Optimisten sterben früher

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Erscheinungstermin 25.08.2021 | Archivierungsdatum 31.08.2021

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Zum Inhalt

Alle sagen Petula, dass sie keine Schuld am Tod ihrer kleinen Schwester hat. Aber so einfach ist das nicht. Petula ist nun überzeugt, dass das Schicksal hinter jeder Ecke mit einer bösen Überraschung auf sie lauert.

Als sie Jacob kennenlernt, kann Petula ihre maßlosen Ängste Schritt für Schritt hinter sich lassen. Bis zu dem Tag, als sie erfährt, dass Jacob nicht der ist, für den sie ihn gehalten hat.

Susin Nielsen erzählt die Geschichte einer Handvoll Jugendlicher, die alle Schweres durchgemacht haben und sich, jeder auf seine Weise, schuldig fühlen. Wie schon in Adresse unbekannt gelingt es ihr auch hier, ein ernstes Thema mit großartigem Humor zu vereinen.

Alle sagen Petula, dass sie keine Schuld am Tod ihrer kleinen Schwester hat. Aber so einfach ist das nicht. Petula ist nun überzeugt, dass das Schicksal hinter jeder Ecke mit einer bösen Überraschung...


Verfügbare Ausgaben

ISBN 9783825151843
PREIS 18,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Was für Schicksale Die kanadische Schriftstellerin Susun Nielsen hat mich schon mit ihrem Roman Adresse unbekannt begeistert. „Optimisten sterben früher“ behandelt wieder ein problematisches Thema. In diesem Roman geht es um Schuld und die Folgen. Petulas dreijährige Schwester ist erstickt und sie gibt sich die Schuld. Die ganze Familie ist aus dem Gleis geraten. Das ist ja auch schlimm, ein Kind zu verlieren. Petula achtet seit dem auf alles, was gefährlich sein kann. Sie wird in der Schule zum Außenseiter. Dann lernt sie Jacob kennen, der ihr hilft, ihre Angstzustände zu bändigen. Aber auch Jacob hat eine Schuld, von der aber nicht spricht. Die Autorin versteht es blendend sich in die Schicksale einzublenden und es in dem Buch fest zu halten. Sie schreibt so fesselnd das ich richtig mitfieberte. Dieser Roman ist wieder eine interessante Geschichte, da bin ich gespannt, was sie als nächstes Thema angeht. Ich werde das nächste Buch auf jeden Fall auch lesen.

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Petula ist übervorsichtig und hat Angst vor allem. Da der Grund dafür ist, das sie sich die Schuld an dem Tod ihrer kleinen Schwester gibt. Der hatte sie einen Wolfsanzug gemacht, den ihre Schwester geliebt hat und leider an einem der Köpfe an den Anzug erstickt. Seit dem ist nichts mehr so wie es war, ihrer Eltern kommen auch mit dem Verlust nicht klar und streiten fast nur noch. Petula hat Panikattacken und Angstzustände. In einer Gruppe für Jugendliche die Probleme haben lernt sie Jacob kennen. Er hilft ihr die Ängste zu überwinden und die beiden verlieben sich ineinander. Aber auch Jacob hat eine Geschichte, eine die er ihr nicht ehrlich erzählt und Petula fängt wieder das Zweifel, an allem und jeden an. Kann sie diesen Kreislauf noch mal durchbrechen und Jacob helfen? Ein toll geschriebenes Jugendbuch ab 14 über Verlust, Ängste, Anderssein, Schuld und wie man damit umgehen und wieder leben lernen kann.

