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Wir gehen mal los

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Erscheinungstermin 20.05.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Nach dem Tod seiner Mutter geht Amedeo nicht mehr zur Schule. Er flüchtet sich in Videospiele, hört viel Musik und geht dem Vater aus dem Weg. Der besorgte Vater hofft, Amedeo auf einer Zweitageswanderung auf die Punta Liberté wieder näherzukommen. Doch es kommt alles ganz anders als geplant. Und bald ist es an Amedeo, in der Abgeschiedenheit der majestätischen, aber auch rauen Bergwelt Verantwortung zu übernehmen.

Nach dem Tod seiner Mutter geht Amedeo nicht mehr zur Schule. Er flüchtet sich in Videospiele, hört viel Musik und geht dem Vater aus dem Weg. Der besorgte Vater hofft, Amedeo auf einer...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783257073898
PREIS 24,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Jeder hat seine eigene Angst


Ich hatte zuletzt die Romane „Dieses ganze Leben“ und „Die Sterne ordnen“ von Raffaella Romagnolo sehr gemocht und mich daher sehr über ihre Neuveröffentlichung „Wir gehen mal los“ gefreut. Dies ist zwar ein kurzer, aber sehr intensiver Roman.

Erzählt wird die Geschichte von Amedeo. Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter schwänzt er die Schule, flüchtet sich in Musik und Videospiele. Seinem Vater geht er aus dem Weg. In der Hoffnung, seinem Sohn wieder näherzukommen, brechen die beiden zu einer Zweitageswanderung auf die Punta Liberté auf. Doch Amedeo möchte nicht mit seinem Vater wandern:

„Wie lange sind wir schon unterwegs?, fragt sich Amedeo, aber stumm, nie würde er die Frage laut stellen. Niemals Schwäche zeigen! Nie ihm diese Genugtuung verschaffen.
[...]
Ohne Musik, in den Ohren nur das dumpfe Pochen seines rasenden Herzens und das Geschwafel seines Vaters, erscheinen ihm die vor ihm liegenden zweidreiviertel Stunden beängstigend wie ein aufgewühlter Ozean. Diese Folter geht nie zu Ende! Zu Ende geht es hier höchstens mit ihm selbst: Auf diesem steinigen Pfad wird er zusammenbrechen, hinsinken am Fuße einer Lärche, auf dem Bett ihrer welken Nadeln.
Unterdessen steigt der Ingenieur weiter bergan. Er steigt und erklärt, erklärt und steigt. Amedeo bemüht sich, nicht hinzuhören, lässt die Worte in der Luft verpuffen, Latschenkiefer, Fichte, Zirbel, Wacholder, Rhododendron, und versucht sich abzulenken, indem er seine Schritte zählt. Aber der Verstand lässt sich nicht bezwingen, gehässige Gedanken überrumpeln ihn, und prompt hat er sich verzählt. Also konzentriert er sich auf die Spitzkehren, eins, zwei, drei, und versucht sogar, sich die Markierungen zu merken, aber all diese Zählerei führt nur dazu, dass ihn eine unterschwellige, bissige Beklemmung erfasst, ein bitterer Ärger, der in seinen Augen brennt und ihm die Kehle zuschnürt. Genug! Genug! Genug!
Auf keinen Fall heulen, befiehlt er sich und wischt mit dem Handrücken eine Träne weg, die sich im rechten Augenwinkel gebildet hat.“

Doch am zweiten Tag passiert etwas – und Amedeo ist plötzlich gezwungen, sich in der abgeschiedenen, rauen Bergwelt seinen Ängsten zustellen und die Verantwortung zu übernehmen ...

„Noch mehr Dinge, die er Lucilla Colombo sagen möchte, wenn sie sich wiedersehen:
[...]
Dass jeder seine eigene Angst hat. Dunkelheit. Leere. Einsamkeit. Das Urteil der anderen. Dass es einfacher ist, durch die Angst zu gehen, wenn man sich bei der Hand hält. Dass er dazu bereit ist.“

Raffaella Romagnolo vermittelt auf wenigen Seiten meisterhaft die Ohnmacht des Vaters und Amedeos Schmerz über den Verlust der Mutter.
Am Ende ihrer Wanderung sind Vater und Sohn beide innerlich gereift - und erfüllt von Zuversicht und Dankbarkeit: „Es ist eine Art Urlaub. ‚Ein Feiertag‘, sagt Papa.
Wir feiern, dass wir am Leben sind.“

„Wir gehen mal los“ ist ein berührender, intensiver Roman über Verlust, Ängste, Mut und Hoffnung.

