Ungelöst – Die erste Zeugin
Thriller | Auftakt der neuen Cold-Case-Serie von Nr.1-Bestsellerautor Arno Strobel
von Arno Strobel
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Erscheinungstermin 25.02.2026 | Archivierungsdatum 26.04.2026
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Zum Inhalt
Auftakt der brandneuen Thriller-Serie von Nr. 1-Bestsellerautor Arno Strobel: Luisa Menkhoff und Ramin Brunner sind die Cold-Case-Einheit!
Medizinstudentin Luisa Menkhoff kennt die verschwundene Frau auf dem Flugblatt. Es ist Jahre her, dass sie sie gesehen hat. Aber trotzdem kann sie sich erinnern, als wäre es gestern gewesen. Nicole Klement war die Lebensgefährtin des Mannes, der Luisa als Fünfjährige entführt hat. Und damals ebenfalls in die Sache verwickelt.
Luisa wendet sich umgehend an die Münchner Polizei und trifft auf Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade im Begriff ist, eine neue Cold-Case-Einheit aufzubauen, die alte Fälle mit modernen Mitteln aufklären soll.
Als Luisa ihm die Umstände ihrer Entführung als Kind schildert, ist Ramin verblüfft. Luisa hat ein eidetisches Gedächtnis und erinnert sich an jedes Detail einer einmal erlebten Situation. Und alles, was sie sagt, deutet darauf hin, dass ihr damaliger Entführer - Dr. Joachim Lichner - jetzt Nicole Klement in seiner Gewalt hat.
Luisa wird als externe Beraterin zu dem aktuellen Vermisstenfall hinzugezogen. Bis klar wird, dass sie sich getäuscht haben muss. Denn es gibt Hinweise, dass es Lichner nicht gewesen sein kann. Aber warum fühlt Luisa sich dann beobachtet? Zu spät erkennen sie und Ramin, dass sie etwas Entscheidendes übersehen haben, das allen Beteiligten zum Verhängnis werden könnte.
Auftakt der brandneuen Thriller-Serie von Nr. 1-Bestsellerautor Arno Strobel: Luisa Menkhoff und Ramin Brunner sind die Cold-Case-Einheit!
Medizinstudentin Luisa Menkhoff kennt die verschwundene Frau...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783596712984 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 384 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Carmen P, Buchhändler*in
Die Medizienstudentin Luisa Menkhoff und der Ermittler Ramin stehen in diesem Buch im Mittelpunkt. Luisa kann sich verschiedene Dinge bildhaft merken und Ramin nimmt seine Aufgaben ganz genau. Luisa wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Als Kind wurde sie entführt und erkennt die Frau ,die jetzt selbst verschwunden ist, auf den Plakaten, die in der Stadt verteilt sind, wieder. Was ist passiert und können Luisa und Ramin das Rätsel um die verschwundene Nicole Klement lösen ? Spannend bis zum Schluss und ein Muss für jeden Thriller-Fan. Freue mich schon auf den nächsten Teil von Arno Strobel.
Ungelöst ist die neue Reihe von Thriller Autor Arno Strobel, von dem ich bereits alle Bücher gelesen habe. In dieser Geschichte trifft man auf alte Bekannte. In "Das Wesen", Arno Strobels 2. Buch, trifft man bereits auf die kleine Luisa, die damals 5 Jahre alt war und entführt wurde. In "Ungelöst - Die erste Zeugin" ist sie nun eine unserer Protagonisten. Ebenfalls ein Wiedersehen gibt es mit ihrer damaligen Entführerin Nicole Klement. Obwohl so wichtige Figuren bereits einen Auftritt in einem von Strobels Büchern hatten, braucht man "Das Wesen" nicht unbedingt gelesen haben, um sein neues Buch zu verstehen. Der Aufbau der Cold Case rund um Ramin Brunner muss um ein paar Tage verschoben werden, nachdem ein aktueller Fall sein Interesse geweckt hat und er diesen unbedingt noch lösen möchte, bevor er sich seinen neuen Aufgaben widmet. Los geht das Ganze mit einem Vermisstenfall, der mit einem Jahre zurückliegenden Fall zusammenhängt. m Mittelpunkt des Geschehens steht Lisa Menkhoff, eine Medizinstudentin mit bildhaftem Gedächtnis, die als Kind entführt wurde und auch Bezug zum aktuellen Fall hat. Sie wird als Beraterin hinzugezogen und unterstützt das Team, das nach und nach immer größer wird. Der Auftakt der Serie ist gut gelungen, spannend, temporeich und mit einer Sogwirkung beim Lesen, wie ich es von Arno Strobel gewohnt bin. Der Schreibstil ist präzise und sehr flüssig, sodass sich die düstere Grundstimmung konsequent durch den gesamten Roman zieht. Gleichzeitig gelingt es Arno Strobel, das Tempo hochzuhalten, ohne dabei an Detailreichtum einzubüßen. Jede neue Enthüllung wirft weitere Fragen auf und treibt die Spannung kontinuierlich voran. Insgesamt ist Ungelöst Die erste Zeugin ein packender, hervorragend konstruierter Thriller, der mit starken Charakteren und einer mitreißenden Story. Ein absolut gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht und Fans spannender Psychothriller begeistern wird. Ich vergebe hier sehr gute 5 Sterne.
Luisa Menkhoff ist Anfang 20 und studiert Medizin. Auf dem Weg zur Uni sieht sie ein Plakat auf dem eine vermisste Frau abgebildet ist. Luisa kennt die Frau namens Nicole Klement, denn sie war an Luisas eigener Entführung als Fünfjährige beteiligt.
Luisa wendet sich an die Polizei und trifft auf Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade sein Aufgabengebiet wechseln und eine neue Cold-Case-Einheit aufbauen soll.
Luisa, die über ein eidetisches Gedächtnis verfügt, verblüfft den Kommissar mit ihren präzisen Erinnerungen. Alles deutet darauf hin, dass der damalige Entführer Dr. Joachim Lichner jetzt seine damalige Lebensgefährtin Nicole entführt und in seiner Gewalt hat.
Kommissar Brunner bittet Luisa als externe Beraterin um Mithilfe im aktuellen Fall, der sich bald ganz anders darstellt als zunächst angenommen und dann verschwindet ein kleines Mädchen …
Dies ist der Auftakt einer neuen Reihe des Autors, die in München spielt und sich um Cold Cases dreht.
Die beiden Hauptfiguren sind Kommissar Brunner und Luisa Menkhoff. Brunner lernen wir zu Anfang gut kennen und erleben, wie er von seinen Vorgesetzten mit dem Aufbau der neuen Einheit beauftragt wird, als der Vermisstenfall reinkommt. Da er bisher in solchen Fällen gute Erfolge erzielt hat, soll er diesen Fall noch übernehmen, bevor er die Abteilung wechselt. Und indirekt handelt es sich hier ja auch bereits um einen Cold Case, da der Bezug zu Luisa nie aufgeklärter Entführung besteht.
Luisa Menkhoff studiert Medizin und steht kurz vor ihrem praktischen Jahr als Ärztin. Sie ist die Tochter des inzwischen .verstorbenen Kommissars Bernd Menkhoff, den man aus früheren Thrillern des Autors kennt. Dieser durfte damals im Entführungsfall seiner eigenen Tochter natürlich offiziell nicht ermitteln, hat sich aber trotzdem beteiligt.
Der Ursprung dieses Thrillers liegt also in „Das Wesen“ in dem diverse Protagonisten bereits ihre Rollen haben und jetzt erneut auftauchen. Man muss „Das Wesen“ aber nicht zwingend gelesen haben, um dieser Handlung folgen zu können, denn die wichtigsten Fakten werden noch einmal aufgegriffen.
Wie man es vom Autor gewöhnt ist, legt er gleich von Anfang an ein hohes Tempo vor. Schnell war ich in der Story gefangen und habe gebannt die Ereignisse verfolgt.
Die Erzählweise wechselt immer zwischen Brunner und Luisa und dazu kommen noch Passagen aus der Sicht einer weiteren Person, von der man bald erahnt, wer sie ist.
Die Handlung entfaltet schnell eine Sogwirkung und ist sehr spannend. Fast atemlos bin ich durch die Seiten geflogen, immer in der Sorge, dass die Entführten nicht rechtzeitig und lebend gefunden und gerettet werden können. Besonders als ein Kind ins Spiel kommt, geht das Ganze auch noch ans Herz.
Die Figuren sind alle gut gezeichnet und gewählt. Der sympathische und akribische Kommissar Brunner, der ein belastendes Ereignis in der Vergangenheit hat. Dazu Luisa mit ihren besonderen Fähigkeiten und dem Trauma aus der Kindheit sowie dem Verlust des Vaters.
