Wedding People (deutsche Ausgabe)
Roman | Witzig und berührend zugleich: eine Hommage an die Kraft menschlicher Bindungen
von Alison Espach
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Erscheinungstermin 28.07.2025 | Archivierungsdatum 12.10.2025
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Zum Inhalt
Zwei Frauen. Zwei Pläne. Und eine Woche, die alles verändert.
Als Phoebe Stone in einem grünen Seidenkleid und goldenen High Heels im prächtigen »Cornwall Inn« ankommt, wird sie von allen für einen Hochzeitsgast gehalten. Doch sie ist die Einzige, die nicht zum Feiern angereist ist. Seit Jahren hat sie davon geträumt, mit ihrem Mann hierherzukommen. Nun ist sie ohne ihn hier, am Tiefpunkt ihres Lebens, fest entschlossen, sich ein letztes Mal etwas zu gönnen, bevor sie mit allem Schluss macht. Dumm nur, dass sie ausgerechnet der Braut in die Quere kommt. Die hat jedes Detail und jede denkbare Katastrophe sorgfältig einkalkuliert - mit einer Ausnahme: Phoebe und deren Vorhaben. Als sich ihre Wege kreuzen, gerät alles aus dem Takt, und es setzt etwas in Gang, das keine von ihnen erwartet hat.
Absurd komisch und tief berührend erzählt Wedding People von den verschlungenen Wegen des Lebens und von den zufälligen Begegnungen, die manchmal nötig sind, um uns auf einen neuen Kurs zu bringen.
»Charmant und grandios. Ich wünschte, ich hätte es geschrieben.«
JOJO MOYES»Ein pures Vergnügen.« GUARDIAN
Zwei Frauen. Zwei Pläne. Und eine Woche, die alles verändert.
Als Phoebe Stone in einem grünen Seidenkleid und goldenen High Heels im prächtigen »Cornwall Inn« ankommt, wird sie von allen für einen...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757701291 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 480 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Phoebe reist in ein überteuertes Hotel, um sich dort das Leben zu nehmen. Dort angekommen stellt sie fest, dass das gesamte Hotel von einer Hochzeitsgesellschaft mit Beschlag belegt wurde - sie ist die einzige Gästin des Hotels, die nicht zur Hochzeitsgesellschaft gehört. Das ruft natürlich die Braut auf den Plan, die wissen will, wer da ihre Hochzeitsfeier, lange und teuer geplant, "stören" will.
Die Braut bietet Phoebe viel Geld, um ihr nicht die Hochzeit zu ruinieren und scnell findet sich Phoebe inmitten der Hochzeitsgesellschaft wieder.
Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen und zeigt, dass es immer eine gute Idee ist, nicht aufzugeben. Denn es könnte ja sein, dass bereits hinter der nächsten Tür ein lebenswertes Leben wartet. Besonders gefallen hat mir der Schreibstil, das Buch ist aus Phoebes Perspektive geschrieben und flüssig lesbar. Nach und nach erfahren wir mehr über unsere Heldin im grünen Kleid und nach und nach lernt sie die anderen Gäste det Hochzeit kennen und beginnt damit eine herzerwärmende Reise zu sich selbst. Die Geschichte ist gleichzeitig traurig, urkomisch und berührend. Eine wirklich tolle Mischung!
Rezensent*in 1510456
Das Buch hat mich wirklich überrascht. Ich fand das Cover schon total cool, der Titel war nett und ich dachte es wird irgendwie eine lustig-leichte Geschichte, die sich als viel tiefsinniger entpuppt hat. Ich habe die Charaktere alle in ihrer eigenen Art sehr gern gewonnen und wünschte es wäre noch ein paar hundert Seiten weiter gegangen. Ganz, ganz tolles Buch!!
Buchhändler*in 447049
Ein tolles Buch, was einfach Spaß macht. Super Geschichte, klasse Charaktere...
Ich hätte nicht erwartet, dass mir das Buch so gut gefällt, aber was soll ich sagen? Für mich gab es nichts zu meckern. Aufgrund solcher Bücher liebe ich das Lesen. Ist übrigens auch eine schöne Geschichte für die Sommerlektüre!
Rezensent*in 1726917
Phoebe hat beschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Dafür bucht sie ein super teures Zimmer am Meer – denn das Meer ist das Einzige, was sie vorher noch einmal sehen möchte. Doch was sie nicht ahnt: Das Leben hat noch so viel mehr für sie parat.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein. Ich mochte (fast) alle Figuren total gern und habe mit ihnen gelacht, nachgedacht und mitgefühlt. Das Buch ist nicht nur witzig, sondern bringt auch genau die richtige Portion Tiefe mit. Ich habe es wirklich geliebt.
Buchhändler*in 1731132
Ein kluger, bittersüßer Roman über Verlust, Zufall und neue Verbindungen. Phoebe, frisch geschieden und mit dem Leben hadernd, landet unerwartet mitten in den Vorbereitungen einer Hochzeit und in einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Espach verbindet ernste Themen wie Trauer und Depression mit warmem, feinem Humor. Einige Stellen wirken tonal etwas unausgewogen, doch die emotionale Tiefe und die lebendigen Figuren machen das mehr als wett. Ein ungewöhnlicher, berührender Roman über zweite Chancen.
Buchhändler*in 1697443
Absolutes Jahreshighlight!!! Dieses Buch ist von vorne bis hinten einfach perfekt. Diese Charaktere sind wirklich einzigartig. Die Autorin hat es geschafft viele schwere Themen in diesem Buch mit einer Leichtigkeit zu erzählen und die Leser damit abzuholen. Absolute Empfehlung!!
Ein bisschen blind bin ich in dieses Buch eingestiegen und vielleicht hat es deshalb gebraucht bis ich reingefunden habe - die Thematik ist ja doch eine etwas schwerere... Umso mehr hat es sich gelohnt dranzubleiben, die Charaktere und ihre Verstrickungen sind frisch erzählt und haben mich dann nicht mehr losgelassen, bis ich das Buch beendet habe. Der feine Grad zwischen Tiefgründigkeit und Humor ist der Autorin (und auch der Übersetzerin) bestens gelungen und so entsteht eine Geschichte, die das Leben in seinen Höhen und Tiefen ungeschönt, aber sehr versöhnlich darstellt.
Rezensent*in 1518830
Ich habe dieses Buch gelesen, weil es Teil des New York Times-Bestsellers war, ich wusste nicht, worum es geht, ich war angenehm überrascht von der Geschichte, von Anfang an war ich begeistert. Ein leicht zu lesendes, unterhaltsames und sogar hoffnungsvolles Buch wurde für mich gemacht. Die Art und Weise, wie der Autor die Landschaften beschreibt, lässt einen das perfekte Hotel, die Party, den Strand usw. vorstellen.
Julia B, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Was für ein wunderbares Buch! „The Wedding People“ hat mich total begeistert – es beginnt recht düster, entfaltet sich aber zu einer lebensbejahenden, warmherzigen Geschichte voller schräger, liebenswerter Figuren. Phoebes Weg zurück ins Leben ist berührend, witzig und einfach unglaublich menschlich. Ich habe gelacht, geschluckt und selbst die Verspätung des Zuges war mit so einer tollen Lektüre überhaupt kein Problem!
Ein kleiner Schatz über zweite Chancen und die Kraft unerwarteter Begegnungen!
In einem Rutsch gelesen, beste Unterhaltung für den ersten Urlaubstag! Nicht ganz neue Einsichten über Leben, Tod und die Liebe, aber auf erfrischende Harry&Sally-Art.
Rezensent*in 1302665
⭐⭐⭐⭐☆ (4,5/5)
*The Wedding People* ist ein feinfühliger, zugleich humorvoller Roman über Verlust, Neuanfang und die überraschenden Begegnungen, die das Leben verändern können. Alison Espach erzählt die Geschichte von Phoebe Stone, einer frisch geschiedenen Frau, die scheinbar ziellos in einem eleganten Hotel in Newport eincheckt – ohne Gepäck, aber mit schwerem Herzen. Durch ein Missverständnis wird sie für einen Hochzeitsgast gehalten und gerät mitten in die Feierlichkeiten – und schließlich in eine unerwartete Freundschaft mit der Braut.
Was überzeugt:
Charakterzeichnung:
Phoebe ist wunderbar vielschichtig – verletzlich, sarkastisch, aber auch mutig. Ihre Entwicklung ist glaubwürdig und berührend.
Schreibstil:
Espach schreibt klug, pointiert und mit einer Leichtigkeit, die auch schwere Themen wie Trauer und Selbstzweifel zugänglich macht.
Themenvielfalt:
Der Roman behandelt mit Feingefühl und Witz große Themen wie Liebe, Loslassen, Freundschaft und den Mut, sich selbst neu zu entdecken.
Was weniger rund ist:
Einstieg:
Der Anfang ist eher ruhig und introspektiv – wer sofortige Spannung erwartet, braucht etwas Geduld.
Tonfall:
Die Mischung aus Traurigkeit und leiser Komik ist besonders, aber nicht für jede*n Leser*in passend.
Insgesamt ist *The Wedding People* ein tiefgründiger, aber angenehm unaufgeregter Roman über zweite Chancen und die Menschen, die uns retten, wenn wir es am wenigsten erwarten. Ein stilles Highlight für Fans von klugem, emotionalem Erzählen.
Eine depressive Frau gerät in eine Hochzeitsgesellschaft – tiefgründig, anspruchsvoll, aber auch mutmachend
Dieses Buch war eine echte Überraschung. Hatte ich doch nach dem Klappentext etwas absurd Komisches erwartet. Dann bin ich aber in eine zunächst bitter-melancholische Erzählung hineingeraten, die erst später und auch nur in vereinzelten Szenen durch ein paar unterhaltsame Dialoge im Gilmore Girls-Stil eine humorvolle Seite bekommen hat. Ansonsten fand ich das Buch eher nicht so komisch, sondern eher erkenntnisreich und intensiv.
Die Geschichte wird im Personalen Erzähler aus Sicht von Phoebe erzählt, die sich, wie der Klappentext schon verrät, in ein wunderschönes Hotel begibt, um sich dort umzubringen und dabei in eine Hochzeitsgesellschaft gerät.
Es gibt im Prinzip zwei Geschichten, die sich miteinander verschlingen: Die Geschichte von Phoebe, ihrem Selbstmordversuch und ihrer anschließenden Entwicklung auf der einen Seite. Auf der anderen Seite die des Hochzeitspaars.
So begleiten wir Phoebe, die in einer tiefen Depression steckt. Schon immer scheint sie eher der Typ gewesen zu sein, der sich an andere hängt, hofft, dass diese für sie die Entscheidungen treffen oder ihre Probleme lösen. Anstatt ihre eigenen Wünsche und Talente zu erkunden, bleibt sie lieber in der Sicherheit, anderen bei der Erfüllung ihres Lebenswegs zu helfen. Insbesondere den ihres Mannes. Ihr einziger Lebenstraum scheint es gewesen zu sein, Kinder zu bekommen und das hat nicht geklappt. Und dann hat sie bei ihrem fünften und letzten Versuch einen Abgang in der zehnten Woche. Ihr Mann verliebt sich derweil in ihre beste Freundin und ihre gemeinsame Arbeitskollegin und verlässt sie. Und sie sitzt in der Isolation während Corona allein zu hause. Die Bitterkeit und Melancholie dringen bis zum Selbstmordversuch nach etwa einem Fünftel des Buches aus jeder Zeile. Man leidet mit ihr mit. Reflektiert mit ihr über die Ungerechtigkeit, begleitet sie, bei ihren Erinnerungen an die gute Zeit mit ihrem Ex-Mann, Matt, und wie es dann irgendwann auch nicht mehr so gut lief, die Versuche Schwanger zu werden und wie ihr Mann sie sang- und klanglos von einem Moment zum nächsten verlassen hat.
Es werden einem massenhaft Erkenntnisse in dem Buch serviert.
Phoebe ist hervorragend charakterisiert und wird zu einer lebensechten, komplexen Person. Auch faszinierend ist, ihrem inneren Monolog zu folgen, in den auch viele literarische Assoziationen einfließen, denn sie ist Literaturprofessorin mit dem Schwerpunkt viktorianische Literatur und auch an sich sehr gebildet. Nun bin ich selbst keine Expertin, auch wenn ich viele der erwähnten Bücher gelesen und Kunststile betrachtet habe, aber es klang zumindest alles sehr kenntnisreich und wissenschaftlich. Man nimmt ihr, ihre Professur locker ab und ich ziehe meinen Hut vor der Bildung der Autorin.
Es war wahnsinnig schön, sie auf ihrer Reise zu begleiten, mit ihrem Schmerz fertig zu werden, anzufangen die eigenen Wünsche zu erkunden und endlich anzufangen, sich selbst authentisch einzubringen, anstatt immer nur die Erwartungen anderer zu erfüllen.
Dabei hilft ihr unwissentlich „die Braut“, aka Lila. Ihr gegenüber traut Phoebe sich, sie selbst zu sein, kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen und komischerweise ist es genau das, was Lila gerade zu brauchen scheint. So zieht sie sie immer mehr ins Hochzeitsgeschehen und das ganze Drama hinein und damit entern auch wir Leser:innen die Geschichte des Hochzeitspaars, ihre Backstories und die familiären Verwicklungen. Und auch hier gibt es einen Entwicklungspfad, dem wir folgen und mit Phoebe begleiten und gegebenenfalls sogar katalysieren.
Die vielen Reflexionen über das Leben, die eigene Geschichte, die aktuellen Ereignisse und Charaktere auf der Hochzeitswoche waren sehr tiefgründig. Psychologisch hervorragend inszeniert und durch die Protagonist:innen sehr treffend analysiert. Und bei allem so realistisch. Aber darüber hinausgehend auch wie eine Kritik am Zustand der Gesellschaft, die sich über Konsum und überdrehte Events versucht, echte, nachhaltige Gefühle zu verschaffen. Die Frage ist nur, halten wir an der Lüge fest oder erkennen wir irgendwann ihre Nutzlosigkeit und finden zu uns selbst, dem was uns wirklich antreibt und glücklich macht. Und diese Frage muss sich auch das Brautpaar stellen.
Und nicht nur psychologisch eine hervorragend konstruierte Geschichte. Auch gibt es viele literarisch wertvolle Passagen. Wie Phoebe anfangs die Menschen innerlich mit ihrer Rolle oder Merkmal bezeichnet, wodurch die Autorin das musterhaft-konventionelle an der ganzen Veranstaltung verdeutlicht. Denn so sehr es auf die Spitze getrieben wird bei dieser Hochzeit, dem Drang alles dagewesen zu übertreffen, ist es dennoch nur ein Klischee. Solche kleinen und größeren Kniffe gibt es zuhauf in dem Buch. Man kann darüber hinweglesen, wenn es einen nicht interessiert. Es stört nicht, macht den Text nicht kompliziert oder unleserlich. Aber wer Lust hat, kann auch noch viel Subtext und literarische Verstärkung herausfiltern. Auch wenn man nicht drauf achtet, überträgt sich wunderbar die jeweilige Stimmung, so dass man sich sehr gut in die Situationen und die Charaktere einfühlen kann.
Nachdem Phoebe ihren Selbstmord hat scheitern lassen, hatte ich spannungstechnisch eine kleine Durststrecke mit den langen Rückblenden zu ihrer gescheiterten Ehe. Es lohnt sich aber, durchzuhalten, denn sobald sie näher in das Hochzeitsgeschehen einsteigt, wird`s wieder spannend: Wer ist der Mann im Whirlpool gewesen, mit dem sie sofort auf einer Wellenlänge war? Wird sie ihn wiedertreffen? Wird sie noch weiter in die Hochzeit reingezogen oder bleibt sie Zaungast? Wie geht sie mit den Verwicklungen auf der Hochzeit um?
Obwohl Phoebe dabei ist, sich besser abzugrenzen, mehr sie selbst zu werden und zu lernen sich zu nehmen, was sie will, überzeichnet sie dies nicht, wie man es häufig bei Menschen in der Realität miterleben kann, die das gerade lernen. Es ist toll, mit anzusehen, wie sensibel sie durch die kleinen Fallen hindurchnavigiert und es trotzdem schafft, mehr sie selbst zu werden.
Es gibt kein Gut oder Böse in der Geschichte nur Menschen in ihrer ganzen Komplexität, die mit sich kämpfen, ihre Ansichten haben, ihre Bedürfnisse und Schrullen. Ihre Verletzungen, ihre Bewältigungsversuche, ihre Persönlichkeit, ihr eigenes Leben.
Und ja, es ist neben dem ganzen Anspruch auch eine ziemlich gute Romance, auch wenn es am Ende noch nicht alles besiegelt ist. Aber es gibt auch die typischen emotionalen Verwirrungen und Unsicherheiten, auch wenn sie hier sehr reflektiert und tiefgründig in Szene gesetzt werden.
Achtung: Die folgende Kategorisierung enthält Spoiler!
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Kategorisierung
📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Ü 40
➿ Plot-Trope: Afraid to commit, Emotional scars, Forbidden love, Single parent, Widower
🌎 Setting-Trope: Upper class
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: -
🔪 Spannung: Packend
💓 Emotionalität: Hoch
🧠 Psychologische Tiefe: Tiefgehend
🧐 Glaubwürdigkeit: Glaubwürdig
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Teils teils
👫 Klassisches Rollenmodell: Teils teils
💋 Anzahl Spicy Szenen: 0
🔗 Spielart Spicy Szenen: -
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: -
🎨 Originalität der Erzählweise: Individuelle Sprache und Szenen
👀 Erzählperspektive: 3. Person
Ich fand das Buch ganz gut! Die Geschichte war eine schöne Mischung aus traurigen Momenten und witzigen Szenen. Die Geschichte hat anfangs traurig angefangen und eine schöne Wendung genommen. Besonders gut hat mir gefallen, wie sich die Hauptfiguren im Laufe der Geschichte weiterentwickeln. Man lernt sie immer besser kennen und versteht, warum sie so handeln, wie sie es tun. Auf die Protagonisten und deren Entwicklungen war man als Leser sehr stolz. Insgesamt ein unterhaltsames und berührendes Buch über Neuanfänge, Freundschaft und das Leben.
"Wedding People" war eine echte Überraschung und übertraf meine anfänglichen Erwartungen an eine absurd-komische Geschichte bei Weitem. Stattdessen tauchte ich in eine bitter-melancholische Erzählung ein, die sich erst später mit vereinzelten, humorvollen Dialogen im "Gilmore Girls"-Stil auflockerte. Dieses Buch ist weniger komisch, dafür umso erkennungsreicher und intensiver, weshalb ich ihm 4 von 5 Sternen verleihe.
Die Geschichte wird aus der personalen Perspektive von Phoebe erzählt. Sie reist in ein luxuriöses Hotel mit der Absicht, ihrem Leben ein Ende zu setzen, gerät jedoch unversehens in eine Hochzeitsgesellschaft. Die Handlung verwebt zwei Hauptstränge: Phoebes persönliche Entwicklung nach ihrem Selbstmordversuch und die komplexe Dynamik des Hochzeitspaares.
Phoebe, eine Literaturprofessorin in tiefer Depression, ist eine hervorragend charakterisierte, lebensechte und komplexe Figur. Wir begleiten sie auf ihrer schmerzhaften Reise, während sie sich von ihrer gescheiterten Ehe erholt und lernt, ihre eigenen Wünsche und Talente zu erkunden, anstatt sich stets den Erwartungen anderer unterzuordnen. Ihre inneren Monologe, gespickt mit literarischen und künstlerischen Anspielungen, zeugen von der Bildung der Autorin und verleihen der Erzählung eine zusätzliche Tiefe. Es ist faszinierend zu beobachten, wie Phoebe langsam beginnt, sich abzugrenzen und authentisch zu werden, ohne dabei in Klischees zu verfallen.
Die Braut, Lila, spielt dabei unwissentlich eine entscheidende Rolle. Phoebe traut sich, ihr gegenüber ganz sie selbst zu sein, und wird so immer tiefer in das Hochzeitsdrama und die familiären Verwicklungen hineingezogen. Dies ermöglicht uns Lesern, die Hintergründe und Entwicklungen des Brautpaares durch Phoebes Augen zu erleben.
Das Buch bietet tiefgründige Reflexionen über das Leben, Beziehungen und gesellschaftliche Konventionen. Es ist eine psychologisch hervorragend inszenierte Geschichte, die über die individuellen Schicksale hinaus auch eine Kritik an einer Gesellschaft formuliert, die Authentizität oft durch Konsum und überdrehte Events zu ersetzen versucht. Dabei gibt es kein Schwarz-Weiß, sondern vielschichtige Charaktere mit all ihren Schwächen, Bedürfnissen und Bewältigungsversuchen.
Auch wenn die anfänglichen Rückblenden zu Phoebes gescheiterter Ehe eine kleine Durststrecke darstellten, lohnt es sich, dranzubleiben. Sobald Phoebe tiefer in das Hochzeitsgeschehen eintaucht, steigt die Spannung wieder an. "Wedding People" ist nicht nur eine psychologisch und literarisch wertvolle Erzählung, sondern auch eine ziemlich gute Romanze, die durch ihre reflektierte und tiefgründige Darstellung emotionaler Verwirrungen überzeugt. Ein Buch, das man genießen und über das man nachdenken kann.
Drei Gründe, warum mir dieses Buch so gut gefallen hat:
1. die wunderbare Wandlung von Phoebe von einer Selbstmörderin zu einer absoluten Gewinnerin
2. das geniale Setting: ein prächtiges Grand Hotel, eine ganze Woche Hochzeit und jede Menge illustre und schräge Gäste
3. hinreißend und witzig geschrieben, beste Unterhaltung mit Tiefgang
Phoebe Stone, eine frisch geschiedene Englischprofessorin, reist in ein Luxushotel in Newport, Rhode Island – mit dem Plan, dort ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch stattdessen wird sie versehentlich für ein Mitglied einer Hochzeitsgesellschaft gehalten. Während sie zwischen Sektgläsern, Fotoboxen und merkwürdigen Hochzeitstraditionen festsitzt, beginnt Phoebe, sich mit anderen Gästen – besonders mit der Braut Lila – auseinanderzusetzen. An einem Ort des Neubeginns anderer, beginnt auch für Phoebe ein leiser, überraschender Neuanfang.
Die Themen Verlust, Depression, Freundschaft und gesellschaftliche Erwartungen werden im Buch in schwarzem Humor und einer charmanten Kulisse verpackt. Der Roman beleuchtet dabei unbequeme Wahrheiten über Erwartungen, Trauer, zwischenmenschliche Bindungen und psychische Gesundheit – ohne ins Kitschige abzurutschen.
Die Charaktere waren besonders sympathisch: Phoebe, die Braut Lila, der Bräutigam und das weitere Ensemble wirken real und verletzlich. Besonders die unerwartete Freundschaft zwischen Phoebe und Lila bringt emotionale Tiefe und bleibt glaubwürdig.
Fazit: eine unkonventionelle RomCom mit Tiefgang: witzig, ehrlich, manchmal auch schmerzhaft – aber immer lebensbejahend. Wer Romane mit klarem Blick auf menschliche Verletzlichkeit, subtile Gesellschaftskritik und viel Humor liebt, wird hier fündig.
Bozena F, Rezensent*in
Dieses Buch ist so ungewöhnlich und komplex, dass ich gar nicht weiß, wie ich anfangen soll, darüber euch zu erzählen.
Es ist definitiv kein Liebesroman, zumindest nicht im herkömmlichen Sinne.
Es ist eher eine Geschichte darüber, sich selbst in einem "reiferen" Alter wiederzuentdecken oder vielmehr neu zu erfinden.
Eine Liebesgeschichte mit sich selbst, sozusagen.
Das Buch handelt von Dingen, über die ich nicht gerne lese.
Und ja, ich schließe nicht die Augen und denke, so etwas gibt es nicht auf der Welt und alles ist ein Märchen.
Ich lese einfach nicht gerne über Selbstmord, Verrat und untreue Ehemänner. Ich lese, um mich zu entspannen und die Alltagssorgen zu vergessen.
Dieses Buch ist eine der seltenen Ausnahmen, und das nur, weil meine Bookstagram-Freunde mich dazu überredet haben 😂. Ernste Themen auf sarkastische, humorvolle Weise zu lesen, ist definitiv etwas ganz anderes.
Dieses Buch beschreibt alles rückwärts.
Es ist ein Fluss aus Erinnerungen und Reue, aus einer Perspektive, die bereits geschehen ist, aber aus Sicht der Heldin noch einen gewissen Reifeprozess durchläuft.
Was auch immer geschieht oder geschehen ist, sie verarbeitet und lernt. Sie erinnert sich, wer sie einmal war.
Es gibt viele Charaktere, die vielleicht nicht alle nett sind, oder fast keiner von ihnen, aber gerade diese abwechslungsreiche Mischung macht das Buch unglaublich interessant und unterhaltsam.
Es ist definitiv kein Buch für sehr junge Leute. Ich glaube nicht, dass sie seine Bedeutung oder die Themen verstehen würden.
Ehrlich gesagt, hat es eine Weile gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe.
Ich hatte Angst, wieder in der Minderheit zu sein, aber an alle Ungeduldigen: Abwarten und sehen.
Es ist eine wirklich schöne, reife und bedeutungsvolle Geschichte.
Rezensent*in 1255501
Wedding People ist ein Roman über das, was wir alle fürchten und doch irgendwann erleben: das totale Durcheinander. Phoebe, Mitte vierzig, mit zerbrochenem Herzen und Blasen an den Füßen, stolpert mehr oder weniger in ein Luxus-Hotel, ohne Gepäck, aber mit einem klaren Plan: Abschied nehmen. Und zwar endgültig.
Doch dann kommt Lila, Braut und wandelnder Perfektionismus, in ihr Leben und wirbelt Phoebes düstere Agenda gehörig durcheinander. Zwischen Brautmutterdrama, Stieftochter-Krawall, absurden Hochzeitstraditionen und einem Hauch von Romantik findet Phoebe nicht nur zurück zu sich selbst. Sie wird zur emotionalen Notfallseelsorgerin eines gesamten Hochzeitswochenendes.
Der Humor trifft oft genau den richtigen Ton, irgendwo zwischen sarkastisch und bittersüß. Die Freundschaft zwischen der abgeklärten, verletzlichen Phoebe und der kontrollverliebten, aufgewühlten Lila ist das emotionale Herzstück der Geschichte, ein bisschen wie Fleabag trifft auf Gilmore Girls, aber mit tiefem Ernst darunter. Manchmal dauert’s etwas zu lang, manchmal verliert sich die Handlung ein wenig, aber dafür überrascht sie auch mit echten Erkenntnissen, liebevollen Details und einer schönen Botschaft: Es ist nie zu spät, neu anzufangen.
Kein perfekter Roman, aber einer, der sich echt anfühlt. Und das ist manchmal viel mehr wert.
Großartiger Roman
Meine Erwartungen an den Roman waren definitiv andere als ich dann beim Lesen erfuhr: aus einer zunächst komisch anmutenden Geschichte einer Frau (Phoebe), die sich inmitten einer Hochzeitsgesellschaft in einem Hotel einbucht, wurde eine Rückblick auf eine traurig, depressive Lebensgeschichte mit der Frage, ob sie eigentlich für sich selbst jemals einstand und nur eine Nebendarstellerin in ihrem eigenen Leben spielt/spielte.
Das Aufeinandertreffen mit der baldigen Braut Lila, die bis ins letzte Detail alles perfekt geplant hat, verläuft daher skurril, denn nun steht da diese Frau, die ihrem Leben ein Ende setzten möchte und somit ein schlechtes Omen in die Feierlichkeiten bringt. Die Erzählsicht folgt hauptsächlich Phoebe und wechselt zwischen Rückblicken in ihrem Leben, das nach und nach den Bach runtergeht, und der Gegenwart.
Zunächst fand ich das Cover des Buchs wenig sagend und es sticht auch nicht durch ein besonderes Merkmal heraus, lediglich der Verlag und die Angabe New-York-Times Bestseller ließen mich die Kurzbeschreibung lesen. Und schon wenig später wurde mir klar, dass dieses Bild der Wellen und der beiden Hände mit Champagner und Peace Zeichen exzellent für den Inhalt gewählt wurden.
Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin Alison Espach einiges an Zeit in die Recherche zum Beruf (Literatur Professorin) von Pheobe gesteckt hat, da die Einblicke in diesen, obwohl ich in der Hinsicht wenig Wissen habe, sehr realitätsnah und glaubhaft wirken. Zwischendurch waren mir einige Kapitel ein bisschen zu langatmig, da ich das Gefühl hatte die Hauptprotagonistin tritt auf der Stelle, aber es wurde dann wieder bisschen leichter als das Hochzeitspaar mehr Platz in der Erzählung fand. Phoebe hat einen sehr authentisch, wenn auch komplexen Charakter und wirkt daher vielschichtig in ihren Gedankengängen und Überlegungen zur Welt. Sie erlebt im Buch eine Reise zu sich selbst, den Mut und die Hoffnung, die sie auch aus den teils witzigen, teils tiefgründigen, schwierigen Gesprächen mit Lila zieht. Diese widerum bekommt von Phoebe Ansichten mitgegeben, die ihr vorher verborgen schienen und fehlten um die ihr wichtigen Dinge zu erkennen.
Fazit: Die etwas andere Art von "Liebesgeschichte"(vorallem zu sich selbst) mit vielen Anregungen zur Selbstreflexion zu seiner Wahl des Lebenswegs!
Eine berührende und sehr emotionale Geschichte.
Eigentlich kann man das Buch nicht wirklich beschreiben, sondern es muss erlebt werden!
Allein das Cover und der Klappentext hatten mich schon komplett überzeugt. Anfangs hatte ich eine etwas bissige RomCom erwartet, doch bekommen habe ich etwas viel besseres!
Die Charaktere sind herrlich geschrieben und haben alle ihre eigenen Macken und Kanten. Das machte sie nochmal viel charmanter und interessanter. Gefiel mir sehr gut, da das Buch für mich wirklich nah an der bitteren Realität liegt. Ich flog nur so durch die Seiten und am Ende war ich ganz überrascht, dass ich schon am Ende angekommen bin. Eigentlich hätte ich noch mehrere hundert Seiten lesen können, da ich mich nur sehr schwer von der Geschichte lösen konnte.
Phoebe findet ihren Weg zurück ins Leben und erkennt, dass sich stets ein neuer Weg ebnet. Sie lernt sich selbst zu lieben und auch mal sich selbst an erster Stelle zu setzen. Das Buch behandelt verschiedene Themen wie Depression, Verlust und Selbstzweifel liebevoll und auch hier und da mit einer kleinen Portion Humor. Alle Themen werden meiner Meinung nach mit viel Respekt behandelt.
Eine liebevolle, tiefgreifende und berührende Geschichte mit einer Portion Humor, um die düstere Stimmung etwas aufzulockern.
Ich wurde sehr gut unterhalten.
Sarah �, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ehrlichgesagt wusste ich vorab nicht ob mir dieses Buch gut gefallen würde. Meistens lese ich doch eher Fantasy oder leichte Romance, aber irgendwie hat mich der Klappentext total angesprochen.
Am Anfang habe ich gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen. Es gibt einige Rückblenden, die zeigen sollen warum es der Protagonistin Phoebe so schlecht geht, dass sie jetzt allem ein Ende setzen möchte. Corona spielt dabei irgendwie auch eine Rolle und ich hatte zu Beginn die Befürchtung, dass dies ein sehr deprimierendes Buch werden könnte. Tatsächlich war aber genau das Gegenteil der Fall. Pheobe lernt so viel über sich selber im Laufe der Handlung und gewinnt so viel neuen Lebensmut. Es zeigt, dass man manchmal auch einen kompletten Neuanfang wagen muss, um zu sich zu finden.
Als Person, die kein sehr großer Fan von Smalltalk ist, habe ich es so geliebt, dass die Figuren miteinander so viele tiefgründige Gespräche geführt haben. Eigentlich markiere ich mir nie Sätze in Büchern, aber hier konnte man gar nicht anders, so viel Schönheit und Weisheit steckte zwischen den Seiten.
Absolute Empfehlung für dieses Buch. Ich habe es sehr geliebt und könnte mir vorstellen es auch in Zukunft noch das ein oder andere Mal zu lesen.
Buchhändler*in 515620
Phoebe möchte sterben. Weil sie davor unbedingt noch einmal das Meer sehen möchte, bucht sie sich eine Nacht in einem teuren Luxus-Hotel und stößt dort auf eine riesige Hochzeitsgesellschaft und die Braut möchte ganz und gar nicht, dass Phoebe sich in ihrer Hochzeitswoche umbringt.
Diese Geschichte ist eine ganz besondere, die sehr tiefgründig und traurig beginnt, absurd und komisch weitergeht und insgesamt einfach unglaublich emotional und fesselnd ist. Es geht um ganz viel Zwischenmenschlichkeit, Gefühle, psychische und körperliche Krankheiten, alleine zu sein und zu sich selbst zu finden. Der Schreibstil hat mich von den ersten Seiten an absolut begeistert. Er wirkt ein wenig kühl, beinahe gefühlskalt und sehr satirisch, aber gleichzeitig übermittelt die Autorin durch ihre Worte so viele Emotionen, das war einfach fantastisch. Und auch die Charaktere haben mich mit ihrer unperfekten und echten Art sehr überzeugt. Ich fand's bloß im Mittelteil ein wenig schleppend, aber das hat sich zum Glück schnell wieder gelegt.
Eine sehr besondere, einzigartige Geschichte, die mich trotz einer gewissen Vorhersehbarkeit durch ihren Humor, ihre Charaktere und ihrer Emotionen absolut begeistern konnte.
Rebecca M, Buchhändler*in
Die Geschichte hat mir viel Freude beim lesen bereitet. Für mich ein ganz neuer Plot. Ich habe die Charaktere alle sehr ins Herz geschlossen und das auf und ab aller Beteiligten mit Spannung verfolgt.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1217213
In »The Wedding People« geht es um die Hauptfigur Phoebe, die es im Moment nicht leicht hat. Ihr Mann hat sie verlassen, ihr Kater ist kürzlich verstorben und sie hat ein Alkoholproblem. Um ihrem Alltag zu entfliehen, trifft sie eine impulsive Entscheidung: Sie belastet ihre Kreditkarte und bucht spontan ein Zimmer in einem sehr schicken Hotel, das sie schon immer mal besuchen wollte. Als sie dort ankommt, stellt sie fest, dass sie der einzige Gast ist, der nicht an der sehr teuren Hochzeit teilnimmt, die dort stattfinden soll. Im Aufzug kommt sie mit der Braut Lila ins Gespräch, die beschließt, Phoebe zu den Hochzeitsfeierlichkeiten einzuladen, und schon bald entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden. Phoebe nimmt an einem Hochzeitsevent teil, das ihr Leben verändert.
Ich hatte gewisse Erwartungen an das Buch und wurde positiv überrascht. Alison Espach erzählt mit viel Herz und Witz. Der Titel mag auf den ersten Blick leicht und humorvoll erscheinen, doch das Buch greift auch ernste Themen wie Trauer, Selbstfindung und Neuanfang auf.
Phoebe befindet sich zu Beginn auf dem absoluten Tiefpunkt, doch durch die Begegnung mit Lila und den anderen Hochzeitsgästen findet sie Stück für Stück zu sich selbst zurück. Ihre Entwicklung ist glaubwürdig und berührend, und man kann sich gut mit ihr identifizieren.
The Wedding People ist eine klare Empfehlung für alle, die berührende Geschichten mit einem Schuss Humor lieben.
Rezensent*in 1806441
Absolute Klasse!
Ein schickes Ressort am Meer, eine aufgedrehte Hochzeitsgesellschaft -und mittendrin nich Phoebe die eigentlich gekommen ist um ihrem Leben ein Ende zu setzen...
Die nächsten Tage sind nicht nur unterhaltsam, sie verändern alles.
An dem Buch hat mir gefallen, dass es sehr viel Tiefe hatte und frei von Kitsch. Der Schreibstil war auch sehr flüssig, wodurch ich praktisch durch die Seiten geflogen bin.
P.S. Danke, dass Sie mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.
Ana Maria D, Rezensent*in
„Wedding People“ überzeugt auf ganzer Linie – und das nicht nur als unterhaltsamer Roman, sondern auch als fein austariertes Produkt. Die Balance aus Humor und emotionaler Tiefe ist bemerkenswert und spricht eine breite Zielgruppe an. Im Mittelpunkt steht Phoebe Stone, die im auffälligen grünen Seidenkleid und goldenen High Heels das luxuriöse »Cornwall Inn« betritt. Hinter dieser Fassade verbirgt sich jedoch eine Frau in einer persönlichen Krise – ein spannender Kontrast, der für Identifikationspotenzial sorgt.
Die Handlung gewinnt an Dynamik, als Phoebe auf die Braut trifft und durch ihr unerwartetes Auftauchen die minutiös geplante Hochzeit aus dem Konzept bringt. Diese Ausgangssituation erzeugt eine fesselnde Spannungskurve und führt zu überzeugenden, teils humorvollen, teils bewegenden Szenen. Besonders gelungen ist die Darstellung der oft unvorhersehbaren Wendungen des Lebens und der Chancen, die sich aus zufälligen Begegnungen ergeben können.
