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Buchcover für dreimeterdreißig

dreimeterdreißig

Roman

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Erscheinungstermin 03.02.2025 | Archivierungsdatum 14.04.2025


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Zum Inhalt

Ein ungleiches Paar, eine Altbauwohnung und eine Nacht, die alles verändert. Ein schmerzhaftes und wunderschönes Buch über die Liebe, das Leben und was bleibt

Drei Meter dreißig, so hoch sind die Wände der Wiener Altbauwohnung, in der Klara und Balázs leben. Zwischen knarzendem Parkett und weit geöffneten Flügeltüren sind sie gerade dabei, sich ein gemeinsames Leben aufzubauen. Doch eines Nachts verändert sich alles, Balázs liegt reglos im gemeinsamen Bett und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Was bleibt von einer Liebe, wenn ein Leben endet? Wer ist man, wenn man seine Heimat verlassen hat und eine fremde Sprache spricht? Zählt die Geschichte – oder vielleicht nur eine Kaffeetasse im Spülbecken, ein letzter Blick in den Spiegel? Und wenn all das entgleitet, kann man die Zeit anhalten?

Ein intensives, bildreiches Kammerspiel, das tief in die existenziellen Fragen des Lebens eintaucht, von der Liebe erzählt und der Unfähigkeit, sie zu verlieren. Ein Buch, das erdet und zugleich schwerelos werden lässt.

»Ich hasse diesen Roman, weil er so wehtut. Und ich liebe ihn, weil er so zart, so brutal und so fein konstruiert ist.« Caroline Wahl

»Jaqueline Scheiber lässt uns alles fühlen. Dieses Debüt ist gewaltig!« Eva Reisinger

»Wenn Verletzlichkeit und Selbstbewusstsein miteinander tanzen. Dann sind wir mittendrin in Jaqueline Scheibers Kunst!« Manuel Rubey

Ein ungleiches Paar, eine Altbauwohnung und eine Nacht, die alles verändert. Ein schmerzhaftes und wunderschönes Buch über die Liebe, das Leben und was bleibt

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Eine Anmerkung des Verlags

Jaqueline Scheiber
Jaqueline Scheiber, 1993 geboren, im Burgenland aufgewachsen, lebt und arbeitet in Wien. Als Minusgold bekannt geworden, studierte sie Soziale Arbeit und arbeitete bis 2022 mit Suchterkrankten sowie im Kinder- und Jugendschutz. Nach zwei plötzlichen Todesfällen im engsten Umfeld setzte sie sich öffentlich mit junger Trauer auseinander und war Mitbegründerin des Young Widow_ers Dinner Club. Sie veröffentlichte vier Bücher, u. a. »Ungeschönt« (Piper 2023) und »Offenheit« (Kremayr & Scheriau 2020). »Dreimeterdreißig« ist ihr erster Roman.

Jaqueline Scheiber
Jaqueline Scheiber, 1993 geboren, im Burgenland aufgewachsen, lebt und arbeitet in Wien. Als Minusgold bekannt geworden, studierte sie Soziale Arbeit und arbeitete bis 2022 mit...


Marketing-Plan

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783701183357
PREIS 24,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Lesehighlight

"Es war alles in Ordnung, bevor du kamst. Und jetzt weiß ich nicht, ob ich atmen kann, wenn du nicht da bist. Wie bescheuert ist das?" (Pos. 2127)

"Dreimeterdreißig" ist ein kraftvolles, bewegendes und intensives Buch – absolute Leseempfehlung!

Klara und Baláz sind ein ungleiches Paar. Ihre Liebe begann schnell, ist stürmisch, aber auch tief. Jetzt liegt Baláz tot in seinem Bett, und Klara durchstreift ihre Altbauwohnung, um sich mit den existenziellen Fragen des Lebens und des Verlustes auseinanderzusetzen.

