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Buchcover für Das Signal

Das Signal

Thriller | Der neue Psychothriller in der Nachfolge der BURG - raffiniert, emotional, digital

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Erscheinungstermin 02.02.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Du dachtest, ein GPS-Tracker liefert Antworten – doch er stößt dich in finstere Abgründe

Digital, emotional und hoch raffiniert: Dieser Psychothriller ist Domestic Noir vom Feinsten von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Ein spannender Technologie-Thriller um ein altes Haus, eine Frau mit Handicap und ein digitales Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wahrheit und Wahnsinn

Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.

Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …  

Ein Psychothriller mit einem packenden Plot à la Hitchcock, einer lebensechten Heldin und raffinierten digitalen Twists

Wie kein anderer Thriller-Autor denkt Ursula Poznanski neue technische Errungenschaften konsequent zu einem Gänsehaut-Ende. Ihre Heldin Viola ist gefangen in einer klaustrophobischen Atmosphäre. Aber wird sie einfach nur langsam paranoid – oder ist sie in tödlicher Gefahr?

Entdecken Sie auch Ursula Poznanskis Thriller-Bestseller »Die Burg« um ein tödliches Escape Game mit einer KI.

Du dachtest, ein GPS-Tracker liefert Antworten – doch er stößt dich in finstere Abgründe

Digital, emotional und hoch raffiniert: Dieser Psychothriller ist Domestic Noir vom Feinsten von...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783426568125
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 400

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ursula Poznanski hat mich mit ihren Jugendbüchern und Thrillern schon mehrfach überzeugt – doch Das Signal hat mich noch stärker gepackt als vieles zuvor. Dieses Buch liest man nicht einfach, man verschlingt es. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich es durch, weil die Geschichte einen unwiderstehlichen Sog entwickelt.

Der Thriller spielt auf einem abgelegenen Gehöft bei Wien und begleitet Viola, die nach einem Unfall ein Bein verloren hat. Sie kann sich jedoch an den Unfall selbst nicht erinnern – und auch sonst niemand weiß anscheinend was passiert ist. Ihr Ehemann kümmert sich auf den ersten Blick aufopferungsvoll um sie, doch seine Fürsorge kippt zunehmend in Kontrolle. Als Viola beginnt, ihn mit Trackern zu überwachen, öffnen sich für sie – und für uns Leser*innen – Abgründe.

Ihr Misstrauen scheint nicht unbegründet, aber gleichzeitig wirkt niemand in ihrem Umfeld wirklich hilfreich oder verlässlich. Poznanski spielt meisterhaft mit dieser Unsicherheit: Was ist real, wem kann Viola trauen – und wie viel davon entsteht nur in ihrem Kopf?

Mit jeder Seite zieht sich die Schlinge enger, die Atmosphäre wird dichter, die Zweifel größer. Man liest immer schneller, um gemeinsam mit Viola endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen. Genau das macht den Reiz des Buches aus – und gleichzeitig den einzigen Wermutstropfen: Es ist viel zu schnell vorbei.

Das Signal ist ein fesselnder Psychothriller, der Tempo, Atmosphäre und emotionale Fallhöhe gekonnt verbindet. Für Fans der Autorin ein Muss – und für Thriller-Leser*innen eine klare Empfehlung.

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Sehr spannend, authentisch.
Poznanski Fans können sich wieder auf ein Meisterstück freuen
Von Anfang bis Ende wird die Spannung gehalten

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Dieser Psychothriller ist allerbestes Domestic Noir. Ein spannender Technologie-Thriller um ein altes Haus, eine Frau mit Handicap und ein digitales Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wahrheit und Wahnsinn. Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein - und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Ein Psychothriller mit einem packenden Plot à la Hitchcock, einer lebensechten Heldin und raffinierten digitalen Twists. Wie kein anderer Thriller-Autor denkt Ursula Poznanski neue technische Errungenschaften konsequent zu einem Gänsehaut-Ende. Ihre Heldin Viola ist gefangen in einer klaustrophobischen Atmosphäre. Aber wird sie einfach nur langsam paranoid - oder ist sie in tödlicher Gefahr?

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Mal wieder ein packender und spannender Psychothriller von Ursula Piznanski.
Ist alles so wie es scheint oder doch ganz anders? Was entspricht der Wahrheit, was dem Wahnsinn?
Ein Psychothriller mit Gänsehautmomenten - ein richtig guter Pageturner.

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Die Autorin kommt für eine Lesung zu uns, weshalb ich sehr am Buch interessiert war. Zudem war dies tatsächlich mein erstes Buch von Poznanski und ich bin begeistert.

Ganz ohne Blut schafft sie es durchweg spannend zu schreiben und hat mich dazu gebracht den Thriller in kürzester Zeit zu lesen. Ganz besonders bemerkenswert fand ich die "starke" Protagonistin, ihre abgeklärte Art hat mir einfach Spaß gemacht und hat das Buch noch besonderer gemacht.

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„Signal“ von Ursula Poznanski ist ein spannender Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Ich habe das Buch in nur wenigen Tagen durchgelesen, weil es kaum möglich war, es aus der Hand zu legen. Die Geschichte ist sehr aktuell und greift moderne Themen wie soziale Medien, Überwachung und digitale Manipulation auf, was sie besonders realistisch und beunruhigend macht.

Ursula Poznanski schafft es, eine dichte und atmosphärische Spannung aufzubauen. Die Handlung ist clever konstruiert, voller überraschender Wendungen und hält die Leserinnen und Leser ständig zum Miträtseln an. Besonders gelungen finde ich, wie authentisch die Figuren wirken und wie nachvollziehbar ihre Entscheidungen dargestellt werden. Man kann sich gut in die Situation der Hauptfiguren hineinversetzen und fühlt sich schnell mitten im Geschehen.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und trotzdem anspruchsvoll, sodass das Lesen sehr angenehm ist. „Signal“ ist ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Für alle, die spannende und zeitkritische Thriller mögen, ist dieses Buch absolut empfehlenswert.

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Nach einem furchtbaren Unfall, bei dem sie ihr Bein verloren hat, scheint sich Violas Mann aufopferungsvoll um sie zu kümmern. Doch nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus geschehen merkwürdige Dinge. Eine wortkarge Pflegerin weicht nicht von ihrer Seite, und wichtige Gegenstände wie ihre Krücken verschwinden immer wieder. Misstrauisch geworden, stattet Viola die Objekte mit GPS-Trackern aus. Als diese Methode Erfolg zeigt, fasst sie einen kühnen Plan: Sie stattet auch Ihren Mann mit einem Tracker aus. Ein fataler Entschluss, denn die Daten zeigen: Er ist nie dort, wo er vorgibt zu sein. In dem verzweifelten Versuch, dem Netz aus Lügen zu entkommen, nimmt sie auch die geheimnisvolle Pflegerin ins Visier - ohne zu ahnen, dass ihre Jagd nach der Wahrheit sie direkt zu ihrem eigenen, dunklen Geheimnis führen wird.
Dieser Thriller ist ein Pageturner, der seinem Namen alle Ehre macht. Als jemand, der es liebt von Autoren auf falsche Fährten gelockt zu werden, war ich von diesem Buch absolut begeistert. Das außergewöhnliche Setting und das raffinierte Spiel mit den Perspektiven zogen mich sofort in Ihren Bann. Grandios spannend!!!

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Ich bin begeistert!!!!!! Ursula Poznanski zählt definitv zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen und das zu Recht! Das neue Buch ist wieder absolut genial. Viola Decker verliert bei einem dubiosen Unfall ein Bein und leider auch die Erinnerung an den Unfall. Ihr Mann versucht sie danach nicht zu überfordern und will sie in Watte packen. Was der jungen Frau überhaupt nicht passt und sie merkt schön langsam, das irgendwas nicht mit rechten Dingen zu geht. Nach und nach kommen Erinnerungsfetzen zurück und die lassen Übles ahnen. Viola beginnt Nachforschungen anzustellen, mit Trackern verfolgt sie ihren Mann und ihre Pflegerin und das lässt ihre Albträume real werden.
Der Spannungsbogen baut sich auf und entlädt sich zum Schluss mit einem Knall!! Einfach genial!

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Das Buch ist in der 1. Person Präsens geschrieben, was vielleicht nicht alle LeserInnen mögen. Doch hier ist es genau richtig. Von der ersten Seite an ist man mit Viola, der Hauptprotagonistin verbunden und verfolgt wirklich gespannt ihre Geschichte. Ziemlich früh wird klar, dass der Ehemann seine Frau gaslighted, worauf Viola zu reagieren weiß. Doch damit ist es nicht getan. Wirklich durchweg spannend geschrieben und zum Schluss noch ein Plot Twist.

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Wieder einmal ein großartiger Thriller von Ursula Poznanski! Ich liebe ihre Bücher und bin immer wieder verblüfft wie sie neue Technologien in die Geschichte einbaut.

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Viola hat alles, was sie sich wünschen kann. Sie ist eine selbstständige und lebensfrohe Frau, hat ein Haus am Rande der Stadt und einen Mann, der sowohl sehr ansehnlich ist als auch erfolgreich. Doch alles ändert sich als Vio eines Tages nach einem Unfall im Krankenhaus aufwacht. Ohne Erinnerung daran, was passiert ist, und mit nur noch einem Bein erwacht sie in ein komplett neues Leben. Sofort ist ihr klar, dass ihr Mann sie nicht mehr als die perfekte und tolle Frau ansieht, wie es früher war. Doch wichtiger für Vio ist erstmal, dass sie wieder auf die "Beine" kommt.
Adam, ihr Mann, besorgt Vio entgegen ihres Wunsches für Zuhause eine 24 Stunden Pflegekraft. Diese verhält sich sehr abweisend. Doch auch ihr Mann verhält sch merkwürdig. In ihrem inmobilen Zustand muss sich Viola mit ihren wenigen Möglichkeiten begnügen, die sie hat, und beginnt ihm hinterherzuspionieren. Was plant ihr Mann? Was verbirgt er vor ihr? Was steckt hinter ihrem Unfall?
Ursula Poznanski ist eine Meisterin des Thrillers. In ihrem neuen Thriller packt sie ihre LeserInnen von der ersten Seite an. Mit Spannung verfolgen die LeserInnen wie Viola verzweifelt um ihre Selbsständigkeit kämpft. Von der Bewegungsunfähigkeit und Schmerzen, dazu einen Rollstuhl selber verwenden zu können, erweist sich als ein Kampf gegen ihre Pflegekraft und ihren Mann. Sie ist gefangen in ihrem eigenen Haus, Getarnt als Übervorsorge soll sich Vio erst erholen. Doch Vio ist nicht dumm und merkt sehr wohl, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Es ist ein Katz' und Maus Spiel, ein Kräftemessen. Mit überraschenden Wendungen wird der Leser ans Buch gefesselt bis zu einem fulminanten Finale!
Große Empfehlung für alle Poznanski Fans und jene, die spannende Thriller lieben.

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Mal wieder ein unfassbar fesselnder Thriller im typischen Poznanski-Stil. Im Gegensatz zu Büchern wie "Die Burg" oder auch "Erebos" geht es hier auch um Technik, allerdings wird diese eher als Hilfsmittel eingesetzt, um die wahren Beweggründe der Menschen in Violas Leben zu ergründen. Sehr spannend!