Und dann gibt es da noch einen weiteren Kommissar der anfangs der burschikos und robust daher kommt, sich aber schnell als zuverlässiger und guter Polizist herausstellt.
Diese Charaktere machen wirklich Lust auf mehr.
Auch die Ermittlungsarbeit und die Zusammenarbeit mit Luisa als „ziviler“ Beraterin und wird logisch, nachvollziehbar und glaubhaft dargestellt. Insgesamt ist der Spannungsbogen ständig vorhanden und auch hoch, da bei Entführungen ja von Natur aus immer ein großer Zeitdruck herrscht. Das Finale und der Abschluss sind stimmig und dann konnte ich endlich aufatmen.
„Ungelöst – Die erste Zeugin“ ist ein sehr fesselnder und packender Reihenauftakt, der mich vollständig überzeugt hat. Die Handlung entwickelt sich schnell zum Pageturner und macht Lust auf weitere Fälle der neuen Cold Case Einheit in München!
Fazit: 5 von 5 Sternen
© fanti2412.blogspot.com
Luisa Menkhoff wurde als Kind entführt und in der Entführung war auch Nicole Klement verwickelt. Und nun siebzehn Jahre später sieht Luisa ein Plakat von einer Frau, die vermisst wird. Es ist Nicole Klement!
Luisa hat ein fotografisches Gedächtnis und erinnert sich an alles von damals und macht sich auf zur Polizei, da sie davon ausgeht, dass der damalige Entführer von ihr nun hinter der Entführung von Nicole steckt, denn es war damals ihr Lebensgefährte.
Mit Ramin Brunner, der für Cold-Case Fälle zuständig ist, macht sie sich auf die Suche. Doch liegen sie wirklich richtig mit ihrer Vermutung?
Ich muss sagen, dass Buch „Das Wesen“, es verfolgt mich wohl immer wieder. Auch 13 Jahre später noch. Es war damals das erste Buch von Arno Strobel, welches ich von ihm gelesen habe und mir gefiel es gar nicht. Doch nun kommt nach dem ersten Mörderfinder (in dem der Vater von Luisa Ermittler ist) eine weitere Person aus dem Buch vor und ich überlege, ob ich „Das Wesen“ vielleicht noch einmal lesen sollte...
Man kann „Ungelöst“ aber auch ohne Probleme lesen, auch wenn man „Das Wesen“ nicht kennt.
Mir hat der Schreibstil wieder sehr gut gefallen, man ist nur so durch die Kapitel geflogen und man hat wie immer überlegt, wer könnte es sein?! Ich muss gestehen, ich habe mir irgendwie mehr von Luisa erhofft. So richtig warm bin ich noch nicht mit ihr geworden. Ramin finde ich super! Ich bin aber gespannt, wie die beiden in kommenden Fällen zusammenarbeiten werden. Zumal ich gespannt finde, wie Luisas „Gabe“ da helfen kann. Denn hier hat sie ja ihr Gedächtnis nutzen können, aber wie sieht es bei unbekannten Fällen aus?
Ich habe schon lange nicht mehr so einen fesselnden Thriller gelesen, wow. Ich war von Anfang an in einem Sog gefangen und konnte mich kaum von diesem Buch lösen!
Arno Strobel weiss einfach, wie man mich als Leserin fesseln kann. Der Start der Serie ist definitiv gelungen. Temporeich, spannend, nervenaufreibend und ein Buch, das mir im Gedächtnis bleiben wird.
Ich habe alles daran geliebt und kann euch diese Story wirklich empfehlen, wenn ihr einen fesselnden, beklemmenden Thriller lesen wollt.
Der Thriller packt einen schon auf den ersten Seiten und hält die Spannung bis zum Schluss ziemlich konstant. Die Geschichte entwickelt sich schnell, ohne dabei hektisch zu wirken, und immer wieder tauchen neue Hinweise oder Wendungen auf, die einen beim Lesen bei der Stange halten. Man hat öfter das Gefühl, zu wissen, wohin alles führt – nur um kurz darauf wieder eines Besseren belehrt zu werden. 😅
Besonders gelungen ist die Atmosphäre. Viele Szenen sind so beschrieben, dass man sich richtig gut hineinversetzen kann. Auch die Figuren wirken glaubwürdig und haben genug Tiefe, sodass ihre Entscheidungen nachvollziehbar bleiben.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, wodurch man schnell durch die Seiten kommt. Teilweise ertappt man sich dabei, noch „ein Kapitel mehr“ lesen zu wollen.
Insgesamt ein wirklich spannender Thriller, der von Anfang bis Ende unterhält und mit einigen unerwarteten Momenten überrascht. Genau das Richtige für alle, die ein Buch suchen, das man kaum aus der Hand legen möchte.
Buchhändler*in 1499613
Ungelöst-Die erste Zeugin von Arno Strobel.
Der sehr gelungene Auftakt des neuen Ermittlerduos Ramin Brunner und Luisa Menkhoff.
Zum Inhalt:
Die Medizinstudentin Luisa Menkhoff wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Auf einem Suchplakat, erkennt sie die Frau ihres Entführers. Louisa wurde als 5 jährige entführt. Nicole Klement, die Frau des Entführers ist seit vier Tagen verschwunden. Luisa macht sich auf den Weg zur Polizei und vertraut sich da Hauptkommissar Ramin Brunner an.
Die beiden werden schnell die Hauptakteure, die versuchen, hinter das Muster des „Architekten des Bösen“ Dr. Joachim Lichner zu schauen.
Luisa kann durch ihre persönlichen Erfahrungen immer wieder spannende Einblicke geben, denn sie besitzt ein aldetisches Gedächtnis. Während Ramin ein sehr guter Ermittler ist und sich auch auf ungewöhnliche Ideen einlässt.
Wie man es von Arno kennt, fliegt man nur so durch die Seiten. Der angenehme Schreibstil und die zahlreichen, teils erwarteten, teils unerwarteten Wendungen waren immer an der richtigen Stelle platziert. Durch die detailgetreuen Beschreibungen von Personen oder Orten hatte ich ständiges Kopfkino und hatte das Gefühl, mich direkt vor Ort zu fühlen. Was mir auch wirklich gut gefallen hat, war, dass Arno in „Ungelöst“ manche Personen aus anderen Büchern erwähnt und Verbindungen aufbaut. Bspw. ist Luise die Tochter des verstobenen Polizisten Bernd Menkhoff. Allerdings muss man nicht zwingend alle alten Werke gelesen haben, um in dieser Geschichte den Durchblick zu behalten. Die Spannung im Buch ist stets anhaltend und nimmt zum Ende hin sogar noch an Fahrt auf, so dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit beendet habe.
Svenja R, Buchhändler*in
Es ist immer wieder schön zu einem Autor zurückzukehren, dessen Bücher einen stets umhauen – und mit Ungelöst – Die erste Zeugin hatte ich genau das wieder! Arno Strobel zieht uns mit seiner Geschichte rund um Ramin und Luisa in einen Bann, der mich absolut nicht losgelassen hat.
ACHTUNG: Da das bei Thriller nicht üblich ist, mich aber doch sehr beschäftigt hat – hier geht es um einen Mann, der gefallen darin findet, Kindern etwas anzutun. Das solltet ihr beim Lesen auf alle Fälle berücksichtigen.
Arno Strobel führt seine neue Figuren – denn wenn ich mich richtig erinnere, soll das Buch der Beginn einer neuen Reihe werden, sehr gut ein und ich hoffe, dass ich mehr über die beiden erfahren darf. Hier wurde eine Mannschaft aufgebaut, die ich richtig gut fand! Jeder hat seine Stärken und Schwächen und ich wünsche mir, von dieser Mannschaft noch ganz viel lesen zu dürfen.
Zum Inhalt des Buches möchte ich nicht viel sagen, da ich nicht ohne Spoiler darauf eingehen kann. Nur so viel – es kamen so vielen gute Plottwists, die ich absolut nicht vorhergesehen habe! Und knappt Mitte des Buches hatte ich absolut keine Ahnung mehr, wem ich trauen darf und wem nicht. Das hat Arno Strobel wieder extrem gut geschrieben!
Der Schreibstil des Autors ist recht kühl und sehr klar, aber nach ein paar Zeilen kam ich ganz gut damit zu recht. Für mich fühlen sich die Bücher immer eher nach Büchern an, die durch ihre Brutalität und ihr Kalkül glänzen, als durch eine starke Emotionale Tiefe.
