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Buchcover für Unter der Erde Alaskas

Unter der Erde Alaskas

Ein Fall für Kate Shugak

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Buch 4 von Ein Fall für Kate Shugak

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Erscheinungstermin 26.01.2026 | Archivierungsdatum 09.03.2026


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Zum Inhalt

Bei minus vierzig Grad und Windstärke fünf einen Bohrkopf von der Ladefläche eines Pick-ups wuchten? Kein Problem für Kate Shugak. Als Hilfsarbeiterin getarnt, ist die Ex-Ermittlerin der Staatsanwaltschaft von Anchorage in Prudhoe Bay unterwegs. Viertausend Angestellte schuften hier für die Royal Petroleum Company, und einige von ihnen gehen illegalen Geschäften nach: Ein halbes Dutzend Überdosen wurden in drei Monaten gemeldet – eine davon tödlich. Der Vorstandsboss des Ölkonzerns hat gar keine Lust, das Problem einer Frau zu übertragen. Erst recht keiner indigenen. Doch Kate Shugak ist die beste Ermittlerin Alaskas, sie kennt Land und Leute wie niemand sonst. Und sie stellt bald fest: Kokain ist nicht die einzige illegale Substanz, mit der hier gehandelt wird, und die wahren Drahtzieher schrecken vor nichts zurück.

Bei minus vierzig Grad und Windstärke fünf einen Bohrkopf von der Ladefläche eines Pick-ups wuchten? Kein Problem für Kate Shugak. Als Hilfsarbeiterin getarnt, ist die Ex-Ermittlerin der...


Eine Anmerkung des Verlags

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783311121329
PREIS 18,90 € (EUR)
SEITEN 272

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Kate Shugak ermittelt auf den Ölfeldern Alaskas über Drogenmissbrauch

Im vierten Fall von Kate Shugak konnte mich Dana Stabenow wieder überzeugen. Auch wenn ich dieses Mal etwas länger brauchte, mich in ihren schnörkellosen Schreibstil hineinzufinden, obwohl die Geschichte direkt los ging und das sehr schnell. Vielleicht lag es daran, dass ich mich erst einmal orientieren musste. Kate ist nämlich bereits in Anchorage in Jack‘s Haus und trifft sich dort mit dem CEO der Ölfirma RPetCo John King und seinem Sicherheitschef Lou Childress. King heuert -entgegen dem Willen von Childress- Kate an, auf den Ölfeldern zu ermitteln, denn es gab einen Toten nach einem Drogenkonsum. Die Baracken und der fern jeder Stadt liegende Lebensmittelpunkt der Arbeiter wird seit geraumer Zeit von erheblichen Mengen Drogen überschwemmt und führt zu exzessiven Drogenparties. Der Boss ist ratlos wie das Kokain ins Lager kommt und Kate soll verdeckt als Arbeiterin dessen Weg und den Schuldigen finden. Kate fliegt mit dem Firmentransporter und den Arbeitern (jede Crew arbeitet eine Woche und ist dann eine Woche daheim) als Leiharbeiterin in die Prudhoe Bay. Sie wird Fahrerin des Busses, mit der die dort tätige Mitarbeiterin den Politikern und hochrangigen Persönlichkeiten die Ölfelder zeigt. Sie nimmt am Leben teil und kommt zunächst keinen Schritt weiter. Nach und nach durchleuchtet sie aber die Arbeiter und kann auch mithilfe von Unterlagen und ihrer Erfahrung als frühere Staatsanwältin schließlich mehr in Erfahrung bringen.