Jaqueline Schreiber erzählt in ihrem Romandebüt die Geschichte einer Liebe vom Ende her. Sie berichtet von Verlust und Trauer. Anfangs brauchte ich etwas Zeit, um mich in das Buch einzufinden, aber das legte sich schnell, und ich war vollkommen gefesselt. Schreibers Sprache ist poetisch und intensiv. Die Perspektive wechselt nach jedem Kapitel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Die Vergangenheit ist eine schöne, wohltuende Geschichte, während die Gegenwart in der Altbauwohnung leicht surreal, aber emotional berührend ist. Es gibt so viel in diesem Buch zu entdecken, dass ich es bereut habe, es als Ebook gelesen zu haben. Gerne hätte ich Stellen angestrichen und meine Gedanken daneben geschrieben.
Die Kapitelüberschriften ergeben ein Gedicht von Lydia Daher, das am Ende des Buches abgedruckt ist.

Fazit: Ein meisterhaft konstruiertes Buch, das emotional berührt und in dem man viel entdecken und mitnehmen kann.

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Jaqueline Scheiber legt mit „Dreimeterdreißig“ ein intensives, poetisches Debüt vor, das sich mit Liebe, Verlust, der Vergänglichkeit von Momenten und den existenziellen Fragen des Lebens auseinandersetzt. In einer Wiener Altbauwohnung mit meterhohen Decken entfaltet sich die Geschichte von Klara und Balázs – einem ungleichen Paar, das sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen will. Doch eine einzige Nacht verändert alles, und plötzlich steht Klara vor der Frage: Was bleibt von der Liebe, wenn das Leben endet?

Klara ist eine Frau, die Kontrolle liebt, sich hinter ihrer emotionalen Unnahbarkeit verschanzt und Angst vor der Verletzlichkeit der Liebe hat. Balázs hingegen ist auf der Suche nach einem Zuhause – nicht nur physisch, sondern auch emotional. Ihre Beziehung beginnt stürmisch, in einer Mischung aus Anziehung und Unsicherheit. Scheiber beschreibt dieses fragile Gleichgewicht mit einer tiefen Sensibilität, die den Leser*innen Klara besonders nahebringt: eine Frau, die sich immer wieder an ihrer eigenen Gefühlswelt stößt.

Die Kapitel werden mal aus Sicht von Klara, mal von Balász erzählt, die Erzählstruktur wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Während die Rückblenden von den gemeinsamen Momenten der beiden erzählen – Spaziergänge durch Wien, Gespräche, zögerliches Vertrauen –, wirkt die Gegenwart wie ein fiebriger Zustand zwischen Schock, Trauer und der Suche nach Halt. Klara taumelt durch die Wohnung, spricht mit sich selbst, verliert den Boden unter den Füßen. Dieser Kontrast zwischen den Kapiteln verstärkt die emotionale Wucht des Romans: mal warm und vertraut, mal kalt und surreal.

Scheibers Sprache ist bildreich und melancholisch, oft schmerzhaft präzise. Sie zeichnet ihre Figuren nicht als idealisierte Liebende, sondern als Menschen mit Brüchen, Ängsten und Unsicherheiten. Besonders stark ist ihre Fähigkeit, Atmosphäre zu schaffen. Die Wiener Altbauwohnung wird fast zu einem eigenen Charakter, ein Ort voller Erinnerungen, der Geborgenheit und Enge zugleich vermittelt. Es wird aber nicht nur die persönliche (Liebes-)Geschichte von Klara und Balázs verhandelt, sondern auch gesellschaftliche Themen wie Klassenunterschiede und Privilegien angeschnitten. Balázs, der in ein fremdes Land gezogen ist, kann seine Herkunft nicht unsichtbar machen – und diese Erfahrung prägt seine Beziehung zu Klara ebenso wie seine eigene Identitätssuche.

„Dreimeterdreißig“ ist ein Buch, das einen emotional durchrüttelt. Es erzählt nicht nur von der Liebe und ihrem Verlust, sondern auch von der Schwierigkeit, sich selbst und anderen zu vertrauen. Jaqueline Scheiber gelingt ein Roman, der poetisch, intensiv und tief bewegend ist. Wer Geschichten liebt, die zwischen Melancholie und Hoffnung schweben, wird sich in diesem Roman wiederfinden. Ein echtes Highlight – wunderschön und schmerzhaft zugleich!