Fazit:
Ungelöst – Die letzte Zeugin war auf alle Fälle ein Highlight, dass man bis jetzt noch nicht loslässt und ich bemerke, dass meine Gedanken, doch wieder zurück schweifen. Es hat mich nachträglich sehr beschäftigt und ich weiß, Triggerwarnungen sind im Thriller Genre nicht übrig, aber hier hätte ich gerne eine große fette gehabt…aber trotzdessen ein starkes Buch, dass sehr viele Menschen in seinen Bann ziehen kann!
🦩🦩🦩🦩🦩 – Für einen starken Thriller, von einem großartigen Autor!
Wir alle kennen und lieben die Mörderfinder-Reihe von Arno Strobel und bekommen mit „ungelöst“ einen spannenden Auftakt zu seiner neuen Reihe, die sich mit Cold Cases beschäftigt.
Medizinstudentin Luisa Menkhoff, heute 22 Jahre alt, wurde als Kind entführt. Auf dem Weg zur Uni sieht sie an einem Mast ein Vermisstenplakat, auf dem eine Frau zu sehen ist. Luisa verfügt über ein eidentisches Gedächtnis, womit sie sich an vielen Details ihres Lebens erinnern kann. So auch an die abgebildete Frau, die sie im Zusammenhang ihrer eigenen Entführung erkennt. Sie wendet sich an die Polizei und trifft dort auf Kriminalhauptkommissar Ramin Brunner, der zu dieser Zeit eine neue Abteilung gründet. Eine Abteilung speziell für Cold Cases. Schnell bemerkt er, dass Luisa mit ihrem guten Gedächtnis, eine hervorragende externe Mitarbeiterin sein und in dem aktuell Vermisstenfall weiterhelfen könnte.
Doch schnell überschlagen sich die Ereignisse und Sebastian Grohmann (ebenfalls neu in der Cold-Case-Abteilung), Ramin Brunner und Luisa Menkhoff, müssen Verbindungen ziehen, die manchmal etwas weit hergeholt waren.
Es handelt sich um eine neue Reihe, die ihren Ursprung allerdings in einem älteren Buch von Arno Strobel findet. In „Das Wesen“ kommt Dr. Lichner als verurteilter Psychiater bereits nicht gut weg und auch Luisas Vater, den wir bereits als Kommissar Bernd Menkhoff erlebt haben, darf im Entführungsfall seiner eigenen Tochter nicht ermitteln.
Geradezu alle nennenswerten Protagonisten aus „Das Wesen“ finden im neuen Thriller wieder einen Platz. Das gefiel mir sehr gut.
Man muss „Das Wesen“ nicht unbedingt vorher gelesen haben, denn mir ist relativ spät aufgefallen, dass es überhaupt eine „Fortsetzung“ ist. Im Nachhinein wurde mir schnell klar, dass Luisas Fall damals nicht aufgeklärt werden konnte. Nun finden sich in dem „kaltem Fall“ neue Hinweise und Beweise, die vollständig aufgeklärt werden.
Finde ich die Aufklärung des Cold Cases gut?
Nun ja, letztendlich konnte mich das Ende nicht vollständig überzeugen. Dafür waren ein paar Details einfach zu unrealistisch aufgebaut. Ich denke, dass ein paar entführte Kinder weniger in dem Buch der Stimmung nichts weggenommen hätten. Das jedoch ist Geschmackssache. Für mich persönlich war das reine Verschwinden von Bernds Tochter schon Pulsbeschleuniger genug. Ehrlich... ich war während des Lesens permanent angespannt.
Spannend war das Buch definitiv und ich hatte in diesem Fall das Gefühl, das Leser mehr von den Ermittlungen mitbekamen. Vielleicht lag es auch einfach an der externen Luisa, die wie gesagt, Medizin studiert und polizeiliche Arbeit nur aus Erzählungen ihres Vaters kennt.
Nadia F, Buchhändler*in
Ein Start in eine neue Reihe von meinem Lieblingsautor und dieser ist sehr geglückt. Man wird direkt ins Geschehen reingeworfen und es passiert immer etwas. Mit Ramin Brunner lernen wir einen neuen symphatischen Ermittler kennen, ich freue mich schon ihn in den folgenden Bänden besser kennenzulernen. Ich freue mich schon auf seinen ersten Fall in der Cold Case Einheit, zusammen mit Luisa Menkhoff. Wer Lust auf einen spannenden und rasanten Fall im schönen München hat, ist bei diesem Buch genau richtig. Ich kann es nur empfehlen.
Buchhändler*in 833020
Luisa Menkhof ist Medizinstudentin und gibt Ramin Brunner, der gerade dabei ist eine Cold-Case-Einheit aufzubauen, einen entscheidenden Einblick in einen längst vergangenen Fall. Ihren eigenen.
Als 5-jährige würde sie entführt und erkennt die nun verschwundene Frau als die damalige Lebensgefährtin ihres Peinigers wieder.
Ein neuer Arno Strobel, eine neue Reihe.
Die Charaktere werden eingeführt, und auch ein schrulliger Ermittler ist dabei, den eigentlich keiner leiden kann, den ich aber als sehr sympathisch empfunden habe. Er und Ramin sind verblüfft über die Erinnerungen, die Luisa abrufen kann wie einen Film. Sie hat ein eidetisches Gedächtnis. Dies kam für meinen Geschmack etwas zu kurz. Hier wünsche ich mir in den nächsten Bänden ausführlichere Einblicke. Wie spannend und sicher auch nervig kann das bitte sein? Für Prüfungen perfekt, aber manchmal ist man ja auch froh eine peinliche Situationen vergessen zu können.
Die Handlung überrascht mit gelungenen Wendungen und natürlich kommt alles anders als gedacht.
Der Titel ist ein gelungener Auftakt, bringt jedoch auch harte Themen aufs Tableau.
Psychische Ausnahmezustände sind nur eines davon.
So weist der Autor, der sich auch in der Opferhilfe engagiert, auf den Verein @weisser_ring hin.
Solltet ihr betroffen sein, findet ihr hier eine Anlaufstelle und Unterstützung.
Überlegt vorher, ob das Buch tatsächlich etwas für euch ist, oder ihr diesen Titel vielleicht lieber auslasst.
Passt gut auf euch auf, liebe Bookies.
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Wieder einmal hat Arno Strobel bewiesen dass er einer der besten Autoren in Sachen Thriller ist, spannend und mitreißend hat mir sein neues Buch sehr gefallen.
Dieser Auftakt lässt einen nicht höflich anklopfen, sondern reißt die Tür auf und zieht einen gnadenlos hinein ins Dunkle. Ganz ohne große Erwartungen gestartet, fand ich mich plötzlich mitten in einer Geschichte wieder, in der Vergangenheit und Gegenwart unheilvoll ineinandergreifen. Auch ohne tiefere Kenntnisse rund um Luisas familiären Hintergrund funktioniert der Roman hervorragend, wenngleich die immer wieder aufscheinenden Schatten ihrer Kindheit und die enge Verbindung zu ihrem Vater spürbar machen, dass hier bereits eine Geschichte existiert, die noch weiter zurückreicht.
Luisa Menkhoff ist eine Protagonistin, die man sofort ernst nimmt. Klug, nahbar und mit einer besonderen Gabe ausgestattet, die Fluch und Segen zugleich ist. Ihre Fähigkeit, Erinnerungen messerscharf abzurufen, verleiht der Handlung eine faszinierende Dynamik, denn was für andere längst verblasst ist, liegt für sie glasklar vor Augen. Gerüche, Worte, kleinste Details: Nichts geht verloren. Genau das macht sie für einen alten Vermisstenfall unverzichtbar und bringt sie gleichzeitig gefährlich nah an Dinge heran, die besser verborgen geblieben wären.
An ihrer Seite: Hauptkommissar Ramin Brunner. Charismatisch, aufmerksam und mit genau der richtigen Mischung aus Professionalität und Menschlichkeit. Strobel zeichnet ihn so lebendig, dass man ihn förmlich vor sich sieht – inklusive Kopfkino und heimlichem Schwärmen. Die Zusammenarbeit zwischen Luisa und Ramin wirkt nicht konstruiert, sondern lebendig, voller Vertrauen und Spannung.
Der Schreibstil ist dabei ein echter Sog. Flüssig, temporeich und punktgenau setzt Strobel seine Perspektivwechsel ein – zwischen Luisa, Ramin und einer Stimme, die lange im Dunkeln bleibt und gerade deshalb eine beklemmende Präsenz entwickelt. Diese Wechsel halten die Spannung konstant hoch und sorgen dafür, dass man ständig glaubt, kurz vor der Lösung zu stehen, nur um anschließend wieder ins Grübeln geschickt zu werden.