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Ein fesselnder Psychothriller, in dem die Protagonistin Viola – nach einem schweren Unfall körperlich eingeschränkt – beginnt, ihr Umfeld mit Hilfe digitaler Tracker zu überwachen und dabei immer tiefer in ein Netz aus Misstrauen, Manipulation und Geheimnissen gerät. Die Geschichte entwickelt sich zu einem packenden Katz-und-Maus-Spiel

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Da ich fast alles von Poznanski lese, durfte der neue Thriller natürlich auch nicht fehlen.
Und ich bin dieses mal auch wieder voll umfänglich begeistert. Spannung bis zur letzten Seite und eine coole, schlüssige Idee.

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Wie es oft bei Poznanski der Fall ist, spielen aktuelle Technologien eine große Rolle. Dieses Mal verfolgen wir die Protagonistin Viola dabei, wie sie mithilfe von Trackern ihr Umfeld – von ihren eigenen Krücken, bis zu dem Auto ihres Mannes - überwacht. Sie selbst ist nach einer Amputation temporär ans Bett gebunden. Was als Schnapsidee beginnt, entwickelt sich in eine beunruhigende Richtung: Viola wird von ihrem Umfeld angelogen. Aber warum? Und was hat es mit der griesgrämigen Pflegehilfe auf sich, die Viola am liebsten ans Bett ketten würde? Nun, es handelt sich um einen Roman von Ursula Poznanski – ich bin also nicht überrascht, dass mich “Das Signal” so in seinen Bann gezogen hat! Begleitet von vielseitigen Charakteren, hat mich dieser Titel von Anfang an gepackt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen! Es war unfassbar spannend, die Intentionen der Charaktere zu erfahren und nach und nach zu verstehen, warum sich Violas Umfeld so eigenartig verhält. Abgesehen von dem spannenden Handlungsstrang fand ich es auch sehr spannend zu sehen, wie Violas Umfeld mit ihrer Amputation umgeht. Poznanski konnte sehr gut verdeutlichen, wie gewisse Reaktionen bei Betroffenen ankommen – Dass auch Aussagen und Taten mit guten Intentionen wehtun können. Ich bin ein großer Fan von Lektüren, die einen empathievolleren Umgang miteinander lehren!

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Bei einem Unfall, an den sie sich nur verschwommen erinnert, hat Viola ein Bein verloren. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus möchte sie schnell wieder selbstständig werden und ihre Arbeit als Innenarchitektin fortsetzen. Doch ihr überbehütender Mann Adam und die undurchsichtige Pflegerin Ottilie bremsen ihre Fortschritte immer wieder aus. Um die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen, beginnt Viola, Adam, Ottilie und andere Personen mithilfe winziger Tracker zu überwachen – und kommt dabei einem perfiden Spiel aus Täuschung und Manipulation auf die Spur.

Der Thriller liest sich sehr flüssig. Besonders gelungen fand ich, wie Viola nach und nach herausfindet, was tatsächlich gespielt wird, während dem Leser zugleich immer deutlicher wird, welche Karten sie selbst in der Hand hält. Ihr Einfallsreichtum und ihre Listigkeit machen sie zu einer überzeugenden Hauptfigur. Die Geschichte ist hochspannend erzählt und hält bis zum Ende einige überraschende Wendungen bereit.

„Das Signal“ erzählt ein packendes Katz-und-Maus-Spiel aus Lügen, Strategie und gegenseitiger Manipulation – und es macht bis zum Schluss Spaß dabei zuzusehen, wie Viola ihren Gegner Schritt für Schritt ausspielt.

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Hat mir sehr gut gefallen! Spannend, gut geschrieben insgesamt sehr gut! Werde ich gerne empfehlen. Besonders die Innensicht der Protagonistin finde ich sehr gelungen.

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Viola verliert bei einem Unfall ein Bein- und erinnert sich zudem nicht wirklich, wie es dazu kommen konnte, denn sie wurde un den Trümmern des Weinkellers gefunden, den ihr Mann und sie nach dem Kauf ihres Traumhauses noch nicht saniert hatten und den sie aus diesem Grund noch nicht wirklich nutzten. Nachdem sie aus der Klinik entlassen wird, engagiert ihr beruflich stark eingespannter Mann eine Pflegerin zu ihrer Unterstützung. Sehr schnell bekommt Viola das Gefühl, dass diese sie überwacht und ihr Mann nicht aufrichtig ihr gegenüber ist. Als sie im Internet das Angebot für kleine Tracker findet, mit denen sie die beiden überwachen kann, greift sie zu- und es beginnt ein nervenzehrender Versuch, die Wahrheit hinter ihrem Unfall herauszufinden!
Ursula Poznanski wie üblich in Hochform, ihr neuer Thriller ist schnell zugänglich, gut lesbar, hochgradig spannend und voller Figuren, die einem sofort auf die eine oder andere Weise bekannt erscheinen- feinstes Lesefutter für Spannungshungrige!

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Die Bücher von Ursula Poznanski sind ein absoluter Garant auf gute Unterhaltung. Das Signal ist von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur. Dabei nicht blutrünstig oder vulgär, sondern ein schlaues Kammerspiel mit aktuellen Themen. Ich liebe es!

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Tolle Geschichte, von Anfang an sehr spannend, dass ein Weglegen des Buches so gut wie unmöglich ist!
Absolute Empfehlung!

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Ursula Poznanski zeigt wieder, was sie kann.
Ein modernes Thema als Aufhänger, spannend gezeichnete Charaktere und ein unterhaltsamer Thrillerplot ergeben hier ein gelungenes Ganzes. Ich habe es inhaliert!

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Auch dieses Frühjahr hat Ursula Poznanski wieder einen dichten, intensiven Technologie-Thriller geschrieben. Wie keine Zweite schafft sie es sich die neuste Technologie zu nutze zumachen, um Abgründe aufzutun.
Bei der Protagonistin Viola handelt es sich um eine junge Innnenarchitektin, die nach einem schweren Unfall auf Hilfe angewiesen ist. Sie weiß nicht mehr genau, was passiert ist,aber sie wacht im Krankenhaus auf und von ihrem linken Bein ist nur noch ein Stumpf da. Ihr Mann Adam kümmert sich rührend um sie. Ja, schon fast beängstigend fürsorglich. Aber das ist auch nötig in der Abgeschiedenheit ihres neuen Hauses. Viola kann sich an den Unfallabend nicht erinnern. Was wollte sie im alten renovierungsbedürftigen Weinkeller? Die Gedächnisbruchstücke ergeben keinen Sinn. Warum benimmt sich Adam so komisch? Mit einer wortkargen rumänischen Pflegerin, die ihr mehr Angst macht ,als hilft lebt sie von nun an im Erdgeschoss des Hauses. Adam hat es mit dem barrierefreien Umbau scheinbar nicht wirklich eilig. Auch hat Adam der Pflegerin klare Anweisungen gegeben: Keine Krücken, keine Alleingänge, er hat die volle Kontrolle und will über alles informiert werden. Als immer wieder Gegenstände aus ihrer Reichweite verschwinden, stattet Viola sie mit Minitrackern aus, um sie jederzeit orten zu können. Als Adams Verhalten sich verändert, stattet sie auch ihren Ehemann, sein Auto und noch weitere Sachen mit diesen Trackern aus. Dabei fällt auf das er sie über seinen Tagesablauf nach Strich und Faden belügt. Es beginnt ein perfides Katz – und – Maus Spiel in bester Hitchcock Manier. Ich fühlte mich ein wenig an "Das Fenster zum Hof" erinnert nur in neuer Aufmachung, mit neuer Technologie. Das einzig was positiv war,als ich im Januar eine Woche flachlag, war das ich dieses Buch in einem Rutsch ohne Unterbrechung so weglesen konnte. Beste Unterhaltung.

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Na, darauf haben wir doch alle gewartet...
Viola ist gerade mit Ehemann Adam in ein Haus mit Renovierungsbedarf eingezogen, da bricht über ihr der Weinkeller zusammen.
Jetzt fehlt ihr ein Unterschenkel und die Erinnerung an den Vorfall. Zurück aus dem Krankenhaus verordnet Adam seiner Frau eine Pflegerin, die wortkarg daher kommt. Viola ist ans Bett gefesselt, vermisst Gegenstände, die sie dann mit Trackern ausstattet. Da sich Adam zunehmend merkwürdig verhält, bekommt auch er einen....
Cleverer, gut durchdachter Plot mit vielen Wendungen und einem interessanten Ende.

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Der gemeinsame Traum von Viola und Adam Decker vom eigenen Haus, das sie nach ihren Vorstellungen um- und ausbauen und auch Kinder mit einbezieht, platzt wie eine Seifenblase als Viola beim Einsturz des maroden Weinkellers ein Bein verliert. Auf fremde Hilfe angewiesen, das kann und will Viola nicht akzeptieren. Zumal die von Adam engagierte Pflegerin mit dem Charme eines Besens ihr Misstrauen weckt. Ich konnte Viola verstehen, so emotionslos wie sie erscheint und Viola bei ihren Bewegungsfortschritten immer wieder ausbremst. Da Viola ohne fremde Hilfe nicht mehr aus dem Haus kann, ihr gleichzeitig aber auch die Veränderungen in Adams Verhalten ihr gegenüber wie auch seine häufigen Abwesenheiten auffallen, will sie mit digitaler Hilfe mehr über sein Leben ohne sie an der Seite erfahren. Ich hatte den Eindruck, dass sie allem und jeden gegenüber misstrauisch geworden ist. Konnte es aber auch nachvollziehen, da sie von jetzt auf gleich aus ihrem gewohnten Leben gewissen wurde. Durch die detaillierten Beschreibungen der Autorin zu Violas Kampf um jedes bisschen mehr an Beweglichkeit, an Eigenständigkeit haben mich für sie eingenommen. Aber was ihre Trackingüberwachung betraf, fand ich sie regelrecht manisch. Jedoch ist das nur eine Seite dieser jungen Frau. Die andere ist so dunkel und ihr Vorgehen so brillant geplant, dass ich kribbelnde Spannung bis zum Schluss dabei empfunden habe. Ein wirklich spannender Thriller, der süchtig macht und 5 Lese-Sterne absolut verdient hat.

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Der Thriller „Das Signal" wurde von Ursula Poznanski verfasst und erschien am 2. Februar 2026 im Droemer Knaur Verlag. Das Buch umfasst 400 Seiten und das Cover ist ein absoluter Blickfang, der sofort ins Auge fällt und neugierig auf den Inhalt macht. In der Geschichte geht es um Viola Decker, die nach einem Unfall und dem Verlust eines Beins im eigenen Haus gefangen ist. Sie fühlt sich von ihrem Mann und der Pflegerin zunehmend isoliert und überwacht. Als Gegenstände verschwinden, beginnt Viola, alles und schließlich auch Adam zu überwachen und entdeckt beunruhigende Geheimnisse. Der Schreibstil ist so flüssig und spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Kapitel sind in einer angenehmen Länge gehalten. Die Spannung bleibt durch unerwartete Wendungen und überraschende Entwicklungen konstant hoch. Die Figuren wirken authentisch und glaubwürdig, da sie klar gezeichnet und nachvollziehbar beschrieben werden. Vor allem Viola beeindruckt als starke und facettenreiche Hauptfigur. Insgesamt ist das Buch ein sehr guter Psychothriller für alle, die nervenaufreibende Spannung lieben.

