Marie, aus deren Sicht der Roman erzählt wird, betreibt im Dorf eine Art Tagesstätte für Hunde und Magisch verdient sich etwas Geld mit einer durchaus illegalen Entsorgung von Tierkadavern. Vieles mag sich in den Jahren verändert haben, aber manches ist auch gleichgeblieben, so zum Beispiel Maries älterer Bruder Andi, der Magisch einst krankenhausreif geschlagen hatte und nach wie vor ein überzeugter Neonazi ist. Es dauert nicht lange und die alte Anziehung und Liebe zwischen Magisch und Marie entflammen erneut.
Marie und Magisch sind wundervoll gezeichnet. Keiner der beiden hat einen geradlinigen Lebensweg aufzuweisen. Das macht sie aber gerade so sympathisch und authentisch. Und ihre Liebe berührt auch deshalb so sehr, weil sie einander lassen können, wie sie sind. Große Leseempfehlung von mir!
Eine wahrhaft magische Lektüre, die in superzugänglicher und kurzweiliger Sprache so viele wichtige Themen abhandelt: Familie, Brandmauer, Mut, Wut, Zusammenhalt, Scheitern respektive die Frage, wer überhaupt bestimmt, was Scheitern ist, die Grossartigkeit zweiter Chancen und das alles, während die Protagonist:innen im zweiten Frühling ihrer ersten grossen Liebe auf allerberührendste Art bei sich selbst ankommen. Warm, witzig, herrlich lebensah und hilfreicher als alle Ratgeber dieser Welt zusammen.
Thomas B, Buchhändler*in
Für mich ein Jahreshighlight!
Annika Büsing hat mit „Magisch“ etwas ganz besonderes geschaffen. Ein Buch, das sich so echt, so nahbar, so authentisch liest, mit einem ganz eigenen Stil und doch so vielen Gefühlen, die Anschluss finden und resonieren. Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, verbunden mit dem politischen Zeitgeist und vielen Fragen, die die Menschen derzeit umtreiben.
Ein ganz, ganz großartiges Buch!
Buchhändler*in 904622
"Von der Magie der zweiten Chancen, der Schönheit, die im Scheitern liegt und dem Mut, sich aufzubäumen"
Nachdem ich die sympathische Autorin bei einer Lesung live erleben durfte und sie so schön sagte: "ich wollte unbedingt eine Liebesgeschichte schreiben", muss ich nach dem Lesen sagen, dass ihr das sehr gut gelungen ist besonders mit der Verknüpfung und dem Umgang des Themas " rechts denkende Menschen im nahen persönlichen Umfeld. "
Vielen Dank für dieses magische Buch!
Juliane Z, Buchhändler*in
Als nach gut 15 Jahren wieder ihre erste große Liebe in den Heimatort zurückkehrt, hat Marie schon einen gescheiterten Lebensentwurf hinter sich. Gescheitert, weil Marie sich getraut hat, rechtzeitig aus einem unauthentischen Leben, in dem sie sich immer verstellen musste, auszubrechen. Jetzt könnte es eine zweite Chance für sie und Magisch geben, der eigentlich Paul mit Vornamen heißt, aber immer bei seinem Nachnamen gerufen wird. Doch in der Heimat gibt es auch die Familie und das schwarze Schaf, Maries Bruder Andi, der als Jugendlicher schon in die Naziszene abgerutscht ist und damals Magisch brutal angegriffen hat. Auch heute mit Frau und Kindern hält Andi fanatisch an seinem rechtsextremen Weltbild fest und Marie muss sich entscheiden, wie sie künftig mit ihrem Bruder umgehen will.
Ich-Erzählerin Marie ist selbstironisch, clever und unerschrocken. Annika Büsing verleiht ihr eine sympathische, eigenwillige Stimme, die fulminant zwischen Komik und Tragik changieren kann, zwischen Leichtigkeit der wiedergefundenen Liebe und dem Ernst von Zivilcourage und Rückgrat. Durch diese Vielseitigkeit entwickelt die Geschichte einen besonderen Sog, man ist ganz nah bei den Figuren und möchte das Buch in einem Rutsch durchlesen. Große Empfehlung!
Nora E, Buchhändler*in
Ein groß-groß-großartiges Buch!
