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Fast ein Leben
von Kiran Millwood Hargrave
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Erscheinungstermin 11.05.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Laure ist Doktorandin an der Sorbonne in Paris – selbstbewusst, charmant und rebellisch. Erica, die noch versucht herauszufinden, wer sie ist, entscheidet sich für einen Auslandsaufenthalt in Frankreich. Schon bei der ersten Begegnung vor Sacré-Cœur springt der Funke über, und die beiden beginnen eine Affäre, geprägt von Eifersucht und Anziehung.
Der Sommer vergeht, Erica und Laure verlieren sich aus den Augen, doch die Erinnerung an die gemeinsame Zeit bleibt und führt die beiden über vier Jahrzehnte hinweg immer wieder zueinander. Erica geht zurück nach England, heiratet, wird Mutter und ringt mit einer Schreibblockade, während Laure mit politischen Umbrüchen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Mit jeder erneuten Begegnung müssen sich die beiden Frauen die Frage stellen, ob sie sich damals richtig entschieden haben. Eine Geschichte über die Leben, die wir fast gelebt hätten.
Laure ist Doktorandin an der Sorbonne in Paris – selbstbewusst, charmant und rebellisch. Erica, die noch versucht herauszufinden, wer sie ist, entscheidet sich für einen Auslandsaufenthalt in...
Eine Anmerkung des Verlags
Sperrfrist: Bitte nicht vor dem 11.05.2026 öffentlich besprechen!
Herzlichen Dank!
Achtung! Der Text ist unredigiert und unkorrigiert.
Sperrfrist: Bitte nicht vor dem 11.05.2026 öffentlich besprechen!
Herzlichen Dank!
Vorab-Besprechungen
»Eine wunderschön erzählte Geschichte über Liebe, Sehnsucht und das Leben, das wir fast geführt hätten.« Louise O'Neill
»Fesselnd, sinnlich, wunderschön und kraftvoll.« Marian Keyes
»Eine bewegende Ode an die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Liebe. Zart, sinnlich und lebenssprühend.« Lucy Steeds
»Intelligent und absolut fesselnd – eine wahrhaft verführerische Liebesgeschichte. Unvergesslich!« Daisy Buchanan
»Eine wunderschön erzählte Geschichte über Liebe, Sehnsucht und das Leben, das wir fast geführt hätten.« Louise O'Neill
»Fesselnd, sinnlich, wunderschön und kraftvoll.« Marian Keyes
»Eine bewegende Ode...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783036950907 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 576 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 1513301
Mich hat selten ein Buch so sehr berührt wie "Fast ein Leben" von Kiran Millwood Hargrave.
Laure und Erica lernen sich an einem heißen Sommertag in Paris kennen. Laure promoviert gerade in Kunsttheorie an der Sorbonne, während Erica gerade die Schule beendet hat und in Frankreich die letzten Wochen vor Unibeginn verbringt. Obwohl Laure eigentlich Abstand von Touristinnen hält und Erica sich für durch und durch hetero hält, entspinnt sich zwischen den beiden jungen Frauen schnell eine Affäre voller Leidenschaft und Liebe.
Doch manchmal reicht Liebe allein nicht aus. Als Erica wieder nach England reist, um dort zu studieren, fallen beide in ein tiefes Loch und wissen nicht, wie sie mit ihrem Liebeskummer umgehen sollen. Jede lebt ihr Leben ohne die jeweils andere weiter und doch sind sie, bzw. ihre Abwesenheit, fester Bestandteil ihrer Leben.
"Fast ein Leben" von Kiran Millwood Hargrave hat mich ganz unvorbereitet getroffen. Anfangs war ich noch ein bisschen skeptisch, ob sich der Roman nicht in kitschigen Vorurteilen und eindimensionalen Banalitäten verliert, aber ich wurde schnell eines Besseren belehrt. "Fast ein Leben" erzählt die Geschichte zweier Frauen, die eine tiefe Liebe verbindet. Es ist aber auch die Geschichte der queeren Community von den 70er Jahren bis in die 2010er Jahre. Es ist die Geschichte von Liebe und Freundschaft, von Eifersucht und unterschiedlichen Lebensmodellen und immer dabei: die Frage nach dem "Was-wäre-wenn".
Die Protagonist:innen sind nicht zwingend sympathisch. Nicht immer sind ihre Entscheidungen nachvollziehbar und manchmal möchte man sie schütteln. Trotzdem ist es mir leicht gefallen, in die Geschichte zu finden und mit ihnen mitzufiebern.
