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Erscheinungstermin 09.07.2026 | Archivierungsdatum 30.07.2026
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Zum Inhalt
Eine prickelnde Opposites-Attract-Romance
Ottilie Zimmermann hat ihr altes Leben hinter sich gelassen. Keine Geheimnisse mehr, keine Grauzonen – nur noch ein letzter Termin in Las Vegas, bevor sie sich allein auf eine Insel zurückzieht, die Sonne, Entspannung und eiskalte Mai Tais verspricht. Mit über sechzig ist sie bereit für Ruhe. Zumindest redet sie sich das ein.
Monique Carson verkauft keine Begleitung, sondern sorgfältig kuratierte Erfahrungen. Frauen kommen zu ihr, weil sie etwas fühlen wollen: Neugier, Mut, Lust. Monique behält immer die Kontrolle.
Bis Ottilie auftaucht: älter, kühl, unerschütterlich und faszinierend unlesbar.
Was als souveränes Kräftemessen beginnt, wird schnell intensiver als geplant. Denn zwei Frauen, die es gewohnt sind, andere zu durchschauen, sind schlecht vorbereitet auf eine Anziehung, die ihre Regeln außer Kraft setzt.
Und plötzlich ist Loslassen keine Option mehr.
Eine prickelnde Opposites-Attract-Romance
Ottilie Zimmermann hat ihr altes Leben hinter sich gelassen. Keine Geheimnisse mehr, keine Grauzonen – nur noch ein letzter Termin in Las Vegas, bevor sie...
Eine Anmerkung des Verlags
Die englische Originalausgabe ist ebenfalls im Ylva Verlag unter dem Titel Number Six erschienen.
Verfügbare Ausgaben
| ISBN | 9783690061636 |
| PREIS | 17,90 € (EUR) |
| SEITEN | 281 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Lee Winter hat es mal wieder geschafft, mich ab der ersten Seite zu fesseln. Ihr Schreibstil ist einfach etwas Besonderes: flüssig, spannend und voller (liebevollen) kleiner Details, die ihre Protagonistinnen immer so lebendig machen. Einmal angefangen, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
„Menü Nummer 6“ ist der dritte und leider auch letzte Band der Villain-Reihe. Allein der Gedanke daran hat mich etwas wehmütig gemacht, denn ich habe diese Reihe von Anfang an sehr geliebt. Diesmal stand Ottilie im Mittelpunk. Sie hat mich schon in den ersten beiden Büchern neugierig gemacht. Sie ist klug, kühl, schlagfertig und immer mehrere Schritte voraus. Eine Frau, die Eindruck hinterlässt, ohne viel „TamTam“ machen zu müssen.
Mit Monique Carson bekommt sie eine Frau an die Seite, die ihr absolut ebenbürtig ist. Monique ist charmant, selbstbewusst und sehr kontrolliert. Die beiden zusammen haben einfach Spaß gemacht. Ihre Gespräche sind unterhaltsam, ihre Dynamik ist spannend und die Anziehung zwischen ihnen ist von Anfang an spürbar.
Besonders gut gefallen hat mir die Chemie zwischen Ottilie und Monique. Lee Winter lässt sich Zeit mit den beiden, und genau das hat mir so gut gefallen. Die Spannung baut sich langsam auf und lebt von vielen kleinen Momenten. Blicke, Gespräche und Gesten sagen oft mehr als große Worte. Für mich hat die Autorin hier genau die richtige Mischung gefunden. Auch schön zu sehen war, wie Monique nach und nach hinter Ottilies harte Fassade blickt. Nichts passiert zu schnell, sondern entwickelt sich ganz natürlich, was die Geschichte für mich noch glaubwürdiger gemacht hat.
Auch das muss erwähnt werden: Für den Spice vergebe ich definitv 4 von 5 🌶️. Die Spannung zwischen Ottilie und Monique (besonders von Monique aus) ist während der gesamten Geschichte deutlich spürbar und sorgt immer wieder für dieses besondere Knistern. Gleichzeitig gibt es einige Kapitel, die es definitiv in sich haben und diese Wertung mehr als verdienen. Für mich hat Lee Winter hier eine sehr gute Mischung gefunden, weil die Anziehung zwischen den beiden greifbar ist, ohne dass die eigentliche Geschichte in den Hintergrund rückt.