Fazit: Die Tatsache, dass ich bis zum Schluss im Nebel tappte, macht diesen Thriller so stark. Wenn sich schließlich alles zusammenfügt, trifft einen die Erkenntnis mit voller Wucht. Ein Auftakt, der nicht nur Lust auf mehr macht, sondern zeigt, wie raffiniert und nervenstark moderne Spannungsliteratur sein kann.
Diesen Auftakt neuer Serie würde ich gerne empfehlen.
Ungelöst – Die erste Zeugin von Arno Strobel erzählt einen Cold-Case-Psychothriller, der von Beginn an eine persönliche Dimension entwickelt. Im Zentrum steht die Medizinstudentin Luisa Menkhoff, die über ein eidetisches Gedächtnis verfügt und zufällig auf das Vermisstenfoto einer Frau stößt, die sie sofort wiederzuerkennen glaubt: die Partnerin ihres ehemaligen Entführers. Diese Entdeckung zwingt sie, sich ihrer traumatischen Vergangenheit zu stellen und bringt sie mit Hauptkommissar Ramin Brunner zusammen, der eine neu geschaffene Cold-Case-Einheit leitet. Während alte Spuren neu bewertet werden, verschwimmen Erinnerungen, Verdächtigungen und Gewissheiten, und Luisa gerät zunehmend selbst in Gefahr.
Luisa wirkt als Protagonistin glaubwürdig und vielschichtig, weil ihre besondere Erinnerungsgabe nicht als eine Besonderheit dient, sondern eng mit ihrem Trauma und ihren Ängsten verknüpft ist. Ihre innere Zerrissenheit und ihr Drang nach Aufklärung treiben die Handlung voran und erzeugen emotionale Spannung. Ramin Brunner, der mir von der ersten Seite sehr sympathisch war, fungiert als ruhiger Gegenpol: erfahren, analytisch und bemüht, Struktur in einen Fall zu bringen, der von persönlichen Verstrickungen geprägt ist. Nebenfiguren bleiben funktional, aber nicht uninteressant, tragen dazu bei, falsche Fährten zu legen und das Misstrauen innerhalb der Ermittlungen zu verstärken.
Strobels Stil ist klar, präzise und stark auf Lesefluss ausgerichtet. Kurze Kapitel, Perspektivwechsel und gezielt platzierte Cliffhanger erzeugen ein hohes Tempo und halten die Spannung konstant. Die Bedrohung entsteht weniger durch explizite Gewalt als durch psychologische Unsicherheit, Erinnerungslücken und das Gefühl permanenter Beobachtung.
Besonders gelungen ist, wie Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen und nach und nach ein beunruhigendes Gesamtbild formen.
Der Thriller überzeugt durch seinen konstanten Spannungsbogen, die psychologische Tiefe der Hauptfigur und die beklemmende Atmosphäre, die aus der Verbindung von Trauma und Ermittlungsarbeit entsteht. Kleine Schwächen zeigen sich im Mittelteil, wo das Tempo kurzzeitig nachlässt, sowie in einzelnen Wendungen, die geübte Thrillerleser früh erahnen könnten. Zudem bleiben manche Nebenfiguren etwas blass.
Dennoch überwiegt der Eindruck eines fesselnden, emotional aufgeladenen Psychothrillers, der Spannung nicht über Effekte, sondern über Erinnerung, Angst und persönliche Verstrickung erzeugt. Ein gelungener Auftakt neuer Serie.
Spannung in gewohnter Arno Strobl Manier!
Die junge Medizinstudentin Luisa Menkhoff wir durch ein Suchplakat auf eine Frau aus ihrer Vergangenheit aufmerksam. Sie wendet sich an die Polizei und wird abermals in ein tödliches Spiel verwickelt!
Ausgekügelte Charaktere und unerwartete Plots
Klare Leseempfehlung!
Luise Menkhoff ist Medizinstudentin und verfügt über eidetisches Gedächtnis. Sie kann sich noch Jahren an jedes Detail ihrer Erlebnisse erinnern. Als sie auf einem Suchplakat an der Uni Nicole Klement wieder erkennt, sucht sie die Erstellerin des Plakates auf. Nicole, war vor 17 Jahren zusammen mit Dr. Joachim Lindner an ihrer Entführung beteiligt. Luise war damals 5 Jahre alt und ihr verstorbener Vater als Polizist Ziel der Rache von Lindner.
Hauptkommissar Ramin Brunner soll als leitender Beamter bei einen Cold Case Einheit versetzt werden, als er noch einmal in seiner alten Abteilung zu einem Fall gerufen wird. Ein kleines Mädchen wird vermisst und gleichzeitig berichtet Luise von der vermissten Nicole. Ramin ist beeindruckt von Luises Gedächtnis und bindet sie in die Ermittlungen ein.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten werden als sehr eigenwillig und genau beschrieben. Die Handlung ist interessant und spannend und nimmt immer neue Wendungen. Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe.
Buchhändler*in 1234870
Einfach Strobel, einfach gut ! Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Mal wieder sehr spannend geschrieben. Luisa ist ein toller Charakter von dem ich gerne noch mehr lesen möchte. Die beiden Polizisten harmonieren auch perfekt zusammen. Hier die alte Geschichte um Bernd Menkoff so gekonnt weiter zu führen, einfach genial ! Ich freue mich auf den nächsten Teil.
Luisa Menkhoff sieht vor der Uni ein Flugblatt, auf dem eine verschwundene Frau gesucht wird. Sie kennt die Frau, sie war die Partnerin ihres Entführers Lichner, als sie ein kleines Mädchen war. Hauptkommissar Ramin Brunner wurde mit diesem jetzigen Fall betraut und Luisa wendet sich umgehend an ihn und hofft, der Polizei helfen zu können. Sie hat die besondere Begabung, die ihnen von Nutzen sein könnte. Die Entwicklungen lassen jedoch nicht darauf schließen, dass Lichner nun wieder zugeschlagen hat. Wer steckt hinter der Entführung?
Der Auftakt zu einer neuen Reihe ist dem Autor sehr gelungen. Die Spannung ist von vorne bis hinten spürbar. Die Entwicklungen kann man gut mitverfolgen. Ich hatte mir zwar gedacht, wer der Täter sein könnte, aber der Weg bis zur Auflösung ist voller Wendungen. Man muss nicht unbedingt das Buch gelesen haben, wo es um Luisas Vater und Lichner ging, Luisa teilt die wichtigsten Details im Verlauf der Geschichte der Polizei mit. Das Team Luisa und Ramin hat mir sehr gut gefallen. Die beiden harmonieren wunderbar. Ich bin gespannt, ob es nächstes Mal um richtige Cold Cases gehen wird. Das war ein sehr packendes Lesevergnügen!
Cornelia D, Buchhändler*in
Mit "Ungelöst" hat Arno Strobel wieder einen richtigen Knaller geschrieben
Ramin Brunner, jüngster Kriminalhauptkommisar Bayerns, soll, wenn es nach Kriminalrat Wörner geht, den Masterstudiengang absolvieren, um danach in die Qualifikationsebene 4 einzusteigen, den gehobenen Dienst. Aber Ramin verfolgt seinen eigenen Weg: kein Schreibtischjob,
er will sich lieber um ungelöste Mordfälle kümmern und stattdessen als Ermittler der Einheit KK 11 tätig sein, als Leiter der der Abteilung
"Cold Case". An seine Seite gestellt wird der gefürchtete Kollege Sebastian Grohmann, seit Jahren nicht befördert, unkoventionell, schludrig,
mit einer tiefen Abneigung gegen Bürokratie. Grohmann wird für Ramin ein unersetzbarer Kollege werden.
Ramin wird sich im aktuellen Fall mit dem Verschwinden von Nicola Klement beschäftigen, und trifft dabei auf Luisa Menkhoff, die Tochter
seines Mentors und liebsten Kollegen Bernd Menkhoff. Luisa hatte gerade ihre 2 Staatsexamen absolviert und war auf dem Weg, ihre
Facharztausbildung zum Psychiater zu beginnen. Luisa hatte die verschwundene Nicola Klement 17 Jahre zuvor das letzte Mal gesehen,
damals war Luisa 5 Jahre alt, und Nicola die Geliebte ihres Vaters und die Lebensgefährtin ihres größten Peinigers.
Ramin und Sebastian beziehen Luisa von Anfang an in ihre Ermittlungen ein, nicht ganz legal, aber sie können auf ihr photographisches
Gedächtnis nicht verzichten.
Und sie freunden sich immer mehr an
und sind hoffentlich beim nächsten Fall in gleicher Konstellation wieder dabei.