Vielen Dank an den Diogenes Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Raffaella Romagnolo schreibt realistisch, spannend und unheimlich einfühlsam.
Einfach ein tolles Buch über Trauer, den Sinn des Lebens und die Kraft der Natur.
Absolut lesenswert!

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„Wir gehen mal los“ von Raffaella Romagnolo ist ein leiser, berührender Jugendroman über Trauer und Sprachlosigkeit, in dem ein Vater-Sohn-Konflikt in ein spannendes Berg- und Überlebensabenteuer mündet.


Inhalt
Amedeo geht nach dem Tod seiner Mutter kaum mehr irgendwohin – er meidet den Weg zur Schule, trifft keine Freunde. Als sein Vater vom Elterngespräch kommt, entscheidet er, dass es so nicht weitergeht. Er zwingt Amedeo, auf die Punta Liberté zu wandern, nur Vater und Sohn – und all die unausgesprochenen Dinge zwischen ihnen. Ame versucht, seinen Vater und dessen Monologe auszublenden – bis er keine andere Wahl mehr hat, als sich zu erinnern – und das zu sehen, wovor er bisher weggelaufen ist.


Wir gehen mal los
Ich nehme es vorweg: Dieses Buch hat mich überrascht – und zwar sowas von positiv. Damit habe ich nicht gerechnet. Der Titel klingt so locker und wenig aussagekräftig, man sollte sich davon nicht abschrecken lassen. Dies ist kein rosaroter Familien-Wanderführer. Im Original heißt der Roman „Respira Con Me“ – Atme mit mir, nach einem Song, den der Protagonist ständig hört. Das verspricht eine emotionalere Geschichte und passt auch zu der Angst-Thematik, die eine große Rolle spielt. Atme mit mir. Ganz ehrlich: Ich habe mit Ame geatmet.


Vater-Sohn-Konflikt
Sie, Amedeos Mutter, war fürs Reden zuständig, das denken beide, Ingenieur Giandomenico Ghisleri und der 16-jährige Amedeo. Doch sie ist nicht mehr da – und seither herrscht Stille zwischen ihnen. Der Vater versucht, die Trauer zu verdrängen und weiterzumachen, stark zu sein für seine Söhne. Amedeo hingegen hängt fest, verliert sich in Erinnerungen – und weiß nicht, wie er den Alltag, dieses Theater des Weiterlebens, bewältigen soll.


Zitat
"Lügen, nichts als Lügen. Die Realität verschleiern, die bittere Wahrheit schönreden. Tatsachen verschweigen ist die Spezialität des Hauses."
Wir gehen mal los, eBook, Pos. 427/1561, 27 %

Er versteckt sich hinter seinen Haaren, will sich abschotten. Als Folter sieht er die Wanderung an, entsprechend ändert sich zunächst nichts, es wird geschwiegen, drumherum geredet, ausgewichen.


Gekonnt aufgebaut
Es überwiegt der Einblick in Ames Kopf, der vor allem an seine Mutter, die Schule, ein Mädchen namens Lucilla Colombo und sein Handy denkt. Ich finde, dass die Autorin die jugendlichen Gedankengänge gut rüberbringt. Dabei verzichtet sie auf künstlich eingesetzte Jugendsprache, setzt beispielsweise auf Sprunghaftigkeit. Daneben erfahren wir, was der Vater empfindet und versucht. Durch diese wechselnden Innensichten bauen wir Verständnis für die beiden auf, die ganz unterschiedlich mit ihrer Trauer umgehen: Für den Sohn, der nicht mehr funktionieren kann – und den Familienvater, der weiter funktionieren muss.

Es gibt eine Szene, die sehr viel Eindruck bei mir gemacht hat. Sie klingt banal: Die Decken in der Hütte, in der sie unterkommen, stinken. Es entwickelt sich ein kindliches Spiel daraus, eine Abwandlung von „Ich packe meinen Koffer“. Das Ganze wirkt fast albern – bis es das nicht mehr ist. Bis auch der Ingenieur merkt: Es ist kein bloßer Gedächtnistest, sie sprechen nicht über Gerüche, sondern über Gefühle. Über sie. Seine Frau, Amedeos Mutter. Ihren Tod.