Wie schon bei den ersten beiden Bänden hatte ich am Ende das gleiche Problem: Das Buch war viel zu schnell vorbei. Ich hätte Ottilie und Monique ohne Probleme noch durch weitere Bücher begleitet. Ihre Geschichte hat mich von Anfang bis Ende begeistert.
Und Lee Winter, können wir bitte kurz über mein persönliches Easter Egg sprechen? War der Name „Mills“ wirklich Zufall oder wolltest du damit mir eine besondere Lesefreude machen? Ich musste auf jeden Fall schmunzeln. (ja ich kenne deine FanFiction-Vergangenheit) Vielen Dank, dafür!
Mein Fazit: Menü Nummer 6 ist ein großartiger Abschluss der Villain-Reihe. Spannende Figuren, tolle Dialoge, eine mitreißende Geschichte und eine wunderbare Entwicklung zwischen den Hauptfiguren haben dafür gesorgt, dass ich jede Seite genossen habe. Und es wie immer bei Lee Winter Büchern ist, sie viel zu schnell vorbeigegangen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Fans der Reihe und für alle, die starken Frauenfiguren, Spannung und eine langsam aufgebaute (sapphische) Liebesgeschichte mögen.
Klare ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen und heiße 🌶️🌶️🌶️🌶️4 von 5 von mir.
Ich habe schon einige Bücher von Lee Winter gelesen und ich mag ihren Schreibstil sehr. Auch in dieses Buch bin ich schnell eingetaucht und war fasziniert von den beiden Hauptcharaktere. Beide total intelligent, fasziniert voneinander und erfahren – in ganz unterschiedlichen Bereichen. Unterschiedlicher und gleichzeitig ähnlicher können sie gar nicht sein. Aber das ist wahrscheinlich genau das faszinierende an dieser Geschichte.
Ich mochte sehr die Geschwindigkeit, in der sich die Liebesgeschichte entwickelte. Sie lies Luft zum Durchatmen, denn es gab teilweise Szenen, die verstörend waren. Es ist mit Sicherheit unbeschwerte Romanze, denn Ottilie sowie Monique bringen ein geballtes Paket mit, mit vielen Erlebnissen in ihrer Vergangenheit.
An erotischen Szenen hat es in diesem Buch auch nicht gefehlt. Da Monique eine Sexarbeiterin ist, geht es vor allem um Szenen zwischen ihr und ihren Kundinnen. Zwischen intimen Szenen von Monique und Ottilie muss man sich etwas gedulden, aber ich habe den slow burn geliebt.
Das Buch ist Teil einer Reihe, die ich vorher nicht gelesen habe. Es gibt sicherlich Dinge oder auch Charaktere, die ich nicht kannte, aber ich hatte trotzdem überhaupt keine Probleme in das Buch hineinzukommen.
Ein schönes Buch mit zwei tollen Charakteren. Wer die Kategorien age gap und ice queen mag, kommt hier auf jeden Fall in vollen Genuss. Klare Empfehlung!
Starke Frauen
Worum es geht:
Ottilie Zimmermann muss vor ihrer lang ersehnten Rente mit ganz viel Mai Tais noch einen letzten Auftrag in Las Vegas erledigen. Durch ein Missverständnis landet sie bei Monique Carson, einer Frau, die sich um ganz besondere Bedürfnisse von Frauen kümmert. Bei ihr kann Frau Entspannung auf ungewöhnliche Art finden und Frau geht hier garantiert immer befriedigt wieder raus. Obwohl Monique nur für ganz auserlesene Frauen zur Verfügung steht, so hat es ihr Ottilie gleich angetan und auch Ottilie bekommt von ihr, was sie braucht. Beide Frauen fühlen sich sofort zueinander hingezogen und sind von der jeweils anderen fasziniert. Dabei sind sie beide absolut unabhängige Frauen und auf keinen Fall auf der Suche nach einer Beziehung. Doch loslassen ist schon lange keine Option mehr.
Mein Fazit:
Ottilie Zimmermann haben wir in den ersten beiden Bücher der Villain-Reihe als eiskalte und absolut berechenbare Sekretärin kennengelernt. Ich empfehle zunächst die beiden anderen Bücher vor diesem Buch zu lesen, ein Muss ist es jedoch nicht. Diese faszinierende Ottilie wird lernen wir nun näher kennen und ich fand sie wirklich großartig. Monique war mir von Anfang an sehr sympathisch und selbst die kalte Ottilie ist mir immer näher gekommen. Es wäre auch zu schade gewesen, diese absolut fantastische Eiskönigin links liegenzulassen. Das Kräftemessen der Beiden war ganz amüsant und die Story war spannend. Auch gab es ein paar nette spicy Szenen, wenn auch nicht so viele, wie es der Klapptext aufgrund der Tätigkeit von Monique womöglich zunächst vermuten lässt. Mir hat der 3. Teil sehr gut gefallen und ich bin doch positiv überrascht, da ich nach Band 2 eigentlich dachte, die Geschichte sei auserzählt.