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Petula hat Angst vor Bakterien, Verkehrsunfällen, fremden Toiletten, Bakterienübertragung beim Händeschütteln und allem was sonst noch schiefgehen kann. Wer grundsätzlich pessimistisch denkt, müsste eine höhere Lebenserwartung haben als Menschen, deren Glas stets halb voll zu sein scheint, davon ist Petula überzeugt. Seit dem Tod ihrer kleinen Schwester, an dem sie sich schuldig fühlt, schützt sie sich durch Zwangshandlungen. Wer ständig unter Stress steht, kann seine Emotionen schwer steuern – und so wird Petula als Dauergast beim Direktor immer öfter wegen ihrer Impulsivität ermahnt. Da ihr Rektor ein kompetenter und fürsorglicher Mann ist, hat er ihr außerdem die Kunst-Therapie-AG der Schule empfohlen. Selbstmordgedanken, Tod eines Elternteils, auch die anderen Teilnehmer brauchen Hilfe, um ihre Schuldgefühle zu bewältigen. Als Jacob neu an die Schule und in die Therapie-Gruppe kommt, sind die Jugendlichen verblüfft: er trägt eine High-Tech-Hand-Prothese. Der Neue hat Erfahrung als routinierter Filmer, zur Begeisterung aller - bis auf den Englischlehrer. Petula jedoch kann Jacob nur schwer vertrauen. Alles, was er über sich erzählt, kennt sie aus Büchern und Filmen; Jacobs Identität scheint komplett erfunden zu sein. Schlimmer noch, als Tochter von Buchhändlern muss sie Jacob darauf hinweisen, dass das Buch meistens besser ist als der Film. In den Sozialen Medien scheint Jacob nicht zu existieren – und er verweigert strikt das Hochladen seiner Filme mit seinem Namen als Regisseur. Was verheimlicht Jacob? Als zwischen Petula und dem Neuen eine zarte Liebe zu wachsen beginnt, eskalieren die Dinge. Susin Nielsens taktvolle Art über Probleme zu schreiben, die ihren Figuren mehr als peinlich sind, bewährt sich auch in diesem Jugendroman. Nach einem Streit mit ihrer allerbesten Freundin und mit Eltern, deren Beziehung zu kriseln beginnt, hat es Petula nicht leicht. Auf mich als Leser verdient ihr Rektor den Preis für die beste Nebenrolle; denn er hakt geduldig immer wieder nach, wie es seiner Schülerin geht und scheint genau zu wissen, was ihr hilft

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Seit ich von der Autorin "Adresse unbekannt" gelesen habe, bin ich absolut begeistert von dem tollen, lebendigen Schreibstil und der Tiefgründigkeit der Geschichten. Ich wollte also auch dieses Buch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht! Diesmal geht es um das Teenager-Mädchen Petula, das seit dem Tod ihrer Schwester hinter jeder Ecke eine Gefahr lauern sieht! Sie geht extra Umwege von der Schule nach Hause, benutzt niemals den Fahrstuhl und hat sogar ein Tagebuch angelegt, indem Zeitungsartikel von aussergewöhnlichen Todesfällen gelistet sind. Erst als sie den Jungen Jacob mit einem Roboterarm kennen lernt, kann sie sich immer mehr öffnen...doch Jacob hat selbst ein Geheimnis, das er mit Petula nicht teilen kann... Und wieder kann ich nur voll des Lobes über das neue Werk von Susin Nielsen sprechen! Wie kaum ein anderer Autor kann sie mich so in die Welt von Teenagern hinein katapultieren! Ich liebe ihre ehrlichen, tiefgründigen Geschichten, von denen jede genauso irgendwo auf der Welt passieren könnte! Die Charaktere sind so wunderbar authentisch beschrieben, sie besitzen eine einzigartige Tiefe die ich im Bereich der Jugend-Literatur nur von dieser Autorin kenne. Nichts wirkt oberflächlich, wenn man meint es könnte vielleicht etwas in der Handlung vorhersehbar werden, dann kommt jedes mal eine unerwartete Wendung, mit der man nicht gerechnet hat! Ich mag Petula sehr in ihrer ganz besonderen, realistischen Art. Aber auch jede der Nebencharaktere ist so besonders und liebevoll gezeichnet, egal ob es der homosexuelle Freund, oder der fürsorgliche Direktor ist, der sich um seine Schüler Gedanken macht. In der Geschichte kommen so viele wichtige Themen vor, Freundschaft, Liebe, der Glaube und das Vertrauen in andere und in sich selbst, Vergebung, aber auch ganz viel Humor! Eine Coming-of-Age Geschichte die einen berührt, die einen nachdenklich macht, die einen fesselt und mitnimmt! Fazit: Wieder eine herausragende Geschichte, die für mich ein Highlight im Bereich Jugendbuch darstellt! Volle Punktzahl und eine riesige Leseempfehlung! Ich kann das Buch jedem nur ans Herz legen, egal ob jugendlicher oder erwachsener Leser.

