Nur ein Sterbenswort
von Britt Reißmann
Gesprochen von Katja Pilaski
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Erscheinungstermin 05.08.2025 | Archivierungsdatum 05.09.2025
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Zum Inhalt
Ihr erster Fall in Stuttgart bringt die Stralsunder Kommissarin Meike Masur an ihre Grenzen: Die Schauspielstudentin Katie liegt stranguliert in ihrer Wohnung – eine intime Form von Gewalt, doch es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Ihre Ermittlungen führen Meike ans Set einer erfolgreichen Serie, in der Katies Rolle hart umkämpft schien. In der ersten Staffel war sie noch durch eine andere Studentin besetzt, die aber zu alldem schweigt. Hat es etwas mit dem Unidozenten zu tun, der angeblich für gefragte Rollen gewisse Gefälligkeiten erwartete? Bald verhärtet sich allerdings Meikes Verdacht, dass die Frauen gar nicht wissen, was mit ihnen geschah – und wer anzuklagen ist. Die Kommissarin muss einen Balanceakt wagen, auch mit dem zuständigen Staatsanwalt …
Ihr erster Fall in Stuttgart bringt die Stralsunder Kommissarin Meike Masur an ihre Grenzen: Die Schauspielstudentin Katie liegt stranguliert in ihrer Wohnung – eine intime Form von Gewalt, doch es...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hörbuch, Ungekürzt |
| ISBN | 9788727215464 |
| PREIS | |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Meike Masur zieht in die Landeshauptstadt Stuttgart. Hier möchte sie Fuß fassen und erfolgreich in ihrem Job werden. Als Hauptkommissarin. Stralsund erschien ihr mit den Jahren langweilig, eintönig. Endlich mal wieder einen echten Mord aufklären, das ist ihr Wunsch. Der wird ihr schneller erfüllt als ihr lieb ist. Eine junge Frau wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Es gibt etliche Verdächtige und zunächst fischen die Ermittler im Trüben.
Um ganz anzukommen, muss Meike noch Einiges lernen. Vor allen Dingen die Sprache. Aber ihr Vetter lebt zum Glück bereits länger hier und will ihr die grundlegenden Begriffe des Stuttgarter Dialekts beibringen. Auch bei der Befragung von Nachbarn und Arbeitskollegen der Toten begleitet er seine Cousine.
#NureinSterbenswort lebt von seiner bildhaften Sprache und den abwechslungsreichen Dialogen. Die Spannung ist konstant und es gibt etliche Wendungen, die nicht vorhersehbar sind. Aber nicht nur die Story gefiel mir gut. Auch die Sprecherin konnte mich überzeugen. Klare Leseempfehlung und fünf Sterne gibt es von mir. #NetGalleyDE
Britt Reißmann gelingt mit Nur ein Sterbenswort ein fesselnder Kriminalroman, der von der ersten Seite an Spannung verspricht und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Die Autorin versteht es meisterhaft, einen vielschichtigen Fall mit psychologischer Tiefe und realistischen Figuren zu verweben. Die Protagonisten sind nahbar, glaubwürdig und tragen die Handlung mit all ihren Ecken und Kanten. Gerade diese Menschlichkeit sorgt dafür, dass man sich emotional in die Geschichte hineinzieht. Gleichzeitig ist der Plot raffinert konstruiert: Es gibt Wendungen, die überraschen, ohne konstruiert zu wirken, und immer wieder Momente, in denen man als Leser miträt und -fiebert.
Auch sprachlich überzeugt das Buch durch seinen klaren, atmosphärischen Stil – detailreich, ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren, und mit genau dem richtigen Tempo, das einen Krimi packend macht. Ich habe es als Hörbuch genießen dürfen, welches sehr gut von Katja Pilaski umgesetzt wurde.
Ein Buch, das mich sehr schnell in seinen Bann gezogen hat und mega vertont wurde. Die Emotionen wurden so gut dargestellt, daß es ein echt tolles Hörerlebnis war. Ganz klar Empfehlung!
Bärbel K, Rezensent*in
Meike Masur wagt fern der Heimat einen Neuanfang und kommt gleich zu Anfang an ihre Grenzen. Denn so viel anders als in ihrer Heimat Stralsund ist die Sprache hier in Stuttgart, dass sogar ein Einkauf beim Bäcker zur Hürde wird. Anders dagegen hat sie im Job als Kommissarin der Stuttgarter Mordkommission keinerlei Probleme sich in das Team einzugliedern. Vielleicht auch, weil ihr Cousin Severin ebenfalls dort arbeitet. Kaum in der Mordkommission angekommen, gibt es auch bereits eine Mordermittlung. Die Schauspielstudentin Katie wird stranguliert in ihrer Wohnung aufgefunden…
Ich kann sagen, dass mir dieses Hörbuch unwahrscheinlich gut gefallen hat. Die Sprecherin, Katja Pilaski, hat die Figuren stimmlich so perfekt zum Ausdruck gebracht. Situationsbedingte Intonierung waren auf den Punkt richtig, so dass ich einfach nur abgetaucht bin. Besonders der Stuttgarter Dialekt ist wunderbar herübergekommen und hat mich mehrmals zum Schmunzeln gebracht. Die Mordermittlung selbst ist spannend. Denn im Umfeld der Toten, sie verdiente sich neben dem Studium Geld als Synchronsprecherin, herrscht starker Druck und Konkurrenzdenken. Insbesondere Produktionsleiter Simon, der an den Rollstuhl gefesselt ist, stellt harte Anforderungen und ist kein einfacher Mensch. Im Gegenteil, er zeigt sehr starke narzisstische Züge, steht gern im Mittelpunkt und kam mir sehr kontrollsüchtig vor. Kein Mensch, den man als Freund oder Chef haben möchte. Gerade seine Persönlichkeit mit allen Ecken und Kanten fand ich wunderbar herausgearbeitet. Könnte er, der an den Rollstuhl gefesselt ist, hinter dem Mord an Katja stecken? Wohl kaum! Darum bleibt die Ermittlung auch spannend und die Aufklärung bringt einige Überraschungen. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.
