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Buchcover für Blacktop Wasteland

Blacktop Wasteland

Kriminalroman

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Erscheinungstermin 18.02.2026 | Archivierungsdatum 24.03.2026


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Zum Inhalt

Blacktop Wasteland – Rasanter Thriller um einen Fluchtwagenfahrer zwischen Familie, Schuld und Gesetz
Beauregard »Bug« Montage ist ein  ehrlicher Automechaniker und liebender Familienmensch . Außerdem ist er von North Carolina bis Florida als bester Fluchtwagenfahrer der gesamten Ostküste bekannt. Bug saß aber lange genug im Gefängnis und weiß, dass er als Krimineller keine Zukunft hat.
Als jedoch sein behutsam aufgebautes Familien- und Berufsleben aus finanziellen Gründen in Gefahr gerät, findet er sich schnell auf der  schiefen Bahn  wieder.
Bei einem  Banküberfall  setzt er sich noch einmal hinters Steuer, weil er keine andere Wahl zu haben scheint, doch die Sache geht fürchterlich schief – und bald hat Bug nicht nur die Polizei im Nacken, sondern auch Gegner, die völlig  unberechenbar  sind ...

Blacktop Wasteland – Rasanter Thriller um einen Fluchtwagenfahrer zwischen Familie, Schuld und Gesetz
...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783747207642
PREIS 16,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
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5 stars

Rasant und sozialkritisch

Blacktop Wasteland - S.A.Cosby

Wer auf der Suche nach Southern Noir ist, kommt an diesen Autor nicht vorbei.

Die Handlung ist temporeich, mit mehr als ordentlichen Actionszenen. Das zeigt sich schon gleich zu Anfang mit einem illegalen Autorennen.

Es ist 2012, In Virginia lebt Beauregard, genannt Bug mit Familie und seiner Autowerkstatt, doch die Schulden drücken und so lässt er sich darauf ein, als Fluchtwagenfahrer bei einem Überfall mitzumachen.
Zwischendurch gibt es Rückblicke in denen Beauregard sich an seine Jugend erinnert, mit seinem Vater, der ein harter Kerl war und dann die Familie verlassen hatte.

Die Elemente des Genres werden alle erfüllt. Wichtig sind die Szenen, die das Leben einer schwarzen Familie im US-amerikanischen Süden zeigen. Armut ist verbreitet, Chancen gibt es nicht viele. Diese sozialkritische Komponente ist wesentlich für das Buch.

Sprachlich ist es dicht und atmosphärisch gestaltet.
Am Schluss steht für Beauregard Selbsterkenntnis und das macht diesen Roman zu einem großen Buch.

5 stars
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4 stars

Wann hat man das letzte Mal ein Buch gelesen, das nicht nur nach Tinte und Papier riecht, sondern nach verbranntem Gummi, billigem Motorenöl und der nackten Angst eines Mannes, der mit dem Rücken zur Wand steht?

Cosby erzählt uns die Geschichte von Beauregard „Bug“ Montage. Ein Mann, der eigentlich nur zwei Dinge will: seine Werkstatt retten und ein guter Vater sein. Ein Mechaniker. Ein kleiner Mann, der versucht, anständig zu sein. Er will seine Kinder ernähren, er will seine Werkstatt behalten. Aber die Welt, diese grausame, mitleidlose Welt des amerikanischen Südens, sie lässt ihn nicht. Das ist Virginia. Hier ist die Armut eine chronische Krankheit. Cosby schreibt dazu einen Satz, der so wahr ist, dass er wehtut:

„Armut war eine bösartige Krankheit. Sie heilte nie ganz aus. Sie blieb im Blut, sie fraß sich in die Knochen...“

Das ist kein Kitsch, das ist die nackte, bittere Existenz! Dieser Mann ist verdammt, er ist ein Gefangener seiner Herkunft. Er will fliehen, aber er kann nicht. Warum? Weil die Vergangenheit immer mitfährt!

„Man kann die Vergangenheit nicht im Rückspiegel lassen, wenn sie auf dem Rücksitz mitfährt.“

Bug ist der beste Fluchtwagenfahrer der Ostküste, und natürlich – wir kennen das Motiv von Homer bis Hollywood – zwingt ihn das Schicksal zu einem letzten Raubzug.

