zum Hauptinhalt springen
Buchcover für Kein Bock Club

Kein Bock Club

Warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben | Ein ehrliches Buch über sexuelle Vielfalt, Lustlosigkeit & gesellschaftliche Erwartungen

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht. Jetzt anmelden oder registrieren

NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.


1

Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.

2

Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.

Erscheinungstermin 09.10.2025 | Archivierungsdatum 31.05.2026


Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #KeinBockClub #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Sexuelle Lust gilt als Maßstab für Intimität, Beziehungsqualität und persönliche Erfüllung. Doch was passiert, wenn sie ausbleibt? Wenn wir keinen Bock auf Sex haben, obwohl »eigentlich alles stimmt«? Wenn »Ich bin müde« nur eine Umschreibung für etwas ist, das wir selbst kaum benennen können? 

Schon in ihrer Jugend hatte Maria Popov nie richtig Bock auf Sex mit Männern und stößt auf ein Wort, das ihr Gefühl zum ersten Mal beschreibt: Asexualität. Aber was heißt das eigentlich genau? In »Kein Bock Club« erzählt die Moderatorin von ihrer ersten Periode, missglückten Flirtversuchen, aufregenden Ohrmassagen – und von der Erleichterung, wenn man merkt: Ich bin mit all diesen Gefühlen nicht allein.

Dieses Buch ist für dich, wenn du dich fragst:

  • Warum wird sexuelle Unlust oft als Problem gesehen?
  • Wie beeinflussen gesellschaftliche Erwartungen unser Sexleben?
  • Wieso fühlen sich viele Menschen gezwungen, bestimmten Normen zu entsprechen?
  • Müssen wir wirklich alle feministische Sexgöttinnen sein?


Mit Scharfsinn und Humor deckt Maria Popov Mythen rund um Libido, Beziehungen und Sexualität auf. Sie erklärt, wie Lust funktioniert, warum sexuelle Vielfalt mehr ist als nur eine Identitätsfrage ist und was passiert, wenn wir aufhören, Lustlosigkeit als Defizit zu betrachten. 

»Kein Bock Club« ist eine Einladung, Begehren neu zu denken – zärtlicher, ehrlicher, mutiger.

Sexuelle Lust gilt als Maßstab für Intimität, Beziehungsqualität und persönliche Erfüllung. Doch was passiert, wenn sie ausbleibt? Wenn wir keinen Bock auf Sex haben, obwohl »eigentlich alles...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462010145
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley-Reader (EPUB)
NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (EPUB)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

„Kein Bock Club“ spricht endlich aus, was so viele Leute denken, fühlen oder ahnen, ohne es benennen zu können oder zu wollen. Die Autorin trifft genau den richtigen Ton zwischen frech und ernst, zwischen Studien und persönlicher Erfahrung, sodass dieses Sachbuch sowohl unterhaltsam als auch informativ ist. Es macht Mut und gibt zeitgleich zu denken, was unsere gesellschaftlichen Regeln und Normen angeht. Einerseits sehen wir in diesem Buch, wie weit wir schon gekommen sind, andererseits fällt auch auf, was für ein weiter Weg noch vor uns allen liegt, bis endlich alle Menschen auf dieser Welt gleichberechtigt sein werden.
Es ist ein offenes und ehrliches Buch, ohne falsche Scham oder übertriebene Parolen..

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ich kenne Maria Popov von ihrer Zeit beim YouTube-Format/Kanal "Auf Klo" und habe mich total gefreut, als dieses Buch angekündigt wurde. Zuerst dachte ich, wie viele andere wahrscheinlich auch, dass im Buch hauptsächlich Asexualität thematisiert wird, aber es geht um ganz viele verschiedene Gründe mal keinen Bock zu haben, die umfassend mit Quellen belegt werden. Das Buch macht einfach Spaß beim Lesen, weil Maria Popov auch viel von eigenen Erfahrungen berichtet und den ein oder anderen lustigen Satz schreibt. Außerdem finde ich es toll, dass sie das Hörbuch selber eingesprochen hat.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Man fühlt sich, als ob man mit einer Freundin über die Thematik sprechen würde. Cool, aber auch gleichermaßen empathisch und sensibel, dass man das Gefühl hat, gemeinsam auf Antwortensuche zu gehen, nicht, dass man von oben herab belehrt wird. Eine Konversation wird aufgemacht, nicht beendet.
Die zitierten Songtexte waren mir teilweise zu viel, aber das ist wohl Geschmackssache.
Großer neuer Fan von kiwi space (freu mich schon auf Leonie Lippls "Pillowtalk")!