Wer "One day" von David Nicholls gelesen oder geschaut und geliebt hat, die/der sollte sich definitiv an "Fast ein Leben" wagen. Wer einen berührenden Roman über Freundschaft, (toxische) queere Liebesbeziehungen und Paris lesen möchte, der/die sollte es auch tun. Oder wer einfach Lust auf eine Geschichte hat, von der man nicht möchte, dass sie vorbei geht.
Buchhändler*in 652479
Ein Buch, das mich sehr berührt hat - es geht um Sehnsucht, Liebe, verpasste Gelegenheiten, Abhängigkeiten, Brüche in den Familien, aber auch um politische Umbrüche, um Aids im Paris der 80er Jahre, um das Entdecken der eigenen Identität..... Ich mochte schon das Beschreiben der Spaziergänge durch Paris; man taucht förmlich ein und ich habe mich wie ein stiller Beobachter gefühlt.
Noch lange nach der Lektüre habe ich viel über den Roman nachgedacht und konnte ein paar Tage lang nichts Neues anfangen. Das pssiert mir nicht so häufig.
Lesenswert!
Rezensent*in 1863493
"A good book makes you want to live in the story. A great book gives you no choice."
Dieses Zitat ist nicht neu, und es ist auch nicht von mir. Aber, mit "Fast ein Leben" hat Kiran Millwood Hargrave einen wunderschönen Roman geschaffen und erstmals möchte ich genau dieses Zitat vorweg stellen, weil es für mich so vieles über dieses Buch sagt. Ein außergewöhnlicher Liebesroman, der mir keine Wahl gelassen hat. Selten hat mich ein Buch so tief und nachhaltig berührt, wie dieser Liebesroman.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Geschichte zweier Frauen, die sich im Sommer 1978 in Paris kennenlernen und verlieben, und deren Leben und Beziehung Leser*innen über mehr als vier Jahrzehnte mitverfolgen.
Laure und Erica, die beide unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Laure, Doktorandin an der Sorbonne, selbstbewusst, unabhängig, rebellisch und charismatisch durchs Leben geht, versucht die junge und unerfahrene Engländerin Erica, die nach ihrem Schulabschluss den Sommer in Frankreich verbringt, gerade erst herauszufinden, wer sie ist und was sie sich vom Leben wünscht. Dennoch kommen sich beide schnell näher und verbringen einen Sommer voller Leidenschaft und Liebe.
Erica reist nach dem Sommer zurück nach England, um dort ihr Studium zu beginnen. Beiden fällt die Trennung schwer, dennoch finden sie nicht den Mut für einen anderen Weg. Laure und Erica leben ihr Leben jeweils weiter, aber die Erinnerung an die gemeinsame Zeit bleibt und prägt beider Lebenswege maßgeblich.
Kiran Millwood Hargrave schreibt großartig und erzählt die Geschiche von Laure und Erica auf eine sehr eindringliche, fesselnde und atmosphärische Art und Weise.
Die Geschichte wird im Wechsel aus Laures und Ericas Perspektive erzählt, was Leser*innen intensiv am Leben beider und deren persönlichen und gemeinsamen Herausforderungen teilhaben lässt sowie intime Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt beider Charaktere ermöglicht.
Die beiden Hauptcharaktere sind dabei vielschichtig und mit emotionaler Tiefe, allerings nicht ausschließlich liebenswert und sympathisch beschrieben. Die Autorin führt Laure und Erica im Verlauf der Erzählung wiederkehrend zueinander, konfrontiert sie mit ihren Gefühlen, stellt sie vor Entscheidungen. Die Dynamik und Entwicklung der beiden Hauptprotagonistinnen ist dabei keineswegs geradlinig oder uneingeschränkt schön, sondern allzu oft bitter-süß, rau und roh und phasenweise auch toxisch.
Trotzdem, oder gerade deswegen, ist diese intensive Beziehung zwischen Laure und Erica über all die Jahre hinweg durch eine tiefe Verbundenheit und Sehnsucht geprägt und beide bleiben, entgegen aller Widrigkeiten, wesentlicher und fester Teil im Leben und Herzen der jeweils anderen. Absolut mitreißend und wunderschön.
Die Nebencharaktere, alle interessant und facettenreich entwickelt, tragen die Geschichte maßgeblich mit.
Eine Geschichte, die das Zeitgeschehen über vier Jahrzente ebenso wie politische Umbrüche und die sozialgesellschaftliche Stellung bzw. die Themen der queeren Community kritisch thematisiert.
Die Nebenerzählstränge sind dabei nicht weniger kraftvoll und emotional als die Liebesgeschichte selbst, so dass sich Leser*innen zu jeder Zeit mitgenommen und "mitten drin" fühlen.
"Fast ein Leben" ist eine sehr bewegende, intensive Geschichte über zwei Frauen, die eine tiefe Liebe verbindet und deren Leben voller Freundschaft, Sehnsucht, Verlangen und verpasster Gelegenheiten.
