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Fast ein Leben
von Kiran Millwood Hargrave
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Erscheinungstermin 11.05.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Laure ist Doktorandin an der Sorbonne in Paris – selbstbewusst, charmant und rebellisch. Erica, die noch versucht herauszufinden, wer sie ist, entscheidet sich für einen Auslandsaufenthalt in Frankreich. Schon bei der ersten Begegnung vor Sacré-Cœur springt der Funke über, und die beiden beginnen eine Affäre, geprägt von Eifersucht und Anziehung.
Der Sommer vergeht, Erica und Laure verlieren sich aus den Augen, doch die Erinnerung an die gemeinsame Zeit bleibt und führt die beiden über vier Jahrzehnte hinweg immer wieder zueinander. Erica geht zurück nach England, heiratet, wird Mutter und ringt mit einer Schreibblockade, während Laure mit politischen Umbrüchen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Mit jeder erneuten Begegnung müssen sich die beiden Frauen die Frage stellen, ob sie sich damals richtig entschieden haben. Eine Geschichte über die Leben, die wir fast gelebt hätten.
Laure ist Doktorandin an der Sorbonne in Paris – selbstbewusst, charmant und rebellisch. Erica, die noch versucht herauszufinden, wer sie ist, entscheidet sich für einen Auslandsaufenthalt in...
Eine Anmerkung des Verlags
Sperrfrist: Bitte nicht vor dem 11.05.2026 öffentlich besprechen!
Herzlichen Dank!
Achtung! Der Text ist unredigiert und unkorrigiert.
Sperrfrist: Bitte nicht vor dem 11.05.2026 öffentlich besprechen!
Herzlichen Dank!
Vorab-Besprechungen
»Eine wunderschön erzählte Geschichte über Liebe, Sehnsucht und das Leben, das wir fast geführt hätten.« Louise O'Neill
»Fesselnd, sinnlich, wunderschön und kraftvoll.« Marian Keyes
»Eine bewegende Ode an die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Liebe. Zart, sinnlich und lebenssprühend.« Lucy Steeds
»Intelligent und absolut fesselnd – eine wahrhaft verführerische Liebesgeschichte. Unvergesslich!« Daisy Buchanan
»Eine wunderschön erzählte Geschichte über Liebe, Sehnsucht und das Leben, das wir fast geführt hätten.« Louise O'Neill
»Fesselnd, sinnlich, wunderschön und kraftvoll.« Marian Keyes
»Eine bewegende Ode...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783036950907 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 576 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 1513301
Mich hat selten ein Buch so sehr berührt wie "Fast ein Leben" von Kiran Millwood Hargrave.
Laure und Erica lernen sich an einem heißen Sommertag in Paris kennen. Laure promoviert gerade in Kunsttheorie an der Sorbonne, während Erica gerade die Schule beendet hat und in Frankreich die letzten Wochen vor Unibeginn verbringt. Obwohl Laure eigentlich Abstand von Touristinnen hält und Erica sich für durch und durch hetero hält, entspinnt sich zwischen den beiden jungen Frauen schnell eine Affäre voller Leidenschaft und Liebe.
Doch manchmal reicht Liebe allein nicht aus. Als Erica wieder nach England reist, um dort zu studieren, fallen beide in ein tiefes Loch und wissen nicht, wie sie mit ihrem Liebeskummer umgehen sollen. Jede lebt ihr Leben ohne die jeweils andere weiter und doch sind sie, bzw. ihre Abwesenheit, fester Bestandteil ihrer Leben.
"Fast ein Leben" von Kiran Millwood Hargrave hat mich ganz unvorbereitet getroffen. Anfangs war ich noch ein bisschen skeptisch, ob sich der Roman nicht in kitschigen Vorurteilen und eindimensionalen Banalitäten verliert, aber ich wurde schnell eines Besseren belehrt. "Fast ein Leben" erzählt die Geschichte zweier Frauen, die eine tiefe Liebe verbindet. Es ist aber auch die Geschichte der queeren Community von den 70er Jahren bis in die 2010er Jahre. Es ist die Geschichte von Liebe und Freundschaft, von Eifersucht und unterschiedlichen Lebensmodellen und immer dabei: die Frage nach dem "Was-wäre-wenn".
Die Protagonist:innen sind nicht zwingend sympathisch. Nicht immer sind ihre Entscheidungen nachvollziehbar und manchmal möchte man sie schütteln. Trotzdem ist es mir leicht gefallen, in die Geschichte zu finden und mit ihnen mitzufiebern.
Wer "One day" von David Nicholls gelesen oder geschaut und geliebt hat, die/der sollte sich definitiv an "Fast ein Leben" wagen. Wer einen berührenden Roman über Freundschaft, (toxische) queere Liebesbeziehungen und Paris lesen möchte, der/die sollte es auch tun. Oder wer einfach Lust auf eine Geschichte hat, von der man nicht möchte, dass sie vorbei geht.
Buchhändler*in 652479
Ein Buch, das mich sehr berührt hat - es geht um Sehnsucht, Liebe, verpasste Gelegenheiten, Abhängigkeiten, Brüche in den Familien, aber auch um politische Umbrüche, um Aids im Paris der 80er Jahre, um das Entdecken der eigenen Identität..... Ich mochte schon das Beschreiben der Spaziergänge durch Paris; man taucht förmlich ein und ich habe mich wie ein stiller Beobachter gefühlt.
Noch lange nach der Lektüre habe ich viel über den Roman nachgedacht und konnte ein paar Tage lang nichts Neues anfangen. Das pssiert mir nicht so häufig.
Lesenswert!