Die Liebesgeschichte? Wunderschön chaotisch. Die Familiengeschichte? Einfach viel zu nah an der Realität, um noch bequem zu sein. Und der Aufbau der Geschichte ist einfach ganz großes Kino. Kein Detail geht verloren, alles ist irgendwie wichtig.
Und wo mir das alles schon so fantastisch gefallen hat, kam dann noch der Erzählstil um die Ecke, der sich angefühlt hat, als würde dir eine betrunkene (und wahrscheinlich auch bekiffte) Frau morgens um 4 an der Bar ungefragt ihre Lebensgeschichte erzählen.
Ganz große Leseempfehlung!
Paul Magisch, bekannt als Magisch, kehrt nach vielen Jahren in sein Heimatdorf zurück, das irgendwo zwischen D, H und B liegt. Vor Jahren waren er und Marie, die Ich-Erzählerin, ein Paar. Ihre Beziehung wurde jedoch durch eine schwere Zeit auf die Probe gestellt, als Maries Bruder Magisch krankenhausreif geschlagen hat. Dieser Bruder ist ein Nazi und inzwischen Mitglied der Partei. Langsam kommen sich Marie und Magisch wieder näher.
Annika Büsing schildert glaubhaft die Situation einer Familie, die mit einem Nazi unter sich zu kämpfen hat, und die dadurch entstandenen Risse. Die Protagonisten sind mit all ihren Ecken und Kanten liebenswert dargestellt. Das Buch ist teilweise sehr atmosphärisch und vermittelt dem Leser das Gefühl, selbst Teil der Geschichte zu sein.
Marie erzählt die Geschichte in einer jugendlichen Umgangssprache und spricht gelegentlich die Leser*in direkt an. Dieser Stil macht das Buch sehr nahbar und fühlt sich fast so an, als würde einem eine Freundin eine Geschichte erzählen. Ich habe diesen Ansatz sehr genossen, obwohl ich die Sprache eher einer Zwanzigjährigen als einer Mitte Dreißigjährigen zuordnen würde.
Gerne empfehle ich das Buch weiter.
Buchhändler*in 1327606
Ich habe schon die drei vorherigen Bücher von Annika Büsing gelesen und jedes einzelne geliebt. Ihr Schreibstil, ihre Geschichten holen mich einfach ab. Als ich gesehen habe, dass ein neuer Roman von ihr veröffentlicht wird, wusste ich sofort, dass ich ihn lesen muss. "Magisch" hat mich genauso sehr begeistert wie ihre anderen Romane. "Magisch" hat mich berührt, es hat mich zum Lachen gebracht und natürlich zum Nachdenken. Eines meiner Jahreshighlight bis jetzt!
Vera U, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Wunderbar von Annika Büsing geschrieben. In einer Sprache, die schlicht und ehrlich ist. Die Geschichte zwischen Magisch und Marie trägt sich von selbst und nimmt vorsichtig aber bestimmt das Thema rund um die gesellschaftliche Zerrissenheit und den Rechtsdrift, selbst in den eigenen Kreisen, in den Fokus, Politisch, etwas wütend und doch nur sanft und nicht aggressiv geht es um Menschen, die anders als wir denken, die wir nicht verstehen können, aber von denen wir uns auch nicht entfernen können und sollten. Und das eingepackt in eine warme, bodenständige und doch auch irgendwie ganz eigene Beziehungsgeschichte und deren zweiter Anlauf und zweite Chance. Es ist schön zu lesen, wie sie denken und fühlen und dies mit dem*der Leser*in teilen.
"Magisch" lässt sich innerhalb kürzester Zeit durchlesen, bringt einen trotz der ernsten Themen auch zum Lachen, weil es einfach so ehrlich geschrieben ist und die zwei Hauptcharaktere wachsen innerhalb kürzester Zeit ans Herz. Der Schreibstil war so gut, dass ich Marie sprechen hören konnte. Man kann "raushören", dass die Geschichte im Ruhrgebiet spielt (wer dort mal lebte, wird ab und an zusätzlich nicken und schmunzeln) und doch sind die Themen allgegenwärtig und überall präsent. Wunderbar empfehlenswert auch für Personen, die sonst nicht dieses Genre lesen.