Ich habe (mit) gelacht, ich habe (mit) geweint und ich habe (mit) gelitten wie selten zuvor.
Ich danke dem Verlag für die Überlassung eines Leseexemplars (Ebook) dieser wunderschön erzählten Liebesgeschichte. Kiran Millwood Hargrave hat mich mit "Fast ein Leben" so sehr nachhaltig beeindruckt, dass ich mir dieses Buch für meine Sammlung auch als Hardcover kaufen werde.
Entsprechend gebe ich 5 von 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung, für Liebhaber queerer Literatur ebenso, wie für alle, die sich für tiefgründige, emotionale Erzählweise und Charakterstudien begeistern können.
Anmerkung zum Abschluss: Im Verlauf der Erzählung wird wiederkehrend Bezug auf "Fragmente einer Sprache der Liebe" (von Roland Barthes) genommen und stellenweise auch zitiert. Damit ist es Kiran Millwood Hargrave nicht nur gelungen, mich mit "Fast ein Leben" zu überraschen, sondern hat gleichzeitig bei mir die Neugier auf Roland Barthes geweckt.
Ina K, Buchhändler*in
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dieses Jahr nochmal ein Buch geben wird, das mich in dieser Intensität und Tiefe berührt. Alles was das Leben ausmacht, lässt Kiran Millwood Hargrave so gefühlvoll und gleichzeitig schonungslos ineinander fließen. Aus dem Wandel der Zeit, gesellschaftlichen, zwischenmenschlichen, philosophischen, künstlerischen und allen Farben und Schattierungen der Liebe zeichnet die Autorin ein bewegendes Bild des Lebens. Jede Seite dieses Buches ist in ihrer Gleichzeitigkeit eine Aufforderung zu leben und eine Mahnung der Endlichkeit.
Fast ein Leben ist ein feinfühlig erzählter Roman, der stark über Atmosphäre, Sprache und emotionale Zwischentöne funktioniert. Kiran Millwood Hargrave gelingt es, eine dichte, oft leise wirkende Geschichte zu erzählen, die sich weniger über schnelle Entwicklungen als über Stimmung und innere Konflikte entfaltet.
Besonders beeindruckend ist die sprachliche Gestaltung. Viele Passagen sind sehr bildhaft und tragen eine gewisse Schwere, die gut zur Grundstimmung des Buches passt. Die Figuren wirken verletzlich und gleichzeitig sehr menschlich, was ihre Entscheidungen nachvollziehbar macht, auch wenn sie nicht immer einfach sind.
Gleichzeitig ist das Erzähltempo bewusst ruhig gehalten, was nicht für alle Leser*innen gleich gut funktioniert. Manche Abschnitte wirken dadurch etwas gedehnt, und nicht jede Entwicklung entfaltet die gleiche emotionale Intensität.
Insgesamt ein atmosphärisch starkes, emotionales Buch mit viel Feingefühl, das vor allem durch seine Sprache und Stimmung überzeugt. Für Leser*innen, die ruhige, literarisch angehauchte Geschichten mögen, ist es ein sehr stimmiger Read.
"Fast ein Leben" von Kiran Millwood Hargrave ist ein recht ruhiger, aber auch sehr intensiver Roman, der mich sofort eingesogen hat.
Paris 1978: Durch Zufall treffen sich Laure und Erica auf den Treppen vor Sacre-Coeur. Laure ist Französin und Doktorandin an der Sorbonne, Erica ist Engländerin und sich noch nicht ganz sicher über sich selbst. Deshalb hat sie sich zunächst für einen Aufenthalt in Paris entschieden. Sie weiß eigentlich nur, dass sie Schriftstellerin werden will. Zwischen den beiden Frauen funkt es, sie beginnen eine Beziehung. Das Wort Liebe fällt dabei nicht, wird nur gedacht. Am Ende des Sommers kehrt Erica nach England zurück. Die beiden Frauen verlieren den Kontakt, aber über vier Jahrzehnte begegnen sie sich immer wieder und fragen sich, ob sie damals in Paris eine andere Entscheidung hätten treffen sollen.
