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Buchcover für Mirabellentage

Mirabellentage

Roman

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Erscheinungstermin 16.04.2026 | Archivierungsdatum 31.10.2026


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Zum Inhalt

Mirabellentage – Ein Sommer voller Neuanfänge und der Duft von Freiheit

Flirrende Hitze über dem See, das Summen in den Feldern und der Geschmack von Mirabellen. Martina Bogdahn führt uns in einen bewegten Sommer. In ihrem neuen Roman aus dem Kosmos des »Mühlensommers« erzählt sie warmherzig und humorvoll von einem Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen. Von einem letzten Wunsch und einem lang gehüteten Geheimnis. Von einer Frau, die alles hinterfragt und eine neue Sicht aufs Leben gewinnt. Denn ihre Freiheit liegt nicht in weiter Ferne, sie ist der schmale Weg, auf dem sie geht.

Als der Ortspfarrer Josef überraschend stirbt, gerät die geordnete Welt seiner Haushälterin Anna ins Wanken. Was soll nun werden? Erst mal muss sie die Beerdigung organisieren, den jungen Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen – und dann soll auch noch Josefs Asche ans Meer.

Dafür nimmt Anna, Anfang fünfzig, Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichen Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die fränkische Gegend um Blumfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. An den Geruch des Sommers, die Farbe reifer Mirabellen, an harte Arbeit und kleine Alltagsfluchten.

Je näher der Aufbruch rückt, desto drängender werden Annas Fragen, denn die Fahrt bedeutet eine Reise ins Ungewisse. Es braucht eine Entscheidung. Wie gut, dass sie die nicht alleine treffen muss.

Mirabellentage – Ein Sommer voller Neuanfänge und der Duft von Freiheit

Flirrende Hitze über dem See, das Summen in den Feldern und der Geschmack von Mirabellen. Martina Bogdahn führt uns in einen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462013542
PREIS 23,00 € (EUR)
SEITEN 352

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ich war so gespannt auf Martina Bogdahns zweites Buch und auch etwas nervös, ob es genauso gut ist wie Mühlensommer. Und es IST genauso toll!
So viel witzige Passagen mit Details, die mich an früher erinnern, z.B. das Sammeln von Pfennigen 😊. Dazwischen immer wieder eine kleine kleine tiefgründige Spitze, die kurz wehtut oder zum Nachdenken anregt, das fand ich wirklich eine gelungene Mischung aus Humor, Unterhaltung und Tiefgang. Ich weiß schon jetzt, dass diese Geschichte über den Mut, etwas außerhalb der Komfortzone zu wagen, das Dorfleben und über Freundschaft bei uns im Laden der absolute Renner werden wird und dass ich Mirabellentage ganz vielen Lesern ans Herz legen werde. Danke dass ich das Buch vorab lesen durfte!

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Eine gut geschriebene Geschichte rund und die Themen Trauer, Verlust, unerfüllte Träume und den Sinn des Lebens, die zwischen traurigen Passagen und heiteren Episoden schwankt und gekonnt von Ernst zu Leichtigkeit wechselt. Leider kommt das Ende dann doch sehr abrupt, so das das Gefühl bleibt, einige Handlungsstränge wären unvollständig.

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Abschied nehmen
Nachdem ich "Mühlensommer" von Martina Bogdahn gelesen habe, das mir sehr gefallen hat, wollte ich auch das neue Buch, "Mirabellentage" lesen.
Das Cover mit den Mirabellen finde ich sehr stimmungsvoll und schön.
In dem Buch geht es um die nicht mehr ganz junge Anna, die zeit ihres Lebens Haushälterin im Pfarrhaus war. Pfarrer Josef war ein Freund aus Kindheitstagen, die beiden kannten sich in- und auswendig und hatten ein enges Verhältnis. Als Josef eines Tages stirbt, trauert der ganze Ort Blumfeld, aber noch am Tag von Josefs Beerdigung erscheint ein neuer Pfarrer, ein junger Friese namens Fridtjof.