Und hier zeigt sich wieder einmal das Können von Dana Stabenow, Sie kann ihr eigenes Wissen von den Arbeiten auf Ölfeldern mit denen ihrer Heldin geschickt verweben. Im Nachwort beschreibt sie nämlich ihre eigenen Jahre auf Ölfeldern in Alaska und, dass sie schließlich auch selbst als Fremdenführerin bei einer anderen Öl-Firma tätig war. Sie beschreibt daher den Alltag dort so authentisch, wie in jedem ihrer bisherigen Romane, der hier wieder einen gewissen Raum neben den eigentlichen Ermittlungen einnimmt, Was ich neben diesem und den landschaftlichen, exzellenten Beschreibungen, wie der klirrenden Kälte und den Schneeverwehungen in Prudhoe Bay ebenfalls wieder sehr informativ und lesenswert fand war, dass auch etwas über das kulturelle Erbe der dort lebenden indigenen Bevölkerung erzählt wird. Dieses Mal u.a. in Form eines archäologischen Forschungsteam, was unweit des Ölfeldes Ausgrabungen vornimmt und deren Arbeiter ebenfalls Inhalt des Falles sind. Für Leser des letzten Bandes findet sich sogar ein Hinweis auf die Messermalerei, was ich toll fand, denn es verwebt die einzelnen Teile miteinander, ohne dass man aber Vorkenntnisse haben müsste. Kate kommt einem als Leser immer mehr wie eine gute Freundin vor, mit ihren Gedanken und ihrem Wissen. Ich habe mich auf diesen Band schon richtig gefreut und schliesse das Buch mit einer guten Lösung des Falles und dem Wissen, dass ich auch den nächsten Band schon sehr erwarte. Ich will gerne wissen, wie es mit Kate, Mutt und Jack weitergeht. Von mir wieder eine klare Leseempfehlung, insbesondere für Leser, die den Fokus nicht nur auf einen Kriminalfall legen, sondern auch gerne etwas über Alaska und die Zeit und das Denken um 1995, als der Roman erstmals veröffentlicht wurde, wissen wollen.

4 stars
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In Kate Shugaks voriger Ermittlung für die Staatsanwaltschaft von Anchorage heuerte sie undercover auf einem Krabbenfänger-Schiff an, um zwei ungeklärte Todesfälle aufzudecken. Ihr aktueller Auftrag führt sie - wieder undercover - auf Alaskas Prudhoe-Bay-Ölfeld der Tundra-Region North Slope. Empfohlen wurde Kate an John King vom Öl-Konzern RPe&Co von ihrem Lover und Ex-Kollegen Jack Morgan, der noch immer für die Staatsanwaltschaft Anchorage arbeitet. King will nach dem Tod des Arbeiters Chuck Cass dem kaum zu kontrollierenden Kokainkonsum seiner Öl-Arbeiter endlich einen Riegel vorschieben.

Auch wenn Kate es bisher unerschrocken mit Motorschlitten und ihrer Husky-Wolf-Mischlingshündin Mutt aufgenommen hat, ist sie nicht darauf vorbereitet, ab sofort auf Schotterpisten einen Bus für Touristengruppen zu fahren. Eine Woche Dienst, eine Woche frei, genau wie alle anderen Arbeiter auch. Ihre direkte Vorgesetzte ist Toni, eine begnadete Fremdenführerin, die für die Außendarstellung gegenüber Fans und Kritikern der Ölförderung zuständig ist. Da es außer einer studierten Bohrtechnikerin, der Küchen- und Zimmermanagerin Ann und einer älteren einheimischen Putzfrau keine Frauen in der Industrieanlage gibt, agiert Kate wie auf dem Präsentierteller. Die Begegnung mit einem Archäologenteam und dem Ex-Sanitäter Jerry, den Kate seit ihrem beruflichen Zusammentreffen im „Blaulichtmilieu“ nur zu gut kennt, konfrontieren sie damit, dass von Undercover-Tätigkeit keine Rede sein kann. In Person ihres Cousins Martin wird Kate allerdings von ihrer Vergangenheit eingeholt; denn Martin hat 19 Wochen durchgearbeitet – und natürlich Drogen konsumiert. Ein weiterer Zwischenfall, bei dem Lagerkoller auf Drogenmissbrauch trifft, bringt Kate schließlich den Aha-Moment, in dem ihr klar wird, was auf welchem Weg transportiert werden kann – und vor allem, womit hier oben der größte Profit zu erzielen ist.

Die Begegnung mit einem obdachlosen Indigenen während Kates Freiwoche in Anchorage lässt sie außerdem erkennen, dass Angehörige der First Nations zwar Museen keine Volkskunst überlassen wollen, jedoch gerade dabei sind, ihr Erbe zu verhökern. Im Nachwort erzählt die Autorin, wie viel von ihr selbst in der Figur einer Fremdenführerin an einem Öl-Terminal steckt.

Fazit
Im vierten Band um die Aleutin Kate Shugak spielt Hautfarbe eine Rolle, da sie aufgrund von Hautton und Haarfarbe taxiert wird und King bei ihrer Einstellung deutlich zeigt, dass er ungern indigene Arbeiter einstellt – erst recht keine indigenen Frauen. Der Fall des toten Chuck Cass und des zunehmenden Kokainkonsums in der Ölindustrie gerät zunächst in den Hintergrund. Wie Kate die Muster in den Abläufen durchschaut und sich mal wieder in Lebensgefahr begibt, fand ich jedoch spannend wie stets.