Eine schlüssige und superspannende Geschichte, wieder so glaubwürdig und verständlich erzählt dass man einfach immer weiter lesen muss.
Die 3 Hauptpersonen sind unterschiedlich, sympathisch und menschlich.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung
Zwar lese ich aktuell nicht mehr so viel im Thriller-Genre, aber ein Buch von Strobel ist für mich einfach Pflicht. Und was soll ich sagen? Auch diesmal hat er komplett abgeliefert! Von der ersten bis zur letzten Seite spannend, unglaublich fesselnd und genau das, was man von ihm erwartet. Ein echter Strobel eben – für mich ganz klar eine 10/10 und eine absolute Leseempfehlung!
Buchhändler*in 551975
Ein absolut gelungener Auftakt !!!! Arno Strobel und sein Team sind unbeschreiblich. So viel Spannung, so durchdachte Wege, Umwege, Zusammenhänge und Wendungen gepaart mit Persönlichkeiten in einem Team, bzw beginnenden Team - Toll!!!! Ich warte gespannt auf Teil 2.""""
Anne Madeleine M, Buchhändler*in
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Fall ist sehr spannend aufgebaut, mit überraschenden Wendungen und einer dichten Atmosphäre. Man möchte ständig weiterlesen. Ein echter Page Turner!
An manchen Stellen ging alles etwas zu schnell und wirkte leicht hastig. Trotzdem bleibt es ein durchweg fesselnder Krimi, der Lust auf mehr macht.
Ich freue mich sehr auf weitere Bände aus der Cold Case Einheit!
Rezensent*in 595693
Luisas Erinnerung
Durch Luisas fotografisches Gedächtnis erinnert sich die Medizinstudentin sofort an das Gesicht auf dem Plakat vor der Uni – die abgebildete vermisste Frau war siebzehn Jahre zuvor in ihren eigenen Entführungsfall verwickelt und scheint nun selbst zum Opfer geworden zu sein. Während die Verbrechenstat für die fünfjährige Luisa damals glimpflich ausgegangen ist, steht die Polizei nun vor einem schier unlösbaren Rätsel.
Einen großartigen Reihenauftakt präsentiert Arno Strobel mit diesem ersten Fall, neben markanten neuen Ermittlern treten am Rande auch altbekannte Figuren auf und wecken Erinnerungen an bisherige Mordaufklärungen. Mit der aktuellen kniffligen Entführungstat schafft der Autor den perfekten Übergang zur neuen Cold-Case-Einheit, welche sich gerade eben im KK11 im Aufbau befindet. Besonders ist hier, dass mit der Medizinstudentin Luisa eine Privatperson Informationen liefert und dadurch die Polizeiarbeit für die Gruppe rund um Ramin Brunner wesentlich unterstützt. Spannend reiht sich ein kurzes Kapitel ans nächste, der Sog der Handlung packt einen schnell, denn es gilt grausamerweise nicht nur eine erwachsene Frau als vermisst, nein, es verschwinden auch kleine Mädchen plötzlich von der Bildfläche. Durch akribische Fahndungsarbeit und kluge Kombination führt die Spur über Luisas detailgenaue Erinnerungen, in ihrem Gedächtnis abgespeicherte Bilder und Gerüche schlussendlich zum Erfolg und bereitet den Weg für weitere fesselnde Altfälle in München.
Ein flott verfasster, bestens dargestellter Band 1 einer neuen Reihe rund um Luisa und Brunner – Leseempfehlung!
Titel Ungelöst – Die erste Zeugin
Autor Arno Strobel
ASIN B0FW7D8ZN3
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (384 Seiten) und Hörbuch
Erscheinungsdatum 25. Februar 2026
Reihe Ungelöst
Verlag Fischer
Ungelöst - Die erste Zeugin ist der Start einer neuen Reihe von Arno Strobel.
In dieser geht es um Cold-Case-Fälle und mit dem Ermittler Ramin Brunner und der ersten Zeugin Luisa Menkhoff hat er ein interessantes neues Team geschaffen.
Luisa ist die Tochter von KHK Bernd Menkhoff, welcher Arno Strobel Fans aus dem Buch "Das Wesen" ein Begriff sein dürfte.
Es geht um die verschwundene Nicole Klement. Luisa wird auf das Suchplakat aufmerksam und erkennt in der Vermissten eine Frau, welche in ihrer Vergangenheit eine große Rolle gespielt hat. Und diese wohl immer noch spielt.
Dank ihrer besonderen Fähigkeiten, sie besitzt ein eidetisches Gedächtnis, und der sofort spürbaren Verbindung zu Ramin Brunner, wird Luisa in die Ermittlungen mit einbezogen.
Der Fall ist vielschichtig und Luisas Entführung als Kind ist nur ein Teil davon.
Auch dieses Buch ist relativ kurze Kapitel aufgeteilt, wechselt zwischen Gegenwart, Erinnerungen und Einblicken in die Gedankenwelt der Beteiligten - dadurch entwickelt sich schnell ein Lesesog und man nimmt sich am besten nichts anderes vor.
Für mich ein gelungener Start einer neuen Reihe, ich freue mich auf weitere Bände und kurzweilige Lesestunden.
Rita R, Rezensent*in
Ein typischer Strobel-Thriller
Die 22jährige Medizinstudentin Luise Menkhoff sieht eine Frau auf einem Vermißtenplakat, die sie kennt. Nicole Klement war vor 17 Jahren bei Luisas Entführung an der Seite des Entführers. Luisa verfügt über ein eidetisches Gedächtnis und kann sich deshalb an alle Details von damals erinnern. Aus dem Grund wendet sie sich auch an die Polizei und kommt mit Kriminalhauptkommissar Ramin Brunner in Kontakt. Er ist gerade im Begriff, eine eigene Abteilung für Cold Cases aufzubauen, jedoch dieser Vermißtenvorgang beschäftigt ihn erst mal vorrangig. Sowohl sein derzeitiger als auch sein künftiger Chef sind damit einverstanden, daß er und sein Team diesen Fall bis zum Ende bearbeiten. Luisa ist sich sicher, daß ihr Entführer Dr. Joachim Lichner seine damalige Geliebte Nicole Klement in seiner Gewalt hat. Sie unterstützt die Beamten durch ihre Erinnerungen tatkräftig, aber als weitere Mädchen entführt werden, gerät sie dabei selbst in höchste Gefahr als sie dem Täter zu nahe kommt. Können sie die verschwundenen Mädchen, Nicole Klement und Dr. Lichner finden?
Ich kenne sehr viele Bücher von Arno Strobel und dieser erste Band einer neuen Reihe hat mich wieder voll in seinen Bann gezogen. Fesselnd und in rasantem Tempo wurde die Geschichte aufgedröselt – ein echter Pageturner. Von der ersten bis zur letzten Seite war es spannend zu lesen und das Wiedersehen mit bekannten Figuren aus anderen Bänden hat mir persönlich viel Freude bereitet. Die einzelnen Personen wurden detailliert charakterisiert, so daß ein echtes Kopfkino ablaufen konnte. Die Ermittlungen wurden realistisch beschrieben, man konnte mit raten und dann gab es Twists, die wieder alles auf den Kopf stellten und in eine andere Richtung führten.
Ramin und Luise als Team fand ich positiv, erfrischend und die Zusammenarbeit erfolgreich. Kollege Grohmann wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer und Tewes als neue Figur interessant. An nur einem Tag bin ich durch das Buch geflogen und jetzt warte ich gespannt, was sich der Autor zu diesem Team noch einfallen lassen wird.
Von mir bekommt dieser neue Thriller eine Leseempfehlung und ich bin bei Band 2 auf jeden Fall dabei!
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1687504
Selten hat mich ein Thriller so schnell in seinen Bann gezogen. Die Spannung baut sich von Anfang an auf und lässt bis zum Schluss nicht nach. Ich habe ständig mitgerätselt und lag trotzdem mehrfach daneben. Die Atmosphäre ist dicht und teilweise richtig beklemmend, was ich bei diesem Genre liebe. Ein absolut packendes Leseerlebnis.
Wenn die Nostalgie kickt und etwas komplett neues erschaffen wird...
Ich habe die Reihe um Max Bischoff und Bernd Menkhoff geliebt! Umso schöner war es für mich, dass wir mit Luisa ein Stückchen dieser Geschichte wiederbekommen haben und trotzdem ein neues Team das Krimiherz erobern konnte. Jung, dynamisch, engagiert... Ich habe mich komplett abgeholt gefühlt und war mehr als begeistert von dieser neuen Geschichte, die trotzdem tief in die Vergangenheit eintaucht.