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Wieder eine besondere, richtig gut erzählte Geschichte Petula entspricht so gar nicht dem typischen Teenager: Statt öfter mal übermütig und mit Blick durch die rosarote Brille durchs Leben zu gehen, sieht sie nach dem Tod ihrer kleinen Schwester an jeder Ecke Gefahren lauern. Erst als Jacob auftaucht, der sich so gar nicht in die Schubladen ihrer Highschool einordnen lässt, lässt sie sich langsam ein wenig aus ihrer selbst auferlegten Isolation herauslocken. Die Geschichte rund um Petula behandelt einige schwierige Themen, die die Autorin wunderbar einfühlsam und niemals übermäßig dramatisch, sondern sogar regelmäßig mit einem Quäntchen Humor angeht. Hier geht es nicht um die typischen Standardprobleme von Jugendlichen und umso mehr bleibt die Geschichte im Gedächtnis und reißt einen als Leser richtig mit. Die Figuren in diesem Buch sind niemals schwarz-weiß gemalt, sondern immer vielschichtig. So wirken sie unheimlich authentisch und man schließt selbst die Nebencharaktere irgendwann ins Herz. Die vielen (oft humorvollen) Details, mit denen die Autorin die Welt in dieser Geschichte ausstattet, sorgen dafür, dass man förmlich eintaucht in die Geschichte. „Optimisten sterben früher“ ist ein ganz anderes Buch als das vorherige Werk der Autorin, „Adresse unbekannt“, aber die Schreibstil hat mich wieder genauso begeistert. Ich werde es in jedem Fall weiterempfehlen – und zwar genre- und altersübergreifend. Es lässt sich nämlich, wie ich finde, auch nicht in eine Schublade stecken.

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Kein leichtes Thema hat die Autorin Susi Nielsen sich ausgesucht. Ängste sind oftmal schwer zu fassen und wieder los zu werden. Ein tolles Jugendbuch mit einem wunderbar lebendigem Schreibstil. Das Cover ist so schön retro kitschig, aber durch die Totenköpfe und das grelle Geb auch ein wenig beängstigend. Wie das Leben hat. Men erstes Buch von der Autorin, aber bestimmt nicht mein letztes.

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"Optimisten sterben früher" ist ein Young Adult Roman der kanadischen Jugendbuchautorin Susin Nielsen. Hauptfigur ist die Jugendliche Petula, die seit dem Tod ihrer kleinen Schwester im Alter von 3 Jahren übervorsichtig und mit diversen Angst- und Zwangsstörungen belastet durchs Leben geht. Sie gibt sich die Schuld am Tod ihrer Schwester, denn diese erstickte im Schlaf an einem Knopf eines Anzugs, den Petula für sie genäht hatte. Seitdem versucht Petula jedes Risiko für sich selbst und ihre Familie auszuschalten, sammelt Artikel über tragische und unwahrscheinliche tödliche Unglücke, übererfüllt selbst ohne Corona jegliche Hygieneanforderungen und dazu sieht sie es noch als Aufgabe an die Ehe ihrer Eltern am Laufen zu halten, indem sie auch den Familienalltag möglichst konfliktfrei gestaltet. Bei einer schulischen Kunst-Therapiegruppe (von den Kids zynisch "Basteln für Bekloppte" genannt) lernt sie Jacob kennen, der nach einem Unfall auf Petulas Schule gewechselt ist, eine Armprothese trägt und die Gruppe trotz seiner eigenen Probleme durch seine positiven Impulse bereichert. Auch Petula öffnet sich ihm langsam und - wie in Young Adult Romanen unvermeidlich ;-) - verliebt sich in ihn. Doch es stellt sich heraus, dass Jacob über seine eigene Vergangenheit nicht ehrlich war... Der Roman ist sicher für einen Young Adult recht typisch und hat all die üblichen "Inhaltsstoffe", trotzdem fand ich, dass er definitiv sehr positiv heraussticht. Die Charaktere sind farbig und lebendig gezeichnet und sehr charmant, mit Petula kann sich vermutlich jeder identifizieren, der Schreibstil ist trotz des schweren Themas humorvoll und leicht und die ganze Geschichte ist mindestens so humorvoll wie traurig. Von dem her eine absolute Leseempfehlung.