Good to know: Die Kapitelüberschriften ergeben das Gedicht „Für Dich“ von Lydia Daher, das am Ende des Buches komplett abgedruckt ist. 💙🩷

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Ein tolles Buch. Mit wenig Plot aber dafür umwerfender Charaktertiefe überzeugt Jaqueline Schreiber. Klara als Protagonistin ist sehr detailliert und spannend gezeichnet und ihr gilt volle Sympathie und gleichzeitige ständige Neuinterpretation. Den beiden Figuren zu folgen, war spannend, sehr kurzweilig und voller Lehren für das eigene Leben. Einige Zitate sind mir im Kopf geblieben und ich möchte schon jetzt mehr Austausch über dieses Buch. Sehr schön.

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Das Buch kommt mit einer sehr feinen Sprache und besonders zu Beginn, mit poetischen Bildern daher, die mich direkt in den Bann gezogen haben.
Ich habe den Eindruck, dass der Aufhänger des Buches - also der Tod des Freundes - länger hätte behandelt werden können. Der Fokus wurde hier mehr auf das Kennenlernen einer neues Beziehung und das weitergehen der Zeit gelegt. Man hätte vielleicht diesen Gegensatz des Stillstandes der Welt der Protagonistin und dem Weiterlaufen noch mehr herausarbeiten bzw. betonen können, auch weil ich gerade in der Darstellung dieses Stillstandes - auch sprachlich - die große Stärke dieses Buches sehe!
Dennoch ist es ein gelungener Roman, der gerade für Freunde von sprachlichen Bildern einiges bereithalten kann.

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Dieses Buch hat mich umgehauen in seiner Schönheit, mitten im traurigsten Thema, das zum Leben dazu gehört: der Tod eines geliebten Menschen. Die Figuren sind liebevoll skizziert und machen es sehr einfach, sie mitfühlend zu begleiten, Der Schreibstil macht es einerseits zu einem Pageturner, trotzdem wirkt jedes Wort wie gezielt ausgewählt, für mich ein literarisches Meisterwerk, welches ich jederzeit weiterempfehlen kann.

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Plötzlich allein

Jaqueline Scheiber beschreibt in ihrem Roman, dreiunddreißigste, die Empfindungen einer Frau, deren Mann plötzlich tot im Bett liegt.
Ich kann mir vorstellen, das dieser Schock besonders krass ist.
Die Autorin hat dieses ernste Thema sehr einfühlsam und gefühlvoll dargestellt.
Es ist ein Roman, der sich mit der Trauer und den Erinnerungen befasst.
Es ist ein ernstes ruhiges Buch.

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Die Liebe von Klara und Balász ist noch jung, als sie abrupt endet. Wir lesen von einer Nacht, in der Klara das Unmögliche erlebt und wir lesen davon, wie die Geschichte dieser zwei so unterschiedlichen Menschen begann und zu mehr wurde. Ein Roman, über einen Tod, der plötzlich alles ändert. Aber noch viel mehr: ein Roman über die Hoffnung von Zwei, die sich aufeinander einlassen.

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Aufgefallen ist mir das tolle Coverbild zu diesem Buch. Klara und Balázs leben in einer Wiener Altbauwohnung deren Wände drei Meter dreissig hoch sind. Die beiden sind dabei sich ein Leben aufzubauen. Nur eine Nacht verändern bei den beiden alles. Balázs liegt regungslos im Bett und nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. In diesem sehr tiefgründigen Buch geht es um ein Paar bei dem eine Nacht alles verändert. Es ist eine Geschichte, die fragt was bleibt von der Liebe, wenn das Leben endet.? Für mich ist das Lesen dieses sehr interessanten Buches spannend und schrecklich zugleich. Die Themen, die darin geschildert werden, sind sehr real wie Liebe, Verlust und was bleibt zurück. Man wird auf einen Berg und Talfahrt der Emotionen mitgenommen und man fühlt mit den Protagonisten mit wie sie sich fühlen müssen nach dieser einen Nacht. Das Buch zu rezensieren ist nicht einfach. Auf der einen Seite ist es zart und brutal zugleich. Beim Lesen musste ich über vieles Nachdenken. Loben muss ich Jaqueline Scheiber, die ein sehr zartes und doch so brutales Buch auf so feine Art geschrieben hat. Sehr empfehlenswert.