Die Autorin hat hier sehr klug konstruiert, die Eskalation wirkt stark. Und sie kann noch etwas anderes richtig gut:


Spannend
Raffaella Romagnolo schafft es, echte Spannung aufzubauen. Sie bahnt die Katastrophe an, man sieht sie kommen, ganz langsam. Sie erzeugt das Gefühl, als würde alles in Zeitlupe passieren – man kann nur zuschauen, nicht eingreifen. Es ist selten, dass mich ein Roman gleichzeitig berührt und mir Herzklopfen beschert, weil ich die Angst des Protagonisten spüre. Ich habe das Abenteuer, in das Amedeo gerät, gerne verfolgt, insbesondere da er, der innerlich blockiert ist, gezwungen wird, Verantwortung zu tragen – und über sich hinauszuwachsen. Es gibt am Ende kein 0815-in-die-Arme-Fallen, sondern – wie davor – sorgsam ausgewählte Gesten und Worte – und das ist der beste Abschluss für dieses Buch, denn ich habe ihm die ganze Zeit über geglaubt.


Fazit
Raffaella Romagnolo gelingt es, Trauer und Abenteuer in einem dichten Roman zu verbinden, der sich als überraschend spannend entpuppt. Indem wir Einblick in Amedeos und Giandomenicos Gedanken kriegen, ist „Wir gehen mal los“ zu einem echten All-Age-Jugendbuch geworden, das ich mit großer Ernsthaftigkeit gelesen – und gespürt habe.

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Einfach spannend

Die italienische Schriftstellerin Raffaella Romagnolo hat ein besonderes Talent, ergreifende Romane zu schreiben.

Wir gehen mal los, ist der zweite Roman, den ich von ihr gelesen habe. Es ist fesselnd und spannend.

Amedeos Mutter ist gestorben und er hat keine Lust mehr zur Schule zu gehen. Sein Vater nimmt sich Zeit für ihn und sie machen eine Bergwanderung. Amadeo hat eigentlich keine Lust und er ist auch ängstlich. In Gedanken spricht er mit der Mutter, sie hat ihm immer Mut gemacht.
Sie erreichen das Gipfelkreuz. Beim Abstieg gibt es einen Erdrutsch und der Vater ist unter einem Fels eingeklemmt.
Trotz seiner Ängste geht Amadeo los. Es ist eine gefährliche Partie, aber er macht alles so, wie der Vater ihm beim Aufstieg gesagt hat
Erst das linke Bein, dann den linken Arm, dann das rechte Bein und die rechte Hand.
Die Autorin hat ihn dabei eine besondere Atmosphäre gegeben.
Ich zitterte mit Amadeo mit.
Der Roman ist einfach grandios geschrieben und umgesetzt.

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Raffaella Romagnolo erzählt in Wir gehen mal los eine Geschichte vom Vater und Sohn. Es geht um Trauer um die Mutter und um die Frage, was im Leben wirklich zählt. Die Autorin kreiert die Mischung aus Trauer und Abenteuer auf eine einfache, aufrichtige und einfühlsame Weise. Eine absolute Weiterempfehlung.

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Ein wubderbar feinfühliger Roman über den Trauerprozess eines Teenagers, der seine Mutter verloren hat. Lesenswert!

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Angesichts des unscheinbaren Titels „Wir gehen mal los“ wäre dieses Buch beinahe an mir vorbeigegangen – und damit auch eine sehr eindrückliche und berührende Geschichte. „Respira con me“ ist der Originaltitel, und „Atme mit mir“ hätte auch im Deutschen sehr gut gepasst. Amedeo hat sich nach dem plötzlichen Tod der Mutter völlig zurückgezogen, die Augen hinter einem Vorhang aus Haaren verborgen, auf den Ohren Kopfhörer, aus denen der Heavy-Metal-Song „Just breathe“ tönt. Er hält sich vom Leben, von seinen Mitmenschen fern, kämpft mit Angstzuständen und reduziert sein Dasein auf das Minimum: Atmen, weiteratmen. Als sein Vater ihn zu einer Bergtour nötigt, sträubt er sich innerlich dagegen, ignoriert das angestrengte Geplauder des Vaters bei Aufstieg und bemüht sich, seine Höhenangst unter Kontrolle zu halten. Doch dann passiert etwas, das Amedeo zwingt, sich mit der Realität zu konfrontieren, eine Entscheidung zu treffen und seine Ängste zu überwinden.