Was Cosby hier macht, ist große Kunst. Er nimmt das triviale Genre des „Heist-Romans“ und füllt es mit einer existenziellen Wucht. Wenn Bug in seinem Plymouth Duster über den Asphalt jagt, dann ist das keine Action-Szene, dann ist das Poesie der Mechanik.

„Hinter dem Steuer war er eine Naturgewalt. Der Asphalt war seine Sprache, und er sprach sie fließend.“

Da spürt man den Puls, da riecht man den Asphalt. Aber auch die Gewalt. Sie ist schmutzig, sie ist konsequent. Es wird geprügelt, es wird geschossen, es wird gemordet.

Aber! Es ist die Logik dieses Lebens. Dieser Bug Montage ist kein Gentleman-Gauner, er ist ein Verzweifelter. Wenn er Auto fährt, dann ist das kein Vergnügen, das ist ein Kampf um sein Leben.

Dieses Buch ist eine wütende Abrechnung mit dem amerikanischen Traum, der für Menschen wie Bug längst zum Albtraum geworden ist.

Ist es ein Meisterwerk der Weltliteratur? Nein, natürlich nicht! Übertreiben wir nicht! Aber ist es ein sehr gutes Buch? Ein Buch voller Saft und Kraft? Ja! Zweifellos ja! Es ist ein Buch über die Unmöglichkeit der Freiheit. Es ist traurig, es ist wild, es ist ein Aufschrei!

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Blacktop Westland war für mich ein intensives und stellenweise ziemlich düsteres Leseerlebnis, das mich schnell in seinen Bann gezogen hat. S. A. Cosby schafft es erneut, einen Thriller zu schreiben, der nicht nur spannend ist, sondern auch emotional trifft und zum Nachdenken anregt.
Besonders gefallen hat mir die rohe, direkte Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die Figuren wirken glaubwürdig und vielschichtig – niemand ist nur gut oder böse, und genau diese moralischen Grauzonen machen die Geschichte so packend. Ich habe mit der Hauptfigur oft mitgefiebert, auch wenn ich nicht jede Entscheidung nachvollziehen konnte, was die Handlung aber umso authentischer gemacht hat.
Der Schreibstil ist kraftvoll und bildhaft, teilweise hart, aber immer passend zur Geschichte. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und hält bis zum Ende an, auch wenn einige Passagen für meinen Geschmack etwas ruhiger hätten gekürzt sein können.
Insgesamt ein starker, atmosphärischer Crime-Roman, der besonders Leser gefallen dürfte, die düstere, charaktergetriebene Thriller mögen.

5 stars
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Mit Blacktop Wasteland liefert S. A. Cosby einen extrem intensiven, atmosphärischen und emotionalen Kriminalroman, der weit über einen klassischen Thriller hinausgeht. Schon nach wenigen Seiten zieht die Geschichte einen komplett in ihren Bann.

Im Mittelpunkt steht Beauregard „Bug“ Montage – Familienvater, Automechaniker und ehemaliger Fluchtwagenfahrer. Er versucht verzweifelt, ein ehrliches Leben zu führen und seiner Familie eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Doch Geldsorgen und alte Kontakte holen ihn wieder ein, und er lässt sich auf einen letzten Job ein. Was wie ein Ausweg erscheint, entwickelt sich schnell zu einer Spirale aus Gewalt, Loyalitätskonflikten und fatalen Entscheidungen.

Besonders beeindruckend ist die Figurenzeichnung. Bug ist kein typischer Held, sondern ein Mensch mit Fehlern, Zweifeln und großer Verantwortung. Seine Motivation ist jederzeit nachvollziehbar, wodurch die Geschichte emotional sehr nahbar wird. Man fiebert nicht nur mit — man versteht seine Entscheidungen, selbst wenn man weiß, dass sie ihn immer tiefer in Schwierigkeiten bringen.

Die Stärke des Romans liegt außerdem in seiner Atmosphäre. Die Hitze des amerikanischen Südens, staubige Straßen, Motorengeräusche und die Spannung der Fluchtfahrten werden so lebendig beschrieben, dass man sich fühlt, als säße man direkt mit im Wagen. Gleichzeitig behandelt das Buch Themen wie Familie, Herkunft, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage, ob man seiner Vergangenheit wirklich entkommen kann.

Cosby verbindet rasante Action mit viel Herz. Zwischen brutalen Momenten finden sich ruhige Szenen, die den Figuren Tiefe geben und dem Roman Gewicht verleihen. Genau diese Mischung macht Blacktop Wasteland zu einem außergewöhnlichen Vertreter des Genres.