Das Buch ist in leichtem und lockerem Stil geschrieben. Einzelne Kapitel gibt es nicht, es ist eher eine lange Erzählung, bei der sich Szenen aus der Gegenwart mit Anekdoten und Erlebnissen aus der Vergangenheit abwechseln. Die Vergangenheitsebene behandelt vor allem Geschichten aus jüngeren Tagen von Anna und Josef, sowie Begebenheiten aus dem Leben der Blumfelder Bürger. So entsteht eine schöne Abwechslung.
Der rote Faden des Buches besteht darin, dass Anna die Urne des verstorbenen Pfarrers ans Meer bringen soll, um seine Asche im Wasser zu verstreuen. Als LeserIn begleitet man Anna bei ihrem Vorhaben. Ob sie es am Ende schafft?
Schön fand ich die Naturbeschreibungen und die sommerliche Atmosphäre. Manchmal waren mir die Abschweifungen in die Vergangenheit zu langatmig, ich hätte mir mehr Szenen aus der Gegenwart, die von Anna und Fridtjof handeln, gewünscht. Alles in allem ist das Buch hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, ich finde, an den Vorgänger "Mühlensommer" kommt es nicht heran.

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Der Pfarrer von Blumfeld ist plötzlich und unerwartet verstorben. Anna, seine Freundin und Vertraute seit Kindertagen und seine Pfarrhaushälterin soll ihm seinen letzten Wunsch erfüllen. Dazu muß sie .- die außer bei ein paar Kaffeefahrten noch nie aus Blumfeld hinausgekommen ist - ans Meer reisen. Anna ist der Dreh- und Angelpunkt der Gemeinde, sie kennt jeden, hat für jeden ein gutes Wort,. sie organisiert, kocht, pflegt den Pfarrgarten, macht die Marmelade ein und hat auch dem Josef bei seinen Predigten geholfen. Aber jetzt gibt es eine ganz neue Herausforderung für sie: sie muß Fahrstunden nehmen, um ihre Fahrkünste aufzufrischen und in Josefs Auftrag ans Meer reisen. Witzige, nachdenkliche und traurige Erinnerungen aus dem dörflichen Leben ziehen an Anna vorbei.
Manchmal etwas klischeebehaftet, die "gute alte Zeit" schön malend, aber nie die Grenze zum Kitsch überschreitend.
Wer "Mühelnsommer" mochte, wird auch dieseBuch geniessen..

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Anna kommt aus einer armen Familie und hat schon früh gelernt zu arbeiten bzw zu kochen. Irgendwie hatte sie nie einen Freund und ist dann beim Pfarrer als Haushälterin hängen geblieben. Beide haben sich gegenseitig gestützt und die Zeit verging. Plötzlich ist der Pfarrer verstorben und Anna über 50. Ihr weiteres Leben ist unklar und dann ist da noch das Versprechen, die Asche des Pfarrers (heimlich natürlich) ans M eer zu bringen....
Auch in diesem Buch taucht man in die Geschichte ein und am Ende fühlt man sich wie ein Einwohner Blumfelds.
Ein gut zu lesender Sommerroman.

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Ich habe den Mühlensommer nciht gelesen, aber schon davon gehört. Deshalb war ich neugierig auf das neue Buch. Ich muss sagen es ist einfach nett. Nette Charaktere in einer netten Umgebung, humorvoll und ab und zu nachdenklich. ein rundum gelungenges Leseerlebnis. Eignet sich sicher gut für Sommertage in der Hängematte für Jung und Alt.

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Josef, der Pfarrer von Blumfeld, ist plötzlich und unerwartet verstorben. Anna, seine Freundin seit der Kindheit und jetzige Pfarrhaushälterin, soll ihm seinen letzten Wunsch erfüllen. Als gute Seele der Pfarrgemeinde hat Anna eigentlich alle Hände voll zu tun. Neben der Trauer um ihren Freund muss sie die ebenfalls trauernden Blumfelder trösten, das Gemeindeleben am Gang halten und sich um den neuen Pfarrer, einen blutjungen Nordfriesen der nicht so richtig ins religiöse Bayern zu passen scheint, kümmern. Ihre Gedanken schweifen immer wieder in die Vergangenheit. Und dann wäre da ja auch noch Josefs letzter Wunsch.....
"Mirabellentage" von Martina Bogdahn ist ein Buch über Freundschaft, Dorfleben, Verlust und dem Mut Neues zu wagen.
Der lockere, bildhafte Schreibstil der Autorin lässt den Leser die sommerliche Atmosphäre spüren. Die perfekte Mischung aus Humor und Tiefgang lässt manchmal laut lachen, stimmt manchmal nachdenklich und unterhält hervorragend. Absolute Leseempfehlung für dieses wunderbare Buch!