Mitreißend, faszinierend, fesselnd, spannend, unfassbar und richtig, richtig gut. Ich hoffe wirklich, dass da noch einiges mehr kommt von Ramin und seinem Team.
Zum Inhalt:
Luisa hat ein fotografisches Gedächtnis-. Als sie auf einem Flugblatt eine verschwundene Frau sieht, weiß sie, dass sie die Frau kennt. Sie war die Lebensgefährtin ihres Entführers als gerade erst fünf war. Sie wendet sich an die Polizei und diese stellt die These auf dass sich die Frau womöglich jetzt in den Händen des damaligen Entführers befindet. Luisa wird als externe Beraterin hinzugezogen, doch scheint der damalige Entführer nicht involviert zu sein. Was übersehen sie?
Meine Meinung:
Eins muss man vorweg sagen, wenn man die Chance hat, ein Buch des Autoren zu lesen, dann sollte man es tun. Denn die Bücher sind durch die Bank super spannend und abwechslungsreich geschrieben. Hier geht es zunächst erst etwas gemächlich los, wir lernen die Protagonisten kennen, doch als dann die Story so richtig losgeht, mag man das Buch oder auch das Hörbuch kaum mehr unterbrechen. Das Buch war super spannend, hatte Wendungen, die man nicht kommen sieht und fragt sich oft, wo die Reise wohl hingehen kann. Ich habe beide Versionen sehr genossen, wobei mir das Hörbuch fast noch ein wenig besser gefallen hat, weil es ausgesprochen gut gelesen wurde. Klare Leseempfehlung!
Fazit:
Einfach klasse
Dennis S, Rezensent*in
Es war mal wieder Zeit für einen Arno Strobel, und welcher wäre da besser geeignet als der neueste Titel? Daher an dieser Stelle ein herzliches Danke für das Rezensionsexemplar.
„Ungelöst“ ist der Auftakt einer neuen Reihe und hat mich extrem neugierig gemacht. Nachdem mich „Welcome Home“ leider nicht überzeugen konnte, waren meine Erwartungen dieses Mal entsprechend hoch.
Zur Story:
Wir begegnen hier Luisa, einer jungen Frau, die als Fünfjährige entführt wurde. Als Luisa ein Flugblatt einer vermissten Frau entdeckt, ändert sich alles: Die junge Frau auf dem Bild kommt ihr bekannt vor – sie erinnert sich genau an sie. Luisa setzt sich direkt mit der Polizei in Verbindung, um zu helfen. Das Besondere an ihr: Sie hat ein eidetisches Gedächtnis und kann sich an jede noch so kleine Kleinigkeit erinnern, die ihr während ihrer eigenen Entführung passiert ist. So wird sie schnell zur Schlüsselfigur bei der Suche nach Nicole, der Frau vom Flugblatt. Doch nichts ist so, wie es anfangs scheint, und es beginnt ein rasanter Wettlauf gegen die Zeit, geprägt von Gewalt und Täuschung.
Mein Fazit:
Arno Strobel hat hier einen Thriller abgeliefert, der mich mal wieder voll überzeugen konnte. Zwar wurde es zum Ende hin etwas turbulent und alles ging mir Schlag auf Schlag fast ein bisschen zu schnell, aber das Buch ist durchweg spannend und bietet einen wirklich interessanten Twist.
Die Protagonisten waren sehr gut ausgearbeitet und es hat super viel Spaß gemacht, selbst mitzurätseln. Auf die Lösung bin ich absolut nicht gekommen! Diese war zwar ein wenig weit hergeholt, aber dennoch sehr interessant in Szene gesetzt.
Nach „Welcome Home“ definitiv ein Strobel, den ich empfehlen kann!
Mein Fazit: Mit einigen kleinen Abstrichen ein spannender Trip auf der Suche nach der Wahrheit: 4 von 5 Sternen.
Welcher Strobel konnte euch als Letztes so richtig überzeugen?
Wenn Arno Strobel ein neues Buch herausbringt ist das sehr gut. Wenn es dann auch noch der Auftakt zu einer neuen Reihe ist, noch besser.
Mit "Ungelöst - Die erste Zeugin" lässt er neues Team an den Start. Den Hauptkommissar Ramin Brunner und Medizinstudentin Luisa Menkhoff.
Fans von Arno Strobel horchen bei diesem Namen doch gleich mal auf.
Der inzwischen verstorbene Bernd Menkhoff, Vater von Luisa, war ein Kommissar in einem der älteren Werke von Strobel, nämlich in "Das Wesen".
Hier finden sich auch die Parallelen zu "Ungelöst".
Und auch Strobels "Mörderfinder" Max Bischoff war ein Kollege von eben jenem Bernd Menkhoff.
Toll, wie Strobel das alles aufeinander aufbaut!
Aber zurück zum aktuellen Buch. Kommissar Brunner muss einen Fall aufklären und benötigt dabei die Hilfe von Luisa, die als Kind selbst entführt wurde.
Luisa verfügt über ein eidetisches Gedächtnis und kann sich an jedes Detail ihrer Entführung erinnern. Diesen Begriff mußte ich auch erst einmal googeln
Strobel schreibt wie gewohnt flüssig und mit Kapiteln, die mit Cliffhangern enden.
Dadurch wird man quasi durch die Handlung getrieben.
Bis hin zum Ende haben mich die Wendungen immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt.
Ein gelungener Auftakt, den man ohne Vorkenntnisse lesen kann,. Aber ich lege jedem Fan, und wer sich die Zeit nehmen möchte, ans Herz, zuvor "Das Wesen" zu lesen.
Toller Auftakt einer neuen Reihe, die Lust auf mehr macht.
Zum Schreibstil von Arno Strobel brauche ich eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Der ist einfach nur super.
Dies ist der Auftakt einer neuen Reihe um Ramin Brunner und Luise Menkhoff.
Beide sind aussergewöhnlich interessante Charaktere.
Ramin finde ich äusserst emphatisch und Luise hat mich tief beeindruckt mit ihrem eidetischen Gedächtnis.
Luise hat auch viel von ihrem Vater, dem verstorbenen Bernd Menkhoff, gelernt.
Für alle Fans von Bernd Menkhoff: In dieser Reihe wird immer wieder auf die Vergangenheit Bezug genommen, so dass Bernd auch in dieser Reihe eine Rolle spielt.
Der Fall ist äusserst spannend, fesselnd und äusserst verwirrend.
Immer wenn ich dachte, jetzt habe ich es, genau so ist es passiert, wurde ich eines Besseren belehrt.
Auch diese atemraubende spannende und düstere Atmosphäre hat mich sehr begeistert.
In diesem Fall heisst es keine Zeit zu verlieren, denn es stehen einige Menschenleben auf dem Spiel.
Für mich hat dieser Fall einige unerwartete Wendungen beinhaltet.
Das Ende hat mich überrascht, war für mich aber auch absolut stimmig.
Wer hier allerdings einen Thriller erwartet, in dem es hauptsächtlich um einen Cold Case Fall geht:
Dem ist hier noch nicht so. Dieser Cold Case Fall spielt eine untergeordnete Reihe.
Aber das wird sich in den nächsten Teilen der Reihe mit Sicherheit ändern. Denn Ramin wird Chef einer Cold Case Einheit. Und dann werden wir auch wieder einige lieb gewonnene Charaktere aus diesem Teil wieder treffen.
Ich freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten Ungelöst Fall.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Endlich ein neuer Strobel! Es gelingt ihm wie immer, bereits bekannte Protagonisten in neue Szenarien einzupflechten. Den Leser erwartet ein spanneder Krimi/Thriller, den man nicht mehr aus den Händen geben möchte. Die Spannung steigt von Seite zu Seite, wie man es von bisherigen Werken des Autoren schon kennt. Die Vorfreude auf den neuen Thriller im Herbst sowie die Weiterführung dieser neu ins Leben gerufenen Reihe steigt immens!
Bärbel K, Rezensent*in
Luisa Menkhoff hat gerade ihr zweites medizinisches Staatsexamen mit Bestnoten abgelegt und will nun ihr praktisches Jahr absolvieren. Eines unterscheidet diese junge Frau von ihren Mitstreitern: sie hat ein eidetisches Gedächtnis, in der Umgangssprache auch fotografisches Gedächtnis genannt. Vor der Uni findet Luisa einen Vermisstenaushang. Vermisst wird Nicole Klement, die Luisa vor fast 2 Jahrzehnten kennengelernt hat. Traumatische Erinnerungen kommen in Luisa wieder hoch. Damals war sie fünf und wurde von Nicoles Lebensgefährten, dem Psychiater Dr. Joachim Lichner, entführt. Hängt Nicoles Verschwinden mit ihrer damaligen Entführung zusammen? Luisa wendet sich an die Münchner Polizei und berichtet Ramin Brunner, der gerade eine neu Cold Case-Abteilung aufbauen soll, von ihren Erlebnissen vor 17 Jahren. Da aktuell wieder ein kleines Mädchen vermisst wird, das auch noch große Ähnlichkeit mir der damals 5jährigen Luisa hat, vermutet Ramin einen Zusammenhang mit dem aktuellen Fall. Ramin ist beeindruckt, wie haargenau Luisa die damaligen Ereignisse abrufen kann und bindet sie als externe Beraterin in die Ermittlungen mit ein.