Fazit:
Ein packender, emotionaler und hervorragend geschriebener Krimi mit starken Charakteren und großartiger Atmosphäre. Für Thriller- und Noir-Fans eine absolute Leseempfehlung

5 stars
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Beauregard/Bug Montage ist ein begnadeter Schrauber mit einer Schwäche für Vintage-Fahrzeuge. Fest entschlossen, sauber zu bleiben, hat Bug jedoch an dem Tag bereits verloren, als kurz nach der Wirtschaftskrise von 2008 ein Konkurrent eine Werkstatt eröffnet und zu ruinösen Festpreisen arbeitet. Als die Rechnungen schneller eintrudeln als Bug Fahrzeuge reparieren kann, fühlt er sich als Vater von drei Kindern, allein verantwortlich für seine schwerkranke Mutter, zu einem letzten narrensicheren Coup verpflichtet. Er wird aus der Beute alle Rechnungen und Schulden zahlen und untertauchen.

Der junge Südstaatler wurde bereits mit 17 Vater einer Tochter, verbüßte mit 18 eine Jugendstrafe und lebt inzwischen mit Kia und zwei Söhnen im Mobilhome. Seine Frau wartet täglich auf den Anruf, dass ihr Mann bei einer seiner narrensicheren Pläne ums Leben gekommen ist. Sie hat längst zusätzliche Putzstellen angenommen und predigt ihm, dass er seinen antiken Schatz, den Duster, lackieren und verkaufen soll – für Bug kommt das nicht infrage.

Bug Montagne führt die Tradition seines Vaters und Ausbilders Ant/Anthony als „Fahrer“ fort, der so lange Fluchtwagen fuhr, bis er eines Tages verschwinden musste. Die Rollen von Vater, Pate und Großvater in Bugs Restfamilie nahm danach Boonie ein, Vaters Kumpel, der über einen Schrottplatz samt Presse regiert, den idealen Ort, um Konkurrenten unauffällig zu beseitigen. Bug müsste sich eingestehen, dass er auf sicherem Weg ist, die nächste Generation von vaterlosen Kindern zurückzulassen, sollte bei seinem Plan die geringste Kleinigkeit schiefgehen. Noch recherchiert er jedoch den Tatort, konstruiert akribisch ein unscheinbares Fahrzeug mit Sonderfähigkeiten und schwört Informantin und Komplizen darauf ein, nach der Tat unauffällig weiterzuleben. Bug hätte jedoch vorhersehen müssen, dass die Rechnung aus Tätern, Fahrer, Tippgeberin, einem Riesenberg Geldbündel und den Zukunftsplänen der Beteiligten nicht aufgehen kann. Bargeldbündel werden einfach auf geheimnisvolle Weise schneller verprasst, als man sie verdienen kann.

Hauttöne definieren in Cosbys amerikanischem Süden gesellschaftliches Ansehen. Mancher hier betont, hellhäutig und nicht schwarz zu sein. Beauregard und sein bester Freund Kelvin sind Schwarz, Polizisten sind grundsätzlich Weiße und Beauregards Tochter Ariel ragt durch das Erbe ihrer hellhäutigen Mutter heraus. Die Handlung spielt 2012 mit einer Rückblende zu Beauregard als Jugendlichem im Jahr 1991.

Fazit
Mit Focus auf Beauregard und die Brüder Ronnie und Reggie lässt S. A. Cosby seine Leser:innen in ein Milieu blicken, in dem Menschen arbeiten, die nie auf einen grünen Zweig kommen werden und sich für ehrenhafte Gauner halten. Cosby zeigt sich als Meister der Figurenzeichnung, so dass es trotz Ekelszenen ein seltenes Vergnügen ist, seinem Beauregard Montagne zu folgen.

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4 stars

Die Geschichte des Afroamerikaners Beau fühlt sich für mich sehr realistisch an. Eigentlich möchte er nur seine Familie gut versorgt wissen und einigermaßen gut durchs Leben kommen. Von einem Einkommen als Automechaniker kann er jedoch kaum leben, das einzige Erbstück seines Vaters, ein Auto, möchte er aber nicht verkaufen, um so zu etwas Geld zu kommen. Er wählt den vermeintlich leichteren Weg in die Kriminalität. Das Buch ist schonungslos. Dies wird durch eine raue, harte Sprache unterstrichen. Keine leichte Kost.

4 stars
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