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„Mirabellentage“ von Martina Bogdahn hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist warmherzig, berührend und gleichzeitig humorvoll geschrieben.

Besonders die Hauptfigur Anna fand ich sehr authentisch. Sie ist seit Jahren die gute Seele des Dorfes und immer für andere da. Nach dem plötzlichen Tod des Pfarrers Josef gerät ihr gewohntes Leben ins Wanken, und man begleitet sie dabei, wie sie mit Trauer, Erinnerungen und einem letzten Versprechen umgeht.

Der Schreibstil ist locker und bildhaft, wie man es bereits von Martina Bogdahns Debütroman „Mühlensommer“ kennt, sodass man sich schnell in das Dorfleben hineinversetzt fühlt. Humorvolle Szenen wechseln sich mit nachdenklichen Momenten ab, wodurch eine schöne Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang entsteht.

Für mich ist „Mirabellentage“ wieder ein absolut stimmiger und sehr gelungener Roman über Freundschaft, Verlust und den Mut, auch später im Leben noch etwas Neues zu wagen. Ein Buch, das sich wunderbar lesen lässt und noch eine Weile nachwirkt.
Absolut empfehlenswert!

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Die Geschichte dreht sich um Anna, eine Frau Anfang fünfzig, die als Haushälterin für den Ortspfarrer Josef arbeitet. Als Josef überraschend stirbt, bricht Annas geordnete Welt zusammen. Sie muss nicht nur die Beerdigung organisieren, sondern auch Josefs letzten Wunsch erfüllen: Seine Asche soll ans Meer. Da sie kein Auto fahren kann, nimmt sie Fahrstunden bei ihrem alten Schwarm, Herrn Tanner. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die gleichzeitig eine Rückschau auf ihr bisheriges Leben ist.
Was mich an Mirabellentage besonders begeistert hat, ist die sommerliche Atmosphäre. Martina Bogdahn schreibt so bildhaft, dass man beim Lesen fast das Gefühl hat, die flirrende Hitze auf der Haut zu spüren und den süßen Duft reifer Mirabellen in der Nase zu haben.
Der Schreibstil ist herrlich unaufgeregt und warmherzig. Es ist eines dieser Bücher, in die man eintaucht und sofort entschleunigt. Trotz der eher melancholischen Ausgangslage (der Tod des Pfarrers) verliert die Geschichte nie ihre Leichtigkeit.
Eine perfekte Urlaubslektüre! entspannend, ein bisschen nostalgisch und voller Lebensfreude. Wer Geschichten mag, die sich wie ein warmer Sommertag anfühlen, wird dieses Buch lieben.
Mirabellentage ist das literarische Äquivalent zu einem sonnigen Nachmittag im Garten. Martina Bogdahn hat einen wunderbaren Wohlfühlroman geschrieben, der zeigt, dass es für einen Neuanfang nie zu spät ist.

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So einfach wie das Leben als Pfarrers Haushälterin zu sein scheint, so einfach wie die Geschichte sich darstellt ist es nicht. Es ist eine Geschichte voll kleiner Geschichten voller Schalk, aber auch voller Weissheiten. Feihnfühlig und liebevoll beschreibt das Buch das einfach Leben welches mehr ist, als es nach Aussen hin scheint.

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Ein wunderbares Wohlfühlbuch für die Generation ü50 (ohne alle anderen diskriminieren zu wollen). Gerade in den Rückblenden kann man sehr gut in Kindheits- und Jugenderinnerungen schwelgen, speziell wenn man auf dem Land groß geworden ist. Das Dorf Blumfeld kann wirklich überall sein, leider sterben die dörflichen Strukturen immer mehr aus. In diesem Roman gibt es alles, Momente zum Schmunzeln oder zum Traurig sein, ebenso Skurriles, wie z.B. dass die Asche eines Verstorbenen für Kakao gehalten wird. Ich hätte gerne noch stundenlang weiter gelesen, absolut empfehlenswert!

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Ein schöner Roman über eine Frau, die nach Jahrzehnten der Pflicht beginnt, ihren eigenen Weg zu suchen. Die Geschichte überzeugt durch ihre Bodenständigkeit und die realistische Zeichnung einer Protagonistin, die Mut zum Neuanfang beweist.

