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Buchcover für Die Frau an der Bushaltestelle

Die Frau an der Bushaltestelle

Roman

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Erscheinungstermin 06.11.2025 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Eine aufwühlende Ménage-à-trois und die politische Radikalisierung einer Generation

Peter Schneiders neuer Roman ist die Geschichte einer dramatischen Dreiecksbeziehung im Spannungsfeld von politischen Erweckungen und Verirrungen, Liebe und Verrat, Idealismus und Libertinage. Ein mitreißendes Buch über deutsche und persönliche Schuld. Darüber, wer wir damals waren – wohin wir wollten und wo wir nie ankamen.

»Die Frau an der Bushaltestelle« erzählt von zwei Liebenden, die nicht miteinander leben, aber auch nicht voneinander lassen können. Die Geschichte kompliziert sich dadurch, dass sie von einem engen Freund des Liebespaares erzählt wird, der sich von Anfang an selbst in Isabel, »die schönste Frau der Stadt«, verliebt hat. Bei seiner Recherche über die lang zurückliegenden Begebenheiten stößt er auf eine Art Liebesverrat seines Freundes an Isabel, der ihm nicht mehr aus dem Kopf geht.

So entfaltet sich in der Mitte der Sechzigerjahre eine Odyssee aus Liebe, Freundschaft, Eifersucht und politischer Unruhe. Mit Besonnenheit blickt Schneider auf diese frühen Jahre zurück, in denen jeder Liebesschmerz der größte, jede Glückserfahrung endgültig und jeder Verrat der unverzeihlichste war. Was er vorfindet, ist eine Zeit, die geprägt ist von den ungeheuerlichsten Verbrechen der Menschheit und drei Repräsentanten einer Generation, die nach Abgrenzung, Rebellion, aber vor allem nach Liebe und Zugehörigkeit sucht.

Eine aufwühlende Ménage-à-trois und die politische Radikalisierung einer Generation

Peter Schneiders neuer Roman ist die Geschichte einer dramatischen Dreiecksbeziehung im Spannungsfeld von...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462005905
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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‚Die Frau an der Bushaltestelle‘ ist eine Geschichte über eine Frau und zwei Freunde. Für beide Männer ist Isabel eine faszinierende Frau, die schönste Frau der Stadt. Abe reut einer der beiden wir ihr Partner, der andere, der Ich-Erzähler muss sich mit der Rolle des Kumpels, besten Freund und Vertrauten zufrieden geben. Eine sehr einfühlsame, kurzweilige Geschichte über das Leben, die Freundschaft und die Liebe. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, habe mich schnell in die Figuren hinein versetzen können. Ein Roman, den ich unbedingt empfehlen kann.

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Eine schöne autofiktionale Geschichte über eine Dreiecksbeziehung in den 60er Jahren in West-Berlin, kurz vor der 68er-Bewegung. Der Text ist ohne Schnörkel, aber sehr zielstrebig geschrieben und ließt sich ausgesprochen gut. Mir hat die Kombination aus der Liebesbeziehung mit der Atmosphäre dieser Zeit in dieser Stadt ausgesprochen gut gefallen. Sehr empfehlenswert.

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Peter Schneider wirft ein melancholischer Blick auf Liebe, Verrat und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive eines Mannes, der selbst Teil des Liebesdramas ist, als Beobachter, als Freund, als heimlicher Verehrer. Isabel verkörpert eine Generation Frau, die zwischen Aufbruch und Verletzlichkeit taumelt. Der Erzähler ist ein Mann, der sich rückblickend durch die Schichten seiner eigenen Gefühle und der Geschichte seiner Freunde gräbt. Seine Perspektive ist geprägt von Reue, Sehnsucht und der Frage, ob man die Vergangenheit je wirklich verstehen kann. Der Freund, der Isabels Vertrauen verrät, bleibt ambivalent – ein Symbol für die moralischen Grauzonen jener Zeit. Die Sechzigerjahre sind nicht nur Kulisse, sondern innerer Resonanzraum: politische Unruhe, Aufbruchsstimmung, die Schatten der NS-Vergangenheit. Die Liebe ist in dieser Geschichte nie nur privat, sie ist auch politisch, historisch, existenziell. Besonders eindrucksvoll ist die Art, wie er Liebesschmerz und Verrat als universelle Erfahrungen darstellt, als etwas, das uns formt, aber nie ganz verlässt. Das Lesen dieses wundervollen Buches verlangt einiges vom Leser. Mich hat dieser Roman sehr beeindruckt. Daher von mir eine Leseempfehlung.

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Die Frau an der Bushaltestelle
Peter Schneider

Eine Dreiecksgeschichte in denen Isabel den beiden Männern Nick und Sebastian klar ihre Rollen zuteilt. Die Geschichte wird rückblickend erzählt und beginnt kurz nach dem Mauerbau in Westberlin. Isabel hat es noch raus geschafft aus der DDR und lernt den wohlhabenden Nick kennen, ihren Mann für Gespräche. Sebastian ist der Mann fürs Bett. Jeder hat seine Qualitäten…

Eine interessante Liebesgeschichte angesiedelt in ein turbulenten Zeit an einem pulsierenden Ort.
Und doch hat es mich nicht zu 100 % abgeholt.

3 stars
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2 stars

Peter Schneider erzählt in seinem Roman von zwei Lieben in den 60ern zu einer Frau, die sich im Laufe der Zeit radikalisiert und in den Terrorismus abgleitet.
Die im Westen Berlins spielende Geschichte des eher unscheinbaren Studenten Sebastian, der sich in die schöne, alle Männer betörende Isabel verfällt, die vor dem Mauerbau aus der DDR nach West-Berlin kam. Durch Isabell lernt Sebastian Nick kennen, Student und werdender Schriftsteller.
Schnell werden von Isabell die jeweiligen Stellenwerte festgelegt, Sebastian für Kopf und Gespräch, Nick für Lust und Bett. Trotz aller gegenseitiger Sympathien sind die Streitpunkte natürlich vorgegeben, man diskutiert, philosophiert und prügelt sich auch schon einmal.
So geht es rund durch die späten 60er Jahre in Berlin, Isabell radikalisiert sich zunehmend.....

Wenn nicht die vielen historischen Fehler und Ungenauigkeiten wären, bliebe das Buch wenigstens eine Geschichte aus der Erinnerung eines heute alten Mannes, ob notwendig oder erkenntnisbringend bleibt dahingestellt.

2 stars
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