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Wieder einmal hat die Autorin ein gut unterhaltendes, spannendes Buch geschrieben, in dem die Paranoia der Protagonistin mehr als einen Grund hat. Man fiebert mit und obwohl die ganze Geschichte mehr oder weniger in denselben vier Wänden spielt, wird es nicht langweilig. Auch wer morally grey Charaktere mag, kommt auf seine Kosten.

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Viola erwacht nach einem Unfall im Krankenhaus – mit einer Amputation und Erinnerungslücken. Zurück in ihrem abgelegenen Haus verändert sich nicht nur ihr Körper, sondern auch ihr Verhältnis zu den Menschen um sie herum. Ihr Mann kümmert sich intensiv, organisiert, entscheidet. Die Pflegerin ist ständig präsent, wortkarg, kontrollierend. Vertrauen wird zur offenen Frage.

Ursula Poznanski erzählt diese Geschichte ruhig und konzentriert. Die Spannung entsteht nicht aus Tempo, sondern aus Enge, Beobachtung und wachsendem Zweifel. Violas eingeschränkte Perspektive prägt jede Szene und macht ihre Unsicherheit nachvollziehbar. Was als Fürsorge beginnt, verschiebt sich zunehmend in Richtung Kontrolle – und zwingt Viola dazu, sich ihren eigenen Handlungsspielraum zurückzuerobern.

Viola ist eine präzise gezeichnete Protagonistin: verletzlich, klug, misstrauisch, mit einer Vergangenheit, die sich erst allmählich öffnet. Auch die Nebenfiguren bleiben bewusst schwer zu fassen und tragen entscheidend zur beklemmenden Atmosphäre bei.

Ein psychologisch dichter Thriller ohne Effekthascherei, der ohne Lautstärke arbeitet und gerade dadurch fesselt. Ein Roman über Abhängigkeit, Macht und das fragile Gleichgewicht zwischen Schutz und Manipulation.

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Meine Meinung zum Buch ⤵️

Du dachtest, ein GPS-Tracker liefert Antworten – doch er stößt dich in finstere Abgründe.

"Das Signal“ ist der neueste Thriller von Ursula Poznanski und auch mein erstes Buch der Autorin.

Was braucht es für Zutaten:
Ein Netz aus Lügen!
Viele Geheimnisse!
Eine sehr starke Protagonistin!
Eine undurchsichtige Haushaltshilfe!
Ein heuchelnder Ehemann!

Die Autorin schafft es, eine düstere und bedrohliche Atmosphäre aufzubauen. Aber leider hat die Spannung ab der Mitte des Buches zusehends nachgelassen. Was ich wirklich sehr schade fand. Erst am Ende kam noch einmal etwas Spannung auf. Aber die große Überraschung blieb aus, da es schon leicht vorhersehbar war.

Beeindruckt hat mich vor allem aber die Protagonistin Viola, die nach dem Unfall, Stärke zeigte.

Selbst die Haushaltshilfe Ottilie wurde zum Ende hin sympathisch. Das war am Anfang nicht zu erwarten.

Der Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Auch hatten die Kapitel die richtige Länge.

Trotz der genannten Kritikpunkte konnte mich die Geschichte mitnehmen. Sie war sehr leise, aber zugleich auch wieder fesselnd.
Es lag aber, wie schon erwähnt, eindeutig an die Protagonistin.

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Viola Bender wacht im Krankenhaus aus der Narkose auf und weiß sofort, dass etwas mit ihrem Körper nicht stimmt.
Man erklärt ihr, dass ihr linkes Bein so schwer verletzt wurde, daß es amputiert werden musste. Bei einem Felsabbruch im Gewölbekeller ihres neuen Hauses, den ihr Mann zu einem Weinkeller umbauen wollte.
Daran,was sie dort wollte, kann sich Viola jedoch nicht erinnern.
Ihr Mann kümmert sich rührend um sie, bringt ihr auch ein Handy, mit dem sie ihn jederzeit erreichen und seinen Standort sehen kann.
Gefangen in ihrer neuen Situation, beginnt sie, beinahe jeden Schritt ihres Mannes zu verfolgen und wird dabei immer misstrauischer und obsessiver, exzessiver.
Auch ihre Pflegerin und ihre Freundinnen benehmen sich zunehmend merkwürdig
Poznanski treibt ihre Leser mit ihrem Schreibstil und den Wendungen immer schneller durch die Handlung, so, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann
Von Ursula Poznanski habe ich schon mehrfach Bücher gelesen. Deshalb war ich auf "Das Signal" sehr gespannt.
Schon das blau-lila-pinkfarbene Cover zieht einen magisch an.
Mir hat das Buch wieder einmal gut gefallen und kann es nur empfehlen

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Ich finde Ursula Poznanski ist eine geniale Schriftstellerin und ich freue mich über jeden neuen Titel.
Mit dem Buch Das Signal hat sie einen weitern spannenden Thriller geschrieben.
Die arme Vio die durch einen Unfall ein Bein verloren hat, der berühmte Ehemann der sie über alles liebt und auf Händen trägt. Dann noch die unnahbare, mürrische Haushaltshilfe, die über Vio wacht.
Eine unheilvolle Allianz, die nicht mit dem Mut und Ehrgeiz zu überleben von Vio gerechnet hat.
Super spannender Roman, unbedingt lesenswert

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Wieder einmal hat die Autorin mich mit ihrem spannenden Buch gefesselt. Man kann das Buch kaum weglegen. Die Hauptperson Viola lässt uns sehr genau aus ihrer Perspektive alles erleben. Ein absolut empfehlenswertes Buch.

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Das Signal
von Ursula Poznanski

Hilfe wo sind nur meine Fingernägel geblieben???

Ursula Poznanskis Bücher sind für mich eine feste Größe in meinem Lesekalender. Sie hat mich bisher noch nie enttäuscht. Und auch wenn sich solche Aussagen wiederholen - Das Signal - ist wieder eine ganz starke Poznanski.

Von Anfang an steigt man in die Geschichte ein - emotional und charakterlich sind die Personen perfekt gezeichnet. Der Spannungsverlauf ist konstant und die Stimmung passt.

Viola und Adam, ein nahezu perfektes Paar… bis zur Katastrophe, bei der Viola im frisch erworbenen Haus im Gewölbekeller unter der einstürzenden Decke begraben wird und „zum Glück“ nur ihr Bein verliert.

Von da ist nichts mehr wie es war.
Und jetzt heißt es unbedingt selber lesen!!!

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Gefangen im eigenen Leben
„Das Signal“ ist das erste Buch, welches ich von Ursula Poznanski gelesen habe. Das Thema hat mich derart gepackt, dass ich nach dem Lesen erst einmal die Standorteinstellungen auf meinen Geräten überprüft habe :-). Denn die Autorin nimmt ein alltägliches Stück Technik – in diesem Fall GPS-Tracker – und verwandelt es in ein Instrument des puren psychologischen Horrors.
Mit Viola bin ich sofort warmgeworden, weil mich ihr Schicksal von der ersten Seite an berührt hat: Nach einem schweren Unfall ist ihr linkes Bein amputiert, sie ist ans Haus gefesselt und auf die Hilfe ihres Mannes Adam angewiesen. Doch was wie fürsorgliche Pflege aussieht, als er die Pflegerin Otilia engagiert, beginnt sich schnell wie ein goldenes Gefängnis anzufühlen.
Welche perfide Rolle spielt sie? Ist sie eine Hilfe oder eine Aufseherin für Viola? Um dieser Ohnmacht zu entkommen, greift Viola zu einem digitalen Hilfsmittel: Sie bestellt heimlich kleine GPS-Tracker und beginnt, ihr Umfeld zu überwachen.Und zu sehen bzw. zu lesen, wie die kleinen Punkte auf ihrem Display sich an Orte bewegen, an denen sie eigentlich gar nicht sein dürften, hat bei mir für Nervenkitzel gesorgt. Hier stellte sich dann auch gleich die Frage: Ab wann heiligt der Zweck die Mittel?
Die Handlung lebt durch ein beklemmendes Domestic-Noir-Feeling: Die räumliche Enge in Violas Haus in Wien ist fast physisch spürbar, was eine unglaubliche Spannung erzeugt und ich mich beim Lesen teilweise genauso isoliert und hilflos fühlte wie sie.
Natürlich ist Viola ist keine perfekte Figur. Sie ist, wie wohl viele Leute in einer solchen Situation, verletzlich, bissig, macht Fehler und wird durch ihre Überwachung selbst fast obsessiv. Auch die anderen Charaktere wie z.B. ihr Mann Adam, der sich immer mehr verändert, oder die distanzierte Otilia sind vielschichtig gezeichnet.
Dank des flüssigen und fesselenden Schreibstils sowie der kurzen Kapitel konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, um dann zu einem fulminaten Ende zu kommen, welches ich zwar geahnt hatte, aber trotzdem überrascht wurde.
Nun bleibt mir nur noch, „Das Signal“ allen Lesenden empfehlen, die intelligente Psychothriller lieben, die ohne viel Blutvergießen, aber mit maximalem Nervenkitzel auskommen.

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Eigentlich wollte ich ja nur mal kurz reinlesen in den neuen Krimi von Ursula Poznanski ;-) Hörte sich ein bisschen an wie "Lauf, Jane, lauf", na ja. Aber dann hat es mich doch gepackt, Ursula Poznanski ist einfach eine ausgebuffte Autorin, die weiß, wie sie die Leserinnen bei der Stange hält. Das Buch wird streng aus der Perspektive der verunglückten Viola erzählt und es ist faszinierend zu verfolgen, wie sie sich zu helfen weiß. Spannend bis zum Schluss, natürlich gibt es noch verschiedene Twists - meine Leseempfehlung für ein Wochenende auf der Couch!

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Bei einem schweren Unfall hat Vio ein Bein verloren. Ihre Ehemann Adam kümmert sich rührend um seine Frau und engagiert sogar eine Pflegerin. Doch schnell wird Vio klar, dass Otilia nicht nur ihre Pflegerin ist, sondern ihre Gefängniswärterin, die sie auf Schritt und Tritt überwacht.
Zum Glück gibt es noch ihre Freundinnen Romy und Marit, die Vio ein wenig Glück in den Alltag bringen.

Das Cover zeigt einen unbezwingbaren, gewundenen Treppenaufgang, der in die Unendlichkeit zu führen scheint. Der Pfeil einer Positionsbestimmung prangt unerreichbar in der Mitte. Ich finde es gut zu Titel und Inhalt des Buches gewählt, da es Vios Hilflosigkeit zeit, aber auch den Tracker, den sie heimlich nutzt.

Ursula Poznanski hat mal wieder einen spannenden und mitreißenden Roman geschrieben, der mir den Atem stocken lässt. Sie schildert Vio und ihren Kampf zurück ins Leben anschaulich und bewegend. Ich habe sie bewundert und mich immer wieder gefragt, woher sie die Kraft nimmt, weiter zu machen! Nach so einem Schicksalsschlag - ein Bein verlieren und fast verschüttet zu werden in einem Weinkeller - würde ich vor Angst beben. Doch Vio ist ein anderes Kaliber. Sie will unbedingt! Diese Kraft ist einfach grandios!
Doch nicht nur um sich zurück ins Leben zu kämpfen. Vio möchte nicht irgendein Leben, sondern ihr Leben und würde dafür viel tun. Sehr viel. Selbst ihrem Mann, ihrer Freundin und ihrer Pflegerin Tracker unterjubeln, um ihren Alltag zu tracken. Sie zu beobachten. Wie eine Spinne in ihrem Netz, beobachtet Vio die Schritte ihre Mitmenschen, jederzeit bereit, zuzuschlagen.