Für alle Fans von Eisköniginnen eine Muss und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
#MenüNummerSechs #LeeWinter #Eiskönigin #OppositesAttract #AgeGap #SlowBorn #Bookstagram #lesbischeliebe #YlvaVerlag
Es gibt Geschichten, die einen nicht laut überrollen, sondern sich wie ein warmer, unerwarteter Strom unter die Haut schieben. Lee Winter hat so einen prickelnden Liebesroman, in dem sich Gegensätze anziehen geschrieben. Ottilies Geschichte fühlt sich für mich genauso an. Diese Frau, über sechzig, mit einer Vergangenheit, die sie endlich hinter sich lassen will, trägt eine stille Würde in sich und eine Müdigkeit, die man nur spürt, wenn man lange zu stark war. Sie redet sich ein, dass sie Ruhe sucht, Abstand, eine Insel, auf der niemand etwas von ihr will. Doch zwischen den Zeilen spürt man: Eigentlich sehnt sie sich nach etwas, das sie längst abgeschrieben hat. Und dann steht Monique vor ihr. Jünger, glänzender, souverän bis in die Fingerspitzen. Eine Frau, die Gefühle verkauft, ohne sich je wirklich zu öffnen. Kontrolle ist ihr Kompass, Distanz ihr Schutz. Doch Ottilie bringt etwas in ihr zum Kippen nicht durch Lautstärke, sondern durch diese kühle Klarheit, die Monique aus dem Konzept bringt. Zwei Frauen, die gelernt haben, niemanden an sich heranzulassen, erkennen plötzlich einander. Was mich am meisten berührt, ist dieses leise Kräftemessen zwischen ihnen. Kein Spiel, kein Machtkampf, sondern ein vorsichtiges Tasten. Wer bist du, wenn du nicht tust, was alle von dir erwarten. Und wer darf dich sehen, wenn du dich nicht mehr versteckst. Ihre Anziehung fühlt sich an wie ein Funke, der nicht knallt, sondern glimmt gefährlich, warm, unausweichlich. Und plötzlich ist Loslassen keine Option mehr, weil beide spüren, dass sie hier etwas finden könnten, das sie längst verloren glaubten, ein Gegenüber, das sie wirklich erkennt.
Menü Nummer 6 ist das Dritte Buch aus der Villain Reihe von Lee Winter.
Es erzählt die Geschichte von Ottilie Zimmermann, ehemalige "persönliche Assistentin" diverser CEO von den Fixern (eigentlich 5. Vorstandsmitglied) und Monique, CEO einer Investmentfirma für nachhaltiges Investment. Nebenbei und mit größtem Vergnügen, bietet Monique ihre Dienste auch als Expertin für CEO S€x Fantasien an. Natürlich trennt sie ihre Betätigungsfelder strikt.
Beide Frauen begegnen sich in einem Hotel in Las Vegas, wo Monique jahrelang lebt und auch ihrer Nebenbechäftigung nachgeht.
Durch ein Missverständnis zwischen ihr und der Rezeptionistin Mrs Menzies , bekommt Ottilie (die dringend eine Massage im Nacken braucht) die Empfehlung, Monique aufzusuchen.
Sie kann Ottilie tatsächlich von ihren höllischen Schmerzen, die besonders bei Stress auftreten, befreien.
Beide Frauen verbringen nach dieser eher peinlichen Begegnung immer mehr Zeit miteinander. Eigentlich möchte Ottilie in Las Vegas nur einen letzten eigenen Job erledigen und sich dann auf ihre Insel zurückziehen, in Rente gehen. Die Ereignisse überschlagen sich, als Monique kurz hintereinander zwei sehr übergriffige Kundinnen empfängt und in Not gerät. Auch Ottilie wird mit Ereignissen aus der Vergangenheit konfrontiert. Beide Frauen geben sich gegenseitig Halt und die Mauern, die beide Jahrzehnte lang um sich errichtet hatten, zerbersten. Der Weg zum Happy End ist sehr spannend.