„Wedding People“ regt dazu an, über Themen wie Schicksal, Hoffnung und Neuanfänge nachzudenken. Die Charaktere sind glaubwürdig und authentisch gezeichnet, die Erzählweise ist eingängig und ansprechend. Insgesamt ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch nachhaltig im Gedächtnis bleibt.
"Wedding People" hat mich wirklich überrascht – auf die beste Art. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, mitten in einem dieser klugen, bittersüßen Liebesfilme aus den 90ern oder frühen 2000ern gelandet zu sein, die einen gleichzeitig zum Lachen bringen und tief berühren. So ein Film, den man immer wieder schauen will, weil er einem ein gutes Gefühl gibt, auch wenn er schwierige Themen anspricht. 🥰
Phoebe als Hauptfigur hat mich sofort gepackt. Ihre Geschichte beginnt an einem absoluten Tiefpunkt – allein, in einem schicken Hotel, in dem sie eigentlich mit ihrem Mann glücklich sein wollte. Stattdessen ist sie am Ende, geplagt von Depressionen und dunklen Gedanken. Und doch schafft es das Buch, diese Schwere mit einer Leichtigkeit zu erzählen, die nie respektlos wirkt, sondern viel eher zeigt: Auch das Leben in seinen dunkelsten Momenten kann absurd komisch, chaotisch und sogar schön sein.
Die Begegnung mit der Braut, die Phoebe eigentlich hätte gar nicht treffen sollen, bringt etwas ins Rollen. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern vielmehr eine über Selbstfindung, Mut und die ganz großen Fragen: Was ist Liebe? Wann ist man bereit, loszulassen? Und was bedeutet es eigentlich, sich selbst zu retten – ganz ohne das romantische Allheilmittel?
Was ich besonders mochte: "Wedding People" romantisiert nichts. Die Themen Scheidung, psychische Gesundheit, falsche Lebensentscheidungen und zerplatzte Träume werden offen angesprochen – aber auf eine Art, die lebensbejahend ist. Es geht darum, eigene Entscheidungen zu treffen. Darum, dass Liebe nicht alles lösen muss. Und darum, dass man sich manchmal selbst am besten helfen kann, indem man losgeht – im grünen Seidenkleid oder nicht.
Für mich war dieses Buch ein kleiner Wohlfühl-Roman mit Tiefgang. Ein Plädoyer für das Chaos des Lebens, die Kraft unerwarteter Begegnungen und die Erkenntnis, dass ein Neuanfang oft da beginnt, wo man es am wenigsten erwartet. Es hat mich zum Schmunzeln gebracht, zum Nachdenken angeregt – und mein Herz ein kleines Stück weiter geöffnet. ❤️✨
Inga M, Buchhändler*in
Die vom Leben enttäuschte Phoebe möchte sich ein einziges Mal ein luxuriöses Wochenende im traumhaften Cornwall Inn gönnen...bevor sie mithilfe des Schmerzmittels ihrer Katze Selbstmord begeht. Mit der Hochzeitsgesellschaft, die sich ausgerechnet jetzt im ganzen Hotel ausbreitet, möchte sie eigentlich nichts zu tun haben. Die Braut denkt aber gar nicht daran, sich ihre perfekt durchgeplante Hochzeit durch einen so unfeierlichen Todesfall verderben zu lassen. Und so geht für alle Beteiligten das Wochenende ganz anders aus als geplant, und ganz unverhofft entsteht nicht nur eine aussergewöhnliche Freundschaft...
Der wilde Ritt mit Phoebe hat mir großen Spass gemacht und ich war fast ein bisschen traurig, als das Buch zu Ende war und ich ihre Geschichte nicht weiter verfolgen durfte. Leseempfehlung!!!
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Rezension zu "Wedding People"
von Alison Espach
Sehr romantisch
Im Hotel Cornwall Inn findet eine Hochzeit statt, zu der die Liebe Phoebe mit wenig Sachen bei sich hinfährt, um mit an der Hochzeit teilzunehmen. Dort wird sie auch vom Hotelpersonal und allen Anwesenden dort sehr liebevoll empfangen. Alle freuen sich auch schon sehr darauf. 😁
Wie geht es weiter?
Auf mich wirkt es wirklich sehr romantisch und ich habe mich als virtueller Gast auf der Hochzeit dabei auch äusserst wohlgefühlt. Sehr geschmackvoll klang für mich dabei auch der leckere Schokoladenwein. Ich liebe alles mit Schokolade😄über alles.
Die Jazzmusik - einfach herrlich. Ich habe sie wirklich sehr, sehr genossen. Das Cornwall Inn wirkte auf mich dabei auch sehr elegant. Einfach unendlich traumhaft und schön. Ich schwärme noch jetzt leidenschaftlich davon.
Es ist ein herrlicher Wohlfühlroman, den ich euch allen wirklich sehr ans Herz legen kann. Ich lade Euch Alle nun herzlichst und liebevoll zu dieser Buchhochzeit ein.
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“Der zu werden, der man sein will, braucht wie alles andere: Übung. Und den Glauben daran, dass man eines Tages aufwacht und es dann läuft wie von selbst.”
Was wäre, wenn all die schlimmsten Dinge, die dir je passiert sind, dich letztlich auf das Beste vorbereiten würden, was das Leben zu bieten hat?
Als Phoebe im Cornwall Inn eincheckt, hat sie nur ein Ziel: ihr Leben noch am selben Tag zu beenden. Solange sie sich erinnern kann, war ihr Leben vorhersehbar. Ihre Ehe mit Matt und ihre Karriere stagnieren, und die Pandemie hat sie komplett isoliert. Sie ist in eine tiefe Depression gefallen, aus der sie keinen Ausweg mehr sieht. Phoebe gönnt sich ein letztes Vergnügen an dem Ort, den sie für ihren Glücksort hielt, obwohl sie ihn nie zuvor besucht hat: Newport, RI.
”So was wie einen Glücksort gibt es nicht. Denn wenn du glücklich bist, dann ist überall ein Glücksort. Und wenn du traurig bist, dann ist überall ein trauriger Ort.”
Unglücklicherweise (oder vielleicht glücklicherweise) trifft sie dort auf Lila, die zukünftige Braut, die überzeugt war, das Hotel für die ganze Woche exklusiv gebucht zu haben und nun überrascht ist, dort eine Fremde anzutreffen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine unerwartete Verbindung, und Phoebes sorgfältig geplante Abschiedsvorhaben geraten aus der Spur.
Das Buch ist nicht mein übliches Genre, und anfangs fiel es mir schwer, mich darauf einzulassen. Phoebes Suizidgedanken machten sie so verletzlich, dass es mir emotional schwerfiel, mich auf sie einzulassen. Doch je mehr sich die Geschichte entwickelte, desto besser konnte ich mich in sie hineinversetzen und begann, die witzigen Charaktere, die die Handlung tragen, zu schätzen. Anfangs wirkten viele Figuren etwas nervig und stereotypisch, doch je besser Phoebe (und ich) sie kennenlernte, desto mehr wuchs meine Sympathie für ihre kleinen Macken und die gemeinsame Geschichte, die sie für immer zu verbinden scheint.
Ich kann Wedding People nur empfehlen. Obwohl das Buch mit einer düsteren Note beginnt, ist ein wunderbares Gefühl von Hoffnung und Zugehörigkeit in die Handlung eingewoben und am Ende habe ich mich ein bisschen in die Charaktere verliebt.
Ich habe ein kostenloses Exemplar im Rahmen der NetGalley Summer Academy 2025 erhalten. Vielen Dank an NetGalley, Bastei Lübbe und Alison Espach für ein Exemplar von Wedding People. Alle Meinungen sind meine eigenen.
Rezensent*in 1602709
Charmant und grandios
Der Roman ist witzig und rührend zugleich
Phoebe Stone hat ihr Leben satt und will es beenden.sie bucht sich ein Nobel Hotel und hat vor sich das Leben zu nehmen.was sienichr ahnt, das gleichzeitig eine Hochzeit in diesem hotelstattfindet.DIR braut kommt Phoebe,in die Quere.sielernen sich kennen und Phoebe wird eingeladen an der Hochzeit sowie den Vorbereitungen teilzunehmen. Was für ein tolles Buch und eine Hommage an das Leben. Es istsehr komisch und es berührt ein zutiefst
Danke !
Svenja W, Rezensent*in
Phoebe reist in ein elegantes Hotel in Newport – mit dem festen Entschluss, sich dort das Leben zu nehmen. Sie ist frisch geschieden, innerlich erschöpft und fühlt sich aus der Welt gefallen. Doch statt in Ruhe Abschied vom Leben zu nehmen, wird sie mitten in eine extravagante Luxushochzeit katapultiert. Sie wird für eine Hochzeitsgästin gehalten, spielt mit – und wird nach und nach Teil dieser absurden, schillernden Parallelwelt.
Zwischen absurden Brautjungfernmomenten, echten Gesprächen und der leisen Traurigkeit, die Phoebe mit sich trägt, entfaltet sich eine Geschichte, die gleichzeitig komisch und tieftraurig ist. Es geht um Abschied, Freundschaft, das Wiederentdecken des Lebens – und um die Menschen, die uns retten, ohne es zu merken.
Ein stilles, warmes Buch, das nachhallt. Ich habe es sehr geliebt.
Was mich besonders beeindruckt hat: Das Buch driftet nie ins Kitschige ab. Gerade das Ende ist still, offen und so viel echter als die üblichen Happy Ends.
Dagmar W, Rezensent*in
Eine humorvolle Parodie, in der sich Drama und Humor perfekt ergänzen, so wie das Leben selbst
Der Handlungsverlauf, die Freundschaft der beiden grundverschiedenen Frauen sind einfach großartig ausgearbeitet.
Es kommt einem oft so vor, als ob eine Vielzahl von Dingen gleichzeitig vor sich geht .
Die Autorin spricht zahlreiche schwierige Aspekte mit viel Feingefühl an.
Das Buch ist so unglaublich sympathisch. Ich mochte jeden der Protagonisten.
Ein rundum gelungenes Buch das ich gern empfehle
Auf das Buch habe ich mich total gefreut, da ich es vorallem im englischsprachigen Raum oft gesehen habe. Auch der Klappentext hat mich total angesprochen.
Das Buch ist eine Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit. Die Freundschaft der beiden Frauen hat mich total beeindruckt und ich hatte das Gefühl Teil der Geschichte zu sein.
Ich habe mir zu Beginn mit dem Schreibstil etwas schwergetan, dies wurde aber nach den ersten 100 Seiten besser.
Die Geschichte fühlte sich nach einer Zeit so echt an und ist unglaublich authentisch.
Rezensent*in 774437
Rezension: Wedding People von Alison Espach
Ein Roman über unerwartete Begegnungen, zweite Chancen – und das Chaos, das manchmal notwendig ist, um sich selbst wiederzufinden.
💍 Fazit in einem Satz:
Wedding People ist eine feinsinnig erzählte, zugleich witzige und bewegende Geschichte über zwei Frauen am Wendepunkt, deren unerwartete Begegnung in einem Hochzeitshotel alles verändert – und Hoffnung neu definiert.
Inhalt & Thema
Phoebe Stone ist am Ende. Statt wie geplant mit ihrem Ehemann in das noble »Cornwall Inn« einzuchecken, tut sie es allein – voller Trauer, Wut und dem festen Vorhaben, sich ein letztes schönes Wochenende zu gönnen, bevor sie mit ihrem Leben abschließt.
Was sie nicht weiß: Im selben Hotel wird eine aufwändige Hochzeit vorbereitet. Die Braut hat alles minutiös geplant – außer Phoebe. Als sich ihre Wege kreuzen, beginnt eine dynamische Woche voller Missverständnisse, tragikomischer Verwicklungen und ehrlicher Gespräche.
Beide Frauen stehen unter Spannung – die eine vor dem "schönsten Tag ihres Lebens", die andere vor ihrem letzten. Doch im Chaos ihrer Konfrontation liegt eine seltsame Form von Klarheit, die langsam Hoffnung freilegt, wo vorher nur Schmerz war.
Stil & Erzählweise
Alison Espachs Schreibstil ist zugleich leichtfüßig und scharfsinnig – humorvoll, aber nie flach; emotional, ohne kitschig zu werden. Der Roman balanciert meisterhaft zwischen Komik und Tragik: Er bringt zum Lachen, wenn man es am wenigsten erwartet, und zum Nachdenken, wenn man denkt, man hätte schon alles verstanden.
Die Figuren sind lebendig, komplex, glaubhaft – insbesondere Phoebe, deren zynischer Witz und gebrochene Stärke das Herz des Romans ausmachen.
Besondere Stärken
Authentische Emotionen: Schmerz, Hoffnung, Wut, Liebe – alles fühlt sich ehrlich und nachvollziehbar an.
Starke Frauenfiguren: Zwei Protagonistinnen, die klischeefrei, menschlich und faszinierend sind.
Balance aus Komik & Ernst: Die Geschichte ist nie zu schwer, obwohl sie tiefgreifende Themen behandelt – und nie zu leicht, obwohl sie witzig ist.
Ein Hoch auf das Unperfekte: Wedding People zeigt, dass das Leben nie wie geplant verläuft – und genau darin liegt seine Schönheit.
Für wen ist das Buch?
Für Leser*innen, die Geschichten über Wendepunkte, Lebenskrisen, unerwartete Freundschaften und die heilende Kraft von Nähe lieben – ähnlich wie in Ein ganzes halbes Jahr (Jojo Moyes), Ein Tag (David Nicholls) oder Glück ist, wenn man trotzdem liebt (Petra Hülsmann).
Auch ideal für Fans von Hochzeitsromanen mit Tiefgang – und alle, die spüren wollen, wie sich ein Buch gleichzeitig leicht und bedeutungsvoll anfühlen kann.
Fazit
Wedding People ist ein kluger, berührender und humorvoller Roman über das Loslassen und Neubeginnen – über das Chaos menschlicher Beziehungen und das Glück, wenn genau die falsche Begegnung plötzlich die richtige ist.
Espach schreibt mit Herz, Witz und einem tiefen Verständnis für das, was uns verbindet.
💫 4,6 von 5 Sternen – Ein echtes Herzensbuch mit Tiefgang, das Mut macht und ein bisschen Glitzer in dunkle Tage bringt.
The Wedding People von Alison Espach wurde von mir überraschenderweise innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Überraschenderweise, da ich aufgrund der Vielzahl an positiven Rezensionen aus dem englischsprachigen Bereich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte.
Und was soll ich sagen? Der Hype ist verdient.
Die Handlung von The Wedding People setzt sich aus vielen unterschiedlichen Thematiken zusammen und lässt sich für mich am besten so beschreiben: Eine Protagonistin, die sich umbringen will, gerät in die Handlung einer Rom-Com. Aus diesem Setting ergeben sich die wildesten Situationen und Gespräche, die mich allesamt komplett begeistert und abgeholt haben. Allerdings wurde ich auch sehr emotional bewegt und musste an einigen Stellen leider auch mal weinen. Man sollte sich auf jeden Fall dessen bewusst sein, wenn man The Wedding People als Sommer-/Urlaubsbuch lesen will. Es werden Thematiken angesprochen, die gut und gerne eine Triggerwarnung verdient gehabt hätten.
Espach hat mit Phoebe eine Protagonistin geschaffen, die echt ist, mit der ich mitgefiebert habe und der ich den ganzen Leseweg lang nur alles Gute gewünscht habe. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinfühlen, obwohl uns doch ein paar viele Jahre und Lebenserfahrung trennen. Das hat meinem Leseerlebnis aber keinen Abbruch getan, im Gegenteil, ich empfand es, als wahnsinnig spannend in ihre Gefühls- und Gedankenwelt einzutauchen und Phoebe nicht als bloßen Charakter, sondern als Mensch kennenzulernen.
Aber nicht nur Phoebe, sondern auch Lila, zu der ich erst eine gewisse Abneigung hatte, und ihre ganze Familie - alle Charaktere waren sehr gut dargestellt und haben die Geschichte auf ihre Art und Weise vorangetrieben. Ich habe mich jedes Mal gefreut und musste auch an vielen Stellen, an denen Lila und Phoebe miteinander interagiert haben, lachen. Der ganze Cast war vielschichtig und ich fand es so schön mit anzusehen, wie Phoebe mit den Wedding Peopeln spricht. Sie ist eine sehr einfühlsame Protagonistin, die aber nicht davor zurückschreckt, zu sagen, was sie denkt und fühlt.
Das Setting im ganzen Buch war sehr sommerlich. Wir befinden uns in einem luxuriösen Strandhotel direkt am Meer in Newport, Rhode Island. Auch wenn die Jahreszeit und das Meer regelmäßig aufgegriffen werden und auch einen Teil mit der Geschichte zu tun haben, ist das Buch aufgrund sehr schwerwiegenden Thematiken für mich persönlich nicht unbedingt ein Sommerbuch, welches ich mit an den Strand für eine gute Zeit nehmen würde. Ich bin aber innerhalb von zwei Tagen durch die Seiten geflogen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so sehr wollte ich wissen, was als nächstes passiert. Jetzt sitze ich hier, und es ist vorbei. So muss ich wohl auf Espachs nächstes Buch warten...
The Wedding People war für mich ein unterhaltsames und zugleich emotional bewegendes Buch. Alison Espach hat es auf einer Seite geschafft, mich zum Lachen und zum Tränenvergießen zu bringen.
Rezensionen gibts auch auf Goodreads, Booktok, Instagram und Pagebound :)
Das Buch ist eine Mischung aus Belletristik und Humor, was sich durch das ganze Werk zieht. Aber es geht nicht nur um die Geschichte, sondern vor allem um das "wie"– durch die Gespräche und die wirklich einzigartigen aber gleichzeitig so echten Figuren, konnte ich mich total mit der Protagonistin Phoebe identifizieren und ihre Gedanken und Erlebnisse haben mich richtig mitgenommen.
Im Kern geht es um Phoebe, die nach der Trennung von ihrem Mann in einer Krise steckt. Sie zieht sich in ein Hotel zurück, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch dann läuft alles anders als erwartet. Eine Doppelbuchung macht sie zur einzigen anderen Hotelgästin, während eine Hochzeitsgesellschaft die ganze Woche feiert. Diese Wendung sorgt für eine unerwartete Veränderung und führt Phoebe auf eine Reise der Selbstfindung.
Was das Buch wirklich besonders macht, ist, wie es Themen wie Selbstfindung, Liebe und emotionale Tiefe miteinander kombiniert – auf eine Art, die super natürlich und gleichzeitig sehr tiefgründig ist. Die Liebesgeschichte ist authentisch, ohne ins Kitschige abzurutschen. Das Buch behandelt aber auch ernste Themen, die die Autorin sensibel verarbeitet.
Es gibt immer wieder lustige Szenen, die perfekt mit den ernsten Themen der Geschichte harmonieren.
Das Buch hat mich sehr berührt und ist damit eines dieser Bücher, die einem lange im Kopf bleiben. Absolute Empfehlung!
Ein Luxushotel in Newport, eine Hochzeit und ein Selbstmord(-versuch) -
„Wedding people" ist gelungene Mischung aus Melancholie und Komik, Verlust, Neuanfang und die unerwarteten Begegnungen, die ein Leben komplett verändern können. Ein Buch über zweite Chancen, das Mut macht und zum Nachdenken anregt.
Anna M, Buchhändler*in
Durch Zufall habe ich den Plot des Buches vorher nicht gelesen. Grob fahrlässig in vielen Fällen, hier ein absoluter Glücksfall. Ich hätte das Buch im Wissen, dass es sich auf 6 Tage im Leben von Lila, einer Amerikanerin, beschränkt, die gerade dabei ist eine komplette Woche mit Familie und Freunden in einem Hotel ihre Hochzeit zu feiern und die nun auf Phoebe trifft, die im selben Hotel wie die riesige Hochzeitsgesellschaft landet, um sich dort am Tiefpunkt ihres Lebens das genau das zu nehmen, nicht unbedingt als lesenswert angesehen. So ziemlich alles daran ist ein No-Go. Ich fand auch die ersten Seiten mit den Rückblicken noch grenzwertig erträglich, weil ich auch Rückblicke in der Regel meide. Aber als nach den ersten 20 Seiten diese ungleichen Frauen im Hotelfahrstuhl aufeinandertreffen und Phoebe auf die Frage, warum Sie im Hotel sei, offen und ehrlich antwortet, um sich umzubringen und Lila genauso ehrlich und entsetzt sagt, dass sie das nicht dürfe, weil das ihre Hochzeitswoche wäre, war ich dabei.
Als jemand, der einmal 2,5 Jahre in Amerika gelebt hat und weiß ich wie sehr dort immer der Schein gewahrt wird und dafür geflunkert und geschwiegen wird, habe ich mir so manchmal gewünscht hat, dass das nicht so ist oder dass eben mal jemand offen das ausspricht was er gerade denkt und empfindet, ganz gleich ob er/sie damit riskiert, dass danach nichts mehr wie vorher ist und mit diesem Buch bekam ich genau das was ich so gern einmal Live und in Farbe in USA erlebt hätte – Direktheit in allen Nuancen. Die Erwartungen werden eben nicht erfüllt oder eben nur bis zu einem Schmerzpunkt und dann platzt die Bombe. Daraus ergaben sich viele urkomische Situationen und auch erstaunlicherweise viele Fragen, die nachdenklich machen. Ich fand es war ein super Buch, das man sogar durchaus noch ein zweites Mal lesen kann, weil diese vielen zwischenmenschlichen Situationen gar nicht alle auf einmal verdaut werden können, bestimmt findet man beim zweiten Lesen noch wieder ganz andere Fragen, die man für sich selbst interessant findet und die einen dann einige Zeit begleiten. Das Buch hat unerwarteterweise sehr viel mehr Tiefgang als erwartet und ist mein Buchsurprise dieses Jahres.
Rezensent*in 1786979
Dieses Buch war ein absoluter Glücksgriff, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Phoebe ist an ihrem Tiefpunkt angekommen und will ihr Leben beenden. Dafür hat sie sich ein süßes Luxushotel ausgesucht. Dummerweise hat Lila sich in eben diesem Hotel für ihre Hochzeitswoche eingemietet. Als die zwei sich begegnen startet eine ebenso lustige wie absurde Unterhaltung.
Mittlerweile bin ich wirklich begeistert von der Geschichte, aber das war nicht von Anfang an so. Den Klappentext hatte ich überflogen und — neben einer Hochzeit — hatte ich keine Erwartungen an das Buch. Dann kam die Begegnung im Hotel und es war wirklich lustig, aber eben auch sehr seltsam. Erst als nach und nach Begegnungen mit anderen Familienmitgliedern stattfanden, habe ich gelernt die ehrliche Interaktion zu schätzen.
Und das ist auch die wichtige Botschaft, die ich aus diesem Buch mitnehme: sei offen und ehrlich, denn wer dich so nicht mag, dem kannst du es auch nicht recht machen, wenn du dich dauerhaft verstellst ❤️
Rezensent*in 1495145
In The Wedding People treffen wir zwei Personen, die sich sehr unterscheiden - Phoebe möchte sich umbringen und Lila heiratet bald - und am Ende des Buches sich stark verändert haben. Auch wenn sich beide in sehr unterschiedlichen Situationen befinden, machen sie beide schlimmes durch. Die Geschichte ist traurig, lustig und gleichzeitig hoffnungslos. Nur weil etwas nicht so läuft wie geplant, heißt es nicht, dass es nicht trotzdem weitergehen kann. Wir bekommen in der Geschichte sehr viel von Phoebes Geschichte gezeigt und was passiert ist, dass sie sich letztendlich entschlossen hat sich umzubringen. Auch wenn Lila bald den besten Tag ihres Lebens haben wird, wird deutlich, dass auch sie einige Probleme hat, die sie verarbeitet. Es war interessant zu sehen, wie die beiden irgendwie Freundinnen geworden sind und wie diese Freundschaft ihre beiden Leben verändert hat.
Mir hat das Buch definitiv gefallen und die Darstellung von mental health war ein weiteres Plus.
Celine N, Rezensent*in
Wedding People hat mich positiv überrascht. Ich mochte den ruhigen, beobachtenden Ton und die kluge, leicht sarkastische Art der Erzählerin. Die Hochzeitskulisse war perfekt, um all die kleinen Absurditäten und Unsicherheiten des Lebens einzufangen. Zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht, aber insgesamt ein besonderer, feinfühliger Roman.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1495157
Mein bisheriges Jahres Highlight! Die perfekte Mischung aus Humor, Ernst, Tiefgang und Liebe. Herrlich unterhaltsam wie gleichzeitig auch komplex im Bezug auf die Sicht aufs Leben. Die Situationen von Phoebe und Lila könnten nicht unterschiedlicher sein und trotzdem finden sie einen ehrlichen Zugang zueinander und lernen von der anderen.
Annika S, Rezensent*in
Wedding People von Alison Espach übersetzt von Verena Ludorff hat mich nicht direkt von der ersten Seite an abgeholt. Aber je länger ich es gelesen habe, umso mehr habe ich gemerkt, dass das völlig okay ist und irgendwie genau zum Geschichtsverlauf gepasst hat.
Gerade die Hauptprotagonistin Phoebe hat's mir zu Beginn schwer gemacht Sympathie aufzubauen oder mich ihr nahe zu fühlen. Ihre Gedanken sind umständlich. Teils abstrakt oder gar realitätsfremd für mich herübergekommen.
Dann geht sie mit dem festen Vorsatz sich in diesem schönen Hotel umzubringen los und trifft auf die Hochzeitsgesellschaft von Lila. Auch Lila und all die dazugehörigen Charaktere wirkten erstmal weniger sympathisch, aber eins waren alle Charaktere von dem Zeitpunkt an wo sie im Hotel aufeinandertrafen sofort - direkt. Die Gespräche wirkten dadurch kurzfristig sogar hart. Das hat für mich gut gepasst, denn beim Lesen wurde mir immer mehr klar, das die Figuren sich echt anfühlen. Wir Menschen sind nunmal nicht perfekt, haben Ecken, Kanten und machen Fehler. Trotzdem entwickeln wir uns immer weiter.
Genau dieser Aspekt und die Entwicklung die alle Charaktere durchgemacht haben, hat dieses Buch für mich ausgemacht. Es kam der Punkt wo jede Person sich selbst gegenüber ehrlich sein musste. Entscheidungen getroffen wurden. Ich einfach das Gefühl bekam diese Geschichte über Persönlichkeiten und ihre Entwicklung fühlt sich so echt an, das ich fortgehend wissen wollte wie es weitergeht.
Dabei hat mir wirklich gut gefallen, wie jeder Charakter immer mehr ausgearbeitet wurde.
Für mich ein Buch mit ruhigen Ton, dass seine Emotionen gut zum Lesenden zu transportieren weiß.
Clara K, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ich hab Wedding People verschlungen! Phoebe kommt ins Cornwall Inn – und wird fälschlicherweise für einen Hochzeitsgast gehalten. Dabei will sie eigentlich nur alleine sein. Doch bevor sie das Missverständins aufkläre kann, trifft sie auf die Braut, und plötzlich läuft alles komplett anders als geplant. Die Story ist traurig, witzig und irgendwie hoffnungsvoll – genau die richtige Mischung. Hat mich echt überrascht und berührt. Absolute Leseempfehlung!
Buchhändler*in 877609
Großartig - trotz schwieriger Themen, schwieriger Persönlichkeiten und schwieriger Situationen!
Eine ganz ungewöhnliche "Liebesgeschichte", die mich von Anfang an in den Bann gezogen hat und mir von Seite zu Seite Phoebe hat mehr ans Herz wachsen lassen.
Rezensent*in 407335
Was ein Buch, aufgrund des Covers hatte ich keine genaue Ahnung was ich zu erwarten habe.
Nun den Klappentext habe jch nur kurz überflogen und nicht genau gemerkt was da gennant wurde 😅 Ups... Aber dieses Buch hat mich absolut überzeugt und ich weiß nicht wieso ich es nicht schon früher gelesen habe?
Leute ihr müsst es lesen, eine super Empfehlung!
Chaotisch, witzig, traurig und wundervoll.
Worum es geht:
Nachdem Phoebe von ihrem Mann verlassen wurde, fällt sie in ein tiefes Loch. Daraufhin nimmt sie sich ein Zimmer in einem schweineteuren Hotel, in das sie eigentlich immer gerne mit ihrem nun geschiedenen Mann fahren wollte, um ihren letzten Tag in ihrem Leben noch einmal richtig zu genießen und dann allem ein Ende zu setzten. Und dort platz sie in eine Hochzeit hinein. Die Hochzeit von Lila und Gary. Richtig gesagt, in die Hochzeitswoche von den beiden. Ja, genau, sie feiern eine ganze Woche lang. Ob das nicht übertrieben ist. Klar, völlig. Aber so ist Lila eben und Lila hat alles bis eins kleinste Detail durchgeplant. Nachdem Phoebe nun schon augekreuzt ist, wird sie kurzerhand von Lila in ihre Hochzeitswoche mit eingespannt. Eine Woche, die verrückter nicht sein könnte und ganz sicherlich nicht so läuft, wie Phoebe und Lila sich das anfangs gedacht hatten.
Mein Fazit:
Die Story ist ganz anders als ich es erwartet habe. Ich wurde sehr überrascht und ich fand es richtig, richtig gut. Die Story ist flüssig zu lesen, sie ist spannend, interessant und stellenweise ich echt witzig. Gleichzeitig regt sie auch zum Nachdenken an. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, mich hat die Story total gepackt. Ich könnte noch viel mehr von dem Buch schwärmen, dann würde ich allerdings zu viel vorwegnehmen und anderen den Überraschungsmoment nehmen. Auf jeden Fall kann man sich hier auf ein Auf und Ab der Gefühle einstellen. Dabei handelt es sich hier nicht um eine locker – leichte Story, sondern um ein Buch, dass einiges an Tiefgang beinhaltet.
Für mich ist dieses Buch eine hervorragende Vorlage für eine Verfilmung. Außerdem würde ich mich riesig über einen 2. Teil freuen. Ich hätte gerne noch ein paar hundert Seiten mehr gelesen.
Von mir gibt es für diese tolle Story eine klare Leseempfehlung, vor allem für alle, die mehr als nur eine seichte Kost lesen möchten und dazu gibt von mir volle 5 Sterne.
#WeddingPeople #AlisonEspach #Belletristik #Buchveröffentlichung #Hochzeit #Lesegenuss #Bookstagram #Bücherliebe #Lübbe #NetGalleyDE #Lesejury
Phoebe will sich das Leben nehmen
(Es reicht! Mann hat Affäre, Kater tot, Job furchtbar, Doktorarbeit stockt)
und Lila will ihre Hochzeit feiern
(Es ist soweit! Vater tot, Mutter nervt, Liebesbedarf, Glamourhochzeit).
Im Hotel treffen die beiden Frauen aufeinander.
Was als absurd-tragisch-komische Episode startet, entwickelt sich auf beeindruckende Weise zu einer ganz großen Lektüre: interessante Figuren, faszinierende Charakterstudien, unter-schiedliche Lebensentwürfe und -erwartungen, Situationskomik und Galgenhumor, emotio-nale Momente, schräge Dialoge, Dirty Talk und ziemlich viel Sinn- und Identitätssuche ...
All das bietet Alison Espach, und die Geschichte wird nicht eine Sekunde langweilig. Auch zahlreiche Klischee-Klippen umschifft die Autorin gekonnt, was bei der Thematik nicht immer einfach ist. Ihre Figuren, besonders die zwei Frauen im Mittelpunkt, sind vielschichtig menschlich, und die Leserin kann sich wunderbar in sie hineinversetzen und sich manchmal ebenso wunderbar über sie ärgern.
Ich habe beim Lesen jede Minute genossen, werde das Buch wärmsten weiterempfehlen und es garantiert nochmals lesen.
#Suizidalität
#Identitätskrise
#zerbrochene Ehe
#Affäre
#Kinderwunsch
#Hochzeitsfeier
#Glamour
#Liebe
#Freundschaft
#Familie
#starke Charaktere
#Neu-Orientierung
Die Geschichte handelt von Phoebe, welche von ihrem Mann betrogen wurde und sich jetzt nach Cornwall begibt, um Suizid zu begehen. Zu Beginn war ich völlig außer mir und konnte sowohl den Schmerz als auch die Wut von Phoebe als Leser wirklich nachempfinden. Besonders gefiel mir auch der Wechsel der Perspektiven der Protagonisten, als sie in ihrem wirklichen Leben an die Erlebnisse mit ihrem Mann Matt erinnert wurde. Phoebe begibt sich auf die Reise nach Cornwall in ein Hotel, von welchem sie schon seit Jahren geträumt hat.
Das Setting hier spricht wirklich für die perfekte Sommerlektüre. Nicht nur konnte ich mir ein wundervolles Bild des Hotels machen, sondern man bekommt wirklich Lust in den Urlaub zu fliegen, um es sich genau dort gut gehen zu lassen.
Die Autorin schafft es wirklich mit außerordentlicher Leistung und literarischem Feingefühl bekannte Romanfiguren aus Jane Austens Romanen oder bekannten literarischen Metaphern für vor allem Sprachinteressierte ein wundervolles Setting zu schaffen. Besonders gefallen hat mir die Referenz der Raben zu Edgar Allan Poe.
Phoebe lernt Lila und Gary kennen, welche in dem Hotel heiraten möchten. Durch Lila sieht die Protagonistin wieder, was das Leben eigentlich ausmacht und das die schwierigen Momente in unserem Leben immer nur Momentaufnahmen darstellen. Es reicht eben nicht mit seinem Partner "nur gut" zusammenzupassen, sondern man sollte mit demjenigen wirklich alles teilen können was man möchte, ohne darüber nachdenken zu müssen, ob es sich vielleicht "komisch" oder "falsch" anfühlt Dinge auszusprechen.
Der Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Ich war von den Wendungen in der Handlung so überrascht, dass ich bis zum Schluss mit gefesselt war. Es ist ein Roman, der euch mitnimmt auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Er ist ein Plädoyer für Inspiration und Hoffnung in der wahren Liebe.
Für alle diesen Sommer eine wirkliche Leseempfehlung von meiner Seite!
Phoebe ist 40, Literaturprofessorin und wurde vor zwei Jahren von ihrem Mann für eine andere Frau verlassen. Jetzt hat sie beschlossen, sich umzubringen, und zwar in einem Fünf-Sterne-Luxushotel, in dem sie schon seit Ewigkeiten absteigen will. Blöd nur, dass genau dieses Hotel momentan komplett an eine Hochzeitsgesellschaft vermietet ist. Das findet Phoebe allerdings erst raus, als sie schon da ist, denn durch einen Fehler wurde ihr das letzte freie Zimmer vermietet. Aber von ihrem Plan will sie sich dadurch nicht abbringen lassen. Als sie dann jedoch auf die Braut trifft, kommt alles doch anders, als geplant. "Wedding People" ist gleichzeitig ein sehr ernstes Buch über eine Frau, die versucht, ins Leben zurückzufinden, und eine wahnsinnig lustige Geschichte über eine unglaubliche Verkettung von Ereignissen. Die Charaktere haben alle eine kleine (oder etwas größere) Macke, sind aber alle trotzdem (oder genau deswegen) sehr sympathisch und lebendig. Das perfekte Buch für den Strandurlaub!
Cornelia D, Buchhändler*in
Als Phoebe ohne Gepäck im "Cornwall Inn" eintrifft, hat sie gerade in einem langen Scheidungsverfahren ihre Ehe beendet, deren
Ende ihr Mann Matt mit den Worten "Also, machs gut" bestätigte. Im "Cornwall Inn" trifft sie auf eine Gesellschaft , die mitten in den
Vorbereitungen für eine 1 Mio teure Hochzeit steckt. Als vermeintliche Familienangehörige wird sie sofort in alle Aktivitäten eingebunden,
und sie freundet sich mit der Braut an, was ihr Leben von Grund auf verändern wird.
Phoebe, erschöpft von mehrmaligen erfolglosen Versuchen in einer Kinderwunschklinik, von dem Betrug ihres Mannes, und den Nach-
wirkungen des Corona Lockdowns, steht die Professorin für Literatur am Tiefpunkt ihres Lebens und hat keine Kraft mehr, weiterzumachen.
Doch im "Cornwall Inn" passieren so erstaunliche Dinge, dass sie wie Phönix aus der Asche aufsteigt, und wieder an alles glaubt und alles
genießen kann, was sie für immer verloren gegangen glaubte.
Phoebe ist eine Frau, die immer im Schatten ihres Mannes stand, die ihren Körper als Mängelexemplar empfunden hat, und der im Laufe
ihrer Ehe die Freude abhanden gekommen war. Die immer das Gefühl hatte, dass Genuss erst verdient werden muss und deren einziger
Freund Harry, die Katze, als ihr Psychiater herhalten muss. In den Tagen der Hochzeitsvorbereitungen lernt Phoebe , dass das Leben
so viel Überraschendes und Unverhofftes bereithält, dass sie merkt, dass die Trennung von Matt das Beste war, was ihr passieren
konnte.