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Maria Popov gelingt es persönliche Erfahrungen und historische Studien sowie Zusammenhänge miteinander zu verbinden und dabei leicht verständlich zu bleiben. Sie hat ihren eigenen Anspruch dabei erfüllt, da sie wenig als vorausgesetzt Wissen annimmt und dennoch für Feministinnen, die bereits mehr Literatur gelesen haben ebenso spannend bleibt. Asexualität ist darüber hinaus ein Thema, das bis heute in der LGBTQIA Bubble oft unsichtbar bleibt. Umso bedeutender ist das Buch Kein Bock Club. Darin zeigt sie jedoch auf, dass es immer schon als Thema behandelt wurde, es allerdings nie in den Mainstream schaffte. Das wünsche ich mir allerdings für Popovs Werk: im Mainatream anzukommen und viel besprochen zu werden.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Mit dem "Kein Bock Club" thematisiert Maria Popov auf angenehme Weise nicht nur das Thema Asexualität, sondern auch ganz allgemein die Lustlosigkeit, die jeder und jede über kurz oder lang garantiert schon erlebt hat oder erleben wird. Damit bricht sie ein Tabu, nicht über fehlende/geringe Libido zu sprechen.
Besonders gefällt mir auch, dass sie zeigt, dass sich Asexualität ganz unterschiedlich zeigen kann und Lust bzw. Sex nicht per se ausschließt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Maria Popov schafft mit dem „Kein Bock Club“ den Spagat zwischen informativem Sachbuch und lockerem Umgangston, der insbesondere durch die anekdotisch, persönliche Schreibweise unterhaltend ist.

Eine wirklich lohnenswerte Lektüre, ob als Einstieg oder Vertiefung in das Thema Asexualität, das dazu einlädt, internalisierte Muster zu hinterfragen.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Maria Popov gründet den "Kein Bock Club" für alle Nuancen des Kein-Bock-auf-Sex-Habens: Zwischen persönlichen Geschichten über das Hinterfragen der eigenen Sexualität oder Zärtlichkeit in Freundschaft erläutert sie nicht nur sexuelle Unlust, Asexualität, Aromantik sowie andere Punkte im Kein Bock Spektrum, sondern zeigt auch auf, wie diese helfen, gesellschaftliche Konventionen zu Sexualität in Frage zu stellen.

Der Autorin ist ein lockeres, lehrreiches Buch gelungen, welches dazu anregt, unsere Vorstellungen davon, was Intimität ist und sein kann, neu zu denken. Dabei ist es völlig egal, ob man sich zum Kein Bock Club zählt oder nicht, von der Existenz des Clubs können wir alle profitieren...

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Endlich ein deutsches Buch über Asexualität! Als asexuelle Person habe ich mich beim Lesen sehr gesehen gefühlt. :)

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Eine wirklich gelungene Mischung aus wissenschaftlichen Fakten und persönlichen Erfahrungen.
Viele Umstände, die bekannt waren, wurden enldich benannt. Jetzt kann ohne Tabu darüber gesprochen werden.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Gutes Buch zu wichtigem, oft falsch verstandenem Thema