In wunderbarer Sprache lässt uns Kiran Millwood Hargrave am Leben und den Gefühlen der beiden Frauen teilhaben. sie beschreibt alle Charaktere, auch die aus dem Umfeld, sehr eindrücklich. Wir lesen im Wechsel aus der Sicht von Laure und Erica. In einem Kapitel ist mir mal die eine der Frauen sehr sympathisch gewesen,, mal die andere das konnte aber im nächsten Kapitel schon wieder ganz anders sein, wie im richtigen Leben. Durch die wechselnden Perspektiven wird dieses Gefühl noch verstärkt. Während Erica an der Seite ihres erfolgreichen Ehemannes und mit ihren Kindern ein relativ ruhiges Leben führt, erleben wir mit Laure politische Umbrüche, Homosexualität, Aids, aber auch tiefe Freundschaften. Die beiden Frauen über 40 Jahre zu begleiten, war wirklich interessant und hat Spaß gemacht, mich aber auch zum Nachdenken gebracht. Eine großartige Zeitreise! Sprachlich hat mich eine Szene besonders fasziniert: Als Laure mit Erica die Ausstellung mit Bildern von Monet besucht, hatte ich wirklich den Eindruck, selbst vor diesen Gemälden zu stehen. Im Verlauf des Romans werden wir auch Monet immer wieder begegnen.
Es ist kein Roman, den man so einfach mal durchliest und weglegt. Ich habe oft darüber nachgedacht, wie es mir wohl ergangen wäre, wenn ich im Verlauf meines Lebens einmal anders abgebogen wäre. Auch diese Frage stellt sich den beiden Hauptprotagonistinnen immer wieder neu.
Ich kann diesen Roman wärmstens weiter empfehlen. Die Beschreibungen von Charakteren und Atmosphären lohnt auf jeden Fall, einen tieferen Blick in diesen Roman zu werfen! Für mich ein Highlight Volle 5 Sterne!
Birgit S, Rezensent*in
Le mur des je t’aime - Mauer der Liebe
Paris, die Stadt der Liebe mit ihrem französischem Charm und wenn man an Montmartre-Viertel denk mit der „Mauer der Liebe“ (Le mur des je t’aime) wo in 311 mal in 250 Sprachen „Ich liebe Dich“ steht ist man mitten drin spürt die Romantik, den französischen Lebensstiel, der Leichtigkeit eines Sommers, einer Stadt, die perfekt scheint für den Beginn einer großen Liebe. Die Geschichte beginnt sprichwörtlich Mittendrinn, als Erica und Laure sich 1978 auf den Stufen des Sacré-Cœur in Paris begegnen. Erst fand ich musste man sich ein wenig einfühlen in die Zeit, es war mir zu viel Alkohol, Nikotin und Sex, freie Liebe, komplizierte Liebe, eigentlich jeder mit jedem und ich konnte es gar nicht einordnen, es machte den Eindruck, als wenn alles egal ist und man das Leben einfach nur genießt, was ja nicht falsch ist. Dann entwickelte sich die Geschichte weiter und es wurde ein Buch, was mir lange Nächte beschert hat, man konnte einfach nicht aufhören zu Lesen. Die Geschichte beider Frauen trägt sich über vier Jahrzehnte und immer wieder kreuzen sich ihre Wege, flammt Leidenschaft neu auf, aber auch das Gefühl von verpassten Chancen und eben andere Wege, die das Leben manchmal einschlägt. Eine ergreifende Geschichte, sehr warmherzig, offen und direkt geschrieben, ein Buch wo man eintauchen kann, und sich nachher mit der Frage auseinander setzten muss, was habe ich in meinem Leben verpasst, welche Chancen vielleicht nicht genutzt, aber bloß nicht melancholisch werden, ein Buch was ein so schnell nicht mehr loslässt, ein Buch für den kommenden Sommer, erschienen bei Kein & Aber. Liebe Grüße
Rezensent*in 1198967
Erica und Laure `s erste Begegnung vor der beeindruckenden Kulisse der Sacré-Cœur war wie ein magischer Moment, in dem sich zwei Seelen trafen, die sich erst selbst finden mussten. Die leidenschaftliche Affäre, die zwischen ihnen entflammt, ist nicht nur von Anziehung und Eifersucht geprägt, sondern auch von der bittersüßen Erkenntnis, dass das Leben oft andere Wege geht als ursprünglich erträumt. Die Erzählung zeigt eindrucksvoll, wie prägend solche intensiven Begegnungen sein können und wie sie uns ein Leben lang begleiten , selbst wenn wir uns auf unterschiedliche Wege begeben müssen.
Besonders eindrucksvoll fand ich, wie die beiden Frauen über vier Jahrzehnte hinweg immer wieder zueinander finden, trotz der Herausforderungen, die das Leben ihnen stellt. Erica, die zurück nach England geht und eine Familie gründet, und Laure, die sich in einer sich wandelnden Welt behaupten muss, zeigen, dass die Wahl, die wir treffen, oft nicht einfach ist. Die wiederkehrende Frage, ob sie die richtigen Entscheidungen getroffen haben, lässt uns über unsere eigenen Lebenswege nachdenken. Diese Geschichte ist eine schwere, aber wunderschöne Reflexion über Liebe, Verlust und die Frage, was hätte sein können. Ein absolut lesenswertes Werk!