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Kate Shugak
Nach einer aufsehenerregenden Karriere bei der Staatsanwaltschaft und einem erbitterten Kampf bei ihrem letzten Einsatz, an den sie für immer eine lange Narbe am Hals erinnern wird, ist die Aleutin (deren Vorfahren u. a. vom Prince William Sund stammen) entmutigt in die Wildnis zurückgekehrt, die sie einst verlassen hatte, um für eine bessere Welt zu kämpfen. Kate ist mit dem herausfordernden Alltag in arktischem Klima vertraut, mit Schneemobilen, der Jagd und den diplomatischen Verwicklungen, mit der Hälfte der Bewohner verwandt zu sein
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Serieninfo: Band 4 von 23, bisher ins Deutsche übersetzt: 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8, 13, 14.

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Dana Stabenows Reihe um die Ermittlerin Kate Shugak lese ich gern, weil hier solide Krimikost rund um eine ungewöhnliche Ermittlerin geboten wird und weil mir die Settings an verschiedenen spannenden Orten Alaskas sehr gefallen. So war es auch bei diesem Band, der interessante Einblicke in die Ölförderung und auch in diesem Zusammenhang wieder viele Erkenntnisse rund um den Umgang US-amerikanischer Politik und Wirtschaft mit der Kultur und sämtlichen Belangen der indigenen Bevölkerung gewährt hat. Ich habe viel gelernt und wurde, nachdem der Krimi anfangs noch ein wenig Fahrt aufnehmen musste, gut unterhalten. Auf jeden Fall werde ich Kate Shugak und ihren Ermittlungsaufträgen weiterhin folgen und danke dem Verlag herzlich für das Rezensionsexemplar.

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Ermittlungen in der eisigen Kälte Alaskas

Kate Shugak, Ex-Ermittlerin der Staatsanwaltschaft in Anchorage erhält einen neuen Auftrag. Der Haupteigner des Ölfeldes in der Prudhoe Bay, die RPetCo Royal Petroleum Company, engagiert sie für Ermittlungen bezüglich des Drogenkonsums, denn hier kam es sogar zu einem ersten Todesfall. Der Bohrtechniker Chuck Cass wurde vollkommen zugedröhnt mit Kokain tot im Pool gefunden Das Gebiet befindet sich am Rand des Arktischen Ozeans und die Angestellten werden im wöchentlichen Rhythmus hierher geflogen. Diese kasernenartige Abgeschiedenheit des Personals könnte durchaus an dem Lagerkoller verbunden mit dem Drogenkonsum schuld sein. Der Geschäftsführer, John King erteilt seinem Sicherheitschef, Lou Childress die Anweisung, alle erforderlichen Unterlagen und Informationen an Kate weiter zu geben. Kate wird undercover eingeschleust und Toni Hartzler als Fahrerin zugeteilt. Toni ist zuständig für die Außendarstellung des Unternehmens und alle Kommunikation läuft bei ihr zusammen. Für die Ermittlungen ein perfektes Arbeitsumfeld für Kate, denn so kann sie während ihrer Arbeitszeit das gesamte Gelände durchqueren, wenngleich sie erschwerend jetzt vom Schneemobil auf die Fahrt mit dem Bus über Schotterpisten umsteigen muß. Von der Küche und dem opulenten Essensangebot ist Kate begeistert, jedoch weniger von den ausufernden Partys. Außerdem trifft sie einen alten Bekannten, den Arztassistenten Jerry McIsaac und unter nicht so angenehmen Bedingungen ihren Cousin Martin Shugak.

Nachdem sie Unterlagen zu den Angestellten und ihren Dienstzeiten erhalten hat, erkennt Kate Zusammenhänge und kommt den Kokainlieferungen auf die Spur. Allerdings kommt sie dadurch persönlich in größte Gefahr. Aber das ist nicht das alleinige Thema. Das Leben der indigenen Bevölkerung Alaskas und das Verhökern ihrer Kunst, stellt einen weiteren Aspekt des Krimis dar.


Die Autorin hat in diesem mittlerweile 4. Band Alaska - die Geographie/Landschaft, das Leben und vor allem die indigene Bevölkerung mit ihrer Mentalität sehr ausführlich beschrieben und man hat beim Lesen sehr viel Interessantes erfahren, das weit über die Krimihandlung hinausging. Der Krimi ist spannend, der Schreibstil flüssig zu lesen und aufgrund ihres eigenen Lebens, weiß die Autorin wovon die schreibt.

Mich hat Dana Stabenow mit diesem Band wieder überzeugt und ich empfehle ihn sehr gerne weiter!

4 stars
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