Raffaella Romagnolo gelingt es, mit präzisen, leisen Worten Amedeos Gefühlswelt spürbar zu machen. Auch die Hilflosigkeit des Vaters und die Unfähigkeit der beiden, miteinander zu kommunizieren und ihren Schmerz zu teilen, wird deutlich. Wie sie in Amedeos Gedanken Gegenwart und Erinnerungen miteinander verwebt, ist grandios. Ich habe in jedem Satz mit Amedeo mitgefühlt, mit ihm mitgeatmet und bin mit ihm Schritt für Schritt mitgegangen. Besonders beeindruckt hat mich, wie in Rückblicken auf den Schulalltag deutlich wird, dass Amedeo, hinter seiner Haarlocke verborgen, seine Umwelt durchaus sehr sensibel wahrnimmt und, durch die Beobachtung seiner Mitschülerin Lucilla Colombo, einen differenzierten Blick auf seine Klassenkameraden entwickelt.

Ich möchte dieser Roman nicht nur Erwachsenen, sondern auch Jugendlichen ab ca. 16 Jahren wärmstens empfehlen.

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Bergtour zur Trauerbewältigung
Seit dem Tod seiner Mutter hat sich Amedeo in sich selbst zurückgezogen, hat Angstzustände und hält sich von allem fern. Stets hat er Kopfhörer auf den Ohren, die Augen verbirgt er hinter seinen langen Haaren, vernachlässigt die Schule und geht seinem Vater aus dem Weg. Dieser hofft, nach einem Gespräch in der Schule, auf einer Zweitages- Bergtour seinem Sohn wieder näher zu kommen. Zunächst versucht Amedeo während des Aufstiegs zum Punta Liberté das Gerede des Vaters zu überhören, seine Höhenangst zu vergessen und ist in seinen Gedanken bei seiner Mutter. Doch dann passiert etwas das ihn zwingt über sich hinauszuwachsen, seine Ängste zu überwinden, hellwach zu sein und Verantwortung zu übernehmen …
„Wir gehen mal los“ (2026 Diogenes) ist ein Roman, in dem es um einen Vater-Sohn-Konflikt geht. Beide, Ingenieur Giandomenico Ghisleri und sein Teenagersohn Amedeo, sind gefangen in der Trauer um die tote Ehefrau und Mutter, den einstigen Mittelpunkt der Familie. Sie haben keine Gemeinsamkeit mehr, bis der Vater seinen Sohn auffordert, mit ihm eine Bergtour zu unternehmen, bei der er hofft, dass sie wieder zueinander finden.
Der Autorin gelingt es großartig, auf einfühlsame Weise die Trauer und Verzweiflung zu vermitteln und diese in eine überraschend spannende Geschichte einzubinden. Es wird wenig gesprochen zwischen den beiden, umso mehr erhalten wir jedoch Einsicht in ihre Gedanken und Gefühle. Man ahnt während des Lesens die nahende Katastrophe, kann sie aber nicht abwenden. Das Ende ist wunderbar passend, still und verhalten wie die ganze Geschichte.
Fazit: Ein großartiges Buch, das ich gerne weiterempfehle!

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Man könnte den Roman von Raffaella Romagnolo 'Wir gehen mal los', mit wenigen Worten zusammenfassen. Vater zwingt jugendlichen Sohn, der sich nach einem Familienunglück komplett eingekapselt hat, zu einer Bergtour zu Zweit. Natürlich verbietet der Vater eine Handymitnahme. Beim Abstieg passiert ein Unfall und der Sohn wächst über sich hinaus. 106 Seiten beschrieben mit einer nicht unbedingt neuen Geschichte. Damit würde ich diesem Kleinod aber überhaupt nicht gerecht werden. Denn Raffaella Romagnolo beschreibt, in diesem schmalen intensiven Roman, auf sehr sensible Weise, was Trauer mit einer Familie anrichten kann. Das Erwachsensein nicht gleichbedeutend mit 'Herr der Lage' ist. Das Reden oft schwierig und Umarmen und Halten in manchen Momenten unmöglich ist. Erst weit weg vom Alltag und zurückgeworfen auf Ängste, kann manchmal Nähe entstehen. Daneben wird das Erleben in der Natur so poetisch beschrieben, dass man auch als Leserschaft darin Trost finden kann. Dabei ist dies durchaus kein trauriges Buch, steckt es doch voller Hoffnung und Leben.

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"Wir gehen dann mal los" ist ein sehr intensiver Roman. Er handelt von einem 16jährigen Jungen und dessen Vater. Beide leiden unter dem Verlust der Mutter und Ehefrau und verarbeiten dies auf ihre eigene Weise. Weil Amadeo sich immer mehr zurückzieht, zwingt der Vater ihn zu einer gemeinsamen Bergwanderung. Das Wochenende läuft dann doch anders als geplant und Amadeo steht vor einer wichtigen Entscheidung. Dies Buch ist sehr spannend und gut geschrieben. Ich empfehle es sehr gerne.