Und sie kann lachen, kann sich freuen und sie kann genießen.
Das Buch zu lesen, war ein großes Vergnügen für mich und hat mir sehr gut gefallen, mit dem lockeren Schreibstil, manchmal
humorvoll, dann wieder sehr tiefsinnig, aber immer ziemlich weise
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1239909
Es handelt sich um einen zeitgenössischen Roman mit romantischen Untertönen. Man kann eine zerbrochene Ehe, eine bevorstehende Hochzeit und so viele verlorene und gefundene Gefühle nicht ignorieren.
Aber auf der anderen Seite geht es auch um neue Freundschaften, darum, sich selbst neu zu entdecken, um den Mut, neu anzufangen und im Guten wie im Schlechten man selbst zu sein.
Ich war so angenehm überrascht von diesem Buch und das lag zu 100 % an Phoebe. Eine kluge, freimütige und etwas unbeholfene Frau, die ihr Leben neu beginnt und keine Angst hat, ihre Meinung zu sagen, die sich nicht verstellt und sich selbst treu bleibt.
Es hat mich wirklich berührt und ich bin so froh, dass ich es gelesen habe und so viele ehrliche und echte Charaktere kennengelernt habe.
Ich kann es nur empfehlen!
Buchhändler*in 516281
"Wedding People" ist ein sehr überzeugender Roman, er unterhält, ist voller Gefühl und emotionaler Tiefgründigkeit.
Ebenso unerwartet wie das Auftauchen von Phoebe Stone als ungeladener Hochzeitsgast sind die zum Teil humorvollen Dialoge. Die unvorhersehbaren Wendungen bringen die Braut, die alles minutiös vorbereitet hatte, vollkommen aus dem Konzept.
Es sind Hoffnungen, Neuanfänge und die unplanbaren Ereignisse des Lebens, die das Buch spannend und interessant machen.
Anja B, Bibliothekar*in
Dieses Buch ist erstaunlich witzig, wenn man bedenkt, dass die Hauptfigur Phoebe sich umbringen will. Aber der Witz resultiert nicht aus Galgenhumor, sondern aus der Konfrontation zweier Welten, die gegensätzlicher kaum sein könnten: die suizidale Verzweiflung einer einsamen Frau und die aufgekratzte Stimmung einer Hochzeitsgesellschaft.
Phoebe fühlt, dass sie mit ihrem Leben voll und ganz gescheitert ist Ihr Mann hat sie für eine Jüngere verlassen, ihre Karriere stagniert, die Katze ist gestorben und aus ihrem Kinderwunsch wird wohl auch nichts mehr werden. Sie beschließt, sich noch einen schönen Abend in einem luxuriösen Hotel zu können und sich dann mit den Schmerztabletten ihrer Katze umzubringen. Das erklärt sie auch ganz offen der Braut einer großen Hochzeitsgesellschaft, die sie im Fahrstuhl trifft. Doch Lila sieht durch den drohenden Selbstmord ihre schöne, luxuriöse Hochzeitsfeier gefährdet und fleht sie an, am Leben zu bleiben.
So grotesk und vergnüglich, wie er beginnt, geht der Roman auch weiter. Es kommt zu vielen komischen Situationen, die Junggesellenabschiede, Familienzusammenführungen und Probeessen so bieten können. Und Phoebe findet sich nach sechs Tagen nicht als Leiche in einem Sarg wieder, sondern die Trauzeugin an der Seite der Braut.
Das hört sich sehr oberflächlich an, aber zwischendurch gibt immer wieder Momente, in denen Phoebe ihre Situation reflektiert. Sie hat immer nur die Makel an sich gesehen, wollte immer gefallen und hat nun Angst vor der Einsamkeit. Sie fasst endlich den Mut, ihr Leben noch einmal neu zu beginnen. Und natürlich kommt am Ende alles anders, als der Leser zunächst vermutet hat.
Ein charmanter Roman mit Tiefgang.
Rezensent*in 1170089
Bunte Gesellschaft
Wenn ein Hotel als Hochzeitslocation dient, wird dafür häufig das gesamte Personal eingespannt. Doch was ist mit den regulären Urlaubern? Das wird exemplarisch in „Wedding people“ verdeutlicht.
Phoebe ist frisch getrennt und ohne Job im Cornwall Inn gelandet. Zeitgleich lädt Laila dort zur Hochzeit. Spontan wird Phoebe Teil der bunten Hochzeitsgesellschaft…
Ich finde den Roman bedrückend und dennoch sehr unterhaltsam . Phoebe hat Depressionen, hat bereits einen Suizidversuch überlebt und tut sich schwer damit, dass zu tun, was für sie am besten ist. Im Gegensatz dazu stehen Laila und ihre bunte Hochzeitsgesellschaft. Mir erscheint eine versteckte Botschaft im Buch zu sein: auch wenn das Leben ausweglos und hart scheint, gibt es stets einen Grund, die schönen Seiten zu feiern.
Genau wie die Thematik verhält es sich mit dem Schreibstil. Auf der einen Seite werden die Gefühle intensiv beschrieben, aber der Roman ist auch unaufgeregt und still verfasst. Zwischendurch zieht sich die Handlung ein wenig und wird nur durch Vorurteile (jeder zweite heißt Jim etc.) aufgelockert. Dennoch finde ich den Roman gelungen und gebe vier Sterne.
Viviane G, Rezensent*in
„Wedding People“ von Alison Espach fand ich ganz unterhaltsam, mit Humor aber auch mit etwas Tiefgang geschrieben.
Vier Sterne von mir für diesen Roman.
Danke an NetGalley Deutschland und an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.
#WeddingPeople #NetGalleyDE #basteilübbe
Meine persönliche Meinung:
Der Klappentext lässt nur wissen, dass es um eine Hochzeit mit einem Zufallsgast geht. Er macht neugierig, lässt jedoch nichts erahnen.
Das Cover hatte mich persönlich zuerst nicht angesprochen, wurde aber passend zur Kulisse am Meer und zur Hochzeit, durch die Champagnerflasche, gewählt. Im Nachhinein betrachtet, wird dadurch auch ein weiteres Wichtiges Thema des Buches aufgegriffen.
Die Geschichte spielt in der Zeit nach der Coronapandemie. Die Autorin schaffte es die Sprache der Geschichte an die Sprache der realen Welt anzupassen. So werden die Zeitphasen im Buch zum Beispiel als "vor, nach oder während der Pandemie" bezeichnet oder von der Generation X gesprochen.
Die Protagonistin Phoebe hat meiner Meinung nach viel zu viele Gedanken. Es kam mir beim Lesen manchmal wie ein wildes Feuerwerk vor, da die Autorin versucht all ihre Gedanken auf Papier zu bringen und somit sehr viele Sprünge in der Geschichte entstehen. Eine Nebenfigur sagt im Buch auch zur Phoebe, dass sie zu viel denkt. Somit klar von der Autorin gewollt, aber es überfordert einem zu Beginn des Buches etwas.
Ebenso lässt Phoebe ihre Gedanken immer in die Vergangenheit schweifen, sodass dadurch ihr Leben vor der Hochzeitswoche erzählt wird. Manchmal ist es etwas schwierig hierbei den Anschluss zu finden, da es etwas verwirrend ist.
Es gibt noch weitere bedeutsame Figuren im Buch. Die wichtigsten Nebencharaktere sind Lila die Braut, Gary der Bräutigam und Matt, Phoebes Ex-Mann. Alison Espach hat es geschafft, alle Charaktere authentisch wirken zu lassen und hat für jeden eine eigene Persönlichkeit mit einer Hintergrundgeschichte geschaffen.
Der Roman spielt genau eine Woche lang, genauer gesagt eine Hochzeitswoche lang und obwohl sich alles ums Thema Hochzeit dreht, wurde die Geschichte nicht langwirrig.
Fazit:
Die Autorin Alison Espach hat eine sehr tiefsinnige Geschichte erschaffen, die zu Beginn etwas hektisch und zu viel des Guten wirkt. Mit der Zeit kehrt jedoch Ruhe in den Roman und den Schreibstil der Autorin ein, sodass man sich ganz auf das Buch einlassen und die Geschichte von Phoebe genießen kann.
Buchhändler*in 404907
Das ist definitiv ein neues Lieblingsbuch! Ich habe mich sehr amüsiert über dieses eingefahrene Professorenpaar und dessen langsame Erkenntnis, daß die Ehe am Ende ist. Phoebe sieht an ihrem Ende des Horizonts kein Licht, fährt in ein Luxushotel, um in passender Umgebung ihr Leben zu beenden.
Doch sie landet im Chaos einer Hochzeitsgesellschaft, die Braut marschiert in ihr Zimmer und es entwickelt sich ein absolut schräges Gespräch.
Phoebe muß als Trauzeugin einspringen, ist die neue Freundin der Braut, hat nachts am Pool eine interessante Begegnung und schämt sich als sie am nächsten Tag den Bräutigam kennenlernt, der einige Jahre älter ist als die ungeduldige Braut. Diese Geschichte wird mit jeder Seite immer besser, hat Witz, überrascht, ist gut geschrieben und endet auf beste Weise!
Julia H, Rezensent*in
Im Cornwall Inn kommen Sie alle zusammen, um an der Hochzeit des Jahres teilzuhaben. Alle Zimmer des Hotels sind reserviert für die Hochzeitsgäste – bis auf das von Phoebe Stones. Denn sie ist die Einzige, die nicht wegen der Hochzeit von Lila und Gary hier ist, sondern um noch einen letzten Abend in ihrem Traumhotel zu verbringen, bevor sie allem ein Ende bereitet. Als die Braut von Phoebes Vorhaben erfährt, setzt sie alles in Bewegung, um Phoebe von ihrem Plan abzubringen.
Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt. Die Charaktere waren so lebensecht. Die Autorin hat es geschafft, mit wenigen Sätzen selbst die unwichtigsten Nebenfiguren so zu charakterisieren, dass sie wie echte Personen wirken. Das macht wiederum die Beziehungen, die im Laufe des Buches entstehen oder vertieft werden, so eindrucksvoll. Jede Person in diesem Roman kämpft mit ihren eigenen Dämonen und versucht, ihren eigenen Platz in ihrem Leben und in der Liebe zu finden. All das zusammen macht es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Was das Buch jedoch besonders hervorhebt für mich, ist der Schreibstil der Autorin. Ich habe lange nicht mehr so viele Zitate markiert, weil Phoebe in ihrem inneren Monolog manchmal Gedanken hat, dich mich genau im Herzen treffen und in denen ich mich absolut wiedererkenne.
Eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.
Rezensent*in 1177086
Was für eine Überraschung! Eigentlich dachte ich anhand der Klappentextes, dass eine nette RomCom auf mich wartet. Aber bereits nach nur wenigen Seiten hat sich eine Schwere über die Handlung gelegt, die letztendlich das komplette Gegenteil zu meinen Erwartungen war. Und wisst ihr was: Mir hat es sehr gefallen.
Phoebe ist am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen und blickt auf ihre gescheiterte Ehe zurück. Schnell war ihr und mir durch diverse Rückblicke in der Geschichte klar, dass sie sich selbst verloren hat und lange antriebslos war. Der weitere Verlauf deutet an, sehr melancholisch und schwer zu werden. Bis Phoebe auf Lila trifft - und die beiden in kürzester Zeit ungleiche Freundinnen werden.
Ich mochte Lilas forsche Art sehr und dass sie keine Berührungsängste mit Phoebe hatte. Nach und nach hat Lila Phoebe Verantwortung übertragen und sie damit oft aus ihrer Komfortzone, ihrem Schneckenhaus gelockt. Phoebe wurde mühelos fester Teil der Hochzeitsgesellschaft und sah sich ungeahnten Möglichkeiten gegenüber.
Ich war wirklich beeindruckt von »Wedding People«, weil es in mancherlei Hinsicht unvorhersehbar war und viele wichtige Denkanstöße originell verpackt hat. Manchmal muss man eben nur die richtigen Leute im Leben kennenlernen und manchmal geschieht das zum unvorstellbarsten Zeitpunkt. Manche Begegnungen verändern nämlich unser Leben, manche erwecken unser Potenzial. Das Ganze muss nicht perfekt, aber echt sein. Und zu lesen, wie Phoebe und Lila aus ihrer gemeinsamen Zeit im »Cornwall Inn« Mut für Veränderungen geschöpft haben, war sehr inspirierend und berührend.
Wenn eine Hochzeit alles verändert…
Was für ein großartiges Buch! Wedding People hat mich auf allen Ebenen berührt – es ist witzig, traurig, lebensklug und einfach wunderschön geschrieben. Die Geschichte von Phoebe, die an ihrem absoluten Tiefpunkt zufällig auf eine perfekt durchgeplante Hochzeit trifft, hat so viele emotionale Momente, dass ich beim Lesen lachen, weinen und immer wieder innehalten musste.
Alison Espach gelingt es, Themen wie Verlust, Veränderung und Neubeginn auf eine kluge und gleichzeitig unterhaltsame Weise zu erzählen. Die Begegnung zwischen Phoebe und der Braut ist so unvorhergesehen und doch so lebensverändernd, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Braut so herrlich egozentrisch und nahezu dreist!
Ein absoluter Herzensroman, der zum Nachdenken anregt und trotzdem leichtfüßig bleibt. Definitiv ein Lesehighlight für mich!
Genauso wie das Buch ist das Cover großartig: echter Hingucker! Farbenfroh, verspielt und trotzdem elegant – genau wie die Geschichte selbst.
Fazit: Wedding People ist ein wunderschöner Roman über Verlust, Veränderung und das Leben, das manchmal andere Pläne für uns hat. Ich wollte gar nicht, dass es endet – absolute Empfehlung für alle, die bei ihren Romanen Tiefgang und Humor gleichermaßen lieben.
Lieben Dank an Lübbe für die Bereitstellung des Leseexemplars über Netgalley!
Rezensent*in 1353500
Wer mit „Wedding People“ eine locker leichten Sommerroman erwartet, der täuscht sich. Es ist ein tiefgründiger Roman über eine 2. Chance. Der Leser begleitet Phoebe auf ihrer Reise zu sich selbst. Liebenswerte Charaktere, witzige Passagen und schmerzhafte Erfahrungen machen den Roman zu einer gut recherchierten und analysierten Story. Über allem schwebt ein Hauch Melancholie.
Insgesamt finde ich jedoch die Entwicklung von Phoebe bemerkenswert. Man fiebert regelrecht mit ihr mit und reflektiert ihr Verhalten auf sein eigenes Leben. Auch wenn einzelne Charaktere anstrengend waren, so spiegeln sie doch Eigenschaften, die man überall findet, wider. Eine lesenswerte tiefgründige Lese-Reise, die mich teilweise doch sehr gepackt hat und die ich sehr gerne gelesen habe. 4,5/5 Sternen
Tanja S, Rezensent*in
Phoebe wurde von ihrem Ehemann Matt getrogen und verlassen und steht nun sehr depressiv vor den Scherben ihres Lebens. Sie möchte sich ihr Ende so schön wie möglich machen und checkt in einem sehr vornehmen Hotel ein, um dort ihrem Leben ein Ende zu setzen. Leila hat zeitgleich fast das ganze Hotel für 6 Tage gemietet, um dort in großem Rahmen die Hochzeit mit Gary zu feiern. Sie trifft aus Phoebe und ist entsetzt, dass ihr jemand ihre Traumhochzeitspläne durchkreuzen könnte. Die beiden ungleichen Frauen kommen sich näher und werden Freundinnen. Es kommt natürlich alles anders als geplant. Das Buch zeigt diese 6 Tage der Hochzeitsfeier mit vielen Details, man muss als Leser oft schmunzeln, aber es regt auch zum Nachdenken an. Eine tolle Geschichte mit interessanten Protagonisten und einigen unerwarteten Wendungen.
Alexandra B, Rezensent*in
„The Wedding People“. Ein Buch über die Liebe, aber kein klassischer Liebesroman.
In diesem Buch geht es um Phoebe, die an den Ort reist, den sie unbedingt mit ihrem Mann wollte, um ihre Ehe zu retten. Doch nun fliegt Phoebe dorthin, um allem ein Ende zu setzen. Das klingt zwar erstmal düster und deprimierend, aber wie wir schnell feststellen, hat das Schicksal andere Pläne.
Im Cornwall Inn, einem historischen Luxushotel am Meer, stolpert Phoebe zufällig über eine Hochzeitsgesellschaft, die eine ganze Woche lang genau in diesem Hotel feiert. Und Phoebe ist die einzige, die nicht dazu gehört. Am Ende bleibt Phoebe, die eigentlich nur noch eine Nacht geplant hatte die ganze Woche. Dieses Buch erzählt, wie die Menschen, denen sie begegnet, von ihr beeinflusst werden und umgekehrt. Am Ende verändern sich viele Leben.
Der Ton des gesamten Buches bleibt locker, selbst in den ernstesten Passagen. Der Humor bleibt durchweg erhalten. Die Hauptfigur selbst erzählt in Rückblenden mit selbstironischem Humor und Refklektion, wie sie zudem Punkt gelangt ist, die Geschichte ihrer gescheiterten Ehe, ihres Lebens. Auch die anderen Charaktere des Buches waren interessant, alle mit ihren Eigenarten und Fehlern.
Überraschende Wendungen gab es hier nicht wirklich, aber wer eine leichte, unterhaltsame Lektüre sucht, die dennoch Charakterentwicklung bietet und im Hintergrund ernste Fragen aufwirft und Beziehungen beleuchtet, könnte hier fündig werden. Ich habe es sehr gerne gelesen!
Worte reichen nicht aus, um zu beschreiben, wie genial dieses Buch ist.
Die Autorin hat mich emotional zersägt, dann neu zusammengebaut, ein Buch mit Witz, Ernsthaftigkeit, Ironie und allem was ein gutes Buch braucht.
Phoebe Stone ist keine typische Romanfigur.
Sie ist eine lebendige Verkörperung von Selbstzweifel, Zynismus und kluger Melancholie , quasi Bridget Jones, wenn sie Literaturprofessorin wäre, jahrelang vergeblich versucht hätte, ein Kind zu bekommen, und jetzt beschließt, in einem Designer-Kleid in den Selbstmord zu gleiten.
Masterplan oder nicht? Wäre da nicht Lila, die unbekannte Braut, die bei diesem Vorhaben versucht einzuschreiten.
Humor? Satire? Drama? Alles da.
Und Charaktere, die dem echten Leben sind ziemlich nah.
Die Dialoge? Scharf wie Gin.
Gefühle? Echt, im Zentrum die Frage nach dem Lebenssinn.
Und dann fragt man sich als Leser*in: Bin ich vielleicht auch ein bisschen Phoebe? Stecke in Routinen fest, denke meine Gedanken leise und vergesse, dass ich auch einfach gehen könnte,
wenn man mir mein Glück nicht gönnte.
Espach hat eine Tragikomödie geschrieben, die sich liest wie ein Kater nach einer zu guten Party: Du lachst, du weinst, du überdenkst dein Leben, und ganz am Ende willst du noch ein Glas Wasser oder ein wFür alle Frauen (und Männer), die sich manchmal in einem schlechten Hochzeitsfilm ihres eigenen Lebens wiederfinden, aber eigentlich viel mehr verdienen als das Beibrot auf dem Buffettisch.
Ein Buch für Herz, Hirn und das sarkastische Innenleben. Witzig, traurig, messerscharf und absolut lesenswert. Pflichtlektüre für alle, die sich selbst verloren haben und einen kleinen, schrägen, glitzernden Hinweis brauchen, wie man sich wiederfinden kanneiteres Kapitel.
Dieses Buch ist definitiv ein Spitzentitel!
The Wedding People
Phoebe will sich noch einmal etwas gönnen und macht einen Kurztripp in ein Luxushotel. Sie ist fest entschlossen, sich das Leben zu nehmen, da sie keinen anderen Ausweg mehr kennt. Sie trifft in diesem Hotel jedoch auf eine Hochzeitsgesellschaft und auf die eigenwillige Braut. Diese möchte ihre Traumhochzeit retten und versucht alles, Phoebe von ihrem Vorhaben abzubringen.
Ich gebe es zu, die ersten 15% des Buches waren für mich wirklich schwer zu lesen. Es werden alle Faktoren geschildert, die die Protagonistin an diesen Punkt getrieben haben, ihre gescheiterte Ehe, ihre eigene Unzufriedenheit mit sich und ihrem Körper. Das konnte ich nur zu gut nachfühlen.
Aber ich habe auf eine Freundin vertraut und bin dran geblieben und ab diesem Zeitpunkt habe ich die Kombination aus Humor und Tiefgründigkeit geliebt. Ich musste richtig lachen, habe die Tension gefühlt und auch dennoch die Zerrissenheit verstehen können.
Auch das Ende ist so viel mehr als eine reine Romanze. Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen.
Stefanie S, Rezensent*in
In "Wedding People" von Alison Espach begleiten wir die Protagonistin Phoebe bei ihrer Reise ins luxuriöse Hotel Cornwall Inn, in dem sie es sich ein letztes Mal so richtig gut gehen lassen will. Doch ausgerechnet in dieser Woche wird dort eine große Hochzeit gefeiert - und die Braut ist nicht gewillt, sich diese ruinieren zu lassen.
Seit Jahren bin ich immer mal wieder auf der Suche nach einer schönen, locker leichten romantischen Komödie in Buchform, die mich gut unterhält, zum Lachen bringt, nicht langweilt und zudem einen gewissen emotionalen Tiefgang beinhaltet. Oft lassen sich meine Versuche jedoch eher enttäuscht zurück. Mit “The Wedding People”, das im englischsprachigen Raum ein ziemlicher Erfolg ist, habe ich nun solch ein Buch gefunden!
Angesichts dessen, was Phoebe im Hotel plant, beginnt die Handlung natürlich erst einmal etwas ernster bis schwarz-humorig. Doch schon die erste Begegnung mit der Braut Lila und ihre schlagfertige Konversation haben mich zum Schmunzeln gebracht und lassen erahnen, welche Richtung die Handlung nehmen wird. Denn zwischen Lila und Phoebe entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, die Phoebe auf unkonventionelle Weise immer mal wieder an den Hochzeitsfeierlichkeiten teilnehmen lässt. Dadurch kommt sie ebenfalls mit den Gästen in Verbindung, wodurch sich überraschende Begegnungen mit humorvollen Gesprächen entwickeln.
Lila und Phoebe könnten gegensätzlicher nicht sein. Phoebe, die in ihrem bisherigen Leben immer sehr gewissenhaft und ruhig war. Und Lila, die perfektionistische und kontrollierende Braut, die unbedingt ihren Willen durchsetzen will. Doch beide verstecken unter dieser äußeren Fassade eine Reihe von Ängsten und Unsicherheiten, die nach und nach ans Licht kommen. Die meisten anderen Charaktere werden nicht so vielschichtig, oft sogar im Gegenteil eher klischeehaft dargestellt, was jedoch gut zur Situationskomik und zur Atmosphäre einer dekadenten Hochzeitsgesellschaft beiträgt.
Fazit: Die Mischung aus humorvollen und ernsteren Szenen hat meinen Geschmack voll getroffen. Scharfsinnige Dialoge, ein guter Schuss Romantik und teils tiefgründige Gedanken runden die Handlung perfekt ab. Für mich wird “The Wedding People” dadurch zum perfekten Sommerroman! (5/5)
Phoebe Stone, frisch geschiedene Literaturdozentin, reist allein in das luxuriöse Cornwall Inn im mondänen Newport, Rhode Island. Doch sie ist nicht hier, um zu feiern – sondern um einen stillen, endgültigen Abschied von ihrem Leben zu nehmen. Emotional ausgebrannt und voller Trauer, trägt sie ein grünes Seidenkleid und goldene High Heels – die perfekte Tarnung für eine Hochzeitsgesellschaft.
Prompt wird sie für einen Gast gehalten und in den Strudel eines opulent geplanten Hochzeitswochenendes gezogen. Lila, die akribisch organisierte Braut, ist fassungslos: Ein möglicher Suizid am Hochzeitsort – das wäre der ultimative Albtraum für ihr makelloses Event.
Doch anstatt Distanz zu halten, entsteht zwischen Phoebe und Lila eine unerwartete Nähe. Zwei Frauen mit völlig verschiedenen Lebensentwürfen und Krisenpunkten treffen aufeinander – und verändern sich gegenseitig inmitten von Blumenbögen, Prosecco und Selbstzweifeln.
„Wedding People“ ist klug, sarkastisch und zugleich tief berührend – eine Geschichte über Verlust, zweite Chancen und den absurden Trost, den man manchmal in den Leben anderer findet.
Besonders beeindruckend fand ich die Entwicklung der Figuren - beginnend mit einer "einfachen" ehrlichen Aussage wandelte sich das Leben....
Es gibt ein paar bedeutsame und merkenswerte Aussagen und Sätze... und damit meine ich nicht den Unterschied zwischen gutem und sehr gutem Champagner.
Ein Leseerlebnis!!!
Lisa R, Rezensent*in
Wedding People hat mich überrascht – und zwar im besten Sinne. Was zunächst wie eine lockere Geschichte rund um Hochzeiten wirkt, entpuppt sich schnell als emotional tiefgehender Roman über Verlust, Neuanfänge und die unerwarteten Wege des Lebens. Die Themen sind ernster, als man vermutet, daher sollte man die Triggerwarnung unbedingt beachten.
Trotz der Schwere gelingt der Autorin ein wunderbar leichtfüßiger, oft humorvoller Ton. Die Figuren wirken authentisch und berührend, die Dialoge sind lebendig und klug geschrieben. Ich habe gelacht, mitgefühlt und das Buch kaum aus der Hand legen können.
Ein überraschend intensives, gleichzeitig unterhaltsames Buch – für mich ein echtes Lesehighlight!
Lehrende*r 1197203
Bei „Wedding People“ habe ich mit einer typischen RomCom gerechnet – charmant, witzig, leicht. Bekommen habe ich ein Buch, das all das ist – und so viel mehr. Es hat mich überrascht, berührt und noch lange nach dem letzten Kapitel beschäftigt.
Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen: Phoebe, die am absoluten Tiefpunkt in einem glamourösen Hotel auftaucht – nicht als Hochzeitsgast, sondern als jemand, der sich gerade noch ein letztes Stück Schönheit im Leben gönnen will. Und die Braut, perfekt organisiert, scheinbar alles im Griff – bis Phoebe ihre Pläne ungewollt durchkreuzt. Was als Missverständnis beginnt, entwickelt sich zu einer unerwarteten Begegnung, die beider Leben grundlegend verändert.
Die Autorin schafft es auf beeindruckende Weise, schwere Themen wie Verlust, Erschöpfung und Neuanfang mit Leichtigkeit und Wärme zu erzählen. Dabei bleibt die Geschichte stets nahbar und menschlich – voller scharfer Beobachtungen, feiner Zwischentöne und Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen.
Der Humor ist genau richtig dosiert: mal trocken, mal herzlich, immer mit einem Hauch britischer Eleganz. Und die Dialoge? Intelligent, ehrlich, manchmal absurd – aber nie oberflächlich.
„Wedding People“ ist nicht nur eine Geschichte über eine Hochzeit, sondern über die unerwarteten Wendungen im Leben, über Schmerz, Hoffnung und das unerschütterliche kleine Fünkchen Menschlichkeit, das manchmal genau zur richtigen Zeit aufflammt.
Ein wunderbares Buch – klug, warm, bewegend und voller Leben. Ganz klare Leseempfehlung!
Ich habe diese Geschichte über Phoebe sehr genossen – eine geschiedene, kinderlose Katzenliebhaberin und Professorin, die mit dem Leben abschließen will und stattdessen in den Strudel einer einwöchigen Hochzeitsextravaganz in Newport gerät. Dabei wird sie ein Teil des Ganzen und wächst gemeinsam mit ihrer neu gefundenen „Wahlfamilie“.
Viel Charme, Humor und Herzenswärme, aber auch viele kluge Beobachtungen. Das Ende habe ich besonders geliebt. Mein einziger Kritikpunkt: Das mittlere Drittel war ein bisschen schleppend.
Cornelia P, Rezensent*in
Das Cover hat für mich zu Beginn nicht wirklich viel ausgesagt, aber der Klappentext hat meine Neugier geweckt und ich muss sagen, Gott sei Dank, sonst hätte ich dieses Buch nie in den Händen gehalten bzw gelesen
Die Autorin greift eigentlich ein schweres Thema auf, aber sie schafft es gekonnt dieses mit Witz und Charme abzurunden und es konnte mich vollends einnehmen. Die Charaktere wurden sehr authentisch und klar dargestellt und man konnte sich leicht in diese hineinversetzen, aber auch die überraschenden Wendungen haben dem Buch die nötige Würze verliehen
Eine klare Empfehlung von mir
Kati M, Rezensent*in
Als die Mittvierzigerin Phoebe Stone nach 20 Jahren von ihrem Mann verlassen wird, nachdem sie mehrere künstliche Befruchtungen über sich ergehen lassen hat, immer wieder aufs neue akzeptieren muss, dass sie keiner Festanstellung als Literaturprofessorin wert ist (während ihr Mann selbstverständlich sofort eine bekommen hat) und sie mit dem Schreiben ihres Buches seit Jahren festhängt, bringt der Tod ihrer Katze das berühmte Fass zum Überlaufen und sie beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie verlässt das Haus nur bekleidet in einem grünen Abendkleid, dass sie für einen besonderen Anlass gekauft aber noch nie getragen hat und reist nach Rhode Island in ein Luxushotel, das Zimmer für 800 Dollar die Nacht vermietet. Dort trifft sie auf Lila, die eigentlich das gesamte Hotel für ihre Traumhochzeitswoche reserviert hat und dementsprechend nicht begeistert über Phoebes Anwesenheit ist.
Phoebe ist wirklich eine erstaunliche Protagonistin. Sie erkennt ihren Wert nicht (mehr), dabei hat sie so viele Talente (z.Bsp. ihr enzyklopädisches Wissen), sie steckt im Alltagstrott fest, glaubt nicht mehr an sich selbst und stellt die Bedürfnisse anderer in den Vordergrund.
Lila scheint auf den 1. Blick das komplette Gegenteil zu sein: perfektionistisch, kontrollierend, privilegiert und selbstsicher. Doch auch Lila trägt ihr Päckchen – sie trauert um ihren kürzlich verstorbenen Vater, ist genervt von ihrer exzentrischen alkoholabhängigen Mutter, die ihr ständig sagt, dass es ein Fehler sei, den deutlich älteren Gary zu heiraten und steht Garys Tochter, die sie offensichtlich abgrundtief hasst, völlig hilflos gegenüber.
Interessanterweise wird Phoebe zu Lilas Beraterin, denn eventuell ist diese Fremde die einzige wirklich ehrliche Person in der ganzen Hochzeitsgesellschaft. Nach und nach helfen die Gespräche mit Lila, ihrem Bräutigam und anderen Hochzeitsgästen Phoebe aus ihrer dunklen Phase herauszukommen. Bald ist der selbstgewählte Tod kein Thema mehr, was aber nicht heißt, dass es nicht zahlreiche andere Herausforderungen zu bewältigen gilt.
Was wäre, wenn Lila die Beziehung zu Gary noch nicht bis zum Ende durchdacht hat? Was, wenn Phoebe erkennt, dass das Leben ihr andere Chancen bietet?
Diese Geschichte ist eine perfekte Balance zwischen Drama, tiefgründigem Humor und skurrilen Momenten. Mir hat besonders der Handlungsverlauf, die aufkeimende Freundschaft zweier unterschiedlicher Frauen aber auch die gefühlvollen Momente, die Selbsterkenntnisse und der Mut, neu anzufangen, gefallen. Phoebes Figur hat sich großartig entwickelt und auch Lilas Verletzlichkeit haben mir sehr gut gefallen.
Jessica S, Rezensent*in
Du willst ein letztes Mal in ein Hotel und dann mit deinem Leben abschließen?
Das Leben hat einen anderen Plan für dich, du landest auf einer Hochzeit.
Was für dich der letzte Tag deines Lebens sein sollte, ist für andere der schönste Tag des Lebens.
Diese Geschichte ist sehr tiefgründig. Man lernt viele interessante Charaktere und Geschichten kennen.
Ich wäre gerne noch ein paar Seiten länger dort geblieben.
Anja N, Buchhändler*in
Alison Espach - Wedding People
Erwartet hatte ich ein lockeres Sommerbuch - überrascht wurde ich mit mehr als nur amüsanter Unterhaltung. Gleich zu Beginn hat mich das Setting in Beschlag genommen. Klingt nach Hochzeitscrasherin und wird dann einiges mehr daraus. Tragisch, nachdenklich, humorig oder manchmal schon etwas böse bei der Beschreibung manch oberflächlicher Charaktere, auf jeden Fall zieht die Geschichte einen in ihren Bann und lässt ein gutes Gefühl entstehen!
Ich hab mich sehr gut unterhalten und bin positiv überrascht worden.
Ulrike B, Buchhändler*in
Phoebe ist vierzig und steht als Junior-Literatur-Professorin im Schatten ihres Mannes Matt, der an derselben Universität lehrt. Phoebe und Matt haben erfolglos versucht, ein Kind zu bekommen und sich und ihre Beziehung dabei aus den Augen verloren. Matt beginnt schließlich eine Affäre mit einer Kollegin und lässt Phoebe verletzt und gebrochen zurück. Phoebe verbringt einsame Monate während der Corona-Pandemie und beschließt, als auch noch der gemeinsame Kater Henry das Zeitliche segnet, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen möchte. Sie fliegt von Missouri nach Rhode Island ans Meer und checkt in ein stilvolles Luxus-Hotel ein, das sie und Matt gemeinsam hatten besuchen wollen, um sich nach einer weiteren gescheiterten Kinderwunschbehandlung zu trösten.
Die Kulisse erscheint Phoebe perfekt, in einem eleganten Abendkleid, das sie sich nie getraut hat zu tragen, möchte sie Selbstmord begehen. Allerdings trifft sie bei der Ankunft im Hotel auf Lila, die das Hotel wie sie dachte komplett für sechs Tage gebucht hat, um dort ihre perfekt geplante Hochzeit zu feiern. Lila befürchtet, dass Phoebe ihre sorgfältige Planung durcheinander bringen könnte; umso mehr, als die überrumpelte Phoebe ihr gesteht, zu welchem Zweck sie in das Hotel am Meer gekommen ist. So setzt sie alles daran, Phoebe von ihrem Vorhaben abzuhalten - zuerst aus rein egoistischen Motiven (die durch einen Todesfall im Hotel ruinierte Hochzeit!). Doch während Lila wie eine Naturgewalt über Phoebes Leben hereinbricht, zeigt sie Phoebe eine Seite, die nicht so recht zu dem Traumhochzeits-Arrangement passen will.
Mit viel Humor und teilweise in Rückblenden erzählt, entspinnt sich eine herzerwärmende Geschichte über das neu-Anfangen und zweite Chancen.
Rezensent*in 895555
Das Buch in einem Wort: Jahreshighlight.
Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich ehrlich nicht was mich erwartet. Ich habe es in einem Buddy-Read gelesen und mein Lese-Buddy hat es ausgesucht. Ich habe mit einer leichten RomCom gerechnet und wurde richtig in die Irregeführt.
Auch wenn der Anfang (ACHTUNG SPOILER) mit dem Suizid Versuch von Phoebe ein absoluter Schock war, hat mich das Buch auf jeder Seite überzeugt. Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das so strake Charaktere hat, die in der Storyline auch noch so weiterentwickeln.
Ich habe es geliebt. Auf jeder Seite habe ich mit Phoebe mitgefiebert und mich hier und da in ihr wiedererkannt.
Ich war schon lange nicht mehr so zufrieden mit einem Ende obwohl ich gleichzeitig traurig war, dass es vorbei ist.
Von mir eine große herzenzermpfehlung
📖 Phoebe steht an einem für sie aussichtslosen Punkt in ihrem Leben. So mietet sie sich in ein überteuertes Luxus-Hotel ein, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Still und allein, wie auch ihr Leben bislang war.
Durch einen Zufall landet sie jedoch in der 6 tägigen, durchgeplanten und getakteten Hochzeit von Lila.
Diese will um jeden Preis verhindern, dass Phoebe sich umbringt und so die Hochzeit, die sie ihr Leben lang geplant hat, ruiniert.
⭐ Ich brauchte etwas, um in die Story reinzukommen. Zu Beginn waren es mir zu viele Namen, die ich mir merken sollte.
Die Autorin schildert in längeren Kapiteln die Leben der beiden Frauen. Es ist bildhaft geschrieben und ich konnte mich, vor allem in Phoebe, gut hineinfühlen.
Ich habe viel geschmunzelt, musste aber auch einige Tränen verdrücken.
Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus ernsten Themen, Sommerfeeling, tiefgründigen Gesprächen und Freundschaft.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen durch die Seiten fliegen.
Eine klare Leseempfehlung.
Buchhändler*in 1801012
Das war richtig gut!