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Martina Bogdahns zweites Buch entführt uns zurück in die bezaubernde Welt des ‚Mühlensommers‘ und lässt uns die Geschichten der dort lebenden Menschen hautnah erleben.

Nach dem plötzlichen Tod von Josef, dem Pfarrer von Blumfeld, steht seine Haushälterin Anna vor einer ungewöhnlichen Aufgabe. Josef hatte einen besonderen letzten Willen: Er wollte nicht im Grab neben seiner Mutter beigesetzt werden, sondern verbrannt und seine Asche im Meer verstreut sehen. Wie soll Anna diesen Wunsch erfüllen? Der neue Pfarrer, ein Nordlicht, steht bereits am nächsten Tag vor der Tür. Kann sie ihr Geheimnis für sich behalten? Und wie soll sie an die Nordsee kommen, wenn sie doch seit dreißig Jahren nicht mehr Auto gefahren ist? Zudem beschäftigt sie die Frage, ob sie ihre Stelle behalten kann oder ob der neue Pfarrer sich eine neue Haushälterin sucht.

Mit viel Liebe zum Detail und bildreicher Sprache lässt uns Martina Bogdahn in die Welt von Blumfeld eintauchen. Man riecht förmlich die Mirabellenmarmelade, sieht die malerische Landschaft vor dem inneren Auge und spürt den Fahrtwind auf dem Gesicht. Durch Rückblicke erfahren wir von kleinen Anekdoten, die zum Teil so humorvoll sind, dass man laut loslachen muss. Die Protagonisten sind liebevoll und fein gezeichnet und gewinnen schnell das Herz der Leser*in.

Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung für alle, die in eine wunderschöne und einfühlsame Welt eintauchen möchten.

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Anna hat Angst um ihren Job als Haushälterin des Pfarrers. Nachdem ihr Pfarrer Josef gestorben ist, steht plötzlich ein junger Pfarrer da. Wird sie da überhaupt noch benötigt? Gleichzeitig muss sie noch den letzten Wunsch von Josef erfüllen. Das soll geheim bleiben und gleichzeitig muss sie erst noch Fahrstunden nehmen um ihr Wissen aufzufrischen.

Ich liebe es, wie die Autorin in jedem Buch ein Gefühl von Heimat und Heimeligkeit in mir weckt. Da spürt man fast selbst die Sonnenstrahlen auf der Haut, das kalte Wasser und den Geruch von Mirabellen. Besonders mag ich natürlich auch, dass die Orte mir teilweise bekannt sind. Das gibt nochmal ein anderes Lesegefühl. Ich bin mir heute schon sicher, dass dieses Buch unter meinen Top 3 in diesem Jahr liegen wird.

Der Aufbau der Geschichte ist auch sehr schön. Ich finde die kleinen Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart sind so unterschiedlich und lösen verschiedenste Gefühle im Leser aus. Man lernt so das Dorf langsam kennen und versteht trotzdem, warum Anna sich sorgt.

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Ein Buch, das einen entspannen lässt

Mirabellentage von Martina Bogdahn, erschienen im Kiepenheuer&Witsch Verlag am 16.04.2026.

Anna ist plötzlich allein. Der Pfarrer Josef, ein sehr guter Freund und gleichzeitig ihr Arbeitgeber, ist überraschend gestorben und hat ihr eine Aufgabe hinterlassen, die sie glaubt, nicht bewältigen zu können. Dann schickt Rom auch noch kurz vor der Beerdigung den jungen Priester Fridtjof, der mit seinem nordischen Akzent fast unverständlich für die Dorfbewohner redet. Anna greift ein, weil sie doch einfach am besten weiß, wie der Pfarrbetrieb läuft.

Anna ist eine Frau mit dem Herzen am rechten Fleck. Das Schicksal hatte sie auf die Stelle als Haushälterin geschickt, wo sie die Aufgaben, die ihr zugefallen sind, ohne Klage übernimmt. Ohne ihren Fixpunkt Josef, ist sie nun aber zum ersten Mal auf sich allein gestellt und muss Aufgaben übernehmen, bei denen sie zurückschreckt.

Das Buch ist lustig, spannend, philosophisch und einfach unterhaltsam. Die Personen handeln z.T. impulsiv, was aber ehrlich wirkt und man möchte immer noch etwas mehr lesen. Dieses Buch ist ein echter Pageturner mit Herz und diesem Gefühl von dazu zu gehören und etwas Bodenständiges.