Ich finde dieses Finale Werk großartig. Wie immer super geschrieben und gut übersetzt. Es gibt ein "wiederlesen" mit einigen Charakteren aus der Villain Serie + Hotel Queens, sowie Ayers und Snakepit (mein Highlight)
#wlw #sappicfiction #lesen #lgbtq #icequeen
Rezensent*in 1863493
Nach "Mehr als nur ein dunkles Geheimnis" und "Mehr als nur ein Auftrag" kommt mit Lee Winters "Menü Nummer Sechs" nun der 3. Teil und damit ein grandioser und würdiger Abschluss der Villain Reihe in deutscher Übersetzung.
Alle drei Bände sowie die Kurzgeschichte "Menü Nummer 5" (die sich zwischen "Mehr als nur ein Auftrag" und "Menü Nummer Sechs" einreiht) sind im Ylva Verlag erschienen.
Zwar kann "Menü Nummer 6" grundsätzlich unabhängig gelesen werden,
es empfiehlt sich jedoch für ein besseres Gesamtverständnis die vorausgehenden beiden Bände und die Kurzgeschichte zu lesen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht diesmal Ottilie Zimmermann, bekannt aus den ersten beiden Bänden der Reihe, auf ihrer letzten Mission in Las Vegas, bevor sie endgültig ihren Ruhestand und ihre Mai Tais genießen kann.
Dort trifft sie infolge eines Missverständnisses auf die jüngere Monique Carson.
Eine ebenso starke, intelligente und kontrollierte Persönlichkeit wie Ottilie selbst. Eine Frau, die sich vor Nähe und Gefühlen zu schützen gelernt hat und deren Mauern denen von Ottilie in nichts nachstehen.
Entsprechend sind die Schlagabtausche und die Dynamik zwischen den beiden ebenbürtigen Hauptprotagonistinnen herrlich mitzuverfolgen.
Lee Winter schreibt erneut lebhaft und spannend, mit einem Hauch (oder manchmal auch mehr) Humor und einem Sinn für Details, die es Leser*innen ermöglicht, schnell in die Geschichte und die Charaktere hineinzufinden.
Zwar stehen Ottilie und Monique im Zentrum der Erzählung, aber Leser*innen können sich auch auf ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren der ersten beiden Bände freuen. Der Autorin gelingt es wunderbar, hier wiederkehrend und stimmig einen Bogen zu spannen.
Die Liebesgeschichte zwischen Ottilie und Monique entwickelt sich dabei langsam und glaubhaft, umrahmt von spannenden Rahmenhandlungssträngen und natürlich Ottilies letztem Auftrag.
Wie es den beiden letztlich gelingt, ihre jeweiligen Mauern zum bröckeln zu bringen und sich füreinander zu öffnen, das lest bitte selbst...
Lee Winter ist mit "Menü Nummer 6" eine sehr schöne slow-burn / age-gap / Icequeen Liebesgeschichte gelungen, die - wie auch die vorausgehenden beiden Bücher der Reihe - durch einige Intrigen und reichlich Spannung begleitet wird, ohne dabei die zentrale Geschichte in den Hintergrund zu drängen.
Ein tolles Finale der Villain-Reihe!
Von mir daher eine absolute Lesempfehlung und 5 von 5 Sterne für Lee Winter in Hochform (wieder einmal).
Marion B, Rezensent*in
Ottilie Zimmermann hat beschlossen, ihr altes Leben einfach hinter sich zu lassen. Keine Geheimnisse mehr, keine halben Sachen oder Grauzonen – einfach Klarheit. Mit über sechzig Jahren will sie endlich zur Ruhe kommen. Bevor sie sich aber komplett zurückzieht auf ihre kleine Insel, die Sonne genießt und dabei eiskalte Mai Tais schlürft, steht noch ein letzter Termin an: Las Vegas. Genau dort wird sie ein letztes Mal zeigen, dass sie weiß, was sie will.
Monique Carson verkauft keine gewöhnliche Begleitung, sie bietet kuratierte Erlebnisse an. Frauen kommen zu ihr, weil sie etwas fühlen wollen: Neugier, Mut, vielleicht auch ein bisschen Lust. Monique behält immer die Kontrolle, das ist ihr Ding. Sie kennt ihre Kunden, sie kennt jede Möglichkeit, jede Feinheit im Takt – und vor allem kennt sie sich selbst.