Wedding People ist nicht nur eine Geschichte über eine fiktive Hochzeit. Es ist eine Geschichte über das reale Leben, über die Struggles, die wir tagtäglich mit uns rumschleppen und über zwischenmenschliche Beziehungen.
Ich fand den Roman richtig stark. Nicht nur die Hauptfigur war super ausgearbeitet, auch alle anderen Figuren und waren authentisch und für mich einfach sehr gut greifbar.
Für jede Person, die nicht die größte Action braucht, sondern mehr auf Charakterentwicklung setzt, ist dieses Buch eine große Leseempfehlung!
Lea R, Buchhändler*in
Ich liebe dieses Buch! Ich habe gelacht, geweint, alle Emotionen durchlebt. Absolute Empfehlung, ich rede sehr oft über dieses Buch.
Der Roman „Wedding People“ von Alison Espach hat mir unglaublich gut gefallen!
Schon das Cover hat mich total angesprochen und Lust auf das Buch gemacht.
Es handelt von Phoebe, einer Frau welche nach der Scheidung und unerfülltem Kinderwunsch mit ihrem Leben total unglücklich ist und fest entschlossen ist sich im prächtigen Cornwall Inn das letzte Mal etwas zu gönnen bevor sie sich von ihrem Leben verabschiedet.
Doch dann stößt sie auf eine Hochzeitsgesellschaft und lernt die Braut Lila und den Bräutigam Garry kennen, welche ihr einen Strich durch die Rechnung machen und alles verläuft in eine ganz andere Richtung.
Der Schreibstil war sehr flüssig, lebendig und trotz des tiefgründigen Themas humorvoll.
Es war für mich an kaum einer Stelle langatmig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Phoebe hat mir als Protagonistin gut gefallen und war mir direkt sympathisch.
Man hat ihren Prozess und ihre Weiterentwicklung im Verlaufe des Buches total spüren und mitverfolgen können. Sie erlebt ein Wechselbad der Gefühle und ist immer wieder Hin- und hergerissen. Sie wird von der depressiven Frau zu einer selbstbewussten Frau, die ihr Leben wieder in die Hand nimmt.
Lila war als Charakter eher das Gegenteil von Phoebe, hatte aber auch mit ihren Problemen zu kämpfen wie man im Verlauf des Buches erfährt.
Die beiden haben sich auf eine Art und Weise total gut ergänzt.
Die restlichen Charaktere fand ich gut umgesetzt und waren teilweise humorvoll, oberflächlich aber auch anstrengend.
Auch das sommerliche Setting und das luxuriöse Hotel hat mir sehr gut gefallen.
Das Buch ist auf jeden Fall ein sehr tiefgründiges Buch was mich sehr zum nachdenken angeregt hat.
Es hat mir gelehrt: "Auch wenn etwas aussichtslos erscheint sollte man offen für Neues sein und nicht den Kopf in den Sand stecken".
Es ging überwiegend um die Themen: Das Leben, Depressionen, Freundschaft, Ehrlichkeit und auch Liebe.
Es hat die Themen mit sehr viel Humor behandelt was mir hierbei sehr gut gefallen hat.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne leichte, tiefgründige und zum Nachdenken anregende Romane liest.
Am Tiefpunkt ihres Lebens verschwindet Phoebe einfach nach Newport, in ein sau teures Hotel und will sich von ihrem Leben verabschieden. Verlassen, alleine, verletzt. Mit diesem Plan kracht sie in die 6-tägige Hochzeit von Lila und Gary, die bis ins kleinste Detail seit Jahren durchgeplant ist. Die beiden Frauen lernen sich kennen, ehrlich und direkt und die Woche wird zu einem unerwarteten Neuanfang für Phoebe.
„Wir wollen alle nur die Erlaubnis, nackt dazustehen und verdammt noch mal wir selbst zu sein.“
Ich hatte mit einem netten, leichten und witzigen Liebesroman gerechnet. Aber das geht über „Wedding People“ hinaus und ich feiere ihn so sehr. Ich habe so viel gelacht, aber auch ein bisschen geweint. Es ist so viel Ehrlichkeit in den Worten, so viel Tiefgang. Zusätzlich ist die Geschichte so flüssig zu lesen, ich bin nur so durchgeflogen. Ich mag jede Figur in dem Roman, aber in Phoebe kann man sich nur verlieben. Ein Roman voller Mut, Ehrlichkeit, Tatendrang und Lebensfreude. So so schön, danke! 🤍
„Sie will in ihrem Körper zu Hause sein.“
Luna Nova B, Buchhändler*in
Am Anfang kommen einem die Charaktere sehr komisch vor, doch desto besser man sie kennenlernt desto sympathischer werden sie einem.
Ich musste mehrmals in mich hinein lachen und war von Anfang bis Ende begeistert von der Braut und ihrer eigenen Art.
Ein wirklich tolles Buch, es lässt sich durch den tollen Schreibstift perfekt in einem Rutsch durchlesen.
Astrid G, Lehrende*r
Phoebe ist geschieden, ungewollt kinderlos und nun stirbt auch noch ihr Kater. Da beschließt sie, sich noch einmal etwas zu gönnen, von dem sie seit langem träumt, bevor sie ihrem Leben ein Ende setzt. In ihrem chicen Kleid und mit hohen Schuhe betritt sie das Hotel, welches sie schon immer einmal besuchen wollte. Kein Wunder, dass sie in dieser Kleidung direkt für einen Hochzeitsgast gehalten wird. Denn das Hotel richtet eine große Hochzeit aus, deren Ablauf von der Braut genauestens geplant wurde. Und die Braut möchte nicht, dass Phoebe ihre Planung durcheinander bringt. Und so hält sie Phoebe von ihren Plänen ab und bindet sie spontan in ihre Hochzeitswoche ein. Und Phobe erhält die Gelegenheit sich inmitten wildfremder Menschen so zu geben, wie sie schon immer sein wollte. Eine spannende Woche voller unerwarteter Ereignisse lässt Phoebe sich entwickeln und ihre Wünsche überdenken.
"Wedding People" ist ein umwerfend schöner Roman. In wunderbaren Bildern gelingt es der Autorin sprachlich sehr stark eine tiefgründige und bewegende Geschichte zu erzählen, die eigentlich nur das Leben beschreibt. Die Höhen und Tiefen, die Gedanke und Gefühle, die Pläne und die Abweichungen von diesen, das alles bietet der Autorin Farben an, die sie auf eine Leinwand bringt. Da das Buch im Präsens geschrieben ist, nimmt es einen von der ersten Seite an mit. Schnell fühlt man sich besonders der Hauptperson verbunden, doch auch die anderen Personen werden durch Darstellung ihrer Gedanken und Gefühle zeitnah zu "Freunden". Da es immer wieder unerwartete Wendungen im Buch gibt, bleibt es bis zum Schluss spannend.
Mir gefällt besonders gut, mit wieviel Wärme und Wertschätzung diese Geschichte erzählt wird. Es gibt keine Vorverurteilungen und wenn gegenseitige Vorurteile bestehen, werden diese schnell aufgegriffen und hinterfragt. In manchen Bereichen hätte ich mir eine kurze inhaltliche Warnung gewünscht, aber das Buch hat mich trotz aller schweren Inhalte total gefangengenommen und letztlich wirklich überzeugt!
Kerstin H, Rezensent*in
Ich bin mit Phoebe am Tiefpunkt eingestiegen... Und habe dabei gefunden, was ich nicht gesucht hatte: Witz, Wärme und ein kleines Stück Leben.
In Wedding People begleiten wir Phoebe Stone, Literaturprofessorin, die mit nichts weiter als einem grünen Seidenkleid, goldenen High Heels und dem festen Entschluss, ihrem Leben ein Ende zu setzen, im Cornwall Inn eincheckt. Was sie nicht erwartet hat: Lila und ihre Hochzeitsgesellschaft und all die ungeplanten, zutiefst menschlichen Begegnungen, die dort auf sie warten.
Trotz des düsteren Ausgangspunkts hatte ich mit einem lockeren, vielleicht sogar chick-lit-artigen Roman gerechnet. So eine Geschichte, die man weg liest, weg legt, vergisst. Aber Wedding People hat mich überrascht. Und zwar mit einer Vielzahl an liebevoll gezeichneten, schrägen, schrulligen, warmherzigen Figuren, die sich nicht in Klischees pressen lassen und gerade dadurch sehr schnell mein Herz erobert haben.
Es wäre ein Leichtes gewesen, etwa bei Lila, der reichen, oft auch zickigen Braut, in stereotype Rollenbilder abzurutschen. Aber Espach schenkt selbst diesen Momenten Tiefe. Lila ist nicht „zickig“, weil das zur Rolle gehört, sondern weil sie ein echter Mensch ist, mit echten Emotionen und echten Ängsten. Auch wenn ihre Sorgen aus der Distanz vielleicht banal wirken (nicht jede*r kann sich mal eben eine 1 Millionen-Dollar-Hochzeit leisten), bleiben sie aus ihrer Perspektive nachvollziehbar.
Die Figuren tragen diese Geschichte.Sie bringen einen immer wieder zum Schmunzeln, zum Lachen, zum Nachdenken. Die Dialoge sind pointiert, voller kluger Beobachtungen über das Leben, die Liebe und, ja, auch über Gaumenreiniger (fragt nicht, lest es!) und haben mich mehr als nur das ein oder andere Mal zum Lachen gebracht.
Es passiert nicht häufig in Büchern, dass ich vergesse, dass diese Menschen so nicht existieren, aber hier bin ich fast überzeugt, dass ich nur in den Flieger steigen müsste um sie alle im Cornwall Inn zu treffen.
Einzig die Rückblenden in Phoebes Vergangenheit wirkten für meinen Geschmack etwas zu lang, ich hätte der Gegenwart gern noch mehr Raum gegeben. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Und, oh man Leute, es gab wirklich so viele kluge Betrachtungen in dem Buch, dass ich für mich sehr viel daraus mitnehmen konnte. Aus einem Roman!
Wedding People ist kein wirklicher Liebesroman. Und trotzdem steckt darin eine zarte, berührende Liebesgeschichte, zu anderen, zu all den Menschen die man trifft und für einen kurzen Moment in sein Leben lässt und zu sich selbst. Vor allem aber eine über Selbstakzeptanz. Darüber, wie es ist, sich selbst nach einem Zusammenbruch langsam wieder (oder überhaupt zum ersten Mal) Lieben zu lernen.
Ein perfektes Sommerbuch für alle die gerne ein bisschen mehr möchte als seichte Unterhaltung.
(Rezensionen auf anderen Plattformen werden bei Erscheinen gepostet und verlinkt)
📚 Rezension | ⭐️⭐️⭐️⭐️ für Wedding People
💍 Chaos statt Romantik.
🛁 Ein Whirlpool, der mehr verändert als jede Therapie.
🐶 Ein Plastikhund mit zu viel Drama-Potenzial.
💥 Und ein skurriles offenes Ende
Wer denkt, Hochzeiten wären romantisch, stressfrei und voller Harmonie, hat noch nie eine wie in Wedding People erlebt. Dieses Buch ist ein durchgeknallter Ritt durch zwischenmenschliche Abgründe, absurde Szenen und überraschende Gefühle.
Zwischen herrlich trockenem Sarkasmus, inneren Monologen zum Mitgrinsen und Wortgefechten, die teils wie aus einer Sitcom stammen, schafft die Autorin es trotzdem, leise Töne einzubauen. Das Tempo ist flott, aber das passt zur Story und dem inneren Chaos der Hauptfigur.
Phoebe ist keine Heldin im klassischen Sinn. Sie ist genervt, verletzt, überfordert und absolut menschlich. Genau das macht sie so sympathisch. Ihre Entwicklung, vor allem ausgelöst durch die Whirlpool-Szene, ist glaubwürdig und berührend.
Die Nebenfiguren sind mindestens genauso schräg, von der passiv-aggressiven Schwägerin über den ominösen Plastikhund bis zu dem mysteriösen Love Interest, der mehr in Phoebe auslöst, als sie zugeben will.
Das Ende ist skurril, völlig unerwartet, ein bisschen drüber, aber auf eine Weise, die zur Geschichte passt. Nicht alles wird aufgelöst, nicht alles ergibt klassischen Sinn, aber es fühlt sich genau richtig an.
Fazit:
Wedding People ist ein bissiger, witziger und wunderbar schräger Roman über Selbstfindung, Loslassen und darüber, wie man manchmal genau im Chaos zu sich selbst findet. Wer keine Lust auf glattgebügelte Liebesgeschichten hat, sondern Charaktere mit Ecken und Szenen mit Knall sucht den wird diese Geschichte gefallen.
Melina G, Buchhändler*in
"Wedding People" ist, mehr als alles andere, ein Buch übers Menschsein. Übers Leben. Was bedeutet es, am Leben zu sein? Was bedeutet es, glücklich zu sein? Und können uns nicht vielleicht fremde Menschen auf einer Hochzeit, in die wir reinstolpern, am meisten darüber beibringen? Oder helfen sie uns nur, die Antworten in uns selbst zu finden?
"Wedding People" ist ein Roman, der berührt, der zum Lachen bringt, und der uns das Leben mehr schätzen lehrt.
In Phoebe folgen wir einer Protagonisten, die ein sehr gefestigtes Verständnis ihrer selbst hat, immer schon hatte. Doch dann ist alles was sie kannte zusammengebrochen und sie musste sich fragen, wie geht es jetzt weiter? Im Verlauf der Geschichte wird sie nicht ein anderer Mensch, sondern vielmehr zu dem Menschen, der sie schon immer war, aber nicht sein konnte. Endlich traut sie sich, ihr Bedürfnisse laut auszusprechen und versteckt sich nicht länger hinter ihrem Mann, ihrem Beruf, den Erwartungen, die wirklich jeder an sie hat.
Doch auch in einem Luxushotel in Cornwall kommt sie nicht gänzlich umhin, eine Rolle zu spielen. Die der Freundin, der Trauzeugin, der Frau, die nicht zur Familie gehört und sich doch irgendwie zuhause fühlt.
Alles in allem handelt es sich bei "Wedding People" um einen tiefgründigen Roman, bei dem das Lesen einfach Spaß macht.
The Wedding People ist ein kluges, bewegendes und unterhaltsames Porträt einer Frau am Scheideweg. Alison Espach liefert mit großer Leichtigkeit einen Roman über Verlust, Selbstverwirklichung und die überraschenden Wege, auf denen wir zu uns selbst zurückfinden. Humorvoll, warmherzig, unverblümt — ideal für Leser:innen, die gerne über echte Menschen und flirrende Beziehungen eintauchen.
In „Wedding People“ führt uns die Autorin Alison Espach auf eine Reise nach Newport in Rhode Island. Wir lernen zwei Frauen kennen, deren Lebenswege sich an einem entscheidenden Punkt kreuzen. Phoebe Stone, eine Literaturprofessorin, steht nach zahllosen IVF-Behandlungen, einer Fehlgeburt und der Scheidung von ihrem Mann am Tiefpunkt ihres Lebens. Lila, die als „Brautzilla“ bekannt ist, hat neben der Organisation ihrer Traumhochzeit ebenfalls mit eigenen Problemen zu kämpfen, darunter der Verlust ihres kürzlich verstorbenen Vaters und die Herausforderungen, die ihre exzentrische, täglich trinkende Künstlermutter mit sich bringt.
„Wedding People“ ist eine humorvolle Satire, die Drama und Humor perfekt ausbalanciert – genau wie das Leben selbst! Es ist eines der besten Bücher des Jahres, das ihr nicht verpassen solltet. Die aufkeimende Freundschaft zwischen zwei völlig gegensätzlichen Frauen – der klugen, bissigen, selbstständigen Phoebe und der kontrollsüchtigen, perfektionistischen, leicht oberflächlichen Lila – wird ebenso meisterhaft erzählt wie die vielversprechenden Liebesgeschichten und die emotionalen Momente. Ich fand die Erzählung berührend und warmherzig, während der flüssige, leichte Schreibstil das Lesen zu einem Vergnügen macht. Die pointierten Beschreibungen lassen alles bildlich vor Augen erscheinen und machen es einfach, in die Handlung einzutauchen. Das ansprechende Cover des Buches passt perfekt zur sommerlichen Stimmung der Geschichte und zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Am besten genießt man die Geschichte mit dem Drink, den man „einem Urlaub aus der Tasse“ nennt.
Obwohl die Handlung an einigen Stellen etwas vorhersehbar ist, überrascht das Buch mit einer tiefgründigen Betrachtung von Verlust, Zufall und zwischenmenschlichen Bindungen. Oft fühlt es sich an, als ob vieles gleichzeitig passiert – die rasanten Dialoge an der Oberfläche, die Emotionen darunter und die Weisheit, die sich bei genauerem Hinsehen erschließt. Die eindringlichsten Bücher sind immer die, die den menschlichen Geist ansprechen – seinen unerschütterlichen Wunsch, zu bestehen, dazuzugehören, zu lieben und geliebt zu werden, und Sinn zu finden. Wenn man dabei noch eine Prise Humor einstreuen kann, umso besser. „Wedding People“ ist ein großartiges Beispiel dafür, besonders weil es lustig ist.
Es gibt keine bessere Medizin als das Subgenre der Buch-Literatur, in dem alles schrecklich beginnt und sich dann innerhalb weniger Seiten unwiderlegbar auflöst. Es ist erholsam, wie ein guter Haarschnitt oder ein perfekt gekochtes sieben Minuten Ei– es hält einen am Laufen.
Die Charaktere sind vielschichtig und liebenswert, und ich habe sie alle auf ihre eigene Art gemocht. Besonders Phoebe sticht hervor; ihre Ehrlichkeit und die Entwicklung, die sie im Verlauf der Geschichte durchmacht, machen sie zu einer faszinierenden Protagonistin. Sie ist keine gewöhnliche Buchfigur – sie ist real und mitreißend, schonungslos ehrlich und deprimierend ausdrucksstark. Sie hat den Mut, ihr früheres Leben hinter sich zu lassen, ohne zurückzublicken, und beschließt, den Schmerz abzutrennen, als wäre es etwas, das nicht mehr zu retten ist. Ich konnte mich besonders mit Phoebes Herausforderungen identifizieren, da ich selbst ähnliche Erfahrungen gemacht habe.“
Insgesamt ist „Wedding People“ nicht nur eine wunderbare unterhaltsame Sommerlektüre, sondern auch eine Einladung, sich mit den eigenen Ängsten und Hoffnungen auseinanderzusetzen. Die warmherzige Erzählweise und die Kraft der Begegnungen machen dieses Buch zu einem empfehlenswerten Werk für alle Frauen, die im Alltagstrott feststecken, ihre ehrliche Meinung nicht äußern oder die Bedürfnisse anderer an erste Stelle setzen. Dieses Buch richtet sich an Leserinnen, die humorvolle und gleichzeitig tiefgründige Geschichten über Frauenfreundschaften und persönliche Entwicklung schätzen.
Stephanie B, Rezensent*in
Wedding People von Alison Espach ist kein klassischer Feel-Good-Roman, wie Cover und Titel zunächst vermuten lassen. Vielmehr ist es ein überraschend introspektiver, manchmal sogar melancholischer Blick auf das Leben, die Liebe und die Frage, wie man weitermacht, wenn der eigene Plan plötzlich nicht mehr gilt.
Die Handlung setzt ein mit einer ungeplant bleibenden Hochzeitsgastin – ein wunderbarer erzählerischer Kniff, der Potenzial für Witz, Tiefe und emotionale Entwicklung bietet. Und Espach hat einen scharfen Blick für Zwischenmenschliches, das muss man ihr lassen. Ihr Stil ist klar, oft mit feiner Ironie durchzogen, und sie versteht es, kleine Gesten oder Beobachtungen so zu verdichten, dass sie ganze Welten eröffnen.
Ein Satz, der mir besonders in Erinnerung blieb:
„In der Gegenwart der Liebenden wurde meine eigene Geschichte plötzlich lautlos – wie ein Film, der ohne Ton weiterlief.“
Diese Zeile fängt viel von der Atmosphäre des Buches ein: das Gefühl, auf das Leben anderer zu blicken, während das eigene kurz stillzustehen scheint.
Trotzdem bleibt Wedding People nicht ohne Schwächen. Manche Dialoge wirken hölzern oder zu bemüht clever, und emotional bleibt die Geschichte stellenweise seltsam distanziert. Es ist, als wolle der Roman mehr fühlen, als er am Ende tatsächlich transportiert. Auch einige Nebenfiguren bleiben blass – vor allem dort, wo sie für die Entwicklung der Hauptfigur wichtig gewesen wären.
📚 Fazit:
Wedding People ist ein intelligenter, gut geschriebener Roman mit ungewöhnlicher Perspektive, feiner Beobachtungsgabe und einem klugen, realitätsnahen Zugang zu den großen Themen: Verlust, Liebe, Selbstfindung. Wer eine tiefgründige Geschichte mit leisem Witz sucht – und bereit ist, kleinere Längen zu verzeihen – wird hier fündig.
„Wedding People“ von Alison Espach entführt in ein ungewöhnliches Setting: Die geschiedene Englischprofessorin Phoebe Stone checkt in ein luxuriöses Hotel in Newport, Rhode Island, ein – nicht als Hochzeitsgast, sondern mit dem Plan, sich mit Schmerzmitteln das Leben zu nehmen. Doch sie begegnet der Braut Lila, die, überzeugt, ein Unglück würde ihre perfekt geplante Hochzeit ruinieren, alles versucht, Phoebe zum Bleiben zu bewegen.
Der Roman beginnt mit schroffem Humor und emotionaler Tiefe: Phoebe, gebeutelt von Scheidung, unerfülltem Kinderwunsch und Katzenverlust, stolpert in die Hochzeitsgesellschaft eines fremden Paares – und plötzlich ist sie Teil des Ereignisses. Tragikomische Szenen mit Kokoskissen und schrägen Hochzeitstraditionen lockern die ernsten Themen auf und verleihen der Geschichte ihre unnachahmliche Würze.
Im Verlauf des Wochenendes entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen Phoebe und Lila. Durch die Begegnung sieht Phoebe, was sie bisher verloren hat – aber auch, was sie wieder gewinnen könnte. Espachs Figuren sind stark gezeichnet: eigenwillige, verletzliche Menschen, deren Dialoge und Gedanken gleichermaßen witzig wie berührend sind.
Der Humor ist scharfkantig, bisweilen makaber – gerade genug, um die Schwere der Themen wie Depression, Trauer und Neubeginn auszugleichen. Trotzdem ist „Wedding People“ kein reines Komödienstück, sondern eine fein austarierte literarische Charakterstudie mit Tiefgang.
Hin und wieder stockt das Tempo – speziell in der mittleren Phase, wenn Rückblenden und Nebenplots die Handlung etwas verzögern. Dennoch sorgt der charismatische Figurenkosmos dafür, dass man dranbleiben will: Jede Nebenfigur fügt der Geschichte emotionale Nuance hinzu – sei es durch familiäre Konflikte oder komische Zwischenepisoden wie ein in Umlauf geratener Akt der Mutter der Braut.
Alles in allem ist „Wedding People“ ein Geschenk für Leserinnen und Leser, die gern zwischen Lachen und Weinen pendeln. Alison Espach erzählt mit scharfer Feder und warmem Herzen von Verlust, Selbstfindung und unerwarteter Verbundenheit. Ein Buch, das lange nachklingt – und das man nicht so leicht vergisst.
Ramona S, Rezensent*in
Wedding People von Alison Espach hat mich von Anfang an begeistert. Die Protagonistin ist sympathisch, glaubwürdig und angenehm geschrieben – man begleitet sie gern durch ihre Geschichte. Auch die Nebencharaktere sind liebevoll ausgearbeitet und tragen viel zur Atmosphäre des Buches bei.
Besonders positiv ist mir der Schreibstil aufgefallen: leicht, flüssig und stellenweise herrlich humorvoll. Trotz ernsterer Themen bleibt der Ton oft heiter und unterhaltsam, was die Lektüre angenehm macht, ohne oberflächlich zu wirken.
Die Handlung ist überzeugend konstruiert und bleibt nahbar und emotional nachvollziehbar. Die Mischung aus Witz, Gefühl und Lebensnähe hat mich vollkommen überzeugt.
Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, das ich mit 4 von 5 Sternen bewerte. Für alle, die Geschichten über das Leben, Beziehungen und unerwartete Wendungen mögen, ist Wedding People eine klare Empfehlung.
Eine Frau ist am Ende. Ihr Mann hat sie betrogen, sie will nur noch sterben. Also bucht sie sich in einem sündhaft teuren Hotel ein, für eine Nacht, um ihrem Leben dort ein Ende zu machen. Was sie nicht weiß: Der Rest des Hotels ist von einer Hochzeitsgesellschaft belegt, die dort sechs Tage lang feiern will. Nach und nach wird sie hineingezogen in einen Strudel aus Liebe, Verwirrung, Freundschaften und Familie. Ein Buch, das leicht daherkommt, dennoch aber einige wichtige Themen anspricht und für mich die perfekte Lektüre für den Strandurlaub wäre.
Rezensent*in 591494
Tiefgründige Philosopie
Eine Autorin die ich nicht kenne und ein Titel der tiefsinniges verspricht. Ebenso ein passendes Cover, hier wurde ich neugierig.
Was mich hier besonders überrascht hat: Es ist kein leichter Roman, kein flottes Lesen und vor allem ist es mal was ganz anderes.
Verzichte hier bewusst auf das Wiederholen des Klappentextes, hinter dem sich allerdings viel mehr verbirgt als es den Anschein hat.
Zu Beginn habe ich auf etwas gehofft dass mir Freude macht zu lesen und eine gewisse Leichtigkeit, trotz den Tiefganges, vermittelt. Weit gefehlt.
Die Reise auf die sich Phoepe begibt ist von Beginn an nicht einfach zu verstehen. Aber hier haben wir es mit einem besonderen Menschenschlag zu tun:
Äußerst gebildet, zu Depressionen neigend und vom Leben gezeichnet.
Was mir gefallen hat und damit die 4 Sterne mit einem Plus verdient hat:
Die Autorin ! Sie hat hier sehr viel Herzblut und Liebe in die Story reinbringen können. Mitunter stelle ich mir das nicht einfach vor, es würde mich irgendwie zermürben so ein Thema aufzugreifen. Darüber zu schreiben erfordert auch eine gute Nachforschung/Analyse
Arbeit. Dies zu erwähnen ist mir wichtiger als die Charaktere Beschreibung, denn es macht das ganze „lebendig“. Ihre Kreativität ist ebenso lobenswert.
Für alle die nach einem Buch mit viel Sinn und Verstand aber auch Humor suchen, ist dies die ideale Lektüre.
Fazit: Zum Mitfühlen und darüber Nachdenken – nichts für zwischendurch.
Leseempfehlung von mir.
Danke an NetGalley und dem Lübbe Verlag für das Leseexemplar. Dies hat meine Meinung hier in keiner Weise beeinflusst.
Meret L, Buchhändler*in
Wedding people von Alison Espach- ein Roman über das Leben, seine Wendungen und das Selbst. Schon lange hat mich mein Buch mehr so in den Bann gezogen!! Ich habe gelacht, mitgefühlt und wurde zum nachdenken gebracht. Es ist ein großartiges Buch, was zeigt wie wichtig es ist sein Leben so zu leben das man selbst glücklich wird und das die oberste Priorität ist. Ich habe jede Seite geliebt und werde es definitiv weiterempfehlen. Alison Espach schafft es ein so ernstes Thema (triggerwarunung beachten!) in einen Roman zu packen der trotzdem mit Humor gefüllt ist und Liebe.
Sabrina K, Lehrende*r
Phoebe checkt in einem schönen Hotel am Meer ein, ohne zu ahnen, dass der Rest des Hotels für eine Hochzeit gebucht ist. Als sie im Aufzug der Braut begegnet ist sie sehr ehrlich und erzählt Lila, dass sie gekommen ist, um sich umzubringen...
Diese Geschichte beginnt ziemlich deprimierend, wie ihr euch vorstellen könnt. Zerbrochene Lebensträume, gescheiterte Beziehung, das alles bringt Phoebe mit.
Zu Anfang habe ich befürchtet, es bleibt so, doch zum Glück nimmt der Roman eine Wendung und ich wurde regelrecht eingesaugt und konnte das Buch kaum noch weglegen. Man lernt gemeinsam mit Phoebe nach und nach die Hochzeitsgäste kennen mit all ihren großen und kleinen Macken und allem, was sie eben zu Menschen macht. Und im Zuge dessen lernt Phoebe auch sehr viel über sich.
Dies ist eine sehr kluge Geschichte über das nach vorne schauen. Darüber, wie unterschiedlich Menschen sein können, über Hoffnungen, Träume, Trauer. Und letztlich darüber, wie das Leben weitergeht, wenn wir es gar nicht erwarten und wie ein paar Tage den Unterschied zwischen einem neuen und einem alten Leben machen können.
Fazit: Man muss sich darauf einlassen können, dann ist dieses Buch unheimlich klug und für mich definitiv ein Highlight!
Buchhändler*in 1176457
Eigentlich hört es sich nach einem schlechten Witz an – treffen sich 2 Frauen im Fahrstuhl, eine im Begriff zu heiraten, eine im Begriff, Selbstmord zu begehen.
Natürlich kommt es ganz anders – aber so toll und leicht und doch mit Tiefgang geschrieben, das es ein absoluter Tipp für schöne Lesestunden ist.
„Wedding People“ hat mir, nach ein paar kleinen Schwierigkeiten beim Einstieg, echt gut gefallen. Der Schreibstil war am Anfang etwas ungewohnt und so stolperte ich Teils über die Sätze. Das legte sich jedoch nach den ersten Seiten und es wurde immer besser. Auch die ganzen Personen auseinander zu halten war für mich zu Beginn etwas schwer. Die Geschichte ist aber total gelungen. Ich liebe die Idee und den Verlauf. Ich finde die Entwicklungen der Persönlichkeiten total gelungen. Sie sind alle nachvollziehbar und haben einen großen Teil dieser Geschichte ausgemacht. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und von mir bekommt es eine Leseempfehlung.
Habt Ihr schon mal Schokoladenwein getrunken?
„Ich weiß, ich weiß, was du denkst“, sagt die Braut. „Wer um alles in der Welt trinkt Schokoladenwein?“ „Aber er ist besser, als man denkt“, sagt die Braut. „Die Deutschen lieben ihn offensichtlich.“
& mit diesem Zitat habe ich mich bereits auf Seite 20 in „Wedding People“ von Alison Espach verliebt. Dieses Buch ist definitiv anders und es hat mich auf eine Art und Weise berührt die ich niemals für möglich gehalten hätte…
Phoebe Stone checkt ordentlich herausgeputzt im Cornwall Inn ein, dort wird sie prompt für einen Hochzeitsgast gehalten. Doch eigentlich wollte Phoebe Ihrem Leben ein Ende setzen, dumm nur, dass die Braut das mit allen Mitteln verhindern will, den wer will schon eine Leiche in seiner Hochzeitswoche haben?
Phoebe lehrt Literatur an der Universität und ist unfassbar gebildet. Ehrlich, Sie weiß mit Ihren 38 Jahren Dinge, von denen ich mir wünschen würde sie zu wissen und springt dabei mühlos zwischen den Fachgebieten umher. Zu lesen wie gebrochen sie nach der Trennung ist, hat mir wahnsinnig weh getan, ich mag es ja überhaupt nicht wenn Frauen ihr Glück von einem Mann abhängig machen. Aber hier steckt so viel mehr dahinter und ganz ehrlich? Ich wäre so gerne ins Buch gekrabbelt um Phoebe einfach mal in den Arm zu nehmen.
Diese kuriose Beziehung, die Phoebe und Lila innerhalb kürzester Zeit zueinander aufgebaut haben, hat mich wirklich verwundert, die Frauen sind so unglaublich unterschiedlich, aber Ihre Entwicklung hat mir sehr gefallen. Auch das Ende der Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn ich diese Entwicklung der Geschichte nicht sehr realistisch finde.
Alles in allem ist es aber eine sehr spannende Geschichte die mich wirklich berührt hat!
Eine große Leseempfehlung, dieses Buch ist zurecht ein New York Times-Bestseller 🫶🏻
Celine S, Rezensent*in
Wedding People ist kein klassischer Hochzeitsroman, sondern eine eher ruhige und nachdenkliche Geschichte über Beziehungen, Verlust und die Frage, wie man seinen Platz im Leben findet. Die Hochzeit bildet zwar den Rahmen, im Mittelpunkt stehen aber die Menschen mit all ihren Unsicherheiten, Erwartungen und Sehnsüchten. Alison Espach zeigt die ganze chaotische Seite einer Hochzeitsgesellschaft, all das, was man an solchen Feiern manchmal zum Fremdschämen findet. Durch ihren Humor und die besonderen Blickwinkel wirkt das Ganze aber eher unterhaltsam als unangenehm.
Phoebe, die zufällig in die Hochzeitsgesellschaft gerät, war für mich eine spannende Protagonistin. Ihre Beobachtungen sind oft trocken und witzig, gleichzeitig aber auch ehrlich und nachdenklich. Dieser Mix aus Humor und ernsten Themen wie Trauer oder Selbstzweifeln hat die Geschichte für mich lebendig gemacht, ohne dass sie zu schwer wirkte.
Zwischendurch hatte die Geschichte für mich einige Längen, gerade in der Mitte, wenn sich vieles um die unzähligen Partys drehte. Trotzdem sind die Figuren so vielschichtig gezeichnet, dass ich drangeblieben bin und vor allem Phoebes Entwicklung gerne verfolgt habe.
Am Ende ist Wedding People eine ruhige, unaufgeregte Geschichte, die nicht von Spannung lebt, sondern von ihren Charakteren und den Fragen, die sie aufwirft. Kein absolutes Highlight, aber definitiv eine ungewöhnliche und lesenswerte Geschichte.
Melanie S, Rezensent*in
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Buch so verschlungen habe und richtig viel darüber nachgedacht habe. Phoebe will sich umbringen nach der Scheidung von ihrem Mann und fährt dafür in ein teures Hotel an der Atlantikküste - und gerät in eine Hochzeitsgesellschaft. Die Braut Lila will keinesfalls, dass Phoebe ihre Hochzeit durcheinander bringt - und so gerät Phoebe immer mehr in die Hochzeit hinein.
Von der ersten Seite an bin ich völlig gebannt und möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich fühle mit Phoebe mit - zumal ich mich auch etwas in ihrer akademischen Seite wiederentdecke. Denn ihr Exmann und sie arbeiten beide als Profs an der Uni. Zwischendurch denke ich, dass das Buch hervorsehbar wär, aber dann kommt es doch anders. Immer wieder gibt es eine Wendung, die ich nicht habe kommen sehen.
Ich habe mir noch nie so viel in einem Buch markiert (ich bin eigt in Romanen kein Annotator), so viele Stellen gaben mir etwas zum denken. Denn Phoebe lernt in der Woche, die wir mit ihr verbringen dürfen, so viel über sich und für sich einzustehen. Ich habe aber auch öfter herzlich gelacht. Nur das letzte Kapitel lässt mich etwas unbefriedigt zurück. Für mich endet es etwas zu früh und ich will wissen, was wäre wenn… Aber vermutlich ist das Leben so einfach. Man weiß eben nicht immer - oder sogar ziemlich selten -, was wäre wenn.
Und irgendwie fehlt mir jetzt etwas, wo ich das Buch nicht mehr lesen kann. So als ob einen der beste Freund oder die beste Freundin nach einer gemeinsamen Woche verlässt. Man freut sich über die wahnsinnig schöne Zeit, aber fühlt sich jetzt auch etwas allein.
Wedding People war ein unglaublich schönes Buch, mit vielen Emotionen und Humor, welches ich regelrecht nicht aus den Händen legen konnte! Jedoch sollte man sich unbedingt vorher die Triggerwarnungen anschauen, denn die Themen sind nicht ohne.
Phoebe will sich umbringen, das hat sie sich fest vorgenommen. Und wo kann man das besser machen als in dem schicken, überteuerten Hotel „Cornwall Inn“ am Meer? Womit sie aber nicht gerechnet hat, ist Lila, eine Braut, die in Phoebes Leben stolpert und alles auf den Kopf stellt. Das Leben hat nämlich viel mehr zu bieten, als sie dachte.
Die Gedanken der Protagonistin wirken am Anfang etwas wirr und man wird mitten in die Geschichte geworfen. Die Handlung entfaltet sich jedoch Stück für Stück und enthüllt Phoebes Vergangenheit mit ihrem Ex-Ehemann und ihrem Job an der Universität. Die Rückblenden zwischendurch haben Phoebe als Charakter geformt und zeigen uns auf, wie sie sich langsam, aber sicher von ihrem alten Ich loslöst. Auch Lila lernen wir besser durch ihre Gespräche mit Phoebe kennen, denn sie lässt sie schnell hinter ihre Fassade blicken. Zwischen ihnen entsteht in wenigen Tagen eine kuriose, aber wirklich schöne Freundschaft.