Die vier Sterne da der Inhalt nicht so meins war.
Rezensent*in 1518830
Fast ein Leben von Kiran Millwood Hargrave war für mich ein absolutes Jahreshighlight. Dieses Buch hat mich komplett auseinandergenommen. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt — und selbst jetzt bekomme ich diese Geschichte nicht aus dem Kopf. Mich hat nicht nur die Story umgehauen, sondern eigentlich alles an diesem Roman: die Atmosphäre, die Figuren, die Sprache, die Emotionalität. Selten hat sich ein Buch für mich so intensiv angefühlt.
Als Erica und Laure sich 1978 auf den Stufen des Sacré-Cœur in Paris begegnen, entsteht sofort diese intensive Verbindung zwischen ihnen. Und genau dieses erste Aufeinandertreffen zieht sich wie ein unsichtbarer Faden durch den gesamten Roman. Über Jahrzehnte hinweg kreuzen sich ihre Wege immer wieder: andere Städte, andere Beziehungen, andere Versionen ihrer selbst — und trotzdem bleibt da immer dieses Gefühl, dass sie eigentlich zueinander gehören.
Was mich an diesem Buch so berührt hat, ist die Art, wie Hargrave über Liebe schreibt. Nicht über perfekte Liebe, sondern über komplizierte Liebe. Über Menschen, die sich finden und verlieren, über Angst, gesellschaftliche Erwartungen, falsche Entscheidungen und die Frage, ob man irgendwann zu spät für das eigene Glück ist.
Dieses ständige „Fast“ — fast zusammen, fast ehrlich, fast mutig genug — hat mich emotional völlig zerstört. Das Buch lebt von all den verpassten Momenten, den unausgesprochenen Gefühlen und den Entscheidungen, die ein ganzes Leben verändern können. Gerade dadurch fühlt sich die Beziehung zwischen Erica und Laure nie kitschig an, sondern unglaublich echt und menschlich.
Besonders geliebt habe ich die Atmosphäre. Paris Ende der 70er wirkt lebendig, sinnlich und gleichzeitig melancholisch. Aber auch die späteren Jahre und unterschiedlichen Lebensphasen sind so intensiv beschrieben, dass der Roman etwas unglaublich Filmisches bekommt. Man spürt förmlich den Rauch in den Bars, die Sommerhitze, jede Berührung, jedes Schweigen und das Gewicht all der Gefühle zwischen zwei Blicken.
Und dann diese Sprache. So wunderschön, intensiv und gleichzeitig nahbar. Kiran Millwood Hargrave schafft es, Gefühle in Worte zu fassen, die man selbst kaum beschreiben könnte. Manche Sätze haben mich wirklich tief getroffen.
Für mich ist Fast ein Leben nicht einfach nur eine Liebesgeschichte. Es ist ein Roman über Zeit, über Entscheidungen, über Sehnsucht, Verlust und die Menschen, die unser Leben prägen. Darüber, wie manche Gefühle selbst nach Jahrzehnten nicht verschwinden — und darüber, ob man irgendwann den Mut findet, wirklich für das eigene Glück zu kämpfen.
Ein leiser, schmerzlich schöner und unglaublich intensiver Roman, der mich emotional vollkommen überwältigt hat. Definitiv eines meiner absoluten Highlights des Jahres.
Julia F, Rezensent*in
Fast ein Leben entführt uns ins Paris der 70er Jahre und doch ist es erst der beginn einer einer viele Jahrzehnte umspannende Geschichte zweier Frauen die sich dort trafen, verloren haben, wieder fanden und doch nie ein gemeinsames Leben führen konnten.
Der Schreibstil und die Sprache der Autorin haben mich nicht nur gefesselt, sondern auch tief berührt. Selbst die wenigen französischen Wörter/Sätze haben mich beim lesen nicht gestört. Nach und nach konnte man immer tiefer in die Leben der beiden eintauchen, mit ihnen mit fühlen und irgendwann gab es einen Punkt an dem ich nicht wollte das dieses Buch jemals endet.
Besonders interessant war für mich über die Entwicklung gleichgeschlechtlicher Liebe in der Gesellschaft zu lesen.
Ich bin froh das die Autorin der Geschichte genau den Raum gegeben hat den sie braucht um sich zu entfalten. Für mich hatte das Buch genau die richtige länge. Auch das Cover ist überaus passend. Schlicht und doch so kraftvoll.
Ein wirklich gut geschriebenes Buch über die Kraft der Liebe, Freundschaft, Kunst auch aber Verlust. Zudem werden Themen wie Alkoholsucht und Krankheiten thematisiert.