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Ein Buch das mich schon mit dem Titel, dem Cover und der Kurzbeschreibung gefangen hat. Als ich angefangen habe zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören.

Die Reise durch Gegenwart und Vergangenheit, durch den Beginn der Liebesgeschichte und das Ende des Lebens hat mich sehr berührt und mitgenommen.

In Dreimeterdreißig wird eine wundervolle Liebesgeschichte rückwärts erzählt. Jedes Kapitel wechselt sich die Perspektive und man liest abwechselnd über den Beginn und den Verlauf der Liebe zwischen Klara und Baláz, sowie den Tod von Baláz und die fast schon surrealen Momente die Klara währenddessen erlebt.

Der Aufbau das Buches hat mich fasziniert, ich habe einen Moment gebraucht um mich in der Geschichte einzufinden und dann war ich bis zum Ende in ihr gefangen. Ein wunderschön geschriebenes Buch was mich zutiefst bewegt hat.

Das ganze Buch über habe ich mich gefragt, was die Bedeutung der Kapiteltitel ist nur um am Ende zu sehen, dass diese gemeinsam ein Gedicht ergeben - wie genial ist das?!

Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen - absolute Empfehlung!

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Eine Liebesgeschichte, deren Erzählung mit dem Tod der einen Person beginnt. Und dann erleben wir parallel, wie Klara reagiert, wie sie mit dem Tod und der Trauer umgeht und wie die beiden sich kennengelernt haben. Dabei verschwimmen die beiden Zeiten, als würde Klara selbst ein bisschen zwischen ihren Erinnerungen und der Realität verschwimmen. Das ganze Buch fand ich wahnsinnig gut dargestellt, die Emotionen haben mich direkt getroffen, ich habe total mitgefühlt. Das liegt unter anderem an Jaqueline Scheibers unendlich tollen Schreibstil, der sehr poetisch und dabei trotzdem auf den Punkt ist. Dadurch hatte die Geschichte trotz ihrer Kürze sehr viel Tiefe. Auch die zwei Hauptfiguren waren sehr authentisch, realistisch, ich hatte das Gefühl, sie wirklich zu kennen. Und ich fand auch die eingewobenen Infos zu Ungarn und Balázs Hintergründen sehr interessant.
Von mir eine klare Empfehlung, ein Buch, das noch eine Weile in mit nachhallen wird.

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dreimeterdreißig ist ein zart-trauriger Roman. Anfangs habe ich etwas gebraucht, bis sich der Raum des Romans mir geöffnet hat. Als ich ihn nach einigen Seiten jedoch betreten konnte, mochte ich ihn gar nicht mehr verlassen. Tief berührt und beeindruckt!

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Was bleibt von einer Liebe, wenn ein Leben endet? - Ein sehr tiefgründiges, bewegendes Buch über das Leben, die Liebe und den Tod. 🥺

„Was bleibt von einer Liebe, wenn ein Leben endet? Wer ist man, wenn man seine Heimat verlassen hat und eine fremde Sprache spricht?
Zählt die Geschichte - oder vielleicht nur eine Kaffeetasse im Spülbecken, ein letzter Blick in den Spiegel? Und wenn all das entgleitet, kann man die Zeit anhalten?“ - das beschreibt den Inhalt dieses Buches perfekt! 💗
Das Buch war wirklich super tiefgründig, bewegend und sorgte dafür, sich selbst zu reflektieren. 😊 Die Denkanstöße zum Leben allgemein, zum Zusammenleben als Paar und den Kleinigkeiten, über die man sich im Alltag wegen dem anderen mal ärgert, gingen mir wirklich nah.

