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Zum Inhalt
Was tun wir mit Kindheitserinnerungen, die mit der Zeit einen beunruhigenden Beigeschmack bekommen?
Fanny Wobmann hat ihre glücklichsten Kinderjahre in Madagaskar verbracht. Der Vater arbeitete als Entwicklungshelfer, sie wohnten in einem grossen Haus mit Garten. Das blonde weisse Mädchen fühlte sich ganz selbstverständlich als Teil des afrikanischen Kontinents. Ihre Privilegien realisiert die erwachsene Frau erst heute, zunehmend verunsichert, was sie mit diesem Teil ihrer Identität anfangen soll.
Sie beginnt, sich damit zu befassen, ihre Erinnerungen zu befragen. Hat ihre Kinderfreundin Nirina ihre Freundschaft auch als Glück erfahren? Was ist mit dem Dokumentarfilm über Entwicklungshilfe von damals, in dem ihre Eltern auftreten? Die Sache wird kompliziert, auch für ihre Eltern und Geschwister.
«Bäume, wenn sie fallen» ist eine poetische wie politische Erzählung über ein persönliches koloniales Erbe sowie über die Natur der Erinnerung und des Erzählens selbst.
Was tun wir mit Kindheitserinnerungen, die mit der Zeit einen beunruhigenden Beigeschmack bekommen? Fanny Wobmann hat ihre glücklichsten Kinderjahre in Madagaskar verbracht. Der Vater arbeitete als...
Was tun wir mit Kindheitserinnerungen, die mit der Zeit einen beunruhigenden Beigeschmack bekommen?
Fanny Wobmann hat ihre glücklichsten Kinderjahre in Madagaskar verbracht. Der Vater arbeitete als Entwicklungshelfer, sie wohnten in einem grossen Haus mit Garten. Das blonde weisse Mädchen fühlte sich ganz selbstverständlich als Teil des afrikanischen Kontinents. Ihre Privilegien realisiert die erwachsene Frau erst heute, zunehmend verunsichert, was sie mit diesem Teil ihrer Identität anfangen soll.
Sie beginnt, sich damit zu befassen, ihre Erinnerungen zu befragen. Hat ihre Kinderfreundin Nirina ihre Freundschaft auch als Glück erfahren? Was ist mit dem Dokumentarfilm über Entwicklungshilfe von damals, in dem ihre Eltern auftreten? Die Sache wird kompliziert, auch für ihre Eltern und Geschwister.
«Bäume, wenn sie fallen» ist eine poetische wie politische Erzählung über ein persönliches koloniales Erbe sowie über die Natur der Erinnerung und des Erzählens selbst.
Vorab-Besprechungen
«Eine Suche nach Identität und Wahrheit, die die Wahrnehmungen der Autorin sowie die Familiengeschichte ins Wanken bringt.» Emmanuelle Caminade, L’Or des livres
«Eine Suche nach Identität und Wahrheit, die die Wahrnehmungen der Autorin sowie die Familiengeschichte ins Wanken bringt.» Emmanuelle Caminade, L’Or des livres