5 stars
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Meine absolute Empfehlung !
Raffaella Romagnolo erzählt sehr einfühlsam und hat mich völlig
in diese Geschichte hinein gesogen..
Kurz und knapp, Mutter stirbt und Sohn zieht sich in sein Schneckenhaus
zurück- Vater versucht die Kruste aufzubrechen und geht mit Sohn auf eine Wanderung, ( Sohn unwillig ) während
dieser Wanderung stürzt der Vater und Amadeo ( der Sohn ) muss handeln.
Grandios bis zur letzten Seite.

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Die Schreibweise mit den Retrospektiven haben mir gefallen. Es ist eine traurige und schöne Geschichte. Allerdings habe ich nicht so ganz abgenommen, dass sich der Junge so mir nichts das Handy wegnehmen lässt; auch nicht vom Vater. Meiner Erfahrung nach würden Jugendliche eher Reisaus nehmen, als dieses Objekt wegzugeben.

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Die Geschichte beginnt mit dem Gedanken, den Amedeo, der Protagonist der Geschichte, nach dem Versprechen, in die Berge aufzubrechen, gegenüber seinem Vater hat. „Der Ingenieur Giandomenico Ghisleri, sein Vater, ist ein Arsch. Hätte er ihm nicht einfach das Computerspielen verbieten können? Zwei Wochen keine Playstation, so wäre das bei normalen Eltern gelaufen. … Der Ingenieur ist für Folter. Wie sonst sollte man das Programm nennen, das ihm sein Vater präsentiert, als er am Freitagnachmittag vom Elterngespräch nach Hause kommt? ‚Punta Liberté, 3453 Meter‘“.
Raffaella Romagnolo erzählt in ihrem Roman von den Ängsten von Amedeo Filiberto Maria Ghisleri, einem pubertierenden Jungen, dessen Welt im letzten Jahr nicht einfach war. Der Ausflug in die Berge ist für Amedeo eine Herausforderung, denn er wandert nicht gerne und als „Enkel von Oberstleutnant Ghisleri, erfahrener Bergsteiger, Eroberer von Gipfeln mit Schnee und scharfem Eis, leidet an Schwindel.
Zwei Tage allein mit seinem Vater. Hinter den langen Haaren über den Augen beobachtet Amedeo das Tal und den Gipfel. Rucksack, Stiefel, eine schwere Jacke und vor allem kein Handy. Der Berg und die Feldwände machen ihm Angst. Die Erinnerung an seine Mutter, die bei einem Unfall tödlich verunglückt ist, begleitet ihn ständig. Das Schlaflied, das sie immer gesungen hat, hilft ihm nach dem anstrengenden Aufstieg, einzuschlafen.
Spülmittel
1l H-Milch
Gekochter Schinken, 2 Packungen
Kartoffeln
Zahnpasta
Fehlt was? Dann schreib’s dazu, Ame!

Die Gesellschaft seines Vaters empfindet er immer bedrückender. Zur Ablenkung denkt er auch an Lucille, die neue schüchterne Mitschülerin. Der Rückweg auf einem Abgrund aus Steinen wird zu einem Albtraum, als ein Erdbeben seinem Vater ein Bein zerquetscht und dieser nicht mehr gehen kann. Ohne Handy scheint es unmöglich, Hilfe zu rufen, um seinen verletzten Vater zu retten.
„Wir gehen mal los“ beeindruckt durch die von Peter Klöss gelungene Übersetzung, die die kraftvolle und intensive Sprache der Autorin im Deutschen sehr genau zum Ausdruck bringt. Die Intensität der Gefühle Amedeos, die Dialoge zwischen Vater und Sohn, die Schönheit der Natur aber auch die Gefahren, die von ihr ausgehen: erzeugen bei Leserinnen und Leser das Gefühl, auf der Wanderung dabei zu sein.
Der Ausgang der Wanderung, ist ebenso beeindruckend, wie der Beginn. Plötzlich versteht Amedeo was fehlt. „In dieser Nacht hat mich das Leben in die Hand genommen“, schreibt der Junge, der hinter seiner Locke verborgen war.
Dieses Buch ist nicht nur für Erwachsene geschrieben, sondern war 2020 für den italienischen Literaturpreis für Jugendliche ab 11 Jahren nominiert. Uneingeschränkte Leseempfehlung, ein All-Age Roman.

