Das ferne Licht der Sterne

Roman. Ein dystopischer Science-Fiction-Thriller der britischen Bestsellerautorin Laura Lam

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Erscheinungstermin 01.06.2021 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

Die Zukunft der Menschheit entscheidet sich im Weltall – und zwischen zwei Frauen, von denen eine ein tödliches Geheimnis bewahrt

In einer nahen Zukunft steht die Erde kurz vor dem endgültigen Kollaps. Einen anderen bewohnbaren Planeten zu finden, ist die letzte Chance fürs Überleben der Menschheit. An diesem Projekt arbeiten die Biologin Naomi Lovelace und ihre Adoptivmutter, die visionäre Tech-Pionierin Valerie Black, praktisch Tag und Nacht.
Doch als Valerie durch eine politische Intrige von der Mission ausgeschlossen werden soll, überschlagen sich die Ereignisse: Naomis Mutter kapert das Raumschiff und startet gemeinsam mit ihrer Tochter und drei weiteren Wissenschaftlerinnen zu einer ungewissen Reise ins Weltall.
Bald kommt es an Bord zu ersten Zwischenfällen, und Naomi muss erkennen, dass jemand ein tödliches Geheimnis verbirgt. Und dass sie und Valerie möglicherweise nicht dasselbe Ziel verfolgen.

»Laura Lam nutzt in dieser weiblichen Science Fiction geschickt die klaustrophobischen Verhältnisse an Bord eines Raumschiffs, um den sich entwickelnden Kampf zwischen Naomi und Valerie um die Seele der Mission und die Rettung der Menschheit zu schildern.«
Publisher's Weekly

Die Zukunft der Menschheit entscheidet sich im Weltall – und zwischen zwei Frauen, von denen eine ein tödliches Geheimnis bewahrt

In einer nahen Zukunft steht die Erde kurz vor dem endgültigen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783426527009
PREIS 16,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Diese Erzählung ist eine feministische Parabel und zugleich eine dystopische Geschichte. Eine Besatzung wird für eine Untersuchungssonde ausgewählt. Aber diese Crew soll nur aus Männern bestehen. Selbst Frauen mit hoher Qualifikation werden abgelehnt. Doch man hat nicht mit der Willenskraft von fünf Astronautinnen und Wissenschatflerinnen gerechnet, denen jede Chance, den Weltraum zu betreten, genommen wurde und die das Schicksal nun selbst in die Hand nehmen. Kurzerhand klauen sie das Raumschiff und lassen die Männer zurück, die natürlich wenig begeistert von diesem Manöver sind. Wir werden hier also mit Themen konfrontiert, die nach wie vor aktuell sind: Feminismus, Unterdrückung und Gleichberechtigung. Außerdem erschwert die Autorin die Situation für alle Protagonisten, indem sie eine Pandemie einbaut, die uns einmal mehr vor Augen führt, wie eine Zukunft aussehen könnte, wenn wir uns nicht bemühen, unsere Erde gesund zu halten. Und gerade jetzt, wo wir die Konsequenzen von Covid-19 am eigenen Leib zu spüren bekamen, sollte sich unser Bewusstsein für die wesentliche Dinge im Leben öffnen. Der Schreibstil ist angenehm, nicht zu fordernd, genau richtig für einen Plot wie diesen. Sie hat es mit gut gewählten Formulierungen geschafft, mir zu verdeutlichen, wie ernst die Lage für die Erde und ihre Bewohner ist. Mich begleitete häufig ein Gefühl von Unwohlsein und Unruhe, was noch einmal deutlich die Spannung anhob. Dadurch, dass die Charaktere unterschiedlicher Natur sind, entstand eine Crew, die Abwechslung ins Spiel brachte. Und die zudem oben genannte Themen verkörperte. Besonders Hixon und Hart, ein gleichgeschlechtliches Paar, war mir sehr sympathisch, weil sie sich nicht verstellten, sondern zueinander standen. Eine wichtige Eigenschaft im Kampf für Gleichberechtigung und Verständnis. Fazit: Diese Lektüre ist mehr als eine simple Geschichte über eine Reise in den Weltraum. Sie greift wichtige Aspekte unserer Gesellschaft auf und kommt dabei nicht zu lapidar daher, wie man es beispielsweise vom Feuilleton gewohnt ist. Ich wurde bestens unterhalten und empfehle das Buch gern weiter an LeserInnen, die sich mit kritischen Themen befassen möchten.

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Mir hat das Buch gut gefallen auch wenn ich eher weniger Science Fiction lese, hat es mich absolut gefesselt und gefangen genommen

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Die Erde in einer nahen, teilweise ziemlich realistischen Zukunft. Klimaerwärmung, die Erde ist teilweise unbewohnbar geworden, Millionen Menschen sind auf der Flucht und auf der Suche nach einem Umfeld, in dem sie (über)leben können. Gleichzeitig werden Frauen immer mehr aus dem Berufsleben gedrängt. Es gibt erste Versuche, den Mars bewohnbar zu machen und man hat einen weit entfernten Planeten gefunden, der ebenfalls vielversprechend als ein neues Zuhause der Menschheit zu sein scheint. Valerie Lovelace ist eine reiche und erfolgreiche Wissenschaftlerin und Wirtschaftsführerin. Sie hat einen Plan für den neuen Planeten, doch kurz vor Start der Mission sollen sie und ihr Team durch eine rein männliche Crew ersetzt werden. Valerie und vier weitere Frauen kapern daraufhin das Raumschiff und machen sich selbst auf den Weg. Das Buch liest sich spannend, auch wenn einige Entwicklungen schnell vorhersehbar sind. Dennoch gibt es auch immer wieder überraschende Wendungen. Spannend sind vor allem die Fragen, die aufgeworfen werden. Ist die Menschheit irgendwann bereit, Fehler nicht nur einzugestehen, sondern auch aktiv zu beheben oder warten wir einfach ab und verfallen wir letztlich wieder in die gleichen, zerstörerischen Muster? Was sind erforderliche Opfer für die Vision einer neuen Welt und wo muss eine Grenze gezogen werden? Ist Gleichberechtigung ein hoffnungsloser Traum? Die wissenschaftlichen Details werden eher kurz gehalten, aber genau das hat mir gut gefallen. Der Fokus liegt auf den Protagonistinnen, hier vor allem auf Valeries Stieftochter Naomi, und deren Entwicklung und Entscheidungen. Lese-Empfehlung!

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