Jenny T, Rezensent*in
MEINUNG:
Ich liebe die Romane von Annika Büsing, weil sie so ehrlich, so ungeschönt sind und vor allem diesen besonderen Erzählton haben. Ich habe natürlich wieder unglaublich auf Magisch gefreut.
Magisch ist der Nachname von Paul Magisch. Ich weiß es nicht, warum die Romane von Annika Büsing doch das ein oder andere Mal den Namen vom Love Interest haben, was natürlich jetzt stark überspitzt von mir dargestellt ist, weil ihre Romane so viel mehr beinhalten.
Ich würde sagen Magisch ist ein Roman über zweite Chancen. Eine zweite Chance für Marie und Magisch, die vor 15 Jahren zusammen waren bis sich Marie für jemanden anderen entschieden hat. Das mag hart klingen, aber genauso schreibt Annika Büsing es auch und verklärt es nicht romantisch. Liebe kann dann trotzdem da sein. Ich mag es, dass Annika Büsing es auch einfach zulässt, dass es nicht für alles eine einfache Antwort gibt, aber es kann eben auch mal wieder einfach sein. Magisch ist zurück. Marie liebt Magisch und so gibt es kein Problem.
Eine zweite Chance, die sich deutlich schwerer gestaltet als zu Magisch ist die zu Maries Bruder Andi, der schon früh in die rechtsextreme Szene abgerutscht ist und der Magisch in ihrer Jugend schlimm zusammen geschlagen hat mit seinen Freunden. Marie hat ganz klar zu Magisch gehalten, auch wenn es Maries Eltern für eine große loyale Krise gestellt hat, weil Magisch Teil der Familie ist. Nun passieren aber einige Dinge, die alles ins Wanken geraten lassen in Andis Leben und es stellt sich die Frage, ob es Marie erlaubt ist ihrem Bruder zu helfen oder gar zu zugeben, dass er ihr einfach fehlt. Auch hier gibt es wieder kein schwarz und weiß.
Ich habe wieder den Erzählstil von Annika Büsing geliebt. Manchmal wollte ich nicht, dass das Buch endet. Der Roman wird aus der Sicht von Marie erzählt und es ist stellenweise so lustig gewesen, eben weil sie oft schnell wütend war, aber gleichzeitig auch so verletzlich, so ehrlich und so trocken war. Der Roman hat auch eine sehr gute Atmosphäre erzeugt, so dass es ganz viele Bilder erzeugt hat, wie sie da über den Hof gehen. Gegen Ende wird so ein bisschen fasrig in der Handlung, aber die Autorin findet einen guten Abschluss.
FAZIT:
Wer noch keinen Roman von Annika Büsing gelesen hat, sollte dies dringend nachholen! Magisch war für mich wirklich wieder ein Highlight. Ein Roman über zweite Chancen, Dorfromantik und das Perfekte im Unperfekten.
Dorothee M, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Marie führt eine Huta auf dem Land und lebt ganz in der Nähe ihrer Familie. Unerwartet ist nach 15 Jahren auch Magisch zurück im Dorf, ihr langjähriger bester und auch fester Freund aus der Schulzeit. Damals hat Maries Bruder Andi, ein überzeugter Nazi, Magisch krankenhausreif geprügelt. Auch heute prallen Marie und Magisch mit Andi heftig aufeinander.
Was für eine tolle Geschichte Annika Büsing hier erzählt! Vom Namen Magisch über die Huta, Familie und Freundeskreis von Marie und die ganz wunderschöne Verbindung zwischen ihr und Magisch hat mich sehr begeistert. Es geht um Freundschaft und Liebe, um Haltung und Familie, um Hass und Vergebung. Und es passiert so einiges. Ich habe das Buch wahnsinnig gern gelesen und wäre gern noch länger mit den tollen Figuren unterwegs gewesen.
Rezensent*in 1415360
Magisch ist zurück, Maries erste große Liebe. Nach 15 Jahren begegnen sich die beiden wieder und plötzlich fühlt sich vieles an wie damals. Dass sie sich annähern, bleibt im Dorf natürlich nicht lange unbemerkt und sorgt schnell für Gesprächsstoff. Doch da ist auch noch Maries Bruder Andi. Er gilt als schwarzes Schaf der Familie, vertritt rechtsextreme Ansichten und hatte schon früher etwas gegen die Beziehung seiner Schwester. Kann das gutgehen?