So sehr ich sie für ihren Lebenswillen bewunderte, noch viel mehr bewunderte ich sie für ihren unbeugsamen Willen, das zu bekommen, was sie möchte. Ursula Poznanski gelang es mal wieder meisterlich, das harmlose Opfer umzukehren. Leichte Zweifel beschlichen mich, die sich im Laufe des Buches verfestigten. Bald schon saß ich nicht mehr von Mitleid zerfließend vor dem Geschriebenen, sondern mit atemloser Spannung! Was steckt dahinter? Wer steckt hinter den Geschehnissen? Unfassbar spannend!

Ich liebe die Charaktere von Ursula Poznanski einfach! Denn keiner ist so, wie er zu Beginn des Buches scheint. Wie sie das immer wieder macht, weiß ich nicht, aber es ist einfach grandios!
Was ich ebenfalls beeindruckend finde, das Buch spielt in einem örtlich ganz begrenzten Raum und hat eigentlich nur fünf Protagonisten. Und trotzdem - oder gerade deswegen - geht mir die Spannung unter die Haut.

Für mich ist Das Signal mal wieder ganz großes Kopfkino!

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Nach einem schweren Unfall, der Viola Decker ein Bein und ihr Gedächtnis an jenen Abend gekostet hat, ist ihre einzige Möglichkeit sich zu bewegen der Rollstuhl. Ihr Ehemann Adam sorgt sich sehr um sie, da er aber aufgrund seines Jobs nicht oft zu Hause ist engagiert er eine Pflegekraft. Mit dieser scheint aber irgendwas nicht zu stimmen, auch verschwinden immer wieder Gegenstände im Haus, sodass Viola an vielem GPS-Tracker anbringt- auch an der Pflegerin und Adam. So ergeben sich immer mehr Rätsel: Was macht Adam auf seiner "Geschäftsreise in London" nur ein Stadtviertel weiter? Was verschweigt die Pflegerin? Und wer ist der Mann, der mit der Lampe um das Grundstück schleicht? Bei ihren Nachforschungen stößt Viola auf Geheimnisse ihrer Vergangenheit.
Es hat mir wie die meisten Poznanski-Bücher wieder sehr gut gefallen. Es hat eine gute Spannung, und obwohl man die Täter von Beginn an erahnt nochmal einen tieferen Zusammenhang mit der Vergangenheit.

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Viola verunglückt in einem alten Weinkeller auf dem Gelände des Anwesens, das sie vor kurzem mit ihrem Mann zusammen gekauft hat und verliert bei dem Unfall ein Bein. Arthur kümmert sich energisch um sie, dh er engagiert sofort eine Pflegerin, die sie zuhause betreuen soll, ist selbst aber meist abwesend, da beruflich sehr engagiert. Das distanzierte Verhältnis zwischen den beiden und ihr betont rationales Handeln hat mich zunächst eher an Schachfiguren erinnert, als an Menschen, die einen Schicksalsschlag erlitten haben. Doch dann habe ich verstanden, das hinter dieser geheuchelten Höflichkeit Geheimnisse stecken, die die beiden voreinander haben und dass sie sich schon vor dem Unfall belauerten. Wie sie sich gegenseitig auf de Schliche kommen wollen, er mit Gewalt, sie mit technischer Raffinesse, das ist absolut spannend erzählt. Wer kann seine Strategie aus kalkulierten Lügen erfolgreicher durchsetzen - Arthur, der Viola im Haus festsetzen und zermürben will, oder Viola, die eine Verschwörung gegen Arthur inszeniert? Was ist der Antrieb der beiden, und kann es am Ende überhaupt einen Gewinner geben? Die Autorin legt viele mögliche Fährten für die Leser aus, die das Lesen zu einem atemlosen Sprint hin zum Showdown machen. Großes Vergnügen, leicht zu lesen.

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Also ich habe das Buch mit relativ hohen Erwartungen begonnen und muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Ich mochte die Handlung und auch die Idee mit den Trackern fand ich richtig gut. Die Story war gut aufgebaut es ging um Kontrolle, Vertrauen und digitale Überwachung und zeigt die Problematik von Ständiger Erreichbarkeit und digitaler Ortung. Die Gefahr war nicht greifbar, die Lage der Protagonistin hat sich sicher angefühlt und genau das hat das Buch so gut gemacht.

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Das Signal ist ein Thriller der bekannten österreichischen Autorin Ursula Poznanski. Das Cover ist mir sofort ins Auge gestochen obwohl es eigentlich recht simpel gehalten ist.

Unter 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um die junge Innenarchitekton Viola Decker und ihren Mann Adam holen. Auch wenn ich finde, dass die Angabe dort nicht ganz passend gewählt ist. Denn es hat mir falsche Erwartungen vermittelt, zwar wurden diese deutlich übertroffen, aber ich fand es eben etwas irreführend.

Die Geschichte umfasst einen Stadtplan von Wien sowie einundsiebzig Kapitel und einen Epilog. Der Schreibstil ist wunderbar und die Geschichte sehr interessant, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Figuren sind sehr gut dargestellt und die Entwicklung im Verlauf der Geschichte ist gut nachzuverfolgen.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: Du kannst es ruhig sagen, ohne ein bisschen Humor werden wir das nicht schaffen.

Fazit: Ursula Poznanski's neues Werk ist absolut genial. Es gibt einige überraschende Wendungen, anderes hingegen habe ich vorrausgesehen auch wenn mich das meiste davon sehr überraschend und unvorbereitet getroffen hat. Ebenso wie das vorherige Werk von ihr 'Die Burg hat mich 'Das Signal' von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Den Stadtplan am Anfang fand ich sehr hilfreich, so fand ich mich definitiv besser zu recht und wusste wo sich die einzelnen Figuren im Verlauf der Geschichte befanden.

Ich bin absolut begeistert, die Autorin hat mich erneut von ihrem Können überzeugt!

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Der neue Thriller von Ursula Poznanski ist einfach klasse!
Absolut fesselnd, clever und voller Überraschungen, dabei auch humorvoll und manchmal sehr berührend.
Eine klare Empfehlung für alle, die spannende Unterhaltung lieben.

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Durch einen Unfall verliert die Innenarchitektin Viola Decker ihr linkes Bein. Sie lebt mit ihrem Mann Adam in einem abgelegenen Haus, welches erst für ihr Handicap umgebaut wird und somit sitzt sie aktuell noch um Erdgeschoss des Hauses fest. Nach einigen Vorkommnissen beginnt sie Gegenstände und Mitmenschen mit winzigen GPS Tracker auszustatten. Sie wird immer misstrauischer besonders Adam gegenüber , da sie per Tracker feststellt, dass seine Tage anders ablaufen als erzählt……

Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben und bietet auch ein schlüssiges Ende.

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Mein 1. Buch der Autorin und gewiss nicht das letzte. Sehr spannender Thriller.
Es hat mir sehr gut gefallen. Das Schicksal der Protagonistin hat mich von der ersten Seite an sehr bewegt.

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Darum geht’s:

Das abgelegene Haus, das Viola Decker und ihr Mann Adam gekauft haben, wird für Viola plötzlich zu einer Art Gefängnis. Sie hat gerade einen Unterschenkel verloren, als der marode Weinkeller über ihr eingestürzt ist und während sie sich erholt und darauf wartet, dass der Beinstumpf verheilt, sitzt sie im Erdgeschoss ihres Hauses fest. Ihre Pflegerin Otilia bleibt distanziert und grummelig und scheint Violas Freiheitsdrang zu boykottieren, wo sie nur kann. Zuerst versieht Viola nur ihre Krücken, die Otilia ständig wegräumt, heimlich mit einem Minitracker, doch irgendwann befestigt sie auch einen am Lieblingsschuh ihres Mannes. Denn der verhält sich zunehmend seltsamer.

So fand ich’s:

Viola ist sich klar darüber, dass ihr Mann Adam nicht nur auf sein eigenes Äußeres bedacht ist, sondern als Meinungsforscher, der regelmäßig im TV auftritt, auch eine repräsentative Frau haben möchte. Noch im Krankenhaus weiß sie nicht, ob Adam mit ihrer Behinderung klarkommen wird.

Anfangs ist Viola mehr oder weniger ans Bett gefesselt und Adams Fürsorge scheint nicht darauf gerichtet zu sein, sie wieder selbständig werden zu lassen. Die von Adam eingestellte Pflegerin Otilia bremst Viola auch aus, wo es nur geht. Und Violas beste Freundin Marit hält sich auffallend zurück, was Kontakt jeder Art zu Viola angeht.

Die Minitracker werden zu Violas besten Freunden und je weniger Medikamente sie nehmen muss und je besser es ihr geht, desto häufiger sitzt sie vor ihrem Notebook und beobachtet, wo die Tracker und ihre heimlichen Träger sich befinden. Es erinnerte mich ein bisschen an den Hitchcock-Klassiker “Das Fenster zum Hof”, wo der Hauptdarsteller mit gebrochenem Bein in seiner Wohnung festsitzt und mit einem Fernglas durch den Hinterhof beobachtet, was in den Nachbarwohnungen vor sich geht. Ein sehr sehenswerter Film übrigens! Und dieses Szenario hielt mich auch in der Poznanski-Version von Anfang an gefangen. Dazu kamen noch einige neue Wendungen, die den fesselnd erzählten Plot auf Dauerspannung hielten.

Viola ist alles andere als ein hilfloses Opfer, auch wenn ihre Situation ihr nicht gerade viel Spielraum gibt. Benno, der liebenswerte Sohn der Nachbarn mit Down Syndrom ist ein wunderbarer Sidekick für Viola und aufgrund seiner Geradlinigkeit so ziemlich die einzige Person, die ich wirklich einschätzen konnte. Selbst Viola hat ihre Geheimnisse und kann trotz Schmerzen, ihrer Verletzungen und Enttäuschung ihre Situation erstaunlich sachlich einschätzen.

Hier in diesem Thriller stimmt einfach alles. Die Story ist clever konstruiert, komplex, aber jederzeit durchschaubar, emotional erzählt, aber nicht klischeehaft. Violas bösartige “Streiche” haben mir gefallen. Ich hatte aber auch Angst um sie und hab mich über ihre Fortschritte gefreut. Viola ist tough, aber nicht kalt. Sie setzt ihre Minitracker schlau ein und auch wie sie sich langsam an ihre neue körperliche Konstitution mit nur einem Unterschenkel und den Folgen der Amputation gewöhnt, fand ich sehr nachvollziehbar erzählt.

Deshalb gibt es eine begeisterte Leseempfehlung von mir für “Das Signal”.

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Viola verliert bei einem Unfall im Weinkeller ihres neuen Hauses ein Bein. Aus Langeweile fängt sie an ihren Mann und ihre Pflegerin zu tracken. Dabei entdeckt sie so einiges was sie nicht erwartet hätte... Da sie selber aber noch nicht so richtig mobil ist spitzt sich die Situation schnell zu und weder Viola noch der Leser weiß wem zu trauen ist...