Mir hat dieses Buch sehr viel Freude gemacht, auch wenn ich Mühlensommer noch besser fand. Das liegt aber daran, dass mit Mühlensommer die Latte wirklich hoch liegt.

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Anna ist die Pfarrhaushälterin, als Pfarrer Josef unerwartet stirbt. Steht sie vor der Frage ändert sich jetzt alles oder bleibt ihr Leben wie es war. Sie hat ihm mit der Gemeinde geholfen, sie waren seit ihrer Kindheit Freunde. Jetzt ist da ein letzter Wunsch und ein junger neuer Pfarrer der zudem aus dem Norden kommt, ganz entgegengesetzt wie der Ort Blumenfeld.
In kleinen Geschichten erzählt Anna von ihrem Leben, teilweise traurig, manchmal zum lachen, sie verbindet die Menschen, den Ort, das Leben. Aber ist das genug wenn sich auf einmal alles ändert?
Ich fand das erste Buch der Autorin "Mühlensommer" großartig. Bei diesem Buch hat sie noch einmal nachgelegt.
Anna ist eine Persönlichkeit die in sich ruht, trotzallem was in ihrem Leben nicht so gelaufen ist wie sie es sich vielleicht erträumt hat. Sie ist auf der einen Seite genügsam und auf der anderen hat sie aber noch Wünsche für die es noch nicht zu spät ist. Die Menschen in diesem Ort vertrauen ihr auf eine unaufdringliche Weise. Sie ist der elastische Kleber der die Gemeinschaft zusammen hält. So einen Menschen zu kennen, wenn auch nur fiktiv durch dieses Buch, bereichert für kurze Zeit.
Alle Figuren sind fein gezeichnet, sei es der bienenstichblonde junge Neuling der bei den dunklen Dorfbewohnern schon Vergleiche mit dem Papst hervor ruft. Auch wenn sie nur einen kurzen Auftritt haben, haben einige Figuren einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Man kann sich den Einfluss gut vorstellen den sie auch lange noch nach ihrem Tod hinterlassen.

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Mirabellentage
Von Martina Bogdahn

Ein absoluter Wohlfühlroman. Warmherzig und mit leisem Humor wird die Geschichte von Anna, der Pfarrsekretärin aus einem Bayrischen Dorf erzählt. Sie ist Anfang 50 Jahre und muss sich neu orientieren. Mirabellenduft und Sommer liegt in der Luft. Ein zu emphelender Sommerroman.

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In dem Moment als Anna die Trauerkarten liest, wird ihr bewusst
"Josef ist tot". Sie und Josef kennen sich seit Kindertagen. Als Josef im Ort als Pfarrer berufen wird, sorgt sich Anna als Haushälterin um ihn. Bis Josef jetzt plötzlich mit 57 Jahren stirbt. Josef hat, "Gott sei Dank " alles geregelt. Und als nach ein paar Tagen Fridtjof, der neue junge Pfarrer, hungrig vor der Tür steht, ist Anna auch nicht mehr allein. Doch eine kleine Auszeit will sie sich gönnen. Sie muss ans Meer. Anna nimmt kurzerhand Fahrstunden. Dann soll es losgehen. Anna hat eine Mission. Eine geheimnisvolle Dose spielt eine Rolle. Sie muss sich entscheiden. Meer oder Mirabellenmarmelade. Neben der Rahmenhandlung erinnert sich Anna
Immer wieder an ernste, lustige und vor allen Dingen schöne Begebenheiten aus ihrem Leben als Pfarrhaushälterin im Dorf Blumfeld.
Martina Bogdahn hat nach ihrem Debütroman "Mühlensommer" mit "Mirabellentage" ein abermals amüsantes Buch geschrieben. Das Cover ist sehr gelungen und macht Appetit aufs Lesen.

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Ich hatte "Mühlensommer" seinerzeit nicht gelesen, werde es jetzt aber nachholen, so gut hat mir Martina Bogdahns neuer Roman "Mirabellentage" gefallen.