Was für ein überraschend unterhaltsamer Roman! Annika Büsing hat mit "Magisch" ein Buch geschrieben, das für mich perfekt humoristische und ernste Elemente miteinander verknüpft. Da haben wir zum Einen die Liebesgeschichte zwischen Marie und Magisch, deren Dynamik sehr fein erzählt wird. Beide haben etwas Angst davor, sich wieder auf ihre Gefühle einzulassen. Die langsame Annäherung zwischen den beiden habe ich gern gelesen. Besonders mochte ich Magisch als Figur. Er entspricht nicht dem Bild des "klassischen" Romanhelden: Er ist ruhig, empathisch, interessiert sich für andere Menschen und zeigt offen seine Gefühle. Gerade diese Eigenschaften sorgen aber auch dafür, dass er bei Andi aneckt, der sich selbst als Inbegriff klassischer Männlichkeit versteht.
Mit der Figur Andi hat Büsing erzählt Büsing gelungen davon, wie es ist, wenn ein Nazi in der eigenen Familie ist. Sie stellt Andi hierbei nicht nur als absolutes Feindbild dar. Stattdessen zeigt sie, dass Radikalisierung unterschiedliche Ursachen haben kann und es nicht den einen „Typ Nazi“ gibt. Besonders gelungen fand ich, wie Marie zwischen ihrer Ablehnung von Andis politischen Ansichten und ihrer Rolle als Schwester hin- und hergerissen ist. Dieser innere Konflikt wird sehr nachvollziehbar dargestellt.
Eigentlich habe ich eine große Abneigung gegen verschachtelte Sätze. Davon gibt es in „Magisch“ einige. Büsing hat mir aber gezeigt, wie gut das funktionieren kann. Sie passen wunderbar zu Marie, deren Gedanken oft abschweifen, Umwege nehmen und schließlich doch wieder zum Ausgangspunkt zurückfinden.
Für mich ist „Magisch“ ein kluger Roman, der mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch zum Nachdenken gebracht hat.
Danke an @sfischerverlag fürs Reziex.
Kira-Luisa K, Buchhändler*in
Ein fantastischer Roman, der ernste Themen auf eine humorvolle und freche Art behandelt. Es ist alles dabei: Eine Liebesgeschichte, ein Familiendrama sowie ein Mord, mit dem eine kleine Ortschaft umgehen muss. Das Buch wirft wichtige Fragen zu Solidarität und zum Umgang mit politischen Grenzen auf und schafft es dabei, Lesende immer wieder zum Lachen und zum Grübeln zu bewegen. Mein Sommerbuch 2026!
Rezensent*in 485843
Magisch, eigentlich Paul, ist zurück – im Haus hinter dem Knallerbsenwall. Er und Marie waren mal ein Paar, bis Paul ihr Noah vorgestellt hat und Marie sich in ihn verliebte. Inzwischen ist diese Beziehung Geschichte, Marie hat mit einer älteren Freundin eine Huta gegründet – und als Paul zurückkommt, machen die beiden einfach da weiter, wo sie vor all den Jahren aufgehört haben.
Es gibt Bücher, die fühlen sich an, als ob man mit einer guten Freundin bei einem Drink sitzt und aus dem Leben erzählt – mit dem Gefühl, dass man eigentlich gar nicht will, dass der Moment endet. Genauso ist es mir mit "Magisch" gegangen.
Zu Beginn hatte ich sogar ein bisschen Tschick-Vibes – dieses Gefühl von Außenseitern, die sich ihr Leben auf ihre eigene, unangepasste Weise zusammenbasteln, abseits davon, wie es "eigentlich" laufen sollte.
Das Erste, was mich gepackt hat, war der Ton der Ich-Erzählerin Marie. Ruhig, unaufgeregt, aber nie distanziert – man merkt sofort, dass hier jemand aus echter Nähe erzählt und nicht von außen auf die Geschichte draufschaut. Annika Büsing schafft diese besondere Atmosphäre, die sich einschleicht, ohne dass man genau sagen kann, wodurch. Bei mir war es dieses Gefühl von warmen Sommerabenden, leiser Melancholie und einer Vertrautheit.