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Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Erst war ich etwas irritiert wegen des Titels aber mich hat die Geschichte gleich gecatcht. Ich mochte die Figuren und hab den Plottwist nicht kommen sehen. Ich habe es abwechelnd zum Hörbuch gelesen und konnte so jede freie Sekunde in die Geschichte eintauchen.

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Unglaublich atmosphärisch und durchgehend spannend. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen.

Viola lebt mit ihrem Mann Adam auf einem ländlichen Grundstück, als sie bei einem schrecklichen Unfall ihr Bein verliert und ins Krankenhaus kommt. Für ihre Genesung wurde eine Pflegerin engagiert, die alles andere als sympathisch ist und sich mit Adam gegen ihre Genesung verschworen zu haben scheint.
Als Viola auf die Idee kommt, Tracker für verschiedene Personen und Dinge einzusetzen, um trotz ihrer Einschränkung über alles im Bilde zu sein, überschlagen sich die Entdeckungen…

Wow! Ursula Poznanski kann einfach schreiben. Die Spannung, die die Autorin von Anfang an schafft, ist wahnsinnig gut und durchgehend vorhanden. Ebenso diese bedrückende Atmosphäre und das Gefühl der Beklemmung, das einen als Leser begleitet.

Die Geschichte wird aus Violas Sicht erzählt, was mir wirklich gut gefallen hat. Ich war geschockt über alles, was diese Frau durchmachen muss und wie sie hintergangen wird.

Als Nebencharakter fand ich besonders Benno grandios. Sein ganzes Wesen war so unfassbar liebenswert, seine Sprüche herzallerliebst.

Sowohl die Auflösung, als auch das „Rätsel“, das sie ständig wiederholt, waren absolute Gamechanger, mit denen ich so nicht gerechnet habe.

Von mir eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die gerne spannende Bücher mit Atmosphäre lesen und natürlich für alle Fans von Ursula Poznanski. Die Frau hat sich mal wieder selbst übertroffen!

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Ursula Poznanski versteht es meisterlich, technische Errungenschaften so in ihren Thrillern zur Geltung zu bringen, dass man Gänsehaut bekommt und sich der Puls beschleunigt. Hinweise, wer intrigiert, gibt es genug, dennoch führt alles zu einer überraschenden Auflösung. Es würde mich sehr interessieren, wer die nächsten Tracker unwissentlich mit sich herumführt.
Absolute Leseempfehlung!

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Wow! Ein toller domestic Thriller mit starker Protagonistin und Spannung bis zur letzten Seite. Ich freue mich auf mehr Bücher der Autorin!

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Fesselndes Kammerspiel

Viola verliert ihr Bein, als ihr Weinkeller über ihr zusammenstürzt. Wie genau es dazu kommen konnte, daran erinnert sie sich nicht mehr, aber in ihr keimt sehr schnell der Verdacht, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist und dass sie nicht einmal den Menschen in ihrem engsten Umfeld uneingeschränkt vertrauen sollte. Vom Krankenbett aus versucht sie, Licht ins Dunkel zu bringen. Daraus entwickelt sich ein ungemein spannendes "Kammerspiel" - im wahrsten Sinn des Wortes.
Der besondere Pfiff bei der Lektüre entsteht dadurch, dass der Leser ausschließlich Violas Interpretation der Ereignisse erfährt. Bei gewieften "Kriminalern" kommt da natürlich eine gewisse Skepsis auf, die zumindest mich noch schneller durch die Kapitel gehetzt hat. Der typische Poznanski-Schreibstil tut sein übrigens - ein trüber Sonntagnachmittag war gerettet.

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Ich freue mich jedes Mal wie irre wenn ein neuer Roman von Ursula Poznanski erscheint…… und wurde noch nie enttäuscht!
Was ist im Weinkeller passiert? Warum ist er komplett zusammengebrochen und hat Viola unter sich begraben? Durch diesen schrecklichen Unfall hat Viola ihr Bein verloren und erinnert sich an gar nichts mehr, sie hat richtige Gedächtnislücken. Hat Viola schon Paranoia oder warum verhalten sich ihre Pflegerin/ Aufpasserin und ihr Mann Adam so merkwürdig? Versteckte Tracker zum Orten, fremde Gestalten die rund ums Haus schleichen, Erinnerungsfetzen von sinnlosen Texten, eine Telefonnummer, ein Ehemann mit Geheimnissen und eine Frau die sich nicht aufgibt erwartet euch! Und ich wette ihr rätselt auch bis zum Schluss mit!

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ganz großes Kino

Viola passiert das Schlimmste, was man sich vorstellen kann. Bei einem tragischen Unfall verliert sie ihr Bein, ihr bleibt nur ein Stumpf am Oberschenkel. Sie erwacht im Krankenhaus ohne genaue Erinnerung, was zu dem Unfall geführt hat. Ihr Mann ist überfürsorglich, stellt für sie sogar eine Pflegerin ein. Doch Viola fühlt sich eingeengt, überwacht, sie kann sich mit ihrem Rollstuhl nur im Erdgeschoss bewegen. Anstatt Viola bei der Reha zu unterstützen, bremsen sie ihr Mann und die Pflegerin Otila aus. Irgendwann wird Viola klar, dass etwas ganz und gar nicht stimmt...

"Das Signal" von Ursula Poznanski ist ein packender Thriller, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Dabei punktet der Thriller mit subtiler Spannung und kommt mit wenigen Protagonisten aus.

Für mich war die Figurenzeichnung perfekt, Viola war ich nah und konnte ihre Gefühle, Gedanken und Stimmungen nachvollziehen. Sie ist eine starke Persönlichkeit und versucht mit dem Verlust ihres Beins irgendwie klarzukommen. Wo andere an ihrer Stelle zerbrechen, gewinnt sie an Stärke und tut alles, um wieder auf die Beine zu kommen.

Auch ihre Pflegerin Otilia ist toll gezeichnet, wenngleich sie alles andere als sympathisch rüberkommt. Violas Freundinnen und ihr Mann bleiben blasser, was aber nicht stört.

Die Idee mit den Trackern ist genial, vor allem was Viola draus macht. Auf die Idee muss man erst mal kommen.

Die Stärke liegt bei diesem Thriller darin, wie gekonnt die Autorin Violas Situation beschreibt, so dass ich permanent am mitfiebern war. Der Fokus liegt nicht in viel Action, sondern auf den leisen subtilen Tönen. Stimmig und fesselnd bis zum Ende.

Fazit: Starker Thriller der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Unbedingte Leseempfehlung!

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Für mich erst das zweite Buch der Autorin, aber es hat mich absolut gefesselt und überzeugt.
Auch wenn ich den Schluss nicht hundertprozentig gut finde, muss ich doch sagen, dass ich ungemein gebannt war und das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte! Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht!

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Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
Viola ist gefangen. Nach einem Unfall ist sie ans Haus gefesselt und auf die Hilfe ihres Mannes angewiesen. Doch dessen Fürsorge schlägt in Kontrolle um. Oder bildet sie sich das nur ein? Mit Hilfe modernster Technik beginnt Viola, ihren Mann zu überwachen – und stößt auf Ungereimtheiten, die sie in höchste Gefahr bringen.

Autorin (Quelle: Verlagsseite)
Ursula Poznanski lebt mit ihrer Familie in Wien. Die ehemalige Medizinjournalistin ist eine der erfolgreichsten Autorinnen deutscher Sprache: Mit ihren Jugendbüchern und Thrillern für Erwachsene ist sie Jahr für Jahr ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden, ihre begeisterte Leserschaft hat ihr zu einer deutschen Gesamtauflage von bereits fünf Millionen Exemplaren verholfen.

Allgemeines
Erschienen am 2. Februar 2026 bei Knaur als HC mit 400 Seiten
Gliederung: Stadtplan Wien – Roman in 71 Kapiteln – Epilog
Ich-Erzählung der Protagonistin Viola Decker
Handlungsort und -zeit: Wien, in der Gegenwart

Inhalt
Die Innenarchitektin Viola Decker erwacht im Krankenhaus und sieht sich mit der schrecklichen Erkenntnis konfrontiert, dass sie einen schweren Unfall hatte, infolgedessen ihr linkes Bein auf halber Höhe des Oberschenkels amputiert werden musste. Außerdem bereiten ihr mehrere gebrochene Rippen starke Schmerzen. Dennoch möchte sie sofort nach der Entlassung mit der Rehabilitation beginnen, um mit ihrer veränderten Lebenssituation zurechtzukommen.
Ihr viel beschäftigter Mann Adam, der sehr um sie besorgt scheint, engagiert eine rumänische Pflegerin namens Otilia, die für sie sorgen soll. Allerdings gewinnt Viola den Eindruck, dass Otilia eher Wachhund als Pflegerin ist und ihre Mobilisierung eher hintertreibt als fördert. So sorgt sie dafür, dass Violas Krücken und Rollstuhl außer Reichweite sind und diese eine Gefangene im Erdgeschoss ihres eigenen Hauses ist.
Viola wird Adam gegenüber misstrauisch und bestellt sich mehrere GPS-Tracker, mit denen sie Adam, Otilia und weitere Personen überwachen kann. Dabei erfährt sie Dinge über ihren Mann, die ihre Befürchtungen übertreffen und sie begreift, dass sie Klugheit und einen strategischen Plan braucht, wenn sie die Pläne ihres Mannes durchkreuzen will.

Beurteilung
„Das Signal“ ist ein extrem fesselnder Psychothriller, den man kaum aus der Hand legen kann. In die Lage der Protagonistin, die nach dem Verlust ihres Beines auch noch mit schockierenden Erkenntnissen über ihren Mann konfrontiert wird, kann man sich gut hineinversetzen. Die Atmosphäre im Haus wird für die zunächst hilflose Frau immer beklemmender, sie zweifelt nicht nur an ihrem Mann und der griesgrämigen Pflegerin, sondern auch an ihren beiden Freundinnen, die offenbar ebenfalls etwas zu verbergen haben. Viola versucht verzweifelt, sich an den Abend ihres Unfalls zu erinnern und fragt sich, ob ihr Mann etwas damit zu tun hatte. Andererseits wird ersichtlich, dass auch Viola selbst etwas zu verbergen hat und dass ihr jemand wegen einer Handlung ihrerseits vor vielen Jahren auf den Fersen ist. Der Einzige, dem sie noch vertrauen kann, ist Benno, der vom Down-Syndrom betroffene Nachbarssohn, der ihr im Rahmen seiner Möglichkeiten hilft.
Das „Psychoduell“ zwischen Adam und Viola ist sehr spannend zu verfolgen, ebenso die Tricks, mit denen sich Viola der Überwachung durch Otilia zu entziehen versucht. Sehr faszinierend ist die Darstellung der technischen Möglichkeiten, durch die Viola trotz der Einschränkung ihrer Mobilität den Aktivitäten ihres Mannes auf die Schliche kommt.
Durch die erst nach und nach enthüllten Informationen aus Violas Leben vor ihrer Ehe kann der Leser erst gegen Ende des Romans die möglichen Motive von Adam vollständig durchschauen. Durch die Präsentation der Handlung als Ich-Erzählung stellt sich allerdings auch die Frage, inwieweit man Viola vertrauen kann.
Viola ist eine sehr intelligente und willensstarke Persönlichkeit, ihr Plan in Bezug auf Adam ist genial – allerdings letztendlich wegen zu vieler Unwägbarkeiten in der Ausführung nicht ganz glaubwürdig. Nichtsdestotrotz ist „Das Signal“ von der ersten bis zur letzten Seite atemberaubend spannend.