Es war total schön den beiden Frauen dabei zuzusehen, wie sie wachsen und sich ihren Problemen stellen. Wedding People ist eine wunderbare Geschichte, die aufzeigt, wie verschieden Menschen sein können und ein paar Tage das Leben komplett verändern.
Für mich war es ein absolutes Highlight! ♥
Zuordnung der Rezension bei Thalia:
Eine Hochzeit, die alles verändert
Jessie am 31.07.2025
Bewertungsnummer: 2554862
Eine Rezension auf Instagram (@chaessie.reads) folgt die Tage noch! :)
Rezensent*in 1834423
Ein Buch vom mutig sein, dem Überwinden von alten eingefahrenen Vorstellungen. Die Geschichte von zwei Frauen erzählt mit Charm und Witz. Auf einer Seite zum heulen auf der nächsten zum Lachen.
Selbst für Genrefremde berührend und zum mitfiebern.
Buchhändler*in 1235034
The Wedding People hat mich überrascht – auf eine sehr menschliche, humorvolle und tiefgründige Weise.
Espach gelingt es, eine Geschichte über Trauer, Neuanfänge und die Komik des Lebens zu erzählen ohne dabei ins Kitschige abzurutschen. Die Dialoge sind scharfzüngig, die Charaktere vielschichtig und die Atmosphäre lebendig. Es ist ein Roman, der sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt. Ein überraschend tiefgründiger Roman über das Leben, das uns immer wieder neue Chancen bietet, oft an den unerwartetsten Orten.
Bibliothekar*in 594952
Skurril und nachdenklich machend
Phoebe Stone ist 40, Literaturprofessorin und leidet, seit ihr Mann sie verlassen hat, unter Depressionen. Jetzt ist auch noch ihr Kater verstorben, und sie hat einfach genug. Um ihr Abtreten von dieser Welt spektakulärer zu gestalten als ihr Leben, mietet sie sich für ihren letzten Tag in einem Nobelhotel ein. Das ist eigentlich ausgebucht, weil dort eine High-Society-Hochzeit stattfindet, aber ein Buchungsfehler macht's möglich, dass Phoebe als einzige Außenseiterin dort absteigen kann. Prompt gerät sie "in die Fänge" der Braut und wird von ihr in die vorhochzeitlichen Aktivitäten einbezogen ...
Was wie eine klassische Verwechslungskomödie angelegt ist, entwickelt sich zu einem skurrilen, unglaublich amüsanten, aber nachdenklich machenden Roman. Phoebe lässt sich auf die Rolle, die ihr aufgedrückt wird, ein und lernt dabei eine Menge - über sich selbst, über Beziehungen zwischen Mann und Frau, Müttern und Töchtern - und die Leserin schmunzelt und staunt, nickt ... und überlegt. Indem die Autorin kleine Szenen aus dem Beziehungs-, Arbeits-, Lebensalltag ein wenig überspitzt nachzeichnet, bringt sie uns ins Grübeln. Wie die Figuren in dem Roman fangen auch wir an, nachzudenken über Dinge, die wir bisher als gegeben und unabänderbar gehalten haben. Was, wenn sie das nicht sind?
Trotz der gar nicht so einfachen Thematik liest sich der Roman leicht. Die Dialoge sind spritzig und geistreich, die Personen zum Teil ein wenig überspitzt gezeichnet. Zumindest die Haupt- und die wichtigen Nebenfiguren sind allerdings durch die Bank keineswegs eindimensional angelegt, sondern überraschen durch ihre Vielschichtigkeit und die Tiefe ihrer Gedankengänge.
Eine herrlich amüsante Lektüre, bei der man erst allmählich merkt, wie tiefgründig sie eigentlich ist.
Rezension zu Wedding People von Alison Espach – 4,5 Sterne
Alison Espachs Wedding People ist ein Roman wie ein fein gesponnenes Seidentuch – zart, elegant und durchzogen von Fäden dunkler Traurigkeit, ohne je ins Sentimentale abzugleiten. Es ist die Geschichte von Phoebe, einer Frau am Rande ihrer Existenz, die nicht etwa aus einem Impuls heraus, sondern mit kühler Entschlossenheit nach Newport reist – nicht, um zu feiern, sondern um Abschied zu nehmen. Doch das Leben, wie Espach es erzählt, ist ein launischer Regisseur: Statt stillen Rückzugs wartet eine extravagante Hochzeit auf Phoebe – und damit ein völlig absurdes, schillerndes Paralleluniversum.
Wedding People | ARC Rezension
Wedding People ♦ Alison Espach - Eine Rezension
Meinung
Von dem Moment an, in dem Phoebe das prunkvolle Cornwall Inn betritt – im grünen Seidenkleid, das ebenso fremd an ihr wirkt wie ihr eigenes Leben – nimmt die Geschichte eine ungeahnte Wendung. Man verwechselt sie mit einer Hochzeitsgästin, und sie lässt es geschehen. Diese Ausgangslage könnte leicht zur Vorlage für eine Klamotte oder eine romantische Komödie werden, doch Espach umschifft all diese Klippen mit bewundernswerter Leichtigkeit. Was sie stattdessen erzählt, ist ein melancholischer, zugleich hoffnungsvoller Roman über das Weiterleben, wenn man sich eigentlich längst davon verabschiedet hat.
Die Hochzeit, die Phoebe umgibt, ist ein kleines, absurdes Universum für sich. Zwischen Brautjungferndramen, grotesk inszenierten Fototerminen und champagnertrunkenen Ritualen entfaltet sich eine Welt, in der alles wie aus einer anderen Realität wirkt – und in der Phoebe sich doch seltsam aufgehoben fühlt. Die Braut, die sie zunächst nur am Rande wahrnimmt, wird bald zu einer zentralen Figur, zu einer unerwarteten Weggefährtin. Die Freundschaft, die sich zwischen den beiden entwickelt, ist einer der leisen Höhepunkte dieses Buches: vorsichtig, tastend, nie überdeutlich. Keine großen Gesten, keine übertriebenen Seelenenthüllungen – und gerade deshalb so glaubwürdig.
Was Wedding People auszeichnet, ist seine Balance: Der Ton ist oft komisch, stellenweise sogar skurril – und gleichzeitig von einer tiefen Melancholie durchdrungen. Phoebes innere Leere wird nie pathetisch geschildert, sondern in leisen Andeutungen, kleinen Gesten, in den Pausen zwischen den Dialogen. Es sind nicht die großen Ereignisse, die sie verändern, sondern die leisen Begegnungen, das absurde Mitmachen, das unfreiwillige Eintauchen in eine Welt, die so ganz anders ist als die ihre – und doch eine Art Rettung darstellt.
Beeindruckend ist auch, dass Espach konsequent auf das klassische Happy End verzichtet. Das Ende ist offen, ja, aber nicht unbefriedigend. Es ist vielmehr ehrlich – und spürbar getragen von der Erkenntnis, dass das Leben nicht in klaren Linien verläuft. Dass es manchmal reicht, nicht zu sterben, um wieder einen Anfang zu finden. Kein lauter Wandel, kein dramatischer Wendepunkt – sondern das stille Weitergehen.
Was Wedding People so besonders macht, ist seine atmosphärische Dichte und seine aufrichtige Emotionalität. Die Sprache ist klar, unaufgeregt, oft mit trockenem Humor durchzogen – nie kitschig, nie bemüht literarisch. Und das ist genau das, was diesem Roman seinen Sog verleiht. Er erzählt von Schmerz und Sinnsuche, ohne große Worte – und bleibt gerade deshalb im Herzen haften.
Fazit
Wedding People ist ein stilles, kluges Buch über das Leben nach dem Tiefpunkt. Es ist tragisch, komisch, wunderschön geschrieben – und es hinterlässt einen Hauch von Hoffnung, der lange nachhallt. Nur eine Spur mehr Tiefe bei den Nebenfiguren hätte ich mir gewünscht – deshalb ein halber Stern Abzug. Aber insgesamt: unbedingt lesen!
In "Wedding People" schickt Alison Espach Phoebe Stone ins abgelegene Cornwall Inn, wo sie eigentlich ihr Leben beenden will. Doch dort trifft sie auf eine Hochzeitsgesellschaft – die Braut hat das ganze Hotel für eine Woche exklusiv gebucht. Durch einen Buchungsfehler bekommt Phoebe trotzdem ein Zimmer, und zwar das schönste im Haus. Statt dem erhofften Rückzug wird sie so unerwartet Teil dieser teils skurrilen, vielschichtigen Gesellschaft.
Der Roman erzählt aus einer eher distanzierten Perspektive, fängt aber Phoebes Gedanken und Gefühle sehr einfühlsam ein. Sie wirkt dabei gleichzeitig sarkastisch, melancholisch und verletzlich – eine Figur, die mir noch lange im Kopf geblieben ist.
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir ein Begriff aus einem kurzen Gespräch: „mäandernde Geschichten“. Für mich bringt das diesen Roman perfekt auf den Punkt. Wedding People folgt keiner straffen Handlung, sondern nimmt sich Zeit für Umwege, Abschweifungen und stille, aber auch laute Momente. Das schafft eine ganz besondere Atmosphäre, auch wenn es an ein oder zwei Stellen Längen gibt.
Das ist keine klassische Hochzeitsgeschichte, sondern eine leise und zugleich laute, melancholisch-humorvolle Auseinandersetzung mit Lebensmüdigkeit, Einsamkeit, Fremdheit – und der überraschenden Nähe, die Menschen zueinander finden können. Ein großartiges Buch – vielschichtig, atmosphärisch und überraschend komisch.
Anette K, Buchhändler*in
Von Anfang an hab ich mit Phoebe sympathisiert.
Eine Frau, die so voller Emotionen ist und tief entschlossen, sich umzubringen.
Ihre Bekanntschaft zu Lila entwickelt schnell eine eigene Dynamik und die zwei könnten unterschiedlicher nicht sein.
Wedding people ist ein ganz besonderes Buch - mit einer ganz besonderen Sprache , danke für's mit Hineinnehmen..
Ich kann das Buch sehr empfehlen und hatte sehr viel Freude daran.
✨ REZENSION zu „The Wedding People“ von Alison Espach, übersetzt von Verena Ludorff
⚠️ Triggerwarnung: in diesem Buch geht es u. a. um Depressionen, Suizidgedanken und einen Suizidversuch, Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit, Scheidung und Verlust (eines Haustieres)
📖 Inhalt (spoilerfrei): nach einem sehr schmerzhaften Kapitel in ihrem Leben fährt Phoebe allein in ein elegantes Hotel in Newport. In ihrem Koffer befinden sich die Medikamente ihres verstorbene Katers, mit welchen sie plant, sich das Leben zu nehmen. Doch im Hotel angekommen findet sie sich inmitten einer Hochzeitsgesellschaft wieder und wird in die Feierlichkeiten verwickelt.
✒️ Besonderheiten: der Roman ist sehr feinfühlig und mit einer sprachlichen Leichtigkeit erzählt, die heiter wirkt, obwohl der Stoff tieftraurig und komplex ist. Fragmentarisch wird aus Phoebes Perspektive mit Rückblicken und inneren Monologen gearbeitet, die sehr gut in die Haupthandlung eingewoben sind. Phoebe ist eine der rundesten und glaubwürdigsten Protagonistinnen, die ich seit Langem gelesen habe. Ihre Perfektion, ihr innerer Rückzug, ihr übersteigerter Anspruch an sich selbst, das Aufschieben von Entscheidungen, das Zögern und Reflektieren; all das machte sie für mich extrem nachvollziehbar. Ihre Sprache war manchmal wunderbar salopp, das machte sie für mich umso authentischer.
💡 Fazit: ich hatte ja keine Ahnung, was mich erwartet! Das Buch hat mich schon nach wenigen Seiten komplett mitgerissen. Ich konnte mich so gut mit Phoebe und ihrer Trauer identifizieren. Der feine Humor, die zarten Begegnungen, die leisen Wendepunkte haben mich tief berührt; für mich war dieses Buch ein echtes Geschenk. Ein Roman über den leisen Weg zurück ins Leben.
5|5 ⭐️
Wedding People ist ein stiller, aber eindringlicher Roman, der sich Zeit nimmt – für seine Figuren, für seine Sprache und für das, was zwischen den Zeilen passiert. Ideal für Leserinnen und Leser, die sich für feinfühlige Gegenwartsliteratur interessieren und Bücher mögen, die leise, aber lange nachhallen.
Anastasia K, Rezensent*in
Was für ein Buch! The Wedding People ist wie ein gut gemixter Cocktail aus bittersüßer Lebenskrise, schrägem Hochzeitschaos und ganz viel Herz. So traurig die Ausgangssituation ist – eine Frau am Rande ihres Lebens, im wahrsten Sinne des Wortes – so humorvoll, ehrlich und herzerwärmend entwickelt sich diese Geschichte.
Phoebe Stone ist keine Heldin, sondern eine Frau wie viele von uns: müde, überfordert, emotional ausgelaugt. Gerade verlassen, vom Leben überrollt, landet sie mit nichts als einem grünen Kleid und goldenen High Heels in einem Luxushotel – und will eigentlich nur eins: gehen. Für immer. Doch dann trifft sie auf Lila, die perfekte Braut mit perfektem Plan – und einem Herzen, das nicht ganz so perfekt schlägt.
Was folgt, ist eine absurde, berührende, witzige Woche in Cornwall Inn, wo Hochzeitsgäste ihre eigenen Sorgen mitbringen und Phoebe plötzlich zur Seelsorgerin wider Willen wird. Sie hört zu, gibt Ratschläge, mischt sich ein – und merkt, dass sie vielleicht doch nicht fertig ist mit der Welt. Dass da noch was geht.
Espach schafft es, den Leser gleichzeitig zum Lachen und Weinen zu bringen. Die Dialoge sprühen vor Ironie, Witz und manchmal erschreckender Ehrlichkeit. Die Nebenfiguren (mit so einigen lustigen Spitznamen) sind so liebevoll und interessant gezeichnet, dass man sie nie wieder vergisst.
The Wedding People ist für alle, die sich schon mal gefragt haben, ob das Leben noch was zu bieten hat, wenn alles in sich zusammenfällt. Für alle, die glauben, es sei zu spät für Neuanfänge. Und für alle, die schwarzen Humor, emotionale Tiefe und liebenswert-schräge Figuren lieben.
Charmant, scharfzüngig und berührend – ein Roman, der Mut macht, ohne kitschig zu sein. Für mich ganz klar: eine der bewegendsten, witzigsten Geschichten des Jahres.
Julia S, Bibliothekar*in
Ein tiefsinniger Roman, der sich gut lesen lässt. Sehr sympathisch ist, dass die Protagonistin eine Frau um die 40 Jahre ist. Der Plott ist nicht langweilig und das Thema bzw. die Themen trotz der Schwere positiv und leicht rüber kommen.
Luis M, Buchhändler*in
Ein kluger, tiefsinniger Roman über das Chaos, das Trauer und Liebe anrichten können. Über die Absurdität von Hochzeiten als Bühne für genau beides. Alison Espach gelingt es, Humor und Schmerz so fein zu verweben, dass man beim Lesen oft nicht weiß, ob man lachen oder schlucken soll. Die Figuren sind eigenwillig, lebendig und voller Widersprüche, was sie umso glaubwürdiger macht. Familiengeschichte mit Ironie und ehrlichen Gefühl mg wird Wedding People verschlingen.
Melanie S, Rezensent*in
„Es hat keinen Sinn, am Leben zu bleiben, wenn man danach gleich
wieder mit den Sachen anfängt, wegen denen man sterben wollte.“
Dieses Buch war mein Highlight im Juli. Die Geschichte ist so klug und klar geschrieben. Mit jedem Satz eröffnet sich ein neuer Blickwinkel. Alles fällt an seinen Platz. Schatten lichten sich und am Ende bleibt Hoffnung und Verständnis.
Grandios geschrieben und dabei auch noch unterhaltsam. Nur der Faible für Schokoladenwein ist für mich nicht nachvollziehbar aber den musste ich ja zum Glück nicht trinken um die Geschichte zu genießen.
„Ich meine nur, dass eine Geschichte nicht nur wegen ihres Ausgangs schön sein kann, sondern auch, weil sie schön geschrieben ist.“
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1795539
Was für eine originelle Idee!
Die Ausgangssituation war überraschend wie einmalig und hat mich sofort gefesselt! Ich wollte unbedingt wissen, wie Phoebes Geschichte im Luxushotel unter fremden Feiernden endet!
Zwischendurch gab es einige Längen, aber die durchaus weisen Sätze zum Leben, der Ehe, dem Alleinsein, der Zukunft waren es wert.
Das Ende ist offen, das sollte man mögen.
3,5 von 5 Sternen.
Buchhändler*in 810954
"Wedding people" von Alison Espach hat mich sofort gefesselt. Zugleich witzig, abber auch sehr berührend wird erzählt, wie sich das Leben von zwei Frauen im Laufe einer pompösen Hochzeitswoche verändert.
Phoebe, nach einer sehr schmerzhaften Scheidung am absoluten Tiefpunkt ihres Lebens und mit Plänen, die für die Braut, Lila, die dass Luxushotel für ihre Hochzeit reserviert hat, ganz und gar nicht gefallen.
Es entwickelt sich eine kurzweilige, mit schafem Witz und sehr amüsanten Dialogen erzählte Geschichte.
Ich habe das Buch verschlungen.
In "Wedding People" steht Phoebe nach einer Trennung am Scheideweg. Um neu anzufangen, reist sie nach Rhode Island und gerät dort in eine turbulente Luxushochzeit. Statt Ruhe zu finden, wird sie unerwartet in das Chaos der Feierlichkeiten hineingezogen.
Der Roman ist eine unterhaltsame und tiefsinnige Geschichte über Neuanfänge. Die Protagonistin durchläuft eine faszinierende Entwicklung von der verunsicherten Akademikerin zur selbstbewussten Beraterin. Alison Espach schafft eine liebevolle und humorvolle Atmosphäre, die trotz des Glamours zeigt, dass auch in der schicksten Welt nicht alles perfekt ist. Ein Buch mit hohem Unterhaltungswert, das Hoffnung schenkt.
M C, Buchhändler*in
Nach einem etwas zähen Start war ich schon kurz davor, die Lektüre abzubrechen. Zum Glück bin ich dranggeblieben, denn das Buch hat mir im weiteren Verlauf großen Spaß bereitet. Allein die aberwitzige Idee mit dem geplanten und nicht ausgeführten Selbstmord verhilft der Handlung zu unerwarteten Entwicklungen, die Protagonisten sind erfrischend schräg und doch so menschlich. Die Hauptperson Phoebe empfindet nach dem "Überleben" eine solche Freiheit, dass sie sich einfach nach ihrem eigenen Geschmack zu leben traut. Trotz des schweren Themas charmante und intelligente Unterhaltung!
Maria H, Rezensent*in
Wedding People
Eigentlich hatte ich bei dem Titel eine ganz andere Geschichte erwartet. Doch dann hat das Buch mich positiv überrascht.
Die Geschichte handelt von Phoebe, die in ein Hotel reist, um sich dort das Leben zu nehmen. Im Hotel stellt sie fest, dass dort eine Hochzeitsgesellschaft ist und sie die einige Person ist, die nicht zur Gesellschaft gehört. Dann trifft sie auf die Braut und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Die Geschichte entwickelt sich von einer traurigen zu einer lebensfrohen. Mir hat auch der sehr schöne Schreibstil gut gefallen.
Rezensent*in 651779
Phoebes Mann hat sie verlassen, ihr Kater ist tot, ihr Uni-Job im akademischen Universum zweitklassig und mit fast vierzig sieht sie keine rechte Zukunftsperspektive. Also beschließt Phoebe einen Schlussstrich zu ziehen und reist dazu in ihr Sehnsuchtshotel: das traumhafte schöne Cornwall Inn in Newport, Rhode Island. Dort angekommen wird sie in den absurd übertriebenen Hochzeitstrubel der reichen Erbin Lila hineingezogen und das, was ein Ende sein sollte, wird zum Neuanfang.
„Wedding People“ ist ein großartig unterhaltendes, dabei aber erstaunlich tiefsinniges und tiefgründiges Buch über neue Chancen und das Unerwartete im Leben, das entstehen kann, wenn man sich einfach darauf einlässt. Die Protagonistin Phoebe macht im Laufe des Romans eine faszinierende Entwicklung durch: von der verunsicherten und mit Selbstzweifeln behafteten Unidozentin wird sie zur gefragten und selbstsicheren Beraterin und Freundin, die so einige weise Ratschläge auf Lager hat. Phoebe ist dabei eine ausgezeichnet konzipierte Figur, deren beruflicher Hintergrund absolut authentisch dargestellt wird: der akademische Elfenbeinturm, die Art und Weise, wie Literatur ihr Leben bestimmt und durchdringt, das Gefühl sich mit schönen Nebensächlichkeiten zu befassen, die keinen interessieren und gleichzeitig die Wertschätzung, die ihr aufgrund ihres Status von unifernen Personen entgegengebracht wird – all das ist auf den Punkt geschildert und vollkommen stimmig. Phoebe ist liebenswert und ihre Auseinandersetzung mit sich selbst und in dem für sie völlig neuen Personengeflecht zu verfolgen, ist überaus abwechslungsreich und amüsant. Alison Espach gelingt es mühelos, den Leser zum Mitleiden, Mitfiebern und Mithoffen zu verleiten, was vor allem auch daran liegt, dass auch die anderen Figuren überaus sympathisch sind und der Roman selbst den untreuen Ehemann mit einem gewissen Maß an Empathie betrachtet.
Dazu spielt sich das ganze Hochzeitstheater vor der wunderschönen Küstenkulisse Neuenglands ab und macht so den Roman zu einem geeigneten Sommerbegleiter. Segeln, Cabrio fahren, Cocktailempfang – alles im schicken Setting eines mondänen Hotels bietet ausreichendes Glamourfeeling, das aber auf absurd-witzige Weise mit den alltäglichen Nichtigkeiten und großen und kleinen Problemen der Figuren kontrastiert und mit der Idee aufräumt, dass auch wenn alles sehr schick aussieht, längst nicht alles perfekt ist.
An dem Roman gibt es hinsichtlich Konzeption, Figuren und Aussagekraft nicht viel zu kritisieren, befremdlich fand ich von Zeit zu Zeit lediglich den Erzählstil. Denn oftmals wirkt es so, als verliere die Autorin die Lust an ihren eigentlich immer gut getimten und lebensechten Dialogen. Dann kommt es vor, dass diese einfach abgebrochen werden und der Rest des Gesprächs in einem Satz indirekter Rede zusammengefasst wird. Das habe ich so bisher noch nie gelesen und fand es unschön und recht störend. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass die Dialoge zu Ende geführt würden.
Insgesamt bietet „Wedding People“ aber tiefgründige und hoffnungsfrohe Lesestunden mit hohem Unterhaltungswert. Eine Lektüre im sommerleichten Gewand, die gehaltvoller, witziger und trauriger ist, als man im ersten Moment vermutet.
Ich habe lange darüber nachgedacht ob und wenn ja wie ich dieses buch bewerte. Als ich das Buch angefangen habe, war ich noch voller guter Dinge und war gespannt was das Buch im petto hat. Zuvor hatte ich eigentlich nur positives über Wedding People gehört und dachte mir, dass ich es dann auch lesen muss. Dazu finde ich das Cover wirklich schön.
Die ersten ca 20% habe ich so weggelesen aber danach kam ich ins Stocken. Derzeit bin ich bei 53% und es sieht stark danach aus, dass ich das Buch abbrechen werde. Jedes Mal wenn ich das Buch zur Hand nehme, lese ich ein-zwei Seiten und habe gar keine Motivation irgendetwas zu lesen. Zu letzt habe ich eine Woche Pause von dem Buch genommen und kaum hatte ich es wieder in der Hand, hat mich jede Motivation zu lesen verlassen.
Das Buch beginnt mit Phoebe, die sich in einem teuren Hotel umbringen will, weil alles in ihrem Leben schief läuft. Ihr Mann hat sie für eine andere, jüngere, verlassen und dazu fällt es ihr schwer einen neuen Job an der Universität zu finden. Es läuft halt alles schief und der einzige Ausweg ist es sich umzubringen. Das denkt Phoebe, bis sie in dem Hotel die junge Braut Lila kennenlernt.
Es wird davon gesprochen, dass Wedding People “absurd komisch” und “tief berührend” ist. Die ersten 53% fand ich weder komisch, noch berührend. Wahrscheinlich kommen die großen rührenden Szenen erst kurz vorm Schluss und vielleicht werde ich das auch noch herausfinden.
Am Anfang stand ich Phoebe gegenüber neutral. Ich hatte keine richtige Meinung zu ihr aber mit dem Lauf der Geschichte fand ich sie nur noch anstrengend. Es kam mir so vor, als würde sie in ihrer Welt leben und ihre Meinung ist die einzige die zählt.
Die Story an sich klang spannend und ist sie auch. der Schreibstil ist jedoch gar nichts für mich. Immer wieder gab es Szenen aus Phoebes Vergangenheit, welche mich jedes Mal aus dem Lesefluss gerissen haben. Meistens kamen sie ohne Vorwarnung.
Ich hoffe dass ich das Buch in der Zukunft zu Ende lesen werde und möglicherweise meine Bewertung noch ein Mal überdenken werde.
Ich möchte mich dennoch bei NetGalley und Bastei Lübbe für dieses Leseexemplar bedanken!
Rezensent*in 1707727
"Wedding People" ist ein Roman, der von den unvorhersehbaren Wegen erzählt, die das Leben nehmen kann, und wie die Menschen ihr Bestes geben, um damit zurechtzukommen.
Das Buch war irgendwie irre, super Anfang, zwischendurch wollte ich es mehrfach aus der Hand legen, aber trotzdem hat es mich gefesselt und dann am Ende wieder eine 180° Wendung.
Rezensent*in 400265
Wedding People ist ein Buch, bei dem mich tatsächlich das Cover in einer Buchhandlung angezogen hätte. Ich gehe sonst weniger auf Cover ein, aber dieses finde ich wirklich toll. Zum Glück hatte ich aber auch schon über diverse andere Plattformen etwas über dieses Buch aufgeschnappt, so dass ich den Inhalt etwas einordnen konnte. Der Klappentext ist sehr vage, was mich etwas stört, bei dem ich aber auch nicht weiß, wie man diesen anders hätte schreiben können ohne zu viel zu spoilern.
Das Buch ist traurig und behandelt durchaus schwere Themen, hat dabei aber nicht dieselbe Melancholie oder Ergriffenheit, wie es andere Bücher in mir hervorgerufen haben. Schon auf den ersten 50 Seiten bekommt man als Leser:in einen groben Umriss von Phoebes Leidensweg: Depression, unerfüllter Kinderwunsch und Suizidgedanken. Mich wundert es stark, dass der Verlag keinerlei Triggerwarnungen abgedruckt hat und ich finde es echt befremdlich, dass auf der Verlagswebsite noch mit "absurd komisch und tief berührend" geworben wird. Irgendwie ist das Buch komplex und simpel zugleich und ja, es ist durchaus sehr humorvoll an einigen Stellen. Ich störe mich auch eigentlich nur an der Art des Verlags als am Inhalt des Buches. Denn diesen fand das wirklich mal schön. Es war eine Geschichte, der ich unheimlich gerne gefolgt bin. Das Buch konnte ich nur schwer pausieren und hatte es innerhalb von zwei Tage einfach inhaliert.
Phoebe ist dabei noch nicht mal die sympathischste Protagonistin, aber ich konnte wirklich gut mit ihr mitfühlen und mitleiden.
Leider waren die Nebencharaktere mir etwas zu flach. Das lag vermutlich auch an der Fülle der Nebencharaktere - auf Hochzeiten sind ja auch häufig viele Personen - aber irgendwie wirkten diese, Lila vielleicht mal ausgenommen, schon wie Abziehbilder ohne wirklichen Tiefgang. Und das, obwohl das Buch im Deutschen fast 500 Seiten hat - ich frage mich jetzt im Nachhinein wirklich sehr, wofür diese genutzt wurden.
Unschön fand ich wirklich die Erzählform im Präsens. Ich bevorzuge einen Stil im Präteritum doch sehr und musste mich echt stark daran gewöhnen. Vielleicht sollte durch den Präsens mehr Nähe zur Handlung geschaffen werden, das ging bei mir nur leider nach hinten los.
Alles in allem mochte ich das Buch gerne, ich würde auf jeden Fall noch mehr von Alison Espach lesen, hatte aber kleinere Stolpersteine weswegen es auf 3.5, hier abgerundet auf 3, hinausläuft.
Alicia L, Rezensent*in
In Wedding People begleiten wir Phoebe in ihrem besten Kleid in ein Luxushotel nach Cornwell. Der Grund? Phoebe glaubt am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen zu sein und möchte dieses beenden.
Im Hotel trifft Phoebe aber vollkommen überrascht auf eine Hochzeitsgesellschaft und auf Lila, die Braut, die die perfekte Hochzeitswoche geplant hat.
Das erste Viertel des Buches ist durch viele Zeitsprünge in Phoebes Leben geprägt. Hier werden einige schwere Themen angesprochen, für die ich mir tatsächlich eine Triggerwarnung gewünscht hätte.
Im weiteren Verlauf wird die Geschichte zunehmend leichter und man lernt einige, weitere Personen der Hochzeitsgesellschaft besser kennen. So auch den Bräutigam und seine Tochter Juice, die ihre eigenen Themen mitbringt.
"The Wedding People" ist ein Roman über Depressionen, falsche Erwartungen und die heilende Kraft unerwarteter Begegnungen. Dabei überzeugt es mit Tiefgründigkeit und ganz viel Gefühl.
Wow! Ein wirklich tolles Buch!
Zuerst war ich mir unsicher, da "Wedding People" meinem Genre an Büchern eher nicht entspricht. Aber da es von vielen Leuten in meinem Umfeld empfohlen wurde, musste ich es schlussendlich lesen.
Und zu Recht!
Die Geschichte um Phoebe und Lila, ihre ganze Hochzeitsgesellschaft und das Familienchaos haben mich nach einigen Seiten sofort in ihren Bann gezogen. Wer kennt es denn nicht, in einer großen Familie gibt es oft viele Streiterein oder Uneinigkeiten.
Ich konnte mich zu Beginn nicht wirklich mit Phoebe anfreunden und kam schwer in das Buch rein, aber nach einigen Seiten hatte es mich gepackt. Ihre Entwicklung im Laufe des Buches hingegen fand ich authentisch und konnte mich sehr in sie hineinfühlen.
Lila hingegen war mir mit ihrer direkten und quirligen Art sofort sympathisch. Auch, dass sie ihre Art und Weise im Laufe des Buches nicht verliert und trotz aller Übergriffigkeiten Phoebe gegenüber, weiterhin sehr liebenswert erscheint hat mir gefallen.
Das Hotelsetting hat mir ebenfalls sehr zugesagt und ich habe mir direkt gewünscht dort auch mal eine Woche verbringen zu können. Direkt am Atlantik in einem süßen Küstendörfchen.
Insgesamt hat mich die ganze Geschichte und die Beziehungen der Protagonisten untereinander sehr abgeholt und ich kann das Buch jedem weiter empfehlen, der an lustigen Selbsfindungsgeschichten und lebensbejahenden Romanen interessiert ist. Es dreht sich um wichtige Lebensentscheidungen und die Akzeptanz das Leben, welches man sich vorgestellt hatte hinter sich zu lassen und trotzdem glücklich zu sein. Das Buch hat mir gezeigt, dass das Leben mit allen Entscheidungen die man zu treffen hat auch lebenswert sein kann. Auch wenn man nicht den üblichen Weg eingeschlagen hat.
Phoebe Stone will nicht mehr. Ihr Mann hat sie verlassen, ihr Job frustet sie und sie kommt alleine nicht klar.
Eigentlich hatte sie das „Cornwall Inn“ ausgesucht, um einen Luxusurlaub mit ihrem Mann zu verbringen, doch der hat andere Dinge im Kopf; genauer gesagt, ihre beste Freundin…
Sie zieht also das beste Kleid an, das sie hat, ein grünes Seidenkleid, zwängt sich in goldene High Heels und reist spontan in besagtes Hotel um ein letztes Mal etwas Luxus zu genießen, bevor? Tja, ihre Pläne verrate ich nicht und die geraten sowieso erst einmal in den Hintergrund, denn im Hotel begegnet sie Lila Lancaster und die hat das gesamte Hotel für ihre Hochzeitsgäste gemietet. Jede Minute der Hochzeit ist geplant und Lila ist fest entschlossen, dass niemand diese Planung durchkreuzen darf.
Sehr schnell wird Phoebe in das Geschehen hineingezogen und ist plötzlich ein gefragtes Mitglied der Hochzeitsgesellschaft…
Klingt brav und langweilig? Ist es aber nicht! Ich müsste zu viel spoilern um zu erklären, was diesen Sommer-Roman so lesenswert macht. Eines kann ich aber verraten, man freut sich beim Lesen auf die nächsten Seiten, taucht ein in ein Luxusressort, lernt ungewöhnliche Menschen kennen und irgendwann erkennt man, dass Phoebe so viel mehr aus ihrem Leben machen könnte, als sie es bisher getan hat.
Mir hat der leise Humor sehr gut gefallen, es hat Spaß gemacht, Phoebe auf ihrem Weg zu begleiten. Ich habe mit ihr gelitten, gebangt, gelacht und die anderen Hochzeitsgäste durch ihre Augen und mit ihrem Humor gesehen. Dieser Roman macht einfach Spaß und tut gut.
Charlotte K, Rezensent*in
Phoebe bucht sich für eine Nacht ein Zimmer in ihrem Traumhotel, um dort ihr Leben zu beenden. Sie hat alles geplant: Das Wann, das Wo und das Wie. Was sie allerdings nicht eingeplant hat, ist, die Hochzeit, für die das Hotel bis auf ihr Zimmer restlos ausgebucht ist. Ganz zu schweigen von einer sturen Braut...
Man taucht direkt in Phoebes Welt ein und auch, wenn man sie nicht immer nachvollziehen kann, ist sie ein liebevoller Charakter zum gern haben. Ihre Gedankenwelt enthält viele Vergleiche, Metaphern und andere Ausschmückungen, bei denen mir manchmal erstaunt der Mund aufstand, weil sie überhaupt nicht naheliegend waren und das war genial! Das Buch wirkte einfach so authentisch! Die ganze Geschichte ist so chaotisch und doch verliert man nie den Überblick und muss regelmäßig herzhaft lachen. Das perfekte Buch für de Sommerurlaub!
wenn das Schicksal Fahrt aufnimmt
Wie skurril ist bitte die Ausgangssituation für diese Geschichte? Eine Hochzeitswoche (btw WTF?!) und ein geplanter Suizid am selben Ort, zur selben Zeit. Und zwei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten- vom Schicksal zusammengeführt. Ich liebe sowas ja. Die bitterböse Situationskomik dieses Szenarios gefällt mir wirklich sehr.
An Phoebes Schicksal hatte ich ehrlich zu knabbern, irgendwie hat mich die ganze Tragik ihrer Situation total mitgenommen, obwohl sie damit ja kein Ausnahmefall ist. Aber in meinen Augen war sie eine besonders traurige Gestalt. Ihre Charakterentwicklung habe ich daher mit besonderer Spannung verfolgt, da ich einfach nicht wahrhaben wollte, dass sie dem feigen Betrug ihres Mannes so viel Macht über sich selbst einräumt.
Und Lila? In was für einer verdreht extravaganten Welt lebt die denn? Muss sagen, dass ich sie über weite Strecken der Handlung irgendwie unnahbar und dadurch auch unsympathisch fand. Aber vermutlich auch einfach, weil es an ihr nichts gab, womit ich mich selbst identifizieren konnte.
Generell finde ich die Story super chaotisch und bin mir irgendwie nicht sicher, ob ich das manchmal zu gewollt und gestellt empfunden habe. Gleichzeitig ist der Unterhaltswert dadurch natürlich sehr hoch. Die Storyline war fast schon ein bisschen zu vorhersehbar und das Ende hat mich nicht so 100% abgeholt, auch wenn ich dankbar war, dass es kein verklärtes rosarotes Happy End gab.
Hatte viel schönes, hat gut unterhalten und ließ sich locker lesen. Fands gut, war für mich ein schöner Urlaubs-Read, der schon auch Laune macht.
Ich geb’s zu: Am Anfang hatte ich Mühe, richtig reinzukommen und kann nicht mal genau sagen, woran es lag. Vielleicht, weil alles so ungewöhnlich erzählt ist, vielleicht, weil man erst mal verstehen muss, wie diese Geschichte funktioniert.
Aber dann hat mich das Buch komplett gepackt. Der sarkastische, trockene Humor ist genau mein Ding. Ich musste richtig oft lachen, manchmal sogar in Momenten, die eigentlich traurig waren. Diese Art von Humor, die das Leben nicht schönredet, sondern ehrlich, schräg und manchmal ein bisschen verrückt zeigt.