Annika Büsing macht es sich bei ihrer Familiendarstellung nicht leicht. Die Eltern sind keine zerrütteten Gestalten, kein dramatisches Trauma-Setting, sondern ganz normale Menschen. Und trotzdem ist längst nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Diese drei Geschwister, alle so unterschiedlich in dem, wie sie durchs Leben gehen und wie sie mit dem umgehen, was ihre Familie ausmacht – das fühlte sich unglaublich echt an. Genau diese Reibung zwischen "eigentlich ganz normal" und "trotzdem nicht heil" hat mich am überzeugt.
Am stärksten fand ich aber, wie Büsing das Thema Rechtsextremismus in der eigenen Familie behandelt. Sie erzählt es nicht als etwas, das von außen auf die Familie einprasselt – keine Nachrichtenmeldung, kein abstraktes gesellschaftliches Problem, das man aus sicherer Distanz betrachtet. Magisch, eigentlich Paul, ist zurück – im Haus hinter dem Knallerbsenwall. Er und Marie waren mal ein Paar, bis Paul ihr Noah vorgestellt hat und Marie sich in ihn verliebte. Inzwischen ist diese Beziehung Geschichte, Marie hat mit einer älteren Freundin eine Huta gegründet – und als Paul zurückkommt, machen die beiden einfach da weiter, wo sie vor all den Jahren aufgehört haben.
Es gibt Bücher, die fühlen sich an, als ob man mit einer guten Freundin bei einem Drink sitzt und aus dem Leben erzählt – mit dem Gefühl, dass man eigentlich gar nicht will, dass der Moment endet. Genauso ist es mir mit "Magisch" gegangen.
Zu Beginn hatte ich sogar ein bisschen Tschick-Vibes – dieses Gefühl von Außenseitern, die sich ihr Leben auf ihre eigene, unangepasste Weise zusammenbasteln, abseits davon, wie es "eigentlich" laufen sollte.
Das Erste, was mich gepackt hat, war der Ton der Ich-Erzählerin Marie. Ruhig, unaufgeregt, aber nie distanziert – man merkt sofort, dass hier jemand aus echter Nähe erzählt und nicht von außen auf die Geschichte draufschaut. Annika Büsing schafft diese besondere Atmosphäre, die sich einschleicht, ohne dass man genau sagen kann, wodurch. Bei mir war es dieses Gefühl von warmen Sommerabenden, leiser Melancholie und einer Vertrautheit.
Annika Büsing macht es sich bei ihrer Familiendarstellung nicht leicht. Die Eltern sind keine zerrütteten Gestalten, kein dramatisches Trauma-Setting, sondern ganz normale Menschen. Und trotzdem ist längst nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Diese drei Geschwister, alle so unterschiedlich in dem, wie sie durchs Leben gehen und wie sie mit dem umgehen, was ihre Familie ausmacht – das fühlte sich unglaublich echt an. Genau diese Reibung zwischen "eigentlich ganz normal" und "trotzdem nicht heil" hat mich am überzeugt.
Am stärksten fand ich aber, wie Büsing das Thema Rechtsextremismus in der eigenen Familie behandelt. Sie erzählt es nicht als etwas, das von außen auf die Familie einprasselt – keine Nachrichtenmeldung, kein abstraktes gesellschaftliches Problem, das man aus sicherer Distanz betrachtet. Stattdessen zeigt sie, wie es sich anfühlt, wenn dieses Thema mitten in der eigenen Familie sitzt, am eigenen Küchentisch. Wie geht man damit um, wenn es der eigene Bruder ist?
"Magisch" ist für mich ein Buch, das leise auftritt und trotzdem lange nachhallt. Kein lautes Drama, sondern ehrliches Erzählen über Liebe, Familie und die Frage, wie viel man von den Menschen tragen kann, die einem am nächsten sind – auch wenn sie einen enttäuschen. Absolute Leseempfehlung!