Fazit
Psychothrill und technische Finessen – ein wahrer Pageturner!

4,5 Sterne

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Geheimnisse im eigenen Zuhause

"Das Signal" ist der neue Psychothriller von der beliebten Autorin Ursula Poznanski. Ich habe bereits viele Bücher von ihr gelesen und habe mich gefreut, dass es mit "Das Signal" ein neues Stand-Alone Buch gibt.

Die Leseprobe hat schnell mein Interesse geweckt: Ein tragischer Unfall, bei dem die Hauptperson Viola Decker ein Bein verliert. Schon bald werden Adam, dem Ehemann von Viola, ein paar schlechte Vorsätze unterstellt und ich war gespannt zu lesen, wie sich die Handlung entwickelt.

Das Buch nennt sich "Technologie-Thriller", was wohl an der prominenten Handlungsrolle der GPS-Tracker anspielt. Ich fand diesen technischen Kniff ganz interessant, aber tatsächlich nicht weltbewegend. Dazu ist diese Technologie einfach doch zu simpel und weit verbreitet.

Ich habe "Das Signal" gerne gelesen und fand die Handlung spannend und das Ende schlüssig.

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In ihrem neuen Thriller hat Ursula Poznanski wieder eine gut durchdachte und schlüssige Geschichte entworfen, die bis zum Ende spannend bleibt und deren Wendungen langsam Schritt für Schritt aufgedeckt werden. Besonders Spaß gemacht hat mir der flüssige Schreibstil, da hat die Autorin wieder wie gewohnt abgeliefert und ich bin schnell vorangekommen. Die Informationen rund um Violas Beinamputation sind gut recherchiert und im richtigen Maß in die Geschichte eingebettet. Ein sehr gut gelungenes Buch, das ein paar schöne Lesestunden schenkt.

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Ich habe Signal von Ursula Poznanski richtig gern gelesen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt, Viola ist eine tolle Hauptfigur, man fiebert richtig mit ihr mit. Spannend, clever. Hat mir sehr gefallen!

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Als die Innenarchitektin Viola Decker im Krankenhau erwacht, kann sie sich nicht erinnern. Ihr Mann Adam und sie hatten ein älteres Haus gekauft. In dem alten Gewölbekeller sollte ein Weinlager entstehen. Der ist nun zusammengebrochen und die Felsen haben Violas Bein zertrümmert und musste amputiert werden. Doch was wollte sie in dem Keller? Adam ist sehr besorgt um seine Frau, besorgt ihr eine Pflegekraft und auf ihrem neuen Handy installiert er ihr über Whats App die Standortverfolgung, damit sie ihm immer Nahe ist. Aus dem Krankenhaus entlassen, nimmt die Pflegerin ihr jede Selbständigkeit. Als sie Adam seine Aktivitäten nicht mehr verfolgen kann, bestellt sie sich zehn Tracker im Internet und mogelt sie verschiedenen Personen unter. Bruchstückenhaft kommen einige Erinnerungen ans Licht. Was haben einige Personen in ihrem Umfeld zu verbergen? Und welches Geheimnis aus ihrer Vergangenheit hütet sie selbst?
Das Cover gefällt mir sehr gut und hat etwas dramatisches. Der Titel ist ausgesprochen passend. Die Protagonisten kann ich mir bildlich vorstellen. Die Handlung nimmt mich von Anfang an mit ins Geschehen und die Spannung hält bis zum Schluss. Da ich selbst einen schweren Unfall hatte, kann ich die Bemühungen um die Mobilität gut nachvollziehen.

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Sehr spannender Thriller, der mit unseren Ur-Ängsten spielt. Denn sind die Menschen in unserer direkten Umgebung, unsere engste Familie und unsere Freunde, wirklich das, was wir in ihnen sehen oder schauen wir auf eine schöne Fassade? Die Protagonistin Viola wacht nach einem Unfall im eigenen Weinkeller im Krankenhaus auf. Ein Bein musste amputiert werden. Ihr Mann Adam tut alles, damit sie es zu Hause bequem hat und sich mit der neuen Situation abfinden kann. So stellt er sogar eine resolute Pflegerin ein, die sich rund um die Uhr kümmert. Viola fühlt sich eingeschränkt und fängt an, die Bewegungen ihrer Kontaktpersonen mit einem Tracker zu verfolgen und stößt schnell auf Ungereimtheiten. Aber auch Viola selbst scheint durchaus dunkle Flecken auf ihrer Weste zu haben.

Mit einer übersichtlichen Zahl an Figuren gelingt es Poznanski dennoch viele Rätsel und einige unerwartete Plottwists einzubauen. Das Ende war dann sehr geschickt konstruiert und gefiel mir gut.

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Wie lange ist es jetzt her, seit ich ein Buch von Ursula Poznanski gelesen habe? Zu lange. Dementsprechend zögerte ich nicht lange, als ich es auf NetGalley gesehen habe. Viola steht nun aus Gründen nicht mehr mit beiden Beinen im Leben. Ein Unfall, dessen Ursache zu Beginn sehr viele Fragen aufwirft, beschädigte eines ihrer Beine so stark, dass dieses amputiert werden musste. Was macht man also Zuhause, wenn man sich nicht groß bewegen kann? Richtig. Nach und nach Tracker verteilen, um zu schauen, was die lieben Mitmenschen, darunter der Ehemann, den ganzen Tag so treiben. Was zunächst eine Vorsichtsmaßnahme ist, stellt sich später als intelligent heraus, da vor allem das Verhalten von Adam verdächtig ist. Nicht nur im Umgang mit seiner Frau, sondern auch seine Abweichungen von seinen Erzählungen. Was wird Viola entdecken, wenn sie ihm weiter hinterherspioniert?

Viola als Protagonistin hat super funktioniert. Sie verfällt nicht dauerhaft in Trauer oder Hilflosigkeit. Von Anfang an hat sie das vermeintliche Ruder in der Hand. Aufgrund der eingeschränkten Umgebung kommt sie außer vor dem Haus nicht wirklich herum, dennoch bleiben ihre Passagen das ganze Buch über spannend, da es irgendwie immer etwas Neues zu entdecken gibt. Sie stellt sehr vieles infrage, manchmal könnte man meinen, sie sei gerade zu süchtig danach, mehr über ihren Mann und den Verbleib der verteilten Tracker herauszufinden. Andererseits, was soll sie außer der Spiegeltherapie und schlafen auch sonst machen? (Aus dem Fenster schauen, ein Buch lesen, so normale Dinge. 😉 ) Aber wie schon erwähnt, ihre Beharrlichkeit und Neugier sollen sich auszahlen, denn Adam ist nicht nur aus reiner Selbstlosigkeit um seine Frau besorgt. Auch die Pflegerin, welcher man nicht im Dunkeln begegnen möchte, ist ihr nicht geheuer. Die Charaktere inklusive ihrer Freundinnen, welche ebenfalls eine größere Rolle spielen, können wir beruhigt abhaken. Die Tatsache, dass Adam von Anfang an verdächtig ohne Ende war, lassen wir jetzt einfach mal so stehen. War ja klar. 😉

Und sonst so? Die Handlung langweilte mich zu keinem Zeitpunkt. Diese war immer spannend und trumpfte in regelmäßigen Abständen mit neuen Informationen und Wendungen auf. Das bereits in mehreren Kapiteln zuvor angedeutete Ende hat mir gut gefallen. Was ich erwähnen möchte, ist, wie nah sich die Autorin an der Realität gehalten und keinen realitätsfernen Twist eingebaut hat, bloß um die Spannung zu erhöhen. (Ja, Sebastian Fitzek, ich meine dich) Kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen. Und nein, auch mit Erbsen zählen und Haar in der Suppe suchen steht das Buch bei mir nicht schlechter da. 😉

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Die Autorin schafft es, einen sofort in die Geschichte zu ziehen. Es braucht keine lange Einleitung. Die Hauptfigur ist taff und führt von Anfang an die Geschichte als "Heldin" an. Sie hat dabei aber selbst ein paar dunkle Geheimnisse, die immer wieder angedeutet, aber erst gegen Ende enthüllt werden. Damit wird die Geschichte rund. Auch der Schreibstil (Gegenwart und Ich-Form) holt ab, auch wenn eigentlich eher die Vergangenheitsform bevorzugt wird. Hier als Stilmittel absolut richtig, da damit die Daynamik unterstützt wird und der Lesende schnell zur Auflösung kommen möchte. Als Fan der Autorin absolut empfehlenswert...gerne wieder

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Das Signal von Ursula Poznanski ist ein psychologisch raffinierter Thriller, der seine Spannung aus einer zutiefst verstörenden Ausnahmesituation bezieht. Nach einem folgenschweren Unfall ist die Innenarchitektin Viola Decker körperlich beeinträchtigt, auf Hilfe angewiesen und lebt mit ihrem Mann Adam in einem hochmodernen, abgeschiedenen Haus, das sie selbst mitgestaltet hat. Während sie körperlich mit den Folgen des Unfalls kämpft abhängig und isoliert ist, beginnt sie zu spüren, dass in ihrem Umfeld etwas nicht stimmt. Heimliche Bewegungen, unerklärliche Vorkommnisse und subtile Widersprüche in Adams Verhalten wecken in ihr den Verdacht, dass sie manipuliert wird. Um Gewissheit zu erlangen, setzt sie heimlich GPS-Tracker ein – und gerät dadurch in ein Netz aus Kontrolle, Täuschung und gefährlichen Wahrheiten.

Die Geschichte entfaltet ihre Spannung vor allem aus Violas Perspektive: ihre körperliche Einschränkung, die Isolation im Haus und die wachsende Paranoia verschmelzen zu einer klaustrophobischen Atmosphäre.

Poznanski zeichnet Viola als vielschichtige Figur zwischen Verletzlichkeit, Misstrauen und wachsender Entschlossenheit, während Adam und die wortkarge Pflegerin Ottilie durch ihr widersprüchliches Verhalten ständig neue Zweifel säen. Die Nebenfiguren verstärken das Gefühl, dass niemand vollständig vertrauenswürdig ist.

Besonders fesselnd ist das digitale Katz-und-Maus-Spiel rund um Tracking-Technologie, das beunruhigend nah an der Realität bleibt. Die Autorin steigert den psychologischen Druck stetig und verwebt Täuschung, Wahrnehmung und Kontrolle zu einem nervenaufreibenden Spannungsgeflecht. Wendungen stellen Vermutungen immer wieder infrage und treiben die Handlung auf ein packendes Finale zu.

Beklemmende Stimmung und die psychologische Intensität tragen den Roman souverän bis zum Schluss.
Insgesamt ist Das Signal ein hochspannender, atmosphärisch dichter Thriller über Vertrauen, Kontrolle und die Fragilität von Beziehungen. Poznanski gelingt es meisterhaft, aus Isolation und Misstrauen eine bedrückend realistische Spannung zu erzeugen — ein fesselndes Leseerlebnis, das begeistert und lange nachwirkt.

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Die richtigen Worte zu finden ist für mich verdammt schwer. Denn ich liebe dieses Buch. Sehr sogar.
Grundsätzlich kann ich mich auf die Autorin verlassen. Bisher haben mir alle Bücher gefallen, die ich von ihr gelesen habe. Die Erwartungen meinerseits an ihre Bücher sind entsprechend hoch.