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Die 54jährige Anna war viele Jahre die Haushälterin des Pfarrers Joseph im kleinen bayrischen Ort Blumfeld. Nun ist Joseph mit 57 Jahren ganz plötzlich verstorben. Die beiden kannten sich seit Kindertagen und waren freundschaftlich eng miteinander verbunden. So gilt es nun für Anna, Josephs letzten Wunsch zu erfüllen. Aber vorher muss noch der neue Pfarrer eingeführt werden. Fridjof, der neue, ist noch sehr jung und kommt aus Friesland. Schon die sprachlichen Unterschiede machen die Eingewöhnung nicht leicht, doch Dank Annas Raffinesse nimmt die Gemeinde ihn gut an. Während Anna sich an das neue Leben gewöhnen muss, schweifen ihre Gedanken immer wieder zu vergangene Zeiten. Dieser Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist ein tolles Stilmittelt, welches Martina Bogdahn hier gewählt hat und macht den Reiz dieses Buches aus. Es menschelt sehr in diesem Roman und immer wieder zauberte mir das Gelesene ein Lächeln ins Gesicht. Auch werden uns die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institution Kirche nähergebracht und ein man erhält einen anderen Blickwinkel auf sie. Martina Bogdahn erkennt das Wesentliche, denn es sind die kleinen Begebenheiten, die das Leben ausmachen und erzählt werden sollten. Genau das ist der Charme dieser Geschichte. Der Titel ist passend gewählt und das Cover hat einen Wiedererkennungswert zu Bogdahns Debütroman „Mühlensommer“. Somit ist alles absolut stimmig. Der Roman verspricht eine kurzweilige Lesezeit und die 352 Seiten sind schnell vorbei. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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Ich wünschte ich könnte es noch mal zum ersten Mal lesen!!!!

Mirabellentage ist genau das richtige Buch für dieses Frühjahr. Mit einer Leichtigkeit und charmantem Witz wird man durch die Geschichten der Haushälterin des Pfarrers geführt, die in einer kleinen Gemeinde leben. So viele lustige und berührende kleine Geschichten, die sich in ihrem Leben bereits zugetragen haben lassen einem das Herz aufgehen. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und die Leichtigkeit des Buches habe ich sehr genossen.

Nach Mühlensommer hat Martina Bogdahn mit ihrem zweiten Roman wirklich wieder ein wunderbares Buch geschrieben.

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Was bleibt, wenn sich das Leben dreht
Ein ruhiger Sommerroman über Veränderungen, Erinnerungen und den Mut, neue Wege zu gehen.

Der Sommer in Blumfeld fühlt sich ruhig an, fast so wie immer. Doch mit dem Tod des Pfarrers gerät Annas Alltag aus dem Gleichgewicht. Vieles muss plötzlich neu bedacht werden, obwohl sich nach außen hin zunächst kaum etwas verändert.
Anna kümmert sich um das, was ansteht, organisiert die Beerdigung und begegnet dem neuen Priester. Gleichzeitig rückt ein letzter Wunsch näher, der mehr verlangt als nur Mut. Schritt für Schritt beginnt sich ihr Blick auf das eigene Leben zu verändern.
Erinnerungen tauchen auf, manches lange Verdrängte kommt wieder näher. Auch die Fahrstunden bei Herrn Tanner bringen mehr zurück als nur alte Routine. So entsteht nach und nach das Gefühl, dass dieser Sommer mehr verändert, als es zunächst den Anschein hat.
Die Geschichte entwickelt sich ruhig und ohne Eile. Alles wirkt nah am Alltag und gut nachvollziehbar. Anna macht einfach weiter, obwohl vieles ins Wanken gerät.
Die Begegnungen tragen viel zur Stimmung bei. Der neue Priester bringt eine andere Art mit, die gut in das Dorf passt. Besonders lebendig sind die Fahrstunden bei Manfred Tanner. Dort geht es nicht nur ums Fahren. Alte Erinnerungen kommen zurück, und manches fühlt sich auf einmal wieder offen an.
Beim Lesen entsteht nach und nach das Gefühl, dass sich etwas verändert. Nicht plötzlich, sondern ganz langsam und fast unbemerkt.
Die Geschichte bleibt bis zum Ende ruhig und nah an ihren Figuren. Alles fügt sich stimmig zusammen. Gerade das passt gut zu dieser Erzählweise. Die Veränderungen zeigen sich in kleinen Momenten, die im Gedächtnis bleiben.
Schon der frühere Roman „Mühlensommer“ der Autorin war sehr gelungen. Mit diesem Buch hat sie noch eine Schippe draufgelegt.
Der Sommer, die Erinnerungen und die anstehenden Entscheidungen greifen gut ineinander. Das wirkt glaubwürdig und unaufgeregt.
Ein ruhiges Buch, das lange nachwirkt.
5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die Geschichten mögen, die nah am Leben sind und ohne große Dramatik auskommen.