Was mir besonders gefallen hat: Es ist kein klassischer Liebesroman. Keine vorhersehbare Romantik, kein glitzerndes Hochzeitsdrama und trotzdem so viel Gefühl. Die Szenen sind teilweise total absurd, aber nie albern. Dahinter steckt viel mehr: Fragen nach Familie, Selbstbestimmung, alten Wunden und neuen Wegen.
Kurz gesagt: Wedding People ist ein Buch, das einen zum Lachen bringt, zum Nachdenken einlädt und trotzdem leicht bleibt. Es ist schräg, klug, irgendwie anders und gerade deshalb so lesenswert.
Rezensent*in 1674964
Ich habe dieses Buch quasi verschlungen – nicht, weil es fluffig und schnelllebig ist, sondern weil es mich kontinuierlich überrascht und gleichzeitig mit seiner Leichtigkeit hält. Am Anfang sitzt man mit Phoebe im prunkvollen Cornwall Inn – sie im grünen Seidenkleid, ohne Absicht, zu feiern. Stattdessen ist sie am Tiefpunkt ihres Lebens und will sich ein letztes Mal etwas Schönes gönnen. Und dann nimmt das Hotel eine Wendung: statt Traurigkeit gibt’s Chaos, weil sie der Braut in die Quere kommt… und plötzlich gilt: zwei Frauen, zwei Pläne und eine Woche, die alles durcheinanderbringt.
Ich liebe, wie das Buch Emotion und Humor balanciert. Es ist witzig, ohne albern zu sein, hat Tiefgang, ohne beschwert zu wirken. Die Figuren – besonders Phoebe und Lila – tragen keine Masken, aber auch keine Schilder, auf denen „tiefgründig“ steht. Phoebe, die kluge, sarkastische Außenstehenden, bleibt immer sie selbst – und gerade deswegen wünscht man sich sie als Freundin. Lila, die kontrollsüchtige Braut, entpuppt sich nach und nach als facettenreich und verletzlich – mit einer guten Portion Authentizität.
Der Stil ist leichtfüßig, manchmal satirisch, und doch spürt man die Schwere, wenn Themen wie Verlust, Neuanfang und psychische Gesundheit leise mitschwingen. Ich habe oft laut gelacht, dabei aber auch innehaltend nicken müssen, weil hinter dem Witz echte Empathie lag.
Für mich ist Wedding People kein seichter Wohlfühlroman – sondern ein Buch über die Unwahrscheinlichkeit menschlicher Verbindungen, über Trauer, Wiederaufstehen und die Kraft fragiler Freundschaften. Ich vergebe vier von fünf Sternen. Nicht, weil’s perfekt wäre, sondern weil ich es aus tiefster Überzeugung weiterempfehlen will.
Rezensent*in 1092280
Wedding People hat 480 Seiten. Eine besondere Hochzeitswoche. Das Cover hat mir auf Anhieb gut gefallen. Auch den Klappentext fand ich interessant , deshalb habe ich mich entschieden, das Buch zu lesen. Ich habe es auf keinen Fall bereut, ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das Cover passt optisch sehr gut zu dieser Geschichte. Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig. Es kommt zu keinen langen Abschnitte, die langweilig wirken könnten. Es ist eine leichte, aber tiefgründige, zum Nachdenken anregende Lektüre. Aber auch die humorvollen und witzige Szenen und Wendungen bereichern die Handlung auf ihre Art und Weise.
Zwei Frauen mit Plänen, aber mit wenig Zeit. Eine Woche, die alle verändernt. Als Phoebe in ihrem grünen Seidenkleid und goldenen High Heels im "Cornwall Inn" ankommt, wird sie von allen als Hochzeitsgast gehalten. Nur ist sie die Einzige, die da nicht zum Feiern eingereist ist. Dort wollte sie immer mit ihrem Mann einige Zeit verbringen, es ist aber nie passiert. Deshalb hat sie diesen Hotel gewählt. Das war immer ihr Traum, den möchte sie sich jetzt erfüllen. Jetzt ist sie am Tiefpunkt ihres Lebens, und möchte sich ein Mal etwas gönnen, bevor sie mit allem Schluss macht. Dumm nur, dass sie der Braut in die Quere kommt. Die nämlich hat alles akribisch genau vorbereitet und einkalkuliert, nur mit Phoebe hat sie nicht gerechnet. Als sich ihre Wege kreuzen, gerät alles aus dem Takt, und setzt etwas in Gang, das keine von ihnen erwartet hat.
Ein Buch, das sehr vielseitig ist, mal komisch und witzig, mal ernst und tiefgründig. Für jeden ist etwas dabei. Es gibt viele unterschiedliche Charaktere, die auf der Hochzeit dabei sind. Die Hauptcharaktere wirken sehr stark und dominieren mit ihrem Dasein. Phoebes Charakter war mir sofort sympathisch, ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist sehr spürbar. Sie erlebt alles mit Leib und Seele. Aus ihrer Depression erwacht sie zu einer selbstbewussten Frau und nimmt alles wieder selbst in die Hand. Lila, die Braut, ist das Gegenteil von Phoebe, eher blauäugig, naiv und oberflächlich. In ihrer Art und Weise ergänzen sie sich gut. Das besondere Setting in dem edlem Hotel weckt Lust auf Reisen und Abenteuer. Am Ende wissen beide Frauen nicht wirklich, was sie tatsächlich wollen, und ihre Entscheidungen zu treffen, fällt ihnen ziemlich schwer. Wie es aber am Ende ausgeht, verrate ich hier nicht, da kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Insgesamt war es ein emotionalea Leseerlebnis, für das ich 4 Sterne vergebe und natürlich auch eine Weiterempfehlung.
Jule S, Buchhändler*in
Eine Geschichte darüber sich selbst zu hören und wiederzufinden. Teils etwas vorhersehbar und sehr privilegierte amerikanische Charaktere, aber der Humor hat mich sehr abgeholt. Over all ein humorvoller, leichter read.
Rezensent*in 1471657
Hochzeitstrubel trifft Lebenskrise
„Wedding People“ von Alison Espach hat mich sofort durch seinen ungewöhnlichen Einstieg gepackt: Phoebe, Anfang 40, reist in ein Luxushotel, nicht um zu feiern, sondern um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch statt in Ruhe Abschied zu nehmen, stolpert sie mitten in eine Hochzeitsgesellschaft und in Begegnungen, die alles verändern.
Anfangs war ich von Phoebes Gedankenwelt überfordert: sprunghaft, melancholisch, manchmal fast zu viel. Doch genau diese Überforderung spiegelt ihren inneren Zustand auf eindrucksvolle Weise wider. Je länger ich gelesen habe, desto näher kam sie mir, mit ihrer klugen, verletzlichen Art. Die Begegnungen mit der Braut Lila, die nach außen alles im Griff hat, aber im Inneren kämpft, waren voller Spannung und leiser Tiefe.
Espach schreibt mit einem feinen Gespür für Zwischentöne – mal ironisch, mal traurig, aber immer ehrlich. Besonders gelungen fand ich, wie trotz der Hochzeitskulisse kein oberflächlicher Kitsch entsteht, sondern eine Geschichte über echte Menschen mit echten Abgründen erzählt wird. Das Setting im Cornwall Inn verleiht dem Roman eine gewisse Leichtigkeit, ohne seine Schwere zu überdecken.
Fazit:
„Wedding People“ ist kein klassischer Wohlfühlroman, sondern eine feinfühlige, teils witzige, teils bittere Geschichte über Zufälle, Begegnungen und die Frage, wie man weitermacht, wenn alles verloren scheint. Berührend, klug – und überraschend lebendig.
Ich war total begeistert von diesem Buch! Es hat mich emotional richtig mitgenommen, und ich bin fast ein bisschen traurig, dass es schon zu Ende ist. Es wird mich sicher noch eine ganze Weile beschäftigen – ein tolles Gefühl, wenn ein Buch so einen Eindruck hinterlässt.
Mir hat so vieles gefallen: die Charaktere, die Themen, der Humor, die Handlung und vor allem das Ende. Jede Figur hatte ihre eigene Persönlichkeit, war auf ihre Art besonders und oft unglaublich witzig. Die Dynamik zwischen den Figuren, besonders im Kontext einer Hochzeit, war einfach herrlich dargestellt. Und das Ende? Genau so, wie ich es mir gewünscht habe.
Es gab Momente, in denen ich so sehr lachen musste, dass mir die Tränen kamen – eine Szene war so lustig, dass ich sie mehrfach zurückgeblättert habe, nur um noch einmal zu lachen.
Trotz der vielen lustigen Szenen geht das Buch auch wichtige und ernste Themen sehr sensibel an. Es schafft es, schwierige Situationen verständlich und gleichzeitig mit Humor darzustellen. Besonders die Botschaft über den wertschätzenden Umgang mit Fremden hat mich berührt – gerade in der heutigen Zeit ist das ein starkes Thema.
Für mich war dieses Buch einfach rundum gelungen. Ich würde nichts daran ändern.
Je nach eigenen Erfahrungen und mentaler Stabilität ist es allerdings sinnvoll vorher Triggerwarnungen zu lesen.
Julia A, Rezensent*in
✨ Rezension ✨
Wedding People | Alison Espach | Lübbe | 480 Seiten | Übersetzt von Verena Ludorff | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Auf Wedding People von Alison Espach war ich super gespannt und nachdem ich so viele positive Stimmen gehört habe, waren natürlich auch die Erwartungen hoch. Und sie wurden absolut erfüllt!
Wir begleiten Phoebe, die in einem schicken Hotel ihr Ableben plant. Was ja ein ernstes Thema ist, las sich in der Leseprobe dennnoch ganz lustig und ich habe auch oft gehört das es ein Sommerbuch wäre… Da gehe ich so nicht mit. Denn wir sind nicht nur in der Gegenwart in dem Hotel, sondern beleuchten natürlich auch, was zu dieser Entscheidung geführt hat. Und das war wirklich harter Stuff!! Hier ein Kritikpunkt an den Verlag: Eine Triggerwarnung / Content Notes wären hier wirklich angebracht gewesen!! (Wenn ihr die Triggerwarnungen haben möchtet, schreibt mich gerne an.) Somit war ich nach dem ersten Abschnitt dieses Buches erstmal verstört, getriggert und musste pausieren.
In dem Hotel, trifft unsere Protagonistin dann aber auf die Braut, der dort statt findenden Hochzeit und wir begleiten die beiden durch eine wirklich wilde Woche, in der viel passiert. Von der doch bedrückenden Stimmung am Anfang wurde es wieder viel leichter und der Blick aufs Leben war wirklich toll beschrieben. Ich hatte wieder mal einige Momente, in denen ich ein Tränchen verdrückt habe. Aber ihr wisst ja schon, das ich eine emotionale Leserin bin.
Am Ende war dieses Buch zwar sehr fordernd und traurig, aber auch so heilsam. Ich habe das Hörbuch gehört, was wirklich gut gesprochen war, werde es aber irgendwann nochmal lesen und annotieren. Ich verstehe alle positiven Stimmen und kann euch das Buch nur empfehlen. Doch Achtung, es handelt sich hier nicht um eine locker leichte Sommerlektüre, sondern eine Bekenntnis zum Leben mit viel Tiefgang.
Rezensent*in 1458339
Eine so lustige und charmante Geschichte!!! Ich war stellenweise echt berührt und besonders mochte ich die Freundschaft zwischen den beiden Frauen!!
Hat mich gut unterhalten, zum Lachen gebracht und ich musste die ein oder andere Träne unterdrücken
„Zwei Frauen. Zwei Pläne. Und eine Woche, die alles verändert.“ – Mit diesem Versprechen nimmt Alison Espach uns mit ins prachtvolle Cornwall Inn, wo sich das Schicksal auf unvorhersehbare Weise verwebt.
Phoebe Stone reist in einem grünen Seidenkleid und goldenen High Heels an, und wird sofort für einen Hochzeitsgast gehalten. Doch während alle anderen feiern, ist sie gekommen, um ihrem Leben einen letzten, bittersüßen Glanz zu verleihen, bevor sie es endgültig hinter sich lassen will. Die Begegnung mit der Braut, die selbst jeden Aspekt ihrer Feier minutiös geplant hat, stellt jedoch beide Frauen vor eine emotionale Zerreißprobe.
Espach gelingt es meisterhaft, Witz und Tiefgang zu verbinden: Dialoge, die vor sprödem Humor funkeln, treffen auf stille, schmerzhafte Momente, die einem unter die Haut gehen. Dabei erzählt sie nicht nur von Hochzeiten und Missverständnissen, sondern vor allem von der Kraft unerwarteter Begegnungen, und wie sie uns, manchmal im denkbar schlechtesten Moment, genau das geben, was wir zum Überleben brauchen.
Die Charaktere wirken so lebendig, dass man sie fast neben sich im Cornwall Inn sitzen sieht. Phoebes verletzliche Stärke, die entschlossene, aber zugleich verletzte Braut,jede Figur trägt ihre eigenen Wunden und Hoffnungen, und genau das macht diese Geschichte so berührend.
Fazit:
Wedding People ist eine humorvolle, gleichzeitig zutiefst berührende Hommage an die verschlungenen Wege des Lebens. Ein Roman, der einen daran erinnert, dass selbst im größten Chaos noch etwas Schönes, Unerwartetes entstehen kann.
Ein richtig richtig schönes Buch.🥺
Die Figuren sind sympathisch und wirken echt, und obwohl es auch ernste Momente gibt, wird das Ganze mit Humor aufgelockert.
Mir hat gefallen, dass sich manche Charaktere im Laufe der Geschichte verändern, und dass die Autorin zwar typische Rom-Com-Situationen einbaut, sie aber nicht so ablaufen lässt wie sonst oft.
Insgesamt habe ich das Buch super gerne gelesen und kann es nur empfehlen!
Als ich das Buch in der Netgalley-Challenge entdeckt habe, habe ich es als Chance gesehen mal wieder in einen Hype reinzulesen.
Ehrlicherweise war ich mal neugierig auf Protagonisten, die Großteils älter sind als ich. Phoebe ist frisch geschieden und man merkt, wie sie im Lauf des Buches anfängt sich und ihren Charakter ohne direkten Bezug zu anderen - insbesondere ihrem Mann zu betrachten. Lila, die Braut, hingegen steht am Anfang ihres Erwachsenenlebens und gibt sich größte Mühe, dass alles so wird, wie es sein sollte. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und doch sind sie sich auch wieder unfassbar ähnlich. Beide machen eine spannende Entwicklung durch und es ist spannend zu sehen, wie sie in Wechselwirkung zueinander stehen. Und dann haben wir noch Gary, der Bräutigam, der irgendwie charakterlich zwischen Phoebe und Lila steht und seine ganz eigene Geschichte mitbringt. Das Buch hat natürlich viel Romance-Plot - es geht immerhin um eine Hochzeit - aber er ist auf keine Weise, wie ich bisher einen gelesen habe. Das Buch ist nicht spicy und nicht wirklich romantisch. Es zeigt Beziehungen auf eine ganz natürlich Weise.
Neben den persönlichen Entwicklungen der Charaktere, spielen auch gesellschaftliche Betrachtungen ihren Platz im Roman.
Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in den Schreibstil reinzukommen und wirklich in die Story reinzufinden. Zu Beginn wird man direkt reingeworfen und bekommt dann erstmal einen längeren Rückblick. Sobald wir aber wieder in der Gegenwart waren, war ich absolut gefesselt und hätte das Buch am liebsten am Stück weitergelesen. Auch als ich es weglegen musste, habe ich oft an die Charaktere und das Buch gedacht.
Insgesamt ein richtig toller zeitgenössischer Roman.
Rezensent*in 1708133
Manchmal trifft dich ein Buch völlig unvorbereitet. "Wedding People" war so ein Fall für mich. Was als vermeintlich leichte Hochzeitskomödie daherkommt, entpuppt sich als einer der klügsten Romane über Lebenskrisen, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Die Grundkonstellation klingt zunächst nach typischem Feel-Good-Material: Frau in der Krise crasht fremde Hochzeit. Doch hier liegt bereits der erste Kniff – Phoebe ist nicht die chaotische Protagonistin, die wir erwarten. Sie ist jemand am absoluten Nullpunkt, und das wird nie verharmlost oder weggelächelt. Die Autorin traut sich, Suizidgedanken und tiefe Depression ernst zu nehmen, ohne in Betroffenheitsprosa zu verfallen.
Was mich besonders beeindruckt hat: Wie geschickt hier zwei Welten aufeinanderprallen. Die akribisch geplante Hochzeitsperfektion der Braut versus Phoebes komplette Orientierungslosigkeit. Das ist mehr als nur Komik – das ist eine ziemlich präzise Metapher für verschiedene Lebensstrategien. Kontrolle gegen Chaos, Planung gegen Spontaneität, Schein gegen authentisches Durcheinander.
Die Stärke liegt definitiv in den Charakteren. Niemand hier ist nur Projektionsfläche oder Plot-Device. Jede Figur trägt ihre eigenen Brüche und Geheimnisse mit sich rum. Das macht die Geschichte unberechenbar, weil du nie genau weißt, wer als nächstes eine überraschende Wendung liefert.
Stilistisch bewegt sich die Autorin geschickt zwischen den Registern. Die komischen Momente kommen nie gekünstelt daher, sondern entstehen organisch aus den Situationen. Gleichzeitig schafft sie es, die schweren Themen – Verlust, Einsamkeit, die Frage nach dem Lebenssinn – mit der nötigen Tiefe zu behandeln. Das ist handwerklich ziemlich beeindruckend.
Ein kleiner Kritikpunkt: Manchmal wird das Setting etwas überromantisiert. Das "prächtige Cornwall Inn" mit all seiner Perfektion bildet zwar einen schönen Kontrast zu Phoebes innerem Chaos, aber gelegentlich wirkt es wie aus dem Hochzeitsmagazin-Katalog.
Was bleibt: Ein Roman, der zeigt, wie zufällige Begegnungen tatsächlich Lebensverläufe ändern können. Nicht durch große Gesten oder Hollywood-Momente, sondern durch kleine, menschliche Verbindungen. Das ist am Ende vielleicht das Klügste an diesem Buch – es glaubt an die transformative Kraft zwischenmenschlicher Verbindungen, ohne naiv zu werden.
Für alle, die gerade selbst in einer schwierigen Phase stecken oder einfach einen Roman wollen, der Tiefe und Leichtigkeit geschickt verbindet: absolute Leseempfehlung. Und ja, Taschentücher bereithalten – nicht wegen billiger Rührseligkeit, sondern weil echte Emotionen eben manchmal überwältigen.
Buchhändler*in 1685571
Zwei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und zwei Pläne, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Die eine will heiraten, die andere sich das Leben nehmen. Trotz des ernsten Themas, ein Buch das Spaß macht und stellenweise sehr lustig geschrieben ist. Dazu noch herrliche Dialoge, die das Buch zu einem Pageturner machen. Für alle, die etwas Drama mögen, ohne dabei den Humor zu verlieren.
Rezensent*in 834910
Ich hatte nur einmal grob den Klappentext gelesen und schon hatte ich das Gefühl, dass ich dieses Buch lesen muss und dass es mir gefallen wird. Solche Erwartungen an Bücher können ja ziemlich gefährlich sein und in Enttäuschung umschlagen, aber hier ist mir das nicht passiert!
"The Wedding People" behandelt große Themen wie Depression, Liebe, Freundschaft und Selbstfindung auf eine so lockere Art und Weise, dass sie sich gar nicht so groß anfühlen. Das Buch könnte ernst sein, erfreut sich aber am Leben und bringt so selbst in die ernstesten Szenen noch Leichtigkeit, ohne banal zu werden.
Der Schreibstil ist sehr simpel. Wo ich normalerweise schmückende Szenenübergänge erwarten würde, sind hier Lücken. Die sind mir zwar immer aufgefallen, aber beim genaueren Nachdenken dachte ich mir, dass es so authentisch ist. Der Roman macht, was er will, und das ist gut so.
Am meisten hat mir sie Entwicklung der Charaktere gefallen. Wir beobachten - ohne hier groß zu spoilern -, wie sie zu sich selbst finden und endlich das machen, was sie wollen - nicht das, was von ihnen erwartet wird
Witzig, warmherzig und ein wenig melancholisch
Wedding People ist ein Roman, der charmant und gleichzeitig nachdenklich stimmt. Alison Espach erzählt mit feinem Humor und viel Gespür für menschliche Gefühle von Begegnungen, Zufällen und den Bindungen, die unser Leben formen.
Die Figuren sind facettenreich, glaubwürdig und oft überraschend in ihren Entscheidungen. Besonders gelungen ist die Mischung aus leichten, humorvollen Momenten und leisen, berührenden Szenen, die zum Nachdenken anregen. Die Hochzeitskulisse sorgt für eine besondere, fast filmreife Atmosphäre, in der sich Freude und Melancholie gekonnt abwechseln.
An wenigen Stellen verliert die Geschichte etwas an Tempo, doch die warmherzige Erzählweise macht das schnell wieder wett.
Fazit: Ein kluger, gefühlvoller Roman über das Leben, die Liebe und all die unerwarteten Verbindungen dazwischen. Ideal für Leserinnen und Leser, die Humor und Tiefgang gleichermaßen schätzen.
Buchhändler*in 1691484
Mit Wedding People hat Alison Espach einen gelungenen Roman geschrieben, der von subtil geschilderten Charakteren, unerwarteten Wendungen, humorvollen und manchmal intim übergriffigen Dialogen lebt und dessen skurrile Situationskomik das Buch zu Recht zu einem Bestseller gemacht hat. Auch schwierige Themen wie Kinderlosigkeit und künstliche Befruchtung, Scheidung und Einsamkeit, Selbstmordgedanken und Tod können dem Buch die Leichtigkeit nicht nehmen. Die Dialoge der Protagonisten scheinen zwar manchmal alltäglich, doch hat der Roman auch nachdenklich machende Abschnitte. Da der Gemütszustand der Figuren lebensecht beschrieben wird läuft sofort eine Komödie im Kopfkino. Ich kann daher das Buch wirklich empfehlen und bewerte es mit verdienten fünf Sternen.
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Inhalt
Zwei Frauen. Zwei Pläne. Und eine Woche, die alles verändert.
Als Phoebe Stone in einem grünen Seidenkleid und goldenen High Heels im prächtigen »Cornwall Inn« ankommt, wird sie von allen für einen Hochzeitsgast gehalten. Doch sie ist die Einzige, die nicht zum Feiern angereist ist. Seit Jahren hat sie davon geträumt, mit ihrem Mann hierherzukommen. Nun ist sie ohne ihn hier, am Tiefpunkt ihres Lebens, fest entschlossen, sich ein letztes Mal etwas zu gönnen, bevor sie mit allem Schluss macht. Dumm nur, dass sie ausgerechnet der Braut in die Quere kommt. Die hat jedes Detail und jede denkbare Katastrophe sorgfältig einkalkuliert - mit einer Ausnahme: Phoebe und deren Vorhaben. Als sich ihre Wege kreuzen, gerät alles aus dem Takt, und es setzt etwas in Gang, das keine von ihnen erwartet hat.
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Charaktere
Phoebe und Lila könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem führte das Schicksal die Beiden zueinander. Phoebe ist Ende dreißig, wurde von ihrem Mann verlassen und ist am Tiefpunkt ihres Lebens. Lila ist verlobt, das blühende Leben und ist im Cornwall Inn, um zu heiraten.
Beide Frauen machen in der einen Woche eine Wandlung durch und fragen sich, was sie eigentlich vom Leben wollen. Sind sie glücklich oder ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um etwas zu ändern?
Ich mochte beide Frauen auf ihre Art gerne und auch die Nebenfiguren waren herzlich und witzig.
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Meinung
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es hat mich gut unterhalten, auch wenn einige Stellen etwas makaber sind. Emotionale Stellen wurden mit etwas Witz gelockert; es war genau richtig und der Schreibstil angenehm. Die Geschichte war so lebensecht und mitreißend, sodass ich es ziemlich fix beendet habe. Ich kann das Buch wirklich jedem nur empfehlen. :)
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Vielen Dank an NetGally und Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 🩵
Zum Denken Anregend, tiefgründig und gleichzeitig humorvoll und unterhaltsam!
Ich habe „Wedding People" sehr gerne gelesen und bin dabei sehr viel ins grübbeln gekommen, denn es gibt einem so viele Denkanstöße über das Leben und die momentane Situationen und auch Momente, die ausweglos erscheinen.
Die Charaktere der Geschichte hatten Tiefe und man hat sich in jeden hineinversetzen können. An vielen Stellen musste ich auch laut auflachen.
Ein super Buch, das gleichzeitig tiefgründig und humorvoll ist und auf jeden Fall empfehlenswert!
Eine tolle und tiefsinnige Geschichte, die ich anhand des Klappentextes gar nicht erwartet hätte!
Sprache und Schreibstil sind flüssig und blidhaft, haben gleichermaßen einen feinen Humor, der mir wirklich viel Freude am Buch bringt.
Phoebe und Lila sind spannende Charaktere, die ich gern verfolgt habe. Beide entwickeln sich authentisch weiter, wirken facettenreich und gut durchdacht. Auch die Nebencharaktere sind vielschichtig und greifbar,
Die Story als solche ist gut konstruiert und so skurril, dass es beinhahe weh tut.
Kurzum: in jeder Facette ein gelungenes Buch!
Erwartet habe ich einen locker leichten Sommerroman, aber dieses Buch ist anders.
Phoebe ist 40, Professorin für Literatur an der Uni, geschieden und ihres Lebens überdrüssig. Als sie jedoch im Hotel „Cornwall Inn“ auf Lila trifft, ändert sich für sie alles. Sie wird Teil der Hochzeitsgesellschaft und entdeckt nach und nach, wie kostbar das Leben ist.
Am Anfang hatte ich wirklich arge Probleme mit dem Buch, weil ich eben etwas anderes erwartetet hatte und mit der depressiven Grundstimmung gar nicht klargekommen bin. Die Wendung kam, als Phoebe ihre Meinung geändert und langsam aber sicher angefangen hat, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Natürlich gibt es auch witzige Passagen, es wird geflucht, gelacht - aber insgesamt schwingt doch immer eine Tiefgründigkeit mit, die mir sehr gefallen und auch zu denken gegeben hat.
Alles in allem habe ich mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten sehr gut unterhalten und auch emotional berührt gefühlt. Wer einen leichten Liebesroman sucht, wird hier jedoch nicht fündig. Wer eine Freundschaftsgeschichte zwischen zwei Frauen sucht, ebenfalls nicht. Es ist eher eine Geschichte über die Entwicklung einer Frau, die alles verloren hat und nun zu sich selbst findet, verpackt in dem Trubel einer Hochzeitswoche am Atlantik. Empfehlen würde ich den Roman deshalb Leser:innen, die sich eine Story mit etwas Tiefgang wünschen, gewürzt mit einer Prise Leichtigkeit und Humor.
Eva K, Journalist*in
Phoebe, als Literaturprofessorin mäßig erfolgreich, wegen dem Scheitern ihrer Ehe und ihrer unfreiwilligen Kinderlosigkeit depressiv, hatte eigentlich feste Pläne, als sie sich in einem stilvollen Luxushotel an der Küste Neuenglands für eine Nacht einbucht: Hier will sie ihrem Leben ein Ende setzen. Doch es kommt ganz anders in Alison Espachs "Wedding people", einer RomCom mit mehr Tiefgang, als sie das Genre üblicherweise bietet.
Denn Phoebe platzt in eine siebentägige Hochzeit - als einziger Gast des Resorts, der nichts mit der Hochzeit zu tun hat. Was zunächst niemandem auffällt. Doch Braut Lilly, hübsch, reich und eher oberflächlich, reagiert bei einem zufälligen Zusammentreffen, auf dem Phoebe genervt mit ihren Suizid-Plänen herausplatzt, pikiert: Was Phoebe denn einfalle, ihre Traumhochzeit zu ruinieren!
Tatsächlich setzt Phoebe ihren Plan erst mal nicht um - und avanciert zur eigenen Überraschung zur Brautjungfer. Dann stellt sie fest, dass der Mann, mit dem sie am Abend des geplanten Selbstmords geflirtet und sich über Depressionen ausgetauscht hat, ausgerechnet der Bräutigam ist. Je mehr Zeit sie mit der Hochzeitsgesellschaft verbringt, desto mehr zeigt sich, dass viele in der Gruppe selbst Tod und Trauer mit sich herumschleppen: Der Bräutigam, ein Witwer und nun alleinerziehender Vater, behandelte Lillys krebskranken Vater, der dann allerdings doch nach kurzer Zeit starb. War es die jeweilige Verlusterfahrung, die das Paar zusammenschmiedete? Denn Persönlichkeit und Interessen der beiden sind sehr unterschiedlich.
Je mehr Phoebe in die Hochzeitsvorbereitungen involviert wird, um so mehr stellt sie fest, dass sie in ihrem Leben immer noch Weichen stellen kann, dass die Reichen auch so ihre Probleme haben und dass ihre Schreibblockade nicht allein auf ihre Dissertation beschränkt ist, sondern sich auch auf ihre Rede auf die Braut auswirkt.
Klar, dass es Verwirrungen und Irrungen gibt auf dieser Hochzeit und ein Happy-End genremäßig unausweichlich ist. Auch wenn Leser*innen früh klar ist, in welche Richrung sich die Handlung entwickelt, ist "Wedding people" nett und angenehm zu lesen und bietet Charaktere, die nicht allzu klischeehaft daherkommen.
Aline M, Bibliothekar*in
Eine Million Dollar soll die Hochzeit von Lila Lancaster kosten. Dafür hat sie das gesamte Luxushotel "Cornwall Inn" für eine Woche gemietet und sie hat vor, nichts dem Zufall zu überlassen.
Die Hochzeit soll perfekt werden!
Da passt ihr Phoebes plötzliches Auftauchen nicht wirklich in den Kram.
Phoebe ist der einzige Hotelgast, der nicht zur Hochzeitsgesellschaft gehört, aber Phoebe versucht Lila zu beruhigen: Sie ist nicht wegen der Hochzeit da, sie will ihrem Leben nur ein Ende setzen.
Mittlerweile gibt es ja schon eine ganze Reihe Meinungen über diesen Roman. Die Bewertungen fallen ziemlich zwiespältig aus. Ich gehöre zu denen, die das Buch richtig gut fanden. Ehrlich gesagt, hatte ich bei der Buchbeschreibung nicht mit so einer tiefgründigen, aber auch humorvollen Geschichte gerechnet.
Auf der einen Seite haben wir Phoebe, aus deren Sicht auch erzählt wird.
Regelmäßig eingestreute Rückblenden zeigen Phoebes Vergangenheit auf und wie es überhaupt zu ihrem dramatischen Entschluss, sich das Leben zu nehmen, kommen konnte.
Mit Phoebe konnte ich richtig Mitfiebern und ihre Geschichte hat mich in manchen Punkten ziemlich mitgenommen.
Auf der anderen Seiten ist da Lila und ihr scheinbar perfektes Leben.
Ihre größte Sorge scheint es zu sein, die absurd teure Hochzeit fehlerfrei über die Bühne zu bringen. Aber auch hier stellt man bald fest, das vieles nur reine Fassade ist und das Lilas Selbstsicherheit gar nicht so unerschütterlich ist, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Dann kommen noch die vielen Hochzeitsgäste hinzu und deren Probleme. Dabei muss ich aber sagen, dass mir die eine oder andere Nebenfigur zu kurz kam.
Vielleicht gibt es ab und zu eine Länge - Phoebe verliert sich in so manchem Monolog - aber meistens hat es für mich super gepasst. Lila, die manchmal die verwöhnte Brautzilla raushängen lässt und Phoebe, die als, zunächst unbeteiligte, die Hochzeitsgesellschaft aus der Ferne beobachtet und eigene Schlüsse herauszieht.
Ich mochte den Humor, dass die Hauptfiguren eine Entwicklung durchmachen und nicht stehen bleiben, die dramatischen Szenen, die Dialoge und die traumhafte Kulisse.
Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.
Rezensent*in 1176025
This book is about a woman who is at the end of her life who accidentally shows up to a wedding venue with the intention of ending her life. Now, despite the difficult topics mentioned in this book (suicide), Espach handles both the topic and the weaving of the story so perfectly that I couldn't help but keep reading and reading.
Phoebe's character is written beautifully: she is a flawed but relatable character and reminds me of Sylvia Plath's fig tree analogy – about how so many options and plans are ahead of someone that the ability to make a single choice seems almost impossible. Phoebe's ability to both view the world in such a clear way yet not see herself the way she sees the world is genuinely so symbolic of the way we live in life: we all believe that we are more understanding and more reflective than those we see, yet we all share the same struggle of not being able to properly look within ourselves.
This book has had a profound effect on me and has given me an immeasurable understanding of how even in your lowest moments, when you think nothing can change, life can still surprise you, and it may come from a complete stranger.
Franziska R, Bibliothekar*in
Phoebe betritt die Lobby des Luxushotels an der Küste in der festen Absicht, ihrem Leben hier, in einem weichen Bett mit schöner Aussicht, ein Ende zu setzen. Allerdings trifft sie auf eine laute Meute gutgelaunter Menschen, die eine Hochzeit feiern wollen - und auf die perfekte Braut. Lila, die eine Woche lang teuer und luxuriös eine perfekte Hochzeit feiern will, kann nicht akzeptieren, dass eine nicht eingeladene, depressive Unbekannte ihre Hochzeit ruiniert... Die explosive und gleichzeitig liebevolle Bekanntschaft der beiden wird einiges durcheinander bringen...
Phoebes depressive Selbstverachtung steht im perfekten Gegensatz zum Lila anhaftenden Perfektionismus. Die langsam einsetzende Selbstreflexion der Braut und das sich in völliger Fremde erneut entfalten könnende Vertrauen Phoebes in ihre Kompetenz sind erheiternd, aber auch berührend. Alles in allem fühlt sich die Lektüre an wie Serendipität zwischen zwei Buchdeckeln: hoffnungsvoll, mutig, lustig und perfekt!
In " Wedding People " ist die Universitätsprofessorin Phoebe Stone an einem Tiefpunkt in ihrem Leben angekommen. Ihre einst heile Welt durch ihren Exmann Matt zerschlagen und bedingt durch Lockwood in eine Abwärtsspirrale gefangen.
Das Phoebe an der selben Uni als freie Dozentin im Bereich der englischen Literatur- speziell um Frauen wie Jane Eyre und Virginia Woolf - lehrt, an der Matt einen Lehrstuhl der Philosophie innehält und auch dessen neue Partnerin Mia - einst die beste Freundin Phoebes - macht das ganze nicht leichter.
Als dann Phoebes letzter Halt im Leben, ihr Kater Henry Altersbedingt stirbt, möchte sie ebenfalls nicht mehr leben.
So bucht sich Phoebe in das Hotel »Cornwall Inn« in Newport ein, dass ihr Sehnsuchtsort ist und wohin sie längst mal reisen wollte. Dort möchte Phoebe ihrem Leben ein Ende setzten.
Doch Phoebe hat weder mit einer großen Hochzeitsgesellschaft, noch mit der durchgeplanten Braut Lila gerechnet. Denn diese möchte das ihre Hochzeit mit dem älteren Arzt Gary einfach perfekt wird und da geht es gar nicht an, das Phoebe ihren Plan in die Tat umsetzt.
Stattdessen findet sich Phoebe plötzlich mitten in das Geschehen während der Hochzeitswoche des Paares eingebunden und findet in der deutlich jüngeren Lila eine Freundin, die ihr gegenüber alles zur Sprache bringt, was sie ihrer Familie und dem Bräutigam nicht sagen kann.
Jedoch ist ausgerechnet Gary derjenige, der in Phoebe Gefühle weckt, von denen sie nicht gedacht hat, sie noch einmal zu fühlen.
Aber auch die Brautmutter Patricia, Marla die Schwester Garys sowie dessen elfjährige Tochter Juice lassen Phoebe ihr Leben überdenken und vieles mit anderen Augen sehen.
Wird Phoebe aus dieser Woche mit neuem Mut zum Leben hervorgehen, und diesem einen neuen Sinn und Richtung geben? Und wie geht es mir dem Brautpaar weiter, das sich eigentlich längst nicht mehr sicher ist, auf dem richtigen Weg zu sein?
Die Story lässt sich leicht und recht flüssig lesen - da sie geschmückt ist mit viel Hintergrundwissen der englischen Literatur, Phoebes Fachgebiet- , bleibt dabei spannungsgeladen sowie. Man darf mit Phoebe, Lila sowie Gary mitfiebern und die verschiedensten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen, so manche mitfühlende, tragische wie auch brisante Momente und die ein oder andere Träne zu vergießen.
Da ich erfahren wollte, wie es für Phoebe sowie dem Brautpaar weiterging, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ Sterne.