Asexualität ist in unserer Gesellschaft noch oft ein missverstandenes Thema und dieses Buch schafft definitiv mehr Verständnis und zwingt die Lesenden nicht, sich mit irgendeinem Label zu versehen. Die Autorin Maria Popov spricht aus dem Nähkästchen und erzählt viele persönliche Geschichten, die sicherlich beruhigend wirken, wenn man selbst noch überlegt, wo auf dem Spektrum man sich vielleicht selbst sehen könnte. Auch sehr niederschwellig geschrieben, so dass man auch ohne Vorkenntnisse in das Thema einfinden kann. Diese ganze „kein- Bock“- Sache hatte mich zunächst einen ganz anderen Inhalt vermuten lassen, ich habe aber beim Lesen auf jeden Fall ein neues Verständnis für das Thema Asexualität finden können.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Eine sehr fundierte und gelungene Ausführung nicht nur über Asexualität, sondern auch über die Rolle von Sex und Beziehungen in unserer Gesellschaft. Maria Popov schafft eine tolle Balance zwischen persönlichen Anekdoten und empirischen Studien. Eine absolute Empfehlung für alle, egal, ob Teil des Kein Bock Clubs oder nicht!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Schon auf den ersten Seiten des Buches fühlte ich mich angesprochen, gesehen und abgeholt - gerade wegen des direkten Schreibstils; Maria Popov schreibt, als würde sie mit einer Freundin sprechen. Und sie schreibt so offen und ehrlich, so persönlich und unverblümt. Bücher wie dieses hätte ich schon so viel früher gebraucht, denn manchmal braucht es jemanden, der dir sagt "egal wie du bist, du bist okay so, richtig so, normal".

Der zweite Teil des Buches ist theorielastiger - da ich schon viele feministische Bücher und Texte gelesen habe, hätte ich das nicht oder nicht so ausführlich gebraucht; verstehe aber, welchen Punkt die Autorin hiermit machen wollte - fühlte sich für mich aber trotzdem wie eine unnötige Dopplung an; die Kernaussagen waren getätigt und bei mir angekommen. Auch die vielen Songzitate zur Auflockerung fand ich nicht nötig - sie sollten wohl aber Lockerheit reinbringen und auch zeigen, wie sehr auch die Popkultur von falschen Vorstellungen, altbackenen Mythen und schlichtem Unwissen durchdrungen ist.

[4.5/5] Insgesamt eine gelungene, heilsame und empowernde Mischung aus Wissenschaft/Studien und Persönlichem - absolute Leseempfehlung für alle; nicht nur diejenigen, die (eventuell) Teil des "Kein Bock Clubs" sind!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

In „Kein Bock Club“ setzt sich Maria Popov mit der Frage auseinander, warum fehlende sexuelle Lust oft direkt als Problem gesehen wird. Ausgangspunkt sind ihre eigenen Erfahrungen: Schon früh merkt sie, dass sie anders empfindet als viele in ihrem Umfeld, kann dieses Gefühl aber lange nicht richtig einordnen. Erst als sie auf den Begriff Asexualität stößt, beginnt sie, sich selbst besser zu verstehen.

Im Buch beschreibt sie verschiedene Situationen aus ihrem Leben – von ersten Annäherungen und Erwartungen rund um Dating bis hin zu Momenten, in denen sie merkt, wie stark gesellschaftliche Vorstellungen von Sexualität unser Denken prägen. Dabei geht es nicht nur um ihre persönliche Geschichte, sondern auch darum, wie sehr wir alle von bestimmten Bildern beeinflusst werden: dass Lust „dazugehört“, dass Beziehungen ohne Sex unvollständig sind oder dass man bestimmten Rollen entsprechen muss.

Maria Popov zeigt, dass es viele unterschiedliche Arten gibt, Sexualität (oder eben keine) zu erleben, und stellt die Idee infrage, dass es nur einen „richtigen“ Weg gibt. Statt Lustlosigkeit als Mangel zu sehen, lädt sie dazu ein, sie als eine mögliche Realität anzuerkennen.

Der Einstieg ins Thema gelingt sehr leicht. Der Schreibstil ist unkompliziert und direkt, wodurch sich das Buch schnell lesen lässt. Besonders spannend sind die persönlichen Einblicke, die immer wieder zum Nachdenken anregen und eigene Sichtweisen hinterfragen lassen.