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Jugendliche mit Problemen Susin Nielsen, die mit Adresse Unbekannt so einen tollen Jugendroman geschrieben hatte, konnte mich trotz des ungewöhnlichen Titels „Optimisten sterben früher“ wieder zu ihrem neuen Roman locken. Es lohnt sich. Die Autorin stellt psychisch oder physisch verletzte Kinder in den Mittelpunkt. Icherzählerin ist Petula, die sich am Tod ihrer kleinen Schwester schuldig fühlt und seitdem unter Angstneurosen leidet und sich von den anderen isoliert. Neu in der Schule ist Jacob, der bei einem Unfall seinen Arm verlor. Die beiden freunden sich an und das hilft ihnen beiden. Aber es gibt noch eine Menge unaufgearbeitetes in der Vergangenheit. Susin Nielsen hat die Handlung gut gestaltet und die Dialoge halte ich für sehr gut gemacht. Ein lesenswertes Jugendbuch.

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Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Tolles etwas ungewöhnlich gestaltetes Cover, dennoch ein Hingucker.

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Ein supergutes Jugendbuch: Susin Nielsen versteht es meisterhaft, im Traurigen das Komische zu entdecken, sie hat einen Sinn für Situationskomik und Spannungsbögen, ihre Figuren sind gut gezeichnet und kommen dem Leser daher ganz nah. Mich hat ihr Buch an die Romane von John Green erinnert, Ich wünsche dem Buch viele Leser in diesem Herbst, ich werde es gern empfehlen.

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Petula ist seit dem Tod ihrer kleinen Schwester von Ängsten geplagt. Wenn die Angst vor Katastrophen in bestimmten Situationen für sie zu groß wird, fällt sie einfach in Ohnmacht. Sie ist eigentlich ein ziemlich kreatives Mädchen, das gern strickt und Sachen mit ihrer ehemals besten Freundin designt, aber seit ihrem Schicksalsschlag kommt sie sozial nicht mehr so gut zurecht. Deshalb ist sie zusammen mit einigen anderen Schüler*innen, die soziale Schwierigkeiten haben in der FukJu (Freies Gestalten und Kunsttherapie für Jugendliche) Gruppe und soll dort gemeinsam mit den anderen lernen, ihre Probleme zu überwinden. Neu in der Gruppe ist Jacob. Er hat eine Armprothese und ist ziemlich cool, aber warum er in der Gruppe ist, ist zunächst völlig unklar. Denn Jacob ist nett und freundlich. Er hat Verständnis für Petula und sorgt mit seiner Art dafür, dass sie nach und nach wieder mehr Vertrauen ins Leben gewinnt und Spaß hat. Was sich hier, wie eine Problem Story anhört, ist eines der besten Bücher, die ich im letzten Jahr gelesen habe (und ich lese viele Bücher)! Dieses Buch hat den perfekten Mix: Die Charaktere sind absolut liebenswert und glaubwürdig. Dazu etwas schrullig, was beim Lesen einfach super viel Spaß macht. Die Freundschaft, die sich zwischen Jacob und den anderen der FuKJu Teilnehmer*innen entwickelt ist so positiv und manchmal anrührend ohne je kitschig zu werden und die Geschichte wie Jacob Petula mit seiner Art ins Leben zurück hilft, hat einen interessanten Twist, der einem ziemlich nah geht und der Geschichte echten Tiefgang gibt. Ein absolut zu empfehlendes, richtig gutes Jugendbuch. Meine einzige Kritik gilt dem Cover, das für meinen Geschmack deutlich jüngere Leser*innen anspricht, als ich die Zielgruppe definieren würde.

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