Dann tritt Ottilie in Moniques Leben – anders als alle, die vorher da waren. Älter, kühl, unnahbar und irgendwie nicht zu durchschauen. Ihre Präsenz wirbelt Moniques Welt durcheinander, und plötzlich beginnt ein souveränes Kräftemessen zwischen zwei starken Frauen. Doch schnell merkt man: Das hier ist keine gewöhnliche Begegnung. Es ist mehr. Tiefer. Intensiver.
Zwei Frauen, die es gewohnt sind, andere zu durchschauen und selbst wenig preiszugeben, sind plötzlich mit einer Anziehung konfrontiert, die all ihre bisherigen Regeln über den Haufen wirft. Da ist kein taktieren mehr möglich, kein kontrollieren, kein Zurückhalten. Es passiert einfach. Ohne Vorwarnung.
Ein schöner Roman von Lee Winter. Wie immer toll geschrieben und zu empfehlen!
Verena M, Rezensent*in
„Menü Nummer Sechs“ von Lee Winter hält was die Kurzgeschichte (oder auch Teaser) „Menü Nummer Fünf“ verspricht und noch vieles mehr.
Dieses Buch fasziniert vor allem durch seine zwei unfassbar spannenden Protagonistinnen. Einmal die „Dame“ Ottlilie, die im Tweed-Anzug so unscheinbar wirkt, aber alles wahrnimmt und sich jeder Situation anpassen kann. Dabei fiebert sie ihrem ruhigen Rentnerinnen-Dasein auf einer einsamen Insel entgegen, dabei weiß sie gar nicht wie einsam sie jetzt schon ist. Und noch Monique, die eigentlich Geld genug hat, aber zu ihrem und vor allem dem Vergnügen ihrer weiblichen Kundschaft, besondere sexuelle Erfahrungen für Geld anbietet, die sie körperlich vielleicht nicht kalt lassen, ihr Herz dabei aber unberührt bleibt.
Diese beiden Erwachsenen Frauen begegnen sich zufällig im Hotel und treffen sich durch ein Missverständnis wieder. Dabei sind die Gespräche und Einblicke in die jeweils unterschiedlichen emotionalen Wahrnehmungen sehr charmant, witzig und emotional geschrieben.
Ein paar Spicy-Szenen dürfen bei Monique natürlich nicht fehlen, auch wenn es in ihren Räumen definitiv nicht nur dabeibleibt. Vielleicht eine kleine Triggerwarnung: Das Buch enthält auch ein paar Szenen in denen die Grenzen von Monique als „Prostituierte“ missachtet werden.
Insgesamt ein sowohl sehr leicht zu lesendes, aber auch manchmal schwer emotionales Buch. Ich werde mir auf jeden Fall zeitnah die ersten Beiden Bücher organisieren um diese spannende Reihe vollständig zu kennen. Klare Empfehlung für dieses Buch mit seinen älteren und spannenden Protagonistinnen.
Ich bin begeistert von Ottilie und auch von Monique.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Villain Reihe bisher nicht gelesen habe.
Zu viele Bücher, so wenig Zeit…
Aber das werde ich jetzt auf jeden Fall.
Ich liebe ihre Interaktionen, ihre Begegnung, ihre Gespräche ‚ die Herausforderung die es für beide darstellt und zwar für ihren Geist, ihren Intellekt aber auch ihre Begierden und letztendlich ihr Herz.
Großartig, wirklich!
Ich weiß nicht, ob es schlecht ist Ottilie auf die Weise als Charakter kennenzulernen, man kennt jetzt einen Seite von ihr die vermutlich nicht durchkommt bei den anderen Büchern. Ich werde es bald wissen.
Es ist ein sehr einnehmende Geschichte und zwar alleine dadurch, wie diese Charaktere sind und das alleine ist faszinierend.
Natürlich gibt es Ereignisse, auch unerwartete und vor allem unerfreuliche‚ aber es sind diese beiden und wie sie sich gegenseitig unterstützen, helfen und sich gegenseitig ihre Mauer zum Einsturz bringen, was es ausmacht.
Es ist auch eine sehr heiße Story, aber es ist ein schöner Zusatz und nicht das Zentrum des Ganzen. Obwohl Monique es ja beruflich macht…
Vielen Dank an den Ylva Verlag und Lee Winter für das arc Exemplar! Ich habe es sehr genossen!
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