Magisch kehrt nach beinahe zwei Jahrzehnten zurück in die Heimat und trifft dort auf seine Jugendliebe Marie. Marie wohnt nach einer Trennung wieder bei ihren Eltern auf dem Hof und führt dort eine Hundetagesstätte für die Dorfgemeinschaft. Marie und Magisch verbindet die erste große Liebe, die schon früh viele Strapazen aushalten musste. Nun begegnen sie sich wieder neu und arbeiten ihre Vergangenheit auf, die sie auch in der Gegenwart immer wieder einholt.
Vorneweg „Magisch“ von Annika Büsing ist ein absolutes Jahreshighlight für mich! Die Geschichte rund um Marie und Magisch hat mich ab der ersten Seite gefesselt und das lag vor allem an dem unkonventionellen Erzählstil der Autorin. Marie spricht die Lesenden in ihren inneren Monologen immer wieder direkt an, schiebt dabei immer wieder Hintergrundinformationen ein und schafft damit einen sehr persönlichen Zugang.
„Ich erzähle euch wahrscheinlich nichts Neues, wenn ich zugebe, dass ich am liebsten cool und beherrscht rüberkomme, aber wisst ihr was? Scheiß drauf!“ (E-Book S. 69)
Hinzu kommen die Dialoge von Magisch und ihr, die mich öfters laut haben lachen lassen, aber zwischendurch auch einen sehr ernsten Ton anstimmen, in denen sie über ihre Trauerbewältigung, ihre Gefühle füreinander oder den Konflikt mit Maries Familie sprechen. Besonders Maries ambivalente Beziehung zu ihrem Bruder Andi nimmt einen wichtigen Teil der Gesichte ein. Er vertritt rechtes Gedankengut und lebt dieses offen aus. Durch die Rückkehr von Magisch und einen Vorfall im Dorf wird sein Verhalten noch verstärkt und wir begleiten Maries inneren Konflikt ihm gegenüber, aber auch ihre starke Haltung gegenüber rechter Gewalt.
An einigen Stellen war mir der Umgang von Marie und Magisch ein wenig zu kitschig, aber letztendlich hat das auch zu ihrer Geschichte gepasst und ich bin richtig traurig, dass ich die beiden so schnell wieder gehen lassen musste. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!
Buchhändler*in 1167849
Ein neuer Roman von Annika Büsing, mit Spannung erwartet. Marie und Paul, einstiges Liebespaar treffen sich nach 15 Jahre wieder. Soweit so bekannt, aber die Story ist aus dem Leben gegriffen, teils tragisch, komisch dabei ohne Moralkeule und voller Spannung. Es macht einfach Freude dieses Buch zu lesen!
Auf Magisch von Annika Büsing bin ich durch eine richtig begeisterte Rezension aufmerksam geworden. Aber auch Titel, Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen. ✨
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Ich war schnell drin und mochte sowohl die Figuren als auch die gesamte Stimmung des Buches von Anfang an.
Besonders gefallen hat mir die Verbindung zwischen Marie und Magisch. Ihre Beziehung entwickelt sich auf eine sehr natürliche und besondere Weise und trägt für mich einen großen Teil der Geschichte.
Spannend fand ich aber auch alles, was sich um Maries Familie und das Leben im Dorf dreht. Die Dynamiken untereinander, das Wissen darüber, dass es einen „Nazi“ in der eigenen Familie gibt, und die Frage, wie man damit umgeht, wurden für mich sehr authentisch erzählt.
Dabei ist Magisch insgesamt eher ruhig und unaufgeregt. Zwischendurch hatte ich kurz das Gefühl, dass mir vielleicht etwas fehlt und die Geschichte stellenweise fast ein bisschen zu langweilig erzählt wird.
Zum Ende hin hat sich aber genau diese Unaufgeregtheit für mich als sehr passend erwiesen. Die Geschichte wirkte dadurch natürlich, glaubwürdig und überhaupt nicht künstlich dramatisiert. Gerade das Ende hat mir dann richtig gut gefallen und das Buch für mich rund abgeschlossen.
Auch das Hörbuch mochte ich sehr. Die Sprecherin passt für mich unglaublich gut zur Geschichte und hat die Figuren und die besondere Stimmung sehr stimmig transportiert. 🎧
Für mich war Magisch ein ruhiger, besonderer Roman über Familie, Zugehörigkeit, Dorfleben und eine ungewöhnliche Verbindung, die im Gedächtnis bleibt.
4/5 ⭐️
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