Der Autor beschreibt Ramins neuen Kollegen, Sebastian Grohmann, als schwierig, da er die Vorschriften gern großzügig auslegt und auch gern überschreitet. Auf mich machte Grohmann einen sehr kompetenten Eindruck, da er gerade in schwierigen Situationen die richtigen Worte findet. Ich mag ihn und er passt gut ins neue Team.
Nachdem noch ein weiteres Mädchen verschwindet, steigt nicht nur der Druck auf die Ermittler. Der Fall nimmt auch ungeahnte Wendungen auf, der die Ermittler fast zur Verzweiflung bringt. Das zu Lesen hat mir unwahrscheinlich große Spannung gebracht, so dass ich 5 Lese-Sterne vergebe.
Susanne B, Rezensent*in
Das Wesen 2.0
„Ungelöst - Die erste Zeugin“ ist der Auftakt einer neuen Cold-Case-Reihe von Arno Strobel, einem meiner Lieblingsautoren.
Im Mittelpunkt stehen die Medizinstudentin Luisa Menkhoff und der Hauptkommissar Ramin Brunner. Luisa wurde als Kind entführt. Kann sie mit ihren Erfahrungen und ihrer speziellen Gabe der Polizei bei einem aktuellen Fall helfen?
Es gibt einen Verweis auf „damals“: Das Wesen! Hatte ich natürlich gelesen. Was haben die Kapitel in Kursivschrift zu bedeuten? Alles sehr mysteriös.
„Ungelöst - Die erste Zeugin“ ist quasi die Fortsetzung von „Das Wesen“, einem Psychoduell zwischen dem Polizisten Bernd Menkhoff und dem Psychiater Dr. Joachim Lichner. Luisa ist Menkhoffs Tochter.
Wir begegnen alten Bekannten und Feinden. Auch Nicole Klement ist wieder mit von der Partie. Sie war damals erst mit Lichner, dann mit Menkhoff liiert - und nun ist sie verschwunden.
Menkhoff ist inzwischen tot, Lichner wieder auf freiem Fuß. Die Geschichte wiederholt sich. Es werden erneut kleine Mädchen vermisst. Und auch Luisa verschwindet abermals.
„Das Wesen“ fand ich toll, aber „Ungelöst“ hat mich nicht überzeugt. Denn die Geschichte ist ein wenig unrealistisch und auch ziemlich vorhersehbar, wenn man „Das Wesen“ gelesen hat. Es geht um Rache, Manipulation und Kontrolle.
Arno Strobel versteht es, durch immer wieder neue Wendungen die Ermittler und damit auch die Lesenden zu verwirren. Der Erzählstil treibt die Handlung ebenso voran wie zahlreiche Cliffhanger.
Zum Schluss nimmt die Geschichte nochmals eine überraschende Wendung bis zum Höhepunkt, einem Rededuell zwischen… Das wird hier natürlich nicht verraten.
Fazit: Luisa Menkhoff und Ramin Brunner ermitteln in ihrem 1. Fall. Netter Versuch.
Alexandra M, Rezensent*in
Ein neuer Thriller von Arno Strobel? Muss ich haben.
Mit „Ungelöst“ startet der Autor eine neue Reihe, die sich um Cold Cases dreht. Doch zuerst muss Kommissar Ramin Brunner noch einen aktuellen Fall lösen: das Verschwinden einer Frau sowie eines kleinen Mädchens.
Die Schatten der Vergangenheit werfen lange Schatten. Mit dieser Tatsache konfrontiert ist es alles andere als einfach, den Fall zu lösen. Hilfe bekommt Ramin von Medizinstudentin Luisa, die über ein eidetisches Gedächtnis verfügt.
Strobel baut seinen Fall langsam auf, führt die neuen Charaktere behutsam ein und macht sie nahbar. Das führt dazu, dass die Handlung etwas braucht, bis sie den Leser richtig mitreißt. Aber dann entwickelt sich schnell ein Mahlstrom, der nicht mehr loslässt.
Ein wenig konstruiert war die Entführung Luisas, wobei ich die Idee dahinter eigentlich auch mal erfrischend neu fand. Der Täter spielt Katz- und Maus mit den Nerven der Ermittler und mit denen des Lesers. Dies führt unweigerlich dazu, dass man sich beim Lesen beim Spekulieren und Miträtseln ertappt.
Fazit: Eine Reihe, die ich gewiss weiterverfolgen werde.
"Ungelöst" von Arno Strobel hab ich als Hörbuch angehört und war tatsächlich wirklich begeistert 😁💪🏻📚 Das dürfte auch mein erstes Buch von Arno Strobel gewesen sein, wenn ich mich recht entsinne 🤔
Auch wenn der Sprecher das wirklich gut gemacht hat, würde ich mir irgendwie wünschen, dass weibliche Stimmen dann auch von einer Frau gesprochen werden 🙈 das würde das ganze irgendwie authentischer machen, denke ich 😅
Aber zum Buch an sich:
Luisa Menkhoff erkennt die Frau auf einem Vermisstenplakat wieder, welche Sie zuletzt vor vielen Jahren gesehen hat. Diese Frau war damals die Lebensgefährtin des Mannes, die sie damals entführt hatte. Dank ihres eidetischen Gedächtnis denkt sie, dass dieser Frau etwas schlimmes zugestoßen sein könnte, was mit ihrer Entführung von damals zusammenhängt. Also wendet sie sich an die Polizei und trifft dort auf Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade im Begriff ist eine neue Cold-Case Einheit zu gründen. Mit Hilfe von Luisa gehen Ramin Brunner und sein Kollege Grohmann zusammen auf Täterjagd und stellen fest, dass das ganze doch tiefer reicht als bisher angenommen und eventuelle Fehler den Beteiligten zum Verhängnis werden könnte...
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, es war spannend, man hat was über die einzelnen Personen selbst erfahren, es war verzwickt und bis zum Schluss sind trotz recht kurzer Länge (ich glaube das Buch hat keine 400 Seiten 😅) immer wieder Wendungen drin gewesen, mit denen ich nicht gerechnet hätte!
Da dies wohl eine Reihe werden soll, freu ich mich jetzt schon auf den nächsten Band 😊📚 ich hoffe, dass die nächsten Bände ebenso spannend werden!!
Lese-/Hörempfehlung geht raus 😁💪🏻📚
Jutta H, Buchhändler*in
„Ungelöst– Die erste Zeugin“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte entwickelt sofort einen starken Sog, und ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Immer wieder glaubt man, der Lösung ein Stück näher zu sein – nur um dann doch wieder überrascht zu werden.
Besonders gefallen hat mir dieses permanente Miträtseln. Beim Lesen entstehen ständig neue Theorien im Kopf, weil sich die Perspektiven und Hinweise immer wieder verschieben. Genau das macht für mich einen richtig guten Thriller aus.
Für mich war es ein absolut fesselndes Buch: spannend, klug aufgebaut und so packend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Ina F, Buchhändler*in
Stell dir vor, du kannst dich an alles Erinnern, als würdest du einen Film vor dir sehen. So geht es der Studentin Luisa Menkhoff. Als sie eines Tages ein Suchplakat von ihrer damaligen Entführerin sieht, hat sie sofort wieder alle Bilder vor Augen. Sie meldet sich bei der Nummer und beginnt nachzuforschen. Dabei gerät sie an den Ermittler Ramin, der sie als Hilfe bei den Ermittlungen sieht. DSoch stimmen all die Erinnerungen wirklich, oder übersieht sie ein entscheidendes Detail?
Hauptkommissar Ramin Brunner sollte eigentlich eine neue Cold-Case-Einheit aufbauen, doch zuvor muss er noch einen aktuellen Fall übernehmen. Eine Frau wird vermisst: Nicole Klement. Ziemlich schnell meldet sich Medizinstudentin Luisa Menkhoff bei der Polizei. Sie kennt die Vermisste, denn sie war in ihren eigenen Entführungsfall involviert. Da Luisa ein eidetisches Gedächtnis hat und sich somit an alle Details von damals erinnern kann, darf sie die Polizei unterstützen, denn es liegt nahe, dass ihr damaliger Entführer auch in diesen Fall verstrickt sein könnte.