Ich denke immer noch Tage, nach dem ich das Buch beendet habe, an die Geschichte und die Inhalte, die einem dort vermittelt wurden. Wirklich ein sehr gelungenes Buch, dass dazu anregt sich selbst, seine Lebenssituation und Partnerschaft zu reflektieren. Im Alltag erwische ich mich selbst dabei, dass ich dank diesem Buch darüber nachdenke, ob eine Sache X (im alltäglichen Zusammenleben mit meinem Partner) es nun wirklich wert ist, mich darüber aufzuregen oder ob genau das nicht die Sache ist, die ich tatsächlich im worst case irgendwann mal sehr vermissen werde.

ABSOLUTE EMPFEHLUNG!!!!

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Ich folge der Autorin schon seit langem und habe bereits viele Texte von ihr gelesen. Das vorliegende Buch ist wie gewohnt ein enorm guter Text und zeigt, dass Jaqueline Scheiber sehr gefühlsstark schreiben kann. Die Geschichte hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen, sie zeigt, wie wenig im Leben doch dauerhaft ist und was für eine riesige Lücke es reißen kann, wenn ein Mensch von jetzt auf gleich fort ist.

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Bewertung – 5/5 Sterne

„3,30 m“ von Jacqueline Scheiber besticht durch eine authentische, berührende Erzählweise und starke Charakterzeichnungen. Die Geschichte ist einfühlsam und packend zugleich, mit einem gelungenen Spannungsbogen, der bis zum Schluss hält. Die Autorin schafft es, komplexe Emotionen präzise darzustellen und den Leser tief mitzunehmen. Stilistisch klar und zugleich poetisch, ist dieses Buch ein herausragendes Werk, das nachhaltig beeindruckt und uneingeschränkt empfohlen wird.

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Klara und Balázs sind seit nicht allzu langer Zeit ein Paar. Kennengelernt haben sie sich in Wien, lieben gelernt nach einer langen Nacht voller tiefer Gespräche. Eine Beziehung voller Harmonie, eine schöne Altbauwohnung – eigentlich ist alles perfekt, doch das Schicksal hat andere Pläne.
Denn eines Morgens liegt Balázs tot im Bett und Klara zieht es den Boden unter den Füßen weg. Ohne jede Vorwarnung wurde das Leben des jungen Mannes beendet, keine Krankheit, kein Unfall, kein Verbrechen – nicht der Hauch eines Umstands, bei dem Klara irgendeine Erklärung erhoffen könnte. Balázs ist tot, die Beziehung beendet und Klara bleibt mit ihrer Trauer allein zurück.
Was ich ganz besonders an dem Buch finde, ist unter anderem der wunderschöne Schreibstil, wie Scheiber es schafft, jedem Wort eine tiefere Bedeutung zu geben, und so vieles zwischen den Zeilen zu schreiben, dass es noch lange in einem nachhallt. Ich musste mich bei meiner Zitatauswahl wirklich beherrschen, nicht das gesamte Buch zu zitieren.
Vor allem auch gestalterisch konnte mich das Buch sehr überzeugen. Allein schon die farbliche Umsetzung finde ich einfach so ansprechend. Genauso aber auch die Gestaltung innerhalb des Buchs - die Platzierung von Text und Seitenzahlen und vor allem auch die Kapitelüberschriften, die erst nach Lesen des Anhangs einen Sinn ergeben.
Insgesamt ein sehr gelungenes Debüt und ich hoffe wir werden in den nächsten Jahren noch mehr von Scheiber mitbekommen, denn sie hat es meiner Meinung nach wirklich verdient

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Auf eine sehr ruhige und angenehme Art schreibt die Autorin über den Tod. Die zeitlichen Sprünge und Perspektivwechsel waren anfangs kurz verwirrend, daraus hat sich die Geschichte dann aber erst so richtig dargestellt und entfaltet, ganz toll!