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Martina Bogdahn zeichnet ein liebevolles Porträt ihrer Protagonistin Anna. Anfang fünfzig, pflichtbewusst, in Routinen verankert, deren Welt durch den plötzlichen Tod des Ortspfarrers Josef aus den Fugen gerät. Was soll nun werden? Erst mal muss sie die Beerdigung organisieren, den jungen Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen und dann soll auch noch Josefs Asche ans Meer. Aus der vermeintlichen Alltäglichkeit wächst eine zarte, aber beharrliche Suche nach Freiheit nicht als dramatischer Bruch, sondern als schmaler, mutiger Weg. Die Autorin versteht es, Atmosphäre zu weben, die Hitze über dem See, der Duft reifer Mirabellen, das Summen der Felder werden zu sinnlichen Ankern, die Erinnerungen und Gegenwart verbinden. Der Ton ist warm, oft humorvoll, nie belehrend, es gibt Raum für Zwischentöne und kleine, glaubwürdige Gesten. Besonders gelungen sind die Szenen mit Herrn Tanner, dem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichen Schwarm, die Annas Unsicherheit und zugleich ihre wachsende Entschlossenheit spiegeln. Die Reise ans Meer, Josefs Asche und das lang gehütete Geheimnis geben der Handlung eine melancholische, aber versöhnliche Tiefe. Ein Buch für Leser, die sich nach einer behutsamen, lebensklugen Geschichte sehnen für mich ein Roman, der noch lange nach dem letzten Umblättern nachklingt.

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"Schließlich schmeckt Veränderung selten so gut wie dein Kuchen hier. Oder?"

Nein, Veränderungen schmecken Anna Nass nicht. Seit vielen Jahren ist sie die Haushälterin des ortsansässigen Pfarrers Josef. Doch der ist überraschend gestorben, und jetzt ist nichts mehr wie vorher. Vor allem sein letzter Wunsch brennt Anna unter den Nägeln. Sie hat es ihm versprochen - aber kann sie diesen Wunsch überhaupt erfüllen? Dafür müsste sie aus ihrer gewohnten Routine ausbrechen und völlig neue Wege gehen. Gerade jetzt, wo die Mirabellen reif sind ...
Was für ein Roman! Mir fehlen ein Stück weit die Worte, so hat mich Martina Bogdahn in ihren Bann und nach Blumfeld gezogen! Rasch nach Josefs Tod ist ein neuer Pfarrer im Ort, von ganz oben gesandt. Die Blumfelder machen sich ihren ganz eigenen Reim darauf und die Gerüchteküche brodelt. Mittendrin die ruhige Anna, die alles verbindet und am Laufen hält. All die kleinen und großen Geschichten der letzten Jahrzehnte hat sie miterlebt - wenn auch meist nur vom Rande des Geschehens aus. In Erinnerungen und im Gespräch mit anderen lässt sie uns daran teilhaben. Und so bekommen wir ein rundes Bild - von Blumfeld und seinen Besonderheiten. Aber vor allem von Anna, ihrem Leben, ihrer Vergangenheit. Immer daran bedacht, den Menschen in ihrem Umfeld zu helfen.
Sie ist hin- und hergerissen. Einerseits will sie Josefs Geheimnis waren und seinen letzten Wunsch erfüllen. Andererseits muss sie dafür ihre langjährigen Gewohnheiten durchbrechen - und auch einmal um Hilfe fragen. Gerade ein alter Bekannter von früher kommt ihr da in Erinnerung. Gerne unterstützt er sie und völlig neue Möglichkeiten tun sich auf ...
Für mich war jeder Moment in Blumfeld ein Genuss! So sanft erzählt, ruhig, geschieht doch Großartiges. Und Anna sprengt ihre eigenen Ketten und verändert so nicht nur ihr Leben. Sie lernt, alte Fähigkeiten wiederzubeleben und auch, dass nicht alles den gewohnten Gang gehen muss, um zu funktionieren.
Fazit:
Ein sanft und ruhig erzählter Roman über neue Wege und Möglichkeiten - jede Seite ein Genuss!

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