Ich liebe Cold-Case- Fälle, daher war ich sehr gespannt auf den neuen Reihenauftakt von Arno Strobel. Zwar gab es hier eigentlich keinen Cold-Case, denn es handelt sich um eine aktuell vermisste Person, die zwar wiederum mit einem alten Fall zu tun haben könnte, aber da dieser damals aufgeklärt wurde, ist auch er kein Cold-Case. Aber egal, denn spannend wurde es trotzdem.
Es gibt Perspektiv- und Zeitwechsel, kurze Kapitel, oft mit Cliffhanger, und den ein oder anderen Plottwist. Man kann reichlich Theorien entwickeln und wieder verwerfen. Schade ist nur, dass vieles ständig wiederholt wird. Das senkt das Spannungsniveau. Wenn der Leser gerade etwas zusammen mit dem Ermittler erfahren hat, ist es nervig und überflüssig, wenn dann jedes Detail noch einmal erzählt wird, weil die Polizisten sich gegenseitig auf den aktuellen Stand bringen.
Ich mag beide Protagonisten mit ihren Eigenheiten und bin zwischen Buch lesen und Hörbuch hören hin- und hergesprungen, je nachdem, was bei mir gerade besser passte. Dietmar Wunder ist der Erzähler und ich habe ihm gerne zugehört.
Einiges fand ich unglaubwürdig, auch wenn stets versucht wurde eine Erklärung dafür anzubieten. Nicht alle davon konnte mich überzeugen. Für mich hat die Reihe noch Potential nach oben, aber trotzdem wurde ich gut unterhalten.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Interessantes Ermittlerteam, teilweise etwas wiederholend und nicht immer realistisch in der Handlung, aber trotzdem spannende Unterhaltung, die Lust auf mehr macht.
Buchhändler*in 457407
Der Einstieg in diese neue Reihe gelingt sofort: Man ist ohne Umwege mitten im Geschehen und wird von der Geschichte direkt gepackt.
Im Mittelpunkt steht Luisa Menkhoff, die als Kind entführt und von ihrem Vater gerettet wurde. Jahre später holen sie die Ereignisse wieder ein, als erneut ein Kind verschwindet und Parallelen zu ihrem eigenen Fall sichtbar werden. Gemeinsam mit dem ehrgeizigen Ermittler Ramin Brunner, der eine Cold-Case-Einheit aufbaut, begibt sie sich auf Spurensuche. Besonders spannend ist dabei Luisas eidetisches Gedächtnis, das immer wieder neue Details ans Licht bringt.
Besonders hervorzuheben sind die Figuren. Ihr Zusammenspiel bietet großes Potenzial für kommende Bände und genau darin liegt auch eine der Stärken des Buches. Ich freue mich schon sehr darauf wie es mit den Hauptcharakteren weiter geht.
Mit seinem neuesten Werk „Ungelöst – Die erste Zeugin“ initiiert der Erfolgsautor Arno Strobel eine fesselnde Krimi-Serie, die sowohl langjährige Bewunderer als auch Neueinsteiger sofort in ihren Bann zieht. Ein besonderes Highlight für Kenner seines Oeuvres ist das Wiedersehen mit Luisa, die bereits in dem frühen Roman „Das Wesen“ als entführtes Kind eine zentrale Rolle spielte. Nun, Jahre später, tritt sie unter dem Namen Lisa Menkhoff als erwachsene Medizinstudentin in den Fokus. Ihre außergewöhnliche Gabe, sich visuelle Details perfekt einzuprägen, macht sie zur unentbehrlichen Unterstützung für den Ermittler Ramin Brunner. Strobel gelingt es dabei hervorragend, die Brücke zur Vergangenheit und zur einstigen Täterin Nicole Klement zu schlagen, ohne dass Vorkenntnisse des früheren Buches für das Verständnis der aktuellen Handlung zwingend erforderlich wären.
Die Erzählung nimmt rasant Fahrt auf, als Brunner eigentlich ein neues Team für ungeklärte Altfälle zusammenstellen soll, jedoch durch ein aktuelles Verschwinden davon abgehalten wird. Dieser neue Fall weist erschreckende Parallelen zu Verbrechen auf, die weit zurückliegen, und zwingt die Ermittler in ein hochgefährliches Labyrinth aus Spuren und Indizien. Die Dynamik innerhalb des wachsenden Teams und die Einbeziehung Lisas als externe Beraterin verleihen dem Plot eine erfrischende Note. Strobels charakteristischer Stil – prägnant, temporeich und von einer unterschwelligen Düsternis durchzogen – sorgt dafür, dass die Spannung niemals abfällt und der Leser förmlich durch die Seiten getrieben wird.
Was diesen Thriller besonders auszeichnet, ist die gelungene Balance zwischen akribischer Detailarbeit und einem unaufhaltsamen Erzählfluss. Jede neue Wendung ist klug platziert und lässt das Gesamtbild immer komplexer erscheinen, während die psychologische Tiefe der Figuren konsequent ausgebaut wird. Der Auftakt dieser Reihe ist ein Paradebeispiel für erstklassige Spannungskonstruktion, die nicht nur durch ihre handwerkliche Präzision glänzt, sondern auch eine enorme atmosphärische Sogwirkung entfaltet. Wer packende Kriminalfälle mit starken, vielschichtigen Persönlichkeiten schätzt, findet hier einen absolut überzeugenden Startschuss für eine vielversprechende neue Buchserie.
Sehr gut geschrieben und gut vorgelesener Thriller. Der Fall an sich hat mir nicht ganz so gut gefallen, allerdings konnten die interessanten Figuren wieder einiges wettmachen. Es wurde auch immer spannender, je weiter man gelesen hat. Alles in allem bin ich positiv überrascht worden.
Arno Strobel hat es wieder geschafft! Mit „Ungelöst – Die erste Zeugin“ startet er eine neue Reihe, die mich von der ersten Seite an komplett gefesselt hat.
Besonders fasziniert hat mich die Protagonistin Luisa Menkhoff. Ihr eidetisches Gedächtnis gibt der Geschichte eine unglaubliche psychologische Tiefe – und viele ungläubige Momente für alle, die das nicht können :). Was mich als langjährigen Strobel-Fan aber absolut begeistert hat: Es tauchen viele alte Bekannte auf oder werden erwähnt! Dass wir wieder von Bernd Menkhoff hören und sogar Max Bischoff eine Rolle spielt, hat mein Fan-Herz höherschlagen lassen. Es fühlt sich wie ein Heimkommen in Strobels Thriller-Universum an – oder ein wenig wie die Fortsetzung von „Das Wesen“. Man muss das Buch aber nicht gelesen haben, alles ist wunderbar erklärt.
Die Chemie zwischen Ramin Brunner und Luisa in der neuen Cold-Case-Einheit ist einfach hervorragend. Man spürt das Knistern und die gegenseitige Ergänzung bei der Ermittlung sofort – das Team funktioniert menschlich wie fachlich perfekt und macht jetzt schon Lust auf viele weitere Fälle. Zudem gibt es interessante Nebencharaktere in Person von Sebastian Grohmann, ein herziger Typ, der mich ein wenig an Schimanski erinnert hat :), und Tewes, der recht skurril, aber sehr effektiv zu sein scheint. In Kombination mit Luisas Gedächtnis könnten diese Personen tatsächlich ein gutes, effektives Team bilden, das von der Unterschiedlichkeit der Charaktere profitiert, zumal Ramin jeder Person Raum lässt.
Der Plot ist gewohnt rasant, die Kapitel sind kurz und knackig, und die Verknüpfung von Luisas eigener Vergangenheit mit dem aktuellen Fall ist meisterhaft konstruiert. Böse Gestalten, die meisterhaft zu manipulieren wissen, sind hier absolut würdige Gegner.
Fazit: Ein absolutes Muss für alle Thriller-Fans. Die Mischung aus neuen, starken Charakteren und dem Wiedersehen mit geliebten Figuren ist perfekt gelungen. 5 Sterne ohne Wenn und Aber!
Buchhändler*in 1685571
Ein gelungener Auftakt für eine neue Thriller-Reihe. Arno Strobel erzählt gewohnt temporeich die Geschichte um eine Studentin. Sie erkennt auf einem Flugblatt eine vermisste Frau. Diese Frau war in die Entführung der Studentin involviert, als diese noch ein Kind war. Der Haupttäter von damals ist wieder auf freiem Fuß, bald scheinen sich die dramatischen Ereignisse von einst zu wiederholen. Spannend und packend.
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