Laure ist Doktorandin an der Sorbonne in Paris, selbstbewusst, charmant und rebellisch. Erica, die noch versucht herauszufinden, wer sie ist, entscheidet sich für einen Auslandsaufenthalt in Frankreich. Die beiden beginnen eine Affäre, geprägt von Eifersucht und Anziehung. Die Geschichte von Laure und Erica ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern ein Mosaik aus Momenten, Entscheidungen und all dem, was zwischen zwei Begegnungen verloren geht. Was mich besonders berührt hat, ist die Art, wie der Roman Zeit begreift. Nicht als Linie, sondern als Kreis, der die beiden Frauen immer wieder zueinander führt manchmal zu früh, manchmal zu spät. Laure, rebellisch und klug, trägt Paris wie eine zweite Haut. Erica dagegen wirkt suchend, verletzlich, noch nicht ganz in sich angekommen. Ihre Affäre im Sommer fühlt sich an wie ein Aufleuchten, das beide verändert, ohne ihnen sofort einen Weg zu weisen. Über vier Jahrzehnte hinweg begleitet man sie durch Ehen, Krisen, politische Umbrüche, kreative Blockaden und spürt doch in jeder Begegnung, dass etwas Unabgeschlossenes zwischen ihnen lebt. Der Roman erzählt von einer Liebe, die man nicht vergisst, selbst wenn man sie nicht lebt. Von den Entscheidungen, die man trifft, weil man glaubt, sie müssten vernünftig sein. Und von der Frage, ob ein anderes Leben möglich gewesen wäre, wenn man sich nur einmal mutiger entschieden hätte. Melancholisch, zärtlich, klug, eine Geschichte über die fast gelebten Leben, die uns prägen wie die gelebten.
1978: Erica verbringt den Sommer nach ihrem Schulabschluss in Paris, ein wahrgewordener Traum, die Suche nach einer Identität. Dort trifft sie auf Laure, die als Doktorandin an der Sorbonne studiert, Kunsttheorie, und selbstbewusst ist, charmant und manchmal grob - und direkt eine Faszination auf Erica ausübt. Es wird eine Sommer-Affäre, in der sie nie über die Zukunft reden, in der viele Gefühle zwischen ihnen in der Luft hängen - Liebe und Eifersucht, Nähe und Angst. Schließlich steigt Erica in einen Bus und lässt diesen Sommer, lässt Laure zurück.
Doch die beiden Frauen lassen einander nie wirklich los, auch wenn sie über die nächsten Jahre teils keinen Kontakt zueinander haben, und nie aussprechen, was sie denken und fühlen. Dieses Buch ist keine Liebesgeschichte, obwohl die Zuneigung der beiden ein Kern ihrer Träume ist. Vielmehr folgen wir aber Erica auf ihrem Weg, ihren Traum zu erreichen, Schriftstellerin zu sein. Wir folgen Laure in Paris durch einen Sumpf an Herzschmerz und Alkoholsucht.
Und doch begegnen sich Laure und Erica immer wieder im Verlauf der Jahre, während sie erwachsen werden und ihre Leben führen; und bei jeder Begegnung steht die Frage im Raum, ob sie sich richtig entschieden haben, ob sie das richtige Leben führen.
Ich hätte nicht gedacht, dass es ein so wehmütiges, trauriges, schweres Buch ist - durchwebt von der Leichtigkeit eines Pariser Sommers, aber immer traurig, teilweise tragisch, teilweise schmerzhaft, bis ich am Ende des Buchs tatsächlich Tränen in den Augen hatte. Es ist beeindruckt, wie viele Erzählarten Kiran Millwood Hargrave beherrscht, denn “Fast ein Leben” unterscheidet sich so sehr von den anderen Büchern, die ich von der Autorin bisher gelesen habe!
Eine liebevolle Geschichte zwischen einer etwas verlorenen Engländerin und einer selbstsicheren Französin. Zwischen Romantik, ganz viel Paris und Frankreich Feelings, aber auch Dreck, Unordnung und Themen wie Sucht, verlieben sich zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Geschichte, in der man über Jahrzehnte hinweg eine zum Scheitern verurteilte Liebesgeschichte begleitet. Wunderschön geschrieben, spannend, zwischendurch aber auch mit einigen Längen. Dennoch sehr lesenswert, vor allem für Frankreich-Liebhaberinnen.
Rezensent*in 1286111
Kiran Millwood Hargrave erzählt in "Fast ein Leben" (Übersetzung: Gabriele Werbeck & Andrea Stumpf, erschienen am 11.5.2026 bei Kein & Aber) über vier Jahrzehnte die Geschichte von Erica und Laure, deren Leben sich zwischen Paris, Literatur, Beziehungen und Selbstsuche immer wieder kreuzen. Der Fokus des Romans liegt stark auf der emotionalen Innenwelt, Körperlichkeit und Erinnerung. Es geht um eine queere Beziehung, die nie ganz Vergangenheit wird und um die Frage, wie viel Leben man gleichzeitig leben kann, ohne sich selbst zu verlieren.