Schon länger habe ich auf ein neues Buch von Britt Reißmann gewartet.
Nun war es endlich wieder soweit.
In "Nur ein Sterbenswort" wird eine neue Kommissarin in das Stuttgarter Team eingeführt.
Meike ist aus dem hohen Norden ins Schwabenländle gekommen.
Natürlich gibt es nun anfangs ein paar Schwierigkeiten mit dem Dialekt, den Stuttgarter Stäffele usw.
Dies wird unterhaltsam in die Geschichte mit eingebaut.
Es geht um die Aufklärung des Mordes an einer Schauspielstudentin.
In ihrem Umfeld gibt es nicht wenige Tatverdächtige. Denn auch der Kampf um die Besetzungen in einer Netflix-Serie ist ein erbitterter. Und der eine oder andere Vorgesetzte nützt seine Machtposition aus.
Meike und ihr Team, von dem wir einige aus früheren Roman schon kennen, löst den Fall nach und nach auf und es gibt immer wieder eine überraschende Erkenntnis.
Die Sprecherin liest das Buch unterhaltsam und gibt den einzelnen Personen auch eigene Stimmen.
Langeweile kommt nicht auf, der Schreibstil ist locker und flüssig und ich wäre bei einem weiteren Fall sicher mit dabei.
Monika S, Rezensent*in
Mit Nur ein Sterbenswort startet Britt Reißmann eine spannende neue Krimireihe rund um Kommissarin Meike Masur – und das mit einem Auftakt, der von der ersten Minute an fesselt.
Meike, frisch aus Stralsund nach Stuttgart gezogen, steht direkt vor einer großen Herausforderung: Ihr erster eigener Mordfall. Die Schauspielstudentin Katie wird tot in ihrer Wohnung gefunden – sie wurde erwürgt. Schnell stellt sich heraus: Katie war die deutsche Synchronstimme der Hauptfigur in einer erfolgreichen Netflix-Serie. Doch hinter der vermeintlich glanzvollen Karriere tun sich Abgründe auf: Immer wieder gab es Probleme und Wechsel bei der Synchronisation, Eifersucht und Machtspiele hinter den Kulissen.
Die Liste der Verdächtigen wächst: Ein Dozent, der mit einer Studentin erwischt wurde und sich durch zweifelhafte Affären selbst ins Abseits manövriert hat. Ein Regisseur, der Macht über Karrieren besitzt und diese nicht immer verantwortungsvoll nutzt. Dazu kommen obsessive Verehrer und die dunkleren Seiten von Katie selbst, die sich im Laufe der Ermittlungen offenbaren. Am Ende ist nichts so, wie es zu Beginn scheint – und genau das macht den Reiz dieses Krimis aus.
Besonders stark ist die Figurenzeichnung. Meike Masur wirkt von Anfang an sympathisch, menschlich und nahbar. Sie muss sich nicht nur in ihrem neuen beruflichen Umfeld beweisen, sondern auch mit dem zuständigen Staatsanwalt einen kaum möglichen Balanceakt meistern. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Cousin und Kollegen, der ihr eine wertvolle Stütze ist. Die männlichen Figuren abseits davon schneiden weniger gut ab, was die Dynamik aber umso interessanter macht. Dass selbst die Tote, Katie, keine makellose Figur bleibt, sondern im Nachhinein Facetten zeigt, macht die Geschichte besonders authentisch.
Katja Pilaski als Sprecherin bringt genau den richtigen Ton für diese Geschichte mit. Ihre Stimme transportiert Spannung, Atmosphäre und die Vielschichtigkeit der Figuren gleichermaßen. Man ist sofort in der Handlung drin, und es fällt schwer, das Hörbuch zu unterbrechen.
Das Besondere: Reißmann schafft es, die Spannung kontinuierlich hochzuhalten und den Hörer mit einem Twist am Ende zu überraschen, den man so nicht kommen sieht. Genau das liebe ich an guten Krimis – wenn alles Sinn ergibt, aber eben nicht vorhersehbar ist.
Fazit:
Nur ein Sterbenswort ist ein starker Reihenauftakt: spannend, vielschichtig und atmosphärisch. Mit einer sympathischen Ermittlerin, glaubwürdigen Figuren und einer packenden Handlung, die bis zum Schluss überrascht, macht dieser Krimi Lust auf mehr. Ein Hörbuch, das man Krimifans uneingeschränkt empfehlen kann – und eine Reihe, die man im Auge behalten sollte.
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