Insgesamt ist „Kein Bock Club“ ein zugängliches und wichtiges Buch, das zeigt, dass sexuelle Unlust kein Defizit sein muss. Es regt dazu an, gesellschaftliche Erwartungen zu hinterfragen und den eigenen Umgang mit Lust neu zu betrachten.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Kein Bock Club hat mich direkt in seinen Sog gezogen – dieser Roman fühlt sich an wie ein lauter, ehrlicher Herzschlag zwischen Chaos, Freundschaft und Selbstfindung. Popovs Sprache ist frisch, witzig und genau dann clever, wenn man sie am meisten braucht. Die Figuren sind dabei nicht nur „cool“, sondern fühlbar echt: sie stolpern, lachen, fluchen und wachsen auf eine Art, die mir richtig gut getan hat beim Lesen.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass das Buch mehr ist als bloße Unterhaltung. Hinter all dem Humor und der Leichtigkeit steckt viel Wahrheit über Unsicherheiten, Erwartungen und den Versuch, sich selbst treu zu bleiben – auch wenn das verdammt schwer sein kann. Ein Roman, der mich oft schmunzeln ließ, mich aber auch ernst genommen hat. Für mich 4 von 5 Sternen.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

„Kein Bock Club“ von Maria Popov widmet sich einem Thema, über das noch viel zu selten gesprochen wird: Asexualität. Ich selbst habe zuvor noch kein Buch dazu gelesen und fand es deshalb umso spannender. Besonders berührend fand ich, wie persönlich Popov schreibt. Sie erzählt offen von ihrer Jugend und davon, wie oft sie sich fehl am Platz gefühlt hat.

Beim Lesen musste ich immer wieder an meine eigene Jugend denken – vor allem an diesen dauerhaften gesellschaftlichen Druck: endlich einen Freund zu haben, erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln und überhaupt mitreden zu können. Genau diesen Druck beschreibt auch Popov sehr nachvollziehbar, sodass ich mich in vielen Momenten verstanden gefühlt habe.

Gleichzeitig stellt das Buch die Frage, wie unsere Gesellschaft eigentlich über Sex spricht – und warum sich diese Perspektive verändern sollte. Popov macht deutlich, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenig oder gar keinen Sex zu haben. Stattdessen können auch Freundschaften, emotionale Nähe oder andere Formen von körperlicher Zuwendung wie Umarmungen oder kleine Gesten der Nähe im Mittelpunkt stehen. Diese Botschaft fand ich besonders schön und wichtig.

Bei mir hat das Buch ein richtig gutes Gefühl hinterlassen und vor allem eines geschafft: Druck rauszunehmen. Eine klare Empfehlung von mir.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

„Kein Bock Club“ von Maria Popov, erschienen bei Kiwi Space, ist eine feministische Kampfansage gegen die tief verankerten allonormativen Erwartungen unserer Gesellschaft.

Bis heute überdauert die Annahme, dass jeder „normale“ Mensch sexuell aktiv ist und sich „ausleben“ möchte. Tut man dies nicht, egal ob vorübergehend oder dauerhaft, wertet die Gesellschaft dieses Verhalten schnell als „Abweichung“ der „Norm“. Die Autorin zeigt auf warum dieses Denken problematisch ist, Individualität einschränkt und mit dem Patriarchat verbunden ist. In ihrem Buch räumt sie mit Vorurteilen auf, bricht mit veralteten Klischees und schafft einen Raum für sexuelle Selbstbestimmung, die nicht auf gesellschaftlichem Druck basieren darf.
Besonders gefallen haben mir die vielen Informationen rund um das Thema Asexualität. Der Gedanke, dass nicht automatisch etwas „wegfällt“, wenn man Sex teilweise oder ganz aus dem Leben streicht, sondern stattdessen Raum für andere Formen der Intimität entsteht, fand ich besonders spannend. Auch oder gerade, wenn man sich (wie ich) nicht auf dem asexuellen Spektrum bewegt, kann man hier unglaublich viel mitnehmen und lernen.
Beim Lesen merkt man, wie gut recherchiert wurde. So stützt die Autorin ihre Aussagen immer wieder mit Studien oder auch kulturellen Fakten. Mir hat „Kein Bock Club“ viel neues Wissen vermittelt, zur Selbstreflexion ermutigt und eine Tür zu alternativen Denkweisen geöffnet.
Ein großartiges Buch, welches noch lange nachhallen wird! Natürlich gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: