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Buchcover für Männer machen Fehler

Männer machen Fehler

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Teil von Modern Classics

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Erscheinungstermin 19.11.2025 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Ein Betrunkener wird vom Nebel verschluckt. Ein Jüngling, der den Ansprüchen des Vaters nicht genügt, sucht umsonst Trost auf einer wilden Party. Ein 50-Jähriger wird durch den Tod seines ehemaligen Lehrers aus der Bahn geworfen. Ein gelangweilter Sohn aus reichem Hause meldet sich zum Kriegsdienst. Zwei Brüder haben nur noch sich und ihre Fracks, in denen sie von einer Feier zur nächsten geraten. Und ein Künstler muss in seinem Atelier erst intensiv gesucht und dann samt seiner absonderlichen Theorien ertragen werden. Künstler, Sohn, Kavalier, Gelangweilter, Ausbrecher, Halunke – Ulrich Bechers Männer überraschen oder amüsieren in jeder der sieben Geschichten aufs Neue.

Ein Betrunkener wird vom Nebel verschluckt. Ein Jüngling, der den Ansprüchen des Vaters nicht genügt, sucht umsonst Trost auf einer wilden Party. Ein 50-Jähriger wird durch den Tod seines ehemaligen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783257073621
PREIS 19,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ulrich Bechers Erzählband „Männer machen Fehler“ aus dem Jahr 1932 ist ein literarisches Debüt, das auf eindringliche Weise die Fehlerhaftigkeit und Schwächen des menschlichen Verhaltens, insbesondere von Männern, in verschiedenen gesellschaftlichen und persönlichen Zusammenhängen beleuchtet.
Eine besonders eindrucksvolle Geschichte ist die Erzählung von den Brüdern, die lediglich ihren Frack besitzen. Mit diesem Kleidungsstück gelingt es ihnen, in unterschiedliche gesellschaftliche Kreise einzutreten und überall „durchzukommen“. Diese Geschichte symbolisiert das Thema des Scheins und der gesellschaftlichen Maskerade.
Weitere Beispiele sind die Geschichten eines gelangweilten Sohnes aus reichem Hause, der sich zum Kriegsdienst meldet – ein Symbol für die Suche nach Sinn und Identität in einer entfremdeten Gesellschaft – oder eines anderen jungen Mannes, der gegen seinen disziplinierten Vater rebelliert und sein Heil im Besuch einer „Orgie“ sucht, dort aber nur Gewalt, Kälte, Oberflächlichkeit und Stumpfsinn findet.
Die auch heute noch überraschend aktuell wirkenden Episoden zeichnen sich durch eine dichte Atmosphäre und eine gewisse Bitterkeit aus, die Bechers kritisch-gesellschaftlichen Ansatz betonen. Seine Texte stehen auch in einem historischen Kontext: Kurz nach der Veröffentlichung wurden seine Werke von den Nazis als „entartete Literatur“ verboten und verbrannt „Männer machen Fehler“ bleibt somit nicht nur literarisch reizvoll, sondern ist auch ein bedeutendes Zeugnis seiner Zeit.
Insgesamt überzeugt das Werk durch seine literarische Qualität, die Schärfe der Beobachtungen und den konsequenten Blick auf menschliches Verhalten. Die Geschichten sind dabei keine bloße Klage, sondern eine tiefgründige Reflexion über das Fehlermachen als grundlegenden menschlichen Zustand.

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Zum Inhalt:
In dem Buch geht es in sieben Erzählungen um verschiedene Männer, die unterschiedlichste Erlebnisse haben. Mal eher gezeichnet durch Langeweile, mal durch Verzweiflung, mal durch Verlust und dem Umgehen damit.
Meine Meinung:
Ich hatte vor der Lektüre etwas übersehen, dass es keine durchgängige Geschichte ist und war dann irgendwie beim Wechsel der Protagonisten zunächst irritiert, aber das legte sich zum Glück recht schnell. Mir hat es gefallen von den unterschiedlichsten Typen zu lesen, die alle irgendwie zwischen Erwartungen und dem eigenen Erleben und Verhalten hängen und versuchen das Beste daraus zu machen. Sprachlich hat mir das Buch gefallen und ich war durchaus erstaunt, dass dieses Buch erstmals schon 1925 erschienen ist. Was ich nicht gut fand, war dass man zu keiner Person eine richtig intensive Beziehung aufbauen konnte, dafür waren die einzelnen Geschichten einfach zu kurz.
Fazit:
Hat was

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Das Cover des Buchs hat mich sofort angesprochen und der Titel "Männer machen Fehler" hört sich ganz humorvoll an.
Leider konnten mich die Geschichten gar nicht begeistern. Die Sprache war eher stakkatoartig und trug zu einer Atmosphäre bei, die sicherlich genau so gewollt war, mich aber nicht erreicht hat.

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