Ganz besonders sticht dieses Mal die Protagonistin Viola heraus. Ich finde sie einfach großartig. Von ihrer Art und von ihrer Denkweise. Wir sind uns da sehr ähnlich. Ich finds cool, wenn man sich in den Charakter hineinversetzen kann.

Die Story generell ist krass, nachvollziehbar und mit einem ordentlichen Plottwist. Den konnte ich mir von Anfang an denken, aber das ist voll okay. Ich war so in der Story, dass es mich gar nicht gestört hat.

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Es ist lange her, dass ich nachmittags ein Buch in die Hand genommen habe und bis in die frühen Morgenstunden durch gelesen habe.

"Zum Glück" bin ich gerade krank und musste so zumindest meine Augenringe niemandem erklären.

Nachdem mir Die Burg von Ursula Poznanski nicht ganz so gut gefallen hat, fand ich Signal großartig. Ist es immer logisch? Nein, durchaus nicht. Merkt man ziemlich schnell, wohin die Reise geht? Ja, schon. Aber auch wenn nicht immer alles plausibel ist, macht das Buch viel Spaß.

Violas anfängliche Hilfslosigkeit sorgt für Gänsehaut und Beklemmung. Man fühlt mit ihr und es hat mich oft grinsen lassen, wenn sie den anderen einen Schritt voraus war und ihre naive Seite nach und abgelegt hat. Ihr Wandel war glaubhaft und nachvollziehbar.

Ein Muss für alle Poznanski Fans!

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Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Viola ist eine Frau die mit beiden Beinen voll im Leben steht und plötzlich genau das verliert. Es ist wahnsinnig spannend wie sie die anderen Charaktere und deren handeln verfolgt. Wie sie sich weiterentwickelt und wie alles zusammen hängt.

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Schon zu Beginn der Story fragte ich mich, warum heiratet man jemanden, von dem man weiß, wie oberflächlich er ist und intolerant?
Wo der Spruch, in guten, wie in schlechten Zeiten... sich nur auf das erste bezog.
Dich beschleicht ein ungutes Gefühl. Irgendetwas stimmt da nicht, immer mehr Lügen und Ausflüchte, werden auf deine Fragen gegeben. Man schränkt dich ein, hält dich gefangen und unter Beobachtung.
Nichts gibt einen Sinn und die Erinnerungen wollen nicht zurückkehren.
Doch wirre Sätze, die keinen Sinn machen, durchfluten dein Gehirn.
"Fünf tote Geier, fressen vierundzwanzig Katzen im Mondschein, doch drei blinde Ratten...."

Viola versucht krampfhaft sich zu erinnern, an den Unfall, der ihr das Bein kostete.
Ihr Ehemann Adam, der sich ihr immer mehr entzieht, da er viel zu tun hat, macht es ihr nicht leicht. Dann noch die Pflegerin, die kalt und unnahbar ist, von Adam ausgesucht.
Doch Viola ist nicht dumm, sie nutzt kleine Tracker, die über eine App laufen und mit Icons bezeichnet werden können.
Voller Genugtuung und Neugier, verfolgt sie den Wolf und die Spinne, sowie noch andere Objekte.

Ich habe bis zum frühen Morgen gelesen, da diese Spannung kaum auszuhalten war.
Es wurde mir wieder bewusst, warum ich früher so gerne Psychothriller gelesen habe.
Dieses Buch hat mich komplett überzeugt.
Der Schreibstil, der rote Faden, der Handlungsstrang und diese herrlichen sarkastischen Sprüche und Gedanken.
Ein wahres Lesehighlight, dass ich so rasch nicht vergessen werden.
5 Sterne

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Ich hatte hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht!
Der schreibstil, die Charaktere, die Storylines und der Plot, hier hat einfach alles gestimmt.
Ab Seite 1 war es super spannend, man fiebert total mit und der Plot kommt nicht 100% überraschend, aber mit einem Twist, den ich nicht habe kommen sehen.
Wie immer ein sehr gelungenes Buch der Autorin!

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Ein neuer Pageturner von Ursula Poznanski, fesselnd bis zur letzten Seite.
Viola wacht nach einem schweren Unfall, bei dem sie ein Bein verloren hat, im Krankenhaus auf und kann sich nicht erinnern, was vorher passiert ist. Weshalb hat ihr Mann diese düstere Pflegerin eingestellt, die permanent überwacht und von der Außenwelt abschirmt? Wer ist der mysteriöse Mann, der ums Haus schleicht? Und was hat das alles mit ihrer Vergangenheit zu tun?

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Super spannend. Zwischendurch fragt man sich ein wenig, ob man tatsächlich zu immobil ist, wenn man nur ein Bein hat. Die gebrochenen Rippen machen sicher mehr aus, als man beim Lesen wahrnimmt. Ich möchte das aber selber gar nicht ausprobieren und stelle es daher nicht weiter in Frage.

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Es sollte der Beginn von etwas Großen werden: Viola Decker und ihr Mann ziehen in ein abgelegenes Haus mit einem großen Grundstück. Als Innenarchitektin wird es ein Klacks sein, den aktuellen Renovierungsstau in den Griff zu kriegen. Doch dann stürzt der alte Weinkeller ein, begräbt Viola und sie verliert ein Bein.

Ihre Welt beschränkt sich für längere Zeit auf einen Raum im Erdgeschoss, der für sie zu einem provisorischen Schlafzimmer wird. Ihr fällt die Decke auf den Kopf und die eingestellte Pflegerin ist kaum eine Hilfe, da sie wortkrank und abweisend ist. Außerdem unterstellt Viola ihr schnell, dass sie ihre Sachen wegräumen oder sogar mutwillig verstecken würde. Viola macht sich im Internet schlau und bestellt GPS-Tracker, mit denen sie zum Beispiel ihre Krücken auffindbar macht. Sie versteckt auch einen Tracker an ihrem Ehemann – zunächst nur weil ihr langweilig ist und sie sehen möchte, was er so tut. Doch schnell stellt sie fest, dass er sie über seinen Tagesablauf belügt und er wird nicht der Einzige bleiben, der Geheimnisse vor ihr hat.

Die Thriller von Ursula Poznanski sind ein Muss für mich und „Das Signal“ hat mich großartig unterhalten. Zunächst ist es etwas ungewohnt, dass der Roman für den Großteil der Geschichte den Fokus auf Viola und ihr Schlafzimmer hat. Viel größer ist ihr Radius anfangs nicht und da sie die Protagonistin und Ich-Erzählerin ist, erleben wir nur das, was sie erlebt. Könnte bei manchen Autoren vielleicht langweilig werden, bei Poznanski definitiv nicht. Die Autorin hat es geschafft, dass jede Person irgendwie unheimlich ist und dass jeder verschwundene Gegenstand ein fieses Spiel von jemandem sein könnte. Nach und nach tauchen so viele Ungereimtheiten auf, ich habe mich gar nicht mehr getraut irgendjemanden zu vertrauen, denn selbst Viola hat ab und zu etwas umgeben, wo ich dachte: Wer weiß, was da noch ans Licht kommen. Ich habe alles daran geliebt. War durchgehend gefesselt, habe jede neue Information aufgesogen und es steckte viel mehr dahinter, als ich zunächst erwartet habe.

„Dieser Psychothriller ist Domestic Noir vom Feinsten“ sagt der Verlag und die Beschreibung passt perfekt. Häusliche Gewalt (nur selten körperlich), dunkle Geheimnisse, Verrat an jeder Ecke und eine scheinbar perfekte Fassade, die mehr und mehr bröckelt, als Viola ihre Nachforschungen intensiviert. Poznanski hat mich damit richtiggehend in einen Bann versetzt und ich habe das Buch verschlungen und geliebt. Konnte ich einmal nicht mehr weiterlesen, habe ich zwischendurch das Hörbuch genutzt und Tessa Mittelstaedt gelauscht, die die Gefühle der Protagonistin und das beklemmende Gefühl, dass jeder sie verraten haben könnte, sehr gut mit ihrer Stimme umgesetzt hat.

𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Wieder einmal ist es Ursula Poznanski gelungen eine Thrilleridee mit einem technischen Aspekt zu einer absolut fesselnden Lektüre zu verweben. „Das Signal“ hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe alles daran geliebt.

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Ursula Poznanski schafft es erneut, schon auf den ersten Seiten soghafte Spannung zu erzeugen. Eine Empfehlung für alle, die nicht immer nur Reihen lesen möchten.

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Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll oder wie es um mich geschehen ist, ausser das ich ein riesen Fan von der Autorin geworden bin. und ich muss wirklich mehr von ihr lesen. Den das ist der absolute Wahnsinn und übertrifft schon sehr viel.

Diese spannungsgeladene Atmosphäre und zack diese Wendung unfassbar gut umgesetzt.


Ganz klare Leseempfehlung

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Super, Buch. Konnte gar nicht damit aufhören. Jetzt haben wir die Autorin mit dem Buch eingeladen. Danke für die tollen Lesestunden.

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"Das Signal" von Ursula Poznanski hat mich so dermaßen gepackt, dass ich es in zwei Tagen ausgelesen habe, weil ich es einfach nicht mehr aus den Händen legen wollte!
Die Thematik der konstanten Überwachung ist gerade in der heutigen Zeit brandaktuell und hat mich schon allein deswegen angesprochen.
Ich fand sie zudem sehr gut umgesetzt, vor allem fand ich die Art der Überwachung realistisch und nicht an den Haaren herbeigezogen.

Da ich gerade bei den letzten Büchern der Autorin den Plot ziemlich ernüchternd fand, war ich diesmal besonders gespannt.
Und diesmal hat er mir gut gefallen, die Auflösung bzw. der Showdown hat sich über mehrere Kapitel gespannt und logisch nachvollziehbar.

Die Charaktere fand ich allesamt großartig ausgearbeitet, sodass mich vor allem Adam mehrfach in Rage gebracht hat (wer so jemanden als Ehemann hat, braucht wirklich keine Feinde mehr).
Vio ist große Klasse, auch wenn man ihre Art der Überwachung natürlich hinterfragen sollte. Ihre Willenskraft und wie sie sich durch die ganze Situation alleine durchgebissen hat, war faszinierend.

Ich bin absolut begeistert, mit diesem Buch hat mich Ursula Poznasnki zu 100% überzeugt.

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Düster und total packend. Konnte es kaum aus den Händen legen. Achtung, Nerven aus Stahl werden gebraucht.

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Diese Buch ist der Inbegriff von "WTF ist hier los?!"

ZUM BUCH
Das Signal ist ein Thriller aus der Feder von der Wiener Autorin Ursula Poznanski.
Diese kennt man bereits von unzähligen Thrillern wie Erebos, der Vanitas-Reihe etc
Das Buch ist im Knaur Verlag erschienen.

GESTALTUNG / AUFBAU
Ich habe das Buch als eBook gelesen.
Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut/weniger gut und es gibt sehr gut wieder, um was es in diesem Buch geht.
Mit hat gut gefallen, dass eine Karte am Beginn des Buches eingefügt wurde, vor allem da es bei Tracking ja oft um Standorte geht und man so gut nachvollziehen konnte, wo sich die Personen gerade befinden.
Ansonsten ist das Buch eher schlicht gestaltet. die Kapitelüberschriften sind nur einfache Nummern.
Was mich gestört hat, wie mit Chatnachrichten umgegangen wurde. Diese wurden im Fließtext eingefügt und waren oft schwer herauszulesen. Hier hätte ich mir stattdessen eine Gestaltung in Form von Chat-Sprechblasen gewünscht.
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Viola geschrieben und wird nur aus ihrer Sicht erzählt. Was uns auch schon zu den Charactere des Buches bringt.