Meine Meinung
Dieses Buch hat mich wirklich kalt erwischt und etwas in mir ausgelöst, das ich so nicht erwartet habe. Es ist kein leichter Roman, sondern einer, der sich in Gedanken, Körper und Erinnerung festsetzt. (Queeres) Begehren und emotionale Abhängigkeiten werden schonungslos und sehr bildhaft erzählt, ohne jemals romantisiert zu werden.
Die Protagonistinnen Laure und Erica sind dabei keine „einfachen“ Figuren. Sie lieben, verletzen, kontrollieren und verlieren sich immer wieder ineinander und in sich selbst. Besonders wichtig fand ich, dass Queerness hier nicht als reine Identitätsfrage erzählt wird, sondern als etwas Fluides, das sich durch Zeit, Angst und gesellschaftliche Erwartungen ständig verschiebt.
Der Roman stellt große Gefühle neben alltägliche, fast beiläufige Momente. Liebe, Freundschaft, Verlust – alles liegt hier dicht nebeneinander, ohne klar voneinander getrennt zu sein. Genau so fühlt sich Leben an. Besonders die Freundschaften zwischen den Figuren, dieses fragile Gleichgewicht aus Nähe, Loyalität und leisen Brüchen, haben mich sehr berührt. Und immer wieder schwingt der historische Kontext mit – die Auseinandersetzung mit Krankheit, Verlust und der AIDS-Krise als emotionale und gesellschaftliche Hintergrundfolie.
Gleichzeitig zeigt der Roman, wie stark Begehren und Macht miteinander verwoben sind. In den dargestellten Beziehungen wird Liebe nie nur als etwas Schönes erzählt, sondern auch als etwas, das verletzen, kontrollieren und verunsichern kann. Sehr eindrücklich sind die Momente, in denen weibliche Körper permanent beobachtet, bewertet oder beansprucht werden und Nähe und Kontrolle kaum mehr voneinander zu trennen sind.
Und genau darin liegt für mich die Wucht des Romans: dass Liebe nie nur Liebe ist. Dass sie sich vermischt mit Angst, Erinnerung, Identität und der Frage, wer man eigentlich ist, wenn man den Blick der anderen einmal abzieht. Besonders dieser Gedanke hat sich festgesetzt: „Ich liebe sie. Aber ich vermisse mich selbst.“ (S. 290). Das ist vielleicht der ehrlichste Satz des ganzen Buches.
Der Roman bleibt dabei bewusst unbequem. Er zeigt toxische Dynamiken, ohne sie zu glätten, und lässt Figuren Entscheidungen treffen, die weh tun – ihnen selbst und einem als Leser:in auch. Ich habe am Ende wirklich Rotz und Wasser geheult, weil es so traurig und gleichzeitig so schön erzählt ist. Und genau das macht das Buch so stark.
Fazit
"Fast ein Leben" ist ein intensiver, anspruchsvoller Roman über Liebe, Begehren und die Frage, ob man mehrere Leben gleichzeitig führen kann – oder daran zerbricht. Für alle, die queere Literatur, komplexe Figuren und emotionale Tiefe mögen, ist dieses Buch ein Volltreffer. Für mich ganz klar ein Jahreshighlight. Vielen Dank an den Kein & Aber Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar.
Was hätte sein können ...
In ihrem neuen Roman "Fast ein Leben" verwebt Kiran Millwood Hargrave zwei Frauenleben zu einer Geschichte über verpasste Gelegenheiten und die Sehnsucht nach dem 'fast gelebten' Leben.
Sommer 1978 in Paris. Die junge Erica lernt bei einem Auslandsaufenthalt die rebellische, selbstbewusste Studentin Laure kennen. Zwischen den beiden Frauen funkt es für beide unerwartet sofort. Sie beginnen eine Affäre, die zwischen Leidenschaft und Eifersucht schwankt. Als Erica nach dem Ende des Sommers nach England zurückkehrt, leiden beide unter der Trennung. Doch ihre Liebe scheint den räumlichen Abstand nicht überwinden zu können. Erica beginnt wie geplant ihr Studium, sie möchte Schriftstellerin werden. Stattdessen heiratet sie und wird Mutter.
Laure fiel nach der Trennung in ein tiefes Loch, nur ihre Freunde können sie auffangen.