Wie das Leben so spielt
Phoebe Stone ist mit ihren vierzig Jahren des Lebens müde und beschließt sich in dem überteuerten Luxushotel Cornwell Inn in Rhode Island, gelegen in der Region Neuengland, umzubringen. Ihr Mann hat sie nach zwanzig Jahren Ehe und einer Vielzahl von fehlgeschlagenen, schmerzlichen Versuchen ein Kind zu bekommen, verlassen. Ihre beruflichen Chancen auf eine Festanstellung als Literaturwissenschaftlerin stehen schlecht. Das frustriert sie, weil sie sich benachteiligt und übersehen von potenziellen Förderern fühlt. Die Einsamkeit während der Coronapandemie hat ihr seelisch stark zugesetzt. Also versucht sie diesem für sie trostlosen Dasein ein Ende zu setzen, aber eben mit Stil in einer luxuriösen Umgebung bei einem ausgezeichneten Abschiedsessen mit erlesener Weinbegleitung.
Wie das Leben aber manchmal so spielt, gerät sie in eine Hochzeitsgesellschaft der exklusiveren Klasse. Lila, die Braut, die es richtig krachen lassen will, wo Geld keine Rolle spielt, weil es im Überfluss vorhanden ist, hat das Hotel für eine Woche gebucht und wird ihre Gäste täglich mit ausgefallenen, kostspieligen Unterhaltungsprogrammen verwöhnen. Alles muss perfekt sein und der präzisen Vorarbeit folgen. Natürlich darf der geplante Suizidversuch von Phoebe das Geschehen nicht trüben.
Alison Espach legt mit ihrem Roman ‘Wedding Poeple‘ eine lustige, skurrile Geschichte vor, die trotz des stets im Raum schwebenden Selbstmordes von einer Leichtigkeit im Schreibstil getragen wird. Erzählt wird aus der Perspektive von Phoebe, deren charakterliche Darstellung sich sukzessive entwickelt. Ihre Gedanken und Gefühle prägen neben den vielen Gesprächen, die sie mit den Gästen der Hochzeit führt, den Verlauf der Handlung, zeichnen ein Bild der modernen Gesellschaft der upper class.
Es erwartet den Leser eine leichte, witzige Sommerlektüre, die unterhaltend geschrieben ist und emotional berührende Momente enthält.
Buchhändler*in 914508
"Ja, ich will!"
gerne wissen wie es mit den Protagonisten dieser Geschichte weitergeht, denn sie haben mich mit all ihren Ecken und Kanten gut unterhalten. Und das, obwohl viele bei ihrer Anreise im Hotel "schweres Gepäck" mitbrachten, mit dem jeder auf seine Weise versuchte fertig zu werden. Mit feinem Humor sorgt die Autorin dafür, dass die Geschichte trotz allem nie zu schwer wird.
Leseempfehlung meinerseits.
Überraschend witzig,tiefgründig und unterhaltsam.
Mit dem Inhalt habe ich überhaupt nicht gerechnet,gerade wenn man die ersten Seiten liest und sich dann vorstellen soll,dass sich das Blatt noch zum guten wenden soll?
Phoebe ist Ende dreißig,von ihrem Mann verlassen worden und kinderlos. Sie sieht keinen Mehrwert mehr an ihrem Leben. Deswegen beschließt sie, sich in ein teures Hotel einzuquartieren und sich dort umzubringen. Aber die Vorstellung sieht dann doch ein wenig anders aus als die Realität. Denn im Hotel angekommen,trifft sie auf eine große Hochzeitsgesellschaft,die eigentlich das ganze Hotel für sechs Tage reserviert hat. Erst wird sie für einen Hochzeitsgast gehalten,doch als sie dann auf die Braut trifft,und ihr von ihrem Vorhaben berichtet,ändert sich alles grundlegend!
Der Schreibstil ist super,es lässt sich flüssig runterlesen und viele Dialoge werden so geführt,wie sie wahrscheinlich auch im echten Leben manchmal ablaufen würden. Kurz,prägnant und irgendwie witzig.
Obwohl der Anlass von Phoebe ernst und traurig ist,so ist es umso faszinierender wie sich die Braut Lila und sie anfreunden. Denn Lila will auf gar keinen Fall,dass Phoebe ihr ihre Hochzeit versaut. Sie kann ihrem Leben doch nicht einfach ein Ende setzen,denn das hier soll doch ihre Traumhochzeit werden die ein Vermögen gekostet hat. Mit viel Witz und Charme schreibt die Autorin die beginnende Freundschaft der beiden. Obwohl sie sich gar nicht lange kennen,können beide erschreckend offen über alles reden.
Auch die Familie und den Bräutigam lernt Phoebe nach und nach kennen. Zu Beginn wusste sie nichts über sie,aber es entwickelt sich eine überraschende Vertrautheit mit den Menschen. Verbindungen, Zuneigungen und Gespräche.
Ungefähr auf der Hälfte gab es 1-2 Kapitel die sehr Se*lastig waren. Jedenfalls vom Sprachgebrauch. Das hat mich zunehmend gestört,weil ich Wiederholungen in Büchern nicht gerne lese,und ich es irgendwann auch nicht mehr witzig fand. Aber das waren wirklich nur die vereinzelten Kapitel.
Insgesamt ein Werk,dass die Schattenseiten und Probleme des Lebens aufzeigt, aber auch zeigt,wie kleine Veränderungen und Gespräche einem wieder neuen Lebensmut geben können. Es war toll Phoebe bei dieser inneren Reise zu begleiten,und ich habe ab einem gewissen Punkt mit ihr mitgefühlt,und mich über die Veränderungen gefreut. Zu wissen wann man glücklich ist,und wieso? Was ist selbstverständlich und was eben nicht ? Wann lernt man etwas zu schätzen?
Ein richtig tolles Buch,mit ganz viel Humor.
⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen
Elena S, Buchhändler*in
Ich habe Wedding People verschlungen. Es hat mich von Anfang an gepackt. Obwohl es eigentlich nicht mein Genre ist. Lila ist zwar verwöhnt, aber trotzdem hat sie mir sehr gut gefallen. Die Freundschaft die sich zwischen Phoebe und Lila entwickelt finde ich wunderschön. Ich habe es in den Ferien gelesen und es war ein super Buch.
Lehrende*r 1247686
Ich wusste bei diesem Buch so gar nicht was mich erwartet, aber es hat mich so positiv überrascht. Ich hatte alle Gefühle beim lesen und war wirklich überrascht wie schnell es von tiefer Trauer zu lustigen Szenen geht. Trotzdem musste ich viel über jegliche Beziehungen nachdenken, die man so im Leben hat. Eine absolute Empfehlung für den Sommer.
Sintje M, Rezensent*in
Hochzeitsglocken, Lebenskrisen und die Suche nach sich selbst
Als leidenschaftliche Leserin, die sich gerne in die unterschiedlichsten Genres stürzt, weiß ich, dass man manchmal denkt, man wüsste, was einen erwartet. Bei einem Buch mit dem Titel "Wedding People" könnte man eine klassische Hochzeitsromanze vermuten. Aber dieses Buch ist viel mehr als das. Es ist ein emotionales, fesselndes Porträt über das Leben, das Schicksal und die unerwarteten Begegnungen, die alles verändern können.
Ein Hochzeitswochenende als Spiegel des Lebens
Uns wird ein Ensemble an typischen Charakteren auf einer Hochzeit präsentiert. In den Familien von Lila und Gary gibt es sie einfach alle: die Träumer, die Kritiker, die Überforderten. Doch die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung durch die Ankunft von Phoebe. Sie hat sich zufällig im gleichen Hotel eingemietet – in der Absicht, sich umzubringen. Mit diesem tiefgreifenden Einblick in die menschliche Seele beginnt das Chaos, und die Autorin entfaltet eine fesselnde Erzählung, die nicht auf Spannung, sondern auf purem Gefühl basiert.
Gefühl, Empathie und der Mut zum Neuanfang
Das Buch taucht tief in die Leben von Phoebe, Gary und Lila ein und thematisiert auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Miteinander. Irgendwie geht es immer um die großen Fragen des Lebens: Glück, Erwartungen – die eigenen und die der anderen – und die wahre Bedeutung von Beziehungen.
Ich habe es geliebt, die Entwicklung von Phoebe mitzuerleben. Ihr Weg zu sich selbst ist voller Höhen und Tiefen, aber er ist unendlich authentisch. Das Buch zeigt auf wunderbare Weise, wie einfach es sein kann, wenn man scheinbar nichts mehr zu verlieren hat und aufhört, sich darum zu scheren, was andere denken. Was auf einmal alles möglich ist, wenn man sich selbst etwas zutraut! Die Geschichte ist von großer Empathie geprägt, nicht nur für Phoebe, sondern für jeden einzelnen der Charaktere, deren Geschichten mit viel Gefühl und Tiefe beschrieben werden.
Fazit
„Wedding People“ ist ein gutes Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Es ist nicht einfach nur eine Hochzeitsgeschichte, sondern eine Hommage an die menschliche Psyche und die Kraft, sich selbst neu zu erfinden. Wer eine emotionale, fesselnde und durchweg berührende Lektüre sucht, die nachdenklich stimmt und mit einem Ende begeistert, das man einfach nur lieben kann, wird hier fündig.
Vera S, Bibliothekar*in
Zwei tolle, starke Frauen. Eine will gerade heiraten und hat alles bis ins kleinste Detail geplant damit die Hochzeit perfekt ist, die Andere hat ihr Leben satt und beschliesst sich umzubringen. Im Hotel treffen sie aufeinander und kommen ins Gespräch, werden zu Vertrauten und erzählen sich ihre tiefsten Geheimnisse. Und plötzllich ist alles anders....
Ich mochte dieses Buch sehr, Es war humorvoll, bissig, tiegründig und warmherzig.
Eine absolute Leseempfehlung!
Nachdem Phoebe Stone von ihrem Mann verlassen wird bucht sie sich ein Zimmer in Nobelhotel "Cornwall Inn". Jedoch nicht um auszuspannen, sondern um sich umzubringen. Im Hotel trifft sie auf Lila, die dort ihre Luxushochzeit feiern möchte. Als Lila erfährt, was Phoebe vorhat, fleht sie Sie an, es nicht zu tun, damit die Hochzeit nicht ruiniert wird. Und da Phoebe schon immer wissen wollte wie Geschichten enden, tut sie der Braut den gefallen und schließt sich kurzerhand der Gesellschaft und wird für das Brautpaar eine Schlüsselperson in ihrer Beziehung.
Ein Buch, was mich sehr überrascht hat. Als leichte Lektüre begonnen wurde es doch auch tiefgründiger und hat mein Herz berührt.
Es war ein Vergnügen!
Thematisch habe ich bei dem Titel tatsächlich etwas anderes erwartet, aber mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Es war witzig, ergreifend, chaotisch und absolut liebevoll. Ich mochte Phoebe als Protagonistin, die sich unglaublich weiterentwickelt und eine gesamte Hochzeitsgesellschaft aufmischt (oder zumindest alle kennen und lieben lernt). Die Entwicklung der Geschichte war faszinierend und hat mich total abgeholt. Zwischendurch gab es ein paar Längen, aber ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen und es wird mir mit Sicherheit noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben.
Isabel M, Rezensent*in
Schon der Klappentext hat mich absolut neugierig gemacht. Der Roman handelt von der 40-jährigen Phoebe, die nach einer Trennung eine Entscheidung trifft, die nicht nur ihr Leben sondern auch das von Lila, einer jungen Braut, beeinflusst.
Normalerweise lese ich selten bewusst Bücher, in denen die Hauptfiguren älter als Ende 20 sind, aber dieses Buch hat sich absolut gelohnt.
Phoebe ist, wie sich im Laufe des Buches herausstellt, ganz anders als erwartet weil sie ständig unkonventionelle Entscheidungen trifft die aber doch wiederum sehr gut zu ihr passen, und es werden auch emotionale Themen behandelt, vor allem Trennung und das Fehlen von wahren Freunden. Auch Phoebes Charakterentwicklung ist sehr gut dargestellt, angestoßen von ihrem Umfeld.
Dennoch ist es auch sehr lustig geschrieben, also eine gelungene Mischung aus Komödie und Drama, wo auch das Setting in Rhode Island perfekt passt und einen absoluten Sehnsuchtsort darstellt. Der Roman ist trotz der teilweise traurigen Themen sehr leicht geschrieben, fast schon einfach, dadurch dass er im Präsenz geschrieben ist, aber es passt einfach so gut zu der Geschichte. Er lässt einen über sein eigenes Leben nachdenken und viele Lehren werde ich auch für mein eigenes Leben mitnehmen.
Wer also lachen und ein bisschen weinen möchte, der ist hier goldrichtig. Dazu kommt das wunderschöne Cover!
Sehr zu empfehlen!
Carmen V, Rezensent*in
In “Wedding People” von Alison Espach (ins Deutsche übersetzt von Verena Ludorff) geht es um Phoebe, die sich nach einer gescheiterten Ehe und beruflicher Perspektivlosigkeit in einem Luxushotel das Leben nehmen will. Allerdings findet dort zeitgleich eine Hochzeit statt, und damit ihr eine Leiche nicht den großen Tag versaut, involviert die Braut sie in die Feierlichkeiten, wodurch Phoebe letztlich neuen Lebenswillen gewinnt.
Das erste Drittel der Handlung ist wirklich sehr traurig und deprimierend, wenngleich auch witzig, wird im Verlauf aber zunehmend fröhlicher, fesselnder und sommerlich-leichter. Dieses Buch hat mich so richtig gepackt, da die Autorin es versteht, Szenen und das Innere der Figuren extrem gut zu beschreiben und, noch wichtiger, die Chemie zwischen den Protagonist*innen stimmt. Natürlich merkt man deutlich, wo welche Gespräche zwischen verschiedenen Figuren konstruiert wurden, um eine bestimmte Botschaft zu transportieren, es stößt mir aber nicht negativ auf, sondern verleiht dem Roman Tiefe. Das Ende ist auch vorhersehbar, man kann das Buch aber trotzdem ab einem bestimmten Punkt nicht mehr aus der Hand legen, um herauszufinden, ob das auch wirklich eintreten wird.
Hier stimmt für mich alles - Sprache, Witz, inhaltliche Tiefe, Figuren, und ich habe dieses Buch unheimlich gern gelesen. Ein ganz toller Sommerroman.
Elvira S, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Wedding People von Alison Espach ist ein witziger Roman. Zum schmunzeln und Nachdenken. Dieser Romsn hat mir meinen Urlaub versüßt.
Jule Kattrin W, Rezensent*in
An zwei Strandnachmittagen verschlungen!
In „Wedding People“ von Alison Espach begleiten wir fast eine komplette Woche Phoebe, eine Professorin aus St Louis, die von ihrem Mann verlassen wurde und sich für eine Nacht im Nobelhotel „Cornwall Inn“ in Newport eingemietet hat, um sich von ihrem alten Leben zu verabschieden. Für immer. Sie plant, sich in dieser Nacht umzubringen.
Womit sie nicht gerechnet hat: Das komplette Hotel ist von einer Hochzeitsgesellschaft belegt. Als sie die Braut Lila kennenlernt, entwickelt sich eine Art Freundschaft und Phoebe wird auf unverhoffte Weise Teil der Hochzeitsfeier. Welche Rolle der bereits verwitwete Bräutigam (Gary) und seine Tochter in dieser Geschichte spielen, warum alle Jim heißen, was es mit den Reden der Trauzeugen auf sich hat und was eine Winterwartin macht, liest du am besten selbst.
Erst war ich mir nicht sicher, ob die Not, in der Phoebe sich befindet und in der sie einen Selbstmord (mit den Schmerzmitteln ihrer Katze!) plant, zu sehr auf die leichte Schulter genommen wird. Aber so locker der das Buch auf vielen Seiten vom Ton daherzukommen scheint, so ernst und nachdenklich ist es in anderen Passagen.
Phoebe trifft im richtigen Moment auf die richtige Konstellation von Menschen und es wird deutlich, dass sich damit nicht schlagartig ihr Leben verbessert und sie alles wieder im Griff hat, aber dass sie das Leben langsam und in kleinen Schritten wieder bejaht und sich selbst immer besser kennenlernt.
Ich mochte den oft flapsigen Ton (Hoher Dutt und Nackenkissen!) und ja klar, es war ein bisschen romantisch-kitschig im Abgang (obwohl die Wendung im Detail eine andere ist, als ich vermutet hatte), aber eben nie zu viel und in den Dialogen sehr authentisch.
Unterhaltsam im besten Sinne, auch wenn es die ersten Seiten nicht vermuten lassen. Eine lebensbejahende Geschichte!
„Zwei Gras, bitte.“
Rezensent*in 1432962
"Wedding People" ist eine feinfühlige, aber auch humorvolle Geschichte über Liebe und Verlust, über die Reise zu sich selbst und das Finden von Glück.
Darum geht's:
Phoebe Stone ist am Ende ihres Lebens angekommen, zumindest ist das ihre Meinung. Von ihrem Mann geschieden, beruflich in einer Einbahnstraße, der Kater verstorben. Sie bucht sich ein überteuertes Hotelzimmer an ihrem Sehnsuchtsort, um sich dort umzubringen. Was sie nicht ahnt: schon die erste Begegnung im Aufzug wird ihr Leben auf einen neuen Kurs bringen.
Fazit:
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht und berührt! Besonders die tiefsinnigen und witzigen Unterhaltungen voller radikaler Ehrlichkeit und mit allerhand literarischen Referenzen haben mir gefallen. Die Charaktere sind vielschichtig und authentisch, so dass man gerne mit ihnen mitfiebert.
Phoebe hat sich aufgegeben. Als sie in das Luxushotel am Meer eincheckt, ist sie sich sicher, dass sie mit allem Schluss machen will.
Doch sie hat nicht mit der riesigen Hochzeitsgesellschaft gerechnet, die sie dort erwartet. Und schon gar nicht mit Braut Lila, die absolut nicht einsieht, dass Phoebe ihre Hochzeit durch ihren Selbstmord beeinträchtigt.
Zunächst ist sie genervt, doch mit der Zeit stellt sich heraus, dass all das genau das ist, was sie gebraucht hat.
Ich fand das Buch einfach herzerwärmend. Phoebe war mir direkt extrem sympathisch und ihre Vergangenheit hat mich zeitweise etwas schlucken lassen. Die Dynamik zwischen ihre und Lila ist absolut lustig und sympathisch, dass man immer wieder darauf hofft, dass die beiden Zeit miteinander verbringen. Man lernt die ganze Hochzeitsgesellschaft Stück für Stück kennen und lieben. Die Begegnung der zwei Frauen ändert beider Leben und I'm so here for it.
Natalie B, Buchhändler*in
Was für ein grandioses Buch!
Phoebe will sich umbringen und fliegt dafür ins glamouröse „Cornwall Inn“ - welches gerade eigentlich für eine einwöchige Millionen-Hochzeit komplett ausgebucht ist. Kein Wunder, dass jeder auch Phoebe für einen Hochzeitsgast hält, was sie irgendwie dann auch tatsächlich wird.
Ein sehr humorvolles Buch, voller Lebensweisheiten, das zum Schmunzeln und Nachdenken bringt. Ich hab’s geliebt!
Ich wollte das Buch lesen, dann wieder nicht...nachdem ich bei einer Bloggerin meines Vertrauens eine durchweg positive Rezension gelesen habe, musste ich es doch in Angriff nehmen und bin so dankbar darum, denn Wedding People entpuppte sich als ein Highlight für mich.
Phoebe muss sich damit abfinden, niemals Kinder zu bekommen. Als sei dass nicht schon schlimm genug, verlässt ihr Mann Matt sie für eine andere und somit auch ihr Lebenswille. Also beschließt sie, ins Luxushotel Cornwall zu reisen, es sich nochmal gut gehen zu lassen und dann das Leben zu nehmen. Die Rechnung hat Phoebe allerdings ohne Lila gemacht. Denn diese hat das Hotel für ihre lange und minutiös durchgeplante Hochzeit gebucht, also kann Phoebe sich gefälligst bis nach ihrer Hochzeit mit ihrem Suizid Zeit lassen.
Zu Beginn dachte ich, ou, das wird harte Kost, aber die Autorin schafft es, die bedrückende Thematik mit einer Leichtigkeit und gut dosiertem Humor zu erzählen, ohne dass es an Tiefe fehlte. Als Phoebe und Lila aufeinandertreffen, nimmt die Geschichte einen so wunderschönen Lauf, der überwiegend von den Dialogen zwischen Phoebe und Lila lebt und mich oft zum Schmunzeln brachte. Aber auch die Nebencharaktere sind gut und bunt gezeichnet - jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und lernt auf dieser Reise viel über seine wahren Bedürfnisse kennen.
Ich habe mir so viele Markierungen gemacht, mich in einigen Situationen wiedererkannt und jede Seite inhaliert. Besonders Phoebe legt eine grandiose Entwicklung hin, die nicht nur inspiriert, sondern auch nachhallt. Für mich ein Highlight, das überrascht, überzeugt und zum Nachdenken anregt. Ich habs wirklich geliebt.
Ana S, Rezensent*in
Wedding People von Alison Espach ist auf den ersten Blick ein klassischer Feel-Good-Roman – kurzweilig, humorvoll und mit einer Hochzeitskulisse, die an eine romantische Komödie erinnert. Doch schon nach wenigen Seiten merkt man, dass hinter der Geschichte weit mehr steckt. Espach verbindet charmante Beobachtungen mit ernsten Themen und schafft damit eine unerwartet tiefgründige Lektüre.
Im Zentrum steht Phoebe, eine geschiedene Professorin, die eigentlich mit ganz anderen Absichten in einem edlen Küstenhotel anreist. Sie plant, sich das Leben zu nehmen – und gerät durch eine Verwechslung mitten hinein in die Vorbereitungen einer glamourösen Hochzeit. Dort begegnet sie Lila, der jungen Braut aus reichem Hause, und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden Frauen.
Espach überzeugt besonders durch ihren klaren, klugen Schreibstil. Mit feinem Gespür für zwischenmenschliche Details und einer leichten, oft ironischen Sprache gelingt es ihr, ernste Themen wie Verlust, Liebe und Suizid unbeschwert darzustellen.
Zwar bleiben manche Nebenfiguren etwas blass und einzelne Szenen hätten mehr Tiefe vertragen, doch insgesamt bietet der Roman eine atmosphärische, kluge und gleichzeitig kurzweilige Lektüre. Die Mischung aus Humor, Melancholie und subtiler Ironie macht Wedding People zu einem besonderen Leseerlebnis, das sowohl berührt als auch unterhält.
Fazit: Ein Roman, der mehr ist, als er auf den ersten Blick scheint – klug, unterhaltsam und voller feiner Beobachtungen. 4 von 5 Sternen.
Ulla K, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Wer hier den literarischen Anspruch sucht, ist bei dem Buch falsch. Allerdings verspricht es absolut witzige und amüsante Unterhaltung. Einfach zum Wegschlürfen und entspannen. Macht Spaß.
Rezensent*in 1201739
Wedding People von Alison Espach ist ein kluger, berührender und zugleich humorvoller Roman. Die Geschichte von Phoebe, die in einem Luxushotel eigentlich ihrem Leben ein Ende setzen will und dort unvermittelt in eine Hochzeitsgesellschaft hineingezogen wird, ist bewegend und überraschend leichtfüßig erzählt.
Espach gelingt es meisterhaft, ernste Themen wie Depression und Lebenskrisen mit feinem Humor und Wärme zu verbinden. Die Figuren sind glaubwürdig, verletzlich und sehr menschlich – man lacht mit ihnen, man leidet mit ihnen.
Ein Roman, der gleichzeitig Trost spendet und unterhält – voller Menschlichkeit, leiser Hoffnung und unerwarteter Freundschaft. Für mich ein absolutes Highlight und verdiente 5 Sterne!
Rezensent*in 1692207
gelungen, der vor allem durch fein gezeichnete Figuren, überraschende Wendungen und scharfzüngige, manchmal bewusst grenzüberschreitende Dialoge überzeugt. Die skurrile Situationskomik trägt maßgeblich dazu bei, dass das Buch nicht ohne Grund die Bestsellerlisten erobert hat. Selbst ernste Themen wie unerfüllter Kinderwunsch, künstliche Befruchtung, Trennung, Einsamkeit, bis hin zu Suizidgedanken und Tod nehmen der Geschichte nichts von ihrer Leichtigkeit. Was auf den ersten Blick wie beiläufige Alltagsgespräche wirkt, entfaltet oft eine unerwartete Tiefe. Durch die authentisch beschriebenen Stimmungen der Figuren entsteht beim Lesen fast automatisch ein lebendiges Kopfkino, halb Komödie, halb Nachdenken über das Leben.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1781251
Das Buch hat mich total überrascht und in seinen Bann gezogen. Es liest sich sehr gut und ich habe die Charaktere der Geschichte sehr lieb gewonnen. Ich musste zwischen durch Lachen und auch ein paar Tränen verdrücken. Ich glaube dieses Buch wird mich noch weiterhin prägen und ich werde noch lange über die Geschichte nachdenken. Wirklich ein klasse Titel!
Barbara H, Buchhändler*in
Dieses Buch hat mich wahrlich überrascht, denn der Hype und die Vorschusslorbeeren haben mich skeptisch gemacht. Die Lektüre hat aber richtig Spaß gemacht und die beiden Hauptakteurinnen waren sehr überzeugend. Das Zusammentreffen dieser sehr unterschiedlichen Frauen mit ihren durchgeplanten Vorhaben war ein Fest an witzigen und doch oft tiefgründigen Dialogen, die beide zum Umdenken gebracht haben.
Ein ungewöhnlicher Roman, der bestimmt zum Sommerhighlight wird und auch von mir gerne empfohlen wird.
Rieka W, Buchhändler*in
Nachdem ich ein bisschen durch den Anfang gestolpert bin, hat mich "Wedding People" nicht mehr losgelassen. Es gab eine gute Mischung aus tiefgründigeren Gesprächen und witzigen Schlagabtauschen, vor allem zwischen unserer Hauptperson und der Braut. Die Beziehungen, die sich zwischen Phoebe und den anderen Charakteren entwickelt haben, haben mich total abgeholt und mitgenommen, vor allem von Juice bin ich ein Fan geworden.
Die zweite Hälfte wollte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil ich einfach so gespannt war, wie es weiter geht. Meiner Meinung nach hätte es kein perfekteres Ende für Phoebe geben können.
Wedding People" ist eine feinfühlige, aber auch humorvolle Geschichte über Liebe und Verlust, über die Reise zu sich selbst und das Finden von Glück.
„…es geht nur darum, weiterzumachen. Sich davon zu verabschieden, was man einst gedacht hat, wer man sein würde.“
Der New-York-Times-Bestseller „Wedding People“ von Alison Espach wurde im August 2025 von Lübbe veröffentlicht und hat in der Print-Ausgabe 471 Seiten.
Phoebe „war ein gutes Mädchen, ruhig und fleißig,…“ und wollte ihr ganzes Leben einfach nur normal sein. Doch durch Covid und die Trennung mit ihrem Mann stürzt sie in eine tiefe Depression und entscheidet eines Tages ins Cornwell zu fahren und sich dort umzubringen.
Lila ist das Gegenstück. Ihr Leben lang hört sie ihre Eltern schon sagen, dass sie etwas Besonderes und Großes werden sollte. Ihre Hochzeitswoche im Cornwell ist so ungefähr wie ihre Meisterarbeit.
„Ich bin hier, um mich umzubringen.“
„<Mein Tod hat mit dir nicht das Geringste zu tun.>
<Natürlich hat er das.>“
Beide Frauen leben in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens. Doch dadurch, dass sie sich nicht kennen, finden beide den Mut absolut ehrlich zueinander und miteinander zu sein. Das macht etwas mit ihnen und sie verändern sich.
Der Roman ist in einer auktoriale Erzählperspektive geschrieben, also mit einem allwissenden Erzähler. Das verschafft auch uns Lesern einen optimalen Überblick über die Gefühle und Gedanken aller. Es gab auch nicht ständig super lange Dialoge, sondern manchmal wurde schlicht zusammengefasst was im Dialog gestanden hätte. Die Charaktere sind sehr professionell erarbeitet. Damit meine ich, dass Espach definitiv eine gelernte Schriftstellerin ist. Sie beherrscht die Kunst dieses Handwerks. Die Charaktere machen im Laufe der Handlung eine stetige Entwicklung durch. Wir lernen die unterschiedlichsten Lebensphasen unterschiedlichster Frauen kennen. Der Schreibstil ist locker, leicht und witzig.
„Aber das Leben ist komisch, man denkt immer, wenn man diese eine Sache noch hätte, wäre man glücklich.“
„Wir wollen alle nur die Erlaubnis, nackt dazustehen und verdammt noch mal wir selbst zu sein.“
Viele Themen wurden hier bearbeitet. Zu beginn geht es natürlich um Depressionen und suizidale Gedanken, („dass man diese tiefe Dunkelheit niemanden erklären kann, der sie nicht selbst erlebt hat.“) aber auch welche vielfältigen Gesichter diese Krankheit haben kann. In Zusammenhang damit geht es darum, wie die Menschen während des Lockdowns gelebt haben und was das mit ihnen gemacht hat. („seit Corona denk ich mir immer so, also Freunde hab ich ja keine mehr.“)
„Als der Lockdown vorbei war, konnte sie sich nicht erinnern, was man sonst so trug.“
Es geht also um Frauen, in ihren verschiedenen Lebensabschnitten, also auch um Mütter. („Eine Mutter zu haben führt dazu, dass man glaubt, jeder wolle alles hören, was man so denkt.“) („Es erlaubt einem, darauf zu vertrauen, dass selbst die schrecklichste Version seiner selbst, die herumschreit und meckert und heult, immer noch geliebt wird.“)
Phoebe wächst ohne Mutter auf und wird „… dazu erzogen, sich für alles schuldig zu fühlen.“, Lila als ihr Gegenstück hatte scheinbar zu viel Mutter.
Phoebe ist Professorin und bringt damit unendlich viele Andeutungen literarische klassische Werke mit ins Buch. Jane Eyre, Edgar Allan Poe, … und noch viele mehr. Wenn man diese Bücher gelesen hat, dann wertet es „The Wedding People“ auf jeden Fall noch auf, aber auch ohne das Wissen, versteht man sehr gut die Message dahinter.
„heirate diesen Mann nicht in der Hoffnung, dass er dich davor bewahren kann, wer du wirklich bist.“
Dieses Buch ist eine Meisterleistung. Es ist nicht umsonst ein NYT Bestseller. Die Gefühle aller Charaktere gehen tief unter die Haut. Ich meine, es wäre interessanter für Leser, die über dreißig, bereits verheiratet, in der Menopause sind oder sogar vor einer Hochzeit stehen. Einfach weil man sich dann besser mit den Protagonisten identifizieren kann. Mich hat es persönlich sehr tief berührt, aus den verschiedensten persönlichen Gründen. Durch den Aufbau von starker Depression, Tod und dann einer metaphorischen Wiederauferstehung habe auch ich Wahrheiten für mich gefunden. Dieses Buch ist keine leichte Lektüre. Aber es gibt Heilung, Verständnis und Hoffnung.
Wir alle haben unter Covid und seine Folgen gelitten und hier nochmal zu lesen, dass es anderen genau so ging, ist wertvoll. Nun sind schon ein paar Jahre vergangen und viele Leute im Alltag verdrängen dieses Thema, weil es so viele Trauma und Spätfolgen gebracht hat. Das also hier noch mal aufzugreifen ist Therapie. Das diese zwei Menschen, die sonst nichts gemeinsam haben zueinander finden und sich helfen in einer lebensverändernden Situation (für beide), zeigt wie verbunden wir doch alle miteinander sind. Dass das Schicksal jedes Einzelnen das Leben vieler beeinflusst.
„Wie leicht ist es, tot zu sein. Aber welch ein Glück, am Leben zu sein, auch wenn es nur für einen Tag ist.“
Ich kann dieses Buch jeder Frau und jedem Mann nur von Herzen empfehlen. Jeder der mal etwas tiefgründiger Lesen möchte.
„Deswegen hat sie den Büchern den Vorzug gegeben - weil es so viel härter ist zu leben. Um zu leben, muss sie hier raus und hinein ins Ungewisse.“
Mich hat bei diesem Roman das Cover so angesprochen, dass ich nicht mal den Klappentext gelesen habe, sondern direkt in das Buch eingestiegen bin.
Der Einstieg war ein wenig holperig, vor allem, als man recht schnell erfahren hat, dass die Protagonistin des Buches, Phoebe, gerade am Tiefpunkt ihres Lebens steht und in ein teures Hotel in Cornwall reist, um sich dort das Leben zu nehmen. Bei diesem Einstieg habe ich mit viel Kitsch gerechnet und wurde total überrascht, weil sich eine wirklich wunderschöne Geschichte vor mor entfaltet hat.
Phoebe trifft in diesem Hotel auf eine große Hochzeitsgesellschaft und wird, nachdem sie der Braut in einem schwachem Moment ihr Vorhaben gestanden hat, in den ganzen Hochzeitstrubel hineingezogen. Denn die Braut hat nicht vor, sich dieses Ereignis von Phoebe zerstören zu lassen, nachdem sie alles so akribisch geplant und vorbereitet hat.....
Was mir an diesem Buch besonders gut gefällt, sind die Charaktere. Alle, auch die Nebenpersonen, sind sehr authenthisch, wenn auch nicht immer sympathisch. Jeder hat seine positiven Seiten, aber auch Ecken und Kanten. Und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Und es war wirklich interessant und berührend, welche Dymanik sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat und wie die Personen voneinander beeinflusst bzw. berührt wurden.
Für mich eins der besten Bücher des Sommers.
Eine Hochzeit & ein Selbstmord
-Rezensionsexemplar-
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Genre: Ein Roman, der die richtigen Fragen stellt, locker & ernst. Mit Humor, tollen Charakteren & einem Stil der durch die Seiten fliegen lässt.
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Setting: Phoebe stackst auf HighHeels und im grünen Seidenkleid ins Cornwall Inn - ein Hotel das keine Wünsche offen lässt. Sie hat heute Abend etwas drastisches vor. Am Tiefpunkt ihres Lebens will sie mit Schlaftabletten ein Ende setzen. Wäre da nicht die nervig perfektionistische Braut, die das Hotel für die Woche für ihre Hochzeitsgäste gemietet hat & Phoebe soll es ihr nicht verderben. Ein Anfang einer ehrlichen Freundschaft, skuril lustigen Szenen & vielen Fragen des Lebens.
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Schnapp dir einen Kaffee & lass dich mitnehmen.!.
Monja S, Buchhändler*in
„Wedding People“ ist ein mitreißendes Buch über die Liebe und das Leben und seine verschlungenen Wege.
Psychische Gesundheit, Trauerverarbeitung & Selbstlüge sind weitere Themen, die diesen Roman zu mehr machen, als nur zu einem fröhlichen Liebesroman.
Joulina W, Rezensent*in
Wedding People ist keine typische Hochzeitsgeschichte. Es ist ein herrlich eigenwilliger, tiefgründig-komischer Roman über das Dazwischen im Leben: zwischen Zusammenbruch und Neuanfang, zwischen Fremdsein und Verbundenheit. Ich hätte ewig weiterlesen können – und das sagt, glaub ich, alles. Ganz klar 5 von 5 Sternen.
Laura S, Rezensent*in
Ich habe etwas ganz anderes von diesem Buch erwartet. Weniger schwere Themen, mehr Leichtigkeit. Hab es trotzdem absolut geliebt! Der Schreibstil; das Setting, die verschiedenen Charaktere, die Story,…
Absolute Empfehlung!
Victoria B, Buchhändler*in
Was für eine Hochzeitswoche! Ich habe dieses Buch verschlungen und war doch zu früh damit fertig. Große Liebe!
Buchhändler*in 1855341
Eine Frau die beschließt, von nun an für sich selbst einzustehen- ein sehr pfiffiger, unterhaltsamer Roman über Enden, Neuanfänge, Mut, Glück, Selbstwirksamkeit und über sich selbst herauszuwachsen.
Ein Buch mit jeder Menge Frauenpower.
Wow Das war mal eine süße Geschichte die mich tatsächlich komplett überzeugt hat.
Ich habe es binnen ein paar Stunden gelesen und absolut geliebt. Perfekte Lektüre für den Sommer aber auch für den Herbst.
Es ist einfach unglaublich berührt und beeindruckend geschrieben
Ganz klare Leseempfehlung
Buchhändler*in 1103605
Phoebe hat eine gescheiterte Ehe hinter sich und kämpft mit einer tiefen Depression. Bevor sie Selbstmord begeht, will sie es sich noch einmal gutgehen lassen im Luxushotel Cornwall Inn. Als erstes begegnet sie der Braut, die sie vom Selbstmord abhält, nachts im Whirlpool trifft sie den sympatischen Bräutigam, mit dem sie sofort über Gott und die Welt sprechen kann.
Zusammen mit exzentrischen Hochzeitsgästen erlebt sie eine Woche vor der Hochzeit, die mit Highlights durchgeplant ist. Die zufälligen Begegnungen bringen Phoebe auf einen neuen Kurs. Sie schöpft Hoffnung für eine neue Zukunft. Der Roman ist ein Abbild des Lebens mit seinen Höhen und Tiefen und erzählt eine unkonventionelle, lebensbejahende Geschichte auf witzige und sehr berührende Art.