CHARACTERE
Generell bin ich ein Fan davon, wie Ursula Poznanski Charactere schreibt und erfindet. Ihre Charactere machen keine großen Entwicklungen durch, sondern ihre Bücher leben davon, dass sie alle Seiten der Charaktere Stückchenweise zum Vorschein bringt und sich so die Sicht der Lesenden auf die Charactere verändert. Diese Offenbarungen sind oft sehr Überraschung und in meinem Augen machen genau diese Dinge ihre Bücher so süchtigmachend. Denn man weiß nie, wer jetzt wirklich gut oder böse ist, weil sich das mit jeder neu entdeckten Sicht, immer komplett umdrehen kann.

STIMMUNG
Ursula Poznanski hat ein gutes Gespür darin, das thrillerartige "WTF ist hier los" Gefühl aufrecht zu erhalten und das man ständig wissen will, wie es weitergeht.

Was mir BESONDERS GUT gefallen hat, dass sich die Auflösung dieses Mal realistisch und nachvollziehbar angefühlt hat. In vielen Thrillern wird es oft an den Haaren herbeigezogen, doch dieses Mal fand ich es ganz gut gelöst.
Auf ein paar Plottwists bin ich mit der Zeit selbst drauf gekommen, aber ich wurde auch von einigen Dingen kalt erwischt, was mir sehr gut gefallen hat.
Mit hat auch gut gefallen, wie technische Informationen eingestreut wurden, aber eher so nebensächlich, dass man sich nicht zu sehr damit überfordert gefühlt hat.

Was mir WENIGER GUT gefallen hat, war wie oben genannt, die Gestaltung der Textnachrichten.

FAZIT
Dieses Buch ist in meinen Augen wieder eines der besseren Bücher von Ursula Poznanski, das die modernen Technikthemen ihren Jugendthriller mit Erwachsenen Personen ihrer Normalen Thriller kombiniert, was mir, die mit ihren Büchern erwachsen geworden ist, sehr gut gefällt.

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Ein Leben, das nun nicht mehr so ist

Schauplatz ist Wien, Poznanskis Heimatstadt. Hier führt Viola Decker scheinbar ein erfülltes Leben: erfolgreich als Innenarchitektin, umgeben von einem stabilen Freundeskreis, verheiratet mit dem charismatischen Statistiker Adam, der mit Medienauftritten und Social-Media-Präsenz längst selbst zur Marke geworden ist. Doch dieses Leben zerbricht abrupt. Ein Unfall kostet Viola ein Bein – und mit einem Schlag auch ihre Selbstverständlichkeit. Besonders verstörend: Sie erinnert sich kaum an das Geschehen. Der Einsturz des Weinkellers ihres Hauses bleibt ein fragmentarisches, dunkles Echo. Ihr Mann Adam ist an ihrer Seite und kümmert sich rühend um sie. Sie spürt jedoch, es ist nicht mehr alles wie früher in ihrer Ehe.

Zwischen Fürsorge, Kontrolle und Misstrauen

Sie vertraut ihrem Mann und glaubt, er möchte nur das beste für sie. Aber sie kennt ihn und vermutet, ihre Beziehung wird in Zukunft anders sein, als vor dem Unfall. Adam Decker ist erfolgreich und er ist Perfektionist, was auch seinem Beruf als Statistiker entgegenkommt. Er kümmert sich aufmerksam um seine Frau, organisiert Unterstützung, trifft Entscheidungen. Und doch schleicht sich bei Viola ein leiser Zweifel ein. Seine Fürsorge wirkt manchmal wie Lenkung, seine Erklärungen wie sorgfältig gewählte Formeln.

Hinzu kommt Otilia, die von Adam engagierte Pflegerin. Sie ist effizient, wortkarg, stets präsent – vielleicht zu präsent. In dem Haus, das einst Geborgenheit bedeutete, fühlt sich Viola zunehmend beobachtet und ausgebremst. Viola ist keine Figur, die sich in ihrer Hilflosigkeit einrichtet. Trotz Schmerzen und Einschränkungen sucht sie nach Kontrolle, nach Klarheit. Als sie beginnt, kleine Unstimmigkeiten wahrzunehmen, wächst aus einem Gefühl der Irritation allmählich Misstrauen. Was tut Adam wirklich, wenn er das Haus verlässt? Warum passen seine Erklärungen nicht mehr zu dem, was sie wahrnimmt? Und wem kann sie noch trauen?

Mit einem ebenso einfachen wie cleveren Mittel verschafft sich Viola einen neuen Blick auf ihre Umgebung – doch jede Antwort scheint weitere Fragen nach sich zu ziehen. Damit beginnt das spannende Katz-und-Maus-Spiel, das Ursula Poznanski so wunderbar beherrscht und in Szene setzen kann.

Ein Spiel mit Wahrnehmung und Wahrheit

Mit Viola Decker erschafft Ursula Poznanski eine starke Protagonistin, deren Welt sich durch den Verlust ihres Beines von heute auf morgen dramatisch ändert. Es ist für Viola eine große Herausforderung, mit der neuen Situation umzugehen. Oft verzweifelt sie an den Grenzen, die ihr nun gesetzt sind, doch sie bleibt stark. Viola ist eine Kämpferin, die nicht in Resignation versinkt, sondern versucht das beste aus der neuen Situation zu machen. Mir hat das gut gefallen.

Poznanski entfaltet die Spannung nicht laut, sondern unterschwellig. Szene für Szene verdichtet sich die Atmosphäre. Viola selbst gerät immer wieder ins Schwanken: Sind ihre Beobachtungen real – oder Produkt einer traumatisierten Erinnerung? Wie sind die Zusammenhänge? Gerade dieses Spiel mit Wahrnehmung und Verunsicherung macht den Reiz des Romans aus. Die Autorin führt ihre Leserinnen und Leser durch ein psychologisches Labyrinth, in dem Gewissheiten bröckeln und jede Schlussfolgerung vorläufig bleibt.

Präzise und spannungsgeladen

Der Schreibstil ist prägnant, dynamisch und klar strukturiert. Poznanski verzichtet auf überflüssige Umwege und baut stattdessen einen stetig wachsenden Spannungsbogen auf. Die Handlung entwickelt sich konzentriert, ohne Längen, und zieht einen mit jeder neuen Unsicherheit tiefer hinein. Das Signal ist ein Psychothriller, der weniger von spektakulären Effekten lebt als von subtiler Verschiebung. Ein Roman über Kontrolle, Vertrauen – und darüber, wie fragil unsere Wahrnehmung sein kann, wenn das eigene Leben plötzlich aus dem Gleichgewicht gerät. Mir hat das sehr gut gefallen, auch wenn sich meine Vermutungen bezüglich mancher Zusammenhänge schließlich bestätigten. Dennoch gab es einige Überraschungen, die ich so nicht erwartet hätte.

Ursula Poznanskis Schwachstelle in manchen ihrer Bücher war der Schluss. Dieser war bisweilen nicht ganz rund und ich hätte mir da etwas mehr "Futter" gewünscht. Das trifft auf Das Signal nicht zu, was ein weiteres Indiz dafür ist, wie die Autorin mit ihren Büchern wächst und immer besser wird.

Mein Fazit zu Das Signal

Das Signal ist ein Psychothriller, der weniger auf spektakuläre Wendungen setzt als auf leise, stetig wachsende Spannung. Ursula Poznanski spielt gekonnt mit Wahrnehmung, Erinnerung und Misstrauen und schafft eine Atmosphäre, die sich langsam verdichtet. Besonders gelungen ist die psychologische Zeichnung der Protagonistin, deren innere Unsicherheit sich unmittelbar überträgt. Der Roman ist straff erzählt, klar strukturiert und entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Wer subtile Spannung und ein intelligentes Katz-und-Maus-Spiel schätzt, findet hier eine fesselnde Lektüre, die lange nachwirkt. Ich kann hier nur eine Leseempfehlung geben und freue mich schon jetzt auf Poznanskis nächsten Roman.

Jay

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Ein Psychothriller, der mit leiser Spannung überzeugt.

Es geht um die Innenarchitektin Viola Decker, die bei einem Unfall im hauseigenen Weinkeller schwer verletzt wird, sodass ein Bein amputiert werden muss. Ihr Mann gibt sich fürsorglich, was ihm Viola jedoch von Anfang an nicht abnimmt. Adam ist ein Perfektionist, der sich ausschließlich mit perfekten Dingen abgibt. Viola hat das Gefühl, ihrem Mann nun nicht mehr zu genügen. Es scheint ihm nicht daran gelegen, ihr gemeinsames Haus für Viola barrierefrei umzubauen. Er schenkt ihr statt Zuwendung teure Blumensträuße. Adam stellt eine Pflegerin für sie ein, die gewissenhaft ihre Arbeit verrichtet, aber kein einziges Mal mit ihr ein nettes Gespräch führt. Vielmehr scheint sie Viola den ganzen Tag zu überwachen und sie von anderen Menschen fernhalten zu wollen.

Adam ist die meiste Zeit beruflich unterwegs. Irgendwie hat Viola das Gefühl, er verschweigt ihr etwas. Mit winzigen GPS-Trackern verfolgt sie seine Aktivitäten und bemerkt, dass ihr Mann sie belügt.

Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte und der Inhalt hält sein Versprechen. Die Thematik hat mich sehr angesprochen und berührt. Mit der sympathischen Viola hat die Autorin eine Figur gezeichnet, die zu überzeugen weiß. Sie ist eine Kämpfernatur, die sich nicht unterkriegen lässt. Was sie in Erfahrung bringt, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.

Die leise Spannung steigt mit jeder Seite kontinuierlich. Viola ist mir sehr nahe gegangen, da eine Amputation wirklich kein Spaziergang ist und sie eigentlich Adam an ihrer Seite gebraucht hätte. Mit bewundernswerter Disziplin arbeitet sie an ihrer Beweglichkeit, um ihr selbstständiges Leben wieder aufnehmen zu können. Als Leser bekommt man gute Einblicke über Therapien nach einer Beinamputation, was ich sehr interessant finde.

Die GPS-Tracker erweisen sich als Segen für Viola, da sie verschwundene Dinge und ihren Mann orten kann. Es gibt jedoch noch andere Menschen in ihrem Umfeld, die ein falsches Spiel mit ihr spielen.

Aus der Sicht von Viola erfahren wir das Geschehen, das mich mit seinem bildlichen Schreibstil an die Seiten gefesselt hat. Alle Figuren wirken authentisch und wissen zu überzeugen. Das Einzige, was für mich nicht nachvollziehbar ist: Wieso hat Viola erst nach ihrem Unfall an ihrem Mann gezweifelt? Das sogar schon im Krankenhaus. Da wusste sie ja noch gar nichts von seinem falschen Spiel! Oder doch?

Insgesamt konnte mich "Das Signal" überzeugen. Von mir eine klare Empfehlung.

Danke Ursula Poznanski. Ich hatte spannende Lesestunden.

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