Die Geschichte der beiden Frauen erstreckt sie über vier Jahrzente, immer wieder kreuzen sich die Wege von Laure und Erica, immer wieder flammt die Leidenschaft auf, doch beide sind gefangen in ihren Leben. Dennoch denken beide immer wieder darüber nach, ob es nicht noch ein gemeinsames Glück für sie geben könnte.
„Was sie von Erica wollte, könnte sie nie haben. Dieser Weg war ihr verschlossen. Sie hatten ihre Chance verpasst, ihre Chancen. Selbst wenn Laure ihr sagte, was sie für sie empfand, und Erica dasselbe empfinden würde, wäre dennoch nicht klar, was daraus folgen sollte. Sollte Erica hier leben? Die Mädchen mitnehmen? Das würden die Gerichte niemals gestatten. Und Erica würde sich nicht für sie entscheiden, so wenig wie das letzte Mal oder das Mal davor. Sie hatte sich für ihre Ehe entschieden, die Kinder. Und Laure konnte ihr weder das eine noch das andere geben.“
Der Schreibstil von Kiran Millwood Hargrave hat mir gut gefallen; die Charaktere waren vielschichtig und authentisch.
Neben der Beziehungsgeschichte zwischen Laure und Erica bindet die Autorin auch zeitgeschichtliche Ereignisse, politische Umbrüche und die Geschichte der queeren Community von den 70ern bis in die 2010er Jahre ein.
Ein paar Längen gab es zwischendurch im mittleren Teil, ansonsten hat mir diese berührende Geschichte über Entscheidungen und „Was wäre wenn“-Momente sehr gut gefallen.
Vielen Dank an den Kein & Aber Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar! 📚💚
Als die 18-jährige Engländerin Erica in Paris auf den Stufen von Sacré-Cœur die rund 10 Jahre ältere Laure erblickt, hätte das der Beginn einer großen Liebe sein können. Im Vergleich zu Laure, Kommunistin, Doktorandin der Kunsttheorie und aufgrund ihrer Homosexualität von ihren Eltern entfremdet, wirkt Erica, die gerade die Schule beendet hat, wie ein Kind vom Land. Laure führt sie nicht nur in die Stadt samt ihrer Schwulen- und Lesbenszene ein, auch in Laures Wahlfamilie aus queeren Freunden, die sich um den Barbesitzer Michel schart. Durch ihre Jugend und Naivität wirkt Erica der älteren Gefährtin vielfach unterlegen, die in ihrer Liebsten nicht die unbedarfte Touristin erkennt, sondern eine „Reisende zwischen den Geschlechtern“. Noch ehe sich Erica damit auseinandersetzen kann, dass Paris im Jahr 1978 längst nicht bereit ist, mit in der Öffentlichkeit gelebten homosexuellen Beziehungen Frieden zu schließen, scheint die ganz große Liebe am Ende des Sommer bereits wieder vorbei zu sein. Erica serviert Laure knallhart ab: Sie wird zum Studium nach Norwich zurückgehen und anschließend den Aufbaustudiengang Kreatives Schreiben belegen, ihrer Ansicht nach der sichere Weg zu einer Karriere als Autorin. Laure reagiert schockiert, sieht nicht ein, warum Erica nicht in Paris bleibt und einfach schreibt, wie andere Autor:innen auch. War „die Touristin“ etwa nur eine Episode am Wegrand?
Sie lieben sich und sie verletzen sich. - Jahrzehntelang werden beide einander gegenüber die Fassade wahren und Verhaltensmuster wiederholen: aus Angst Verantwortung für die eigene falsche Entscheidung tragen zu müssen, entscheiden sie lieber gar nicht. Auf diese Weise absorbiert die verlassene Laure in ihrem Sumpf aus Depression und Alkoholismus eine Menge Fürsorge ihrer Freunde; Erica erkauft sich märchenhaften Wohlstand und Beziehungen in der Literaturszene ebenfalls mit psychischer Erkrankung und Alkoholismus. Parallel zur Liebe, die offenbar nicht sein darf, eskaliert derweil in Paris Gewalt gegen Homosexuelle; den Grund dafür kennt Michel als Betroffener bereits lange vor Erica und Laure.
Fazit
„Fast ein Leben“ ist eine berührende, sensibel beobachtete Liebesgeschichte. Mich hat neben der Feinfühligkeit der Erzählung besonders die Zeitspanne von über 30 Jahren gefesselt, die wir Erica und Laure folgen können. Zunächst scheint eine Figur allein alle Privilegien in der Hand zu halten durch Verzicht auf die große Liebe, aber es geht auch um Mäzenatentum, Netzwerken in der Kulturszene, Klassismus, psychische Erkrankung, Elternschaft, Wahlfamilie, bildende Kunst – und die Frage, ob eine große Liebe in Freundschaft übergehen kann.