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Jaqueline Scheiber nimmt, uns in ihrem ersten Roman, mit auf eine sehr intensive Reise durch eine beginnende und wachsende Liebe und einer allumfassenden Trauer. Klara kann nicht so gut mit Gefühlen. Nähe macht ihr Angst und bevor sie diese Nähe in ihr Leben lässt, verletzt sie lieber und geht. Doch Balázs lässt sich davon nicht abschrecken und so ganz langsam entsteht Vertrauen, Nähe, Liebe. Doch würde man Liebe anders leben, wenn uns die Vergänglichkeit des Lebens immer bewusst wäre? Wie rational oder auch nicht, verhält man sich, wenn diese Vergänglichkeit plötzlich und unerwartet eintritt? Klara verdrängt, Klara erinnert, Klara flüchtet in eine Traumwelt. Ein Roman, der mich förmlich hineingezogen hat, den ich so intensiv gespürt habe, immer mit dem Gedanken im Hintergrund, wie würde ich reagieren. Eine Liebesgeschichte, die endlich ist, die in ihrer Sprache so wundervoll und berührend ist. Die Endlichkeit wird auch durch die Kaptielüber- und unterschriften stilistisch gekennzeichnet. Daneben hat Jaqueline Scheiber ihre Überschriften aus dem Gedicht 'Für Dich' von Lydia Daher zusammen gesetzt. Das passt so gut in die Erzählung und ist eine Idee, die ich so noch nie gelesen habe. Wer die Bücher von Simone Buchholz, außerhalb ihrer Krimireihe, liebt, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Alle anderen natürlich auch ... Ich jedenfalls freue mich schon auf den nächsten Roman von Jaqueline Scheiber.

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Dieses Buch hat mich so unerwartet gepackt und mich zerstört. Ich wusste noch auf der ersten Seite, dass es mich prägen wird. Durch den Schreibstil, der die Wörter wie sanfte Federn auf einen hinab fliegen liess, war ich sofort gefangen. Die Autorin trifft einen mitten ins Herz und es ist dieses Word Building, dass einen die Sätze immer wieder lesen lassen muss. Weil sie so schön sind. So treffend. So traurig. Der Protagonist hat mich wirklich sehr berührt. Seine Momente des Selbstzweifels, und doch diese Hoffnung und Unbeschwertheit in besonderen Momenten. Ich konnte mich sehr gut mit ihm identifizieren aber auch mit Klara, der Protagonistin. Ich hab viel erwartet aufgrund von vorherigen Resonanzen zu diesem Buch. Aber was ich bekam, war weitaus mehr. Der Pageturner, ein unerwartetes Ende und soviel Tiefe, die einen zum Nachdenken rührt. Wunderbares Buch und ein echtes Highlight.

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Was mich sofort an diesem Buch fasziniert hat, ist das beeindruckende Cover. Klara und Balázs führen ein gemeinsames Leben in einer Wiener Altbauwohnung mit hohen Decken – bis eine einzige Nacht alles verändert. Als Balázs regungslos im Bett liegt, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Jaqueline Scheiber erzählt eine Geschichte, die sich mit den großen Fragen des Lebens auseinandersetzt: Was bleibt von der Liebe, wenn das Leben plötzlich endet? Das Buch ist zugleich tief berührend und erschütternd, eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Liebe, Verlust und dem, was zurückbleibt.

Die Sprache ist feinfühlig und poetisch, doch gleichzeitig ungeschönt und direkt. Es gibt Momente von Zärtlichkeit und von unerbittlicher Härte – ein Kontrast, der das Buch so intensiv macht. Beim Lesen war ich hin- und hergerissen zwischen Faszination und Beklemmung, zwischen Mitgefühl und Nachdenklichkeit.

Jaqueline Scheiber gelingt es meisterhaft, schwere Themen mit einer bemerkenswerten Sensibilität zu behandeln. Ein eindrucksvolles, intensives Buch, das nachhallt – und das ich wärmstens empfehlen kann.

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