Rezensent*in 1863493
"A good book makes you want to live in the story. A great book gives you no choice."
Dieses Zitat ist nicht neu, und es ist auch nicht von mir. Aber, mit "Fast ein Leben" hat Kiran Millwood Hargrave einen wunderschönen Roman geschaffen und erstmals möchte ich genau dieses Zitat vorweg stellen, weil es für mich so vieles über dieses Buch sagt. Ein außergewöhnlicher Liebesroman, der mir keine Wahl gelassen hat. Selten hat mich ein Buch so tief und nachhaltig berührt, wie dieser Liebesroman.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Geschichte zweier Frauen, die sich im Sommer 1978 in Paris kennenlernen und verlieben, und deren Leben und Beziehung Leser*innen über mehr als vier Jahrzehnte mitverfolgen.
Laure und Erica, die beide unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Laure, Doktorandin an der Sorbonne, selbstbewusst, unabhängig, rebellisch und charismatisch durchs Leben geht, versucht die junge und unerfahrene Engländerin Erica, die nach ihrem Schulabschluss den Sommer in Frankreich verbringt, gerade erst herauszufinden, wer sie ist und was sie sich vom Leben wünscht. Dennoch kommen sich beide schnell näher und verbringen einen Sommer voller Leidenschaft und Liebe.
Erica reist nach dem Sommer zurück nach England, um dort ihr Studium zu beginnen. Beiden fällt die Trennung schwer, dennoch finden sie nicht den Mut für einen anderen Weg. Laure und Erica leben ihr Leben jeweils weiter, aber die Erinnerung an die gemeinsame Zeit bleibt und prägt beider Lebenswege maßgeblich.
Kiran Millwood Hargrave schreibt großartig und erzählt die Geschiche von Laure und Erica auf eine sehr eindringliche, fesselnde und atmosphärische Art und Weise.
Die Geschichte wird im Wechsel aus Laures und Ericas Perspektive erzählt, was Leser*innen intensiv am Leben beider und deren persönlichen und gemeinsamen Herausforderungen teilhaben lässt sowie intime Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt beider Charaktere ermöglicht.
Die beiden Hauptcharaktere sind dabei vielschichtig und mit emotionaler Tiefe, allerings nicht ausschließlich liebenswert und sympathisch beschrieben. Die Autorin führt Laure und Erica im Verlauf der Erzählung wiederkehrend zueinander, konfrontiert sie mit ihren Gefühlen, stellt sie vor Entscheidungen. Die Dynamik und Entwicklung der beiden Hauptprotagonistinnen ist dabei keineswegs geradlinig oder uneingeschränkt schön, sondern allzu oft bitter-süß, rau und roh und phasenweise auch toxisch.
Trotzdem, oder gerade deswegen, ist diese intensive Beziehung zwischen Laure und Erica über all die Jahre hinweg durch eine tiefe Verbundenheit und Sehnsucht geprägt und beide bleiben, entgegen aller Widrigkeiten, wesentlicher und fester Teil im Leben und Herzen der jeweils anderen. Absolut mitreißend und wunderschön.
Die Nebencharaktere, alle interessant und facettenreich entwickelt, tragen die Geschichte maßgeblich mit.
Eine Geschichte, die das Zeitgeschehen über vier Jahrzente ebenso wie politische Umbrüche und die sozialgesellschaftliche Stellung bzw. die Themen der queeren Community kritisch thematisiert.
Die Nebenerzählstränge sind dabei nicht weniger kraftvoll und emotional als die Liebesgeschichte selbst, so dass sich Leser*innen zu jeder Zeit mitgenommen und "mitten drin" fühlen.
"Fast ein Leben" ist eine sehr bewegende, intensive Geschichte über zwei Frauen, die eine tiefe Liebe verbindet und deren Leben voller Freundschaft, Sehnsucht, Verlangen und verpasster Gelegenheiten.
Ich habe (mit) gelacht, ich habe (mit) geweint und ich habe (mit) gelitten wie selten zuvor.
Ich danke dem Verlag für die Überlassung eines Leseexemplars (Ebook) dieser wunderschön erzählten Liebesgeschichte. Kiran Millwood Hargrave hat mich mit "Fast ein Leben" so sehr nachhaltig beeindruckt, dass ich mir dieses Buch für meine Sammlung auch als Hardcover kaufen werde.
Entsprechend gebe ich 5 von 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung, für Liebhaber queerer Literatur ebenso, wie für alle, die sich für tiefgründige, emotionale Erzählweise und Charakterstudien begeistern können.
Anmerkung zum Abschluss: Im Verlauf der Erzählung wird wiederkehrend Bezug auf "Fragmente einer Sprache der Liebe" (von Roland Barthes) genommen und stellenweise auch zitiert. Damit ist es Kiran Millwood Hargrave nicht nur gelungen, mich mit "Fast ein Leben" zu überraschen, sondern hat gleichzeitig bei mir die Neugier auf Roland Barthes geweckt.
Ina K, Buchhändler*in
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dieses Jahr nochmal ein Buch geben wird, das mich in dieser Intensität und Tiefe berührt. Alles was das Leben ausmacht, lässt Kiran Millwood Hargrave so gefühlvoll und gleichzeitig schonungslos ineinander fließen. Aus dem Wandel der Zeit, gesellschaftlichen, zwischenmenschlichen, philosophischen, künstlerischen und allen Farben und Schattierungen der Liebe zeichnet die Autorin ein bewegendes Bild des Lebens. Jede Seite dieses Buches ist in ihrer Gleichzeitigkeit eine Aufforderung zu leben und eine Mahnung der Endlichkeit.