5 stars
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Eine pageturner der besonderen Art: eine Vater-Sohn sowie Mtter-Sohn-Geschichte, wobei die Mutter verstorben ist und der Sohn durch eine gemeinsame Wanderung mit dem Vater wieder zurück ins wirkliche Leben geholt werden soll.

5 stars
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Raffaella Romagnolo, Wir gehen mal los.
Junge Menschen in besonderen Ausnahmesituationen sind häufig das Thema der Autorin, so wird auch in dem kleinen Roman ein großes Thema behandelt. Überwiegend aus der Perspektive des fast erwachsene Sohn Amedeo, Spitzname Arne, wird erzählt. Videospiele, Musik und seine Katze sind momentan für ihn wichtiger als die Schule. Er liebt seinen jüngeren Bruder Lorenzo und macht sich über seine gesundheitsbewußte Tante lustig. Seinen Vater nennt er nur den Ingenieur oder bezeichnet ihn als Idioten. Der Vater selbst wurde mit militärischer Strenge erzogen und weiß nicht, wie er mit der Schulverweigerung seines Sohnes umgehen soll. Der desolate Zustand der Familie klärt sich anhand kurzer szenischer Erinnerungen. Die Mutter ist auf dem Weg zur Arbeit vor einem Jahr bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Weitere kurze Erinnerungsmomente verweisen auf eine gute Mutter-Sohn Beziehung und eine liebevolle Familie. Eine Familie, der, so wird deutlich, das Zentrum fehlt. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine zweitägige Bergwanderung auf einen Gipfel in der Nähe von Mailand, den der Vater als Kind bereits mit seinem Vater bestiegen hat. Es ist der Versuch „des Ingenieurs“ wieder mit seinem großen Sohn in Kontakt zu kommen. Die ersten Stunden der Wanderung zeigen das desaströse Unverständnis zwischen beiden. In der gemeinsamen Nacht öffnet sich der Vater etwas und bekennt dem Sohn die tiefe Trauer, die er vor den Söhnen verheimlicht und die ihn nur noch funktionieren lässt. Auf dem Weg zum Gipfel gewinnt auch Amedeo wieder etwas Vertrauen in den Vater. Der Abstieg über ein Geröllbett scheint den Ausflug zu einem Happy end zu bringen. Ein plötzlicher Erdrutsch verändert aber die Situation und die Rollen von Vater und Sohn völlig. Genaue Naturbeobachtungen verstärken die positive Atmosphäre, in der offenbar ein erster Schritt der Trauerbewältigung gelingt.

5 stars
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Zitat: Ich, hinter meiner Locke verborgen, aber nicht, damit die anderen mich nicht sehen
konnten: um sie nicht sehen zu müssen. Um mich von allem fernzuhalten, vom Leben. In dieser Nacht im Wald hat mich das Leben an die Hand genommen. -
Amedeo 15, soll aus seiner Komfortzone, also weg mit dem Handy und mit seinem Vater rauf auf den Berg. Es muss sein sagt sein Vater, denn Amedeo spürt sich nicht mehr seit seine Mutter gestorben ist. Das Familienleben ist eingefroren. Und dann passiert dieser Unfall bei der Wanderung und sein Vater wird schwer verletzt.
Für den Jungen bedeutet das - ich muss Hilfe holen - allein - zurück
- im Dunkeln - hungrig - ängstlich - was gibt ihm Kraft ? Die Gedanken an seine Mutter, an seine Schulkameradin Lucilla, die garantiert vor nichts Angst hat, an seine Tante Alice, die eben das tut was sie tut und nicht aufgibt. Eine wunderbare Coming of Age Geschichte, die ich mir für den Schulunterricht wünschen würde, weil sie so viel anspricht was Jugendliche bewegt. „Es ist manchmal einfacher durch die Angst zu gehen,wenn man sich bei der Hand hält." Eine tolle Lektüre, zwar kurz aber intensiv. Ich empfehle sie gerne weiter,jederzeit.

4 stars
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"Es ist eine seltsame Nacht.“
Ja, seltsam ist sie. Ein Junge begibt sich ganz allein in der Dunkelheit auf den Abstieg eines Berges. Er wird beobachtet von einem Uhu und einem Hermelin, die das Geschehen auf ihre ganz eigene Weise verfolgen. Allein diese Szene fand ich schon grandios!