Wedding People stand schon lange auf meiner Reading list – nicht zuletzt, weil es im letzten Jahr den Goodreads Choice Award als „Readers Favorite Fiction“ gewonnen hat. Und da ich den Drang dazu habe, alles zu lesen, was dort Preise abräumt, war meine Freude groß, als ich ein Rezensionsexemplar erhielt.
Eigentlich wollte ich erst noch was anderes lesen, wollte aber wenisgtens einmal kurz einen Blick reinwerfen. Aus dem „einfach mal reinschauen“ wurden dann allerdings mehrere Stunden und dann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich sofort gepackt, und ich musste einfach wissen wie es weitergeht.
Im Mittelpunkt steht die mitt-vierzigjährige Phoebe, die fest entschlossen, nur mit einem grünem Samtkleid im Gepäck auf dem Weg in ein luxuriöses Fünf-Sterne-Hotel ist. Suite mit Meerblick, 800 Dollar die Nacht. Sie ist betrogen und geschieden, hat eine Fehlgeburt und mehrere erfolglose Befruchtungsversuche hinter sich, konnte ihre Dissertation nicht in ein Buch verwandeln und aus ihrer Dozententätigkeit (viktorianische Literatur und ja, es gibt viele Bezüge zu Virginia Woolf, Jane Eyre und den Brontë-Schwestern) keine feste Professur machen können. Doch dann trifft sie auf Lila, eine 27-jährige Braut, die das gesamte Hotel für ihre sechstägige Hochzeitsfeier gebucht hat – und deren energiegeladene Art Phoebes Pläne komplett durcheinanderwirbelt.
Was mich besonders begeistert hat: die Vielzahl an Charakteren, jede*r mit eigener Geschichte und eigenem Charme. Ja, es werden schwere Themen behandelt, aber in einer erstaunlichen Leichtigkeit. Ich konnte mich in alles reinfühlen, es war berührend, manchmal schmerzhaft, aber auch voller Humor, Sarkasmus und Tiefe. Angefangen mit Phoebe und ihrer gescheiterten Ehe und Karriere, über Lila die sich inmitten ihrer Hochzeitsgemeinschaft einsam fühlt, über die Hotelangestellte Pauline, die in den Job hineingeworfen wurde und einfach nur alles richtig machen will, ohne einen Plan zu haben.
Das Buch hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen. Ich wollte gar nicht, dass es endet – und doch hat es an einem sehr passenden Punkt aufgehört. Besonders stark fand ich die Parallele zwischen Lila und Phoebe: den Drang, es allen recht machen zu wollen. Vielleicht war es genau das, was mir als „People Pleaserin“ die Identifikation so leicht gemacht hat. Ich hatte das Gefühl, mit ihnen zusammen in diesem übertrieben luxuriösen Hotel zu sein, Teil ihrer Dramen, Teil ihrer Welt zu sein.
Auch die deutsche Übersetzung ist sehr gut gelungen, ich hab teilweise komplett vergessen, dass ich gar nicht die Orginal-Sprachversion lese.
Vor mir eine riesige Leseempfehlung. Ein wirkliches Lese-Highlight.
Bibliothekar*in 1164387
Wedding People, schon der Titel und das Buch Cover haben mich angesprochen. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte!
Wir lernen Phoebe und Matt kennen. Ein Paar Ende dreißig verheiratet, Proffessoren an der gleichen Universität. Matt fest angestellt, phoebe als Honorarkraft.
Sie möchten Kinder, aber das klappt nicht so wie sie es sich vorgestellt haben und irgendwann ist das ganze gemeinsame Leben Routine. Bis Matt ausbricht und Phoebe für eine Kollegin verlässt. Sie lassen sich scheiden. Phoebe lebt nun mit Kater Harry in dem gemeinsamen Haus und wird immer depressiver. Harry stirbt. Sie fast den Entschluss ihrem Leben ein Ende zu setzten. Sie verlässt ihr Haus und fliegt 1000 Kilometer um in einem 5 Sterne Hotel ( in dem sie eigentlich mit Matt Urlaub machen wollte ) um es durchzuziehen.
In diesem Hotel versammelt sich während Ihrer Ankunft gerade eine Hochzeitsgesellschaft und sie landet mit der Braut Lila im Aufzug! Ab diesem Moment ändert sich Phoebes Leben. Lila fragt sie nach ihrem Aufenthalt und Phoebe antwortet ehrlich : Ich bin hier um mich umzubringen!
Phoebe bringt sich nicht um und wir lernen die Familien und Freunde von Lila und Gary kennen, Wie sie sich kennen gelernt haben, warum sie heiraten, was sie vom Leben und der Ehe erwarten, was die Schwester und die Tochter von Gary davon halten. Wie steht Lilas Mutter zu der Hochzeit, was haben Garys Schwager und Lilas Oma , Lilas Freundinnen dazu zu sagen. Und wie fügt sich Phoebe als Lilas Trauzeugin in dieses Gefüge?
Eine wahnsinnig schöne Geschichte mit allen Höhen und Tiefen vieler Familien. Schicksale, Freud und Leid und tiefsinnige Gedanken und Gespräche. Lustiges, anzügliches, nerviges Getue von allen Beteiligten. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.
Volle 5 Sterne!,
Rezensent*in 1653979
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass trotz einer traurigen Prämisse so LUSTIG war.
Lieblingszitat: “Wenn das Glück so groß ist, muss man darin leben, und dann spürt oder sieht man es irgendwann nicht mehr. Wie die Luft um einen herum. Bis es weg ist, natürlich nur.”
Die Handlung:
Bitte Trigger Warnungen lesen!!
In Wedding People verfolgen wir Phoebe, eine traurige Frau, die kürzlich von ihrem Mann verlassen wurde, und für eine Nacht ein Zimmer im prächtigen Hotel »Cornwall Inn« bucht. Womit sie nicht rechnet: das Hotel wird von einer Hochzeitsgesellschaft belegt und zwar für eine ganze Woche. Phoebe lernt nach und nach die Hochzeitsgäste kennen, allen voran die Braut Lila, und obwohl beide Seiten es zu Beginn nicht vermuten: sie können eine Menge voneinander lernen. Was als zufällige Begegnung beginnt, wird vielleicht alle Beteiligten auf einen neuen Lebensweg bringen.
Meine Gedanken:
Zu den Charaktere:
Ich liebe Phoebe. Ihre Gedanken. Ihre Entwicklung. Ihren trockenen Humor. Ich wollte einfach das beste für sie. Ich wollte so sehr, dass sie glücklich ist, als würde ich sie persönlich kennen.
Und Lila. Beide waren zu Beginn so unsympathisch - Phoebe stinklangweilig und pessimistisch und Lila oberflächlich und egozentrisch. Aber sie sind mir so sehr ans Herz gewachsen!! Sogar die Mutter und Marla und Jim, die darauf ausgelegt waren, unsympathisch zu sein, hat man als Leser irgendwann verstanden. Die Autorin hat es so toll geschafft, dass der Leser seine Meinung zu Charakteren über das Buch hinweg ändert. Es ist alles eine Sache der Perspektive. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen usw. Wir haben es alle schon so oft gehört, und doch liebe ich Bücher, die das schön veranschaulichen.
Und ich habe jedes einzelne Gespräch zwischen Phoebe und Lila und zwischen Phoebe und Gary geliebt. Zwischen Phoebe und allen eigentlich.
Und gegen Ende wusste ich vor einem Gespräch mit einer bisher unsympathischen Person schon, dass sich meine Meinung bald ändern wird, und ich hatte so eine Vorfreude, das zu erleben!
Am Schluss wurde alles wunderbar zusammengeführt, was sehr befriedigend war.
Zum Schreibstil:
Ich liebe den trockenen Humor in diesem Buch. Die Witze sind so im Kontext eingebettet, dass man sie schlecht hier wiedergeben kann, aber es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen. Und zwischen den vor allem lustigen Dialogen, hat die Geschichte doch immer wieder schönen Tiefgang.
Zur Handlung:
Zu Beginn fiel es mir schwer in die Geschichte reinzufinden und das lag vor allem an dem traurigen Thema. Man befindet sich in Phoebes Kopf und zu Beginn des Buches ist das ein trister Ort. Das Buch hat mich deprimiert und ich hätte es fast beiseite gelegt. Aber ich bin so froh, dass ich die ersten 20% mit Phoebe durch gestanden habe, den dann nahm die Geschichte für mich an Fahrt auf. Besonders als Phoebe und Lila ihre ersten richtigen Gespräche hatten und ich gemerkt habe: Oh, das hat Potential für eine wunderschöne Freundschaft, auch wenn es eigentlich keinen Sinn macht, dass diese beiden grundverschiedenen Frauen sich verstehen würden. Ihre Dynamik war von Anfang an interessant mit anzusehen.
An sich passiert in dem Buch nicht viel, aber mit den Charakteren passiert viel, und so war das Buch für mich trotzdem spannend. Es spielt nur über ca. eine Woche hinweg. Aber dazu kommen immer wieder flashbacks, die an passenden Stellen in die Geschichte eingeflochten sind, und so fühlt sich die Geschichte doch länger an.
Es war so toll nach und nach die Hintergründe zu dem Gemälde von Patricia und den Geschehnissen in der Galerie zu erfahren. Aus Lilas Sicht, aus Patricias, aus Garys, aus Jims. Und jedes Mal wurde eine weitere Schicht der selben Geschichte freigelegt, eine weitere Perspektive auf dieselbe Sache eröffnet, und auf einmal fühlt man darüber ganz anders.
Abschließende Gedanken:
Dieses Buch war menschlich, es war lustig, es war hoffnungsvoll. Wer gerne über zwischenmenschliche Beziehungen liest und gerne Dinge aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, findet mit dieser Geschichte vielleicht einen neuen Favoriten. Allerdings bitte vorher Trigger Warnungen lesen, denn besonders zu Beginn sind die Themen sehr hart und traurig.
Alles in allem hat mir Wedding People trotz anfänglicher Schwierigkeiten super gefallen und ich empfehle es wärmstens!
Vielen Dank an NetGalley und Bastei Lübbe für die Bereitstellung dieses Leseexemplars im Austausch für meine ehrlichen Gedanken!
Rezensent*in 1052807
Es gibt immer einen Weg zurück
Mir hat "wedding people" aufgrund seiner Vielschichtigkeit außerordentlich gut gefallen- und zwar optisch und inhaltlich. Das farbige Cover wird durch einen tollen Farbschnitt ergänzt und liegt gut in der Hand. Inhaltlich besticht der Roman mit einem flüssigen Schreibstil und einer fast märchenhaften Geschichte. Die vielen verschiedenen Charaktere, die alle sehr gut ausgebaut sind und ein abwechslungsreicher, gut aufgebauter Plot sowie die sehr bildhafte Sprache laden dazu ein, die Geschichte wie einen Film zu erleben. Dabei hat die Story durchaus Tiefgang und beleuchtet die dargestellten Probleme sehr vielfältig. Dabei zeigt Alison Espach, wie nah man sich im Leben kommt, wenn Menschen den Mut aufbringen, wirklich aneinander interessiert miteinaden zu kommunizieren. Dennoch fehlt es dem Buch nicht an Glimmer und Romantik.
Ein wenig irritierend fand ich am Anfang die gewählte Zeitform, habe mich aber schnell daran gewöhnt.
Eine gute Lektüre für alle, die gerne ganz in eine Geschichte eintauchen.
„Wedding People“ von Alison Espach ist eine feinfühlige und klug erzählte Geschichte über zwei Frauen, die sich inmitten einer luxuriösen Hochzeitswoche zufällig begegnen und dabei unerwartet Hoffnung schöpfen. Die leise Melancholie wird charmant mit trockenem Humor und subtiler Atmosphäre verbunden – besonders Phoebe und Lila wachsen durch ihre zurückhaltende, aber ehrliche Verbindung aneinander. Insgesamt bleibt dieser Roman angenehm zurückhaltend und langanhaltend berührend.
•Wedding People•
Zwei Frauen. Zwei Pläne. Und eine Woche, die alles verändert.
Als Phoebe Stone in einem grünen Seidenkleid und goldenen High Heels im prächtigen »Cornwall Inn« ankommt, wird sie von allen für einen Hochzeitsgast gehalten. Doch sie ist die Einzige, die nicht zum Feiern angereist ist. Seit Jahren hat sie davon geträumt, mit ihrem Mann hierherzukommen. Nun ist sie ohne ihn hier, am Tiefpunkt ihres Lebens, fest entschlossen, sich ein letztes Mal etwas zu gönnen, bevor sie mit allem Schluss macht. Dumm nur, dass sie ausgerechnet der Braut in die Quere kommt. Die hat jedes Detail und jede denkbare Katastrophe sorgfältig einkalkuliert - mit einer Ausnahme: Phoebe und deren Vorhaben. Als sich ihre Wege kreuzen, gerät alles aus dem Takt, und es setzt etwas in Gang, das keine von ihnen erwartet hat.
Rezension:
Wedding People von Alison Espach hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Diese sommerliche Romcom ist nicht nur witzig, sondern regt auch immer wieder zum Nachdenken an. Gemeinsam mit Phoebe entdecken wir, dass das Leben nicht so schrecklich ist, wie es manchmal scheint und dass man manchmal einfach in eine Hochzeitsgesellschaft stolpern muss, um wieder Freude und Hoffnung zu finden.
Die Geschichte überzeugt mit Humor, Herz und überraschend viel Tiefgang. Besonders Phoebe als Hauptfigur ist sehr gelungen: Sie ist sympathisch, vielschichtig und authentisch. Auch die Braut, der Bräutigam und die vielen Nebencharaktere sind lebendig und mit Liebe zum Detail dargestellt, sodass man sich sofort als Teil der chaotischen Hochzeitsgesellschaft fühlt. Zwischen all den witzigen und romantischen Momenten gibt es aber auch Szenen, die berühren und emotional überzeugen.
Wedding People zeigt auf eine leichte, aber ehrliche Art, dass das Leben nicht immer nach Plan läuft und dass gerade darin die schönsten Überraschungen liegen können.
Eine warmherzige, charmante Sommerlektüre, die man unbedingt lesen sollte.
Sie ist perfekt für alle, die Romantik, Humor und ein bisschen Tiefgang lieben.
Lena S, Rezensent*in
Phoebe Stone reist gebrochen und ohne Gepäck in das elegante Cornwall Inn in Newport (Rhode Island), fest entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch ein Missverständnis führt dazu, dass man sie für eine Hochzeitsgästin hält – und plötzlich findet sie sich mitten in einer turbulenten Feier wieder. Unerwartete Begegnungen, schräge Situationen und ehrliche Gespräche bringen Phoebe dazu, ihr Leben und ihre Zukunft aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten.
Dieses Buch wird definitiv eines meiner Jahreshighlights! 💖 Ich bin regelrecht durchgeflogen, es hat so viel Spaß gemacht und mich gleichzeitig tief berührt. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, über mich selbst und das Leben zu lernen – und trotzdem war es unterhaltsam, leicht und an vielen Stellen einfach witzig.
Und was ich so besonders fand: Das ist kein typischer Romance-Roman – hier gibt es keine Enemies-to-Lovers und keine große, klassische Liebesgeschichte. Stattdessen ist es fast eine Liebesgeschichte zum Leben selbst. Die Protagonistin verliebt sich ins Leben – und als Leserin habe ich mich ein Stück weit mitverliebt. 💫
Noch jetzt denke ich darüber nach, fühle nach – und das hat schon lange kein Buch mehr so geschafft. Es war einfach toll.
📚 Fazit: Ein absolutes Herzensbuch und eine dicke Empfehlung von mir – zum Lachen, Mitfühlen und Nachdenken. ✨
Hanne H, Rezensent*in
Ein tiefgründiges Buch, das nicht immer für hochjauchzende Freude sorgt. Im Gegenteil, ich wurde bein Lesen teilweise sehr nachdenklich. Es handelt um Phoebe, deren Mann sie velassen hat und sie nun vor den Scherben ihres Lebens steht. Sie beschliesst dem Leben ein Ende zu setzen .
Allerdings möchte sie sich noch einmal etwas gönnen. Doch in ihrem Hotel findet ausgerechnet eine Hochzeit statt.
Jette A, Rezensent*in
Phoebes Leben ist ein Trümmerhaufen, und jetzt steht sie vor einem Hotel an der Atlantikküste.. ungewollt kinderlos, Depressionen, eine gerade abklingende Pandemie und einen Ex-Mann der sie für eine Frau mit Kind verlassen hat und ein Job der auch irgendwie nicht läuft…in einem grünen Kleid und hohen Schuhen… ohne Gepäck. Aber das braucht sie auch nicht. Denn Phoebe ist hier um zu sterben. Der Plan geht aber nicht auf denn sie begegnet Lila einer jungen Braut und die will auf keinen Fall das ihre Hochzeitswoche von einer Packung Schmerzmittel für Katzen mit Thunfischgeschmack ruiniert wird.
Alison schreibt auf eine ergreifend leise und humoristisch auf den Punkt gebrachten Art, über die tragischen Seiten des Lebens. Sie schreibt über Trauer, Verlust, Lebenspläne die das Leben über den Haufen wirft. Über Liebe, Entwicklung, patriarchale Strukturen und Depressionen. Über die großen und kleinen Zufälle im Leben, über das entdecken des selbst und über Familien… und wie sich all das definiert… wie es uns Menschen definiert.
Ein starkes Buch das mich zum Nachdenken angeregt hat, mich hat laut lachen lassen und nicht zuletzt in dem ich mich gesehen habe.
Toller Roman mit einem sehr prägnanten Schreibstil. Das werde ich nicht zum letzten Mal gelesen haben… habe ich sehr geliebt und ist unter den Top 5 Büchern meines Lesejahres.
Rezensent*in 1238168
Wedding People hat mich von Anfang bis Ende berührt. Espach erzählt eine Geschichte voller Schmerz, Humor und Hoffnung – über Verlust, Neubeginn und die überraschenden Begegnungen, die unser Leben verändern können. Phoebe und Lila sind Figuren, die man nicht vergisst, und die Mischung aus Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit macht den Roman einzigartig. Absolut empfehlenswert!
Buchhändler*in 956792
Zwei Frauen. Zwei Pläne. Lila feiert eine Woche lang ihre Hochzeit in einem Hotel, geplant bis ins kleinste Detail. Phoebe bucht in diesem Hotel eine Nacht in der Sie ihren Suizid geplant hat. Beide Frauen begegnen sich und ihre Pläne finden ein ungeplantes Ende.
Rezensent*in 857484
Schön, weil es traurig ist oder traurig, weil es schön ist? Alison Espachs Wedding People bewegt sich genau in diesem Zwischenraum und entfaltet eine Geschichte, die ebenso tiefgründig wie berührend ist.
Im Zentrum steht Phoebe, eine Professorin und Expertin für die Literatur des 19. Jahrhunderts, deren Leben nach der Scheidung in Scherben liegt. Verzweifelt und in tiefer Depression reist sie in ein Hotel, das sie eigentlich mit ihrem Mann besuchen wollte mit der Absicht, dort ihr Leben zu beenden.
Doch der Ort ist alles andere als still: Gerade wird eine Hochzeit gefeiert, und Phoebe begegnet der Braut Lila. Ausgerechnet in ihrer Hochzeitswoche hat diese mit allem gerechnet - nur nicht mit einer Frau, die überlegt, sich an ihrer Hochzeitslocation das Leben zu nehmen. Aus dieser ungleichen Begegnung entwickelt sich eine Freundschaft, die beide verändert.
Der Autorin gelingt es, aus dieser Konstellation eine Geschichte zu formen, die niemals klischeehaft wirkt, sondern überraschend, unvorhersehbar und oft von trockenem Humor durchzogen ist. Phoebe ist eine Hauptfigur, die man sofort ins Herz schließt: verletzlich, scharf beobachtend und mit einer feinen ironischen Distanz zum Leben. Besonders stark empfand ich die Figurenentwicklung, die die Leser:innen auf eine Reise zwischen Abgrund und Hoffnung mitnimmt.
Mit spitzer Feder zeichnet die Autorin auch die Dynamik familiärer Zusammenkünfte, die oft mehr Leere als Nähe offenbaren. Doch gerade in dieser präzisen Beobachtung liegt ihr Können: Sie zeigt die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen, ohne dabei in Zynismus zu verfallen.
Das Ende schließlich ist herzergreifend und hallte lange bei mir nach. Wedding People ist ein Roman, der zeigt, wie eng Schmerz und Schönheit, Verzweiflung und Hoffnung miteinander verbunden sind – und dass es sich lohnt, das Leben trotz aller Brüche weiterzuleben.
Fazit: Ein berührender, unvorhersehbarer und tiefgründiger Roman, der mit Humor und Feingefühl große Themen wie Verlust, Freundschaft und Neuanfang behandelt. Man sollte sich ein Beispiel an Phoebe nehmen und das Leben einfach leben.
Katrin E, Buchhändler*in
Dieses Buch war perfekt für meinen Urlaub.
Ich hatte zunächst eine typische Liebesgeschichte erwartet, aber weit gefehlt. Natürlich geht es um die Liebe, aber es geht auch um geplatzte Träume, um zu hohe Erwartungshaltungen an sich selbst und die Möglichkeit, dass selbst im größten Dunkel am Ende des Tunnels noch Licht sein kann.
Lustig, traurig, berührend und voller Liebe - das hat mir sehr gefallen!
Sandra R, Rezensent*in
Zwei Frauen, zwei Pläne und eine Woche der Reflexion…
Phoebe, nach vielen Jahren verlassen von ihrem Mann Matt, genervt vom Job und ihren Studierenden fährt in ihr Traumhotel das „Cornwall Inn“ mit dem Ziel dort ihrem Leben ein Ende zu setzen. Allerdings platzt sie durch einen Buchungsfehler des Hotels in die Hochzeitsvorbereitungen von Lila und Gary. Lila hat das komplette Hotel von Dienstag bis Montag für Ihre Hochzeitsgäste gebucht. Lila und Phoebe lernen sich näher kennen und Lila sieht es nicht ein, dass Phoebe durch einen Selbstmord ihre Hochzeit zerstört und tut alles dafür sie davon abzuhalten.
Anfangs hat es eine Weile gedauert, bis ich mit der Geschichte und vor allem den Charakteren warm wurde. Nach nicht mal der Hälfte des Buches legte ich eine kleine Pause ein und las zwischendurch ein anderes Buch – danach kam ich besser mit Phoebe und Ihren zufälligen Bekanntschaften klar. Das Buch zeigt uns, dass es manchmal einer Veränderung, eines Tapetenwechsels bedarf um sich selbst wieder zu finden und zu reflektieren.
Phoebe kam mir anfangs sehr in sich gezogen, undurchschaubar vor – im Laufe des Buches entwickelte sie sich zu einem liebenswerten, etwas in seiner Gefühlswelt verwirrten Menschen. Lila, die flippige, lebhafte, doch sehr auf sich bezogene Frau ist der genaue Gegenpart dazu. Vielleicht fühlen sie sich deshalb gerade so zueinander hingezogen. Ich habe die Unterhaltungen zwischen Phoebe und Lila geliebt und trotz des ernsten Hintergrundes musste ich oft schmunzeln. Die gesamte Hochzeitsgesellschaft fand ich sehr erfrischend und vielschichtig dargestellt.
Eine vielschichtige Geschichte über ein ernstes Thema, welche durch eine passende Mischung aus humorigen Dialogen und einer emotionalen Tiefe punktet. Egal was auch immer passiert – aufgeben geht nicht.
Absolutes Jahreshighlight - berührend, witzig und gleichzeitig hoffnungsvoll
Ein tolles Buch über Freundschaft, Liebe, zweite Chancen.
Phoebe checkt allein in ein elegantes Küstenhotel ein – mit dem festen Plan, dort ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch statt Stille erwartet sie eine ausgelassene Hochzeitsgesellschaft. Unerwartet wird sie in das bunte Treiben hineingezogen: fremde Gäste, schräge Gespräche, kleine Geheimnisse und eine Atmosphäre voller Leben.
Nach und nach knüpft Phoebe Kontakte, die sie nicht gesucht hat, aber dringend braucht. Neue Freundschaften und ein leiser, glaubwürdiger Romance-Plot öffnen ihr den Blick für Möglichkeiten, die sie längst aufgegeben hatte.
Alison Espach erzählt sensibel und humorvoll zugleich. Sie wagt sich an Themen wie Depression und Suizidgedanken, ohne je kitschig oder belehrend zu wirken. Die Figuren sind vielschichtig, die Dialoge pointiert, das Setting lebendig – man spürt förmlich die Mischung aus Melancholie und Leichtigkeit.
Fazit: Ein Roman über Schmerz, Begegnungen und den Mut zum Neuanfang. Emotional, originell und absolut empfehlenswert – ein Highlight für alle, die Bücher suchen, die gleichzeitig aufrütteln und trösten.
Wow, dieses Buch ist eine Woche voller unvorhersehbarer Wendungen, tiefgehender Charaktere und richtig guter Unterhaltung. Alison Espach schreibt unglaublich lebendig, sodass ich die Szenen und Momente ganz klar vor Augen hatte – fast wie einen Film, den man nicht wegschalten möchte. Ich kann es mir echt sehr gut verfilmt vorstellen.
Besonders beeindruckt haben mich die Charaktere: tiefgründig, facettenreich und doch mit einer Portion Humor und Sarkasmus ausgestattet, die auch traurige oder ernste Themen leichter zugänglich machen. Es gibt viele Rückblicke, die die Figuren greifbar machen, ihre Beweggründe erklären und gleichzeitig für Unterhaltung sorgen.
Trotz der humorvollen Schreibweise behandelt das Buch auch ernste Themen, aber auf eine Art, die nie schwerfällig oder deprimierend wirkt. Es ist eine ausgewogene Mischung aus Tiefe, Spannung, Humor und bildhaften Szenen – einfach rundum mega gut gelungen.
Katharina C, Rezensent*in
Im Urlaub wollte ich einen echten Wohlfühlroman lesen, der mich am Meer begleitet und gleichzeitig mein Herz berührt. Mit diesem Buch habe ich genau die richtige Wahl getroffen. Die Geschichte war unterhaltsam, herzerwärmend und hatte trotzdem eine Tiefe, die mich nicht losgelassen hat.
Mein Mitfühl-Moment:
Besonders berührt haben mich die Passagen über die gescheiterte Beziehung zur Hauptfigur und ihr unerfüllter Kinderwunsch. Diese Szenen waren so authentisch beschrieben, dass ich mit ihr gelitten habe und gleichzeitig unglaublich viel Mitgefühl entwickeln konnte.
Gedankenblitz:
Die Achtsamkeit, die Lebensfreude und auch die kleinen Alltagsphilosophien, die sich in diesem Roman wiederfinden, haben mich oft zum Innehalten gebracht. Gleichzeitig hat mich die Oberflächlichkeit mancher Charaktere nachdenklich gemacht – wie oft sehen wir Menschen nur an der Oberfläche und vergessen, was darunter steckt?
Emotionsbarometer:
• Weinen: 😢😢
• Mitfiebern: 🔥🔥
• Wohlfühlen: 🌸🌸🌸🌸
• Kitsch-Faktor: 🎬✨
Fazit:
Ein Roman voller Emotionen, der mich zum Schmunzeln, Nachdenken und Mitfühlen gebracht hat – und dabei das perfekte Urlaubsfeeling vermittelt. Gleichzeitig ist die Handlung stellenweise vorhersehbar und sehr klischeehaft – für mich genau das, was den „Hollywood-Schnulzen-Charme“ ausmacht. Wer Lust auf eine gefühlvolle Geschichte mit viel Herz und ein wenig Kitsch hat, wird dieses Buch lieben.
Werbung | Rezensionsexemplar
💍 Rezension von The Wedding People von Alison Espach ✨ bei @bastei_luebbe
Seit ich im letzten Jahr auf US-BookTok die ersten Clips zu diesem Roman gesehen habe, habe ich sehnsüchtig auf die deutsche Übersetzung hingefiebert und es hat meine Erwartungen mehr als erfüllt und mich auf eine Weise berührt, die ich nicht erwartet hätte. 🌙
Espach zeigt das Innenleben ihrer Protagonistinnen so schonungslos ehrlich, dass man beim Lesen fast vergisst, wo man selbst endet und die Figuren beginnen. Jeder Zweifel, jeder dunkle Gedanke, jede Sehnsucht, jedes kleine Aufflackern von Hoffnung fühlt sich so echt an. 🫀✨
Und doch: Trotz der Schwere gelingt es ihr, mit feinem, oft dunklem Humor die Geschichte immer wieder aufzulockern. Genau diese Balance zwischen Tiefgang und scharfer, manchmal schwarzer Leichtigkeit macht das Buch so einzigartig – und so lebendig. 🌸🖤
✨ Tropes & Vibes:
🪞 Self-Discovery & Healing Journey
💍 Wedding backdrop mit emotionalem Tiefgang
🌱 Second chances & leise Coming-of-Age-Vibes
💫 Humor durch Dunkelheit / bittersweet but hopeful
The Wedding People ist mehr als eine Hochzeitsgeschichte. Es ist ein Roman über das innere „Ja“ zu sich selbst. Voller Schmerz, voller Witz, voller Licht. Ein Buch, das man im Herzen trägt, lange nachdem man es zugeschlagen hat. 💖
Ich glaube so etwas nennt man Lebenshighlight und es hat mich viele Wochen während des Lesens, dazwischen und auch danach begleitet 🥾 📖
🌟🌟🌟🌟🌟
🙏 Danke an @luebbe für die Bereitstellung der wunderbaren BloggerBox – ein echtes Highlight! ✨
Klappentext 📃 im ersten Kommentar 💭
#lyxverlag #teamlyx #luebbe #theweddingpeople #weddingpeople
Azra G, Buchhändler*in
Wedding People hat mich überrascht. Eigentlich dachte ich, ich würde eine charmante Hochzeitskomödie lesen, doch Alison Espach erzählt viel mehr als das: eine Geschichte über Schmerz, Stillstand und die kleinen Schritte zurück ins Leben.
Phoebe, die Hauptfigur, kommt in ein Luxushotel mit einem klaren Plan – sie will ihr Leben beenden. Dass dort gerade eine perfekte Hochzeit vorbereitet wird, wirkt erst wie ein makabrer Zufall, entwickelt sich aber schnell zu einem Wendepunkt. Zwischen absurden Hochzeitsmomenten, schrägen Gästen und ehrlichen Gesprächen entstehen Augenblicke, die leise Hoffnung wecken.
Espach schreibt mit Witz, Wärme und großem Feingefühl. Sie findet Humor in der Dunkelheit und zeigt, wie unerwartete Begegnungen uns retten können. Das Buch ist traurig und tröstlich zugleich – ein kleiner Reminder, dass man manchmal einfach am richtigen Ort zur falschen Zeit sein muss, um wieder leben zu lernen.
Lisa R, Rezensent*in
Eine tolle Idee! Ich hab es sehr spannend gefunden. In dem Buch wir ein sehr schwieriges Thema behandelt und trotzdem ist die Handlung nicht schwerfällig.
Ich musste immer Mal wieder schmunzeln.
Sehr gelungen, ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen!
Kimia M, Rezensent*in
Danke zunächst für die Möglichkeit dieses Buch zu lesen.
Ich habe mir schon zeit längerer Zeit vorgenommen dieses Buch zu lesen und ich bin so froh, dass ich es endlich konnte. Es hat mich so gefesselt, dass ich es an einem Tag gelesen habe. Die Schreibweise war so schön. Man wusste auf Anhieb nicht direkt, dass es um ein flashback ging. Man hat es mit dem Lesen selber verstanden ohne jegliche Zeitangabe vor dem Kapitel. Diese Narration hat mich wirklich begeistert. Es ist für mich ein Meisterwerk.
Es ist mit Abstand einer meiner Lieblingsbücher geworden. Das Ende war absolut perfekt. Ich fand es richtig schön, dass es am Ende nicht darum ging, dass Pheobe und Gary zusammengekommen sind bzw. auch nicht fremdgegangen sind. Lila is sowas von iconic. Ich habe jeden einzelnen in diesem Buch an mein Herz geschlossen. Diese Storyline gibt einem ein Stück Realität. Es läuft nicht immer alles perfekt und manchmal geht man einen komplett anderen Weg, obwohl der eine schon durchgeplant ist. Ich bin so stolz auf Lila, dass sie am Ende Gary nicht geheiratet hat. Manchmal ist das Leben eben so. Das wichtige ist einfach, dass man es irgendwann so lebt, wie man es für sich selber leben möchte. Und machmal trifft man auf Menschen, die einem das Leben retten könnten. Danke Lila. Jeder braucht eine Lila.
Buchhändler*in 1276542
Wedding People ist nicht einfach eine kitschige Hochzeitsgeschichte sondern eine Hommage an die menschliche Psyche und die Kraft sich selbst zu finden. Ein unterhaltsamer Roman der mich gleichzeitig zum Lachen gebracht hat, und der mich tief im Herz berührt hat. Mit einer guten Mischung aus Feingefühl, Tiefgang uns Humor, ist er eine großartige Empfehlung für alle, die Geschichten über Freundschaft, Lebenskiesen und Neuanfänge lieben. Ein Buch das einfach spaß macht.
Phoebe befindet sich in einer tiefen Lebenskrise. Ihr Mann hat sie verlassen, beruflich stehen die Dinge alles andere als gut für sie, zerplatzte Lebensträume, und zusätzlich trauert sie um den Verlust ihrer geliebten Katze. In ihrer Verzweiflung beschließt sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen, möchte aber vorher noch einmal den Genuss eines extravaganten Hotels erleben. Von solch einer Reise träumten einst sie und ihr Exmann. Im Hotel "Cornwall Inn" findet gerade die Hochzeitswoche von Lila und Gary statt, und Phoebe wird fälschlicherweise für einen Hochzeitsgast gehalten. Als sie auf die Braut trifft, offenbart sie ihrer neuen Bekanntschaft ihre düsteren Pläne. Doch Lila ist entschlossen, ihre perfekt organisierte Hochzeit nicht durch einen tragischen Vorfall ruinieren zu lassen. Mit aller Kraft versucht sie, Phoebe daran zu hindern, ihrem Vorhaben nachzugeben. Nach und nach entwickelt sich eine überraschende Freundschaft zwischen den beiden grundverschiedenen Frauen. Auch der Bräutigam Gary fühlt sich von Phoebe angezogen und sucht ihren Rat in persönlichen Angelegenheiten. Die Autorin hat die Charaktere detailliert und einfühlsam dargestellt, wodurch ihre Gefühle und inneren Konflikte klar nachvollziehbar sind. Phoebe und Lila könnten unterschiedlicher nicht sein, ergänzen sich aber so gut, dass sie unmittelbar einen Zugang zueinander finden.
Die luxuriöse Atmosphäre des Hotels und die Welt der High Society wurde eindrucksvoll eingefangen, sodass man sich fast schon selbst als Gast dieser Hochzeitsfeier fühlte.
Die sensible und anfangs bedrückende Thematik dieses Buches wird gekonnt mit den unterschiedlichen Lebenswegen und Eigenarten der Protagonisten verflochten. Das geschriebene ist keine leichte Kost und macht einen auch noch im Nachhinein nachdenklich. Dieses Buch ist außergewöhnlich und vielschichtig und bedient definitiv keinen klassischen Liebesroman. Vielmehr erzählt es die Geschichte davon, wie man sich in einem "reiferen" Lebensabschnitt selbst wiederentdeckt oder sogar neu definiert. Man könnte es eine Liebesgeschichte mit sich selbst nennen- eine Selbstfindung.
Der Handlungsstrang gleicht einem Strom aus Erinnerungen und Reue, präsentiert aus einer Perspektive, die bereits Vergangenheit ist, aber dennoch die Entwicklung und Reifung der Protagonistin widerspiegelt. Auch Lilas Erinnerungen fließen in die Handlung ein und sind nicht minder geprägt. Ereignisse, ob vergangen oder gerade erlebt, werden verarbeitet und als Lernprozess verstanden. Von großer Bedeutung ist, dass Phoebe einerseits sich bei dieser Entdeckungstour findet, andererseits auch wer sie einst war.
Alison Espach hat eine bewegende und gleichzeitige unterhaltende Geschichte erschaffen, die zu manchen Teilen sehr ernst und zu anderen Teilen auch humorvoll herüberkommt.
Bücher, die mich auch noch im Nachhinein zum Nachdenken anregen, bleiben besonders in Erinnerung und verdienen von mir eine klare Lesempfehlung. Ich kann nicht genau sagen, ab welchen Alter man dieses Buch erst lesen soll, da auch sehr junge Menschen eine gewisse Reife besitzen können. Jedch ist das wirkliche Verständnis dafür, in einer späteren Lebenphase zu stecken besser nachvollziehbar mit entsprechenden Erfahrungen/Erlebnissen und damit verbundenen Gefühlen.
Da ich freundlicherweise von Bastei Lübbe die E-Book Version als Rezensionsexemplar über NetGalley bereitgestellt bekommen habe, werde ich mir höchstwahrscheinlich noch das Hardcover kaufen, weil es einfach zu schön ist und mir die Handlung sehr gefallen hat. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.
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