Amedeo ist ein sensibler und mürrischer Teenager. Seine Mutter ist gestorben, er hat noch einen kleinen Bruder und einen Vater, der ihm auf die Nerven geht. Amedeo spielt Playstation, schwänzt die Schule und möchte am liebsten in Ruhe gelassen werden. Sein Vater versucht, zu ihm durchzudringen und nötigt ihn zu einer Wanderung in den Bergen. Also gehen sie los. Doch so lapidar, wie der Titel dies andeutet, ist die Geschichte nicht. Amedeo hat überhaupt keine Lust, vor allem nicht, als er sein Handy zurücklassen soll. Er sieht aber keine andere Möglichkeit und fügt sich schließlich.

Auf dieser Wanderung passiert viel. Der Weg bietet unvorhergesehene Hindernisse. Die Übernachtung in einer Hütte auf halbem Weg nach oben wird zu einer Herausforderung.

Wie in Erinnerungsfetzen taucht in Amedeos Gedanken zwischendurch immer wieder die verstorbene Mutter Anna auf, über die wir im Laufe der Geschichte mehr erfahren. Auch Gedanken über den kleinen Bruder und über ein neues Mädchen in der Klasse beschäftigen Amedeo. Aber die Berge sind unberechenbar, und der Lauf der Handlung nimmt schließlich eine gefährliche Wendung. Amedeo ist gezwungen, sich seinen Ängsten zu stellen.

Nach „Die Libanonzeder“ ist „Wir gehen mal los“ mein zweites Buch von Raffaella Romagnolo, und es hat mich genauso gepackt! Die Story ist spannend und intensiv, die Sprache anspruchsvoll und bildhaft. Die Charaktere sind sehr glaubwürdig gezeichnet. Der Vater-Sohn-Konflikt ist einfühlsam dargestellt, und ich kann beide Seiten verstehen: den genervten, verletzten Teenager und den unbeholfenen Vater, der Schwierigkeiten hat, den richtigen Weg zu seinem Sohn zu finden.

5 stars
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Zum Inhalt:

Amedeo hat den Tod seiner Mutter nicht verkraftet. Er geht nicht mehr zur Schule, spielt Videospiele, hört Musik und geht dem Vater aus dem Weg. Der Vater ist besorgt und hofft ihm bei einer zweitägigen Wanderung wieder näher zu kommen. Amedeo hat eigentlich gar keine Lust darauf und dann kommt alles anders als gedacht und Amedeo muss Verantwortung übernehmen.

Meine Meinung:

Ich kann schon gut nachvollziehen, wie sehr einen der Tod eines geliebten Menschen aus der Bahn werfen kann, noch mehr verstehe ich die Sorgen des Vaters und die Idee der Wanderung war da schon richtig gut, denn gerade bei so einer Wanderung muss man sich gegenseitig vertrauen und unterstützen. Umso mehr bei den Ereignissen, die dabei geschehen. Das Buch war irgendwie richtig schön, taucht man doch sehr tief in Amedeos Gedanken ein. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen und das schwierige Thema war gut verpackt.

Fazit:

Hat mir gefallen

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Eine berührende Reise durch Trauer, Mut und Nähe

Nach dem Tod seiner Mutter zieht sich der junge Amedeo immer weiter zurück. Schule, Gespräche oder Nähe lässt er kaum noch zu, stattdessen verliert er sich in Musik und Videospielen. Sein Vater versucht verzweifelt, wieder einen Zugang zu ihm zu finden, und überredet ihn zu einer gemeinsamen Wanderung in den Bergen. Was zunächst wie ein ungeliebter Ausflug beginnt, entwickelt sich jedoch zu einer emotionalen und gefährlichen Reise, auf der plötzlich Amedeo Verantwortung übernehmen muss.

Die Geschichte überzeugt mit ihren leisen, ehrlichen Momenten. Dabei wirkt vor allelm die Beziehung zwischen Vater und Sohn glaubwürdig und emotional greifbar. Die Trauer der Figuren wird spürbar dargestellt, ohne dabei überdramatisch zu wirken, hier macht gerade diese ruhige Erzählweise das Buch so berührend. Doch auch die Bergwelt spielt eine wichtige Rolle, denn die Natur wirkt gleichzeitig wunderschön und bedrohlich und verstärkt die emotionale Stimmung der Geschichte zusätzlich. Dabei schafft es Raffaella Romagnolo, ernste Themen wie Verlust, Vertrauen und Erwachsenwerden sensibel und zugänglich zu erzählen. Der Schreibstil wirkt dabei angenehm klar und nicht zu verspielt, wodurch sich das Buch trotz der emotionalen Schwere sehr flüssig lesen lässt. Insgesamt entsteht eine warmherzige Geschichte, die sowohl Jugendliche als auch Erwachsene ansprechen kann.

Ein gefühlvoller, spannender und besonders authentischer Roman über Trauer, Familie und das langsame Wiederfinden von Vertrauen mit viel Herz und einer starken Atmosphäre.

4 stars
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Wir gehen mal los – Raffaella Romagnolo
Amedeo macht sich gezwungenermaßen mit seinem Vater auf eine Zweitageswanderung auf die Punta Liberte. Nach dem Tod der Mutter soll die Vater-Sohn-Beziehung gestärkt werden. Die Wanderung verläuft jedoch nicht wie geplant und Amedeo muss gleich mehrmals über sich selbst hinauswachsen.
Dies ist ein berührender Roman über Trauer und Verlust, aber auch über Mut und Neuanfang.
Frau Romagnolo mausert sich zu einer meiner Lieblingsautorinnen. Dies ist nun schon ihr dritter Roman, der mich überzeugen konnte.
Diese Geschichte ist mit unter 200 Seiten sehr kurz und schildert im Wesentlichen den Auf- und Abstieg auf den Punta Liberte – immer wieder unterbrochen durch Rückblenden und Erinnerungen an ein anderes Leben.
Es ist ein sehr trauriges Buch, melancholisch und poetisch. Sehr gut gefallen haben mir auch die wunderbaren Natur- und Landschaftsbeschreibungen. Diese ganz besondere Wanderung wird geradezu plastisch beschrieben.
5 Sterne

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Einfühlsam, berauschend und durchgängig kohärent erzählt. Ein Junge und sein Vater gehen auf eine Wanderung - weil dem Vater kein anderes Mittel mehr einfällt, um nach dem Tod seiner Frau mit seinem Sohn in echten Kontakt zu treten. Eine Wanderung, die sich alle beteiligten anders vorgestellt haben. Und die am Ende für alle erfüllend ist. Ein wohltuendes Buch - trotz aller Traurigkeit, Wut und Verzweiflung. Oder gerade deswegen.

5 stars
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Auf Italienisch heißt der Roman 'Respira con me" - 'Atme mit mir' und erzählt von dem Jugendlichen Amedeo und seinem Vater, der nur "der Ingenieur" genannt wird, die beide nach dem Unfalltod der Mutter "die Zähne zusammenbeißen", der eine vor Verzweiflung, der andere aus Disziplin, um die Familie beisammenzuhalten. Daraus entsteht viel Schweigen und gegenseitiges Unverständnis. Eine gemeinsame Hochgebirgswanderung soll ihr Verhältnis verbessern. Als der Vater verunglückt, muss Amedeo die Verantwortung übernehmen und Hilfe organisieren. Obwohl ihn Angst lähmt, gelingt es ihm, sein "Schneckenhaus" zu verlassen und alleine wichtige Entscheidungen zu treffen. Das ganze Naturszenario, draußen unter Tieren, in unwegsamem Gelände, an Überhängen frei kletternd, ist nicht nur abenteuerlich und sehr anschaulich beschrieben, sondern durchweg metaphorisch besetzt: Die Berge fordern uns heraus, in der Natur finden wir zu uns selbst und verarbeiten Konflikte. Die psychologische Schilderung der Charaktere ist sehr gelungen, vor allem Amedeos fortwährender Dialog mit seiner verstorbenen Mutter bringt ihn dazu, seine Verweigerung aufzugeben und sich auf seine Stärken zu besinnen. Der Erzählton wirkt manchmal etwas sehr pädagogisch. Hat mir trotzdem gut gefallen.

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Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich sehr berührt. Es ist auf eine besondere Weise still und laut zugleich – ruhig erzählt, aber emotional sehr intensiv. Die Geschichte von Amedeo zeigt Trauer auf eine feinfühlige und ehrliche Art, ohne übertrieben zu wirken. Besonders schön fand ich, wie das Buch auch Güte und Hoffnung vermittelt. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn wird sehr emotional dargestellt und wirkt authentisch. Auch die Bergwelt wurde eindrucksvoll beschrieben und trägt viel zur Stimmung der Geschichte bei. Das Buch regt zum Nachdenken an und zeigt, wie Menschen mit Verlust umgehen. Insgesamt ist es ein geniales, tiefgründiges und sehr bewegendes Buch.

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